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Badewannen-Ablaufgarnitur für ein Ablaufloch
mit 90 Millimeter Durchmesser, mit einer, neben der Überlaufrohr-Einleitung,
zusätzlichen
zweiten Einleitung in deren vertikalen Teil unter dem Ablaufloch
der Badewanne.
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Aus
DE 199 50 298 A1 ist eine Ablaufgarnitur für ein Ablaufloch
mit einer zugänglichen
zusätzlichen
Einleitung, mit Rückflussverhinderungskläppchen,
zur Einleitung der Ableitung von einem Ablauftrichterchen zwischen Badewannenrückseite
und deren Fliesenverblendung bekannt. Diese Einleitung ist, wie
aus
DE 199 60 818
C2 zu ersehen, auch für
die Entwässerung
eines Brauseschlauchaufrollers geeignet. Die einzige bisher am Markt
befindliche 90er Ablaufgarnitur ist in
GM 298 23 01 beschrieben. Eine zugängliche
52er Abulaufgarnitur mit zusätzlicher
Einleitung ist in 102 47 444.3 vorgeschlagen, wobei im Zusatz 103
16 841.9 eine analoge Garnitur, mit Bandbefestigung, für ein 90er
Ablaufloch dargestellt. Die Garnitur nach vorstehendem GM ist mit
drei, am äußersten
Rand des Ablaufloches durch dieses geführten M5-Schrauben befestigt,
was mit sich bringt, dass der Durchmesser der Eindichtstelle für das, zur
Wanne hin entnehmbare, Tauchrohr gegenüber den 90 Millimetern des
Ablaufloches wesentlich kleiner ist. Die 52er Garnitur mit zusätzlicher,
zugänglicher
Einleitung, nach vorst. OS, hatte noch kein Tauchrohr, womit keine gute
Reinigungsmöglichkeit
nach der Geruchsverschluss-Abgangsseite gegeben war.
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Der Erfindung liegt des Problem zugrunde
in 90er Ablaufgarnituren mit entnehmbarem Tauchrohr und, entweder
Befestigung mittels dreier M5-Schrauben, oder mittels, vorzugsweise
viermal je zwei Bändchen,
auf einfache Weise eine zugängliche,
zusätzlicher
Einleitung, mit gut wartbarer Rückflussverhinderung,
einzubringen. Bei Garnituren mit entnehmbaren Tauchrohr ist deren
horizontal, vorzugsweise heizspiegelverschweißtes Gehäuse so ausgebildet, dass, bei
entnommenem Tauchrohr, nach der Siphon-Abgangsseite ein relativ
hoher Rechteck-Durchgriff gegeben ist. Zur Erreichung der 50 Millimeter
Sperrwasserhöhe
muss deshalb die Einleitung des Überlaufrohres
in eine gesonderte vertikale Kammer, in der die Sperrwasserhöhe mit einer,
mit dem Garniturgehäuseoberteil
einteiligen, vertikalen Wand, die soweit wie das Tauchrohr nach
unten gezogen ist, erreicht wird, eingeleitet werden.
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Bei der mit den drei M5 Schrauben
befestigten Garnitur wird erfindungsgemäß diese Einleitkammer auf einer
Seite soweit herumgezogen, bzw. vergrößert, dass in die Kammer für das Überlaufrohr auch
die, z. B. zum Überlaufrohr
um 90 Winkelgrad verdreht angeordnete, zusätzliche Einleitung eingeleitet
werden kann. Bei der 90er Garnitur mit Bandbefestigung wird, mit
auch wegen der ca. 60 Grad nach unten geneigten z. B. vier Einzugskanäle für die je zwei
Befestigungsbändchen
mit deren vorzugsweise Imbus-Einzugs-, bzw. Befestigungsschrauben,
z. B. für
die zusätzliche
Einleitung, wenn die Einleitung des Überlaufrohres, wie üblich in
der Längsachse
der Garnitur, deren Abgangsseite gegenüber liegt, eine gesonderte
Einleitkammer, ähnlich
einem nicht entnehmbaren Mini-Tauchrohr, gebildet. Bei einer zweiten
Ausführung
einer 90er-Garnitur mit Bandbefestigung, bei der unter der Ausleitung
nach einer kommunizierenden Röhre
eine Wasserstandsautomatik angeordnet ist, muss die Einleitung des Überlaufrohres,
entgegen wie üblich,
um 90 Winkelgrad zur Längsachse
der Ablaufgarnitur verdreht angeordnet sein.
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Bei dieser Ausführung mündet die zusätzliche
Einleitung in dieselbe Einleitkammer wie das Überlaufrohr. die Schaltmembrane
vorst. Wasserstandsautomatik kann so im horizontalen Teil der kommunizierenden
Röhre für Wannenüberlauf
mit dem Wannenwasser beaufschlagt werden; was bei Bodenzufluss mittels
Einbringung des Mischwassers in die kom. Röhre aus Hygiene-Gründen besser
ist als wenn die Schaltmembrane in einem toten nicht mit Mischwasser
gespülten
Bereich.
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Das Problem der Zugänglichkeit
der zusätzlichen
Einleitung und deren Rückflussverhinderung
in der, mit der starren, mit dem Gehäuseoberteil einteiligen Wandung,
zur Erreichung der Sperrwasserhöhe,
gebildeten vertikalen Einleitkammer wird, bei Ausführung der
Erfindung wie in den 1, 2 und 4 zu sehen, gelöst, indem in der horizontalen
Symmetrielinie der zusätzlichen
Einleitung in der vertikalen Kammer-Wand eine Durchgriffsbohrung
die mit einem entnehmbaren Deckelchen verschlossen wird. Gummitüllenartiges
Deckelchen und Rückflussverhinderungskläppchen,
wie von Waschmaschinen-Einleitungen bekannt, werden vorzugsweise
ein Teil sein.
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Mit diesen erfindungsgemäß vorgeschlagenen
Ausführungsformen
ist insbesondere zum einen, bei relativ kleinen Änderungsaufwand die Einbringung
einer zugänglichen,
zusätzlichen
Einleitung in die mit den drei M5-Schrauben befestigte Ablaufgarnitur
nach vorst. GM möglich
und zum anderen bietet sich diese Ausführungsform besonders bei einer 90er
Garnitur mit Bandbefestigung, bei der, wegen Einbringung einer Wasserstandsautomatik
und eines Mischer-Thermostaten
(103 16 841.9) für
den Zugang der Einleitung in der Ebene unter dem Ablaufloch und über der
Tauchrohr-Eindichtstelle, wie in 102 47 444.3 vorgeschlagen, kein
Platz mehr ist, an. Bei dem 90er Ablaufloch kann, entgegen dem 52er, die
zusätzliche
Einleitung, bei entnommenen Tauchrohr, auch gut unter dessen Eindichtebene
gut erreicht werden. Bei entnommenem Deckelchen mit RV ist zum einen
möglich
mit einer Spirale bis zum Ablauftrichterchen unter einem miniaturisierten
Hydr.-Drei-Kammer-Systemtrenngerät
zur Absicherung gegen Rücksaugen
von Unterniveau Badewannen-Mischwasserflüssen und zum anderen bis in
einen Schlauchkasten für
eine Ausziehdusche, durchzufahren. Bei Brauseschlauchaufroller-Entwässerung
kann, bei zur Wanne hin entnommenem Tauchrohr und Deckelchen mit
RV die Einleitung mit dem Finger zugehalten und hierbei der Schlauchkasten, zu
dessen Reinigung mit Wasser und Reinigungsmittel gefüllt werden;
der Vorgang kann, insbesondere bei der besonders guten Zugangsmöglichkeit
bei der 90er Garnitur mit Bandbefestigung, problemlos mehrmals wiederholt
werden.
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Bei der 90er Ablaufgarnitur mit Bandbefestigung
ist, insbesondere, wenn keine Wasserstandsautomatik und oder Thermostat-Mischer,
unter dem Ablaufloch, bzw. unter der Tauchrohr-Eindichtstelle, soviel
freier Platz, dass die zusätzliche
Einleitung und deren vertikale Einleitkammer soweit nach dem Mittelpunkt
des Ablaufloches, bzw. des darunter liegenden vertikalen Garniturteiles
hereingezogen werden kann, dass entgegen dem vorstehenden vertikalen Stöpsel zum
Verschließen
der Durchgriffsbohrung nach der zusätzlichen Einleitung, bei entsprechender Ausbildung
des Tauchrohres, bzw. des unteren Teiles dessen horizontaler Ronde,
mit der zur Tauchrohreindichtstelle dichtenden Dichtung, die Durchgriffsbohrung
mit dem von oben Einschieben des Tauchrohres verschlossen werden
kann. Am entsprechend unten an der Tauchrohr-Eindichtronde ausgebildeten
Verschlussstopfen ist dann auch das Rückflussverhinderungskläppchen,
analog wie dies, wie vorstehend, am vertikalen Stopfen, bzw. Deckelchen
befestigt.
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Auch 90er Garnituren mit Bandbefestigung auszuführen wird
sich, auch wenn keine zusätzliche Einbauten,
wie z. B. Thermostat gewünscht,
anbieten, wenn 52er Garnituren mit dieser, dort für entnehmbares
Tauchrohr zwingend erforderlichen Befestigung in Serie sein werden.
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Ausführungsbeispiele der Erfindung
sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.
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Es zeigen
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1a die
in
GM 298 23 01 dargestellte
und beschriebene 90er Garnitur mit Befestigung mit drei M5 Schrauben
und der erfindungsgemäßen zusätzlichen
Einleitung mit Rückflussverhinderungskläppchen.
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1b Abbildungen
aus Prospekt der Garnitur nach 1a mit
zusätzlich
eingezeichneter Einleitung
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1c Brauseschlauchaufroller
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2a 90er
Ablaufgarnitur mit Bandbefestigung und zusätzlicher Einleitung 2b Ablaufgarnitur der 2a Ansicht von oben und
Schnitt GG, sowie Siphonboden Ansicht von oben
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3 Ablaufgarnitur
analog vorausgehenden 2,
jedoch zusätzliche
Einleitung soweit nach der Mitte des Ablaufloches hereingezogen,
dass deren vertikale Einleitkammer mit dem Einschieben des Tauchrohres
von oben verschließbar
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3a Schnitte
BB2, CC2 ohne eingeschobenes
Tauchrohr und Schnitt CC2 mit eingeschobenem
Tauchrohr
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3b analog
vorausgehender 2b; unter
der Tauchrohreindichtstelle hier unverstöpselte, vertikale Einleitkammer
für die
darunter liegende zusätzliche
Einleitung, mit 45 Grad schräger
Auflagekante für
das Rückflussverhinderungskläppchen
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3c entnommenes
Tauchrohr mit Verstöpselung
und RV-Kläppchen
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3d Tauchrohr
analog wie in 3c hier jedoch
mit schrägem,
radial dichtenden O-Ring am Stöpsel
für die
Zugangsbohrung nach der zusätzlichen
Einleitung.
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4 Ablaufgarnitur
analog vorausgehenden 2 (und 3), hier jedoch da Schächte für Wasserstandsautomatik
und thermostatisches Steuerelement, Einleitung des Überlaufrohres
um 90 Grad aus der Garnitur Längsachse
gedreht, zusätzliche
Einleitung in vertikale Einleitkammer des Überlaufrohres.
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Es folgt die Erläuterung der Erfindung anhand
der Zeichnungen nach Aufbau und Wirkungsweise der dargestellten
Erfindung.
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1a und 1b
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Im Schnitt AA ist die serienmäßige Kammer 11,
in die das Überlaufrohr
bzw. die Überlaufrohr-Einleitung 3 einmündet, der
handelsüblichen
90er Ablaufgarnitur, die mit drei M5 Schrauben 25 befestigt ist,
zu sehen. Die Wand 4 im Schnitt BB ist serienmäßig. Die
kreisringförmige
sich über
180 Winkelgrad erstreckende Einleitkammer 11 ist für die zusätzliche Einleitung 12,
bzw. den Eintrittsbund 14, außen am Ablaufgarnitur-Oberteil 1,
einteilig mit diesem, bis zur Wand 10 erweitert. Die Wände 4 und 10 sind
mit dem in Schnitt AA zu sehendem zylindrischen Wandteil 4 einteilig,
ebenso wie mit dem Oberteil 1.
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Die Wände 4 und 10 enden über dem
Unterteil 2 in Höhe
des unteren Tauchrohr-8 Endes, in beiden Fällen Ablauf-Austritt.
Im Überlaufrohr-Anschluss 3 und
in der zusätzlichen
Einleitung 12 steht, trotz des Rückflussverhinderungs-Kläppchens 16 Sperrwasser,
s. b. Niveauzeichen der Sperrwasserhöhe im Schnitt AA. Der serienmäßige, heizspiegelaufgeschweißte Siphon-Boden 2 soll
nicht geändert werden,
deshalb ist in dem, mit dem Oberteil 1 einteiligen Eintrittspunkt 14,
mit dem auf diesen, aus spritztechnischen Gründen, heizspiegelaufgeschweißten Bund 13,
der zusätzlichen
Einleitung 12, der Raum 20 für das RV-Kläppchen 16 gebildet.
Entgegen der zeichnerischen Darstellung kann, oder wird voraussichtlich
die Dichtkante 15 so schräg sein, dass das Kläppchen 15 mit
dessen Eigengewicht, wie von identischen RV-Kläppchen an Waschmaschinen-Anschlüssen bekannt,
gegen die Dichtkante 15 gedrückt wird; hierzu wir der Eintrittsbund 14 verlängert. Wenn
bei gefüllter
Badewanne der Verschlussstopfen 21 geöffnet wird, verhindert das,
vorzugsweise mit dem Gummitüllen ähnlichen
Deckelchen 18 einteilige Rückflussverhinderungskläppchen 16 ein Hochschlagen
von Badewannenwasser in den Schlauchkasten 53. Der RV,
der jetzt unten am handelsüblichen
Schlauchkasten 53 ist, kann dann entfallen. Die erfindungsgemäße Einleitung
der Ableitung der Kasten 53-Entwässerung ist, wie in 1c 12° einsehbar, aber zusätzlich,
entgegen 12° an
der am Markt befindlichen Garnitur, nach Abnahme der wannenseitigen
Abdeckung 26, Entnahme des Tauchrohres 8, mit
dem Badewanne-Verschlussstopfen 21, und Entfernen des Deckelchen 18, 16,
insbesondere da Ablaufloch 24 Durchmesser 90 Millimeter,
gut zugänglich.
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Wegen der Durchgriffsbohrung 19 muss
der O-Ring 9, Tauchrohr-Eindichtstelle 31, im Ablaufgarnitur-Oberteil 1,
gegenüber
der im Handel befindlichen Ausführung,
entsprechend höher
gesetzt werden.
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2
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Dies ist die Ablaufgarnitur für
mit Bandbefestigung
31,
wie in 102 47 444.3 beschrieben, hier jedoch umgesetzt für ein Ablaufloch D
2 = 90. Um Probleme beim Verpressen der Dichtung
23' ausschließen zu können und
auch wegen der ca. 60 Winkelgrad nach unten geneigten zylindrischen Schächte
28,
mit deren links und rechts anschließenden rechteckigen Kanälen
29,
in die, über
die Band-Umlenkrippen
37, die viermal je zwei Befestigungsbändchen
31,
mittels der Befestigungsschrauben
30, zur Garnitur-Befestigung,
Verpressung der Dichtung
23',
eingezogen werden, sind vier Befestigungsschrauben
30 vorgesehen.
Oben am Ablaufgarnitur-Oberteil
1' tauchen die mit diesem
1' einteiligen
Schächte
28 und
29 in
den Sperrwasser-Raum', bzw.
in die vertikale Einleitkammer
44, ein. Z. B. sind die
vertikale Einleitkammer
44 für die Überlaufrohr-Einleitung
3' und die analoge
vertikale Kammer
41, entgegen wie in
1a, hier zwei voneinander getrennte vertikale
Kammern
44 und
41. Damit das Gummitüllen ähnliche
Deckelchen
18' in
die Durchgriffsbohrung
19' gut,
tüllenartig
einschnappbar, ist der Innendurchmesser des Eintrittsbundes
14' größer als
der der Durchgriffsbohrung
19. Aus spritztechnischen Gründen entspricht
die obere Abschlusswandung der vertikalen Kammer 41 dem Innendurchmesser
des Eintrittsbundes
14. Die vertikale Kammer
41 ist
in derselben der Höhe
in der das Tauchrohr
8' über dem
Siphon Boden
2' endet
nach dem Siphon-Abgang
5 nach dem gebäudeseitigen Kanalrohr ausgeleitet.
Am Siphon-Boden
2',
bzw. an dessen Heizspiegelschweißstelle ist, zum Anschluss an
die außen
liegende ovale Kontur der vertikalen Kammer
41, dem Mini-Tauchrohr,
die ovale Ausbuchtung
42.
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3
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In der vorausgehenden Ausführungsform
der vertikalen Einleitkammer 41 ist die zusätzliche
Einleitung 12' analog
wie bei der 90er Garnitur, mit 3 M5-Schrauben 25-Befestigung,
ausgeführt.
Insbesondere wegen der vier Kanäle 28, 29 der
Bandbefestigung sind dort für Überlaufrohr 3 und
zusätzliche Einleitung 12' zwei vertikale
Einleitkammern 44 und 41, die zusätzliche
Einleitung sollte um 90 Winkelgrad zum Überlaufrohr verdreht bleiben.
Der Innendurchmesser des vertikalen Garniturteiles 27' ist so durch
nichts eingeschränkt,
was beim Rechteckquerschnitt 6' nach dem Siphon-Abgang 5' optimalen Durchgriff
bedeutet.
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Bei der in den 3 gezeigten weiteren Ausbildung ist die
vertikale Eintrittskammer 47 soweit nach dem Mittelpunkt
der Tauchrohr-Eindichtstelle 38 bzw. dem des vertikalen
Garniturteiles 27'' unter dem Ablaufloch
gerückt,
dass in der dann schrägen
oberen Abschlusswandung 48 (analog 45 in 2), der u-förmigen Wand 49,
die dann ebenfalls schräge Durchgriffsbohrung 50 in
der Vertikalen, d. h. in der Symmetrielinie des Ablaufloches 24 verstöpselt werden
kann. Die schräge
Ausführung
der Dichtkante 15'' ist wie bei
den am Markt befindlichen, z. B. Geberit RV's für
Waschmaschinenanschlüsse.
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Diese RV ist auch bei dem früheren HANSA Fliesenrand-Schlauchkasten
eingesetzt gewesen.
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Um Platz für die zum Mittelpunkt gerückte u-förmige Wand 49 zu
haben, ist die Badewannen-Verschlussstopfen-Dichtstelle 52 außermittig und
am Tauchrohr 8'' ist der Einzug 51.
Die Abflussquerschnitte müssen
ohnehin den Querschnitt des am Siphon-Abgang 5 angeschlossenen
Rohres, das auch bei der Garnitur nach GM, wie in 1b zu sehen, identisch mit den 52er Garnituren,
nicht wesentlich überschreiten.
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Unten an der horizontalen Ronde 53,
mit der Nut für
den O-Ring 9'', des Tauchrohres 8'' ist einteilig mit diesem der vertikal
einzuschiebende Verschlussstopfen 54, mit der mehr symb.
dargestellten Dichtung 55, schräger horiz. Dichtrand 56,
mittels dem 54, 55, 56, wenn das Tauchrohr
in dessen Eindichtstelle 38'' eingesetzt
ist, die schräge
Durchgriffsbohrung 50 verschlossen wird; s. b. 3a Schnitt CC mit eingesetztem
Tauchrohr. In 3b ist
in der Ablaufgarnitur Ansicht von oben zu sehen, wie bei entnommenem
Tauchrohr 8'', 54 die
zusätzliche
Einleitung 12'', bzw. deren
schräge
Dichtkante 15'' gut von oben
einsehbar. Der Hebel Pos. 39, 40 und 41 102 47 444.3 ist nicht eingezeichnet.
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Am Tauchrohr 8'' ist auch hier, entgegen in den
vorausgehenden Figuren am vertikalen Deckelchen 18, 18'', auch das Rückflussverhinderungskläppchen 16''. Das Gummi-Scharnier 17'' wird Höhentoleranzen 8''/53 nach 15'' ausgleichen.
Die schräge
Kläppchen-Anordnung
ist auch bei den Ausführungsformen
der 1, 2 und 4 möglich, wenn der
Eintrittsbund 14, 14', 14''' entsprechend
verlängert
wird.
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4
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Bei der Garnitur der 4 werden die Vorteile der sehr guten
Zugänglichkeit
bedingt durch D2 = 90 plus Bandbefestigung
weiter ausgeschöpft,
indem in der Ablaufgarnitur eine Wasserstandsautomatik 58 und/oder
ein Thermostat-Mischer 63, mit im Heiß- und Kaltwasser vorgeschalteten
Rückflussverhinderern,
angeordnet sind. Platz wäre
auch für
Absperreinrichtungen von Heiß-
und Kaltwasser, die den Ausbau des Thermostat-Mischer bei der Wartung
erleichtern würden.
Damit die Schaltmembrane 61 der Wasserstandsautomatik Kpl.
58 in dem horizontalen Teil der kommunizierenden Röhre, bzw.
deren Ausleitung 39''' sein kann, ist die Überlaufrohr-Einleitung 3''',
entgegen wie üblich,
um 90 Winkelgrad aus der Längsachse
der Garnitur 1''', 2''', 5''' verdreht
angeordnet. Reinigung der kom. Röhre
und so auch der Schaltmembrane 61 s. b. u. U. in 102 47
444.3 3a und 3b und dort die Beschreibung
hierzu.
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Die zusätzliche Einleitung 12'' kann hier aus Platzgründen nur
im Winkel von ca. 30 Grad verdreht zur Überlaufrohr-Einleitung 3''' angeordnet
werden, was im Spritzwerkzeug zusätzlichen Aufwand erfordert.
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Überlaufrohr-Einleitung 3''' und
zusätzliche Einleitung 12''' sind
in eine gemeinsame kreisringförmige,
sich über
ca. 100 Winkelgrad erstreckende vertikale Kammer 64 eingeleitet.
Aus Platzgründen
müssen
bei der 90 Grad Teilung: kom. Röhre 39''' und Wasserstandsautomatik 58,
Einleitungen Überlaufrohr 3''' und
zusätzliche
Einleitung 12''', Siphon-Abgang 5''' und
Thermostat-Mischer 63 unbedingt vier Befestigungsschrauben 30''' sein,
da anders deren im Winkel von ca. 60 Grad nach unten geneigte Kanäle 28''', 29''' zwischen vorst.
90 Grad Teilungen nicht Platz hätten.
Bei entsprechender konstruktiver Ausbildung siehe bitte Ausführung wie
in der Ansicht von oben strichliert 12'', 15'', 48'', 50'' eingezeichnet.
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Bei allen vorstehenden Ausführungsformen empfiehlt
es sich zur Wartung der zusätzlichen
Einleitung 12 und deren RV 16 das Geruchsverschlusswasser
z.B. mit einem Ablaufreiniger (Gummikolben), oder mit einem Rohrreiniger
mit Kolben auszudrücken.
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Die vorgeschlagenen Ausführungsformen sind
in verschiedenen Kombinationen miteinander möglich.
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Alle offenbarten Merkmale sind (für sich)
erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit
auch der Offenbarungsgehalt der zugehörigen Prioritätsunterlagen
voll inhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zwecke Merkmale dieser Unterlagen
in Ansprüche
vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.
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Bezugszeichenliste
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Bezugszeichen der 1a in 2 mit ', in 3 mit '' und
in 4 mit '''.
Zum u. U. besseren Verständnis
sind bei den Bezugszeichen der 2 jeweils
in Klammer dahinter die Bezugszeichen der analogen 52er Garnitur
aus 102 47 444.3 angegeben.
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Figur 1
- 1,
1', 1'', 1''' (1)
- Siphon-,
bzw. Ablaufgarnitur-Oberteil
- 2,
2', 2'', 2''' (2)
- Heizspiegelangeschweißter Siphon-Boden
- 3,
3', 3'', 3''' (3)
- Überlaufrohr-Einleitung nach
dem Siphon
- 4,
4', 4'', 4''' (11)
- mit 1 einteilige
Wandung zur Erreichung der 50 mm Sperrwasserhöhe, hier Serie Viega-rotaplex
- 5,
5', 5'', 5''' (5)
- Siphon-Abgang
nach gebäudeseitigem
Kanalrohr
- 6,
6' (7)
- relativ
hoher Rechteckquerschnitt, wegen guter Zugangsmöglichkeit nach 5, bzw. nach
- 7,
7' (4)
- horizontalem
Siphon-Überlauf
nach 5
- 8,
8', 8'', 8''' (6)
- Tauchrohr,
mit, wegen zusätzlicher
Einleitung, gegenüber
Serie Viega rotaplex nach oben verschobenem
- 9,
9', 9'', 9''' (8)
- radial
dichtendem Tauchrohr-O-Ring
- 10
- vorst. 4,
hier wegen zusätzlicher
Einleitung 15, 12, wiederum zur Erreichung der
Sperrwasserhöhe
50 mm, über
diese 15, 12, entgegen Serie Viega, weiter herumgezogene, mit 1 einteilige
Wandung
- 11,
11''', (10)
- durch 4 und 10 gebildete nach
unten offene, vertikale, Kammer, in die das Überlaufrohr 3 und
die zusätzliche
Einleitung 15, 12 eingeleitet sind,
- 12,
12', 12'', 12''' (14)
- zusätzliche
Einleitung,
- 13,
13', 13'', 13'''
- Bund
an Einleitrohr 12, z. B. auf
- 14,
14', 14'', 14'''
- Eintrittsbund,
einteilig mit 1
- 15,
15', 15''
- Dichtkante
(Rohr di = 14), vorzugsweise, wegen Kläppchen 16-Auflage schräge wie von
Geberit-Kläppchen
an Waschmaschinen-Einleitungen bekannt, für
- 16,
16', 16'', 16''' (20)
- Rückflussverhinderungs-Gummi-Kläppchen
- 17,
17', 17''
- mit
Befestigung, bzw. Drehpunkt z. B. an
- 18,
18', 18'', 18'''
- Verstöpselung,
gummitüllenartiges
Deckelchen, der
- 19,
19', 19'''
- Durchgriffsbohrung
in der Wand 4
- 20,
20', 20''
- Raum
für Gummi-RV-Klappe 16
- 21,
21', 21''
- tiefergelegter,
serienmäßiger Viega-Verschlussstopfen,
Antrieb s. b. GM 298 23 01
- 22,
22', 22''
- serienmäßiger wannenseitiger
Viega-Befestigungsflansch
- 23,
23', 23''
- Dichtung,
Ablaufgarnitur unten an das
- 24
- Ablaufloch
D2 = 90 angedichtet
- 25
- drei
M5 Befestigungsschrauben
- 26
- serienmäßige, starre, wannenseitige
Viega-Abdeckung
- 27,
27', 27''
- vertikaler
Teil der Ablaufgarnitur unter dem Ablaufloch 24
-
In Figuren 2, 3 und 4 Bandbefestigung
analog 102 47 444.3
- 28,
28'', 28''' (25)
- einteilig
mit 1 im Winkel von ca. 60 Grad nach unten geneigte zylindrische
Schächte
- 29,
29'', 29''' (26)
- an 28 links
und rechts anschließende
rechteckige Kanäle
- 30,
30'' (27)
- Imbus-Befestigungsschrauben
- 31,
31'' (28)
- zum
Einzug der je zwei Befestigungsbändchen
- 32,
32'' (29)
- Spannteil
mit beidseitig der
- 33,
33'' (30)
- Durchgangsbohrung
für 30
- 34,
34'' (31)
- Anpunktärmchen
- 35,
35'' (43)
- Verschlussstopfen
für 28 und
2 × 29 mit
- 36,
36'' (44)
- Gewindeeinsatz
- 37,
37'' (45)
- einteilig
mit 35 Bandumlenkrippe
- 38,
38'', 38''' (9)
- Tauchrohr-Eindichtstelle
- 39,
39''' (47)
- Ausleitung
nach kommunizierender Röhre
- 40
- Tauchrohr-Eindichtstelle
in 1
-
Figur 2
- 41
- gesonderte
vertikale Kammer, Mini-Tauchrohr, einteilig mit 1', für zusätzliche
Einleitung 12'
- 42
- ovale
Ausbuchtung für 41 an 2'
- 43,
43''
- analog
den Wänden 4 und 10,
hier aus spritztechnischen Gründen
bis nach unter 28' gezogene
Wände für
- 44,
44''
- NUR
vertikale Einleitkammer für 3'
- 45
- obere
Abschlußwandung
(horiz.) von 41
-
Figur 3
- 47
- zum
Mittelpunkt des vertikalen Teiles 27'' weiter
nach innen gezogene vertikale Einleitkammer
- 48
- schräge obere
Wand von 47, analog vorst. 45
- 49
- mit 1'' einteilige u-förmige Wand zur Bildung von 47,
analog 4, 10
- 50
- schräge Durchgriffsbohrung
analog 19, 19''
- 51
- Einzug
am Tauchrohr 8'', für 49
- 52
(34)
- außermittige
Stopfen 21'' Dichtstelle
- 53
- am
Tauchrohr 8'' horizontale
Ronde mit Nut für
O-Ring 9''
- 54
- unten
an 53/8'' vertikal einschiebbarer Verschlussstopfen
für Durchgriffsbohrung 50
- 55
- mehr
symb. Dichtung nach schräger Durchgriffsbohrung 50
- 56
- schräg nach unten
verlaufender, aus horiz. Ebene geneigter Dichtrand an 53, 54
- 46
- schräger, radial
dichtender O-Ring am vertikal einschiebbaren Verschlussstopfen analog 54
-
Figur 4 hierzu u. U. bitte
Figuren 1b, 1c, 1e und 3a 103 16 841.9, Bezugszeichen von dort in
()
- 57
- gemeinsame
vertikale Einleitkammer für 3''' und 12'''
- 58
(15)
- Wasserstandsautomatik
kpl.
- 59
(16)
- horizontaler
Schacht für 58
- 60
(17)
- zylindrische Öffnung zum
Einsetzen der
- 61
(48/47)
- Schaltmembrane
- 62
(77)
- Aufnahme-,
bzw. Anschlussteil für
- 63
(76)
- Thermostatisches
Steuerelement
- 64
- vertikale
Einleitkammer für Überlaufrohr 3''' und
zusätzliche
Einleitung 12'''