[go: up one dir, main page]

DE10323035B4 - Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Beschichtungssystemen an Brückenkonstruktionen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Beschichtungssystemen an Brückenkonstruktionen Download PDF

Info

Publication number
DE10323035B4
DE10323035B4 DE2003123035 DE10323035A DE10323035B4 DE 10323035 B4 DE10323035 B4 DE 10323035B4 DE 2003123035 DE2003123035 DE 2003123035 DE 10323035 A DE10323035 A DE 10323035A DE 10323035 B4 DE10323035 B4 DE 10323035B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
bridge
segments
drip pan
treatment plant
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE2003123035
Other languages
English (en)
Other versions
DE10323035A1 (de
Inventor
Bernhard Wilms
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DB Netz AG
Original Assignee
DB Netz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DB Netz AG filed Critical DB Netz AG
Priority to DE2003123035 priority Critical patent/DE10323035B4/de
Publication of DE10323035A1 publication Critical patent/DE10323035A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE10323035B4 publication Critical patent/DE10323035B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B3/00Cleaning by methods involving the use or presence of liquid or steam
    • B08B3/02Cleaning by the force of jets or sprays
    • B08B3/026Cleaning by making use of hand-held spray guns; Fluid preparations therefor

Landscapes

  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Abstract

Verfahren zum Entfernen von Beschichtungssystemen an Brückenkonstruktionen, insbesondere an der Unterseite von Brücken für schienengebundene Fahrzeuge, gekennzeichnet dadurch, dass
• ein eine Abwasseraufbereitungsanlage (23) aufweisendes, an sich bekanntes mobiles Höchstdruckwassersystem SPS (8) auf der Basis einer Hochdruckwasserstrahlung oder
• ein ebenso an sich bekanntes stationäres Hochdruckaggregat (15) für Wasser auf und/oder unter der Brückenkonstruktion (6) positioniert und
• das Abstrahlen der vorhandenen Beschichtungssysteme unter Nutzung von über Hochdruckschläuche (9) versorgten Hochdruckwasserpistolen (12) und/oder Flächenentschichtungssystemen und eines Besichtigungs-Inspektionswagens mit einer in Länge und/oder Breite variabel ausgeführten Auffangwanne (1) durchgeführt wird,
• wobei das in der Auffangwanne (1) aufgenommene Schmutzwasser über eine Schmutzwasserpumpe (17) zur Abwasseraufbereitungsanlage (23) des SPS (8) oder einer separaten Abwasseraufbereitungsanlage gefördert, dort entkontaminiert und anschließend entweder direkt oder über eine Zwischenlagerung in einem Schmutzwassertank (24) des SPS (8) in vorhandene Kanalnetze (25) eingeleitet wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Entfernen von Beschichtungssystemen an Brückenunterseiten mittels Höchstdruckwasser unter Benutzung von Brückenbesichtigungs-, Inspektions- oder Instandhaltungswagen und zum Auffangen des hierbei anfallenden, häufig kontaminierten Wassernebels und Schmutzwassers, wobei die erfindungsgemäße Vorrichtung in vorhandenen Trägerkonstruktionen eingebettet und auch bei Gerüsten, Arbeitsbühnen eingesetzt werde kann. Mit entsprechend nachfolgender Wasseraufbereitungstechnik wird das Schmutzwasser mit bekanntem Verfahren soweit aufbereitet, daß ein Einleiten in öffentliche Kanalisationen möglich ist.
  • Zum Entschichten beispielsweise von Stahlbrücken wird bislang vorwiegend Trockenstrahlenmittel verwendet. Nur in seltenen Fällen kommt das ökologisch und ökonomisch günstigere Höchstdruckwasserstrahlen zum Einsatz, weil dieses noch nicht den Vorteilen entsprechend eingeplant wird und Befürchtungen vorherrschen, entstehende Wassernebel und Schmutzwässer könnten beispielsweise in die durch die Brücken überspannten Gewässer gelangen.
  • Es ist bekannt, daß beim Entschichten von Stahlbrücken mittels Trockenstrahlmitteln ein hoher Aufwand bezüglich Baustelleneinrichtung, Umweltschutz, Umgebungsschutz, Arbeitsschutz und Entsorgung von kontaminiertem betrieben werden muß und aufgrund des hohen Gewichtes von Strahlmittel und Strahlschutt an die Statik von Gerüsten, Arbeitsbühnen und Trägerkonstruktionen gestellt werden müssen.
  • Es ist bekannt, daß das Entschichten von Stahlobjekten mittels Höchstdruckwasser beispielsweise im Stahlwasserbau, in der Chemischen Industrie, bei der Schiffsinstandhaltung und an auch Stahlbrücken erfolgreich vorgenommen wird.
  • Es ist weiter bekannt, daß viele Eisenbahn- und Straßenbrücken mit sogenannten Besichtigung-, Inspektions- oder Instandhaltungswagen ausgestattet sind, die fahrbare an der Brückenunterseite angebracht sind und meist über die gesamte Breite der Brückenkonstruktion reichen und von denen die Bereiche der Brückenunterseiten bearbeitet werden können.
  • Es ist weiter bekannt, daß mittels Höchstdruckwasser abgetragene Altbeschichtungen im Wasser nicht löslich sind und daher durch Filtration vom Wasser getrennt werden können, wobei beispielsweise durch Bleimennige oder andere Schadstoffe kontaminierte Schmutzwässer beispielsweise nach einer chemisch-physikalischen Behandlung in öffentliche Kanalnetze eingeleitet werden können.
  • Ferner ist die Notwendigkeit bekannt, daß beim Einsatz von Reinigungsmitteln, beispielsweise von Wasser, diese so aufzufangen, dass der unter der Brücke fließende Verkehr während des Arbeitsvorgangs nicht behindert wird. Außerdem ist sicherzustellen, dass das verwendete Reinigungsmittel nicht in durch Brücken überspannende Gewässer gelangt. Auf Grund der hohen Sicherheitsrisiken und möglicher Haftungsansprüche werden an derartige Arbeitsbühnen, Gerüste usw. sehr hohe Anforderungen gestellt, so daß sie meist an die Brückenkonstruktion angepaßt werden müssen.
  • Hierzu ist es beispielsweise bekannt, eine komplett ausgekleidete Bodenwanne zu verwenden, die individuell an die jeweiligen Abmessungen der Arbeitsbühne usw. angepaßt wird. Das Anfertigen der Bodenwanne erfordert einen erhöhten Arbeitsaufwand, der zu steigenden Kosten, für beispielsweise eine Brückensanierung, führt. Ein ähnliches Problem besteht auch bei Gerüstaufbauten, wenn eine Fassadenreinigung oder Entschichtung vorhandener Anstriche erforderlich ist.
  • Ebenso ist ein Verfahren zur Reinigung von Objekten bekannt, bei dem das zu reinigende Objekt mit einem Reinigungsmittel gereinigt wird, wobei nach der Reinigung des Objektes ein aus Reinigungsmittel und Schmutzstoffen bestehendes Schmutzgemisch in einem oder mehreren vorzugsweise mobilen Auffangbehältern aufgefangen wird ( DE 197 34 761 A1 ). Das Verfahren ist für die einfache Verwendung an Gebäudewänden vorrangig geeignet, jedoch nicht für Brückenkonstruktionen.
  • Aus DE 87 07 996 U1 ist eine Vorrichtung zum Auffangen von nicht umweltverträglichen Abfallstoffen, die beim Reinigen von Gebäudefassaden und Innenwandflächen sowie beim Entfernen von Altanstrichen anfallen, bekannt. Die Vorrichtung weist eine langgestreckte Auffangwanne mit konisch nach außen geneigten Längswänden und einem mit Abstand vordem Ablaufende der Wanne angeordnetem Sieb auf. Die Vorrichtung ist für einen Einsatz in einem mobilen Brückenentschichtungssystem nicht geeignet und mit diesem auch nicht vergleichbar.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, die für unterschiedliche Abmessungen eingesetzt und leicht an die örtlichen Gegebenheiten angepaßt werden können.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass
    • • ein eine Abwasseraufbereitungsanlage (23) aufweisendes, an sich bekanntes mobiles Höchstdruckwassersystem SPS (8) auf der Basis einer Hochdruckwasserstrahlung oder
    • • ein ebenso an sich bekanntes stationäres Hochdruckaggregat (15) für Wasser auf und/oder unter der Brückenkonstruktion (6) positioniert und
    • • das Abstrahlen der vorhandenen Beschichtungssysteme unter Nutzung von über Hochdruckschläuche (9) versorgten Hochdruckwasserpistolen (12) und/oder Flächenentschichtungssystemen und eines Besichtigungs-Inspektionswagens mit einer in Länge und/oder Breite variabel ausgeführten Auffangwanne (1) durchgeführt wird,
    • • wobei das in der Auffangwanne (1) aufgenommene Schmutzwasser über eine Schmutzwasserpumpe (17) zur Abwasseraufbereitungsanlage (23) des SPS (8) oder einer separaten Abwasseraufbereitungsanlage gefördert, dort entkontaminiert und anschließend entweder direkt oder über eine Zwischenlagerung in einem Schmutzwassertank (24) des SPS (8) in vorhandene Kanalnetze (25) eingeleitet wird.
  • Die Anwendung des Entschichtungssystems wird von brückeneigenen Besichtigungs-, Inspektions- und Arbeitswagen als auch von mobilen, brückenunabhängigen Brückenbesichtigungsgeräten durchgeführt.
  • Erfindungsgemäß ist für das Auffangen von Wassernebel und Schmutzwasser vorgesehen, dass die Auffangwanne in der Breite und/oder Länge variabel ausgebildet ist und aus einzelnen ineinander einschiebbaren Segmenten besteht, die den Bodenbereich bilden, wobei ein umlaufend erhöhter Rand ausgebildet ist. Zum Auffangen des verschmutzten Wassers ist in vorteilhafter Weise vorgesehen, dass die Auffangwanne aus einzelnen Segmenten besteht, welche einen längen- und breitenveränderlichen Boden bilden. Hierdurch kann je nach Einsatzzweck die Auffangwanne zusammen- oder auseinandergeschoben werden und so an die jeweiligen Abmessungen, beispielsweise einer Arbeitsbühne, eines Wartungs- oder Inspektionswagens oder eines brückenunabhängigen Besichtigungsgerätes, angepaßt werden. Inspektionswagen gehören in der Regel zur vorhandenen Brückenkonstruktion, während Besichtigungsgeräte mobil eingesetzt werden und eine vorherige Montage erforderlich ist. Die besondere Ausgestaltung der mobilen Auffangwanne gewährleistet ein sicheres Auffangen des verwendeten Wassers mit oder ohne Reinigungsmittel, so daß bestehende Probleme bekannter Ausführungen vermieden werden und darüber hinaus ein Höchstmaß an Flexibilität erreicht wird. Die erfindungsgemäße Auffangwanne kann hierbei auf einen vorhandenen Boden oder Unterbau der Arbeitsbühne etc. aufgelegt werden. Besondere konstruktive Maßnahmen für die Arbeitsbühne etc. sind für die Aufnahme der Auffangwanne nicht erforderlich, es muß lediglich sichergestellt sein, dass die allgemeinen statischen Anforderungen erfüllt werden, so daß eine oder mehrere Personen die Arbeitsbühne etc. betreten können und während der Arbeitsdurchführung die Last des Schmutzwassers zusätzlich aufgenommen werden kann. Die Auffangwanne wird hierbei nur während des Entfernen der Beschichtungen verwendet und kann nach Abschluß der Arbeiten wieder entfernt werden, so daß die Arbeitsbühne für weitere durchzuführende Arbeiten uneingeschränkt zur Verfügung steht.
  • In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die einzelnen Segmenten einen geringen Höhenversatz aufweisen und stufenförmig angeordnet sind und zumindest zu einer Seite hin ein Gefälle aufweisen. Die einzelnen, die Auffangwanne bildenden Segmente sind hierbei so verschiebbar, dass eine Veränderung in der Breite und in der Länge vorgenommen werden kann, wobei bevorzugt ein nur gering ausgeprägter Höhenversatz besteht, um den höhenmäßigen Aufbau der Auffangwanne zu begrenzen und wobei in jedem Fall zumindest zu einer Seite hin ein Gefälle entsteht, sodass das aufzunehmende Wasser seitlich abfließen kann.
  • In besonderer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Segmente an zumindest einer Längs- oder Querkante mit einer Abkantung versehen sind. Durch die Abkantungen der einzelnen Segmente der Auffangwanne wird einerseits sichergestellt, dass das abfließende Wasser immer in das tiefer liegende Segment abläuft und andererseits ein Übertritt bzw. Austritt aus der Auffangwanne verhindert. Vorzugsweise sind die Segmente an ihren parallelen Längskanten und/oder parallelen Querkanten mit entsprechenden Abkantungen versehen, wobei die parallel verlaufenden Abkantungen zu einer Segmentseite hinweisen oder alternierend ausgebildet sein können, so dass die einzelnen Segmente ineinander verschachtelt angeordnet sind und durch die ausgebildeten Abkantungen zur Wasserführung geeignet sind. Durch die Abkantungen benachbarter Segmente ist darüber hinaus sichergestellt, dass eine Auszugsbegrenzung durch die sich berührenden Abkantungen entsteht, so dass die Segmente zumindest im Bereich ihrer Längskanten bzw. Querkanten weiterhin überlappend angeordnet sind und eine in Länge und Breite variable Auffangwanne zur Aufnahme des Schmutzwassers bilden.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die einzelnen Segmente untereinander und im Randbereich gegenüber dem Trägerrahmen durch Abdichtungsmittel in derart abgedichtet sind, das eine in sich geschlossene Auffangwanne entsteht. Die zusätzlichen Abdichtungsmittel verhindern im Fall von spritzendem Wasser ein Austreten des Wassers aus der Auffangwanne, um die Gefährdung beispielsweise des fließenden Verkehrs oder der Gewässer durch herabfließendes mit Reinigungsmitteln versetztes Wasser zu verhindern. Die Abdichtungsmittel können beispielsweise aus einem einfachen Dichtungsband mit oder ohne Gummilippen bestehen. Die Ränder der äußeren Segmente weisen bevorzugt ein erhöhten Randbereich auf, welcher zusätzlich mit Abdichtungsmanschetten gegenüber dem Trägerrahmen ausgestattet sein kann. Der erhöhte Randbereich ermöglicht auch eine kurzzeitig anfallende größere Menge von Wasser sicher aufzufangen und abzuleiten. Im Weiteren bietet der erhöhte Rand die Möglichkeit, seitliche Planen oder dergleichen unmittelbar bis in die Auffangwanne hineinzuführen und somit das Wasser oder einen entstehenden Wassernebel durch die Planen in einem räumlich begrenzten Volumen aufzufangen, wobei das von den Planen abfließende Wasser unmittelbar in die Auffangwanne geleitet wird.
  • Der besondere Vorteil dieser Wannenkonstruktion aus einzelnen Segmenten besteht weiterhin darin, dass keine großen und schwer zu handhabbaren Wannen transportiert und montiert werden müssen, sondern es können handliche kleine Segmente einer Standardgröße verwendet werden, welche mit Ihren Abkantungen so ineinander verschachtelt werden, dass eine in sich geschlossene Auffangwanne entsteht, wobei beispielsweise das abfließende Wasser in eine Ablaufrinne geleitet wird, welche zu einem tieferliegenden Pumpensumpf führen kann. Der Pumpensumpf kann sowohl seitlich als auch in der Mitte der Segmente angeordnet sein.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass oberhalb der Segmente zumindest teilweise ein begehbares Gitterrost angeordnet ist, welches horizontal ausgerichtet auf der Trägerkonstruktion aufliegt und/oder über Stützen auf der Auffangwanne ruht. Diese sind beispielsweise unterhalb des Gitterrostes angeordnet oder ggf. einstückig an das Gitterrost angeformt. Die Stützen ermöglichen eine Anordnung des Gitterrosts in einer erhöhten Position gegenüber der Auffangwanne, so daß die die Arbeiten ausführenden Handwerker trockenen Fußes ihre Arbeit bewältigen können. In vorteilhafter Weise kann das Gitterrost auch unmittelbar auf den tragenden Rahmenteilen aufgelegt werden, so daß keine besondere statische Belastung der Auffangwan ne eintritt. Die Gitterroste sind im Weiteren herausnehmbar ausgebildet und bestehen vorzugsweise aus Kunststoff oder Leichtmetall, damit eine Gewichtsersparnis für die Arbeitsbühne etc. eintritt und die Handhabung und Logistik erleichtert wird. Nach Abschluss der Hochdruck-Strahlarbeiten zur Entschichtung kann die Wanne komplett entfernt werden, so daß der Inspektions-, Besichtigung oder Arbeitswagen oder die Arbeitsbühne ohne Einschränkungen für andere Gewerke genutzt werden kann. Auf die den Inspektions- oder Arbeitswagen oder die Arbeitsbühne kann beispielsweise eine Unterkonstruktion für die Auffangwanne aus einem Stahlrohrrahmengestell montiert werden, welche längenveränderlich ausgebildet ist und an die jeweilige Brückenbreite angepasst werden kann, wobei die Segmente in einem zerlegbaren Trägerrahmen aufgenommen sind, welcher aus einzelnen in ihrer Länge veränderbaren vertikalen und horizontalen Rohren besteht, welche untereinander einhängbar und verriegelbar ausgebildet sind. Über die allgemein statischen Bedingungen hinaus, ist lediglich ein stabiles Geländer erforderlich, an dem die Seitenwände der Wanne eingehängt bzw. befestigt werden können und/oder das Stahlrohrrahmengestell montiert werden kann. Im Bereich des Pumpensumpfes ist eine Rahmenkonstruktion vorzusehen, die nach Abschluss der Hochdruckreinigungsarbeiten ebenfalls entfernt werden kann. Sollte wider Erwarten keine bewegliche und verfahrbare Arbeitsbühne zum Einsatz kommen, zum Beispiel bei eingerüsteten Bauwerken, besteht die Möglichkeit, das erfindungsgemäße Wannensystem auch bei einer evtl. vorhandenen feststehenden Einrüstung einzusetzen. Besondere konstruktive Maßnahmen für die Arbeitsbühne bzw. für die Einrüstung sind nicht erforderlich.
  • Zur Erfüllung der statischen Bedingungen sind die tragenden Konstruktionsteile und/oder Segmente vorzugsweise aus Metall, während hingegen die Gitterroste, wie bereits erwähnt, vorzugsweise aus Kunststoff oder Leichtmetall bestehen. Die Trägerkonstruktion kann im Weiteren durch abdichtende Seitenwände verschlossen sein, welche mit ihren unteren Enden in die Auffangwanne hineinragen und somit eine Zuleitung des Wassers bzw. des Wassernebels in die Auffangwanne und damit die Zuführung in den Pumpensumpf gewährleisten. Die Abplanung oberhalb der Arbeitsbühne wird an die jeweilige Geometrie des Brückenabschnitts angepasst, so daß sichergestellt ist, dass das Wasser nicht nach außen gelangen kann.
  • Die Erfindung wird im Weiteren anhand von Zeichnungen näher erläutert.
  • Es zeigt
  • 1a und 1b eine schematische Darstellung des Verfahrens unter Einsatz eines Schienenfahrbaren Höchstdruckwassersystems (SPS) mit mobiler Abwasseraufbereitungsanlage
  • 1c und 1d eine schematische Darstellung des Verfahrens unter Einsatz eines stationären Höchstdruckwasseraggregates und einer mobilen Abwasserbehandlungsanlage
  • 2a eine schematische Anordnung der einzelnen Segmente der erfindungsgemäßen Auffangwanne mit unterschiedlichen Abkantungen,
  • 2b in einer perspektivischen Ansicht eine schematische Anordnung der einzelnen ausziehbaren Segmente,
  • 3 eine geschnittene Seitenansicht der Arbeitsbühne mit Auffangwanne und Gitterrost,
  • 4 eine geschnittene Seitenansicht einer Arbeitsbühne mit seitlichen Planen und
  • 5 eine geschnittene Seitenansicht einer Brückenkonstruktion mit darunter angeordneter Arbeitsbühne.
  • 1a und 1b zeigen das Verfahren in schematischer Ansicht, bestehend im wesentlichen aus einem Schienenfahrbaren Hochdruckwassersystem SPS (8), einem Hochdruckschlauch (9), einer Hochdruckwasserpistole (12), der erfindungsgemäßen Auffangwanne (1) eine Schmutzwasserpumpe (17) und einer Schmutzwasserleitung (18) und einer auf einem weiteren Schienenfahrzeug befindlichen Abwasseraufbereitungsanlage (23). Das Hochdruckwasser wird auf dem Schienenfahrbaren Hochdruckwassersystem (8) erzeugt, gelangt über den Hochdruckschlauch (9) zur Hochdruckpistole (12) und wird hierüber zum Abtragen der Beschichtung verwendet. Anfallender Wassernebel und Schmutzwasser gelangen in die Auffangwanne (1), fließen in den Schmutzwassersumpf (16), werden mittels Schmutzwasserpumpe (17) zur Abwasseraufbereitungsanlage (23) gepumpt und dort chemisch-physikalisch behandelt. Das entkontaminierte Wasser wird weiter in den Schmutzwassertank (24) des SPS (8) gepumpt, dort gebunkert und später in das öffentliche Kanalnetz entsorgt.
  • 1c und 1b zeigen das Verfahren in schematischer Ansicht, bestehend im wesentlichen aus einem stationär aufgestellten Hochdruckwasseraggregat (15) einem Hochdruckschlauch (9), einer Hochdruckwasserpistole (12), der erfindungsgemäßen Auffangwanne (1) eine Schmutzwasserpumpe (17) und einer Schmutzwasserleitung (18) einer ebenfalls stationär aufgestellten Abwasseraufbereitungsanlage (23), einer Abwasserleitung (21) und einem Abwasserkanal (25), Das Hochdruckwasser wird im stationär aufgestellten Hochdruckwasseraggregat (15) erzeugt, gelangt über den Hochdruckschlauch (9), der beispielsweise entlang der Brückenkonstruktion (6) verlegt ist zur Hochdruckpistole (12) und wird hierüber zum Abtragen der Beschichtung verwendet. Anfallender Wassernebel und Schmutzwasser gelangen in die Auffangwanne (1), fließen in den Schmutzwassersumpf (16), werden mittels Schmutzwasserpumpe (17) über einen beispielsweise entlang der Brückenkonstruktion (6) zur stationär aufgestellten Abwasseraufbereitungsanlage (23) gepumpt und dort chemisch-physikalisch behandelt. Das entkontaminierte Wasser wird über eine Abwasserleitung (21) unmittelbar in das öffentliche Kanalnetz (25) entsorgt.
  • 2a zeigt in einer schematischen Ansicht eine Auffangwanne (1), bestehend aus mehreren einzelnen Segmenten (2;3). Die einzelnen Segmente (2;3) bestehen aus einem flachen Segmentkörper (4) mit zumindest teilweise parallel verlaufenden Abkantungen (5). Im oberen Ausführungsbeispiel sind die Abkantungen (5) alternierend ausgebildet, während hingegen im unteren Ausführungsbeispiel die Abkantungen (5) in jeweils gleicher Richtung weisen. Durch die Abkantungen (5) stützen sich die einzelnen Segmentkörper gegenseitig ab, wobei gleichzeitig sichergestellt wird, dass einerseits eine Fließrichtung des Wassers entsteht und anderseits das Wasser immer wieder auf die tiefer liegenden Segmentkörper ablaufen kann, bis es letztendlich in der nicht dargestellten Ablaufrinne zum Pumpensumpf geleitet wird. Die Segmentkörper (4) können hierbei übereinander liegend angeordnet sein und ermöglichen eine Veränderung in der Breite bis die jeweiligen endseitig ausgebildeten Abkantungen zur gegenseitigen Anlage kommen.
  • 2b zeigt in einer perspektivischen Ansicht die erfindungsgemäßen Segmente (3), wobei zwei Segmente (3) in Quer- und Längsrichtung liegend dargestellt sind. Die An ordnungen der einzelnen Segmente (3) kann entsprechend der beiden alternativen Ausführungsformen gemäß 2a erfolgen, so daß die Breite der Auffangwanne (1) entsprechend einstellbar ist. In Längsrichtung der Auffangwanne (1) sind ebenfalls zwei Segmente (3) dargestellt, wobei die unmittelbar nebeneinander liegenden Segmente (3) geringfügig verschiedene Breiten aufweisen, so daß die kleineren Segmente (3) unter die größeren Segmente (3) geschoben werden können und gleichzeitig eine Längenveränderung vornehmbar ist und je nach Einsatzfall mehrere Segmente nebeneinander liegend in Längsrichtung angeordnet sein können. Ähnlich wie bei der in Längsrichtung verlaufenden Abkantung (5) können weitere Abkantungen in Querrichtung vorgesehen sein, die verschachtelt ineinander greifen. Beispielsweise kann das etwas größer ausgebildete Segment (3) eine nach untern weisende Querabkantung geringerer Höhe aufweisen, während das in Längsrichtung benachbart liegende Segment (3) eine Abkantung geringerer Höhe nach oben aufweist. Weitere mit ähnlichen Abmessungen konstruierte Segmente (3) schließen sich in Längsrichtung an, wobei die Segmente (3) mit geringerer Breite alternierend angeordnet werden.
  • 3 zeigt eine Seitenansicht einer Arbeitsbühne (10) im Querschnitt. Die Arbeitsbühne (10) kann zur Festmontage oder zur beweglichen verfahrbaren Montage vorgesehen sein, wobei die Arbeitsbühne (10) aus einem zerlegbaren Trägerrahmen (11), einer Auffangwanne (1), einem Gitterrost (13) und einem seitlichen Geländer (14) besteht. Das Geländer (14) ist hierbei unmittelbar mit dem Trägerrahmen (11) verbunden, beispielsweise verschraubt. Der Trägerrahmen (11) kann ebenfalls längenveränderbar ausgebildet sein durch beispielsweise ineinander einschiebbare Rohre, um die Arbeitsbühne (10) an die vorhandene Breite der Brückenkonstruktion anpassen zu können. Ähnlich wie der Trägerrahmen (11) können die einzelnen Segmente des Geländers (14) einschiebbar ausgebildet sein, so daß eine umlaufende Absicherung besteht. Die Arbeitsbühne (10) weist ferner einen festen Boden (15) auf, auf dem die einzelnen Segmente (2) oder (3) der Auffangwanne (1) aufliegen. Die Segmente (2) oder (3) sind entsprechend den Ausführungsformen gemäß 2a und 2b ausgebildet und ermöglichen eine Veränderung in der Breite und Länge der Arbeitsbühne 10. Oberhalb der Auffangwanne (1) wird das in der Regel aus Kunststoff bestehende Gitterrost (13) angeordnet, welches seitlich beispielsweise in dem Trägerrahmen (11) eingehängt sein kann und durch nicht dargestellte Stützen gegenüber dem Boden bzw. den Segmenten der Auffangwanne (12) abgestützt ist. Die Auffangwanne (1) weist nach rechts verlaufend ein Gefälle von ca. 1 % auf, so daß das aufgefangene Schmutzwasser seitlich zu einem Pumpensumpf (16) abläuft. In dem Pumpensumpf (16) befindet sich eine Schmutzwasserpumpe (17) mit einer Abwasserleitung (18) durch welche das Schmutzwasser von der Arbeitsbühne (10) abgepumpt werden kann. Die Breite einer solchen Arbeitsbühne (10) kann beispielsweise bis zu 10 Meter betragen, so daß die einzelnen Segmente (2) oder (3) ca. 1 – 1,50 m breit ausgebildet sein können. Zum Pumpensumpf (16) hin ist eine Ablaufrinne (19) bzw. ein Ableitblech vorgesehen, welches ein Abfließen des Schmutzwassers in den Pumpensumpf ermöglicht, während auf der gegenüberliegenden Seite ein hochgezogenes Abschlußelement (20) der Auffangwanne (1) in den Trägerrahmen (11) eingehängt ist.
  • 5 zeigt eine Arbeitsbühne (10), welche weitestgehend der aus 3 bekannten Konstruktion entspricht. Eine Abweichung besteht nur darin, dass oberhalb des Geländers (14) ein Trägerrahmen (21) angeordnet ist, der zur Befestigung von seitlichen Planen (22) vorgesehen ist. Die Planen (22) ermöglichen ein Auffangen von Spritzwasser bzw. einem Wassernebel und liegen mit ihrem unteren Ende innerhalb der Auffangwanne (1) ein, so daß das an den Planen (22) ablaufende Wasser ebenfalls in die Auffangwanne (1) und damit zum Pumpensumpf (16) gelangt. Die obere Seitenansicht zeigt die Arbeitsbühne (20) in Querrichtung zur Brückenkonstruktion, während die darunter befindliche Seitenansicht die Breite der Arbeitsbühne (10) in Längsrichtung der Brückenkonstruktion aufzeigt. Die Breite der eigentlichen Arbeitsbühne (20) kann beispielsweise bis zu 3,50 m betragen, während sich deren Länge beispielsweise bis zu 10 m unterhalb der Brückenkonstruktion querliegend erstreckt kann. Aus der oberen Seitenansicht der Arbeitsbühne (10) ist sehr gut zu erkennen, wie die seitlichen Planen (10) in die darunter befindliche Auffangwanne (1) hineinragen, um ein Auffangen des gesamten Schmutzwassers zu ermöglichen. Die Anordnung der einzelnen Segmente (2) oder (3) der Auffangwanne (1) erfolgt entsprechend der schematischen Anordnung aus 2a bzw. 2b.
  • 5 zeigt beispielhaft eine Eisenbahnbrückenkonstruktion (6) mit darunter angeordneter Arbeitsbühne (10), welche allseitig mit einer Plane (22) abgehängt ist. Die Arbeitsbühne (10) entspricht beispielsweise der aus 4 bekannten Form und ist unterhalb der Brückenkonstruktion (6) feststehend oder verfahrbar eingehängt. Das aufgefangene Schmutzwasser aus den Hochdruckwasserstrahlarbeiten wird über den Pumpensumpf (16) und die Abwasserleitung (18) zur Aufbereitungsanlage (23) weitergeleitet, während über einen Hochdruckschlauch (9) das Frischwasser beispielsweise vom Hochdruckwasseraggregat (15) zum Hochdruck-Wasserwerkzeug (12) gelangt. Notwendige Nebenenergien, wie Druckluft und Elektroenergie werden über eine Zuleitung (7) herangeführt. Die Arbeitsbühne (10) befindet sich unterhalb der Brückenkonstruktion (6) und ist somit lediglich an die Breite der Brückenkonstruktion (6) anzupas sen, während hingegen die Abhängung der Arbeitsbühne (10) in einer der jeweiligen Brückenkonstruktionen (6) zugänglichen Form erfolgen muß.
  • 1
    Auffangwanne
    2
    Segment
    3
    Segment
    4
    Segmentkörper
    5
    Abkantungen
    6
    Brückenkonstruktion
    7
    Zuleitung
    8
    Hochdruckwassersystem SPS
    9
    Hochdruckschlauch
    10
    Arbeitsbühne
    11
    Trägerrahmen
    12
    Hochdruckpistole
    13
    Gitterrost
    14
    Geländer
    15
    Hochdruckwasseraggregat
    16
    Pumpensumpf
    17
    Schmutzwasserpumpe
    18
    Abwasserschlauch
    19
    Ablaufrinne
    20
    Abschlusselement
    21
    Schmutzwasserschlauch
    22
    Plane
    23
    Abwasseraufbereitungsanlage
    24
    Schmutzwassertank
    25
    Abwasserkanal
    26
    Wasservorratsbehälter

Claims (13)

  1. Verfahren zum Entfernen von Beschichtungssystemen an Brückenkonstruktionen, insbesondere an der Unterseite von Brücken für schienengebundene Fahrzeuge, gekennzeichnet dadurch, dass • ein eine Abwasseraufbereitungsanlage (23) aufweisendes, an sich bekanntes mobiles Höchstdruckwassersystem SPS (8) auf der Basis einer Hochdruckwasserstrahlung oder • ein ebenso an sich bekanntes stationäres Hochdruckaggregat (15) für Wasser auf und/oder unter der Brückenkonstruktion (6) positioniert und • das Abstrahlen der vorhandenen Beschichtungssysteme unter Nutzung von über Hochdruckschläuche (9) versorgten Hochdruckwasserpistolen (12) und/oder Flächenentschichtungssystemen und eines Besichtigungs-Inspektionswagens mit einer in Länge und/oder Breite variabel ausgeführten Auffangwanne (1) durchgeführt wird, • wobei das in der Auffangwanne (1) aufgenommene Schmutzwasser über eine Schmutzwasserpumpe (17) zur Abwasseraufbereitungsanlage (23) des SPS (8) oder einer separaten Abwasseraufbereitungsanlage gefördert, dort entkontaminiert und anschließend entweder direkt oder über eine Zwischenlagerung in einem Schmutzwassertank (24) des SPS (8) in vorhandene Kanalnetze (25) eingeleitet wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass eine Anwendung des Entschichtungssystems von brückeneigenen Besichtigungs-, Inspektions- und Arbeitswagen als auch von mobilen, brückenunabhängigen Brückenbesichtigungsgeräten durchgeführt wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, dass die Auffangwanne (1) auf einem vorhandenen Boden oder dem Unterbau des Besichtigungs-/Inspektionswagens oder mobilen, brückenunabhängigen Besichtigungsgeräten aufgelegt wird.
  4. Vorrichtung zum Entfernen von Beschichtungssystemen an Brückenkonstruktionen, insbesondere an der Unterseite von Brücken für schienengebundene Fahrzeuge, gekennzeichnet dadurch, dass • ein an sich bekanntes mobiles schienenfahrbares Höchstdruckwassersystem SPS (8), welches sich aus einem Wasservorratbehälter (26), einem Hochdruckaggregat (15), einer Wasseraufbereitungsanlage (23) und einem Schmutzwassertank (24) zusammensetzt, • oder ein ebenso an sich bekanntes stationäres Hochdruckaggregat (15) – welches über Wasserhochdruckleitungen mit Druckwasserpistolen (12) und/oder Flächenentschichtungssystemen verbunden ist, • wobei das entstehende Schmutzwasser in eine an einem Besichtigungs-/Inspektionswagen angeordnete und in Länge und/oder Breite variabel ausgeführte Auffangwanne (1) geführt ist, die über eine Schmutzwasserpumpe (17) entweder mit einer Abwasseraufbereitungsanlage (23) und einem Schmutzwassertank (24) auf dem SPS (8) oder direkt mit einem vorhandenen, vorzugsweise öffentlichen Kanalsystem (25) verbunden ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet dadurch, dass die in der Breite und/oder Länge variabel ausgebildete Auffangwanne (1) aus einzelnen ineinander einschiebbaren Segmenten (2;3) gebildet ist, die einen Bodenbereich bilden, wobei ein umlaufender erhöhter Rand ausgebildet ist.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5, gekennzeichnet dadurch, dass die Auffangwanne (1) aufgrund handlicher Segmente (2;3) kurzfristig entfernbar ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 4 bis 6, gekennzeichnet dadurch, dass die Auffangwanne (1) bedarfsorientiert in eine besondere längs- und querveränderliche Unterkonstruktion einlegbar ist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 4 bis 7, gekennzeichnet dadurch, dass die einzelnen Segmente (2;3) einen geringen Höhenversatz aufweisen, stufenförmig ausgebildet sind und zumindest zu einer Seite hin ein Gefälle aufweisen.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 4 bis 8, gekennzeichnet dadurch, dass die einzelnen Segmente (2;3) untereinander und im Randbereich gegen über einem Trägerrahmen (11) durch Abdichtungsmittel abgedichtet sind.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 4 bis 9, gekennzeichnet dadurch, dass die Segmente (2;3) Abkantungen aufweisen und ineinander verschachtelt sind.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 4 bis 10, gekennzeichnet dadurch, dass oberhalb der Segmente (2;3) zumindest teilweise ein begehbares Gitterrost (13) angeordnet ist, welches horizontal ausgerichtet auf dem Trägerrahmen (11) aufliegt und/oder über Stützen auf der Auffangwanne (1) abgestützt ist.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 4 bis 11, gekennzeichnet dadurch, dass die Auffangwanne (1) an ihrem tiefsten Punkt eine Ablaufrinne (19) und einen damit verbundenen Pumpensumpf (16) mit einer Saugpumpe aufweist.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet dadurch, dass an den Brückenaußenseiten Planen (22) angeordnet sind, die eine Anpassung an brückenspezifische Geometrien ermöglichen.
DE2003123035 2003-05-20 2003-05-20 Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Beschichtungssystemen an Brückenkonstruktionen Expired - Fee Related DE10323035B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2003123035 DE10323035B4 (de) 2003-05-20 2003-05-20 Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Beschichtungssystemen an Brückenkonstruktionen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2003123035 DE10323035B4 (de) 2003-05-20 2003-05-20 Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Beschichtungssystemen an Brückenkonstruktionen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE10323035A1 DE10323035A1 (de) 2004-12-16
DE10323035B4 true DE10323035B4 (de) 2005-05-25

Family

ID=33441106

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2003123035 Expired - Fee Related DE10323035B4 (de) 2003-05-20 2003-05-20 Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Beschichtungssystemen an Brückenkonstruktionen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE10323035B4 (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8707996U1 (de) * 1987-06-05 1987-08-06 Rasch, Klaus, 3070 Nienburg Vorrichtung zum Auffangen von Flüssigkeiten beim Reinigen von Gebäuden
DE19734761A1 (de) * 1997-08-12 1999-02-25 Reinhard Albert Hudzik Verfahren zur Reinigung von Objekten, insbesondere Immobilien, bei dem das zu reinigende Objekt mit einem Reinigungsmittel gereinigt wird

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8707996U1 (de) * 1987-06-05 1987-08-06 Rasch, Klaus, 3070 Nienburg Vorrichtung zum Auffangen von Flüssigkeiten beim Reinigen von Gebäuden
DE19734761A1 (de) * 1997-08-12 1999-02-25 Reinhard Albert Hudzik Verfahren zur Reinigung von Objekten, insbesondere Immobilien, bei dem das zu reinigende Objekt mit einem Reinigungsmittel gereinigt wird

Also Published As

Publication number Publication date
DE10323035A1 (de) 2004-12-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4336675C1 (de) Container mit einem geschlossenem System zur Reinigung von Bootskörpern an Land
WO2012080448A1 (de) Instandhaltungsvorrichtung
DE102007052392A1 (de) Reinigungsvorrichtung für Wärmetauscher
DE9410466U1 (de) Fahrbares Baugerüst
DE102012021178A1 (de) Stationäre Reinigungsvorrichtung
AT405952B (de) Vorrichtung zum schutz des schotterbettes von gleisanlagen gegen umweltschädliche tropfsubstanzen, insbesondere tropföl
DE10323035B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Beschichtungssystemen an Brückenkonstruktionen
DE8707996U1 (de) Vorrichtung zum Auffangen von Flüssigkeiten beim Reinigen von Gebäuden
DE102009019806A1 (de) Plattform zur Reinigung von Baustellenausrüstung
DE2618437A1 (de) Plattenfilterpresse
DE60011387T2 (de) Verfahren zur Reinigung von Entwässerungsrinnen
DE3205983C2 (de)
DE102010047595B4 (de) Schutzvorrichtung gegen einen Sturz vom Dach
DE102013007271A1 (de) Reinigungsvorrichtung
DE20308016U1 (de) Vorrichtung zum Entfernen von Beschichtungssystemen an Brückenkonstruktionen
DE202007017420U1 (de) Vorrichtung zum Reinigen der Oberflächen von Objekten und Gebäuden, wie Fassaden, Wände usw.
EP0724669B1 (de) Verfahren zum umsetzen eines verfahrbaren arbeitsgerüstes um brückenpfeiler und vorrichtung zum durchführen des verfahrens
DE4315633C2 (de) Mobile Einrichtung zum Reinigen von verschmutzten Teilen aus Produktionsbetrieben
DE19500149C2 (de) Verfahren zur Regenerierung von Drainagerohren, sowie Anordnung zur Durchführung eines solchen Verfahrens
EP0679834B1 (de) Vorrichtung zum Warten und Reinigen von Fahrzeugen
DE1085325B (de) Arbeitsstand fuer Kraftfahrzeuge, bei dem Auflaufschienen auf Saeulen abgestuetzt ueber eine Grube laufen
DE69400434T2 (de) Kratzer, kratzerrahmen ausgestattet mit kratzer, materialfördervorrichtung und verstellbare zellulare kabine
DE9407303U1 (de) Schacht, Schachtelement und Trittelement für den Schacht bzw. das Schachtelement
EP3061381A1 (de) System und hilfsvorrichtung zum einleiten von wasser in einen wasser-abfluss
EP0501170B1 (de) Installationsblock

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee