DE1032395B - Anode fuer Hochleistungsbogenlampen - Google Patents
Anode fuer HochleistungsbogenlampenInfo
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- DE1032395B DE1032395B DEC15028A DEC0015028A DE1032395B DE 1032395 B DE1032395 B DE 1032395B DE C15028 A DEC15028 A DE C15028A DE C0015028 A DEC0015028 A DE C0015028A DE 1032395 B DE1032395 B DE 1032395B
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B31/00—Electric arc lamps
- H05B31/02—Details
- H05B31/06—Electrodes
- H05B31/08—Carbon electrodes
- H05B31/10—Cored carbon electrodes
Landscapes
- Discharge Lamp (AREA)
Description
DEUTSCHES
Bei der Kinoprojektion werden als positive Kohlen runde Dochtkohlestäbe verwendet, die mit einem
Effektdocht versehen sind (sogenannte Beck-Kohlen). Bei hoher Strombelastung höhlt sich der Krater aus,
und in ihm bildet sich der sogenannte Beckeffekt aus, ein helleuchtender Dampfball vor der Anode aus den
Salzen der seltenen Erden. Für die Projektion wäre es aus wirtschaftlichen Gründen oft vorteilhaft, wenn
das von der Kohle ausgestrahlte Lichtbündel in seinem Querschnitt angenähert dem Bildfensterquerschnitt
entspräche. So spendet jedoch der ftormale runde Krater ein rundes Lichtbündel, aus dem die Blende
nur einen gewissen Teil herausschneidet, und zwar so viel, daß der Helligkeitsabfall von Bildmitte zu
Bildrand etwa 25 % beträgt; der Rest bleibt unausgenützt.
Schon in früheren Jahren hat man versucht, durch eine rechteckige »Bildfensterkohle«, also eine Positivkohle,
die in ihrem Querschnitt etwa dem Seitenverhältnis des Bildfensters entspricht, eine gleichmäßigere
und wirtschaftlichere Ausleuchtung zu bekommen. Diese Kohlen hal>en aber nicht das gehalten, was man
von ihnen, erwartet hat. Insbesondere Hochleistungskohlen von Bildfensterquerschnitt führen während des
Brennens zu unerwünschten Abbrandbedingungen; die Ecken, bleiben zu lange stehen, der Krater brennt in
der Mitte zu tief aus, der Lichtabfall nach den Rändern zu ist zu groß.
Es ist zwar schon vorgeschlagen worden, in Bogenlampen
für Projektions-, insbesondere Kinoapparate zwei Positivkohlen mit je einem kleinen Runddocht,
also zwei sogenannten Reinkohlen nebeneinander anzuordnen und die Kohlen an der Berührungsstelle
derart abzuplatten, daß sie sich in einer Fläche berühren, damit der Abstand der beiden Runddochte
unabhängig von dem gewünschten Querschnitt der Kohlen klein gehalten werden kann. Hierdurch soll
eine bessere Ausleuchtung des rechteckigen. Bildfensters erzielt werden. Da der Querschnitt der beiden
Dochte aber nach wie vor kreisrund ist und die beiden Dochte naturgemäß noch zu weit voneinander entfernt
sind, zeigen sich auf der Bildwand zwei besonders helle Stellen, während an den beiden Enden und in
der Mitte der Bildwand eine abfallende Helligkeit erkennbar ist. Es ergibt sich, hier in etwa ein niere-nförmiges
Lichtbündel, wodurch immer noch ein nicht ganz unerheblicher Lichtverlust zu verzeichnen ist.
Es sind auch positive Lichtbogenelektroden mit Beckeffekt bekannt, welche mehrere Dochte aufweisen,
doch handelt es sich hier darum, ebenfalls ein rundes Lichtbündel derart zu erzeugen, daß man auf der
runden Kohlefläche eine Vielzahl von kleinen. Beckeffekten durch Anbringung einer Anzahl von Dochten
erzielt. Auch die gleichzeitig vorgeschlagene Rechteck-
Anode für Hochleistungsbogenlampen
Anmelder:
Fa. C. Conradty,
Nürnberg 2, Spittlertorgraben 9
Nürnberg 2, Spittlertorgraben 9
Friedrich Leuchs, Röthenbach/Pegnitz,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
kohle mit einer Vielzahl von rechteckigen Dochten, hat
sich nicht bewährt, da auch hier, wie bei der bereits erwähnten »Bildfensterkohle«, die Ecken zu lange
stehenbleiben.
Der Erfindung liegt nun eine Anode für Hochleistungsbogenlampen mit zwei parallel laufenden
Dochten, deren größte vertikale Dicke etwa, halb so groß ist wie die vertikale Dicke der Kohle, zugrunde,
welche sich ins1>esondere für die »Breitbildprojektion« eignet.
Gemäß der Erfindung ist der Querschnitt des Kohlemantels und der beiden Dochte so bemessen, daß der
horizontalle Durchmesser der Kohle oder der Dochte größer ist als der vertikale, wobei die vertikale Dicke
des Kohlemantels längs der durch die Mittelachse verlaufenden Vertikalebene am größten ist, ebenso
wie die der beiden Dochte, welche durch einen Kohlensteg·
aus Mantelmasse von mindestens 0,2 mm voneinander getrennt sind, während die vertikale Dicke
sowohl des Kohlemantels als auch der beiden Dochte gegen, die dazu senkrechte axial verlaufende Horizontalebene
hin stetig abnimmt.
Hierdurch wird einmal erreicht, daß die beiden sich im Beitrieb ausbildenden Beckeffekte überschneiden
und zusammen ein längliches Oval als Lichtspender ergeben, so daß sich auch große Dimensionsunterschiede
von Höhe zu Breite des Bildfensters einwandfrei ausleuchten lassen, und zum anderen wird erreicht, daß neben der Einsparung
eines entsprechenden größeren runden Lichtfleckes die Lichtverteilung auf der ganzen Breite des Bildes eine
wesentlich bessere ist; der Randabfall beträgt nur etwa 10 bis 15%, während er in diesem Fall mit
normalen Rundkohlen größeren Durchmessers bis über 30% betragen würde.
Der zwischen den beiden Dochten befindliche Kohlensteg aus Mantelmasse hat zweckmäßigerweise
planparallele Begrenzungsflächen. Er kann aber auch
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leicht konvexe oder gewellte oder zickzackförmige Begrenzungsflächen haben, um das Überschneiden der
beiden Beckeffekte noch stärker zu begünstigen.
Auch hat es sich in dem vorliegenden Fall als zweckmäßig erwiesen, wenn die Dochthöhlungen
innen in an sich bekannter Weise längsgerillt oder -gezahnt ausgebildet sind. Im Gegensatz zu den bekannten
Fallen soll hier der Dochtmasse durch die Längsrillen ein festerer Halt im Kohlemantel gegeben
werden.
Vor mehreren Jahrzehnten sind Elektroden für elektrische Bogenlampen bekanntgeworden, welche
an der Außenseite mit einem Chemikaliengemisch versehen waren. Der Kohlekern war zu diesem Zweck
mit mehreren beliebig ausgebildeten Nuten versehen,. Die radialen Vorsprünge der Kohlekerne wiesen
dabei die verschiedensten Formen auf, .um dem
Chemikaliengemisch einen entsprechenden Halt in den Nuten zu geben.
Es sind auch Bogenlampenflachkohlen mit mehreren parallel verlaufenden Dochten für Flammbogenlampen
vorgeschlagen worden, die aber nur sehr niedrig belastet werden konnten. Die Dochte enthielten
lediglich Mittel zur Färbung des Bogens und sind teilweise auch durch Dochtbrücken miteinander
verbunden worden.. Da diese Flachkohlen beim Stopfen
der Dochte aber leicht brachen und der Lichtbogen zu schnell von einem Docht zum anderen überging,
ist vorgeschlagen worden, die Dochtbrücken durch einen Kohlensteg aus Mantelmasse zu unterbrechen.
Des weiteren sind auch Kohlen für Effektbogen,-lampen
vorgeschlagen worden, die mit mehreren Schlitzdochten und einem Längskanal versehen wurden.
Die einzelnen Schlitzdochte waren hier ebenfalls jeweils durch einen Kohlensteg aus Mantelmasse
unterbrochen, um ein ruhiges Überspringen des Lichtbogens zu bewirken.
In der Zeichnung sind einige Querschnittsformen der erfindungsgemäßen Anode dargestellt, ohne
jedoch damit die Auswahl der Formen, zu beschränken.
α ist der Kohlemantel, bt und b2 sind die beiden
Dochte, und c ist der Kohlensteg aus Mantelmasse, der in Fig. 1 planparallele Begrenzungsflächen, hat,
während die Begrenzungsflächen in Fig. 2 zickzackförmig, in Fig. 3 leicht konvex und in Fig. 4 gewellt
sind.
Die Anordnung von Rippen oder Zähnen d, wie sie
in Fig. 1 nur als Beispiel bei einem Docht dargestellt ist, kann selbstverständlich auch bei den übrigen, Ausführungsformen
bei beiden Dochten erfolgen.
Durch die Tatsache, daß für die Auswahl eines geeigneten Kohlendurchmessers nun nicht mehr, wie
dies bei kreisförmigem Querschnitt der Kohle der FaIl ist, die Diagonale des Bildfensters als Maßstab
für den zur Ausleuchtung desselben nötigen Lichtkreisdurchmesser gerechnet werden muß, sondern
daß je nach Höhe und Breite des Bildfensters eine besondere angepaßte »Breitschirmkohle« verwendet
wird, kann ein großer Teil an, Verlustlicht und damit an Stromaufwand eingespart werden.
Claims (5)
1. Anode für Hochleistungsbogenlampen mit zwei parallel laufenden Dochten,, deren größte
vertikale Dicke etwa halb so groß ist wie die vertikale Dicke der Kohle, dadurch gekennzeichnet,
daß der Querschnitt des Kohlemantels und der beiden Dochte so bemessen ist, daß der
horizontale: Durchmesser der Kohle oder der Dochte größer ist als der vertikale, wobei die
vertikale Dicke des Kohlemantels längs der durch die Mittelachse verlaufenden Vertikalebene am
größten ist, ebenso wie die der beiden Dochte, welche durch einen Kohlensteg aus Mantelmasse
von mindestens 0,2 mm voneinander getrennt sind, während die vertikale Dicke sowohl des
Kohlemantels als auch der beiden Dochte gegen die dazu senkrechte axial verlaufende Horizontalebene hin stetig abnimmt.
2. Anode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kohlesteg in bekannter Weise
zwischen den beiden Dochten auf deren ganzer Länge und Höhe planparallele Begrenzungsflächen.
hat.
3. Anode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kohlesteg leicht konvexe
Begrenzungsflächen hat.
4. Anode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kohlesteg gewellte oder zickzackförmige
Begrenzungsflächen hat.
5. Anode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dochthöhlungen in bekannter
Weise innen glatt, längsgerillt oder -gezahnt ausgebildet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 211 000, 217 732,
921, 237 800, 295 673, 642 481, 677 246.
Deutsche Patentschriften Nr. 211 000, 217 732,
921, 237 800, 295 673, 642 481, 677 246.
Entgegengehaltene ältere Rechte:
Deutsches Patent Nr. 951 102.
Deutsches Patent Nr. 951 102.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 557/320 6.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC15028A DE1032395B (de) | 1954-02-27 | 1954-02-27 | Anode fuer Hochleistungsbogenlampen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC15028A DE1032395B (de) | 1954-02-27 | 1954-02-27 | Anode fuer Hochleistungsbogenlampen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1032395B true DE1032395B (de) | 1958-06-19 |
Family
ID=7015767
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC15028A Pending DE1032395B (de) | 1954-02-27 | 1954-02-27 | Anode fuer Hochleistungsbogenlampen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1032395B (de) |
Citations (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE211000C (de) * | ||||
| DE217732C (de) * | ||||
| DE235921C (de) * | ||||
| DE237800C (de) * | 1909-05-19 | 1911-09-15 | ||
| DE295673C (de) * | 1914-09-30 | 1916-12-15 | ||
| DE642481C (de) * | 1937-03-05 | Siemens Planiawerke Akt Ges Fu | Positive Dochtelektrode mit einem Kohle- oder Graphitstab im Docht fuer Hochleistungsbogenlampen bzw. Scheinwerfer | |
| DE677246C (de) * | 1934-06-08 | 1939-06-21 | Aeg | Bogenlampe fuer Projektions-, insbesondere Kinoapparate |
| DE951102C (de) * | 1952-08-13 | 1956-10-25 | Le Carbone Lorraine Sa Soc | Anode fuer starke elektrische Lichtbogen und Verfahren zu ihrer Herstellung |
-
1954
- 1954-02-27 DE DEC15028A patent/DE1032395B/de active Pending
Patent Citations (8)
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