DE10322302A1 - Anlage zur Herstellung von Platinen aus bandförmigem Material - Google Patents
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Abstract
Es wird eine Anlage (1) zur Herstellung von Platinen (29) aus bandförmigem Material (3) vorgeschlagen. Die Anlage (1) umfasst mehrere, in Transportrichtung (5) des bandförmigen Materials (3) hintereinander angeordnete Schneidwerkzeuge (7, 9) und zeichnet sich durch ein erstes Schneidwerkzeug (7) zum Beschneiden wenigstens eines Teilbereichs des bandförmigen Materials (3) und ein zweites Schneidwerkzeug (9) zum Abtrennen der Platinen (29) vom bandförmigen Material (3) aus.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Herstellung von Platinen aus bandförmigem Material, gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Anlagen der hier angesprochenen Art sind bekannt (
DE 100 39 882 A1 ). Sie dienen zur Herstellung von Platinen, zum Beispiel Blechplatinen, aus bandförmigem Material. Die Platinen werden in Umformeinrichtungen zu Formteilen, beispielsweise Kotflügel für Kraftfahrzeuge, umgeformt. Die bekannte Anlage umfasst mehrere Schneidwerkzeuge, nämlich eine Schneidpresse zur Herstellung komplizierter Formplatinen und eine Schwenkschere zur Herstellung einfacherer Platinenformen, wie zum Beispiel Rechteck- oder Trapezplatinen. Im Betrieb der Anlage ist wahlweise nur die Schneidpresse oder nur die Schwenkschere aktiv, während das andere Schneidwerkzeug in eine Nichtgebrauchsstellung verlagert ist, in der es den Platinenherstellungsprozess nicht stört. - Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Anlage der eingangs genannten Art zu schaffen, mittels derer mit wenigstens einer die Platinenaußenkontur beeinflussenden Freiklinkung versehene Platinen herstellbar sind.
- Zur Lösung der Aufgabe wird eine Anlage mit den Merkmalen des Anspruchs 1 vorgeschlagen, die sich durch mehrere Schneidwerkzeuge mit unterschiedlichen Funktionen auszeichnet. Ein erstes Schneidwerkzeug dient zum Beschneiden wenigstens eines Teilbereichs des bandförmigen Materials, mit dem beispielsweise an wenigstens einer Ecke der Platinen eine spezielle Freiklinkung heraustrennbar ist, und ein zweites Schneidwerkzeug zum Abtrennen der Platinen vom bandförmigen Material. Im Zusammenhang mit der hier vorliegenden Erfindung wird unter dem Begriff "Freiklinkung" eine Abschrägung an einer Ecke der tafelförmigen Platine verstanden, welche bei einem nachfolgenden Umformvorgang der Platine zum Zwecke der Herstellung eines speziellen Formteils vorteilhaft sein kann. Die Anlage ermöglicht es, mit den gleichen Schneidmitteln in Form und Größe unterschiedliche Platinen herzustellen.
- In bevorzugter Ausführungsform der Anlage ist vorgesehen, dass das erste Schneidwerkzeug dem zweiten Schneidwerkzeug vorgeordnet ist, das heißt, die Beschneidung des wenigstens einen Teilbereichs der Platine erfolgt vor deren Abtrennung vom bandförmigen Material.
- Besonders bevorzugt wird ein Ausführungsbeispiel der Anlage, bei dem die ersten und zweiten Schneidwerkzeuge als Schwenkwerkzeuge ausgebildet sind, wobei deren Schwenkachsen vorzugsweise senkrecht zur Bandtransportrichtung verlaufen. Der Aufbau und die Funktion derartiger Schwenkwerkzeuge ist allgemein bekannt, beispielsweise aus der
DE 100 39 882 A1 undDE 100 50 628 C2 , deren Inhalt zum Gegenstand dieser Beschreibung gemacht wird. Zum Herstellen von Trapezplatinen wird üblicherweise zumindest das zweite Schwenkwerkzeug nach jedem Schnitt in eine entsprechende Winkelstellung rechts beziehungsweise links einer Symmetrieachse verschwenkt. Sofern fortlaufend identische Platinen hergestellt werden sollen, wird auch das erste Schneidwerkzeug nach jedem Schnitt in eine entsprechende Position links beziehungsweise rechts der Symmetrieachse verschwenkt. Derartige Schneidwerkzeuge weisen insbesondere den Vorteil auf, dass der Verschnitt des bandförmigen Materials sehr gering ist, wodurch die Kosten für die Platinen reduziert werden können. - Der Schwenkwinkelbereich der Schwenkwerkzeuge ist vorzugsweise einstellbar, so dass bei einem Band mit parallel zueinander verlaufenden Seitenrandkanten bei einem Schwenkwinkel von 0° rechteckige Platinen und einem Schwenkwinkel ungleich 0° trapezförmige Platinen mit einem gewünschten, einstellbaren Trapezwinkel, beispielsweise bis zu 20° oder größer, herstellbar sind.
- Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die ersten und zweiten Schneidwerkzeuge zum Zwecke des Beschneidens des mindestens einen Teilbereichs beziehungsweise des Abtrennens der Platinen vom bandförmigen Material unabhängig voneinander bewegbar sind. Die Schneidwerkzeuge können daher gleichzeitig oder zeitlich verzögert in Eingriff mit dem Bandmaterial gebracht werden.
- Zur Vereinfachung der Anlage sind die ersten und zweiten Schneidwerkzeuge mit Hilfe von vorzugsweise mechanischen, elektrischen und/oder hydraulischen Mitteln miteinander gekoppelt, wobei die Kopplung dergestalt ist, dass die Schneidwerkzeuge synchron oder asynchron bewegbar sind.
- Um möglichst viele in Form und/oder Größe verschiedene Platinen herstellen zu können, ist bei einer weiteren Ausführungsform der Anlage vorgesehen, dass der Abstand zwischen den ersten und zweiten Schneidwerkzeugen in Transportrichtung des bandförmigen Materials auf ein gewünschtes Maß einstellbar ist. Hierzu ist mindestens eines der Schneidwerkzeuge in Bandtransportrichtung relativ gegenüber dem anderen Schneidwerkzeug verlagerbar ausgebildet. Vorzugsweise sind die Schneidwerkzeuge mittels eines linearen Führungssystems zueinander verschiebbar.
- Bevorzugt wird weiterhin ein Ausführungsbeispiel der Anlage, das sich dadurch auszeichnet, dass das erste Schneidwerkzeug so ausgebildet ist, dass an mindestens einer Seitenrandkante des bandförmigen Materials eine Freiklinkung heraustrennbar ist. Die Form der Freiklinkung wird durch die Form eines Messersatzes (Obermesser und Untermesser), der Teil des ersten Schneidwerkzeugs ist, bestimmt. Dieser Messersatz ist vorzugsweise auswechselbar, wodurch in einfacher Weise die Form der Freiklinkung variierbar ist.
- Vorzugsweise weist auch das zweite Schneidwerkzeug ein gerades oder gekrümmtes Messer auf, das vorzugsweise auswechselbar ist.
- Das bandförmige Material kann beispielsweise ein Stahl- oder Aluminiumblech sein.
- Weitere vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Anlage ergeben sich aus Kombinationen der in den Unteransprüchen genannten Merkmale.
- Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Die einzige Figur zeigt eine Draufsicht auf in einer Anlage
1 zur Herstellung von Platinen mittels einer nicht dargestellten Bandtransporteinrichtung bewegtes Bandmaterial3 , das beispielsweise aus Aluminium besteht. Die Bandtransportrichtung5 ist mit einem Pfeil angedeutet. Der Transport des Bandmaterials3 erfolgt getaktet, das heißt, das Bandmaterial3 wird schrittweise um einen einstellbaren Weg weitertransportiert. - Die Anlage
1 umfasst ferner entlang des Bandführungswegs angeordnete Schneidwerkzeuge7 und9 , die als Schwenkwerkzeuge ausgebildet sind, deren Schwenkachsen11 beziehungsweise13 senkrecht zur Bandtransportrichtung5 , also hier senkrecht zur Bildebene der Figur verlaufen. - Das erste Schneidwerkzeug
7 weist einen geraden Schwenkbalken15 auf, an dem im gleichem Abstand zur Schwenkachse11 dreieckförmige, vorzugsweise auswechselbare Messer17 und19 dia metral gegenüberliegend angebracht sind. Der Schwenkbalken15 ist mittels eines nicht dargestellten Antriebs, beispielsweise einer Presse, senkrecht zur Flachseite des Bandmaterials3 verlagerbar. Mittels des ersten Schneidwerkzeugs7 sind im Bereich der Seitenrandkanten21 beziehungsweise23 des Bandmaterials3 Freiklinkungen25 und27 heraustrennbar. - Das dem ersten Schneidwerkzeug
7 in Bandtransportrichtung5 in einem Abstand nachgeordnete zweite Schneidwerkzeug9 dient zum Abtrennen der bei diesem Ausführungsbeispiel trapezförmigen Platinen29 vom Bandmaterial3 und weist einen geraden Schwenkbalken31 auf, an dem ein in der Darstellung der Figur nicht erkennbares, gerades Messer -vorzugsweise auswechselbar- angebracht ist. Das zweite Schneidwerkzeug9 ist mittels eines nicht dargestellten Antriebs, beispielsweise Presse, senkrecht zur Flachseite des Bandmaterials3 verlagerbar. - In bevorzugter Ausführungsform sind die Schneidwerkzeuge
7 ,9 so miteinander gekoppelt, dass sie gemeinsam verschwenkt und zum Schneiden des Bandmaterials3 bewegt werden. Hierzu ist jeweils nur ein Antrieb erforderlich, wodurch der Aufbau der Anlage1 vereinfacht werden kann. Bei dem in der Figur dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Schwenkbalken15 ,31 parallel zueinander ausgerichtet. - Der Abstand zwischen den Schneidwerkzeugen
7 ,9 ist mittels geeigneter, nicht dargestellter Stellmittel einstellbar. - Festzuhalten bleibt noch, dass die Schneidwerkzeuge
7 ,9 neben dem vorstehend beschriebenen Messern (Obermesser) auch noch auf der gegenüberliegenden Bandseite angeordnete Untermesser aufweisen, wobei zum Schneiden des Bandmaterials3 entweder nur die Obermesser, nur die Untermesser oder die Obermesser und die Untermesser in senkrechter Richtung zum Bandmaterial3 bewegt werden. - Zur Funktionsweise der Anlage
1 : In der in der Figur dargestellten Stellung der Schneidwerkzeuge7 ,9 schneidet das zweite Schneidwerkzeug9 eine Platine29A vom Bandmaterial3 ab, während das erste Schneidwerkzeug7 gleichzeitig Freiklinkungen25 ,27 in das Bandmaterial3 einbringt. Dann werden die Schwenkbalken15 ,31 entgegen dem Uhrzeigersinn um einen vorbestimmten Winkelbereich, hier circa 20° verschwenkt, und das Bandmaterial3 um einen vorbestimmten Hub, hier halber Abstand zwischen den Schneidwerkzeugen7 und9 , in Bandtransportrichtung5 weiterbewegt. Beim nächsten Schneidvorgang schneidet das zweite Schneidwerkzeug9 eine Platine29B entlang der gestrichelt angedeuteten Linie33 vom Bandmaterial3 ab, während das erste Schneidwerkzeug7 wiederum Freiklinkungen25 ,27 einbringt. Dann werden die Schwenkbalken15 ,31 wieder in die vorhergehende Position zurückverschwenkt, das Bandmaterial3 weitertransportiert und der nächste Schneidvorgang durchgeführt, bei dem dann die Platine29C vom Bandmaterial3 abgetrennt wird. - Es wird deutlich, dass mittels des ersten Schneidwerkzeugs
7 bei jedem Schneidvorgang insgesamt vier Ecken von zwei aufeinanderfolgenden Platinen mit einem Freischnitt versehen werden. - Die Form und Größe der Freiklinkungen
25 ,27 und somit der Verlauf der Freischnitte/Abschrägungen der Ecken der trapezförmigen Platinen29 ist in einfacher Weise durch Auswahl entsprechender Messer17 ,19 variierbar. Des Weiteren ist der Trapezwinkel der Platinen29 durch entsprechende Einstellung des Schwenkwinkels der Schwenkbalken15 ,31 einstellbar. Es wird ohne weiteres deutlich, dass mittels der Anlage1 auch rechteckige beziehungsweise rechteckförmige Platinen29 herstellbar sind. Hierzu muss der Schwenkbalken31 lediglich quer zur Längsmittelachse des Bandmaterials3 ausgerichtet werden. - Bei einem in nicht dargestellten Ausführungsbeispiel der Anlage
1 ist mindestens ein mindestens ein drittes Schneidwerkzeug zum Ausschneiden wenigstens einer innerhalb der Platine angeordneten Durchgangsöffnung vorgesehen. Die Durchgangsöffnung ist also in einem Abstand zu den Seitenrandkanten des bandförmigen Materials3 angeordnet. Vorzugsweise ist das dritte Schwenkwerkzeug ebenfalls als ein mindestens einen -vorzugsweise auswechselbaren- Messersatz umfassendes Schwenkwerkzeug ausgebildet, das mit einem der anderen Schwenkwerkzeuge gekoppelt oder unabhängig von den anderen Schwenkwerkzeugen zum Zwecke des Schwenkens und/oder Schneidens bewegbar ist. Die Form der Durchgangsöffnung wird durch den eingesetzten Messersatz bestimmt, so dass die Form und Größe sowie gegebenenfalls die Anordnung der Durchgangsöffnung durch Austausch des Messersatzes variierbar ist. - Je nach Ausführungsform der Anlage
1 beziehungsweise der zu erzeugenden Platinenform kann wenigstens eines der Schneidwerkzeuge auch nur während jedem zweiten Hub des Bandmaterials3 zum Beschneiden eines Teilbereichs eingesetzt werden. - Festzuhalten bleibt, dass der Aufbau der Anlage
1 um so einfacher wird, je mehr Schneidwerkzeuge miteinander gekoppelt sind, so dass sie gemeinsam verschwenkt und zum Schneiden relativ gegenüber dem Bandmaterial bewegt werden. Je unabhängiger die Schneidwerkzeuge voneinander bewegbar sind, desto größer ist die Variantenvielfalt der herstellbaren Platinen. - Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass mittels der Anlage
1 viele verschiedene Platinen29 mit den gleichen Schneidwerkzeugen7 ,9 herstellbar sind, wobei der Verschnitt des Bandmaterials3 minimierbar ist, so dass die Kosten der Platinen reduzierbar sind. Neuinvestitionen für spezifische Platinenschneidwerkzeuge werden eingespart.
Claims (10)
- Anlage (
1 ) zur Herstellung von Platinen (29 ) aus bandförmigem Material (3 ), umfassend mehrere, in Transportrichtung (5 ) des bandförmigen Materials (3 ) hintereinander angeordnete Schneidwerkzeuge (7 ,9 ), gekennzeichnet durch ein erstes Schneidwerkzeug (7 ) zum Beschneiden wenigstens eines Teilbereichs des bandförmigen Materials (3 ) und ein zweites Schneidwerkzeug (9 ) zum Abtrennen der Platinen (29 ) vom bandförmigen Material (3 ). - Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Transportrichtung (
5 ) des bandförmigen Materials (3 ) gesehen, das erstes Schneidwerkzeug (7 ) dem zweiten Schneidwerkzeug (9 ) vorgeordnet ist. - Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Schneidwerkzeuge (
7 ,9 ) als Schwenkwerkzeuge ausgebildet sind, wobei deren Schwenkachsen (11 ,13 ) vorzugsweise senkrecht zur Bandtransportrichtung (5 ) verlaufen. - Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Schneidwerkzeuge (
7 ,9 ) unabhängig voneinander bewegbar sind. - Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Schneidwerkzeuge (
7 ,9 ) derart miteinander gekoppelt sind, dass sie synchron oder asynchron bewegbar sind. - Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Schneidwerkzeuge (
7 ,9 ) in Transportrichtung (5 ) des bandförmigen Materials (3 ) in einem Abstand voneinander angeordnet sind, und dass zum Zwecke des Einstellens eines gewünschten Abstands mindestens eines der Schneidwerkzeuge (7 ,9 ) in Bandtransportrichtung (5 ) relativ gegenüber dem anderen Schneidwerkzeug (9 ,7 ) verlagerbar ist. - Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Schneidwerkzeug (
7 ) so ausgebildet ist, dass an mindestens einer Seitenrandkante (21 ,23 ) des bandförmigen Materials (3 ) eine Freiklinkung (25 ,27 ) heraustrennbar ist. - Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Schneidwerkzeug (
7 ) mindestens ein auswechselbares Messer (17 ,19 ) aufweist. - Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Schneidwerkzeuge (
7 ,9 ) so ausgebildet sind, dass die aus dem bandförmigen Material (3 ) herausgearbeiteten Platinen (29 ) trapezförmig sind, wobei zumindest eine der Trapezecken mit einem geraden oder gekrümmten Freischnitt versehen ist. - Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch mindestens ein drittes Schneidwerkzeug zum Ausschneiden wenigstens einer innerhalb der Platine angeordneten Durchgangsöffnung.
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