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DE69903688T2 - Verfahren zum Bearbeiten von Stanzmessern - Google Patents

Verfahren zum Bearbeiten von Stanzmessern

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Publication number
DE69903688T2
DE69903688T2 DE69903688T DE69903688T DE69903688T2 DE 69903688 T2 DE69903688 T2 DE 69903688T2 DE 69903688 T DE69903688 T DE 69903688T DE 69903688 T DE69903688 T DE 69903688T DE 69903688 T2 DE69903688 T2 DE 69903688T2
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DE
Germany
Prior art keywords
band knife
knife
cutting
band
cut
Prior art date
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DE69903688T
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DE69903688D1 (de
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Suehiro Mizukawa
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Original Assignee
Individual
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Publication of DE69903688T2 publication Critical patent/DE69903688T2/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D37/00Tools as parts of machines covered by this subclass
    • B21D37/20Making tools by operations not covered by a single other subclass
    • B21D37/205Making cutting tools
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D31/00Shearing machines or shearing devices covered by none or more than one of the groups B23D15/00 - B23D29/00; Combinations of shearing machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23PMETAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
    • B23P15/00Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass
    • B23P15/28Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass cutting tools
    • B23P15/40Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass cutting tools shearing tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shearing Machines (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

    Der Erfindung zugrundeliegender allgemeiner Stand der Technik 1. Bereich der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bearbeiten eines Bandmessers, des sog. Thomson-Messers.
  • 2. Beschreibung des Standes der Technik
  • Wie in Fig. 18A und 19 gezeigt wird, hat ein Bandmesser 1, das ein sogenanntes Thomson-Messer ist, einen scharfen Messerteil 13 auf einer Schneide in Breitenrichtung eines streifenförmigen Gratteils 12. Das Bandmesser 1 wird wie erforderlich bearbeitet und dann benutzt, z. B. beim Ausbilden von Lücken oder einer Falte in einem Papierbogen, einem Papierblatt, einem Holzstück oder dergl. Zusätzlich zum Bewirken des Faltens des Bandmessers 1 in eine vorgegebene Form, umfassen die Bearbeitungen, die auf das Bandmesser 1 angewandt werden können: Das Ausarbeiten des Stanzens gegebener Teile des Gratteils 12 des Bandmessers 1 zu einer rechtwinkligen Form, um Stege 14 im Gratteil 12 zu bilden, wie in Fig. 18B gezeigt wird; und das Wegschneiden der Stege 14, wie in Fig. 18C gezeigt wird. Das Schneiden der Stege 14 kann durchgeführt werden z. B. durch das sogenannte Gehrungsschneiden, in dem wie im Teil XXA in Fig. 18C und in Fig. 20A der Messerteil 13 schräg kreuzgeschnitten wird, so daß ein Schnittende 13a den gleichen Schrägungswinkel θ2 aufweist wie der Schrägungswinkel θ1 (siehe Fig. 19) der Seitenfläche des Messerteils 13, oder ein sogenanntes Gradschneiden, in dem, wie im Teil XXB der Fig. 18C und in Fig. 20 B der Messerteil 13 senkrecht zur Messerschneide geschnitten ist, so daß die beiden geschnittenen Enden 13c eine gerade Endfläche aufweisen. Wie in Fig. 21 gezeigt wird, ist z. B. das Bandmesser 1, das gehrungsgeschnitten ist, so daß der Messerteil 13, der vom Ende des Bandmessers 1 aus vorsteht, so angeordnet ist, daß das geschnittene Ende 13a des Messerteils 13 dicht gegen eine Seitenfläche des Messerteils 13' eines anderen Bandmessers 1' anliegt, das als Gegenstück wirkt.
  • Wenn herkömmlicherweise ein Ende eines Bandmessers, das gehrungsgeschnitten oder gradgeschnitten wird und das in eine vorgegebene Form gebogen wird, hergestellt werden soll, wird ein langes Bandmesser geschnitten, um ein Bandmesser einer konstanten Länge zu bilden, und Biegen und Gehrungsschneiden oder Gradschneiden wird dann auf das Bandmesser einer konstanten Länge angewandt. Es wird ungefähr die Überlegung gemacht, daß das aus folgendem Grund ausgeführt wird. In einem Bandmesser-Bearbeitungsgerät auf dem Stand der Technik wird ein Biegemechanismus in den vorderen Teil des Vorschubwegs eines Bandmessers angeordnet, und ein Bandmesser- Schneidwerkzeug und ein Stegstanzmechanismus werden hinter dem Biegemechanismus angeordnet. In Fällen in denen ein langes Bandmesser benutzt wird wie es ist, nachdem das Bandmesser durch Anwenden des Biegemechanismus einmal gebogen wurde, kann daher das Bandmesser nicht hinter den Biegemechanismus zum Schneiden zurückgezogen werden.
  • In WO 94/27761 wird ein Gerät und ein Verfahren für das automatische Biegen kontinuierlicher Metallbandwalzen gezeigt, insbesondere zum Biegen geschärfter Metallbänder zu Stahlregelblöcken. Eine Reihe von Schritten ist vorgesehen, um eine Anzahl Biegungen an verschiedenen Stellen im Band und mit verschiedenen Größen auszuführen, um in etwa die gewünschte Form zu erhalten. Daten, die die zu produzierende Form enthalten, werden in ein programmierbares Berechnungs- und Steuersystem eingegeben, das auch Daten über die Stoffwerte des Metallbandes enthält. Ein optisches Erfassungssystem wird bei jedem Schritt zum Erfassen der erzeugten Form benutzt, und ein elektrisches Signal wird vom Erfassungssystem als Rückkopplung in das Berechnungs- und Steuersystem zurückgegeben, um etwaige Fehler zu kompensieren, insbesondere solche Fehler, die durch ein Zurückschnellen des Metallstreifens verursacht werden.
  • US-A-5697138, entsprechend dem am nächsten liegenden Stand der Technik gemäß Oberbegriff von Anspruch 1, zeigt ein automatisiertes Formgerät einschließlich eines waagrechten Beschickbandes und eines darüberliegenden Portalkrans, enthaltend eine Anzahl Werkzeugköpfe zum Bilden von alphanumerischen Abschneidstücken für Vorzeichen-Buchstaben. Eine Anzahl seitlich und vertikal gesteuerter Werkzeugköpfe sind auf das Beschickband indexiert und werden auf programmierte Mikroanweisungen hin betätigt zum Klemmen, Biegen und Schneiden eines aufgerollten Abgratmaterials, um eine alphanumerische Form zu definieren. Ein oder mehrere gebildete Abgratstücke werden auf eine ebene Platte gepaßt, die gesondert zu einer entsprechenden alphanumerischen Form ausgebildet wird, um einen Buchstaben zu definieren, der allein oder als Deckel zu einem passenden Behälter benutzt werden kann.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die Erfindung wurde gemacht im Hinblick auf die oben diskutierten Umstände und dergl.
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Bearbeiten eines Bandmessers vorzusehen, in dem, sogar nach dem Biegen eines langen Bandmessers ohne vorheriges Abschneiden des Bandmessers zum Erzeugen einer vorgegebenen kurzen Länge, d.i. unter Beibehalten der langen Länge, das Bandmesser geschnitten werden kann.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist das Vorsehen eines Verfahrens zum Bearbeiten eines Bandmessers, in dem Gehrungsschneiden oder Gradschneiden ggf. sowohl auf das vordere als auch auf das hintere Ende eines Bandmessers angewendet werden kann.
  • Noch eine weitere Aufgabe der Erfindung ist das Vorsehen eines Verfahrens zum Bearbeiten eines Bandmessers, in dem ein Bandmesser erzeugt werden soll, dessen vorderes Ende und dessen hinteres Ende gehrungsgeschnitten oder gradgeschnitten ist und welches in eine vorgegebene Form gebogen ist, wobei der erforderliche Vorschub des Bandmessers auf ein Minimum beschränkt wird, so daß sich die Produktionseffizienz steigert.
  • Noch eine weitere Aufgabe der Erfindung ist das Vorsehen eines Verfahrens zum Bearbeiten eines Bandmessers, in dem, wenn das Vorderende und das Hinterende eines Bandmessers durch ein Bandmesser-Schneidwerkzeug geschnitten werden muß, das Schneiden leicht durchgeführt werden kann.
  • Das Verfahren der Erfindung beinhaltet die Schritte gemäß Anspruch 1.
  • Vorteilhafterweise kann ein Bandmesser, das in eine vorgegebene Form gebogen ist, durch Verwenden des vorderen Bandmesser-Schneidwerkzeugs, das vor den Biegemechanismus angesetzt ist, und ohne Zurückziehen des Bandmessers zur Rückseite des Biegemechanismus geschnitten werden. Damit ist es möglich, die Arbeit des vorherigen Schneidens des Bandmessers auf eine vorgegebene kurze Länge, bevor das Bearbeiten des Bandmessers abgeschlossen ist, zu unterlassen. Wenn das vordere Bandmesser-Schneidwerkzeug einen Gradschneidteil aufweist, kann das hintere Ende des Bandmessers gerade geschnitten werden, bzw., wenn das Werkzeug einen Gehrungsschneidteil aufweist, kann das hintere Ende des Bandmessers gehrungsgeschnitten werden. Wenn das Werkzeug beide Schneidteile aufweist und so konfiguriert ist, daß wahlweise einer der Teile benutzt werden kann, dann kann jeweils wie erforderlich, Gradschneiden oder Gehrungsschneiden ausgeführt werden.
  • Erfindungsgemäß kann vor dem Schritt des Biegens des Bandmessers in eine vorgegebene Form ein Schritt des Schneidens des Vorderendes des Bandmessers durch Verwenden eines hinteren Bandmesser-Schneidwerkzeugs, das hinter dem vorderen Bandmesser-Schneidwerkzeug eingesetzt ist, ausgeführt werden. Zum Beispiel schneidet das hintere Bandmesser-Schneidwerkzeug das Vorderende des Schneidteils, so daß der Schneidteil nach vorwärts vorsteht, oder schneidet das Vorderende des Bandmessers in Breitenrichtung des Messerteils gerade. Das hintere Bandmesser-Schneidwerkzeug kann sowohl einen Gehrungsschneidteil, der das Vorderende des Bandmessers so schneidet, daß der Messerteil nach vorne vorsteht, als auch einen Gradschneidteil, der das Vorderende des Bandmessers in Breitenrichtung des Messerteils gerade schneidet, enthalten, und kann den Gehrungsschneidteil und den Gradschneidteil selektiv benutzen.
  • Erfindungsgemäß kann vorher ein Steg ausgebildet werden durch Anwenden des Stanzens auf einen Teil des Bandmessers an einer Stelle des Bandmessers, die durch Anwenden des vorderen Bandmesser-Schneidwerkzeugs geschnitten werden soll; ein Steg kann vorher ausgebildet werden durch Anwenden des Stanzens auf einen Teil des Bandmessers an einer Stelle des Bandmessers, die durch Anwenden des hinteren Bandmesser- Schneidwerkzeugs geschnitten werden soll; oder ein Steg kann vorher ausgebildet werden durch Anwenden des Stanzens auf einen Teil des Bandmessers an einer Stelle des Bandmessers, die durch Anwenden des vorderen Bandmesser-Schneidwerkzeugs oder des hinteren Bandmesser-Schneidwerkzeugs geschnitten werden soll. Vorzugsweise wird der Schritt des Bildens eines Stegs durch Anwenden des Stegstanzmechanismus auf einen Teil des Bandmessers ausgeführt durch Anwenden des Stegstanzmechanismus, der hinter dem hinteren Bandmesser-Schneidwerkzeug angeordnet ist.
  • Erfindungsgemäß wird, nachdem das Vorderende des Bandmessers durch Anwenden des hinteren Bandmesser-Schneidwerkzeugs geschnitten wurde, das Bandmesser nach vorwärts geschoben, ein Steg wird im Bandmesser durch Anwenden eines Stegstanzmechanismus gebildet, und das Bandmesser wird dann nach vorwärts geschoben, um durch den Biegemechanismus in eine vorgegebene Form gebogen zu werden. Gemäß diesem Verfahren können, während der Vorschub des Bandmessers auf ein Minimum unterdrückt wird, das Vorderende und das Hinterende des Bandmessers gehrungsgeschnitten oder gradgeschnitten werden und das Bandmesser kann in eine vorgegebene Form gebogen werden.
  • Wie oben beschrieben wird erfindungsgemäß, auch wenn ein langes Bandmesser gebogen wird ohne vorher das Bandmesser auf eine vorgegebene kurze Länge, d.i. unter Beibehaltung seiner langen Länge, zu schneiden, kann das Bandmesser geschnitten werden. Die Form eines Endes des Bandmessers kann entweder durch Gehrungsschneiden oder Gradschneiden gebildet werden. Wenn erfindungsgemäß ein Bandmesser erzeugt werden soll, in dem das Vorderende und das Hinterende gehrungsgeschnitten oder gradgeschnitten sind und das in eine vorgegebene Form gebogen ist, kann die Länge des benötigten Vorschubs des Bandmessers auf ein Minimum reduziert werden, so daß die Produktion wirksam gesteigert wird. Erfindungsgemäß kann ein Bearbeitungsverfahren für das Bandmesser vorgesehen werden, in dem, wenn das Vorderende und das Hinterende eines Bandmessers geschnitten werden müssen, durch Benutzen eines Bandmesser-Schneidwerkzeugs das Schneiden leicht durchzuführen ist.
  • Weitere Merkmale und Funktionen der Erfindung werden anhand der nachstehend beschriebenen Ausführungsformen deutlich erklärt.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Fig. 1 ist ein Diagramm, das die Konfiguration eines Bandmesser-Bearbeitungsgeräts zeigt;
  • Fig. 2 ist eine Querschnitts-Draufsicht eines Biegemechanismus;
  • Fig. 3 ist eine Vorderansicht eines Bandmesser-Schneidwerkzeugs;
  • Fig. 4 ist eine Ansicht, gesehen in Richtung des Pfeils IV in Fig. 3;
  • Fig. 5 ist eine vergrößerte Ansicht des Teils V in Fig. 3;
  • Fig. 6 ist eine vergrößerte Ansicht des Teils VI in Fig. 4;
  • Fig. 7A ist eine schematische Ansicht des Gehrungsschneidens, gesehen von vorn;
  • Fig. 7B ist eine schematische Ansicht des Gehrungsschneidens, gesehen von der Seite;
  • Fig. 8A ist eine schematische Ansicht des Gradschneidens, gesehen von vorn;
  • Fig. 8B ist eine schematische Ansicht des Gradschneidens, gesehen von der Seite;
  • Fig. 9 ist eine Vorderansicht einer Bandmesser-Schneidwerkzeugeinheit;
  • Fig. 10 ist eine Seitenansicht einer Bandmesser-Schneidwerkzeugeinheit;
  • Fig. 11A ist ein Diagramm von Hauptteilen eines Schneidwerkzeug-Antriebsmechanismus;
  • Fig. 11B ist ein Diagramm von Hauptteilen des Schneidwerkzeug-Antriebsmechanismus;
  • Fig. 12A ist eine Draufsicht auf die Konfiguration eines Anfangszustands und zeigt ein Verfahren des Bearbeitens eines Bandmessers;
  • Fig. 12B ist eine Seitenansicht auf die Konfiguration des Anfangszustands und zeigt das Verfahren des Bearbeitens eines Bandmessers;
  • Fig. 13A ist eine Draufsicht auf die Konfiguration des Gehrungsschneidens und zeigt das Verfahren des Bearbeitens des Bandmessers;
  • Fig. 13B ist eine Seitenansicht auf die Konfiguration des Gehrungsschneidens und zeigt das Verfahren des Bearbeitens des Bandmessers;
  • Fig. 14A ist eine Draufsicht auf die Konfiguration des Stegstanzens und zeigt das Verfahren des Bearbeitens des Bandmessers;
  • Fig. 14B ist eine Seitenansicht der Konfiguration des Stegstanzens und zeigt das Verfahren des Bearbeitens des Bandmessers;
  • Fig. 15A ist eine Draufsicht auf die Konfiguration des Stegstanzens und zeigt das Verfahren des Bearbeitens des Bandmessers;
  • Fig. 15B ist eine Seitenansicht der Konfiguration des Stegstanzens und zeigt das Verfahren des Bearbeitens des Bandmessers;
  • Fig. 16A ist eine Draufsicht auf die Konfiguration des Biegens und zeigt das Verfahren des Bearbeitens des Bandmessers;
  • Fig. 16B ist eine Seitenansicht der Konfiguration des Biegens und zeigt das Verfahren des Bearbeitens des Bandmessers;
  • Fig. 17A ist eine Draufsicht auf die Konfiguration des Gehrungsschneidens und zeigt das Verfahren des Bearbeitens des Bandmessers;
  • Fig. 17B ist eine Seitenansicht der Konfiguration des Gehrungsschneidens und zeigt das Verfahren des Bearbeitens des Bandmessers;
  • Fig. 18A ist eine teilweise Seitenansicht auf ein Bandmesser;
  • Fig. 18B ist eine Teil-Seitenansicht auf ein Bandmesser, in dem Stege ausgebildet sind;
  • Fig. 18C ist eine Teil-Seitenansicht auf ein Bandmesser, in dem Stege ausgeschnitten sind;
  • Fig. 19 ist eine vergrößerte Vorderansicht des Bandmessers;
  • Fig. 20A ist eine vergrößerte Ansicht des Teils XXA in Fig. 18C;
  • Fig. 20B ist eine vergrößerte Ansicht des Teils XXB in Fig. 18C;
  • Fig. 21 ist eine teilweise perspektivische Ansicht, die ein Beispiel für den Gebrauchszustand eines Bandmessers zeigt;
  • Fig. 22A ist eine Seitenansicht eines Bandmessers, bei dem beide Enden gehrungsgeschnitten sind;
  • Fig. 22B ist eine Seitenansicht eines Bandmessers, bei dem beide Enden gerade geschnitten sind; und
  • Fig. 22C ist eine Seitenansicht eines Bandmessers, in dem Stege ausgebildet sind.
  • Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
  • Vor der Beschreibung des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Bearbeitung eines Bandmessers soll die Konfiguration eines Bandmesser-Bearbeitungsgeräts 10, das für dieses Verfahren eingesetzt werden kann, unter Bezugnahme auf Fig. 1 beschrieben werden. Das Bandmesser-Bearbeitungsgerät 10 umfaßt: Zwei Bandmesser-Schneidwerkzeugeinheiten 2A und 2B; einen Biegemechanismus 7; einen Stegstanzmechanismus 8; und einen hin- und herschwingenden Antriebsmechanismus 9, der das Bandmesser I in Vor- und Zurückrichtung ausfährt und zurückzieht. Diese Komponenten sind in einem Gehäuse 100 untergebracht. Das Gerät enthält ferner eine Rutsche 101, die abgeschnittene Stücke auffängt und die unterhalb des Bewegungspfads des Bandmessers 1 angeordnet ist. Die Rutsche liegt unterhalb der Bandmesser-Schneidwerkzeugeinheit 2B, die an der hinteren Seite angebracht ist, und unterhalb des Stegstanzmechanismus 8.
  • Der Biegemechanismus 7 hat die Funktion des Biegens des Bandmessers 1 in eine vorgegebene Form. Wie beispielhaft in Fig. 2 gezeigt wird, ist der Biegemechanismus 7 mit einem Stempel 72 konfiguriert, der eine schlitzförmige Öffnung 71 aufweist, sowie mit einem beweglichen Glied 73, das das Bandmesser 1 durch die Öffnung 71 im Stempel 72 zum Biegen des Bandmessers drückt. In der Figur zeigen die Pfeile a und b die Bewegungsrichtungen des beweglichen Glieds 73 an. Im Bewegungsmechanismus 7 wird das bewegliche Glied 73 in der Richtung des Pfeiles a oder b rotiert, im Hinblick auf das Bandmesser 1, das aus der Öffnung 71 des Stempels 72 vorsteht. Das Bandmesser 1, das vom beweglichen Glied 73 seitlich gedrückt wird, stößt gegen eine der Öffnungskanten 74 und 75 des Stempels 72, um gebogen zu werden. Der Biegewinkel des Bandmessers 1 hängt ab von der Drehung des beweglichen Glieds 73, und der Endpunkt des gebogenen Bandmessers 1 wird bestimmt durch die Vorschublänge des Bandmessers 1 aus der Öffnung 71.
  • Beziehen wir uns jetzt auf Fig. 1; der hin- und herschwingende Antriebsmechanismus 9 hat eine Funktion zum Vorschieben (Ausfahren) oder Zurückziehen (Einfahren) des Bandmessers 1 über eine gegebene Entfernung entlang dem Bewegungspfad. Beispielhaft kann der hin- und herschwingende Antriebsmechanismus 9 durch ein paar Walzen konfiguriert sein, die von einem Motor um eine vorgegebene Entfernung nach vorne und nach rückwärts rotiert werden, wie z. B. von einem Schrittmotor, der nicht gezeigt ist. In diesem Fall wird das Bandmesser 1, das zwischen die Walzen gepreßt gehalten wird, in Längsrichtung hin- und herbewegt über eine Entfernung, die der Drehung der Walzen entspricht.
  • Jede der Bandmesser-Schneidwerkzeugeinheiten 2A und 2B umfaßt einen Schneidwerkzeug-Antriebsmechanismus 6 und ein Bandmesser-Schneidwerkzeug 2, das an den Schneidwerkzeug- Antriebsmechanismus 6 gekoppelt ist. Die Bandmesser-Schneidwerkzeugeinheiten 2A und 2B sind an der Vorder- und Rückseite des Biegemechanismus 7 verteilt angeordnet. Daher heißt das Bandmesser-Schneidwerkzeug 2 der Bandmesser-Schneidwerkzeugeinheit 2A vor dem Biegemechanismus 7 das vordere Bandmesser- Schneidwerkzeug, und das Bandmesser-Schneidwerkzeug 2 der Bandmesser-Schneidwerkzeugeinheit 2B hinter dem Biegemechanismus 7 heißt das hintere Bandmesser-Schneidwerkzeug.
  • Jedes, das vordere und das hintere Bandmesser-Schneidwerkzeug 2 umfaßt sowohl Gehrungsschneidteile als auch Gradschneidteile. Das wird später beschrieben. Im vorderen und im hinteren Bandmesser-Schneidwerkzeug 2 sind die geschnittenen Teile des Messerteils 13, die von den Gehrungsschneidteilen des Werkzeugs geschnitten wurden, entgegengesetzt geschrägt. Die vordere und die hintere Bandmesser-Schneidwerkzeugeinheit 2A und 2B sind befestigt an einen Hebeantriebsmechanismus 21, der die Einheiten hebt und senkt, so daß, wenn die Einheiten benutzt werden müssen, die Einheiten gegenüber dem Bewegungspfad des Bandmessers 1 gesenkt werden, um den Steg 14 auf dem Bandmesser 1 (siehe Fig. 18C) zu schneiden, und wenn die Einheiten nicht benutzt werden sollen, werden die Einheiten in einen Raum oberhalb des Bewegungspfads des Bandmessers 1 zurückgezogen. In diesem Fall wirkt ggf. der Antriebsmechanismus 21 so, daß er selektiv die vorderen und die hinteren Bandmesser-Schneidwerkzeugeinheiten 2 in eine Position bringt, die zum Gehrungsschneiden, das unter Bezugnahme auf die Fig. 5 beschrieben wurde, bzw. die zum Gradschneiden, das unter Bezugnahme auf Fig. 6 beschrieben wurde, geeignet ist. Auf diese Weise werden die Gehringschneidteile und die Gradschneidteile selektiv benutzt.
  • Der Stegstanzmechanismus 8 ist hinter dem hinteren Bandmesser-Schneidwerkzeug 2 angeordnet. Der Stegstanzmechanismus 8 hat eine Funktion zum Anwenden des Stanzens auf den Gratteil 12 des Bandmessers 1, der unter Bezugnahme auf Fig. 18A beschrieben wurde, um den Steg 14 im Gratteil 12 zu bilden, wie in Fig. 18B gezeigt wird. Als Stegstanzmechanismus 8, zum Beispiel, kann vorzugsweise ein Mechanismus benutzt werden, der eine Gesenkform enthält, die auf einer Seite des Bandmessers 1 angeordnet werden muß, und eine Stempelform, die auf der anderen Seite angeordnet werden muß, und in dem die Stempelform in die Gesenkform gedrückt wird, um den Stanzschritt durchzuführen. Der Stegstanzmechanismus 8 ist an einem Hebeantriebsmechanismus 81 befestigt, der den Stegstanzmechanismus nach oben und unten führt, so daß, wenn der Mechanismus benutzt werden soll, der Mechanismus nach unten gefahren wird, um das Stanzen auf das Bandmesser 1 auszuführen, und wenn der Mechanismus nicht benutzt werden soll, wird der Mechanismus in einen oberen Raum zurückgezogen.
  • Jeder der Hebeantriebsmechanismen 21 und 81 kann mit einer Schraubenwelle, die nach vorwärts und nach rückwärts in eine feste Position gedreht wird, und mit einem Mutterglied, das mit der Schraubenwelle geschraubt wird, konfiguriert werden. In diesem Fall sind die Bandmesser-Schneidwerkzeuge 2 oder der Stegstanzmechanismus 8 an dem Mutterglied befestigt. Im Bandmesser-Bearbeitungsgerät 10 in Fig. 1 können alle Steuergrößen wie z. B. Vorschubzeit, Richtung und Größe des Bandmessers 1, der Hebe- und Senkungstakt und der Betriebstakt des Stegstanzmechanismus 8, der Hebe- und Senkungstakt und der Betriebstakt der Bandmesser-Schneidwerkzeugeinheiten 2A und 2B, sowie der Betriebstakt des Biegemechanismus 7 von einem Computer richtig gesteuert werden. Wenn eine solche Computersteuerung angewendet wird, wird deren Betrieb auf das Bandmesser 1, das als Thomson- Messer benutzt wird, automatisch durchgeführt.
  • Fig. 3 bis 6 zeigt das Bandmesser-Schneidwerkzeug 2. Das Bandmesser-Schneidwerkzeug 2 hat zwei Schneidenglieder 3, 4, ein linkes und ein rechtes, die geöffnet und geschlossen werden. Schneidmesser 31, 41, und Montierstücke 32, 42 sind entsprechend an den Schneidengliedern 3 und 4 befestigt. Wie in Fig. 5 und 6 dargestellt, ist jedes der Schneidenglieder 3 und 4 in Längsrichtung (senkrecht in der Figur) in zwei Abschnitte unterteilt. Der obere Abschnitt ist als Gehrungsschneidteil M ausgebildet, und der untere Abschnitt ist ein Gradschneidteil S. Die Gehrungsschneidteile M sind Teile, die wie in Fig. 20A gezeigt wird, einen Messerteil 13 eines Bandmessers 1 überkreuz schräg schneiden und den Gratteil 12 in Breitenrichtung gerade schneiden, ausgehend vom Endpunkt P des schräg geschnittenen Teils. Der Endpunkt P ist in einer Schnittstelle zwischen dem Messerteil 13 und dem Gratteil 12, oder etwas seitlich von der Schnittstelle verschoben positioniert. Die Gradschneidteile S sind Teile, die den Messerteil 13 und den Gratteil 12 in Breitenrichtung gerade schneiden.
  • Wie in Fig. 5 dargestellt ist, weisen die Gehrungsschneidteile M Verbindungsteile 33, 34 auf, die geschrägt sind, so daß sie sich entlang der Oberfläche des scharfen Messerteils 13 (cf. Fig. 19) des Bandmessers 1 erstrecken, wie von vorne ersichtlich ist, und lineare Teile 34 und 44, die sich kontinuierlich mit den Verbindungsteilen erstrecken. Im linken und im rechten Schneidenglied 3 und 4 sind die Verbindungsteile 33 und 43 und die linearen Teile 34 und 44 symmetrisch ausgebildet. Auf ähnliche Weise weisen die Gradschneidteile S Verbindungsteile 34 und 45 auf, die schräg sind, so daß sie sich entlang der Oberfläche des scharfen Messerteils 13 des Bandmessers 1, gesehen von vorne, erstrecken, und lineare Teile 36 und 46, die sich kontinuierlich mit den Verbindungsteilen erstrecken. Im rechten und im linken Schneidenglied 3 und 4 sind die Verbindungsteile 35 und 45 und die linearen Teile 36 und 46 symmetrisch ausgebildet.
  • Während der Operation des Schneidens des Bandmessers 1 liegen das linke und das rechte Schneidenglied 3 und 4 eng aneinander und gleiten übereinander. Wie in Fig. 3 und 5 gezeigt, wenn sich das linke und das rechte Schneidenglied 3 und 4 öffnet, bildet sich ein offener Raum 37 in den Gehrungsschneidteilen M und den Gradschneidteilen S, so daß ein Teil des zu schneidenden Bandmessers 1 in den offenen Raum 37 gelegt werden kann. Wie in den Fig. 4 und 6 gezeigt wird, werden in den gleitenden Flächen des linken und des rechten Schneidenglieds 3 und 4 Teile entsprechend den Verbindungsteilen 33 und 43 der Gehrungsschneidteile M als schräge Flächen 38 und 48 gebildet und die ganzen Flächen unterhalb den schrägen Flächen 38 und 48 werden als ebene Flächen 39 und 49 ausgebildet.
  • Der Schneidvorgang durch das linke und das rechte Schneidenglied 3 und 4 des Bandmesser-Schneidwerkzeugs 2 wird unter Bezugnahme auf die Fig. 7A, 7B, 8A und 8B beschrieben. Fig. 7A und 7B zeigen den Fall, daß Gehrungsschneiden durchgeführt wird. In diesem Fall werden wie gezeigt die Gehrungsschneidteile M des linken und des rechten Schneidenglieds 3 und 4 geöffnet und ein Teil des zu schneidenden Bandmessers 1 (im gezeigten Beispiel das linke Ende eines Stegs 14), in dem der Steg 14 bereits vorher gebildet wurde, wird in den offenen Raum 37 gelegt. Dann werden die beiden Schneidenglieder 3 und 4, das linke und das rechte, durch Anwenden des Schneidwerkzeug-Antriebsmechanismus 6 (der nachstehend beschrieben wird) geschlossen. Das bewirkt, daß sich die beiden Schneidenglieder 3 und 4, das linke und das rechte, schließen und übereinandergleiten und dabei den zu schneidenden Teil schneiden. Als Ergebnis wird der Messerteil 13 des Bandmessers 1 in eine Form geschnitten, in der der Messerteil schräg vorsteht, d. h. das Gehrungsschneiden wird durchgeführt.
  • Die Fig. 8A und 8B zeigen den Fall, in dem das Gradschneiden durchgeführt wird. In diesem Fall werden, wie gezeigt, die Gradschneidteile S des linken und des rechten Schneidenglieds 3 und 4 geöffnet, und ein Teil des zu schneidenden Bandmessers 1 (im gezeigten Beispiel das linke Ende eines Stegs 14), in dem der Steg 14 bereits vorher gebildet wurde, wird in den offenen Raum 37 gelegt. Dann werden das linke und das rechte Schneidenglied 3 und 4 durch Anwenden des Schneidwerkzeug-Antriebsmechanismus 6 (der nachstehend beschrieben wird) geschlossen. Das bewirkt, daß sich die beiden Schneidenglieder 3 und 4, das linke und das rechte, schließen und übereinandergleiten und dabei den zu schneidenden Teil schneiden. Als Ergebnis wird der Messerteil 13 und der Gratteil 12 des Bandmessers 1 in Breitenrichtung gerade geschnitten, d. h. das Gradschneiden wird durchgeführt.
  • Wie in den Fig. 9 und 10 gezeigt wird, werden Armteile 51 und 52 mit den Montierstücke 32 und 42 der beiden Schneidenglieder 3 und 4, des linken und des rechten, entsprechend gekoppelt. Lagerteile 53 und 54, die entsprechend in Mittelteilen des linken und des rechten Armteils 51 und 52 angeordnet sind, werden durch eine Tragewelle 55 relativ schwingend miteinander gekoppelt. Gleitglieder 56 und 57 liegen einander gegenüber auf den oberen freien Endteilen der linken und der rechten Armteile 51 und 52, so daß sie durch einen vorgegebenen Abstand voneinander getrennt sind. Andererseits, zwar nicht direkt gezeigt, wird eine Drehantriebsquelle 61, wie z. B. ein Schrittmotor (nachstehend 'Motor' genannt) auf einen Tragrahmen 58 montiert, der die Tragewelle 55 haltert. Eine Drehnocke 63 ist über einen Abflachungsmechanismus 62 an die Drehwelle des Motors 61 gekoppelt. Wie in den Fig. 11A und 11B gezeigt wird, hat in der Drehnocke 63 die äußere umlaufende Fläche, die als Nockenfläche wirkt, eine elliptische Form. Die Gleitglieder 56 und 57 liegen auf beiden Seiten der Nockenfläche. Der Motor 61, der Abflachungsmechanismus 62, die umlaufende Nocke 63 und die Gleitglieder 56 und 57 bilden den Schneidwerkzeug- Antriebsmechanismus 6, der das linke und das rechte Schneidenglied 3 und 4 über den linken und den rechten Armteil 51 und 52 öffnet und schließt. Wenn eine Konfiguration mit einer Drehnocke und Gleitgliedern als Schneidwerkzeug-Antriebsmechanismus 6 benutzt wird, ist die Konfiguration nicht auf diejenige beschränkt, die in Fig. 11A und 11B gezeigt wird. Z. B. kann eine Konfiguration verwendet werden, in der eine exzentrische Nocke an die Drehwelle des Motors 61 keilgekoppelt ist, eine Ringnocke (ein Lager kann benutzt werden), die konzentrisch zur exzentrischen Nocke auf der exzentrischen Nocke angepaßt gehalten wird, so daß sie gleitend rotierbar ist, und die Gleitglieder 56 und 57 auf beiden Seiten der Ringnocke angeordnet sind.
  • Wenn die Nebenachsenrichtung der rotierenden Nocke 63 mit der Anordnungsrichtung des linken und des rechten Gleitglieds 56 und 57 zusammenfällt, wie in Fig. 11A gezeigt wird, sind das linke und das rechte Gleitglied 56 und 57 frei, so daß das linke und das rechte Schneidenglied 3 und 4 des Bandmesser- Schneidwerkzeugs 2 geöffnet werden, wie in Fig. 9 gezeigt ist, und daher kann das Bandmesser in den offenen Raum 37 gelegt werden. Daher kann das Bandmesser 1 in die Gehrungsschneidteile M gesetzt werden, die unter Bezugnahme auf die Fig. 7A und 7B beschrieben wurden, oder in die Gradschneidteile S. die unter Bezugnahme auf Fig. 8A und 8B beschrieben wurden. Wenn die Hauptachsenrichtung der Rotationsnocke 63 mit der Anordnung des linken und des rechten Gleitglieds 56 und 57 zusammenfallend gemacht wird, wie in Fig. 11B gezeigt wird, durch Steuern der Drehung des Motors 61, werden das linke und das rechte Gleitglied 56 und 57 gedrückt und von der Drehnocke 63 geöffnet, wie durch die Pfeile in der Figur gezeigt wird, und damit werden das linke und das rechte Schneidenglied 3 und 4, die zusammen geöffnet wurden durch Übereinandergleiten zusammen geschlossen. Als Ergebnis wird z. B. das Gehrungsschneiden, das unter Bezugnahme auf die Fig. 7A und 7B beschrieben wurde, oder das Gradschneiden, das unter Bezugnahme auf die Fig. 8A und 8B beschrieben wurde, auf dem Bandmesser 1 ausgeführt.
  • Als nächstes wird eine Bearbeitung beschrieben, in der das Bandmesser 1 in einer vorgegebenen Form gebogen wird durch automatisches Steuern des Bandmesser-Bearbeitungsgeräts 10, das unter Bezugnahme auf Fig. 1 beschrieben wurde, und in dem das Vorderende und das Hinterende des Bandmessers 1 gehrungsgeschnitten sind.
  • Die Fig. 12A und 12B zeigen einen Anfangszustand. Im Anfangszustand ist das Vorderende des Bandmessers 1 in den hin- und herschwingenden Antriebsmechanismus 9 (Anfangsstellung) gelegt. Die Anfangsstellung des Bandmessers 1 wird von einem Sensor 91 erfaßt bzw. gesteuert. Wenn das Bandmesser 1 in die Anfangsstellung gestellt ist, steht der Steg 14 (nicht dargestellt) im Vorderende des Bandmessers 1.
  • Wie in Fig. 13A durch einen Pfeil X1 angezeigt, wird das Bandmesser 1 durch den hin- und herschwingenden Antriebsmechanismus 9 nach vorne in Richtung zum hinteren Bandmesser- Schneidwerkzeug 2 geschoben. In dieser Stellung wird der Steg 14 im Vorderende des Bandmessers 1 abgeschnitten und der Messerteil 13 wird gehrungsgeschnitten, so daß er nach vorne vorsteht, wie in der Fig. 13B dargestellt ist. Ein entstehendes abgeschnittenes Stück L wird von der Rutsche 101 (cf. Fig. 1) aufgefangen.
  • Wie von Pfeil X2 in Fig. 14A gezeigt, wird das Bandmesser 1 durch den hin- und herschwingenden Antriebsmechanismus 9 ein wenig nach vorne geschoben, so daß es über das hintere Bandmesser-Schneidwerkzeug 2 zu liegen kommt, und in dieser Position wird der Stegstanzmechanismus 8 in Betrieb gesetzt, um den Steg 14 (nicht dargestellt) auszubilden. Wie in Fig. 14B gezeigt, wird ein entstehendes abgeschnittenes Stück L von der Rutsche 101 (cf. Fig. 1) aufgefangen.
  • Wie durch Pfeil X3 in Fig. 15 gezeigt, wird dann das Bandmesser 1 durch den hin- und herschwingenden Antriebsmechanismus 9 nach vorne zum Biegemechanismus 7 geschoben und in dieser Position wird der Stegstanzmechanismus betätigt, um den Steg 14 zu bilden (nicht dargestellt). Wie in Fig. 15B gezeigt, wird ein entstehendes abgeschnittenes Stück L von der Rutsche 101 (cf. Fig. 1) aufgefangen.
  • Als nächstes werden dann der Vorwärtsschub durch den hin- und herschwingenden Antriebsmechanismus 9, wie durch den Pfeil X4 in Fig. 16 angezeigt, sowie das Biegen durch den Biegemechanismus 7, auf das Bandmesser 1 ausgeführt. In den Fig. 16A und 16B ist der gebogene Bereich durch das Bezugszeichen Z angezeigt.
  • Wie durch den Pfeil X5 in Fig. 17A angezeigt, wird dann das Bandmesser 1 durch den hin- und herschwingenden Antriebsmechanismus 9 nach vorne geschoben, und die hintere Seite des gebogenen Bereichs Z wird durch das vordere Bandmesser- Schneidwerkzeug 2 gehrungsgeschnitten, wie in Fig. 17B angezeigt wird.
  • Anschließend wird, wie durch den Pfeil X6 in Fig. 12A gezeigt, das Bandmesser 1 durch den hin- und herschwingenden Antriebsmechanismus 9 nach rückwärts zur Ausgangsstellung geschoben, um für den nächsten Arbeitsgang vorbereitet zu werden.
  • Wenn in dem Arbeitsvorgang, der unter Bezugnahme auf die Fig. 12A, 12B bis 17A, und 17B beschrieben wurde, das Bandmesser 1 durch das vordere und das hintere Bandmesser-Schneidwerkzeug 2 geschnitten werden soll, werden die im Bandmesser 1 vom Stegstanzmechanismus 8 gebildeten Stege 14 geschnitten. Wie in Fig. 22C beispielhaft gezeigt wird, haben die Stege 14 eine Breite, die kleiner ist als die Gesamtbreite des Bandmessers 1, und können daher leicht geschnitten werden.
  • In dem Arbeitsgang, der unter Bezugnahme auf die Fig. 12A, 12B bis 17A, und 17B beschrieben wurde, sind sowohl das vordere Ende als auch das hintere Ende des Bandmessers 1 gehrungsgeschnitten, wie in Fig. 22A gezeigt wird. Im vorderen und im hinteren Bandmesser-Schneidwerkzeug 2 können der Gehrungsschneidteil M und der Gradschneidteil S selektiv benutzt werden. Wie in Fig. 22B gezeigt ist, können daher sowohl das vordere Ende als auch das hintere Ende des Bandmessers 1 gerade geschnitten werden. Ferner kann auch nur eines, das vordere oder das hintere Ende, gehrungsgeschnitten und das jeweils andere Ende gradgeschnitten werden.

Claims (6)

1. Ein Bearbeitungsverfahren für ein Bandmesser (1), das geschnitten werden soll, nachdem das Bandmesser gebogen wurde, enthaltend die folgenden Schritte:
Biegen des Bandmessers (1) in eine vorbestimmte Form durch Benutzen eines Biegemechanismus (7);
Vorwärtsschieben des gebogenen Bandmessers (1) unter Abschneiden eines hinteren Teils eines gebogenen Bereichs des Bandmessers (1), das vorwärtsgeschoben wird durch Benutzen eines vorderen Bandmesser-Schneidwerkzeugs (2B), das vor dem Biegemechanismus (7) eingesetzt ist, um den Messerteil des Bandmessers (1) abzuschneiden, gerades Abschneiden des Messerteils des Bandmessers (1) in Breitenrichtung durch das vordere Bandmesser-Schneidwerkzeug (2B), gekennzeichnet durch:
Einen Schritt des Schneidens, vor dem Schritt des Biegens des Bandmessers in eine vorbestimmte Form, eines vorderen Endes des Bandmessers (1) durch Benutzen eines hinteren Bandmesser- Schneidwerkzeugs (2A), das hinter dem vorderen Bandmesser- Schneidwerkzeug (2B) angeordnet wird, in dem das vordere Bandmesser-Schneidwerkzeug (2B) und das hintere Bandmesser- Schneidwerkzeug (2A) sowohl einen Gehrungsschneidteil (33, 43), der das Schneiden so ausführt, daß der Messerteil des zu schneidenden Bandmessers nach hinten vorgeschoben wird, als auch einen Gradschneidteil (36, 46), der den Messerteil des zu schneidenden Bandmessers (1) in Breitenrichtung gerade schneidet, und den Gehrungsschneidteil (33, 43) und den Gradschneidteil (36, 46) selektiv benutzt.
2. Ein Verfahren zum Bearbeiten eines Bandmessers gemäß Anspruch 1, in dem das vordere Ende des Messerteils geschnitten wird durch Benutzen des hinteren Bandmesser- Schneidwerkzeugs (2A), so daß der Messerteil nach vorwärts vorgeschoben wird.
3. Ein Verfahren zum Bearbeiten eines Bandmessers gemäß Anspruch 1, in dem das vordere Ende des Bandmessers in Breitenrichtung des Messerteils durch Benutzen des hinteren Bandmesser-Schneidwerkzeugs (2A) gerade geschnitten wird.
4. Ein Verfahren zum Bearbeiten eines Bandmessers gemäß Anspruch 1, in dem vorher ein Steg (14) ausgebildet wird durch Anwenden eines Stanzvorgangs auf einen Teil des Bandmessers (1) an einer Stelle des Bandmessers, die durch Anwenden des vorderen Bandmesser-Schneidwerkzeugs (2B) geschnitten werden soll.
5. Ein Verfahren zum Bearbeiten eines Bandmessers gemäß Anspruch 1, in dem vorher ein Steg ausgebildet wird durch Anwenden eines Stanzvorgangs auf einen Teil des Bandmessers (1) an einer Stelle des Bandmessers, die durch Anwenden des vorderen Bandmesser-Schneidwerkzeugs (2B) oder des hinteren Bandmesser-Schneidwerkzeugs (2A) geschnitten werden soll.
6. Ein Verfahren zum Bearbeiten eines Bandmessers gemäß Anspruch 1, in dem nach dem Schneiden des Vorderendes des Bandmessers (1) durch Anwenden des hinteren Bandmesser- Schneidwerkzeugs (2A) das Bandmesser (1) nach vorwärts geschoben wird, ein Steg (14) im Bandmesser durch Anwenden eines Stegstanzmechanismus (8) ausgebildet wird, und das Bandmesser (1) dann vorwärts geschoben wird um durch den Biegemechanismus (7) in eine vorgegebene Form gebogen zu werden.
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