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DE10321342B3 - Überrollschutzsystem für ein Kraftfahrzeug - Google Patents

Überrollschutzsystem für ein Kraftfahrzeug Download PDF

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DE10321342B3
DE10321342B3 DE2003121342 DE10321342A DE10321342B3 DE 10321342 B3 DE10321342 B3 DE 10321342B3 DE 2003121342 DE2003121342 DE 2003121342 DE 10321342 A DE10321342 A DE 10321342A DE 10321342 B3 DE10321342 B3 DE 10321342B3
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DE
Germany
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wind deflector
rollover protection
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DE2003121342
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Sergio Cattaneo
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Audi AG
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Audi AG
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    • B60R21/02Occupant safety arrangements or fittings, e.g. crash pads
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Bei einem Überrollschutzsystem für ein Kraftfahrzeug 1, insbesondere für ein Cabriolet, mit einem Überrollbügel 3 und einem versenkbaren Windschott 4 wird vorgeschlagen, dass der Überrollbügel 3 das im Wesentlichen plattenförmig ausgestaltete Windschott 4 umgibt und zumindest zwei seitliche Führungen 9 zur Aufnahme der Räder 8 des Windschotts 4 aufweist. Vorschlagsgemäß wird ein verbessertes Überrollschutzsystem geschaffen, welches besonders kompakt ist und eine einfache sowie zuverlässige Handhabung des Windschotts 4 ermöglicht. Zudem ist dieses Überrollschutzsystem kostengünstig realisierbar.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Überrollschutzsystem für ein Kraftfahrzeug, insbesondere für ein Cabriolet, mit einem Überrollbügel und einem versenkbaren Windschott.
  • Die Druckschrift DE 198 26 672 A1 zeigt ein gattungsgemäßes Überrollschutzsystem für ein Kraftfahrzeug. Dieses Überrollschutzsystem weist einen Überrollbügel und ein Windschott auf. Der sensorgesteuerte Überrollbügel ist aus einer nach unten versenkten Ruhestellung in eine nach oben ausgefahrene Wirkstellung bewegbar und das aus einem Netzmaterial oder einer perforierten Folie bestehende Windschott ist parallel zu dem Überrollbügel aus einer unteren Ruhestellung in eine obere Wirkstellung verschiebbar. Dabei ist der Überrollbügel auch in einer Zwischenstellung arretierbar, um die einwandfreie Funktion des Windschotts zu gewährleisten, wenn sich dieses in seiner oberen Wirkstellung befindet.
  • In der Druckschrift DE 196 02 598 C1 ist ein offener Personenkraftwagen mit einem Überrollbügel und einem Windschott beschrieben. Dabei ist das Windschott als ein aufrollbares Flächengebilde ausgestaltet, dessen Aufrollachse fest mit dem Überrollbügel verbunden ist. Um das Flächengebilde von die Rollowelle abzurollen und wieder aufzurollen ist dort ein linearer Scherenantrieb vorgesehen. In seiner aufgerollten Ruheposition ist das Windschott in die Außenkontur des Überrollbügels integriert und in seiner abgerollten Wirkposition überspannt das Windschott den durch den Überrollbügel begrenzten Freiraum.
  • Aus der Druckschrift DE 199 13 033 A1 ist ein Personenkraftwagen mit einem faltbaren Verdeck und mit einer starren Heckscheibe bekannt. Die Heckscheibe ist dort in zwei seitlich an der Karosserie befestigten Führungs bahnen sowie in einem innerhalb des Verdecks angeordneten Rahmen geführt, so dass sie in einer im wesentlichen senkrecht zur Fahrzeuglängsachse liegenden Ebene absenkbar ist. Indem die Heckscheibe unabhängig von der Stellung des Verdecks bewegbar ist, kann sie auch bei offenem Verdeck zumindest teilweise nach oben verfahren werden und ein an sich bekanntes Windschott bilden.
  • Darüber hinaus zeigt die Druckschrift DE 199 48 666 A1 einen PKW mit einem versenkbaren Verdeck und mit einer separaten Heckscheibe. Diese Heckscheibe ist innerhalb von Führungsschienen geführt und im wesentlichen in vertikaler Richtung verschiebbar, so dass sie bei geöffnetem Verdeck in eine zumindest teilweise ausgefahrene Position bringbar ist und als Windschott fungieren kann.
  • Vor diesem Hintergrund ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein verbessertes Überrollschutzsystem für ein Kraftfahrzeug zu konzipieren, welches sich durch eine einfache und zuverlässige Handhabung des Windschotts sowie durch eine besonders kompakte Anordnung auszeichnet. Zudem soll dieses Überrollschutzsystem kostengünstig realisierbar sein.
  • Gelöst wird diese Aufgabe, indem der Überrollbügel das im wesentlichen plattenförmig ausgestaltete Windschott umgibt und zumindest zwei seitliche Führungen zur Aufnahme der Ränder des Windschotts aufweist. Gemäß dieser Lösung kann das Windschott des Kraftfahrzeugs bei Bedarf einfach hoch und runter gefahren werden, wobei dies unabhängig von der Stellung des Verdecks erfolgen kann. Dadurch ist das Windschott sogar bei größeren Kräften, wie sie bei höheren Geschwindigkeiten des Kraftfahrzeugs auftreten, zuverlässig geführt bzw. gehalten und kann daher auch während der Fahrt problemlos in seiner Position verändert werden. Außerdem kann das aus Überrollbügel, Windschott und gegebenenfalls aus dem Antrieb für das Windschott bestehende Überrollschutzsystem als Modul vormontiert werden, wodurch bei der Fertigung des damit ausgestatteten Kraftfahrzeugs Montage- und Justierarbeiten reduziert werden.
  • Vorteilhaft ist das im wesentlichen plattenförmig ausgebildete Windschott des Überrollschutzsystems als eine transparente Scheibe aus Glas oder Kunststoff ausgeführt. Somit übernimmt das Windschott zugleich auch die Funktion einer Heckscheibe, so dass bei dem damit ausgestatteten Kraftfahrzeug eine separate Heckscheibe entfällt und Bauraum eingespart wird.
  • Zweckmäßig weist der Überrollbügel ein Trägerelement und ein damit verbundenes Verkleidungselement auf. Auf diese Weise ist das Trägerelement den Anforderungen an die Festigkeit des Kraftfahrzeugs entsprechend ausgeformt und kommt ohne eine aufwändige Oberflächenveredelung aus, während das das Trägerelement zumindest teilweise umgebende Verkleidungselement den Anforderungen an die Aerodynamik und an die Ästhetik des Kraftfahrzeugs entsprechend ausgeformt ist. Dies erleichtert die Auswahl der Materialien und der Herstellungsverfahren für den Überrollbügel beträchtlich.
  • Bevorzugt ist das Trägerelement des Überrollbügels als ein inneres Kernprofil ausgebildet. In einem ersten Beispiel ist das Kernprofil als ein Strangpressprofil aus Aluminium ausgeführt, welches leicht ist und dennoch ganz hervorragende Festigkeitseigenschaften besitzt. Und in einem zweiten Beispiel ist das Kernprofil einfach als ein Hohlprofil ausgeführt.
  • Besonders bevorzugt ist das Verkleidungselement des Überrollbügels als ein einteiliges oder als ein mehrteiliges äußeres Schalenprofil ausgebildet, so dass das äußere Schalenprofil des Verkleidungselements das innere Kernprofil des Trägerelements ganz oder teilweise umgibt. Dabei kann das Schalenprofil einfach über das Trägerprofil gezogen und geschlossen werden oder an dem Trägerprofil befestigt werden.
  • Gemäß einer ersten Alternative sind die Führungen für das Windschott von dem Trägerelement des Überrollbügels gebildet. Dies hat den Vorteil, dass die Führungen innerhalb des starren Trägerelements des Überrollbügels sehr belastbar sind.
  • Und gemäß einer zweiten Alternative sind die Führungen für das Windschott als separate Führungsschienen ausgebildet, die in das Trägerelement des Überrollbügels integriert sind. Dadurch können für das Trägerelement und für die Führungsschienen unterschiedliche Materialien verwendet werden, die zum einen besondere Festigkeitseigenschaften und zum anderen besondere Führungseigenschaften aufweisen, so dass sie in idealer Weise auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnitten sind.
  • Des weiteren können die Führungen für das Windschott sogar von dem Verkleidungselement gebildet sein oder als separate Führungsschienen ausgebildet sein, die in das Verkleidungselement des Überrollbügels integriert sind.
  • Dabei kann die Flexibilität des Verkleidungselements zum Ausgleich von Toleranzen genutzt werden. Außerdem können die Führungsschienen gegebenenfalls zur Fixierung des Verkleidungselements an dem Trägerelement genutzt werden. Somit können zusätzliche Teile entfallen und/oder Montagekosten eingespart werden.
  • Die Führungen bzw. die Führungsschienen weisen eine textile Beflockung auf, um die Reibung zu vermindern und das Heben und Senken des Windschotts innerhalb der Führungen bzw. der Führungsschienen des Überrollbügels zu erleichtern. Gleichzeitig dient die Beflockung zum Ausgleich von etwaigen Toleranzen und zur Dämpfung von Schwingungen, so dass während der Fahrt des Kraftfahrzeugs auch bei teilweise geöffnetem bzw. teilweise geschlossenem Windschott keine unerwünschten Vibrationsgeräusche auftreten.
  • Weiterbildungsgemäß weist der Überrollbügel des Überrollschutzsystems zur Abdichtung gegenüber dem geschlossenen Verdeck eine rückwärtige Dichtfläche auf, die zum Heck des Kraftfahrzeugs hin abfällt. Diese Dichtfläche erlaubt ein großflächiges Aufliegen des geschlossenen Verdecks auf dem Überrollbügel und verhindert das unerwünschte Eindringen von Wasser oder Zugluft in den Fahrgastraum.
  • Trägt die Dichtfläche des Überrollbügels eine Dichtleiste oder korrespondiert die Dichtfläche des Überrollbügels mit einer am Verdeck angebrachten Dichtleiste, so wird bei geschlossenem Verdeck eine stets optimale Abdichtung erzielt.
  • Die vorliegende Erfindung wird anhand der nachfolgenden Zeichnungsfiguren näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 Ein Überrollschutzsystem für ein Kraftfahrzeug bei geöffnetem Verdeck in perspektivischer Teildarstellung;
  • 2 das Überrollschutzsystem aus 1 bei geschlossenem Verdeck in perspektivischer Teildarstellung;
  • 3 einen Schnitt entlang der Linie III – III aus 1 bzw. 2; und
  • 4 einen Schnitt entlang der Linie IV – IV aus 1 bzw. 2.
  • Das Überrollschutzsystem für ein Kraftfahrzeug 1 mit einem zusammenfaltbaren Verdeck 2 weist einen Überrollbügel 3 und ein versenkbares Windschott 4 auf.
  • Das Verdeck 2 des Kraftfahrzeugs 1 ist in 1 geöffnet und in nicht näher dargestellter Weise im Heck 5 des Kraftfahrzeugs 1 angeordnet. In 2 ist das Verdeck 2 geschlossen und überspannt den Überrollbügel 3 bzw. liegt auf dem Überrollbügel 3 auf.
  • Der im Bereich zwischen der Fahrgastzelle und dem Heck 5 des Kraftfahrzeugs 1 angeordnete Überrollbügel 3 ist U-förmig ausgestaltet und an seinen beiden Enden starr mit der Karosserie des Kraftfahrzeugs 1 verbunden. Gemäß der gezeigten Ausführungsform besteht der Überrollbügel 3 aus einem Trägerelement 6 und einem Verkleidungselement 7. Das aus Metall bestehende Trägerelement 6 bildet das Innere des Überrollbügels 3, während das aus Kunststoff bestehende Verkleidungselement 7 bei dieser Ausführungsform einen Teil des Äußeren des Überrollbügels 3 bildet.
  • Das versenkbare Windschott 4 ist plattenförmig ausgebildet und seine Ränder 8 sind seitlich bzw. oben in einer Führung 9 des Überrollbügels 3 geführt. Dabei kann das Windschott 4 natürlich auch leicht gewölbt bzw. konkav oder konvex ausgeformt sein. Indem das Windschott 4 aus einer transparenten Scheibe aus Kunststoff besteht, dient es bei dem dargestellten Kraftfahrzeug 1 zugleich als Heckscheibe. In der perspektivischen Teildarstellung aus 1 ist das Windschott 4 des Überrollschutzsystems in einer mittleren Position, d.h. zwischen seiner unteren vollständig geöffneten Position und seiner oberen vollständig geschlossenen Position gezeigt, während das Windschott 4 in der Teildarstellung aus 2 in seiner vollständig geschlossenen Stellung gezeigt ist. Mittels eines Betätigungselements, welches beispielsweise an der Armaturentafel des Kraftfahrzeugs 1 angeordnet ist, wird ein Antriebsmotor für das Windschott 4 angesteuert. Dieser Antriebsmotor kann das Windschott 4 unabhängig davon, ob das Verdeck 2 des Kraftfahrzeugs 1 geöffnet oder geschlossen ist, stufenlos in jede beliebige Position verfahren und anhalten.
  • 3 zeigt einen Schnitt III – III durch den seitlichen Bereich des Überrollbügels 3 und 4 zeigt einen Schnitt IV – IV durch den oberen Bereich des Überrollbügels 3. Das geschlossene Verdeck 2 des Kraftfahrzeugs 1 ist in den 3 und 4 durch gestrichelte Linien angedeutet.
  • Wie aus dem in 3 und 4 gezeigten Ausführungsbeispiel hervorgeht, weist das Trägerelement 6 im seitlichen Bereich des Überrollbügels 3 ungefähr den gleichen Querschnitt auf wie im oberen Bereich des Überrollbügels 3. Dieser Querschnitt sieht so aus, dass eine Anzahl von nach innen gerichteten Verstärkungsrippen 10 vorgesehen sind. Zudem weist der Querschnitt des Trägerelements 6 etwa mittig eine Nut 11 mit einer Hinterschneidung 12 auf, in welche eine als Führungsschiene 13 ausgebildete Führung 9 zur Aufnahme des Randes 8 des Windschotts 4 eingesetzt ist. Die Führungsschiene 13 besteht aus gummielastischem Material und trägt mehrere nach innen weisende Führungslippen 14 zur seitlichen Führung des Windschotts 4 sowie eine nach außen weisende Rastlippe 15, welche die Hinterschneidung 12 innerhalb der Nut 11 des Trägerelements 6 umgreift.
  • Das Verkleidungselement 7 weist im seitlichen Bereich des Überrollbügels 3 ebenfalls einen ähnlichen Querschnitt auf wie im oberen Bereich des Überrollbügels 3. Denn im seitlichen Bereich des Überrollbügels 3 umfasst der im wesentlichen C-förmige Querschnitt des Verkleidungselements 7 einen schmalen mittleren Steg 16 und im oberen Bereich des Überrollbügels 3 ist der C-förmige Querschnitt ohne den mittleren Steg 16 ausgebildet. Dabei dient der Steg 16 zur Versteifung des Verkleidungselements 7.
  • Zur Verbindung des Trägerelements 6 und des Verkleidungselements 7 des Überrollbügels 3 überlappen sich deren seitliche Längskanten 17, 18. Außerdem kann die Verbindung des Trägerelements 6 und des Verkleidungselements 7 gegebenenfalls durch die Verstärkungsrippen 10 und den Steg 16 unterstützt werden.
  • Der Überrollbügel 3 weist zur Abdichtung gegenüber dem Verdeck 2 eine rückwärtige Dichtfläche 19 auf, die zum Heck 5 des Kraftfahrzeugs 1 hin abfällt. Diese Dichtfläche 19 wirkt mit einer am Verdeck 2 befestigten Dichtleiste 20 aus Gummi zusammen oder trägt selbst eine solche Dichtleiste 20.
  • 1
    Kraftfahrzeug
    2
    Verdeck
    3
    Überrollbügel
    4
    Windschott
    5
    Heck
    6
    Trägerelement
    7
    Verkleidungselement
    8
    Rand von 4
    9
    Führung
    10
    Verstärkungsrippe
    11
    Nut
    12
    Hinterschneidung
    13
    Führungsschiene
    14
    Führungslippe
    15
    Rastlippe
    16
    Steg
    17
    Längskante von 6
    18
    Längskante von 7
    19
    Dichtfläche
    20
    Dichtleiste

Claims (13)

  1. Überrollschutzsystem für ein Kraftfahrzeug mit einem Überrollbügel und einem versenkbaren Windschott, dadurch gekennzeichnet, dass der Überrollbügel (3) das im wesentlichen plattenförmig ausgestaltete Windschott (4) umgibt und zumindest zwei seitliche Führungen (9) zur Aufnahme der Ränder (8) des Windschotts (4) aufweist.
  2. Überrollschutzsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das im wesentlichen plattenförmig ausgebildete Windschott (4) als eine transparente Scheibe ausgeführt ist.
  3. Überrollschutzsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Überrollbügel (3) ein Trägerelement (6) und ein damit verbundenes Verkleidungselement (7) aufweist.
  4. Überrollschutzsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (6) des Überrollbügels (3) als ein inneres Kernprofil ausgebildet ist.
  5. Überrollschutzsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verkleidungselement (7) des Überrollbügels (3) als ein einteilige oder als ein mehrteiliges äußeres Schalenprofil ausgebildet ist.
  6. Überrollschutzsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen (9) für das Windschott (4) von dem Trägerelement (6) des Überrollbügels (3) gebildet sind.
  7. Überrollschutzsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen (9) für das Windschott (4) als separate Führungsschienen (13) ausgestaltet sind, die in das Trägerelement (6) des Überrollbügels (3) integriert sind.
  8. Überrollschutzsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen (9) für das Windschott (4) von dem Verkleidungselement (7) des Überrollbügels (3) gebildet sind.
  9. Überrollschutzsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen (9) für das Windschott (4) als separate Führungsschienen (13) ausgestaltet sind, die in das Verkleidungselement (7) integriert sind.
  10. Überrollschutzsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen (9) bzw. die Führungsschienen (13) eine textile Beflockung aufweisen.
  11. Überrollschutzsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Überrollbügel (3) zur Abdichtung gegenüber dem geschlossenen Verdeck (2) eine rückwärtige Dichtfläche (19) aufweist, die zum Heck (5) des Kraftfahrzeugs (1) hin abfällt.
  12. Überrollschutzsystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtfläche (19) des Überrollbügels (3) eine Dichtleiste (20) trägt.
  13. Überrollschutzsystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtfläche (19) des Überrollbügels (3) mit einer am Verdeck (2) angebrachten Dichtleiste (20) korrespondiert.
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