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DE1032094B - Verfahren zur Herstellung eines subtraktiven Farbfilms - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines subtraktiven Farbfilms

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Publication number
DE1032094B
DE1032094B DEG22072A DEG0022072A DE1032094B DE 1032094 B DE1032094 B DE 1032094B DE G22072 A DEG22072 A DE G22072A DE G0022072 A DEG0022072 A DE G0022072A DE 1032094 B DE1032094 B DE 1032094B
Authority
DE
Germany
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image
density
color
correction
film
Prior art date
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Pending
Application number
DEG22072A
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English (en)
Inventor
Dr Edgar Gretener
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EDGAR GRETENER DR
Original Assignee
EDGAR GRETENER DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EDGAR GRETENER DR filed Critical EDGAR GRETENER DR
Publication of DE1032094B publication Critical patent/DE1032094B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C7/00Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/72Controlling or varying light intensity, spectral composition, or exposure time in photographic printing apparatus
    • G03B27/73Controlling exposure by variation of spectral composition, e.g. multicolor printers
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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  • Color Image Communication Systems (AREA)
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Description

DEUTSCHES
Das Hauptpatent behandelt die Herstellung einer korrekten Schwarzweißdichteregistrierung bei einer farbigen Photographie, welche drei farbige und eine neutralgraue Registrierung aufweist. Bei einer solchen Farbphotographie ist die Dichte der neutralgrauen Registrierung an jedem Bildpunkt gleich der kleinsten der drei Farbdichten eines gewöhnlichen, mit nur drei farbigen Schichten arbeitenden Subtraktivverfahrens, und die Dichten der drei farbigen Schichten sind an jedem Bildpunkt gleich der jeweils zugehörigen Farbdichte des gewöhnlichen Subtraktivverfahrens jeweils vermindert um die kleinste der drei Farbdichten.
Eine genaue Herstellung der korrekten Dichte der neutralgrauen Schicht (Schwarzweißdichte) ist auf rein photographischem Wege nicht möglich. Sie läßt sich dagegen erzeugen durch Verwendung eines Verfahrens mit punktweiser Abtastung der Farbauszüge und Umrechnung und Differenzbildung der so gewonnenen Farbkomponentensignale. Ein solches elektrisch-optisches Abtastverfahren hat aber eine Verschlechterung der geometrischen Bildeigenschaften und der Schärfe zur Folge.
Gemäß dem Patent 1 011 279 wird ein Verfahren angewandt, bei dem die Schwarzweißdichte hergestellt wird durch das gleichzeitige Kopieren eines Grundbildes und eines Korrekturbildes, wobei das Grundbild durch rein photographische Verfahrensstufen aus dem Aufnahmefilm gewonnen wird und somit unverändert große Schärfe aufweist, und den geometrischen Bildinhalt, wie Schärfe und Konturen, unverfälscht enthält. Mit Rücksicht auf die oben erwähnte Unmöglichkeit, die Schwarzweißdichte durch rein photographische Mittel streng genau und fehlerfrei herzustellen, entspricht seine Dichte aber lediglich einer Kombination der Wirkung der drei Farbkomponenten, z. B. der Summe. Das Korrekturbild dagegen besitzt geringere Schärfe und Konturentreue sowie einen geringen Dichteumfang und wird durch punktweise elektrische Abtastung der drei Farbkomponentenregistrierungen und durch entsprechende Umrechnung der so erhaltenen Signale gewonnen. Es entspricht in seiner Dichteverteilung der erforderlichen Korrektur der Dichte des Grundbildes, um beim gleichzeitigen Kopieren die korrekte Dichte der Schwarzweißregistrierung zu erhalten. Bei dem im Hauptpatent beschriebenen Verfahren wird aus den bei der Aufnahme erhaltenen Vorlagen ein Zwischenfilm mit dem Grundbild und ein Zwischenfilm mit dem Korrekturbild hergestellt, welche dann gemeinsam übereinandergelegt kopiert werden.
-Die Erfindung betrifft nun eine Erweiterung des Verfahrens des Hauptpatents.
.""Es ist dadurch gekennzeichnet, daß jeweils nur Verfahren zur Herstellung
eines subtraktiven Farbfilms
Zusatz zum Patent 1 011 279
Anmelder:
Dr. Edgar Gretener, Zürich (Schweiz)
Vertreter: Dr. M. Eule, Patentanwalt,
München 13, Kurfürstenplatz 2
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 8. Mai 1957
Dr. Edgar Gretener, Zürich (Schweiz),
ist als Erfinder genannt worden
eines der beiden Bilder (Grundbild oder Korrekturbild) als substantielle Bildregistrierung vorhanden ist, während das andere Bild nur in dem für den Kopier-Vorgang erforderlichen Beleuchtungsfeld enthalten ist. Die Erfindung soll an Hand von zwei Verfahrensbeispielen im folgenden näher erläutert werden, wobei Fig. 1 ein erstes Verfahrensbeispiel im schematischen Schaubild und
Fig. 2 ein zweites Verfahrensbeispiel darstellt.
Die Fig. 1 zeigt ein Schaubild eines Verfahrens in schematischer Darstellung. Das Verfahren benutzt als Vorlage einen Dreifarbenfilm, beispielsweise ein Dreifarbennegativ 101, welches durch Aufnahme 10 des farbigen Objektes und darauffolgende Farbentwicklung 11 gewonnen wird. Diese farbige Vorlage wird in einer Abtasteinrichtung, wie sie beispielsweise im Zusammenhang mit der Fig. 3 des Hauptpatents näher beschrieben ist, z. B. mit Hilfe des Flyingspot-Abtasters 13., punktweise abgetastet, so daß am Ausgang der drei Photozellen 12 drei den Farbkomponenten entsprechende Farbkomponentensignale erhalten werden. Diese werden in der Apparatur 14 einer Auswahl und Umrechnung unterworfen, wobei vier Signale erhalten werden, welche den vier Kathodenstrahlröhren 17, 18, 19 und 20 zugeleitet werden. Dabei werden die Röhren 18, 19 und 20 darstellungsgemäß durch die drei Farbrestsignale gesteuert. Die so erhaltenen Schirmbilder werden
809' 530/362
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einzeln auf die Zwischenfilme 104, 105 und 106 auf- Wird der Kopiervorgang 27 anders gesteuert, so
belichtet, auf denen nach dem Entwickeln 22 die daß die Dichte im Zwischenfilm 103 beim Kopieren Farbrestdichten rR, rG und rB zur weiteren Ver- ohne Maske nicht der Summe, sondern einer anderen Wendung im Verfahren erhalten werden. Selbst- Funktion der drei Farbkomponenten entsprechen verständlich kann man auch die drei Farbrestdichte- 5 wurden, so muß die Dichte der Korrekturmaske 102 registrierungen anstatt auf drei getrennten Zwischen- wiederum so bestimmt werden, daß sie die Dichte der filmen unmittelbar auf einem Dreischichtenfilm als Kopie auf der Korrektur wird, d. h. die korrekte drei übereinanderliegende farbige Registrierungen Schwarzweißdichte bringt. Dies ist immer möglich, erzeugen. Die Herstellung und weitere Verwendung wenn sich die durch die Belichtung erzeugte Dichte dieser Farbrestdichten ist nicht Gegenstand der Er- io als eine eindeutige Funktion einer Kombination der fmdung. drei Farbkomponenten angeben läßt.
Zur Herstellung des die Schwarzweißdichteregi- Es wird also erfindungsgemäß durch ein rein photo-
strierung tragenden Zwischenfilms 103 wird die Vor- graphisches Verfahren eine Registrierung erzeugt, lage 101 kopiert. Das beim Kopieren 27 verwendete welche nicht dem korrekten Wert der Schwarzweiß-Kopierlicht und die Empfindlichkeit des zu belichten- 15 dichte entsprechen würde, und dieser photographische den Films werden so gewählt, daß beim unmittelbaren Kopiervorgang wird durch auf elektrischem Wege Kopieren der Vorlage 101 auf den Zwischenfilm die errechnete Werte korrigiert und auf den korrekten Dichte der erhaltenen Registrierung an jedem Bild- Wert gebracht. In dem photographischen Verfahrenspunkt einer vorgeschriebenen Kombination der drei zweig werden auf diese Weise der geometrische Bildfarbigen Bilder im Original 101, also einer Korn- 20 inhalt, Konturen, Bildform usw., unverfälscht erbination der drei Farbkomponenten der Vorlage ent- halten. Unter photograpischen Verfahrensstufen sind sprechen würde. Die nächstliegende vorzuschreibende dabei solche Verfahrensstufen gemeint, bei welchen Kombination wäre beispielsweise, daß die Dichte an der Bildinhalt in substantieller Weise in einer BiIdjedem Bildpunkt der Summe der drei Farbtransparen- schicht enthalten ist und bleibt, wie z. B. beim Entzen entsprechen würde. Selbstverständlich kann auch 25 wickeln, oder gesämthaft auf eine andere Schicht eine beliebig andere Kombination der drei Färb- übertragen wird, wie z. B. beim Kopieren, so daß er transparenzen gebildet werden; in jedem Fall ist aber in seiner geometrischen Form nicht beeinträchtigt die Dichte der Kopie in jedem Punkt eine definierte oder verändert wird. Als elektrische Verfahrensstufen Funktion der drei Farbkomponenten des Originals. werden, dagegen diejenigen bezeichnet, bei welchen Bei dem dargestellten Fall der Erzeugung des 30 der Bildinhalt z. B. durch punktweises Abtasten in Zwischenfilms von einem farbigen Dreischichtnegativ elektrische. Bildsignale umgewandelt wird. Hier ist aus muß selbstverständlich nicht nur die spektrale mit Rücksicht auf das beschränkte Auflösungs-Verteilung des Kopierlichts und die spektrale vermögen des Abtastvorganges mit einem merklichen Empfindlichkeit des Films, sondern auch die gegen- Schärfeverlust zu rechnen. Auch ist die geometrische seitige spektrale Überlappung der drei Farbschichten 35 Form nicht mehr eindeutig gegeben, da sie von der in Betracht gezogen werden. Genauigkeit der bei der Abtastung und Belichtung
Gemäß der Erfindung wird aber das Original 101 verwendeten Zeilenraster abhängt.
nicht direkt auf den Zwischenfilm 103 kopiert, sondern Selbstverständlich kann statt der im obigen Bei-
es wird bei der Belichtung 27 noch zusätzlich ein spiel gezeigten elektrisch-optischen Abtasteinrichtung Korrekturfilm 102 zwischen Vorlage 101 und Kopie 40 auch eine mechanische Abtasteinrichtung verwendet gelegt. Dieser als Maske wirkende Korrekturfilm 102 werden, welche bei der Abtastung elektrische Farbdient dazu, die Dichte, die man in der Kopie bei komponentensignale erzeugt und diese nach der Umunmittelbarem Kopieren des Originals erhalten würde, rechnung wieder in eine photographische Registrieso zu korrigieren, daß nach der Entwicklung 28 der rung verwandelt. Solche mechanische Abtasteinrich-Zwischenfilm 103 die korrekte Schwarzweißdichte be- 45 tungen sind beispielsweise aus der Technik der sitzt. Werden also beispielsweise die Verhältnisse Herstellung von Druckplatten für farbigen Druck bebeim Kopieren, d. h. die spektrale Verteilung von kannt und brauchen daher nicht näher erläutert zu Kopierlicht und Empfindlichkeit, so gewählt, daß ohne werden.
Anwendung der Maske 102 die Dichte des Zwischen- Zur besseren Unterscheidbarkeit der photographi-
films 103 an jedem Punkt der Summe der drei Färb- 50 sehen und elektrischen Verfahrenszweige sind in den komponenten entsprechen würde, dann muß die Dichte Figuren die rein photographischen Verfahrenszweige der Korrekturmaske 102 an jedem Bildpunkt gleich mit dicken Linien, die elektrischen Verfahrenszweige, dem Verhältnis der Summe der drei Farbtransparen- in denen der Bildinhalt nur durch elektrische Signale zen zur größten Farbtransparenz an diesem Bildpunkt wiedergegeben wird, durch dünne Linien, Belichtungssein, wie dies im Hauptpatent im einzelnen erläutert 55 Strahlengänge durch doppelte Linien bezeichnet, ist. Der Film 102 entspricht also dem Korrekturbild Die Fig. 2 zeigt eine andere Ausbildung des erfm-
des Hauptpatents. dungsgemäßen Verfahrens. Bei diesem geht man
Die für die Korrekturmaske erforderliche Dichte wiederum aus von. einem aus der Aufnahme 10 nach wird in der Apparatur 14 aus den drei Färb- der Entwicklung 11 gewonnenen farbigen Original komponentensignalen errechnet und mittels der 60 101. Selbstverständlich ist es auch möglich, an Stelle Kathodenstrahlröhre 17 aufbelichtet, so daß nach der eines farbigen Dreischichtoriginals (Positiv oder Entwicklung 23 dann die richtige Korrekturmaske Negativ) auch von drei getrennt erhaltenen, beispiels-102 erhalten wird. Ehe also das Kopieren der Vorlage weise schwarzweiß registrierten Farbauszügen oder 101 auf den Zwischenfilm 103 erfolgt, muß also durch einem Auszug mit der. Summe der Farbkomponenten photoelektrisches Abtasten 12 der Vorlage 101, Um- 65 (B+R+G), auszugehen, wie dies im Hauptpatent rechnen der Signale 14, Belichten mittels der erläutert ist. Beim Verfahren der Fig. 2 wird das Kathodenstrahlröhre 17 und Entwickeln 23 der Original elektrisch-optisch abgetastet und die bei der Korrekturfilm 102 hergestellt werden. Im allgemeinen Abtastung an den Potozellen 12 erhaltenen Farbwird dies gleichzeitig mit der Herstellung der Färb- komponentensignale in der Apparatur 14 umgerechnet, restfilme 104, 105 und 106 erfolgen. 70 Die so erhaltenen Farbrestsignale speisen die Röhren
18, 19 und 20, so daß nach dem Entwickeln 22 wiederum die drei Farbrestdichtefilme 104, 105 und 106 erhalten werden. Von der Vorlage 101 erzeugt man nun durch Kopieren 24 und Entwickeln 25 in einem Zwischenfilm 107 das sogenannte Grundbild. Dieser Grundbildfilm besitzt vorzugsweise eine schwarzweiße Registrierung, deren Dichte an jedem Bildpunkt eine Funktion der drei Farbkomponenten der Vorlage 101 ist. Vorzugsweise entspricht diese Dichte an jedem Bildpunkt der Summe der drei Färbkomponenten, in welchem Fall er auch als Summenfilm bezeichnet wird. Er entspricht also dem Grundbild des Hauptpatents.
Im Rechengerät 14 wird wiederum ein viertes Signal erzeugt, das in seiner Größe der Korrektur entspricht, welches erforderlich ist, um von der Dichte des Grundbildes auf die Dichte des korrekten Schwarzweißdichtefilms zu gelangen. Entspricht die Dichte des Grundbildfilms der Summe der drei Farbkomponenten, so muß das an die Röhre 17 gelieferte Signal wiederum an jedem Bildpunkt gleich dem Verhältnis der Summe der drei Transparenzen zur größten Transparenz sein. Das auf dem Schirm der Röhre 17 erzeugte Bild wird nun auf einen Film 107 aufkopiert, wobei gleichzeitig der Grundbildfilm nach Art einer Maske auf den zu belichtenden Film aufgelegtwird. Die so beim Kopieren tatsächlich erzeugte Dichteverteilung ergibt sich als gemeinsame Wirkung der Helligkeitsverteilung des Grundbildfilms und der Helligkeitsverteilung auf dem Schirm der Röhre 17, welch letztere der erforderlichen Korrektur des Grundbildes auf die richtige Schwarzweißdichte entspricht. Gegebenenfals kann statt der Röhre 17 eine mit mechanischen Mitteln (z. B. Spiegelabtastung und Lichtventil) arbeitende Einrichtung verwendet werden. Nach der Entwicklung 26 wird dann der nunmehr korrekte Schwarzweißdichtefilm 103 erhalten.
Wiederum wird also zur Erzeugung der korrekten Schwarzweißdichteregistrierung durch rein photographische Verfahrensschritte aus der bei der Aufnähme gewonnenen Vorlage eine Registrierung erzeugt, welche an jedem Bildpunkt einer Kombination der drei Farbkomponenten, vorzugsweise ihrer Summe, entsprechen würde, und dieser Kopierprozeß wird korrigiert durch Werte, welche durch elektrisch-optische Abtastung erhalten werden, derart, daß der so· korrigierte Kopierprozeß die korrekte Schwarzweißdichteregistrierung liefert.
Gegenüber dem im Hauptpatent beschriebenen Verfahren unterscheidet sich das Verfahren gemäß der Erfindung dadurch, daß es nicht erforderlich ist, bei der Herstellung der endgültigen Schwarzweißdichteregistrierung sowohl einen substantiellen Zwischenfilm mit einem Grundbild als auch einen substantiellen Zwischenfilm mit einem Korrekturbild zu verwenden. Vielmehr ist im Falle der Fig. 1 nur das Korrekturbild substantiell vorhanden, nämlich auf dem Zwischenfilm 102. Ein getrennter Zwischenfilm für das Grundbild ist nicht erforderlich, dieses wird beim Kopieren dargestellt durch das durch die Vorlage 101 hindurchtretende Licht unter gleichzeitiger Berücksichtigung der spektralen Empfindlichkeit des Kopierfilms. Im Falle der Fig. 2 ist dagegen substantiell ein Zwischenfilm mit dem Grundbild vorhanden, nicht dagegen ein substantieller Zwischenfilm mit dem Korrekturbild. Dies wird vielmehr dargestellt durch das auf dem Schirm der Röhre 17 erzeugte Bild. Im ersten Fall ist also das Grundbild, im zweiten Fall das Korrekturbild nur rituell vorhanden, da es lediglich während des Kopiervorganges in der für diesen Vorgang erforderlichen Beleuchtung bzw. Beleuchtungsfeld enthalten ist.
In beiden Fällen aber verwendet das neue Verfahren das Prinzip des Hauptpatentes, nämlich daß zur Erzeugung einer korrekten Schwarzweißdichteregistrierung ein rein photopraphischer Verfahrenszweig und ein mit elektrischen Mitteln arbeitender Verfahrenszweig parallel geschaltet werden, wobei der photographische Verfahrenszweig die Aufgabe hat, den geometrischen Bildinhalt unverfälscht zu erhalten, während der elektrische Verfahrenszweig dazu dient, den photographischen Zweig so zu korrigieren, daß die korrekte Schwarzweißdichte erhalten wird.
Es ist selbstverständlich, daß das Prinzip der Erfindung nicht beschränkt ist auf die Erzeugung eines Scwarzweißdichtefilms. Es ist vielmehr auch möglich, diese bei anderen Problemen der Farbphotographie anzuwenden. So ist es z. B. möglich, bei einem Maskenverfahren lediglich die zum Zwecke der Farbkorrektur erforderlichen Zusatzmasken durch elektrische Umrechnung von durch Abtasten der Farbauszüge gewonnenen Farbkomponentensignale zu bestimmen, während die durch diese elektrisch hergestellten Masken zu korrigierenden (Grund) Farbauszüge wiederum durch rein photographische Verfahrensstufen erhalten werden und somit keinerlei Beeinträchtigung des geometrischen Bildinhalts erleiden. Hierbei läßt sich also auch das Prinzip der sogenannten »unscharfen Maskierung« anwenden, wobei der zu maskierende Farbauszug rein photographisch, die unscharfe Maske aber elektrisch erzeugt wird.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung eines substraktiven Farbfilms mit einer neutralgrauen und drei farbigen Registrierungen, bei dem durch elektrisches Abtasten einer Vorlage für jeden Bildpunkt derselben einerseits die jeweils kleinste Teilfarbdichte ausgewählt und in der neutralgrauen Schicht registriert und andererseits die Differenz jeder Teilfarbdichte mit der ausgewählten Teilfarbdichte getrennt in der zugehörigen Farbschicht aufgezeichnet wird, wobei aus der Vorlage rein photographisch ein Grundbild, welches in seiner Dichteverteilung der gemeinsamen Wirkung der drei Teilfarben entspricht, und durch punktweises elektrisches Abtasten der drei Teilfarbenregistrierungen ein Korrekturbild gewonnen wird, welches in seiner Dichteverteilung der erforderlichen Korrektur der Dichte des Grundbildes auf die richtige Schwarz weiß dichte entspricht, und sodann Grundbild und Korrekturbild zur Erhaltung des neutralgrauen Bildes gemeinsam kopiert werden nach Patent 1 011 279, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils nur eines der beiden Bilder (Grundbild oder Korrekturbild) als substantielle Bildregistrierung vorhanden ist, während das andere Bild nur in dem für den Kopiervorgang erforderlichen Beleuchtungsfeld enthalten ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Aufnahme des farbigen Objektes auf rein photographischem Wege eine die drei Farbkomponenten enthaltende dreifarbige Vorlage erstellt wird und daß diese Vorlage unter entsprechender Wahl des Kopierlichts und der Empfindlichkeit des Kopierfilms unter Zwischenschaltung einer Maske (Korrekturbild) kopiert wird, wobei die Maske durch Registrierung der
aus der Abtastung gewonnenen Korrekturwerte erhalten wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aus der Aufnahme des farbigen Objektes auf rein photographischem Wege eine Registrierung erstellt wird, welche in ihrer Dichteverteilung einer Kombination der Wirkung der drei Farbkomponenten entspricht (Grundbild), und daß diese Registrierung unter Verwendung des Schirms einer Kathodenstrahlröhre als Licht-
quelle kopiert wird, deren Bildsignal aus den aus der elektrisch-optischen Abtastung gewonnenen Korrekturwerte gebildet wird, so daß in der Kopie die korrekte Schwarzweißdichte erhalten wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 253 086, 2 691691, 231 669, 2 249 522, 2 286,730;
»Photographische Korrespondenz«, 1954, Nr. 3,
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 530I36Z 6. 58
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