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DE10318775A1 - Elektronisches Tastenmusikinstrument - Google Patents

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DE10318775A1
DE10318775A1 DE2003118775 DE10318775A DE10318775A1 DE 10318775 A1 DE10318775 A1 DE 10318775A1 DE 2003118775 DE2003118775 DE 2003118775 DE 10318775 A DE10318775 A DE 10318775A DE 10318775 A1 DE10318775 A1 DE 10318775A1
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DE
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musical instrument
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keyboard unit
personal computer
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DE2003118775
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Reinhard Franz
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10HELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
    • G10H1/00Details of electrophonic musical instruments
    • G10H1/32Constructional details

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Abstract

Es wird ein elektronisches Tastenmusikinstrument (1) angegeben mit einer Tastatureinheit (2) und elektronischen Baugruppen zur Tonerzeugung und -bearbeitung. DOLLAR A Man möchte den Aufbau eines Musikinstruments vereinfachen. DOLLAR A Hierzu ist vorgesehen, daß die elektronischen Baugruppen zur Tonerzeugung und -bearbeitung Elemente eines Personalcomputers aufweisen, der in einem abschirmenden Gehäuse (5) angeordnet ist und das Gehäuse (5) als Ständer ausgebildet ist, an dem die Tastatureinheit (2) lösbar befestigt ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein elektronisches Tastenmusikinstrument mit einer Tastatureinheit und elektronischen Baugruppen zur Tonerzeugung und -bearbeitung.
  • Ein derartiges Musikinstrument ist beispielsweise aus DE 44 38 111 A1 bekannt. Die Tastatureinheit ist in einem Gehäuse angeordnet, in dem auch die elektronischen Baugruppen untergebracht sind. Es handelt sich damit prinzipiell um eine einmanualige elektronische Orgel. Um die Möglichkeiten zu erweitern, kann diese Orgel mit einem Keyboard-Gerät ergänzt werden, das in das Gehäuse eingesetzt werden kann.
  • Die Anforderungen, die von Künstlern und anderen Benutzern an ein derartiges Musikinstrument gestellt werden, steigen. Man möchte eine möglichst große Vielfalt von Klängen erzeugen und verändern können. Beispielsweise soll ein Rhythmusgerät, das als Baugruppe in vielen derartigen Musikinstrumenten vorhanden ist, eine möglichst große Anzahl von unterschiedlichen Rhythmen produzieren können. Die hierfür erforderlichen Daten sollen austauschbar oder zumindest nachladbar sein. Es ist deswegen bekannt, derartige Musikinstrumente mit Laufwerken für mobile Datenträger, beispielsweise Disketten, CD, CD-ROM oder DVD auszurüsten, so daß ein Benutzer durch Verwendung eines Datenträgers sein Musikinstrument aufwerten kann. Über sogenannte MIDI-Schnittstellen ist es möglich, das Musikinstrument mit einem Personalcomputer zu verbinden, was weitere Erweiterungsmöglichkeiten für das Musikinstrument schafft. Das gleiche gilt für Klänge oder andere Daten und Informationen, die beispielsweise über Midi-Files, Waves, MP3-Files und Videos (MP4-Files) bereit gehalten werden können und praktisch beliebig nachgeladen werden sollen.
  • Allerdings wird die Installation einer Anlage aus einem derartigen Musikinstrument und einem Personalcomputer relativ aufwendig. Man benötigt eine Reihe von Kabeln, um die benötigten Verbindungen zwischen dem Musikinstrument und dem Personalcomputer herzustellen. Dies beeinträchtigt nicht nur das Aussehen einer derartigen Anlage. Auch die Störanfälligkeit wird vergrößert. Ein Personalcomputer, der neben dem Musikinstrument steht, sieht in der Regel unpassend aus. Darüber hinaus müssen in der Regel sowohl am PC als auch an den angeschlossenen Peripheriegeräten eine Vielzahl von Einstellung vorgenommen werden, mit denen ein durchschnittlicher Musiker vielfach überfordert ist. Eine entsprechende Software muß vorhanden sein, um die Kommunikation zwi schen dem PC und den angeschlossenen Geräten zu ermöglichen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Aufbau eines Musikinstruments zu vereinfachen.
  • Diese Aufgabe wird bei einem Tastenmusikinstrument der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die elektronischen Baugruppen Elemente eines Personalcomputers aufweisen, der in einem abschirmenden Gehäuse angeordnet ist und das Gehäuse als Ständer ausgebildet ist, an dem die Tastatureinheit lösbar befestigt ist.
  • Man integriert also den Personalcomputer oder zumindest wesentliche Teile davon in das Musikinstrument. Dies ist normalerweise nicht ohne Probleme möglich, weil ein Personalcomputer Komponenten aufweist, die mit hohen Frequenzen arbeiten, und daher ein erhöhtes Maß an elektromagnetischer Strahlung aussendet. Man kann also den Personalcomputer nicht einfach in ein herkömmliches Gehäuse einer Orgel oder eines Keyboards oder eines elektronischen Pianos integrieren, weil dann die elektromagnetische Verträglichkeit nicht mehr gewährleistet wäre. Ein Personalcomputer dürfte ohne die entsprechende Abschirmung nicht betrieben werden. Man löst dieses Problem auf elegante Weise dadurch, daß man das Gehäuse des Pesonalcomputers modifiziert und an die Verwendung in dem elektronischen Musikinstrument anpaßt. Man kann alle Baugruppen, die mit hohen Frequenzen (30 MHz und höher) arbeiten, im abgeschirmten Gehäuse des Personalcomputers unterbringen und außerhalb die Bestandteile des Musikinstruments unterbringen, die mit niedrigen Frequenzen arbeiten. Insbesondere die Tonerzeugung wird innerhalb des Gehäuses vorgenommen. Die Tonerzeugung kann dabei entweder auf der CPU des PC erfolgen oder auf getrennten Steckkarten mit DSPs (Digital Signal Processors = digitale Signalverarbeitungseinheiten), die in PCI-Steckplätzen aufgenommen sind und über die interne Verdrahtung des PC mit praktisch allen Komponenten des PC kommunizieren können. Dadurch ist es möglich, praktisch alle Tonerzeugungsverfahren zu nutzen, beispielsweise algorithmische Tonerzeugung, puls-code modulierte Tonerzeugung, Auslesen von Waves, FM-Tonerzeugung (Frequenzmodulationsverfahren) oder "physical modelling" oder "wave streaming", d.h. Auslesen eines gespeicherten Klanges von einem Datenträger, wie Festplatte. Der PC kann dann bequem und auf einfache Weise als Schnittstelle zwischen einem elektronischen Orgelsystem einerseits und der Außenwelt bzw. der Software von Fremdanbietern andererseits verwendet werden. Hierzu können die oben erwähnten digitalen Signalprozessoren (DSP) in ausreichender Anzahl bereitgehalten werden. Man verwendet beispielsweise 6 bis 18 DSP, je nach Bedarf. Das Gehäuse dient nicht nur zur Aufnahme der Baugruppen des Personalcomputers, also insbesondere der Hauptplatine (motherboard) mit der CPU, den RAMs und den Treibern für Laufwerke und Schnittstellen, einer Festplatte und mindestens einem Laufwerk für einen mobilen Datenträger, wie Diskette oder CD-ROM, sondern das Gehäuse dient auch als Halterung für die Tastatureinheit. Die Tastatureinheit ist hier lösbar befestigt, was den großen Vorteil hat, daß man die Tastatureinheit schnell und einfach vom Gehäuse trennen kann. Wenn also das Musikinstrument transportiert werden muß, kann man es in mindestens zwei Teile zerlegen, nämlich die Tastatureinheit einerseits und den Perso nalcomputer andererseits. Jedes Teil hat dann eine Abmessung und ein Gewicht, die so bemessen sind, daß jedes Teil von einer einzelnen Person getragen werden kann. Das zusammengebaute Instrument besteht aus relativ wenigen Teilen, die optisch so aufeinander abgestimmt werden können, daß sie ein gefälliges Äußeres bieten.
  • Vorzugsweise weist das Gehäuse eine Höhe von mindestens 80 cm auf. Man kann also das Gehäuse auf den Boden stellen und die Tastatureinheit im Stehen oder im Sitzen bedienen. Üblicherweise sind die Gehäuse von Personalcomputern kleiner. Durch die Erweiterung des Gehäuses zu einem Ständer für die Tastatureinheit ist man jedoch nicht mehr auf die klassische Form eines Gehäuses eines Personalcomputers angewiesen, das in der Regel aus einem Quader bestand. Man kann vielmehr bei der Gestaltung des Gehäuses Überlegungen einfließen lassen, die sich mehr am Nutzen des Gehäuses als am Ständer für die Tastatureinheit orientieren.
  • Vorzugsweise ist die Tastatureinheit an das Gehäuse angeklipst oder angehängt. Man benötigt also keine Verbindungselemente, wie Schrauben oder Bolzen, um das Gehäuse mit der Tastatureinheit zu verbinden. Dies hat zum einen den Vorteil, daß das Gehäuse und die Tastatureinheit schnell miteinander verbunden werden können. Zum anderen hat diese Ausbildung den Vorteil, daß man praktisch keine Befestigungsöffnung im Gehäuse vorsehen muß, durch die im Betrieb elektromagnetische Strahlung nach außen treten könnte. Dies erleichtert es, den Personalcomputer und die übrigen Teile der Tonerzeugung, die mit hohen Frequenzen arbeiten, elektromagnetisch abzuschirmen. Die Befestigung kann dabei höhenverstellbar sein, so daß das Instrument im Sitzen oder im Stehen bedient werden kann.
  • Vorzugsweise sind im Gehäuse alle Komponenten aufgenommen, die eine elektronische Strahlung abgeben, die ein vorbestimmtes Maß übersteigt. Man konzentriert also alle Komponenten in dem Gehäuse. Neben dem PC und den Komponenten, die zur Tonerzeugung notwendig sind, beispielsweise I/O-Bboard (Eingabe/Ausgabe-Karten) und dazugehörige Elektronik, kann man beispielsweise auch eine digitale Endstufe im Gehäuse anordnen. Kabel, die ein erhöhtes Maß an Strahlungsanfälligkeit haben, werden weitgehend vermieden.
  • Vorzugsweise weist das Gehäuse mindestens eine weitere Befestigungsposition auf, an der eine weitere Baugruppe lösbar befestigt ist. Bei der weiteren Baugruppe kann es sich beispielsweise um eine weitere Tastatureinheit handeln. In diesem Fall wird das elektronische Musikinstrument mit zwei Manualen ausgerüstet. Man kann als weitere Baugruppe aber auch ein Bedienfeld verwenden, das mit einer Vielzahl von Schaltern, Tastern, berührungsempfindlichen Flächen, Stellern, Schiebern oder dergleichen ausgerüstet ist und der Beeinflussung von Klängen und Tönen dient, die mit Hilfe des Musikinstruments erzeugt werden sollen. Wenn man mehr als eine weitere Befestigungsposition vorsieht, dann kann man natürlich auch eine Tastatureinheit und eine Bedienfeld-Einheit verwenden. Natürlich kann man auch mehr als nur eine zusätzliche Befestigungsposition vorsehen. Beispielsweise kann man, genügend Befestigungspositionen vorausgesetzt, das Instrument als 4-manualige Orgel ausgestalten. Das Musikinstrument ist durch die Verwendung des Gehäuses als Ständer außerordentlich flexibel. Weitere Baugruppen können einfach als weitere Module hinzugefügt werden. Für jede Befestigungsposition ist die Möglichkeit einer elektrischen Verbindung zwischen der Baugruppe und dem Personalcomputer vorgesehen. Diese Verbindung kann durch das Befestigen der Baugruppe am Gehäuse hergestellt werden. In einer etwas einfacheren Version ist es allerdings auch möglich, eine kurze Leitungsverbindung vorzusehen, die lösbar mit dem Gehäuse und/oder der Baugruppe verbunden werden kann, beispielsweise durch einen Stecker oder einen Bluetooth, also eine leitungslose Verbindung.
  • Vorzugsweise weist das Gehäuse an einer Position oberhalb der Tastatureinheit einen Bildschirm auf. Dieser Bildschirm ist dann für den Benutzer des Musikinstruments beim Spielen einsehbar. Gegebenenfalls kann der Bildschirm auch in seiner Neigung und/oder seiner Höhenlage geändert werden. In diesem Fall bildet er sozusagen eine weitere externe Baugruppe. Man kann auf dem Bildschirm eine Vielzahl von Informationen anzeigen. Die Anzeige kann einerseits den Betriebszustand des Musikinstruments beinhalten, also eine Anzeige der aktuell aktivierten Register, Rhythmen oder dergleichen. Man kann den Bildschirm auch verwenden, um Noten für das aktuell gespielte Musikstück darstellen zu lassen. Dadurch, daß ein Personalcomputer verwendet wird, der üblicherweise einen Monitor betreibt, kann man auf herkömmliche Bildschirmtreiber und die zur Anzeige der Informationen verwendeten Programme zurückgreifen, ohne das zusätzliche Entwicklungsarbeiten erforderlich sind.
  • Bevorzugterweise ist der Bildschirm als berührungsempfindlicher Bildschirm ausgebildet. Man kann den Bildschirm zusätzlich nutzen, um Einstellungen an dem Musikinstrument vorzunehmen oder zu ändern.
  • Bevorzugterweise weist der Personalcomputer mindestens eine Schnittstelle auf, über die er mit der Tastatureinheit und/oder der weiteren Baugruppe verbindbar ist. Die Schnittstelle ist eine einfache Möglichkeit, um eine Leitungsverbindung zwischen dem Personalcomputer und der Baugruppe oder der Tastatureinheit herzustellen. Schnittstellen sind an einem Personalcomputer ohnehin vorhanden, beispielsweise in Form von seriellen oder parallelen Schnittstellen. Die Schnittstellen können mit Steckverbindungen für Leitungen oder sogar für die leitungslose Verbindung, etwa nach dem "Bluetooth"-Standard, vorgesehen sein. Man kann daher, abgesehen vom Gehäuse, einen handelsüblichen Personalcomputer verwenden, um die entsprechende Tonerzeugung oder -bearbeitung vorzunehmen. Man muß lediglich an der Tastatureinheit oder der Baugruppe ein entsprechendes Protokoll abarbeiten, um die Kommunikation zwischen dem Personalcomputer und der Tastatureinheit oder der Baugruppe sicherzustellen.
  • Hierbei ist bevorzugt, daß die Schnittstelle als USB-Schnittstelle ausgebildet ist. Eine derartige "universal serial bus"-Schnittstelle weist eine ausreichende Geschwindigkeit auf. USB-Schnittstellen sind an den meisten handelsüblichen Personalcomputern in einer relativ großen Zahl vorhanden oder mit relativ geringem Aufwand nachrüstbar. Für die Verwaltung der USB-Schnittstellen stehen ausreichend Programme zur Verfü gung, so daß der Datentransfer zwischen der USB-Schnittstelle und den daran angeschlossenen Geräten, wie Tastatureinheit oder Baugruppe, problemlos erfolgen kann.
  • Vorzugsweise ist das Gehäuse als Säule ausgebildet. Dies ergibt einerseits ein gefälliges Aussehen. Die Tastatureinheit und weitere Baugruppen werden etwa mittig an der Säule aufgehängt. Aus optischen Gründen kann man auch eine asymmetrische Aufhängung wählen, so daß die Säule seitlich steht. Ein Musiker, der hinter dem Instrument steht, wird also durch die Säule praktisch nicht verdeckt, so daß er bei seiner Darbietung von einem Publikum gut wahrgenommen werden kann. Die Ausbildung als Säule stellt einerseits einen ausreichenden Bauraum sicher, in dem die Elemente des Personalcomputers untergebracht werden können. Andererseits hat eine Säule Abmessungen, die sie relativ leicht transportabel macht. Für den Transport kann man beispielsweise die Säule und die Tastatureinheit nebeneinander legen.
  • Bevorzugterweise weist die Säule zwei zueinander geneigte Abschnitte auf und die Tastatureinheit ist an einem nach hinten geneigten Abschnitt angeordnet. Dies schafft die Möglichkeit einer erhöhten Standfestigkeit. Man kann die Säule mit einer ausreichenden Grundfläche auf den Fußboden aufstellen, ohne daß der Benutzer gestört wird. Durch die Ausbildung der Säule mit zwei gegeneinander geneigten Abschnitten, also als Winkel, werden gewichtsmäßig günstige Verhältnisse geschaffen, so daß das Instrument nicht zum Kippen neigt. Dadurch, daß die Tastatureinheit an dem nach hinten geneigten Abschnitt angeordnet ist, besteht die Möglichkeit, oberhalb der Tastatureinheit weitere Tastatureinheiten und/oder Baugruppen in einer gestaffelten Art und Weise anzuordnen, so daß beispielsweise Manuale nicht nur über, sondern auch hintereinander angeordnet sind, wie dies von klassischen Orgeln her bekannt ist.
  • Vorzugsweise weist das Gehäuse ein lösbares Fußteil auf. Dies erleichtert hauptsächlich den Transport. Man kann das Gehäuse vom Fußteil trennen und erhält dadurch zwei Teile mit jeweils geringerem Gewicht, die von einer einzelnen Person getragen werden können. Das Fußteil selbst gibt wiederum eine verbesserte Standfestigkeit des Instruments. Gegebenenfalls kann das Gehäuse auf dem Fußteil in unterschiedlichen Positionen montiert oder verschoben werden.
  • Auch ist von Vorteil, wenn das Fußteil mindestens ein Bedienelement aufweist. Das Bedienelement kann beispielsweise ein Fußschweller sein, mit dessen Hilfe die Lautstärke des Musikinstruments verstellt werden kann oder bestimmte Effekte verändert werden können. Es kann sich auch um ein Pedal handeln, entweder als 13-Tasten-Stummelpedal oder als 25-Tasten-Vollpedal. Man kann am Fußteil zusätzliche Schalter vorsehen, mit denen Voreinstellungen gewählt werden können. Das Fußteil kann also für eine weitere Erhöhung der Funktionalität des Instruments genutzt werden. Unter Umständen ist es günstig, unterschiedliche Fußteile für unterschiedliche Bedienelemente vorzusehen. Beispielsweise erfordert ein 25-Tasten-Vollpedal eine größere Bauhöhe als ein 13-Tasten-Stummelpedal.
  • Auch ist bevorzugt, daß an mindestens einer Seitenfläche des Gehäuses ein Befestigungsprofil angeordnet ist. Man kann dort weitere Baugruppen befestigen oder auch Hilfselemente, wie Lampen, Notenpult, Lautsprecher, etc.
  • Auch ist von Vorteil, wenn am Gehäuse mindestens zwei Hochton-Lautsprecher befestigt sind und ein Baßlautsprecher unter einer Sitzbank angeordnet ist. Die Hochton-Lautsprecher können dann einen Raumklang, beispielsweise einen Stereo-Klang, erzeugen. Sie sind klein und stören deswegen die optische Erscheinung nicht. Zur Befestigung kann man beispielsweise das Befestigungsprofil verwenden. Der Baßlautsprecher ist größer und wird daher unter der Sitzbank "versteckt". Man macht sich dabei die Tatsache zu nutze, daß der Mensch bei tiefen Tönen nicht genau feststellen kann, wo die Töne herkommen. Die Verbindung zwischen den Lautsprechern und den übrigen Teilen des Musikinstruments, insbesondere dem PC, kann über Leitungen erfolgen, aber auch leitungslos, beispielsweise über "Bluetooth", was sich insbesondere beim Baßlautsprecher empfiehlt.
  • Bevorzugterweise ist der Personalcomputer als Master für die Tastatureinheit und/oder die weitere Baugruppe ausgebildet, mit dem Software in eine in die Tastatureinheit und/oder die weitere Baugruppe integrierte Steuereinrichtung ladbar ist. Dies gibt die Möglichkeit, die Tastatureinheit und/oder die weitere oder die weiteren Baugruppen immer auf dem neuesten Stand zu halten. Man ist nicht mehr darauf beschränkt, die gesamte Tonerzeugung und/oder -bearbeitung im Personal computer ablaufen zu lassen. Man vielmehr zumindest einen Teil dieser Vorgänge in die Tastatureinheit verlagern, was in der Regel problemlos möglich ist. Dadurch, daß man über den Personalcomputer die entsprechenden Baugruppen jederzeit aktualisieren kann, ist die Gefahr gering, daß die Baugruppen veralten.
  • Vorzugsweise weist der Personalcomputer eine Internet-Anbindungs-Einrichtung auf. Hierbei kann es sich um ein Modem, eine ISDN-Karte oder eine Netzwerkkarte handeln, an die ein DSL-Modem anschließbar ist. Über das Internet kann der Spieler seine Software aktualisieren, neue Klänge oder Rhythmen laden, das Instrument warten lassen, eine Schulung bekommen oder mit anderen Musikern gemeinsam musizieren.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand von bevorzugten Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung näher beschrieben. Hierin zeigen:
  • 1 eine erste Ausführungsform eines elektronischen Musikinstruments,
  • 2 eine zweite Ausführungsform eines elektronischen Musikinstruments,
  • 3 eine dritte Ausführungsform eines elektronischen Musikinstruments,
  • 4 eine Darstellung einer Sitzbank,
  • 5 verschiedene Tastaturen und
  • 6 verschiedene Bedienfelder.
  • Ein elektronisches Musikinstrument 1 nach 1 weist eine Tastatureinheit 2 auf, die ein Manual 3 enthält. Dieses Manual kann, je nach Anforderungen 48 Tasten (4 Oktave), 61 Tasten (5 Oktave), 76 Tasten oder 88 Tasten mit Hammer-Mechanik für ein E-Piano aufweisen. Zusätzlich kann die Tastatureinheit 2 auch noch weitere Bedienelemente enthalten, beispielsweise ein pitch-wheel 4.
  • Die Tastatureinheit 2 ist an einem als Ständer ausgebildeten Gehäuse 5 befestigt. Sie ist in nicht näher dargestellter Weise mit dem Gehäuse 5 lösbar verbunden, beispielsweise durch Einhängen oder Einklipsen, d.h. eine Rastverbindung. Die Tastatureinheit 2 kann also schnell und einfach vom Gehäuse 5 entfernt und an das Gehäuse 5 wieder angesetzt werden.
  • Das Gehäuse 5 ist nicht nur der Träger für die Tastatureinheit 2, sondern auch das Gehäuse eines Personalcomputers, der in nicht näher dargestellter, aber an sich bekannter Weise zumindest eine Hauptplatine (motherboard) mit einem Prozessor (CPU) aufweist. Ferner sind Baugruppen vorgesehen, die eine Verbindung mit externen Baugruppen ermöglichen, beispielsweise Treiber für Schnittstellen. Die Schnittstellen sind durch Anschlüsse 6 im unteren Bereich des Gehäuses 5 erkennbar. Dabei kann es sich um serielle Schnittstellen, parallele Schnittstellen, USB-Schnittstellen oder PS/2-Schnittstellen handeln, wie sie von handelsüblichen Personalcomputern her bekannt sind. In der Regel wird der Personalcomputer auch mit einer Festplatte ausgerü stet sein. Im oberen Bereich des Gehäuses ist ein Diskettenlaufwerk 7 angeordnet.
  • Das Gehäuse weist eine Mindesthöhe von 80 cm auf, so daß die Tastatureinheit 2 an einer Position befestigt werden kann, wo sie von einem stehenden oder sitzenden Spieler leicht betätigt werden kann. In einer bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, daß die Tastatureinheit 2 am Gehäuse 5 höhenverstellbar angeordnet ist.
  • Die Tastatureinheit 2 weist ebenfalls einen Prozessor auf. Dieser Prozessor hat beispielsweise die Aufgabe, die Tasten und sonstigen Bedienelemente der Tastatureinheit 2 permanent abzufragen, um ein Signal zu erzeugen, wenn eine Taste gedrückt wird und ein Ton erzeugt werden soll. Dieses Signal wird an den Prozessor des Personalcomputers weiter gesendet, der aus der in diesem Signal enthaltenen Informationen die gewünschten Töne produziert.
  • Das Gehäuse 5 schirmt elektromagnetische Strahlung ab. Man ist also in der Lage, im Gehäuse 5 auch einen Personalcomputer unterzubringen, dessen Bauelemente mit sehr hohen Frequenzen arbeiten, so daß man die geltenden EMV-Vorschriften erfüllen kann. Das Gehäuse 5 wird vorzugsweise aus Aluminium-Profilen und/oder Aluminium-Blechteilen hergestellt. Um das Gehäuse optisch gefällig zu gestalten, ist es möglich, das Gehäuse 5 mit einer Verblendung aus Holz oder anderen Materialien zu versehen.
  • Das Gehäuse 5 besteht aus zwei gegeneinander geneigten Abschnitten 8, 9, deren Verbindungsstelle 10 unterhalb der Tastatureinheit 2 angeordnet ist. Die Tastatureinheit 2 ist also am oberen Abschnitt 9 angeordnet, der nach hinten geneigt ist.
  • Das Gehäuse 5 ist auf einem Fußteil 11 befestigt. Die Verbindung zwischen dem Gehäuse 5 und dem Fußteil 11 ist lösbar. Zum Transport kann also das in 1 dargestellte Musikinstrument 1 in drei Teile zerlegt werden, nämlich die Tastatureinheit 2, das Gehäuse 5 und das Fußteil 11.
  • Bei der Montage wird zunächst das Gehäuse 5 mit dem Fußteil 11 verbunden und dann die Tastatureinheit 2 an dem Gehäuse 5 befestigt. Mit dieser Befestigung kann die elektrische Verbindung zwischen der Tastatureinheit 2 und den im Gehäuse 5 angeordneten Baugruppen erfolgen. Es ist aber auch möglich, die Tastatureinheit 2 mit einem nicht näher dargestellten Kabel zu versehen, das nach der mechanischen Fixierung der Tastatureinheit 2 am Gehäuse 5 in eine Steckbuchse am Gehäuse 5 eingesteckt wird.
  • 2 zeigt eine zweite Ausführungsform eines Musikinstruments 101, bei der gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind.
  • Hinzugekommen ist eine zweite Tastatureinheit 12, die oberhalb der Tastatureinheit 2 am Gehäuse angeordnet werden kann. Auch die Verbindung zwischen der zweiten Tastatureinheit 12 und dem Gehäuse 5 ist lösbar. In nicht näher dargestellter Weise können weitere Manuale befestigt werden oder man kann anstelle eines einfachen Manuals ein Doppelmanual verwenden.
  • Das Gehäuse 5 weist ein Oberteil 13 auf, das in das Gehäuse 5 versenkbar ist. Dadurch kann die Bauhöhe des Gehäuses 5 reduziert werden, wenn eine niedrige Bauhöhe erwünscht ist. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn ein Musiker mit dem Gesicht zum Publikum spielen möchte und durch das Gehäuse 5 möglichst wenig verdeckt werden möchte. Zusätzlich ist das Gehäuse 5 mit einem Gelenk 14 ausgerüstet, so daß die Neigung des oberen Abschnitts 9 gegenüber dem unteren Abschnitt 8 veränderbar ist. Zusätzlich oder alternativ zum Diskettenlaufwerk 7 ist ein CD-ROM- oder DVD-Laufwerk 15 vorgesehen, über das Daten in den im Gehäuse aufgenommenen Personalcomputer eingespielt werden können.
  • An der Seite des Gehäuses 5 ist eine Vielzahl von Anschlüssen 16 vorgesehen. An diese Anschlüsse 16 können weitere Baugruppen angeschlossen werden, beispielsweise ein in 2 nicht näher dargestelltes Pedal, ein Fußschweller, ein Taster, eine MIDI-Schnittstelle oder Audiogeräte, wie Verstärker und/oder Lautsprecher. Diese Anschlüsse 16 können, falls gewünscht, mit einer Sichtblende abgedeckt werden. Über einen der Anschlüsse 16 kann auch eine Verbindung mit dem Internet hergestellt werden.
  • Eine Anzeigeeinrichtung, beispielsweise ein Flachbildschirm, ist an Armen 22a am Gehäuse 5 befestigt, so daß man den Bildschirm in der Höhe (Doppelpfeil 22b) und in der Entfernung zum Spieler (Doppelpfeil 22c) verstellen kann. Auch eine Änderung der Neigung ist möglich.
  • 3 zeigt ein Musikinstrument 201 in Vorderansicht. Gleiche Elemente sind mit den gleichen Bezugszeichen wie in den 1 und 2 versehen.
  • Am Fußteil 211 sind nun weitere Bedienelemente angeordnet. Es handelt sich dabei um Pianopedal 17, Fußschweller 18 und Fußtaster 19, beispielsweise für Rhythmus, Sustain, Presets, Rotor, etc. Eine drehbar angeordnete Breitband-Lautsprecherbox 20 kann ebenfalls auf dem Fußteil 211 angeordnet werden.
  • Als weitere Baugruppe ist oberhalb der Tastatureinheit 2 ein Bedienfeld 21 lösbar am Gehäuse 5 befestigt. Dieses Bedienfeld ist in 3 in einer mittleren Größe dargestellt. Man kann dieses Bedienfeld 21 nach Bedarf vergrößern oder verkleinern. Das Bedienfeld 21 ist ebenfalls lösbar und gegebenenfalls höhenverstellbar am Gehäuse 5 befestigt.
  • Als Bedienfeld stehen unterschiedliche Ausgestaltungen zur Verfügung. Es gibt Baugruppen mit Tastern, Baugruppen nur mit Zugriegeln und Baugruppen sowohl mit Tastern als auch mit Zugriegeln.
  • Im oberen Abschnitt 9 des Gehäuses befindet sich ein Bildschirm 22, der als berührungsempfindlicher Bildschirm ausgebildet ist. Der Benutzer des Instruments 201 kann also durch Berühren des Bildschirms 22 bestimmte Funktionen auslösen oder einstellen.
  • Das Gehäuse 5 weist ein seitliches Befestigungsprofil 23 auf, an dem weitere Elemente befestigt werden können, beispielsweise Hochton-Lautsprecher 24, ein Notenpult 25 oder eine Beleuchtungslampe 26.
  • In allen drei dargestellten Musikinstrumenten läßt sich ein Personalcomputer in das Musikinstrument integrieren, wobei die Vorschriften über die elektromagnetische Verträglichkeit aufgrund der Abschirmung durch das Gehäuse 5 problemlos eingehalten werden können.
  • 4 zeigt eine Sitzbank 40 mit Sitzfläche 41, die über höhenverstellbare Stützen 42 auf einer Lautsprecherbox 43 abgestützt ist. Die Lautsprecherbox 43 ist als Baßlautsprecher ausgebildet. Sie weist eine Schall-Öffnung 44 auf. Die Lautsprecherbox 43 ist auf einem Fußteil 45 abgestützt.
  • Die Verbindung zwischen der Lautsprecherbox 43 und dem Musikinstrument erfolgt bei dieser Ausgestaltung zweckmäßigerweise leitungslos, so daß eine Gefährdung des Bedieners durch Leitungen vermieden werden kann. Eine einfache leitungslose Verbindung kann durch den "Bluetooth"-Standard realisiert werden.
  • 5 zeigt nun verschiedene Ausführungsformen von Tastatureinheiten 2, die an dem Gehäuse 5 befestigt werden können. Jede Tastatureinheit 2 weist eine Koppeleinheit 30 mit Höhenverstellung zum Gehäuse 5 auf. Ferner weist jede Tastatureinheit 2 eine Bedienung 31 mit 10er-Tastatur auf, die in 5e näher dargestellt ist. Neben der 10er-Tastatur 32 weist die Bedienung 31 auch noch Vorwahlschalter 33 auf. Diese Vorwahlschalter können als Taster, Druckköpfe oder ähnliches ausgebildet sein. Beispielsweise kann der Benutzer mit Hilfe eines Vorwahlschalters 33 eine bestimmte Gruppe, wie "Sounds" auswählen und dann in den Sounds eine Auswahl unter bis zu 1.000 unterschiedlichen Klängen treffen. Hierzu ist es lediglich erforderlich, die Klangnummer mit Hilfe der 10er-Tastatur einzugeben. Zwischen benachbarten Klängen kann man mit Hilfe der Pfeiltasten 34 wechseln.
  • 5a zeigt eine Keyboard-Einheit mit fünf Oktaven. 5b zeigt eine Keyboard-Einheit mit zwei Manualen, die jeweils fünf Oktaven oder 61 Tasten aufweisen. 5c zeigt eine Keyboard-Einheit mit 76 Tasten oder sechs Oktaven. 5d zeigt eine Piano-Keyboard-Einheit mit 88 Tasten, die mit einer Hammer-Mechanik versehen sein können.
  • Allen Tastatur-Einheiten 2 ist gemeinsam, daß sie ein geringes Gewicht und eine interne Elektronik haben. Die Elektronik erlaubt beispielsweise eine Keyboard-Abfrage mit Dynamik. Die Auflösung kann beispielsweise etwa 80 ms betragen. Damit ergibt sich eine niedrige Scannfrequenz, die eine gute elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) garantiert. Es kann ein automatischer Softwareupdate vorgesehen sein. Die Übertragung der Daten von der Tastatureinheiten zum Gehäuse mit dem darin enthaltenen PC kann über eine serielle Verbindung erfolgen, beispielsweise nach dem USB-Standard, oder auch über eine "Bluetooth"-Verbindung.
  • 6 zeigt verschiedene Bedienfelder. Hierbei zeigt 6a eine große Bedienfeldeinheit, 6b eine mittlere Bedienfeldeinheit, 6c eine kleinere Bedienfeldeinheit mit Zugriegeln 52 und Tastern 53. 6d zeigt eine Bedienfeldeinheit, die nur mit Zugriegeln 52 ausgestattet ist.
  • Mit einem derartigen Musikinstrument lassen sich nun neue Anwendungsmöglichkeiten finden.
  • Beispielsweise kann man in einer Musikschule mehrere Instrumente verwenden, die miteinander vernetzt sind. Der Musiklehrer hat eine Hauptstation. Von dieser Hauptstation kann er die Instrumente der Schüler überwachen. Auch ist es möglich, die Übungsfortschritte der Schüler von dem PC des Lehrers überwachen zu lassen. Der Lehrer kann in jedes Musikinstrument hineinhören, d.h. er kann zwischen den Instrumenten der Schüler umschalten, um zu hören, was die einzelnen Schüler gerade spielen.
  • Die Instrumente der Schüler können mit einer verminderten Ausstattung versehen sein. Beispielsweise können sie lediglich ein 10er-Tasten-Bedienfeld 31 aufweisen, um Rhythmen, Presets, Sounds oder Midi-Files auszuwählen.
  • Man kann einen Fußschweller nun nicht mehr nur dazu verwenden, die gesamte Lautstärke des Musikinstruments einzustellen. Man kann einen Fußschweller beispielsweise mit einem Stellbereich von –100% bis +100% ausrüsten und dabei dafür sorgen, daß man unterschiedliche Dynamikkurven für unterschiedliche Register verwenden kann. Beispielsweise kann man beim Bewegen des Fußschwellers in eine Richtung die Lautstärke eines Regisiters oder einer Instrumentengruppe vergrößern und dabei gleichzeitig die Lautstärke eines anderen Registers, eine Registergruppe oder eine Instrumentengruppe verkleinern. Dadurch ist ein problemloses Oberblenden zwischen einzelnen Klängen möglich.
  • Die Presets, d.h. eine vorgewählte Kombination von Registern, Klangeinstellungen, etc. sind in einer Datenbank abspeicherbar. Die Datenbank, die auch die übrigen Informationen des Musikinstruments enthalten kann, ist in mehreren Sprachen unterlegbar, so daß die gewünschte Information für den Bediener in der jeweils gewünschten Sprache verständlich dargestellt werden kann.
  • Eine derartige Datenbank kann verschiedene Module enthalten. Beispielsweise kann ein Modul die Presets enthalten, also Sounds, Styles, Waves, Midi-Files, Realdrums, Spielhilfen, Funktionen, Noten/Texte, etc. Ein Softwareupdatemodul kann ein Untermodul enthalten, das Informationen über die PC-Einheit bereithält, insbesondere über Tastaturen, Bedienfelder, Pedale, Schweller, Taster, Audio-Elemente, etc. Ein Video-Multimediamodul kann Videos, Dias oder Synchronisationen zu Midi-Files enthalten. Ein Modul, das sich mit Schlagzeug und Begleitung befaßt, kann Drumsounds, Begleitung, Effekte und ähnliches enthalten. Ein Modul, das Sounds (Klänge) und Samples (aufgezeichnete Klänge) aufweist, kann geloopte Samples, Samples von einer Diskette, algorithmische Klänge usw. aufweisen. Ein Modul, das Midi-Files, Songs und Text aufweist, kann entsprechende Dateien verschlüsselt oder im Klartext aufwei sen. Ein Modul, das Waves/Audio aufweist, kann unterschiedliche Dateien enthalten, beispielsweise .wav, .mp3, .aif-Dateien und ähnliches. Eine derartige Datenbank ist auch offen für Erweiterungen.

Claims (17)

  1. Elektronisches Tastenmusikinstrument mit einer Tastatureinheit (2) und elektronischen Baugruppen zur Tonerzeugung und -bearbeitung, dadurch gekennzeichnet, daß die elektronischen Baugruppen Elemente eines Personalcomputers aufweisen, der in einem abschirmenden Gehäuse (5) angeordnet ist und das Gehäuse (5) als Ständer ausgebildet ist, an dem die Tastatureinheit (2) lösbar befestigt ist.
  2. Musikinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (5) eine Höhe von mindestens 80 Zentimeter aufweist.
  3. Musikinstrument nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastatureinheit (2) an das Gehäuse (5) angeklipst oder angehängt ist.
  4. Musikinstrument nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse (5) alle Komponenten aufgenommen sind, die eine elektroma gnetische Strahlung abgeben, die ein vorbestimmtes Maß übersteigt.
  5. Musikinstrument nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (5) mindestens eine weitere Befestigungsposition aufweist, an der eine weitere Baugruppe (12, 21) lösbar befestigt ist.
  6. Musikinstrument nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (5) an einer Position oberhalb der Tastatureinheit (2) einen Bildschirm (22) aufweist.
  7. Musikinstrument nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Bildschirm (22) als berührungsempfindlicher Bildschirm ausgebildet ist.
  8. Musikinstrument nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Personalcomputer mindestens eine Schnittstelle aufweist, über die er mit der Tastatureinheit (2) und/oder der weiteren Baugruppe (12, 21) verbindbar ist.
  9. Musikinstrument nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnittstelle als USB-Schnittstelle ausgebildet ist.
  10. Musikinstrument nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (5) als Säule ausgebildet ist.
  11. Musikinstrument nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Säule zwei zueinander geneigte Abschnitte (8, 9) aufweist und die Tastatureinheit (2) an einem nach hinten geneigten Abschnitt (9) angeordnet ist.
  12. Musikinstrument nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (5) ein lösbares Fußteil (11) aufweist.
  13. Musikinstrument nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Fußteil (11) mindestens ein Bedienelement (17, 18, 19) aufweist.
  14. Musikinstrument nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einer Seitenfläche des Gehäuses ein Befestigungsprofil (23) angeordnet ist.
  15. Musikinstrument nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse mindestens zwei Hochton-Lautsprecher befestigt sind und ein Baßlautsprecher unter einer Sitzbank angeordnet ist.
  16. Musikinstrument nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Personalcomputer als Master für die Tastatureinheit (2) und/oder die weitere Baugruppe (12, 21) ausgebildet ist, mit dem Software in eine in die Tastatureinheit (2) und/oder die weitere Baugruppe (12, 21) integrierte Steuereinrichtung ladbar ist.
  17. Musikinstrument nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Personalcomputer eine Internet-Anbindungs-Einrichtung aufweist.
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