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DE1031872B - Einrichtung mit in einem Gehaeuse angeordneten veraenderbaren elektrischen Widerstaenden, insbesondere Saalregler fuer Tonfilmtheater oder aehnliche Vorfuehranlagen - Google Patents

Einrichtung mit in einem Gehaeuse angeordneten veraenderbaren elektrischen Widerstaenden, insbesondere Saalregler fuer Tonfilmtheater oder aehnliche Vorfuehranlagen

Info

Publication number
DE1031872B
DE1031872B DES49904A DES0049904A DE1031872B DE 1031872 B DE1031872 B DE 1031872B DE S49904 A DES49904 A DE S49904A DE S0049904 A DES0049904 A DE S0049904A DE 1031872 B DE1031872 B DE 1031872B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
resistors
drive
housing
rotational resistance
rotary
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES49904A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Metzger
Fritz Haberland
Karl Jakob
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES49904A priority Critical patent/DE1031872B/de
Publication of DE1031872B publication Critical patent/DE1031872B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C10/00Adjustable resistors
    • H01C10/14Adjustable resistors adjustable by auxiliary driving means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Adjustable Resistors (AREA)

Description

  • Einrichtung mit in einem Gehäuse angeordneten veränderbaren elektrischen Widerständen, insbesondere Saalregler für Tonfilmtheater oder ähnliche Vorführanlagen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung mit in einem Gehäuse angeordneten veränderbaren elektrischen Widerständen, insbesondere Saalregler für Tonfilmtheater oder ähnliche Vorführanlagen, nach. Patent 1018963.
  • Es sind Regeleinrichtungen bekannt, die beispielsweise für die Regulierung von Bühnenbeleuchtungen Verwendung finden. Dabei werden Leiterspindeln über eine Kurbel und Kegelräder angetrieben. Die Leiterspindeln verschieben einen Abgriff auf Widerständen. Diese Einrichtungen sind nicht dazu geeignet, in Tonfilmtheatern für die Lautstärkeregelung z. B. einer Mehrkanal-Tonwiedergabe eingesetzt zu werden, da eine Feinregelung mit der bekannten Einrichtung nicht möglich ist. Außerdem sind die bekannten Einrichtungen unhandlich.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, sogenannte Saalregler sowohl für einkanalige als auch für mehrkanalige To.n.wiedergaberegelung verwenden zu können. Dabei sollen die einzelnen Regelglieder unabhängig voneinander nachregelbar und zusätzlich in gegenseitiger Abhängigkeit gemeinsam regelbar sein. Diese Aufgabe wird an sich auch schon durch die Anordnung nach dem Hauptpatent gelöst. Es tritt jedoch noch die Forderung auf, die veränderbaren Widerstände, insbesondere Potentiometer, mit wenigen Handgriffen auswechseln zu können. Ferner sind die einzelnen Drehwiderstände so zu lagern, daß eine Verklemmung der Drehachsen und damit eine Behinderung des gemeinsamen Antriebes ausgeschlossen ist. Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf den Achsen der einzelnen Drehwiderstände, vorzugsweise Potentiometer, je ein mit einem Schlitz versehener Hebelarm derart angeordnet ist, daß in dem Schlitz ein Zapfen eines um einen festen Drehpunkt schwenkbaren Haltearmes eingreift, wobei der Haltearm festse tzbar ist und dadurch der Drehwiderstand sowohl gegen Verdrehung als auch gegen axiale Verschiebung gesichert ist. Gegebenenfalls kann ein gewisses Spiel in axialer Richtung beibehalten werden, so daß ein Verklemmen des Antriebes vermieden wird. Als zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der gemeinsame Antrieb für alle Drehwiderstände von der Drehachse eines Drehwiderstandes abgeleitet ist und daß eine über einen Schalthebel od. dgl. betätigbare Kupplung zwischen dieser Drehachse und den Antriebsübertragungsmitteln derart vorgesehen ist, daß dieser Drehwiderstand auch fü.r sich allein regelbar ist. Diese Ausgestaltung der Erfindung hat den Vorteil, daß der Drehwiderstand im ausgekoppelten Zustand zur Regelung einer einkan.aligen Tonwiedergabe, z. B Lichttonwiedergabe, Verwendung finden kann. Dabei ist es zweckmäßig, daß gemäß weiterer Ausgestaltung der Erfindung Mittel vorgesehen sind, die die jeweilige Betriebsart bzw. die zu regelnde Tonkanalzahl anzeigen. Dazu kann beispielsweise eine Glimmlampe od. dgl. vorgesehen sein, die in Abhängigkeit von dem genannten Schalthebel aufleuchtet. Gegebenenfalls genügen auch Markierungen, die in Abhängigkeit von der Stellung des Schalthebels die Betriebsart anzeigen.
  • Zweckmäßig werden die einzelnen Drehwiderstände je für sich aus dem gemeinsamen Antrieb in an sich bekannter Weise auskuppelbar und dadurch nachstellbar und zur Nullstellung hin abgleichbar ausgebildet.
  • Als Antriebsübertragungsmittel kann ein an sich bekannter Seiltrieb Verwendung finden, aber auch die Verwendung von Zahnrädern ist grundsätzlich möglich.
  • Die Nachregelung der einzelnen Drehwiderstände erfolgt im ausgekoppelten Zustand in vorteilhafter Weise dadurch, daß ein Achsstummel mit einem Schlitz vorgesehen ist, in den ein: Geldstück eingesteckt werden kann. Auch die Nachregelung mit Hilfe eines Schraubenziehers od. dgl. ist möglich. Eine vorteilhafte und zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß Kontaktleisten, vorzugsweise Messerleisten, vorgesehen sind, an die die elektrischen Anschlußleitungen der Widerstände derart angeschlossen sind, da,ß das gesamte Aggregat aus seinem Gehäuse herausziehbar ist. Diese erfindungsgemäße Ausbildung eines Saalreglers erleichtert das Auswechseln der Drehwiderstände sehr.
  • Gegebenenfalls sind in dem Saalregler außer den durch einen gemeinsamen Antrieb zusammengefaßten Drehwiderständen noch solche mit einem eigenen Antrieb vorgesehen, die beispielsweise zur Regelung eines Effektkanals od. dgl. dienen.
  • Die Erfindung ist an Hand der Figuren beispielsweise beschrieben, und zwar zeigt Fig. 1 die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Befestigung der Drehwiderstände, Fig. 2 eine Seitenansicht nach Fig. 1, Fig. 3 einen .erfindungsgemäßen Saalregler in schematischer Darstellung.
  • In Fig. 1 ist auf der Achsbuchse des Drehwiderstandes 1 .erfindungsgemäß ein Hebelärm 2 festgeschraubt, der mit einem Schlitz in den Zapfen 3 eines Haltearmes 4 greift. Der Haltearm ist um einen festen Punkt schwenkbar und mit Hilfe der Schraube 5 auf dem Stützzapfen 6 festzusetzen. Der Drehwiderstand, beispielsweise ein Potentiometer, wird mit seiner Achse 6 in die Buchse 7 der Antriebsachse eingesteckt, und der Haltearm 4 wird mit seinen Zapfen 3 in den Schlitz des Hebelarmes 2 eingeschwenkt. Beim Auswechseln ist nur die Schraube 5 zu lösen. Der Zapfen 3 ist mit einem Kopf versehen. Dieser Kopf begrenzt die axiale Bewegungsfreiheit des eingesetzten Drehwiderstandes. Die in Fig. 2 dargestellte Seitenansicht zeigt den Schlitz 8 des Hebelarmes 2. Vor der Festsetzung des Haltearmes 4 mit Hilfe der Schraube 5 ist sowohl der Drehwiderstand 1 im Sinne des Doppelpfeiles 9 als auch der Haltearm 4 im Sinne des Doppelpfeiles 10 verschwenkbar, so daß der Zapfen 3 in den Schlitz 8 eingeführt werden kann.
  • Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Saalreglers in schematischer Darstellung, und zwar sind die Potentiometer 11 und 12, wie in Fig. 1 und 2 dargestellt, befestigt. Der erfindungsgemäße Saalregler ist beispielsweise mit drei durch einen gemeinsamen, ah sich bekannten Seiltrieb 13 verbundenen Potentiometern ausgerüstet. Bei stereofonischer Tonwiedergabe sind diese Potentiometer beispielsweise für die Regelung des linken, rechten und mittleren Tonkanals vorgesehen. Im Ausführungsbeispiel wird das Potentiometer 12 für den mittleren Tonkanal über einen Knopf 14 angetrieben und von der Achse 15 dieses Potentiometers der Antrieb über einen Seiltrieb 13 auf die Achsen 16 und 17 der Potentiometer für den rechten und linken Tonkanal übertragen. Die Achse 17 des linken Potentiometers 11 ist im Sinne des Pfeiles 18 entgegen der Kraft einer Feder 19 verschiebbar, so daß die Reibungskupplungselemente 20 ausgekuppelt werden können. Dadurch ist das Potentiometer unabhängig von dem gemeinsamen Antrieb 13 nachstellbar. Die Nachstellung kann beispielsweise mit Hilfe eines Schraubenziehers erfolgen, der durch eine abdeckbare öffnung in der Gehäusewandung einzuführen ist. Die Achse 16 des Potentiometers für den rechten Tonkanal ist ebenfalls im Sinne des Pfeiles 21 beweglich: Dadurch wird beispielsweise eine Zahnkupplung 22 außer Eingriff gebracht, so daß auch hier das Potentiometer unabhängig vom gemeinsamen Antrieb nachstellbar ist. Das kann beispielsweise über einen mit einem sogenannten Groschenschlitz 23 versehenen Druckknopf 24 oder über einen Achsstummel erfolgen. Vor der Gehäusewandung 25 sind beispielsweise Skalen 26 angebracht, auf denen die jeweilige Stellung der Potentiometer ablesbar ist. Gegebenenfalls können die Skalenscheiben 26 über Lämpchen 27 beleuchtet sein.
  • Beispielsweise kann die Antriebsübertragung von der Achse 15 auf die Seilscheibe 28 über eine mit einem Schalthebel od. dgl. betätigbare Kupplung übertragen werden, so daß auch das Potentiometer 12 unabhängig von den anderen Potentiometern einstellbar ist. In diesem Falle findet das Potentiometer 12 beispielsweise Anwendung zur Regelung einer einkanajigen Tonwiedergabe, insbesondere Lichttonwiedergabe.
  • Der Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung besteht darin, daß die Potentiometer 11, 12 und 29 laicht auswechselbar sind. Ferner sind diese leicht zugänglich, so daß eine Kontaktreinigung keine Schwierig= keiten bereitet. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die einzelnen Tonspuren aufeinander abgeglichen werden können, d. h., für jeden neuen Film, dessen Pegel von dem Tonpegel des vorher verwendeten Filmes abweicht, werden die einzelnen Drehwiderstände entsprechend den Pegeln in den einzelnen Kanälen einmal eingestellt, und anschließend erfolgt die Gesamtregelung über den gemeinsamen Antrieb 13.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung mit in einem Gehäuse angeordneten veränderbaren elektrischen Widerständen, insbesondere Saalregler für Tonfilmtheater oder ähnliche Vorführanlagen, nach Patentanmeldung S 36550 VIII d/21 c, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Achsen (15, 16 und 17) der einzelnen Drehwiderstände (11, 12, 29) je ein mit einem Schlitz (8) versehener Hebelarm (2) derart angeordnet ist, daß in den Schlitz ein Zapfen (3) eines um einen festen Drehpunkt schwenkbarem Haltearmes (4) eingreift, wobei der Haltearm festsetzbar ist und dadurch der Drehwiderstand sowohl gegen Verdrehung als auch gegen axiale Verschiebung gesichert ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Antrieb für alle Drehwiderstände von der Drehachse eines Drehwiderstandes abgeleitet ist und daß eine über einen Schalthebel od. dgl. betätigbare Kupplung zwischen dieser Drehachse und den Antriebsübertragungsmitteln derart vorgesehen ist, daß dieser Drehwiderstand auch für sich allein nachstellbar ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, d'aß der Drehwiderstand in ausgekuppeltem Zustand zur Regelung einer einkanahgen Tonwiedergabe dient und daß Mittel vorgesehen sind, die die Betriebsart (Einkanal-Mehrkanal-Wiedergabe) anzeigen
  4. 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehwiderstände je für sich aus dem gemeinsamen Antrieb in an sich bekannter Weise auskuppelbar und dadurch nachstellbar und zur Nullstellung hin abgleichbar sind.
  5. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebsmittel für die Drehwiderstände ein an sich bekannter Seiltrieb (13) vorgesehen ist.
  6. 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachregelung der einzelnen Drehwiderstände im ausgekuppelten Zustand über einen mit einem Schlitz od. dgl. versehenen Achsstummel erfolgt.
  7. 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß Kontaktleisten, vorzugsweise Messerkontaktleisten, vorgesehen sind, an die die elektrischen Anschlußleitungen der Widerstände derart angeschlossen sind, daß das gesamte Aggregat aus seinem Gehäuse herausziehbar ist.
DES49904A 1956-08-09 1956-08-09 Einrichtung mit in einem Gehaeuse angeordneten veraenderbaren elektrischen Widerstaenden, insbesondere Saalregler fuer Tonfilmtheater oder aehnliche Vorfuehranlagen Pending DE1031872B (de)

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