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DE10317393A1 - Kraftstoffförderleistenanordnung - Google Patents

Kraftstoffförderleistenanordnung Download PDF

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DE10317393A1
DE10317393A1 DE10317393A DE10317393A DE10317393A1 DE 10317393 A1 DE10317393 A1 DE 10317393A1 DE 10317393 A DE10317393 A DE 10317393A DE 10317393 A DE10317393 A DE 10317393A DE 10317393 A1 DE10317393 A1 DE 10317393A1
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DE
Germany
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line
fuel
absorption surface
wall
fuel delivery
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Withdrawn
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DE10317393A
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English (en)
Inventor
Hikaru Tsuchiya
Yoshiyuki Serizawa
Tetsuo Ogata
Kazuteru Mizuno
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Usui Kokusai Sangyo Kaisha Ltd
Original Assignee
Usui Kokusai Sangyo Kaisha Ltd
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Publication date
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    • F02M55/02Conduits between injection pumps and injectors, e.g. conduits between pump and common-rail or conduits between common-rail and injectors
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Kraftstoffförderleistenanordnung zum Zuführen von Kraftstoff an mehrere Kraftstoffeinspritzventile einer Brennkraftmaschine. Die Anordnung umfaßt eine längliche Leitung mit einem darin befindlichen und sich in Längsrichtung erstreckenden Kraftstoffkanal, ein Kraftstoffeinlaßrohr und mehrere Buchsen. Eine Wand der Leitung gegenüber einer Buchsenbefestigungswand weist eine flache oder gekrümmte, flexible Absorbtionsoberfläche auf. Es sind Mittel zum Unterdrücken von hochfrequenten Geräuschemissionen an der Außenfläche der Leitung, wie beispielsweise eine Rippe, ein Hohlraum oder eine Klemme an der Wand gegenüber der Absorbtionsoberfläche vorgesehen. Dies reduziert Druckpulsationen und Schockwellen durch Biegen der Absorbtionsoberfläche und eliminiert Hochfrequenzgeräusche.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Kraftstoffförderleistenanordnung bzw. Kraftstoffförderverteilerleitungsanordnung für eine Brennkraftmaschine, insbesondere für einen Kraftfahrzeugmotor, mit einem elektronischen Kraftstoffeinspritzsystem, gemäß dem jeweiligen Oberbegriff der Ansprüche 1, 4 und 6.
  • Die Kraftstoffförderleistenanordnung fördert von einer Kraftstoffpumpe unter Druck gelieferten Kraftstoff zu Einlaßkanälen oder -kammern über zugeordnete Kraftstoff-Einspritzventile. Die Anordnung dient zum einfachen Montieren der Kraftstoff-Einspritzventile und der Kraftstoff-Zuführkanäle an dem Motor. Diese Erfindung betrifft insbesondere den abschnittsweisen Aufbau einer Kraftstoffleitung (Kraftstoffleiste bzw. Kraftstoffverteilerleitung) mit einem darin befindlichen Kraftstoffkanal und Verbindungskonstruktionen zwischen der Leitung und Sockeln bzw. Buchsen zur Aufnahme der Kraftstoff-Einspritzventile.
  • Kraftstoffförderleisten werden häufig für elektronische Kraftstoffeinspritzsysteme von Benzinmotoren verwendet. Es gibt zwei Arten von Kraftstoffförderleisten, ein Rücklaufsystem mit Rücklaufleitung und ein Nichtrücklaufsystem (rücklauflos). Bei dem Rücklaufsystem wird Kraftstoff von einer Leitung mit Kraftstoffkanal über zylindrische Buchsen zu Kraftstoff-Einspritzventilen gefördert und Restkraftstoff wird über eine Rücklaufleitung zurück zu einem Kraftstofftank gefördert. Aus ökonomischen Gründen findet das rücklauflose System immer mehr Anwendung, woraus sich neue Probleme ergeben. Wegen Druckpulsationen und Schockwellen aufgrund Hin- und Herbewegung einer Kraftstoffpumpe (Kolbenpumpe) und Einspritzventilspulen kommt es in der Förderleiste und deren Befestigungen zu Vibrationen mit unerwünschten Geräuschemissionen.
  • Das US-Patent 6 354 273 offenbart eine Kraftstoffförderleistenanordnung mit wenigstens einer flachen oder gekrümmten, flexiblen Absorberoberfläche. Wenn jedoch eine Wandung der Leitung gegenüber der Buchsenbefestigungswand die Absorberoberfläche zur Verfügung stellt, dann tendiert diese dazu, Geräusche im Hochfrequenzbereich abzustrahlen, was durch mechanische Resonanz verursacht wird.
  • Das US-Patent 4 660 524 offenbart eine Kraftstoffzuführleitung mit einem elastischen Wandabschnitt, der mit einem starren Wandabschnitt verbunden ist.
  • Das US-Patent 4 649 884 offenbart eine Kraftstoffleiste mit einer flexiblen Metallmembran, die die von den Einspritzventilen erzeugten Pulsationen absorbiert.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kraftstoffförderleistenanordnung der o.g. Art zur Verfügung zu stellen, die Druckpulsationen in den Fluidkanälen aufgrund der Kraftstoffeinspritzung reduziert und ebenfalls Vibrationen aufgrund von im Kraftstoff reflektierten Wellen (Schockwellen) reduziert, so daß eine unerwünschte Geräuschemission im Hochfrequenzbereich eliminiert ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Kraftstoffförderleistenanordnung der o.g. Art mit den jeweils in Anspruch 1, 4 und 6 gekennzeichneten Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren Ansprüchen beschrieben.
  • Eine herkömmliche Kraftstoffförderleistenanordnung umfaßt eine längliche Leitung mit einem darin befindlichen, sich der Länge nach erstreckenden Fluidkanal, ein Fluideinlaßrohr, welches mit einem Ende oder einer Seite der Leitung verbunden ist, und mehrere Buchsen, welche vertikal mit der Leitung verbunden und zum Verbinden mit dem Kraftstoffkanal sowie an ihrem offenen Ende zur Aufnahme einer Spitze der Einspritzventile ausgebildet sind.
  • Bei einer derartigen Kraftstoffförderleistenanordnung ist es erfindungsgemäß vorgesehen, daß eine Wand der Leitung gegenüber der Buchsenbefestigungswand eine flache oder gekrümmte, flexible Absorbtionsoberfläche aufweist. Zusätzlich sind Mittel zum Unterdrücken von hochfrequenten Geräuschemissionen an der Außenfläche der Leitung wie folgt vorgesehen:
    • (A) Eine Hochfrequenzgeräusch-Unterdrückungsrippe ist an der einen Wand quer zur Längsrichtung der Leitung befestigt.
    • (B) Ein Hochfrequenzgeräusch-Unterdrückungshohlraum ist in der einen Wand quer zur Längsrichtung der Leitung ausgebildet.
    • (C) Eine Hochfrequenzgeräusch-Unterdrückungsklammer ist zum klammernden Halten der Buchsenbefestigungswand und der Absorbtionsoberfläche angeordnet.
  • Bei diesem erfindungsgemäßen Aufbau hat es sich für eine Kraftstoffförderleistenanordnung mit einer Kraftstoffleitung aus Stahl, rostfreiem Stahl oder Preßwerkstoffen herausgestellt, daß es möglich wird, unerwünschte Geräuschemissionen einschließlich Geräuschemissionen im Hochfrequenzbereich zu eliminieren. Derartige Geräusch werden durch Vibration und Druckpulsationen aufgrund von reflektierten Wellen der Einspritzventile und mangelnder Dämpfungsleistung der Leitung verursacht.
  • Gemäß einem theoretischen Prinzip absorbiert die flexible Absorptionsoberfläche Schockwellen und Druckpulsationen, wenn durch die Kraftstoffeinspritzströmung in den Kraftstoffeinlaß der Buchsen oder durch Abströmung von diesen weg durch vorübergehende Rückströmung Schockwellen erzeugt werden. Zusätzlich ändert sich der Rauminhalt, d.h. dieser wird größer oder kleiner, wenn dünne Platten mit kleiner Federkonstante ausgelenkt oder deformiert werden, wodurch Druckfluktuationen absorbiert werden.
  • Ferner wirkt das Mittel zum Unterdrücken von hochfrequenten Geräuschemissionen derart, daß ein freies Schwingen der Absorptionsoberfläche und damit eine hochfrequente Geräuschemission verhindert ist. Dies minimiert einen hochfrequenten Geräuschanteil in der Geräuschemission, und eine Verbreitung von hochfrequenten Geräuschen ist in beträchtlicher Weise eliminiert.
  • Aus Experimenten haben sich folgende Anordnungen als besonders wirksam herausgestellt:
    • (1) Die Rippe ist in Längsrichtung gesehen nahe einem Ende oder jedem Ende der Leitung befestigt, um von der Position maximaler Biegung der Absorptionsoberfläche beabstandet zu sein.
    • (2) Die Höhe der Rippe weist einen Wert im Bereich der halben bis vierfachen Dicke der Absorptionsoberfläche auf.
    • (3) Es sind ein bis 3 Rippen vorgesehen.
    • (4) Die Tiefe des Hohlraumes ist kleiner als die Hälfte der Gesamthöhe der Leitung und die Breite des Hohlraumes ist kleiner als die doppelte Gesamthöhe der Leitung.
    • (5) Die Klammer ist in Längsrichtung gesehen nahe einem Ende oder jedem Ende der Leitung befestigt.
    • (6) Die Dicke der Absorptionsoberfläche ist gleich oder kleiner als die Dicke anderer Oberflächen der Leitung.
    • (7) Der Radius einer Krümmung an einer Ecke der Absorptionsoberfläche ist größer als die zweifache Dicke der Absorptionsoberfläche.
  • Erfindungsgemäß werden die Dicke jeder Wand der Leitung, das Verhältnis der horizontalen Größe zur vertikalen Größe und der Bereich des Spiels zwischen dem Kraftstoffeinlaß der Buchse und dessen gegenüberliegender Oberfläche vorzugsweise derart experimentell ermittelt oder berechnet, daß speziell während Leerlaufs des Motors die Vibrationen und Druckpulsationen minimiert werden.
  • Da die vorliegende Erfindung im wesentlichen den abschnittsweisen Aufbau der Leitung und die Verbindungskonstruktion der Leitung mit den Buchsen betrifft, ist die Erfindung auch bei herkömmlichen Kraftstoffförderleisten anwendbar, solange die Befestigungsausmaße konstant gehalten werden.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt in:
  • 1A bis 1C eine erste bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Kraftstoffförderleistenanordnung in perspektivischer Ansicht, in Seitenansicht und in vertikaler Schnittansicht,
  • 2 eine Weiterbildung der ersten Ausführungsform in perspektivischer Ansicht,
  • 3A bis 3C weitere Modifikationen der ersten Ausführungsform in perspektivischen Ansichten,
  • 4 eine zweite bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Kraftstoffförderleistenanordnung in perspektivischer Ansicht,
  • 5 eine dritte bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Kraftstoffförderleistenanordnung in Seitenansicht,
  • 6 eine Weiterbildung der dritten Ausführungsform in Seitenansicht,
  • 7A bis 7C weitere Modifikationen der dritten Ausführungsform in perspektivischer Ansicht, vertikaler Schnittansicht und Seitenansicht,
  • 8A und 8B weitere Modifikationen der dritten Ausführungsform in perspektivischer Ansicht und
  • 9A und 9B weitere Modifikationen der dritten Ausführungsform in vertikaler Schnittansicht.
  • Die 1A bis 1C zeigen eine erste bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Kraftstoffförderleistenanordnung 10 vom Typ "Kraftstoffzuführung von oben" für einen Vierzylinder-Kraftfahrzeugmotor. Die Kraftfahrzeugleitung (Leiste) 11 umfaßt Flachstahlrohre, die sich in Längsrichtung bzgl. der Kurbelwelle (nicht dargestellt) des Motors erstrecken.
  • An der Unterseite der Leitung 11 sind vier Buchsen 3 zur Aufnahme von Spitzen der Kraftstoff-Einspritzventile entsprechend der Anzahl der Zylinder an vorbestimmten Winkeln und Abständen zueinander angeordnet. An der Leitung 11 sind zwei dicke und starre Halterungen 4 quer befestigt, um die Anordnung 10 an dem Motorblock zu befestigen. Kraftstoff strömt entlang der Pfeile, wodurch dieser von den Buchsen 3 und Kraftstoff-Einspritzventilen (nicht dargestellt) in einen Luftein-laß oder Zylinder des Motors ausgegeben wird.
  • An der Seite der Leitung 11 ist ein Kraftstoffeinlaßrohr 5 mittels Hartlöten oder Schweißen befestigt. Zusätzlich kann am Ende der Leitung 11 eine Kraftstoffrücklaufleitung angeordnet sein, um Restkraftstoff zurück in einen Kraftstofftank zu leiten, wobei die vorliegende Erfindung auf ein rücklaufloses System mit Pulsationsproblemen gerichtet ist, so daß keine Kraftstoffrücklaufleitung vorgesehen ist.
  • Wie in 1C dargestellt, weist die Leitung 11 einen rechtwinkligen Abschnitt auf, wobei ein rundes Stahlrohr oder Rohr aus rostfreiem Stahl in eine flache Form gepreßt ist. Die vertikalen und horizontalen Ausmaße der Leitung 11 können so definiert sein, daß jede Wanddicke 1,2 mm, die Höhe 10,2 mm und die Breite 28 bis 34 mm beträgt.
  • Erfindungsgemäß stellt eine Wand der Leitung 11 gegenüber der Buchsenbefestigungswand 11b eine flexible Absorptionsoberfläche 11a zur Verfügung. Da die Absorptionsoberfläche 11a zum Kraftstoffeinlaß 13 der Buchse 3 hin ausgerichtet ist, kann diese Schockwellen und Vibrationen während Kraftstoffeinspritzzeiten absorbieren.
  • Zusätzlich sind zwei Rippen 15, 16 an der Wand 11a mittels Hartlöten oder Schweißen quer zur Längsrichtung der Leitung 11 befestigt. Die Ausmaße jeder Rippe 15, 16 sind beispielsweise derart definiert, daß deren Länge etwa 80% bis 90% der Breite der Leitung 11 beträgt, deren Höhe innerhalb eines Bereiches von der halben (50%) bis vierfachen (400%) Dicke der Absorptionsoberfläche 11a und deren Breite innerhalb eines Bereiches von etwa 30% bis 40% der Gesamthöhe der Leitung 11 liegt.
  • Wie aus 1C ersichtlich, laufen von der Kraftstoffzuführöffnung 6a der Einspritzdüse 6 emittierte Schockwellen durch die Kraftstoffeinlaßöffnung 13 der Buchse und prallen auf die Absorptionsoberfläche 11a, wodurch diese gedämpft werden. Während dieses Vorgangs minimieren die Rippen 15, 16 den Hochfrequenzgeräuschanteil des Vibrationsgeräusches. Dadurch wird die Verteilung von Hochfrequenzgeräuschen in beträchtlicher Weise eliminiert.
  • 2 zeigt eine erfindungsgemäße Kraftstoffförderleistenanordnung 20 gemäß einer modifizierten Ausführungsform. Bei dieser Ausführungsform ist nur eine Rippe 25 nahe dem Mittelpunkt der Leitung 11 vorgesehen. Ferner ist das Kraftstoffeinlaßrohr 5 an einem distalen Ende der Leitung 11 befestigt.
  • Abhängig von einer Konfiguration der Kraftstoffleiste wird die Anzahl der Rippen aufgrund von Experimenten gewählt und optimiert.
  • 3A bis 3C zeigen weitere modifizierte Ausführungsformen mit einer oder zwei Rippen, welche nahe einem oder jedem Ende (beiden Enden) der Leitung 11 angeordnet sind. In 3A sind zwei Rippen 26, 27 nahe jedem Ende der Leitung 11 angeordnet. In 3B ist eine Rippe nahe dem freien Ende der Leitung 11 angeordnet. In 3C ist eine Rippe nahe dem Kraftstoffeinlaß der Leitung 11 ange ordnet. Gemäß einigen Experimenten hat sich herausgestellt, daß die Rippenposition nahe dem Ende der Leitung 11 die beste Leistungsfähigkeit zur Verfügung stellt.
  • 4 zeigt eine zweite bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Kraftstoffförderleistenanordnung 30. Erfindungsgemäß ist eine Wand 11a der Leitung 11 gegenüber der Buchsenbefestigungswand als eine flache, flexible Absorptionsoberfläche 11a ausgebildet. Da die Absorptionsoberfläche 11a der Kraftstoffeinlaßöffnung der Buchse 3 zugewandt ist, kann diese Schockwellen und Vibrationen während Kraftstoffeinspritzzeiten absorbieren.
  • Zusätzlich sind in der Wand 11a quer zur Längsrichtung der Leitung 11 Hohlräume bzw. Ausnehmungen 35, 36 ausgebildet. Die Ausmaße jedes Hohlraumes 35, 36 sind beispielsweise derart gewählt, daß deren Länge etwa 90% bis 100% der Breite der Leitung 11 beträgt, deren Tiefe innerhalb eines Bereichs von etwa 30% bis 40% der Gesamthöhe der Leitung 11 liegt und deren Breite innerhalb eines Bereiches von etwa 100% bis 200% der Gesamthöhe der Leitung 11 liegt.
  • Die Hohlräume 35, 36 dienen auch zum Minimieren des Hochfrequenzgeräuschanteils des Vibrationsgeräusches. Dadurch wird die Verteilung von Hochfrequenzgeräuschen in beträchtlicher Weise eliminiert.
  • 5 zeigt eine dritte bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Kraftstoffförderleistenanordnung 40. Hierbei ist eine Wand 11a der Leitung 11 gegenüber der Buchsenbefestigungswand 11b als flache, flexible Absorptionsoberfläche 11a ausgebildet. Da die Absorptionsoberfläche 11a der Kraftstoffeinlaßöffnung der Buchse 3 zugewandt ist, kann diese Schockwellen und Vibrationen während Kraftstoffeinspritzzeiten absorbieren.
  • Zusätzlich ist eine schnappringartige Klammer 45 vorgesehen, und zwar zum klemmenden Halten der Buchsenbefestigungswand 11b sowie der Absorptionsoberfläche 11a zwischen dieser. Die Klammer 45 umfaßt einen halbkreisförmigen Kopf 45a, einen flachen Rückhalteabschnitt 45b und aufgeweitete Enden 45c.
  • Die Klammer 45 dient auch zum Minimieren des Hochfrequenzgeräuschanteils im Vibrationsgeräusch. Dadurch wird die Verteilung von Hochfrequenzgeräuschen in beträchtlicher Weise eliminiert. Die Klammer 45 kann lösbar ausgebildet sein, wie in 5 dargestellt, oder starr und mit der Leitung 11 fest verbunden.
  • 6 zeigt eine modifizierte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Kraftstoffförderleistenanordnung 50. Hierbei ist eine Wand 11a der Leitung 11 gegenüber der Buchsenbefestigungswand als flache, flexible Absorptionsoberfläche 11a ausgebildet. Da die Absorptionsoberfläche 11a der Kraftstoffeinlaßöffnung der Buchse 3 zugewandt ist, kann diese Schockwellen und Vibrationen während Kraftstoffeinspritzzeiten absorbieren.
  • Zusätzlich ist eine starre, U-förmige Klammer 55 an der Leitung 11 mittels Hartlöten oder Schweißen zum Halten der Buchsenbefestigungswand 11b sowie der Absorptionsoberfläche 11a angeordnet. Die Breite der Klammer 55 entlang der Längsrichtung der Leitung 11 beträgt etwa 12mm.
  • 7A bis 7C zeigen eine weitere modifizierte Ausführungsform mit einer starren C-förmigen Klammer 65, die an der Leitung 11 mittels Hartlöten oder Schweißen zum Halten der Buchsenbefestigungswand 11b sowie der Absorptionsoberfläche 11a zwischen den Plattenabschnitten 65a der Klammer 65 angeordnet ist.
  • 8A bis 8C zeigen eine weitere modifizierte Ausführungsform, bei der eine oder zwei Klammern nahe einem oder jedem Ende (beiden Enden) der Leitung 11 angeordnet sind. In 8A sind zwei Klammern 66, 67 an jedem Ende der Leitung 11 angeordnet. In 8B ist eine Klammer 66 nahe einem freien Ende der Leitung 11 angeordnet. In 8C ist eine Klammer 67 nahe dem Kraftstoffeinlaßende der Leitung 11 angeordnet. Bei Experimenten hat sich herausgestellt, daß die Klammerposition nahe dem Ende der Leitung 11 die besten Ergebnisse erzielt.
  • 9A und 9B zeigen weitere Ausführungsformen, bei denen modifizierte Klammern mit Endkappen 75, 76 vorgesehen sind, die sich entlang der Längsrichtung erstrecken und jeweils ein Ende der Leitung 11 verschließen. Diese Klammern 75, 76 dienen auch dazu, ein freies Schwingen der Endabschnitte zu verhindern, so daß Hochfrequenzgeräusche minimiert sind. In 9A ist die Endkappe 75 an einem Ende des Kraftstoffeinlaßrohres 5 befestigt. In 9B verschließt die Endkappe 76 das freie Ende der Leitung 11.
  • Wie in 9A und 9B dargestellt, überlappen die Endkappen 75, 76 die Leitung 11. Die Abmessungen des überlappenden Abschnittes der Endkappen 75, 76 sind derart ausgebildet, daß die Wanddicke etwa 50% bis 400% der Dicke der Absorptionsoberfläche 11a und deren Überlappungslänge im Bereich etwa fünf bis zwanzig mal der Dicke der Absorptionsoberfläche 11a beträgt.
  • Es wurden einige Experimente ausgeführt, um die Effekte der erfindungsgemäßen Klammer in Zusammenhang mit einem aktuellen Motor aufzuzeigen.
  • Bei herkömmlichen Bedingungen, bei denen keine Klammer vorgesehen ist, hat sich gezeigt, daß Spitzen bei Frequenzen nahe 600 Hz und 1,3 kHz auftreten. Unter erfindungsgemäßen Bedingungen, bei denen eine Klammer nahe dem in Längsrichtung gesehenen Mittelpunkt der Leitung angeordnet ist, hat sich gezeigt, daß der Vibrationspegel (Beschleunigung) um 55% bei 600 Hz und 30% bei 1,3 kHz verringert ist. Unter zweiten erfindungsgemäßen Bedingungen, bei denen zwei Klammern in Längsrichtung gesehen nahe beiden Enden der Leitung angeordnet sind, hat sich gezeigt, daß der Vibrationspegel um 70% bei 600 Hz und 45% bei 1,3 kHz verringert ist.

Claims (8)

  1. Kraftstoffförderleistenanordnung (10; 20; 28) für eine Brennkraftmaschine, folgendes umfassend: eine längliche Leitung (11) mit einem darin befindlichen, sich der Länge nach erstreckenden Fluidkanal, ein Fluideinlaßrohr (5), welches mit einem Ende oder einer Seite der Leitung (11) verbunden ist, und mehrere Buchsen (3), welche vertikal mit der Leitung (11) sowie dem Kraftstoffkanal verbunden und zur Aufnahme einer Spitze der Einspritzventile an ihrem offenen Ende ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wand der Leitung (11) gegenüber einer Buchsenbefestigungswand (11b) eine flache oder gekrümmte, flexible Absorptionsoberfläche (11a) aufweist und daß eine Rippe (15, 16; 25; 26, 27) an der einen Wand (11a) quer zur Längsrichtung der Leitung (11) befestigt ist, wodurch die Rippe (15, 16; 25; 26, 27) ein Hochfrequenzgeräusch unterdrückt und die Absorbtionsoberfläche (11a) Kraftstoffdruckpulsationen und Schockwellen mittels Verbiegen reduziert.
  2. Kraftstoffförderleistenanordnung (10; 28) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippe (15, 16; 26, 27) in Längsrichtung gesehen nahe einem Ende oder jedem Ende der Leitung befestigt ist.
  3. Kraftstoffförderleistenanordnung (10; 20; 28) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Rippe (15, 16; 25; 26, 27) einen Wert im Bereich der halben bis vierfachen Dicke der Absorptionsoberfläche (11a) aufweist.
  4. Kraftstoffförderleistenanordnung (30) für eine Brennkraftmaschine, folgendes umfassend: eine längliche Leitung (11) mit einem darin befindlichen, sich der Länge nach erstreckenden Fluidkanal, ein Fluideinlaßrohr (5), wel ches mit einem Ende oder einer Seite der Leitung (11) verbunden ist, und mehrere Buchsen (3), welche vertikal mit der Leitung (11) sowie dem Kraftstoffkanal verbunden und zur Aufnahme einer Spitze der Einspritzventile an ihrem offenen Ende ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wand der Leitung gegenüber der Buchsenbefestigungswand (11b) eine flache oder gekrümmte, flexible Absorbtionsoberfläche (11a) aufweist und daß ein Hohlraum (35, 36) an der einen Wand (11a) quer zur Längsrichtung der Leitung (11) ausgebildet ist, wodurch der Hohlraum (35, 36) ein Hochfrequenzgeräusch unterdrückt und die Absorbtionsoberfläche (11a) Kraftstoffdruckpulsationen und Schockwellen mittels Verbiegen reduziert.
  5. Kraftstoffförderleistenanordnung (30) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (35, 36) eine Tiefe von weniger als der halben Höhe der Leitung (11) aufweist und die Breite des Hohlraumes (35, 36) kleiner als die zweifache Höhe der Leitung (11) ist.
  6. Kraftstoffförderleistenanordnung (40; 50; 68) für eine Brennkraftmaschine, folgendes umfassend: eine längliche Leitung (11) mit einem darin befindlichen, sich der Länge nach erstreckenden Fluidkanal, ein Fluideinlaßrohr (5), welches mit einem Ende oder einer Seite der Leitung (11) verbunden ist, und mehrere Buchsen (3), welche vertikal mit der Leitung (11) sowie dem Kraftstoffkanal verbunden und zur Aufnahme einer Spitze der Einspritzventile an ihrem offenen Ende ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wand der Leitung (11) gegenüber der Buchsenbefestigungswand (11b) eine flache oder gekrümmte, flexible Absorbtionsoberfläche (11a) aufweist und daß eine Klammer (45; 55; 65; 66, 67; 75, 76) zum klammernden Halten der Buchsenbefestigungswand (11b) und der Absorbtionsoberfläche (11a) angeordnet ist, wodurch die Klammer (45; 55; 65; 66, 67; 75, 76) ein Hochfrequenzgeräusch unterdrückt und die Absorbtionsoberfläche (11a) Kraftstoffdruckpulsationen und Schockwellen mittels Verbiegen reduziert.
  7. Kraftstoffförderleistenanordnung (40; 50; 68) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Klammer (45; 55; 65; 66, 67; 75, 76) in Längsrichtung gesehen nahe einem Ende oder jedem Ende der Leitung (11) befestigt ist.
  8. Kraftstoffförderleistenanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Klammer (75, 76) eine Abschlußkappe aufweist, welche einen Endabschnitt in Längsrichtung der Leitung (11) schließt.
DE10317393A 2002-04-22 2003-04-15 Kraftstoffförderleistenanordnung Withdrawn DE10317393A1 (de)

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JP2002119836 2002-04-22
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