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Die
Erfindung betrifft ein Fahrzeugdach mit transparentem Dachabschnitt
und einer Abschattungseinrichtung.
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Aus
der
EP 0 393 437 A1 ist
ein Fahrzeug mit einem transparenten Dachabschnitt in dem Fahrzeugdach
bekannt, der durch eine Abschattungseinrichtung in Form einer Jalousette
abgeschattet werden kann. Die Lamellen der Jalousette sind längs zwei
Führungsschienen
zwischen einer ausgezogenen und einer zurückgezogenen Stellung verstellbar. Diese
Anordnung ist relativ unflexibel hinsichtlich der verschiedenen
Möglichkeiten
der Abschattung.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fahrzeugdach mit transparentem
Dachabschnitt und Abschattungseinrichtung zu schaffen, das eine große Fülle von
verschiedenen individuellen Möglichkeiten
der Abschattung des transparenten Dachabschnitts ermöglicht.
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Die
Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass
bei einem Fahrzeugdach mit transparentem Dachabschnitt und einer
Abschattungseinrichtung aus Lamellen, deren Längsachsen parallel zueinander
in Fahrzeuglängsrichtung
oder Fahrzeugquerrichtung angeordnet sind, die Lamellen dadurch geführt sind,
dass ihre Unterseite zumindest dann, wenn sie sich in ihrer im wesentlichen
vertikalen Lage befinden, auf der Oberseite einer weiteren transparenten
Scheibe geführt ist,
die unter der Abschattungseinrichtung angeordnet ist, und/oder dass
die Lamellen dadurch geführt
sind, dass sie an jeder ihrer zwei Querseiten jeweils einen Lamellenzapfen aufweisen,
der in eine entsprechende Führungsschiene
eingreift. Eine derartige Anordnung lässt eine Vielzahl von verschiedenen
Möglichkeiten
der bedarfsgerechten Abschattung des transparenten Dachabschnitts
zu.
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Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
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Wenn
die Lamellen so angeordnet sind, dass ihre Längsrichtung in Fahrzeuglängsrichtung
verläuft,
können
relativ lange Lamellen auch bei in Fahrzeugquerrichtung relativ
stark gekrümmten
Fahrzeugdächern
verwendet werden. Umgekehrt können relativ
lange Lamellen auch bei in Fahrzeuglängsrichtung relativ stark gekrümmten Fahrzeugdächern verwendet
werden, wenn sie so angeordnet sind, dass ihre Längsrichtung in Fahrzeugquerrichtung verläuft.
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Die
Flexibilität
der Abschattung wird erhöht, indem
die Lamellen bezüglich
ihrer Längsrichtung unterteilt
sind, d. h., indem Lamellengruppen mit kurzen Lamellen verwendet
und beispielsweise zwei dieser kurzen Lamellengruppen in Längsrichtung
hintereinander angeordnet werden. Auf diese Weise kann je nach Anordnung
der Lamellengruppen z. B. wahlweise einerseits nur die Fahrerseite
oder die Beifahrerseite oder andererseits nur die Vorderseite oder
die Rückseite
des transparenten Dachabschnitts abgeschattet werden. Außerdem können dann
auch solche Fahrzeugdächer,
die sowohl in Fahrzeugquer- als auch in Fahrzeuglängsrichtung
relativ stark gekrümmt
sind, mit einer erfindungsgemäßen Abschattungseinrichtung
ausgestattet werden.
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Es
ist vorteilhaft, die Lamellen zwei Lamellengruppen zuzuordnen, von
denen jede an einen anderen Endbereich der Scheiben verschiebbar
ist, so dass jede Lamellengruppe in ihrer zurückgezogenen Stellung möglichst
wenig Platz verbraucht und somit möglichst viel Licht durchlassen
kann.
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Eine
besonders gut lichtundurchlässige
Abschattung ergibt sich dann, wenn sich die Lamellen in ihrer im
wesentlichen horizontalen Lage überlappen.
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Die
akustische und thermische Isolierung des Fahrzeuginnenraums gegenüber dem
Außenraum
ist dann besonders gut, wenn die beiden Scheiben zusammen mit der
Abschattungseinrichtung eine feste Baueinheit bilden, insbesondere
wenn diese Baueinheit fest in das Fahrzeugdach integriert ist.
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Es
wirkt ästhetisch
sehr ansprechend, wenn die beiden Scheiben nicht einfach als ebene
Flächen in
das Fahrzeugdach eingebaut sind, sondern wenn sie in Fahrzeugquerrichtung
und in Fahrzeuglängsrichtung
entsprechend der Krümmung
des sie umgebenden Fahrzeugdaches gekrümmt sind.
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Nachfolgend
wird ein erfindungsgemäßes Fahrzeugdach
mit transparentem Dachabschnitt und Abschattungseinrichtung anhand
von Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
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1 in einer Schnittansicht
in Fahrzeugquerrichtung eine erste Ausführungsform der Erfindung mit
Lamellen in einer Stellung, in der sie etwa einen Winkel von 45° zur Waagerechten
aufweisen;
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2 in einer Schnittansicht
in Fahrzeugquerrichtung die erste Ausführungsform der Erfindung mit
im wesentlichen waagrecht angeordneten Lamellen;
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3 in perspektivischer Ansicht
die erste Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Fahrzeugdaches
von unten mit waagrecht angeordneten Lamellen;
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4 eine schematische Schnittansicht längs der
Linie A-A in 3, wobei
in 4a die Lamellen vollständig geschlossen
sind, in 4b die Lamellen
halb offen sind und in 4c die
Lamellen vollständig
offen sind;
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5. in perspektivischer Ansicht
eine zweite Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Fahrzeugdaches
von unten mit im wesentlichen waagrecht angeordneten Lamellen;
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6 eine schematische Schnittansicht längs der
Linie A-A in 5, wobei
in 6a die Lamellen vollständig geschlossen
sind, in 6b die Lamellen
etwa einen Winkel von 45° mit
der Waagerechten aufweisen, in 6c die
Lamellen in etwa vertikal angeordnet sind und in 6d die Lamellen alle nach hinten verschoben
sind;
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7 zwei Lamellen in vergrößerter schematischer
Schnittansicht längs
der Linie A-A in 5,
wobei 7a die Lamellen
in waagrechter und sich überlappender
Stellung und 7b die
Lamellen in einem Winkel von etwa 45° mit der Waagerechten zeigt;
und
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8 die zweite Ausführungsform
von unten mit einer Betätigungseinrichtung
zum Verstellen der Lamellen.
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Ein
Personenwagen üblicher
Art enthält
gemäß 3 und 5 ein festes Fahrzeugdach 12 mit
einem transparenten Dachabschnitt 13 wie beispielsweise
einem großflächigen fest
eingebauten Glasdach.
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Wie
aus 1 und 2 ersichtlich ist, umfasst der
transparente Dachabschnitt 13 eine erste, obere Scheibe 14 und
eine zweite, untere Scheibe 16, die übereinander angeordnet und
fest in das Fahrzeugdach 12 eingebaut sind. Die Oberseite
der oberen Scheibe 14 ist im wesentlichen bündig mit
der Oberseite des Fahr zeugdachs 12, während die Unterseite der unteren
Scheibe 16 nicht mit der Unterseite des Fahrzeugdachs 12 bündig ist,
sondern von einem vorstehenden Randbereich 18 des Fahrzeugdachs 12 untergriffen
wird. Der Randbereich 18 schirmt den ersten, linken Endbereich 15 der
Scheiben 14, 16 und den zweiten, rechten Endbereich 17 der
Scheiben 14, 16 vor den Blicken des Fahrzeuginsassen
ab und ermöglicht
daher ein optisch günstiges
Aussehen des transparenten Dachabschnitts 13. Im Zwischenraum 19 zwischen
der oberen Scheibe 14 und der unteren Scheibe 16 ist
eine schematisch dargestellte jalousetteartige bzw. jalousieartige
Abschattungseinrichtung 20 angebracht, die mehrere Lamellen 22 aus
vorzugsweise Aluminium oder Kunststoff umfasst. Die beiden Scheiben 14, 16 und
die Abschattungseinrichtung 20 bilden zusammen mit dem Randbereich 18 eine
feste Baueinheit. Die Längsachsen
der Lamellen 22 sind bei dieser ersten Ausführungsformen
jeweils parallel zueinander und in Längsrichtung des Fahrzeugs ausgerichtet.
In der Darstellung von 1 befinden
sich die Lamellen 22 in im wesentlichen waagrechter Stellung
und blockieren somit das Eintreten von Licht durch den transparenten
Dachabschnitt 13. In der in 2 gezeigten Stellung
befinden sich die Lamellen 22 jeweils in einem Winkel von
etwa 45° zur
Waagerechten und ermöglichen
somit ein begrenztes Eintreten von Licht durch den transparenten
Dachabschnitt 13 hindurch. Die Lamellen 22 können mittels
einer später
erläuterten
Betätigungseinrichtung
auch in eine vertikale Stellung verstellt werden, ohne dass dies
hier ausdrücklich
dargestellt ist, wobei sie auch selbstverständlich in die Zwischenstellungen
zwischen der Vertikalen und der Waagerechten verstellbar sind.
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In
der Darstellung von 3 befinden
sich die Lamellen der Abschattungseinrichtung in waagrechter Stellung.
Die Lamellen sind in zwei Gruppen unterteilt: Die in 3 links dargestellten Lamellen 24 sind
einer ersten Lamellengruppe 23 zugeordnet, und die rechts
dargestellten Lamellen 25 sind einer zweiten Lamellengruppe 26 zugeordnet.
Wie der Doppelpfeil B angibt, können
die Lamellen 24 der ersten Lamellengruppe 23 nach
links zum linken Endbereich 15 der Scheiben 14, 16 verschoben
werden, und die Lamellen 24 der zweiten Lamellengruppe 26 können nach
rechts zum rechten Endbereich 17 der Scheiben 14, 16 verschoben
werden. Die kleinen Pfeile C und D bezeichnen die Schwenkbarkeit der
Lamellen 24 der Lamellengruppe 23 bzw. der Lamellen 25 der
Lamellengruppe 26 um ihre jeweilige Längsachse. Die Ausrichtung der
Längsachsen
der Lamellen 24, 25 in Fahrzeuglängsrichtung,
d. h. die Verschiebemöglichkeit
dieser Lamellen in Fahrzeugquerrichtung, ist insbesondere dann vorteilhaft,
wenn das Fahrzeugdach in Fahrzeugquerrichtung relativ stark gekrümmt und
in Fahrzeuglängsrichtung
im wesentlichen eben ist, weil der transparente Dachabschnitt 13 dann
mit einer sehr geringen Bauhöhe
auskommt.
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In
den 4a bis 4c sind in einem Schnitt
in Fahrzeugquerrichtung durch den transparenten Dachabschnitt 13 beispielhaft
verschiedene Stellungen der Lamellen 24, 25 gezeigt.
In 4a befinden sich
die Lamellen 24, 25 in geschlossener, d. h. im wesentlichen
waagrechter, Stellung und blockieren somit den Lichtdurchtritt vollständig. In 4b sind die Lamellen 24 der
ersten Lamellengruppe 23 und die Lamellen 25 der
zweiten Lamellengruppe 26 weitestgehend aus der Waagrechten
herausgedreht und ermöglichen
einen gewissen Lichtzutritt durch den transparenten Dachabschnitt 13.
In 4c sind die erste
Lamellengruppe 23 nach links und die zweite Lamellengruppe 26 nach
rechts zum ersten Endbereich 15 bzw. zweiten Endbereich 17 verschoben, wobei
in dieser Stellung die Lamellen 24 bzw. 25 eng aneinander
angeordnet sind, um einen maximalen Lichtdurchtritt zu ermöglichen.
Selbstverständlich
ist es auch möglich,
die Anordnung so zu treffen, dass für eine vollständige Öffnung alle
Lamellen auf eine einzige Seite wie beispielsweise die Fahrerseite
verschoben werden können,
um dem Beifahrer die größtmögliche Fläche für die Durchsicht
durch den transparenten Dachabschnitt 13 zu ermöglichen.
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5. zeigt eine zweite Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung, bei der die Längsachse der Lamellen 27 jeweils
in Fahrzeugquerrichtung angeordnet ist. Die Ausrichtung der Längsachsen
der Lamellen 27 in Fahrzeugquerrichtung, d. h. die Verschiebemöglichkeit
dieser Lamellen in Fahrzeuglängsrichtung,
ist insbesonde re dann vorteilhaft, wenn das Fahrzeugdach in Fahrzeuglängsrichtung relativ
stark gekrümmt
und in Fahrzeugquerrichtung im wesentlichen eben ist, weit dann
der transparente Dachabschnitt mit einer geringen Bauhöhe ausgeführt werden
kann.
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In
den 6a bis 6d sind beispielhaft einige Stellungen
der Lamellen 27 gezeigt. In 6a befinden
sich die Lamellen 27 in im wesentlichen waagrechter Stellung
und verhindern somit einen Lichtdurchtritt. In 6b nehmen die Lamellen 27 einen Winkel
von etwa 45° zur
Waagerechten ein und ermöglichen
somit einen begrenzten Lichtdurchtritt. In 6c stehen die Lamellen 27 vertikal
und lassen relativ viel Licht durch. In 6d sind die Lamellen 27 zur
Rückseite
des transparenten Dachabschnitts 13 hin verschoben, was
durch einen Pfeil B für
die Bewegungsrichtung dieser Verschiebung angedeutet ist, und ermöglichen
ein Maximum an Lichtdurchtritt. Die beiden Doppelpfeile C geben
die Drehrichtung der Lamellen 27 an. Selbstverständlich ist
es auch möglich,
die Lamellen 27 zur Vorderseite des transparenten Dachabschnitts 13 zu
verschieben. Alternativ können
die Lamellen 27 auch zwei Lamellengruppen zugeordnet sein,
von denen eine an den vorderen Rand und eine an den hinteren Rand
des transparenten Dachabschnitts 13 verschoben werden kann.
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Bei
den bisher erläuterten
Ausführungsformen
wurde davon ausgegangen, dass es sich bei der Abschattungseinrichtung 20 um
eine herkömmliche Jalousette
handelt. Bei einer derartigen Jalousette ist jede Lamelle bei jedem
ihrer Enden von einer Schlinge umfasst, wobei die Schlingen untereinander
durch zwei Verbindungsschnüre
verbunden sind, die an eine Betätigungseinrichtung
zum Verstellen der Lamellen angekoppelt sind. Bei einer derartigen
Ausgestaltung ist die Unterseite jeder Lamelle zweckmäßigerweise
auf der Oberseite der unteren Scheibe 16 geführt.
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In
den 7a und 7b ist eine alternative Ausgestaltung
der Lamellen 22 und deren Führung dargestellt. 7a zeigt, wie sich zwei
benachbarte Lamellen 22 überlappen, indem ein oberer
Vorsprung 35 der einen Lamelle über einem unteren Vorsprung 36 der
anderen Lamelle zu liegen kommt, wenn diese beiden Lamellen waagerecht
ausgerichtet sind. Gemäß 7b weist jede Lamelle 22 an
jeder ihrer Quer- bzw. Schmalseiten jeweils einen Lamellenzapfen 32 auf,
der in eine hier nur mit gestrichelten Linien angedeutete Führungsschiene 34 eingreift.
Die Lamellen 22 sind an ihrem jeweiligen oberen bzw. hinteren
Ende mittels einer oberen Verbindungsschnur 29 untereinander
verbunden, während
sie an ihrem jeweiligen unteren bzw. vorderen Ende mittels einer unteren
Verbindungsschnur 28 untereinander verbunden sind. Durch
Ziehen der oberen Verbindungsschnur 29 nach rechts und
der unteren Verbindungsschnur 28 nach links werden die
Lamellen 22 um ihre Lamellenzapfen 32 in ihre waagerechten
Lage gedreht, und durch den umgekehrten Vorgang werden sie in ihre
senkrechte Lage aufgestellt. Sobald sich die Lamellen 22 in
ihrer senkrechten Lage befinden, können sie durch Ziehen an den
beiden Verbindungsschnüren 28, 29 in
die gleiche Richtung in eben dieser Richtung verschoben werden.
Sowohl beim Verdrehen als auch beim Verschieben bleiben die Lamellen 22 mittels
ihrer Lamellenzapfen 32 in der Führungsschiene 34 geführt. Die
Betätigung
der Verbindungsschnüre 28 und 29 erfolgt
mittels der unter Bezug auf 8 erläuterten
Betätigungseinrichtung 30.
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8 zeigt die Betätigungseinrichtung 30 in Form
eines Drehknopfs zum Verstellen der Lamellen, der an der Unterseite
des Randbereichs 18 angebracht ist. Die Lamellen können übrigens
nur in ihrer vertikalen Stellung in die jeweiligen Endbereiche verstellt
werden. Bei dieser Art der Ausgestaltung der Betätigungseinrichtung 30 wird
der Drehknopf sowohl zum Verdrehen der Lamellen als auch zu deren Verschiebung
benutzt. Selbstverständlich
können auch
je ein Drehknopf zum Verschieben und zum Verdrehen vorgesehen sein.
Alternativ können
für die Verdrehung
und Verschiebung der Lamellen auch einer oder mehrere Elektromotoren
vorgesehen sein, die beispielsweise über Wippschalter betätigbar sind.
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Die
beiden Scheiben 14, 16 sind aus Glas oder einem
lichtdurchlässigen
Kunststoff gebildet und dienen u. a. der akustischen sowie thermischen Isolierung
des Fahrzeuginnenraumes gegenüber dem
Außenbereich.
Insbesondere die obere, äußere Scheibe 14 und
vorzugsweise auch die untere, innere Scheibe 16 sind in
Fahrzeuglängsrichtung
und in Fahrzeugquerrichtung so gekrümmt, dass sie mit dem sie umgebenden
festen Fahrzeugdach eine ästhetisch
ansprechende Einheit bilden. Dabei wird in der Regel der Abstand
zwischen den beiden Scheiben 14, 16 im wesentlichen
konstant sein. Um die Lamellen einfacher auf der Oberseite der unteren Scheibe 16 führen zu
können,
kann diese aber auch weniger stark gekrümmt oder sogar ganz eben sein.
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Eine
weitere Variante zu den beiden vorgenannten Ausführungsformen besteht darin,
die Lamellen jeweils nur halb so lang auszugestalten wie bei diesen
Ausführungsformen,
dafür aber
zwei Sätze
von Lamellen nebeneinander anzuordnen. Dadurch ergeben sich zum
einen verbesserte Variationsmöglichkeiten
für eine
möglichst
individuelle Abschattung. Zum anderen ist es möglich, auch Dachabschnitte
mit starker Krümmung
mit einer erfindungsgemäßen Abschattungseinrichtung
auszurüsten.
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In
den vorgenannten Ausführungsbeispielen wurde
durchweg von einem Personenwagen als dem Fahrzeug ausgegangen, in
dem das erfindungsgemäße Fahrzeugdach
eingebaut wird. Die Erfindung kann jedoch auch selbstverständlich in
anderen Fahrzeugen wie beispielsweise Lastkraftwagen und Omnibussen
eingesetzt werden. Außerdem
wurde davon ausgegangen, dass es sich bei dem transparenten Dachabschnitt
um ein als eine Baueinheit fest eingebautes Glasdach handelt; die
Erfindung kann jedoch auch nutzbringend eingesetzt werden, wenn der
transparente Dachabschnitt 13 ein öffnungsfähiger Deckel wie beispielsweise
ein Glasspoilerdach, ein Glasschiebedach oder ein Glasschiebehebedach ist.
In diesen Fällen
kann mittels Verstellung der Lamellen auch der Luftzutritt bzw.
Luftstrom durch die geöffneten
Lamellen hindurch eingestellt werden.
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- 12
- Fahrzeugdach
- 13
- transparenter
Dachabschnitt
- 14
- erste
Scheibe
- 15
- erster
Endbereich (von 14, 16)
- 16
- zweite
Scheibe
- 17
- zweiter
Endbdreich (von 14, 16)
- 18
- vorstehender
Randbereich (von 12)
- 19
- Zwischenraum
- 20
- Abschattungseinrichtung
- 22
- Lamellen
- 23
- erste
Lamellengruppe
- 24
- Lamellen
von 23
- 25
- Lamellen
von 26
- 26
- zweite
Lamellengruppe
- 27
- Lamellen
- 28
- Verbindungsschnur
- 29
- Verbindungsschnur
- 30
- Betätigungseinrichtung
- 32
- Lamellenzapfen
- 34
- Führungsschiene
- 35
- oberer
Vorsprung
- 36
- unterer
Vorsprung
- B
- Verschieberichtung
- C
- Drehrichtung
- D
- Drehrichtung