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DE102004051850A1 - Längslamellenverdeck - Google Patents

Längslamellenverdeck Download PDF

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DE102004051850A1
DE102004051850A1 DE200410051850 DE102004051850A DE102004051850A1 DE 102004051850 A1 DE102004051850 A1 DE 102004051850A1 DE 200410051850 DE200410051850 DE 200410051850 DE 102004051850 A DE102004051850 A DE 102004051850A DE 102004051850 A1 DE102004051850 A1 DE 102004051850A1
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DE
Germany
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roof
center
lamellae
middle lamella
vehicle
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Withdrawn
Application number
DE200410051850
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Inventor
Nils Kreiling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wilhelm Karmann GmbH
Original Assignee
Wilhelm Karmann GmbH
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Publication date
Application filed by Wilhelm Karmann GmbH filed Critical Wilhelm Karmann GmbH
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Priority to RU2007119323/09A priority patent/RU2007119323A/ru
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/02Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes
    • B60J7/04Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with rigid plate-like element or elements, e.g. open roofs with harmonica-type folding rigid panels
    • B60J7/047Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with rigid plate-like element or elements, e.g. open roofs with harmonica-type folding rigid panels movable to overlapping or nested relationship

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Abstract

Dachsystem für ein Fahrzeugdach zur Verschließung einer Dachöffnung, umfassend eine Mittellamelle, zumindest jeweils eine in geschlossener Position auf jeder Seite der Mittellamelle angeordnete Mittenlamelle und zumindest jeweils eine in geschlossener Position neben jeder Mittenlamelle angeordnete Außenlamelle, wobei die Mittenlamellen in eine geöffnete Position bewegbar sind, in der sie zumindest teilweise mit der Mittellamelle überlappen, und die Außenlamellen in eine geöffnete Position bewegbar sind, in der sie zumindest teilweise mit dem feststehenden Fahrzeugdach überlappen.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Dachsystem für ein Fahrzeugdach zur Verschließung einer Dachöffnung und insbesondere ein Längslamellenverdeck.
  • Bei Personenfahrzeugen sind sogenannte Schiebedächer zum Öffnen und Verschließen einer Dachöffnung bekannt, die zum Öffnen unter einen in Fahrtrichtung hinter der Dachöffnung angeordneten Abschnitt des Fahrzeugdaches verschoben werden. Nachteilig bei diesen Schiebedächern ist, daß mit diesen lediglich im vorderen Teil des Fahrzeugdaches eine Dachöffnung vorgesehen werden kann, da das Schiebedach in der geöffneten Position der Dachöffnung unter dem hinteren Teil des Fahrzeugdaches untergebracht werden muß. Dadurch ist das geöffnete Fahrzeugdach im wesentlichen nur für die sich auf den vorderen Sitzen des Fahrzeugs befindenden Fahrzeuginsassen von Vorteil, jedoch nicht für die Personen im Fond.
  • Es wurden andere Fahrzeugdächer zur Bereitstellung einer größeren Dachöffnung konzipiert. Ein Beispiel eines Fahrzeugdachs mit wenigstens einem Verbund aus mehreren lamellenartigen Abdeckungselementen ist in der DE 199 50 434 A1 offenbart. Gemäß dieser Druckschrift ist eine Dachöffnung mit einem Verbund aus mehreren lamellenartigen Abdeckungselementen abdeckbar und zumindest teilweise freilegbar. Die Abdeckungselemente des Verbundes sind mit einer Kante über das feste Fahrzeugdach ausstellbar und in der ausgestellten Position mit den an deren Abdeckungselementen zu einem Paket an einer Seite der Dachöffnung zusammenschiebbar.
  • Damit kann eine größere Dachöffnung erzielt werden, von der auch Insassen im Fahrzeugfond profitieren können. Nachteilig bei dieser Lösung ist jedoch, daß die Abdeckungselemente in der geöffneten Position vertikal angeordnet sind und über das Fahrzeugdach hinausstehen und somit einen hohen Luftwiderstand hervorrufen. Des weiteren kann aufgrund der im wesentlichen vertikalen Anordnung der Abdeckungselemente in der geöffneten Position eine Verschmutzung der Unterseiten der Abdeckungselemente erfolgen, die beim Schließen des Fahrzeugdaches ins Fahrzeuginnere gelangt.
  • Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Dachsystem und ein Verfahren für ein Fahrzeugdach zum Öffnen und Verschließen einer Dachöffnung bereitzustellen, wobei sich die Dachöffnung über einen relativ großen Teil der Länge eines Fahrzeugdaches erstrecken kann und die Teile des Dachsystems im geöffneten Zustand im wesentlichen im Inneren des Fahrzeugs untergebracht sind.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Dachsystem mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 11.
  • Weitere Ausführungsformen des Dachsystems sowie des Verfahrens sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Erfindungsgemäß wird ein Dachsystem für ein Fahrzeugdach zur Verschließung einer Dachöffnung bereitgestellt, das eine Mittellamelle, zumindest jeweils eine in geschlossener Position auf jeder Seite der Mittellamelle angeordnete Mittenlamelle und zumindest eine in geschlossener Position neben jeder Mittenlamelle angeordnete Außenlamelle umfaßt, wobei die Mittenlamellen in eine geöffnete Position unter der Mittellamelle bewegbar sind, in der sie zumindest teilweise mit der Mittellamelle überlappen, und die Außenlamellen in eine geöffnete Position unter einem feststehenden Teil des Fahrzeugdachs bewegbar sind, in der sie zumindest teilweise mit dem feststehenden Teil des Fahrzeugdachs überlappen.
  • Die Dachöffnung wird mit Hilfe des erfindungsgemäßen Dachsystems im wesentlichen durch zwei durch die Mittellamelle getrennte, zumindest aus jeweils einer Mittenlamelle und einer Außenlamelle bestehende, Dachabschnitte verschlossen, wobei die Mittenlamelle jedes Dachabschnitts in der geöffneten Position zumindest teilweise unter der Mittellamelle und die Außenlamelle jedes Dachabschnitts zumindest teilweise unter dem seitlichen äußeren Bereich des feststehenden Fahrzeugdachs angeordnet ist. Durch die erfindungsgemäße Aufteilung des Dachsystems in mehrere Lamellen und deren Unterbringung unterhalb der Mittellamelle bzw. dem äußeren Bereich des feststehenden Fahrzeugdaches, ist eine relativ große sich im wesentlichen über die gesamte Länge des Fahrzeugdachs erstreckende Dachöffnung möglich.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind die Mittenlamellen so bewegbar, daß sie sich unter der Mittellamelle zumindest teilweise überlappen und/oder vollkommen unter der Mittenlamelle angeordnet sind. Dadurch ist eine platzsparende Unterbringung der Mittenlamellen im wesentlichen übereinander und unter der Mittellamelle möglich.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind die Mittenlamellen unter der Mittellamelle im wesentlichen horizontal oder mit einer Neigung von weniger als 20°, bevorzugt von weniger als 10° und besonders bevorzugt von weniger als 5° gegenüber der Horizontalen bzw. der Ebene des Daches angeordnet. Damit kann eine Unterbringung der Mittenlamellen im Fahrzeuginneren erreicht werden, wobei die Mittenlamellen weder über das Fahrzeugdach hinausstehen noch eine Behinderung für die Insassen im Fahrzeuginneren darstellen.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist das Dachsystem so ausgestattet, daß die Mittellamelle zum Einschieben der Mittenlamellen anhebbar ist. Dadurch können die im geschlossenen Zustand vorzugsweise unmittelbar aneinander angrenzende Mittellamelle und Mittenlamellen in eine Position unterhalb der Mittellamelle gebracht werden, ohne daß sich im Fahrzeug befindliche Insassen durch die sich bewegenden Mittenlamellen beeinträchtigt bzw. gestört werden oder ein höherer Fahrzeuginnenraum für eine ungehinderte Bewegung der Mittenlamellen vorgesehen werden muß.
  • Zum Anheben der Mittenlamelle umfaßt das Dachsystem zumindest eine gegebenenfalls automatisch und/oder elektrisch oder pneumatisch betriebene Hubeinheit für die Mittellamelle. Vorzugsweise ist jeweils eine Hubeinheit am vorderen und/oder hinteren Ende der Mittellamelle und vorzugsweise unter dieser angeordnet.
  • Die Außenlamellen sind gemäß einer weiteren Ausführungsform so bewegbar, daß sie im geöffneten Zustand vollkommen unter dem feststehenden Fahrzeugdach angeordnet sind. Da das Dachsystem in mehrere Lamellen unterteilt ist, die in der geöffneten Position unter der Mittellamelle und unter dem seitlichen feststehenden Fahrzeugdach angeordnet werden, kann eine große Dachöffnung sowohl unmittelbar über den Vordersitzen als auch über den Sitzen im Fahrzeugfond erreicht werden. Vorzugsweise umfassen die Mitten- und die Außenlamellen dieselbe Breite. Dieses Verhältnis kann jedoch auch anders gewählt werden.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind die Mittellamelle, Mittenlamellen und Außenlamellen unabhängig voneinander bewegbar. Dadurch wird eine individuelle Einstellung der Teile des Dachsystems möglich und kann die Dachöffnung den Wünschen der Fahrzeuginsassen entsprechend variiert werden. Insbesondere kann der auf der Fahrer- bzw. Beifahrerseite angeordnete Teil des Dachsystems unabhängig von der anderen Seite gesteuert und geöffnet bzw. geschlossen werden.
  • Gemäß noch einer weiteren Ausführungsform sind die Lamellen in der Längsrichtung des Fahrzeugs angeordnet, wobei die Lamellen längs am Fahrzeugdach vorgesehener Führungsschienen bzw. Kulissenbahnen bewegbar sind.
  • Des weiteren umfaßt die Erfindung ein Fahrzeug, das ein erfindungsgemäßes Dachsystem beinhaltet.
  • Erfindungsgemäß wird ebenfalls ein Verfahren zum Öffnen und Verschließen einer Dachöffnung in einem Fahrzeugdach mit einem Dachsystem umfassend eine Mittellamelle, zumindest jeweils eine in geschlossener Position auf jeder Seite der Mittellamelle angeordnete Mittenlamelle und zumindest jeweils eine in geschlossener Position neben jeder Mittenlamelle angeordnete Außenlamelle bereitgestellt, das den Schritt eines Bewegens zumindest einer Mittenlamelle in eine geöffnete Position unter der Mittellamelle, wobei sie mit der Mittellamelle zumindest teilweise überlappt, und den Schritt eines Bewegens zumindest einer Außenlamelle in eine geöffnete Position unter einen feststehenden Teil des Fahrzeugdachs, wobei sie mit dem feststehenden Teil des Fahrzeugdachs zumindest teilweise überlappt, umfaßt.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform überlappen sich die Mittenlamellen in der geöffneten Position unter der Mittellamelle zumindest teilweise.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfasst das Verfahren den Schritt eines Anhebens der Mittellamelle vor einem Bewegen zumindest einer Mittenlamelle in eine geöffnete Position und eines Absenkens der Mittellamelle nachdem die Mittenlamelle in die geöffnete Position bewegt wurde. Diese Schritte können ebenfalls beim Bewegen beider Mittenlamellen in die geöffnete Position durchgeführt werden.
  • Das Verfahren umfasst des weiteren die Möglichkeit eines unabhängigen Bewegens der Mittellamelle, der Mittenlamellen und/oder der Außenlamellen unabhängig voneinander.
  • Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen. Es zeigt:
  • 1 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Dachsystems von oben;
  • 2 das erfindungsgemäße Dachsystem gemäß der in 1 gezeigten Ausführungsform in vollkommen geöffnetem Zustand, wobei die Mittellamelle angehoben ist;
  • 3 das erfindungsgemäße Dachsystem in einer vollkommen geöffneten Position mit abgesenkter Mittellamelle;
  • 4 das erfindungsgemäße Dachsystem gemäß den in den vorhergehenden Figuren gezeigten Ausführungsform in einem Schnitt quer zur Fahrtrichtung eines mit dem Dachsystem ausgestatteten Fahrzeugs; und
  • 5 eine perspektivische Ansicht eines Abschnitts des erfindungsgemäßen Dachsystems zur Unterbringung der Außenlamelle im geöffneten Zustand des Dachsystems.
  • In den 1 bis 5 ist das erfindungsgemäße Dachsystem gemäß einer bevorzugten Ausführungsform gezeigt. Das Dachsystem 2 ist an einem feststehenden Fahrzeugdach 1 angeordnet und umfaßt eine Mittellamelle 3, im geschlossenen Zustand des Dachs jeweils eine daneben angeordnete Mittenlamelle 4a, 4b und neben den Mittenlamellen angeordnete Außenlamellen 5a, 5b. von der Erfindung sind jedoch auch Dachsysteme umfasst, die anders als bei der hier gezeigten Ausführungsform mehr als die hier gezeigten Mittenlamellen oder Außenlamellen aufweien. Die Lamellen des Dachsystems sind vorzugsweise längs der in 1 mit F bezeichneten Fahrtrichtung angeordnet.
  • Zur Öffnung des Daches werden die Mittenlamellen 4a und 4b unter der Mittellamelle 3 angeordnet, wobei vorzugsweise die Mittenlamellen 4a, 4b miteinander und auch mit der Mittellamelle 3 zumindest teilweise überlappen. Wie in 4 dargestellt ist, erfolgt die Bewegung der Mittenlamellen 4a, 4b längs von am feststehenden Fahrzeugdach an bzw. unterhalb des vorderen bzw. des hinteren Randes der Dachöffnung befestigten Führungsschienen bzw. Kulissenbahnen 9. In der 4 gezeigten Darstellung sind die Mittenlamellen 4a, 4b und die Mittellamelle im geschlossenen Zustand des Fahrzeugdachs dargestellt, wobei die Mittenlamellen 4a, 4b vorzugsweise unmittelbar an die Mittellamelle 3 angrenzen, so daß ein im wesentlichen durchgehendes Dach ohne eine Überlappung der Mittenlamellen 4a, 4b, der Mittellamelle 3 sowie den Außenlamellen 5a, 5b und dem feststehenden Teil des Daches gebildet wird. Zwischen den einzelnen Lamellen können zusätzlich Dichtungslippen vorgesehen werden, wie in 4 zwischen der Mittellamelle 3 und den Mittenlamellen 4a, 4b gezeigt ist. In 9 sind lediglich die Führungsschienen 9 für die Mittenlamelle 4b auf der rechten Seite der Figur gezeigt. Tatsächlich sind jedoch ebenfalls entsprechende Führungsschienen für die gegenüberliegende Mittenlamelle 4a vorgesehen. Um die Mittenlamellen 4a, 4b längs einer gegenüber der Horizontalen mögliches flachen Bahn unter die Mittellamelle 3 bewegen zu können, ist die Mittellamelle 3 vorzugsweise mit Hilfe eines Mechanismus anhebbar und befindet sich während des Verschiebens der Mittenlamellen 4a, 4b im angehobenen Zustand, wie in 2 und 4 zu erkennen ist. Im Prinzip ist dafür eine geringe Höhe, die in etwa der Dicke der Mittenlamellen 4a, 4b entspricht, ausreichend. Demgegenüber weist die in 4 gestrichelt eingezeichnete angehobene Mittellamelle 3 zur Verdeutlichung eine wesentlich größere Höhe über der Ebene des Fahrzeugdachs auf. Nachdem eine oder beide Mittenlamellen 4a, 4b in den geöffneten Zustand unter die Mittellamelle 3 bewegt wurden, wie in 4 für die in Fahrtrichtung rechte Mittenlamelle 4b gezeigt ist, wird die Mittellamelle 3 wiederum auf bzw. in das Fahrzeugdach abgesenkt. In ihrer Position unter der Mittellamelle 3 sind die Mittenlamellen mit einer Neigung von ca. 5° gegenüber der Horizontalen bzw. der Ebene des geschlossenen Daches angeordnet.
  • Zum Anheben der Mittellamelle 3 sind eine oder mehrere beispielsweise manuell oder mit Hilfe eines mit einem geeigneten Getriebe gekoppelten Elektromotors 7 bewegbare Hubeinheiten 8 vorgesehen, die bei der bevorzugten, in 4 gezeigten Ausführungsform einen Parallelogramm-Mechanismus umfassen. Jedoch können andere Hubeinheiten ebenso geeignet sein. Gemäß der in den Figuren gezeigten Ausführungsform ist die Mittellamelle 3 gegenüber den Mitten- bzw. Außenlamellen verlängert, da eine Hubeinheit 8 unter der Mittellamelle 3 im vorderen Teil des Dachsystems vor den Mitten- bzw. Außenlamellen und den Führungsschienen 9 und eine weitere Hubeinheit 8 unter der Mittellamelle 3 im hinteren Teil des Daches hinter diesen angeordnet ist, so daß die Mittenlamellen 4a, 4b zwischen der vorderen und hinteren Hubeinheit 8 eingefahren werden können. Diesbezüglich sind jedoch auch andere Realisierungsmöglichkeiten denkbar. Mit Hilfe der Hubeinheit 8 kann die Mittellamelle 3 in eine über der Ebene des geschlossenen Fahrzeugdaches liegende Position angehoben werden, die in 4 mit gestrichelten Linien gezeigt ist. Dadurch wird der Kontakt zwischen der Mittellamelle 3 und den Mittenlamellen 4a, 4b gelöst und die Mittenlamellen 4a, 4b können längs der Führungsschienen bzw. Kulissenbahnen 9 unter die Mittellamelle 3 verschoben werden. Im Fahrzeuginneren wird des weiteren vorzugsweise eine Verkleidung 10 zur Abdeckung der unter die Mittellamelle 3 abgesenkten Mittenlamellen 4a, 4b vorgesehen.
  • Zur Öffnung des Fahrzeugdaches werden des weiteren die Außenlamellen 5a, 5b und die jeweiligen unter die neben diesen angeordneten Teile des feststehenden Fahrzeugda ches 1 abgesenkt, wie in 5 dargestellt ist. Dazu sind ähnliche wie für die Mittenlamellen 4a, 4b vorgesehene Führungsschienen bzw. Kulissenbahnen auf Höhe der Vorderseite bzw. Hinterseite der Dachöffnung angeordnet. In 5 ist schematisch eine Außenlamelle 5a unter dem äußeren feststehenden Teil des Fahrzeugdachs gezeigt, wobei unter der Außenlamelle 5a eine Verkleidung 6 angeordnet ist.
  • Bevorzugterweise sind die Dachlamellen unabhängig voneinander manuell z.B. mit Hilfe eines oder mehrerer Kurbelmechanismen oder automatisch mit Hilfe eines oder mehrerer Elektromotoren bewegbar. Insbesondere können die auf einer Seite der Mittellamelle angeordneten Mitten- bzw. Außenlamellen bevorzugt unabhängig von den auf der anderen Seite der Mittellamelle angeordneten Mitten- bzw. Außenlamellen bewegt werden, so daß z.B. eine der Dachhälften geöffnet werden kann, während die andere geschlossen bleibt. Des weiteren kann auch vorgesehen werden, optional lediglich eine oder beide Mittenlamellen 4a, 4b unter die Mittellamelle 3 abzusenken oder andererseits lediglich eine oder beide Außenlamellen 5a, 5b zur teilweisen Öffnung der Dachöffnung zur verschieben. Zur automatischen Steuerung kann eine entsprechende elektronische Steuerungseinheit vorgesehen werden, in der beispielsweise bestimmte Öffnungspositionen des Dachsystems vorprogrammiert sind.
  • Auch bezüglich des Materials zur Herstellung der Lamellen ist eine Reihe von Möglichkeiten denkbar. So könnten alle Dachlamellen aus einem lichtundurchlässigen Material, wie beispielsweise einem Karosserieblech her gestellt sein. Darüber hinaus ist es auch denkbar, einzelne oder alle Lamellen ganz oder teilweise aus einem lichtdurchlässigen Material, wie beispielsweise einem entsprechenden Kunststoff oder Glas herzustellen.
  • Die Merkmale der in den Ansprüchen offenbarten Erfindung können für die Realisierung der Erfindung entweder alleine oder in jeder beliebigen Kombination von Bedeutung sein.
  • 1
    Fahrzeugdach
    2
    Dachsystem
    3
    Mittellamelle
    4a
    Mittenlamelle
    4b
    Mittenlamelle
    5a
    Außenlamelle
    5b
    Außenlamelle
    6
    Verkleidung
    7
    Motor
    8
    Hubeinheit
    9
    Führungsschiene
    10
    Verkleidung

Claims (14)

  1. Dachsystem für ein Fahrzeugdach (1) zum Öffnen und Verschließen einer Dachöffnung, umfassend eine Mittellamelle (3), zumindest jeweils eine in geschlossener Position auf jeder Seite der Mittellamelle angeordnete Mittenlamelle (4a) und zumindest jeweils eine in geschlossener Position neben jeder Mittenlamelle (4a) angeordnete Außenlamelle (5a), wobei die Mittenlamellen (4a) in eine geöffnete Position unter der Mittellamelle (3) bewegbar sind, in der sie zumindest teilweise mit der Mittellamelle (3) überlappen, und die Außenlamellen (5a) in eine geöffnete Position unter einem feststehenden Teil des Fahrzeugdachs bewegbar sind, in der sie zumindest teilweise mit dem feststehenden Teil des Fahrzeugdachs überlappen.
  2. Dachsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittenlamellen (4a) so bewegbar sind, daß sie sich unter der Mittellamelle (3) zumindest teilweise überlappen.
  3. Dachsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittenlamellen (4a) im geöffneten Zustand unter der Mittellamelle (3) im wesentlichen horizontal oder mit einer Neigung von weniger als 20°, bevorzugt von weniger als 10° und besonders bevorzugt von weniger als 5° gegenüber der Horizontalen angeordnet sind.
  4. Dachsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittellamelle (3) zum Einschieben der Mittenlamellen (4a) anhebbar ist.
  5. Dachsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es zumindest eine Hubeinheit (8) für die Mittellamelle aufweist.
  6. Dachsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenlamellen (5a) so bewegbar sind, dass sie vollkommen unter dem feststehenden Fahrzeugdach angeordnet sind.
  7. Dachsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittellamelle (3), Mittenlamellen (4) und/oder Außenlamellen (5) unabhängig voneinander bewegbar sind.
  8. Dachsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (3, 4, 5) in der Längsrichtung des Fahrzeugs angeordnet sind.
  9. Dachsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen entlang von am Fahrzeugdach vorgesehen Führungsschienen (9) bzw. Kulissenbahnen bewegbar sind.
  10. Fahrzeug, umfassend ein Dachsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
  11. Verfahren zum Öffnen und Verschließen einer Dachöffnung in einem Fahrzeugdach mit einem Dachsystem umfassend eine Mittellamelle (3), zumindest jeweils eine in geschlossener Position auf jeder Seite der Mittellamelle angeordnete Mittenlamelle (4a) und zumindest jeweils eine in geschlossener Position neben jeder Mittenlamelle (4a) angeordnete Außenlamelle (5a), umfassend – den Schritt eines Bewegens zumindest einer Mittenlamelle (4a) in eine geöffnete Position unter der Mittellamelle (3), in der sie mit der Mittellamelle (3) zumindest teilweise über lappt, und – den Schritt eines Bewegens zumindest einer Außenlamelle (5a) in eine geöffnete Position unter einen feststehenden Teil des Fahrzeugdachs, in der sie mit dem feststehenden Teil des Fahrzeugdachs zumindest teilweise überlappt.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Mittenlamellen (4a) in der geöffneten Position unter der Mittellamelle (3) zumindest teilweise überlappen.
  13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, gekennzeichnet durch einen Schritt eines Anhebens der Mittellamelle vor einem Bewegen der Mittenlamellen (4a) in eine geöffnete Position und eines Absenkens der Mittellamelle (3) nachdem die Mittenlamellen (4a) in die geöffnete Position bewegt wurden.
  14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Bewegen der Mittellamelle (3), der Mittenlamellen (4a) und/oder der Außenlamellen (5a) unabhängig erfolgen kann.
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