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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Dachsystem für ein Fahrzeugdach zur Verschließung einer
Dachöffnung
und insbesondere ein Längslamellenverdeck.
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Bei
Personenfahrzeugen sind sogenannte Schiebedächer zum Öffnen und Verschließen einer Dachöffnung bekannt,
die zum Öffnen
unter einen in Fahrtrichtung hinter der Dachöffnung angeordneten Abschnitt
des Fahrzeugdaches verschoben werden. Nachteilig bei diesen Schiebedächern ist,
daß mit diesen
lediglich im vorderen Teil des Fahrzeugdaches eine Dachöffnung vorgesehen
werden kann, da das Schiebedach in der geöffneten Position der Dachöffnung unter
dem hinteren Teil des Fahrzeugdaches untergebracht werden muß. Dadurch
ist das geöffnete
Fahrzeugdach im wesentlichen nur für die sich auf den vorderen
Sitzen des Fahrzeugs befindenden Fahrzeuginsassen von Vorteil, jedoch
nicht für
die Personen im Fond.
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Es
wurden andere Fahrzeugdächer
zur Bereitstellung einer größeren Dachöffnung konzipiert. Ein
Beispiel eines Fahrzeugdachs mit wenigstens einem Verbund aus mehreren
lamellenartigen Abdeckungselementen ist in der
DE 199 50 434 A1 offenbart.
Gemäß dieser
Druckschrift ist eine Dachöffnung mit
einem Verbund aus mehreren lamellenartigen Abdeckungselementen abdeckbar
und zumindest teilweise freilegbar. Die Abdeckungselemente des Verbundes
sind mit einer Kante über
das feste Fahrzeugdach ausstellbar und in der ausgestellten Position
mit den an deren Abdeckungselementen zu einem Paket an einer Seite
der Dachöffnung
zusammenschiebbar.
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Damit
kann eine größere Dachöffnung erzielt werden,
von der auch Insassen im Fahrzeugfond profitieren können. Nachteilig
bei dieser Lösung
ist jedoch, daß die
Abdeckungselemente in der geöffneten
Position vertikal angeordnet sind und über das Fahrzeugdach hinausstehen
und somit einen hohen Luftwiderstand hervorrufen. Des weiteren kann
aufgrund der im wesentlichen vertikalen Anordnung der Abdeckungselemente
in der geöffneten
Position eine Verschmutzung der Unterseiten der Abdeckungselemente
erfolgen, die beim Schließen
des Fahrzeugdaches ins Fahrzeuginnere gelangt.
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Es
ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Dachsystem
und ein Verfahren für
ein Fahrzeugdach zum Öffnen
und Verschließen
einer Dachöffnung
bereitzustellen, wobei sich die Dachöffnung über einen relativ großen Teil
der Länge
eines Fahrzeugdaches erstrecken kann und die Teile des Dachsystems
im geöffneten
Zustand im wesentlichen im Inneren des Fahrzeugs untergebracht sind.
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Diese
Aufgabe wird gelöst
durch ein Dachsystem mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie ein
Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 11.
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Weitere
Ausführungsformen
des Dachsystems sowie des Verfahrens sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
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Erfindungsgemäß wird ein
Dachsystem für ein
Fahrzeugdach zur Verschließung
einer Dachöffnung
bereitgestellt, das eine Mittellamelle, zumindest jeweils eine in
geschlossener Position auf jeder Seite der Mittellamelle angeordnete
Mittenlamelle und zumindest eine in geschlossener Position neben
jeder Mittenlamelle angeordnete Außenlamelle umfaßt, wobei
die Mittenlamellen in eine geöffnete
Position unter der Mittellamelle bewegbar sind, in der sie zumindest
teilweise mit der Mittellamelle überlappen, und
die Außenlamellen
in eine geöffnete
Position unter einem feststehenden Teil des Fahrzeugdachs bewegbar
sind, in der sie zumindest teilweise mit dem feststehenden Teil
des Fahrzeugdachs überlappen.
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Die
Dachöffnung
wird mit Hilfe des erfindungsgemäßen Dachsystems
im wesentlichen durch zwei durch die Mittellamelle getrennte, zumindest aus
jeweils einer Mittenlamelle und einer Außenlamelle bestehende, Dachabschnitte
verschlossen, wobei die Mittenlamelle jedes Dachabschnitts in der geöffneten
Position zumindest teilweise unter der Mittellamelle und die Außenlamelle
jedes Dachabschnitts zumindest teilweise unter dem seitlichen äußeren Bereich
des feststehenden Fahrzeugdachs angeordnet ist. Durch die erfindungsgemäße Aufteilung
des Dachsystems in mehrere Lamellen und deren Unterbringung unterhalb
der Mittellamelle bzw. dem äußeren Bereich
des feststehenden Fahrzeugdaches, ist eine relativ große sich
im wesentlichen über
die gesamte Länge
des Fahrzeugdachs erstreckende Dachöffnung möglich.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform sind
die Mittenlamellen so bewegbar, daß sie sich unter der Mittellamelle
zumindest teilweise überlappen und/oder
vollkommen unter der Mittenlamelle angeordnet sind. Dadurch ist
eine platzsparende Unterbringung der Mittenlamellen im wesentlichen übereinander
und unter der Mittellamelle möglich.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
sind die Mittenlamellen unter der Mittellamelle im wesentlichen
horizontal oder mit einer Neigung von weniger als 20°, bevorzugt
von weniger als 10° und
besonders bevorzugt von weniger als 5° gegenüber der Horizontalen bzw. der
Ebene des Daches angeordnet. Damit kann eine Unterbringung der Mittenlamellen
im Fahrzeuginneren erreicht werden, wobei die Mittenlamellen weder über das
Fahrzeugdach hinausstehen noch eine Behinderung für die Insassen
im Fahrzeuginneren darstellen.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
ist das Dachsystem so ausgestattet, daß die Mittellamelle zum Einschieben
der Mittenlamellen anhebbar ist. Dadurch können die im geschlossenen Zustand vorzugsweise
unmittelbar aneinander angrenzende Mittellamelle und Mittenlamellen
in eine Position unterhalb der Mittellamelle gebracht werden, ohne
daß sich
im Fahrzeug befindliche Insassen durch die sich bewegenden Mittenlamellen
beeinträchtigt
bzw. gestört
werden oder ein höherer
Fahrzeuginnenraum für
eine ungehinderte Bewegung der Mittenlamellen vorgesehen werden
muß.
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Zum
Anheben der Mittenlamelle umfaßt
das Dachsystem zumindest eine gegebenenfalls automatisch und/oder
elektrisch oder pneumatisch betriebene Hubeinheit für die Mittellamelle.
Vorzugsweise ist jeweils eine Hubeinheit am vorderen und/oder hinteren
Ende der Mittellamelle und vorzugsweise unter dieser angeordnet.
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Die
Außenlamellen
sind gemäß einer
weiteren Ausführungsform
so bewegbar, daß sie
im geöffneten
Zustand vollkommen unter dem feststehenden Fahrzeugdach angeordnet
sind. Da das Dachsystem in mehrere Lamellen unterteilt ist, die
in der geöffneten
Position unter der Mittellamelle und unter dem seitlichen feststehenden
Fahrzeugdach angeordnet werden, kann eine große Dachöffnung sowohl unmittelbar über den
Vordersitzen als auch über
den Sitzen im Fahrzeugfond erreicht werden. Vorzugsweise umfassen
die Mitten- und die Außenlamellen
dieselbe Breite. Dieses Verhältnis
kann jedoch auch anders gewählt
werden.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
sind die Mittellamelle, Mittenlamellen und Außenlamellen unabhängig voneinander
bewegbar. Dadurch wird eine individuelle Einstellung der Teile des
Dachsystems möglich
und kann die Dachöffnung
den Wünschen
der Fahrzeuginsassen entsprechend variiert werden. Insbesondere
kann der auf der Fahrer- bzw. Beifahrerseite angeordnete Teil des
Dachsystems unabhängig
von der anderen Seite gesteuert und geöffnet bzw. geschlossen werden.
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Gemäß noch einer
weiteren Ausführungsform
sind die Lamellen in der Längsrichtung
des Fahrzeugs angeordnet, wobei die Lamellen längs am Fahrzeugdach vorgesehener
Führungsschienen bzw.
Kulissenbahnen bewegbar sind.
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Des
weiteren umfaßt
die Erfindung ein Fahrzeug, das ein erfindungsgemäßes Dachsystem
beinhaltet.
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Erfindungsgemäß wird ebenfalls
ein Verfahren zum Öffnen
und Verschließen
einer Dachöffnung in
einem Fahrzeugdach mit einem Dachsystem umfassend eine Mittellamelle,
zumindest jeweils eine in geschlossener Position auf jeder Seite
der Mittellamelle angeordnete Mittenlamelle und zumindest jeweils
eine in geschlossener Position neben jeder Mittenlamelle angeordnete
Außenlamelle
bereitgestellt, das den Schritt eines Bewegens zumindest einer Mittenlamelle
in eine geöffnete
Position unter der Mittellamelle, wobei sie mit der Mittellamelle
zumindest teilweise überlappt,
und den Schritt eines Bewegens zumindest einer Außenlamelle
in eine geöffnete
Position unter einen feststehenden Teil des Fahrzeugdachs, wobei
sie mit dem feststehenden Teil des Fahrzeugdachs zumindest teilweise überlappt,
umfaßt.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform überlappen
sich die Mittenlamellen in der geöffneten Position unter der
Mittellamelle zumindest teilweise.
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Gemäß einer
weiteren bevorzugten Ausführungsform
umfasst das Verfahren den Schritt eines Anhebens der Mittellamelle
vor einem Bewegen zumindest einer Mittenlamelle in eine geöffnete Position und
eines Absenkens der Mittellamelle nachdem die Mittenlamelle in die
geöffnete
Position bewegt wurde. Diese Schritte können ebenfalls beim Bewegen
beider Mittenlamellen in die geöffnete
Position durchgeführt
werden.
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Das
Verfahren umfasst des weiteren die Möglichkeit eines unabhängigen Bewegens
der Mittellamelle, der Mittenlamellen und/oder der Außenlamellen
unabhängig
voneinander.
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Weitere
Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben
sich aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen.
Es zeigt:
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1 eine
perspektivische Ansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Dachsystems
von oben;
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2 das
erfindungsgemäße Dachsystem gemäß der in 1 gezeigten
Ausführungsform
in vollkommen geöffnetem
Zustand, wobei die Mittellamelle angehoben ist;
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3 das
erfindungsgemäße Dachsystem in
einer vollkommen geöffneten
Position mit abgesenkter Mittellamelle;
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4 das
erfindungsgemäße Dachsystem gemäß den in
den vorhergehenden Figuren gezeigten Ausführungsform in einem Schnitt
quer zur Fahrtrichtung eines mit dem Dachsystem ausgestatteten Fahrzeugs;
und
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5 eine
perspektivische Ansicht eines Abschnitts des erfindungsgemäßen Dachsystems zur
Unterbringung der Außenlamelle
im geöffneten Zustand
des Dachsystems.
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In
den 1 bis 5 ist das erfindungsgemäße Dachsystem
gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
gezeigt. Das Dachsystem 2 ist an einem feststehenden Fahrzeugdach 1 angeordnet
und umfaßt
eine Mittellamelle 3, im geschlossenen Zustand des Dachs
jeweils eine daneben angeordnete Mittenlamelle 4a, 4b und
neben den Mittenlamellen angeordnete Außenlamellen 5a, 5b.
von der Erfindung sind jedoch auch Dachsysteme umfasst, die anders
als bei der hier gezeigten Ausführungsform mehr
als die hier gezeigten Mittenlamellen oder Außenlamellen aufweien. Die Lamellen
des Dachsystems sind vorzugsweise längs der in 1 mit
F bezeichneten Fahrtrichtung angeordnet.
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Zur Öffnung des
Daches werden die Mittenlamellen 4a und 4b unter
der Mittellamelle 3 angeordnet, wobei vorzugsweise die
Mittenlamellen 4a, 4b miteinander und auch mit
der Mittellamelle 3 zumindest teilweise überlappen.
Wie in 4 dargestellt ist, erfolgt die Bewegung der Mittenlamellen 4a, 4b längs von
am feststehenden Fahrzeugdach an bzw. unterhalb des vorderen bzw.
des hinteren Randes der Dachöffnung
befestigten Führungsschienen
bzw. Kulissenbahnen 9. In der 4 gezeigten
Darstellung sind die Mittenlamellen 4a, 4b und
die Mittellamelle im geschlossenen Zustand des Fahrzeugdachs dargestellt,
wobei die Mittenlamellen 4a, 4b vorzugsweise unmittelbar
an die Mittellamelle 3 angrenzen, so daß ein im wesentlichen durchgehendes Dach
ohne eine Überlappung
der Mittenlamellen 4a, 4b, der Mittellamelle 3 sowie
den Außenlamellen 5a, 5b und
dem feststehenden Teil des Daches gebildet wird. Zwischen den einzelnen
Lamellen können
zusätzlich
Dichtungslippen vorgesehen werden, wie in 4 zwischen
der Mittellamelle 3 und den Mittenlamellen 4a, 4b gezeigt
ist. In 9 sind lediglich die Führungsschienen 9 für die Mittenlamelle 4b auf
der rechten Seite der Figur gezeigt. Tatsächlich sind jedoch ebenfalls
entsprechende Führungsschienen
für die
gegenüberliegende
Mittenlamelle 4a vorgesehen. Um die Mittenlamellen 4a, 4b längs einer
gegenüber der
Horizontalen mögliches
flachen Bahn unter die Mittellamelle 3 bewegen zu können, ist
die Mittellamelle 3 vorzugsweise mit Hilfe eines Mechanismus anhebbar
und befindet sich während
des Verschiebens der Mittenlamellen 4a, 4b im
angehobenen Zustand, wie in 2 und 4 zu
erkennen ist. Im Prinzip ist dafür
eine geringe Höhe,
die in etwa der Dicke der Mittenlamellen 4a, 4b entspricht,
ausreichend. Demgegenüber
weist die in 4 gestrichelt eingezeichnete
angehobene Mittellamelle 3 zur Verdeutlichung eine wesentlich
größere Höhe über der Ebene
des Fahrzeugdachs auf. Nachdem eine oder beide Mittenlamellen 4a, 4b in
den geöffneten
Zustand unter die Mittellamelle 3 bewegt wurden, wie in 4 für die in
Fahrtrichtung rechte Mittenlamelle 4b gezeigt ist, wird
die Mittellamelle 3 wiederum auf bzw. in das Fahrzeugdach
abgesenkt. In ihrer Position unter der Mittellamelle 3 sind
die Mittenlamellen mit einer Neigung von ca. 5° gegenüber der Horizontalen bzw. der
Ebene des geschlossenen Daches angeordnet.
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Zum
Anheben der Mittellamelle 3 sind eine oder mehrere beispielsweise
manuell oder mit Hilfe eines mit einem geeigneten Getriebe gekoppelten Elektromotors 7 bewegbare
Hubeinheiten 8 vorgesehen, die bei der bevorzugten, in 4 gezeigten Ausführungsform
einen Parallelogramm-Mechanismus umfassen. Jedoch können andere
Hubeinheiten ebenso geeignet sein. Gemäß der in den Figuren gezeigten
Ausführungsform
ist die Mittellamelle 3 gegenüber den Mitten- bzw. Außenlamellen
verlängert, da
eine Hubeinheit 8 unter der Mittellamelle 3 im
vorderen Teil des Dachsystems vor den Mitten- bzw. Außenlamellen
und den Führungsschienen 9 und
eine weitere Hubeinheit 8 unter der Mittellamelle 3 im
hinteren Teil des Daches hinter diesen angeordnet ist, so daß die Mittenlamellen 4a, 4b zwischen
der vorderen und hinteren Hubeinheit 8 eingefahren werden können. Diesbezüglich sind
jedoch auch andere Realisierungsmöglichkeiten denkbar. Mit Hilfe
der Hubeinheit 8 kann die Mittellamelle 3 in eine über der Ebene
des geschlossenen Fahrzeugdaches liegende Position angehoben werden,
die in 4 mit gestrichelten Linien gezeigt ist. Dadurch
wird der Kontakt zwischen der Mittellamelle 3 und den Mittenlamellen 4a, 4b gelöst und die
Mittenlamellen 4a, 4b können längs der Führungsschienen bzw. Kulissenbahnen 9 unter
die Mittellamelle 3 verschoben werden. Im Fahrzeuginneren
wird des weiteren vorzugsweise eine Verkleidung 10 zur
Abdeckung der unter die Mittellamelle 3 abgesenkten Mittenlamellen 4a, 4b vorgesehen.
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Zur Öffnung des
Fahrzeugdaches werden des weiteren die Außenlamellen 5a, 5b und
die jeweiligen unter die neben diesen angeordneten Teile des feststehenden
Fahrzeugda ches 1 abgesenkt, wie in 5 dargestellt
ist. Dazu sind ähnliche
wie für
die Mittenlamellen 4a, 4b vorgesehene Führungsschienen
bzw. Kulissenbahnen auf Höhe
der Vorderseite bzw. Hinterseite der Dachöffnung angeordnet. In 5 ist
schematisch eine Außenlamelle 5a unter dem äußeren feststehenden
Teil des Fahrzeugdachs gezeigt, wobei unter der Außenlamelle 5a eine
Verkleidung 6 angeordnet ist.
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Bevorzugterweise
sind die Dachlamellen unabhängig
voneinander manuell z.B. mit Hilfe eines oder mehrerer Kurbelmechanismen
oder automatisch mit Hilfe eines oder mehrerer Elektromotoren bewegbar.
Insbesondere können
die auf einer Seite der Mittellamelle angeordneten Mitten- bzw.
Außenlamellen
bevorzugt unabhängig
von den auf der anderen Seite der Mittellamelle angeordneten Mitten- bzw.
Außenlamellen
bewegt werden, so daß z.B. eine
der Dachhälften
geöffnet
werden kann, während die
andere geschlossen bleibt. Des weiteren kann auch vorgesehen werden,
optional lediglich eine oder beide Mittenlamellen 4a, 4b unter
die Mittellamelle 3 abzusenken oder andererseits lediglich
eine oder beide Außenlamellen 5a, 5b zur
teilweisen Öffnung der
Dachöffnung
zur verschieben. Zur automatischen Steuerung kann eine entsprechende
elektronische Steuerungseinheit vorgesehen werden, in der beispielsweise
bestimmte Öffnungspositionen
des Dachsystems vorprogrammiert sind.
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Auch
bezüglich
des Materials zur Herstellung der Lamellen ist eine Reihe von Möglichkeiten denkbar.
So könnten
alle Dachlamellen aus einem lichtundurchlässigen Material, wie beispielsweise
einem Karosserieblech her gestellt sein. Darüber hinaus ist es auch denkbar,
einzelne oder alle Lamellen ganz oder teilweise aus einem lichtdurchlässigen Material,
wie beispielsweise einem entsprechenden Kunststoff oder Glas herzustellen.
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Die
Merkmale der in den Ansprüchen
offenbarten Erfindung können
für die
Realisierung der Erfindung entweder alleine oder in jeder beliebigen Kombination
von Bedeutung sein.
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- 1
- Fahrzeugdach
- 2
- Dachsystem
- 3
- Mittellamelle
- 4a
- Mittenlamelle
- 4b
- Mittenlamelle
- 5a
- Außenlamelle
- 5b
- Außenlamelle
- 6
- Verkleidung
- 7
- Motor
- 8
- Hubeinheit
- 9
- Führungsschiene
- 10
- Verkleidung