DE10317616A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Justage und Fixierung optischer Bauelemente - Google Patents
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Abstract
Um ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Justage und Fixierung optischer Bauelemente zu schaffen, mit denen mindestens ein an einem Imagerhalter angeordneter Imager in bis zu sechs Freiheitsgraden in einem Optikmodul hinsichtlich Bildlage und/oder Bildgüte ausgerichtet und in der optimalen Position stabil und ohne großen technischen Aufwand auf einem Chassis montiert wird, unter Berücksichtigung der unterschiedlichen und sich bei jedem Optikmodul ändernden Abstände zwischen einem zu montierenden Imager, Imagerhalter und einem Chassis, wird ein Verfahren vorgeschlagen, bei dem die Lageänderungen des Imagers (3) in Abhängigkeit vom Betrag der zu kompensierenden Toleranzen eines Chassiselementes (1) in drei linearen Verstellbewegungen in x-, y- und z-Achse, wobei die z-Achse senkrecht auf der Bildebene des Imagers (3) steht und drei Drehbewegungen um diese Achsen in einem Optikmodul unter visueller oder automatischer Kontrolle eines Testbildes, das beliebige räumliche Positionen des Imagers (3) mit einem Imagerhalter (4) relativ zu Andockplätzen (2) am Chassis (1) aufzeigt, erfolgt, wobei die sich bei jedem Optikmodul ändernden Abstände zwischen dem Imager, dem Imagerhalter sowie dem Chassis durch den als Adapter ausgebildeten Imagerhalter und die speziell ausgebildeten Andockplätze mit Fixierelementen auf einem Chassis der Imager stabil und genau justiert und fixiert werden können.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Justage und Fixierung optischer Bauelemente, insbesondere zur räumlichen Ausrichtung mindestens eines an einem Imagerhalter angeordneten Imagers, der als Teil eines Optikmoduls für die digitale Projektion zur Montage auf einem als Chassis ausgebildeten Trägerkörper vorgesehen ist und der nach der räumlich Ausrichtung auf dem Chassis fixiert montiert wird.
- Die Bilderzeugung moderner Daten-/Videoprojektoren oder Projektionsfernseher erfolgt über ein bis drei Imager, Mikrodisplays, wie LCD-, DMD- oder LCOS-Chips. Diese werden als Teil eines Optikmoduls, einer Optical Engine für die digitale Projektion durch ein optisches System (Relayoptik) beleuchtet und über ein Projektionssystem auf einen Bildschirm abgebildet. Die einzelnen Funktionsgruppen werden dazu in bekannter Weise zumeist auf ein Chassis mit entsprechend angearbeiteten Anlagepunkten montiert, wobei die Lichtausbeute des optischen Systems wesentlich von den Toleranzen des Chassis aber auch von den Toleranzen der Funktionsgruppen einschließlich der Imager selbst und ihren Anlageelementen zum Chassis abhängt. In der Praxis werden zum Teil ein bis drei Freiheitsgrade zwischen den Funktionsgruppen mittels Schrauben oder untergelegter Folien justiert. Es sind aufwendige Justagevorrichtungen für die Imager eines Optikmoduls bekannt, wobei die getrennt modulierten Strahlengänge möglichst präzise zusammengeführt werden müssen, wie in der
DE 101 10 310 A1 und derEP 1 041 828 A3 beschrieben. In derDE 101 10 310 A1 wird dazu ein Manipulator und ein Verfahren zum Betrieb des Manipulators beschrieben, wobei das Verfahren zur optischen Ausrichtung und Befestigung von insbesondere quaderförmigen Anzeigeelementen auf optischen Ablenkelementen zur Herstellung von digitalen Belichtungen dient. Bei der Projektion von Farbbildern, beispielsweise mittels Rot-, Grün- und Blauzellen in Form von Mikrodisplays, wie LCDs, LCOS oder DMDs, müssen diese auf den optischen Ablenkelementen, beispielsweise einem Farbteilerwürfel oder einem Penta-Prisma zu den Lichtquellen und optischen Linsen exakt justiert und fixiert werden. Die optische Ausrichtung und Befestigung der Anzeigeelemente auf den optischen Ablenkelementen erfolgt dazu mittels eines Sechs-Achsen-Manipulationsgestänges und die Befestigung der Anzeigeelemente mittels einer klebetechnischen Fixierung, wobei das Anzeigeelement und/oder der Anzeigeelementhalter in den vier Ecken Bohrungen aufweist, in die zugeordnete Positionsstifte eingeführt werden und danach das flüssige Befestigungsmittel beispielsweise durch Aushärtung mit UV-Licht chemisch aushärtet. - Die
EP 1 041 828 A3 beschreibt ein Gerät für die Fassung eines Flüssigkeitskristall-Displays in einem Projektor. - Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, mit denen mindestens ein an einem Imagerhalter angeordneter Imager in bis zu sechs Freiheitsgraden in einem Optikmodul hinsichtlich Bildlage und/oder Bildgüte ausgerichtet und in der optimalen Position stabil und ohne großen technischen Aufwand auf einem Chassis montiert wird, unter Berücksichtigung der unterschiedlichen und sich bei jedem Optikmodul ändernden Abstände zwischen einem zu montierenden Imager, Imagerhalter und einem Chassis.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Verfahren dadurch gelöst, dass Lageänderungen des Imagers in Abhängigkeit vom Betrag der zu kompensierenden Toleranzen eines Chassis in allen sechs Freiheitsgraden, d.h. in drei linearen Verstellbewegungen in den Achsen eines kartesischen Koordinatensystems und drei Drehbewegungen um diese Achsen in einem Optikmodul unter visueller Kontrolle eines Testbildes, das empfindlich auf die räumliche Position des Imagers mit dem Imagerhalter relativ zu den Andockplätzen am Chassis reagiert, derart erfolgt,
dass zur Justage und Fixierung des Imagers mit dem Imagerhalter das Optikmodul aktiv so betrieben wird,
dass, nachdem das Testbild auf einem Bildschirm projiziert wird, der mittels eines Greifers eines Manipulators gehaltene Imagerhalter, an dem der Imager starr befestigt ist und der außerhalb des Imagers Justierelemente enthält, rechnergesteuert in allen sechs Freiheitsgraden so bewegt wird,
dass die Justierelemente in entsprechende, an dem Chassis vorgesehene Andockplätze geführt werden,
dass die optimale Position eingenommen wird,
dass anschließend entweder durch eine visuelle Beobachtung oder eine rechnergestützte Auswertung des projizierten Testbildes mittels einer manuellen oder automatischen Ansteuerung des Manipulators die optimale Position des Imagers hinsichtlich Bildlage und Bildgüte eingestellt und dass abschließend eine feste Verbindung zwischen dem Imagerhalter und dem Chassis des Optikmoduls hergestellt wird. - Vorteilhaft ist vorgesehen, dass nach der Justage des Imagerhalters mit dem Imager auf dem Chassis unter Beibehaltung der optimalen Position zwischen den Justierelementen des Imagerhalters und den an den Andockplätzen des Chassis angeordneten Fixierelementen eine stoffschlüssige Verbindung hergestellt wird.
- Vorteilhaft ist dabei eine stoffschlüssige Verbindung mittels einer Lötverbindung vorgesehen.
- Eine weitere vorteilhafte Variante wird darin gesehen, dass eine stoffschlüssige Verbindung der Justierelemente des Imagerhalters mit den Fixierelementen des Chassis mittels UV-härtendem Kleber und/oder durch ein Ausgießen der Fixierelemente mit einer aushärtenden Vergussmasse erfolgt.
- Eine unter Umständen bevorzugte Variante wird darin gesehen, dass der Imagerhalter mit dem Imager und das Chassis mittels einer kraftschlüssigen Verbindung, insbesondere eine Schraubverbindung miteinander verbunden und lagegesichert sind.
- Der Gegenstand der Erfindung ist weiterhin eine Vorrichtung zur Justage und Fixierung, insbesondere zur räumlichen Ausrichtung mindestens eines an einem Imagerhalter angeordneten Imagers, der als Teil eines Optikmoduls für die digitale Projektion zur Montage auf einem Chassis vorgesehen ist, und die dadurch gekennzeichnet ist, dass der Imagerhalter an dem der Imager starr befestigt ist, als Adapter ausgebildet ist, der außerhalb des Imagers, senkrecht zur Imager-Ebene sowie in Richtung der optische Achse weisend mindestens drei Justierelemente aufweist und wobei der Imagerhalter an einem Greifer eines Manipulators gehalten ist, mittels dem die am Imagerhalter angeordneten Justierelemente in der Montagelage des Imagers in auf einem Chassis vorgesehene Andockplätze eingebracht und in diesen befestigbar sind.
- Eine vorteilhafte Ausführungsform des Chassis wird darin gesehen, dass das Chassis mindestens drei Andockplätze aufweist, wobei auf den Andockplätzen Fixierelemente mit Öffnungen angeordnet sind, die in der Funktions- und Montagelage der Optical Engine nach oben geöffnet sind, zur Aufnahme der Justierelemente und zur Einbringung von Befestigungsmitteln.
- Die Justierelemente sind dabei insbesondere als hakenförmige Justierstifte ausgebildet, wobei die hakenförmigen freien Enden von oben in die Fixierelemente hineinragen und dort nach der Justage fixierbar sind, wobei die Fixierelemente vorzugsweise als zylindrische Töpfchen ausgebildet sind.
- Die erfindungsgemäße Ausbildung der Fixierelemente und der Justierelemente hat den Vorteil, dass dadurch eine einfache und problemlose Einbringung von relativ flüssigem Kleber oder verflüssigtem Lot gewährleistet wird und anderseits die hakenförmigen Justierstifte mit ihrem freien Ende in einfacher Weise von oben in die Fixierelemente hineinragen und dort nach der Justage fixiert werden können.
- Eine unter. Umständen bevorzugte Variante wird darin gesehen, dass die Fixierelemente bürstenartig ausgebildet sind, wobei in der Montagelage die Justierelemente des Imagerhalters in die Borsten der Fixierelemente eingreifend insbesondere durch Löten miteinander verbindbar sind, wobei eine bevorzugte Ausführungsform darin besteht, dass die einzelnen Borsten als feine formstabile sowie elastisch biegbare Stifte ausgebildet sind.
- Eine fertigungstechnische günstige Ausführungsform wird darin gesehen, dass der Imagerhalter oder zumindest die Justierelemente aus einem lötfähigen Material bestehen oder lötfähig oberflächenbehandelt sind.
- Eine weitere vorteilhafte Variante wird darin gesehen, dass die Verbindung des Chassis mit dem Imagerhalter in den Fixierelementen mittels insbesondere zweiteilig ausgebildeter Justierschrauben in Verbindung mit Unterlegscheiben erfolgt, wobei die Justierschrauben insbesondere aus einem Gewindestift mit einer Fixierschraube bestehen und die Unterlegscheiben halbkugelförmig ausgebildet sind.
- Das erfindungsgemäße Verfahren und die Vorrichtung zur Justage und Fixierung optischer Bauelemente hat den Vorteil, dass trotz der unterschiedlichen und sich bei jedem Optikmodul ändernden Abstände zwischen dem Imager, dem Imagerhalter sowie dem Chassis durch den als Adapter ausgebildeten Imagerhalter und die speziell ausgebildeten Andockplätzen mit Fixierelementen auf einem Chassis der Imager stabil und genau montiert werden kann. Weiterhin können durch die Ausgestaltung der Andockplätze und Fixierelemente sowie die Verwendung von geeigneten Lötmitteln, Klebern oder Vergussmassen kleine Kippungen, die zu Abständen bis in den mm-Bereich führen, stabil und genau überbrückt werden.
- Durch die vorteilhafte Ausbildung der Justierelemente des Imagerhalters und ihre um den Imager angeordnete Anzahl und Position wird eine Justage und Fixierung sowie eine stabile Lage des Imagers gewährleistet und anderseits kann die Größe der auf einer Chassisseite vorgesehenen Fixierelemente durch den beim Justieren zu erwartenden Bewegungsbereich der Justierelemente bestimmt werden, so dass das Verfahren und die Vorrichtung zur Justage und Fixierung nicht nur auf Imager anwendbar ist, sondern auch für die Justage unterschiedlichster optische Bauelemente eingesetzt werden kann.
- Die Erfindung wird nachstehend anhand der schematischen Zeichnungen näher erläutert.
- Es zeigen:
-
1 ein Chassiselement mit Andockplätzen in Draufsicht; -
2 das Chassiselement mit Andockplätzen in Seitenansicht; -
3 ein Imagerhalter in Draufsicht; -
4 der Imagerhalter in Seitenansicht; -
5 eine Prinzipdarstellung einer erfindungsgemäßen Verbindung zwischen Imagerhalter und Chassis. -
1 zeigt in verschiedenen Ansichten ein Chassiselement1 mit Andockplätzen2 für ein Optikmodul, eine Optical Engines, auf dem eine optische Funktionsgruppe, wie in2 dargestellt, ein Imager3 , der auf einem Imagerhalter4 angeordnet ist, nach einer Justage in einer optimalen Position in den Andockplätzen2 des Chassiselementes1 fixiert wird. Ein großes Problem besteht darin, den Imager3 mit dem Imagerhalter4 in dem Optikmodul auszurichten und in der optimalen Position stabil zu fixieren. Die räumliche Ausrichtung des Imagers3 im Raum erfolgt in allen sechs Freiheitsgraden eines kartesischen Koordinatensystems, beispielsweise mit drei linearen Verstellbewegungen in x-, y- und z-Achse, wobei die z-Achse senkrecht zur Bildebene des Imagers steht. Die weiteren Freiheitsgrade ergeben sich dann durch Drehung um die z-Achse und Kippungen um die x- und y-Achse, wobei zu deren Fixierung in der optimalen Position Lageänderungen des Imagers3 mit dem Imagerhalter4 in Abhängigkeit vom Betrag der zu kompensierenden Toleranzen unter visueller Kontrolle eines Testbildes vorgenommen werden, das beliebige räumliche Positionen des Imagers3 mit dem Imagerhalter4 relativ zu den Anlageflächen am Chassis1 aufzeigt. Ein großes technisches Problem liegt darin, die unterschiedlichen und sich bei jedem Optikmodul ändernden Abstände zwischen dem Imager3 mit dem Imagerhalter4 und dem Chassis1 stabil zu montieren, da je nach Größe des als Adapter ausgebildeten Imagerhalters4 schon kleine Kippungen in den Verschiebeachsen zu Abständen im mm-Bereich führen, die es stabil zu überbrücken gilt. - Das in
1 dargestellte Chassiselement1 eines Optikmoduls besitzt in der Nähe der vorgesehenen Positionen für die Montage des Imagers3 vorzugsweise drei Andockplätze2 , in denen nicht näher dargestellt insbesondere als zylindrische Töpfchen ausgebildete Fixierelemente5 ,6 ,7 angeordnet sind, die Öffnungen aufweisen, die in der Montagelage nach oben geöffnet sind, zur Einbringung von flüssigem Kleber oder verflüssigtem Lot. In diese Öffnungen der Fixierelemente5 ,6 ,7 ragen die abgewinkelten freien Enden der hakenförmig ausgebildeten Justierelemente8 ,9 ,10 hinein und sind dort nach der Justage fixierbar. - Zur Justage und Fixierung des Imagerhalters
4 mit dem Imager3 wird das Optikmodul aktiv so betrieben, dass ein Testbild auf einem Bildschirm projiziert wird. Der mittels eines nicht näher dargestellten Greifers eines Manipulators (beispielsweise ein 6-Achs-Roboter) gehaltene und von diesem rechnergesteuert in bis zu sechs Freiheitsgraden räumlich bewegte Imagerhalter4 wird mit seinen Justierelementen8 ,9 ,10 so in die entsprechenden Fixierelemente5 ,6 ,7 im Chassiselement1 geführt, dass die wahrscheinliche Montageposition eingenommen wird. Durch eine visuelle Beobachtung oder durch eine rechnergestützte Auswertung des projizierten Testbildes wird dann durch eine manuelle oder automatischen Ansteuerung des Manipulators die optimale Lage des Imagers3 hinsichtlich Bildlage und Bildgüte eingestellt. - In einem ersten Ausführungsbeispiel erfolgt die Herstellung einer stoffschlüssigen Verbindung mittels einer Lötverbindung. Der Imagerhalter
4 oder zumindest die Justierelemente8 ,9 ,10 bestehen dazu aus einem lötfähigen Material oder sind entsprechend beschichtet oder oberflächenbehandelt. Die Fixierelemente5 ,6 ,7 müssen ebenfalls gut lötfähig sein und sind als gesonderte Teile ebenfalls aus einem lötfähigen Material entsprechend beschichtet oder oberflächenbehandelt ausgebildet und können mittels Gewinde zusätzlich fest mit dem Chassiselement1 verschraubt und lagegesichert werden. Nach der Justage und Fixierung werden die Justierelemente8 ,9 ,10 mit den Fixierelementen5 ,6 ,7 durch Erwärmung und Verfließen des eingefügten Lotes stoffschlüssig verbunden. Durch die festgelegte Form und Größe der Fixierelemente5 ,6 ,7 wird ein Volumenschrumpf bei vorteilhafter Verwendung einer Lotpaste verhindert. - Eine weitere Ausführungsform besteht darin, dass die Fixierelemente
5 ,6 ,7 , wie in5 dargestellt, bürstenförmig ausgebildet sind, mit feinen, formstabilen, elastischen und biegbaren Borsten11 . Die Justierelemente8 ,9 ,10 des Imagerhalters4 sind dabei so gestaltet, dass sie zur Montage beliebig in die Borsten11 eingreifen und in der gewünschten Position dann durch Löten verbunden werden. - In einem anderen Ausführungsbeispiel erfolgt nach der Justage und Fixierung durch ein Verkleben der Justierstifte
8 ,9 ,10 und der Fixierelemente5 ,6 ,7 mittels UV-härtendem Kleber und/oder ein Ausgießen der Fixierelemente5 ,6 ,7 mit einer aushärtenden Vergussmasse unter Beibehaltung des optimalen Zustandes. Damit erfolgt eine stoffschlüssige Verbindung zwischen Imagerhalter4 und dem Chassiselement1 . - In einem weiteren, nicht näher dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt das Chassiselement
1 in der Nähe der vorgesehenen Position des Imagers3 drei Andockplätze2 in Form von Gewindebohrungen. Die Verbindung von Chassiselement1 und dem Imagerhalter4 wird dann an den drei Andockplätzen2 durch spezielle zweiteilig ausgebildete nicht näher dargestellte Justierschrauben im Zusammenspiel mit zwei halbkugelförmigen Unterlegscheiben hergestellt. Durch leichtes Verschieben und Verdrehen des Imagerhalters4 , wobei sich die Gewindestifte relativ zu den innenliegenden Fixierschrauben bewegen, wird die Bildposition eingestellt. Durch Verdrehen der Gewindestifte kann zudem die Lage des Imagers3 in Richtung der optischen Achse unter Beobachtung des Testbildes zur Optimierung der Bildgüte justiert werden. Ist die gewünschte Genauigkeit erreicht, werden die drei Justierschrauben mittels der Fixierschrauben angezogen. Dabei verziehen sich die Außengewinde der Justierschrauben im Bereich der beispielsweise durch Schlitze ausgebildeten Justierschrauben und kontern so die Gewindestifte gegen die etwa im Bereich der Schlitze befindlichen Innengewinde des Imagerhalters4 ohne das die zuvor eingestellte Position des Imagerhalters mit dem Imager wesentlich verändert wird. -
- 1
- Chassiselement
- 2
- Andockplatz
- 3
- Imager
- 4
- Imagerhalter
- 5
- Fixierelement
- 6
- Fixierelement
- 7
- Fixierelement
- 8
- Justierelement
- 9
- Justierelement
- 10
- Justierelement
- 11
- Borste
Claims (15)
- Verfahren zur Justage und Fixierung optischer Bauelemente, insbesondere zur räumlichen Ausrichtung mindestens eines an einem Imagerhalter angeordneten Imagers, der als Teil eines Optikmoduls für die digitale Projektion zur Montage auf einem als Chassis ausgebildeten Trägerkörper vorgesehen ist und der nach der räumlich Ausrichtung auf dem Chassis fixiert montiert wird, dadurch gekennzeichnet, dass Lageänderungen eines Imagers (
3 ) in Abhängigkeit vom Betrag der zu kompensierenden Toleranzen eines Chassis (1 ) in drei linearen Verstellbewegungen in x-, y- und z-Achse, wobei die z-Achse senkrecht auf der Bildebene des Imagers (3 ) steht und drei Drehbewegungen um diese Achsen in einem Optikmodul unter visueller oder automatischer Kontrolle eines Testbildes, das beliebige räumliche Positionen des Imagers (3 ) mit einem Imagerhalter (4 ) relativ zu Andockplätzen (2 ) am Chassis (1 ) aufzeigt, derart erfolgt, dass zur Justage und Fixierung des Imagers (3 ) mit dem Imagerhalter (4 ) der Optikmodul aktiv so betrieben wird, dass, nachdem ein Testbild auf einem Bildschirm projiziert wird, der mittels eines Greifers eines Manipulators gehaltene Imagerhalter (4 ), an dem der Imager (3 ) starr befestigt ist, und der außerhalb des Imagers (3 ) Justierstierelemente (8 ,9 ,10 ) enthält, rechnergesteuert in allen sechs Freiheitsgraden so bewegt wird, dass die Justierelemente (8 ,9 ,10 ) in entsprechende, an dem Chassis (1 ) vorgesehene Andockplätze (2 ) geführt werden, dass die optimale Position eingenommen wird und dass anschließend entweder durch eine visuelle Beobachtung oder eine rechnergestützte Auswertung des projizierten Testbildes mittels einer manuellen oder automatischen Ansteuerung des Manipulators die optimale Position des Imagers (3 ) hinsichtlich Bildlage und Bildgüte einstellt wird und dass abschließend eine feste Verbindung zwischen dem Imagerhalter (4 ) und dem Chassis (1 ) des Optikmoduls hergestellt wird. - Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Justage des Imagerhalters (
4 ) mit dem Imager (3 ) auf dem Chassis (1 ) unter Beibehaltung der optimalen Position zwischen den Justierelementen (8 ,9 ,10 ) des Imagerhalters (4 ) und den an den Andockplätzen (2 ) des Chassis (1 ) angeordneten Fixierelementen (5 ,6 ,7 ) eine stoffschlüssige Verbindung hergestellt wird. - Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Imagerhalter (
4 ) und das Chassis (1 ) des Optikmoduls mittels einer Lötverbindung stoffschlüssig verbunden sind. - Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Imagerhalter (
4 ) und das Chassis (1 ) des Optikmoduls mittels einer Klebverbindung stoffschlüssig verbunden sind, wobei eine Verbindung der Justierelemente (8 ,9 ,10 ) des Imagerhalters (4 ) mit den Fixierelementen (5 ,6 ,7 ) des Chassis (1 ) insbesondere mittels UV-härtendem Kleber und/oder durch ein Ausgießen der Fixierelemente (5 ,6 ,7 ) mit einer aushärtenden Vergussmasse erfolgt. - Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Imagerhalter (
4 ) und das Chassis (1 ) des Optikmoduls mittels einer kraftschlüssigen Verbindung, insbesondere einer Schraubverbindung miteinander verbunden und lagegesichert sind. - Vorrichtung zur Justage und Fixierung optischer Bauelemente insbesondere zur räumlichen Ausrichtung mindestens eines an einem Imagerhalter angeordneten Imagers, der als Teil eines Optikmoduls für die digitale Projektion zur Montage auf einem Chassis vorgesehen ist, wobei das Chassis Andockplätze aufweist, mit denen der Imagerhalter in der Montagelage eine feste Verbindung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Imagerhalter (
4 ) an dem der Imager (3 ) starr befestigt ist, als Adapter ausgebildet ist, der außerhalb des Imagers (3 ) senkrecht zur Imager-Ebene sowie in Richtung der optische Achse weisend mindestens drei Justierelemente (8 ,9 ,10 ) aufweist und wobei der Imagerhalter (4 ) an einem Greifer eines Manipulators gehalten ist, mittels dem die Justierelemente (8 ,9 ,10 ) in der Montagelage des Imagers (3 ) in die auf dem Chassis (1 ) vorgesehenen Andockplätze (2 ) eingebracht und in diesen befestigbar sind. - Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens drei Andockplätze (
2 ) auf dem Chassis (1 ) vorgesehen sind. - Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Andockplätzen (
2 ) auf dem Chassis (1 ) Fixierelemente (5 ,6 ,7 ) angeordnet sind, die Öffnungen aufweisen, die in der Funktions- und Montagelage der Optical Engine zur Aufnahme der Justierelemente (8 ,9 ,10 ) und zur Einbringung von Befestigungsmitteln nach oben geöffnet sind. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Justierelemente (
8 ,9 ,10 ) insbesondere als hakenförmig ausgebildete Justierstifte vorgesehen sind, deren abgewinkelten freien Enden in die Fixierelemente (5 ,6 ,7 ) hineinragen. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierelemente (
5 ,6 ,7 ) insbesondere als zylindrische Töpfchen ausgebildet sind. - Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierelemente (
5 ,6 ,7 ) bürstenartig ausgebildet sind, derart, dass die Justierelemente (8 ,9 ,10 ) des Imagerhalters (4 ) in die Borsten (11 ) der Fixierelemente (5 ,6 ,7 ) eingreifend stoffschlüssig verbindbar sind. - Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Borsten (
11 ) in den Fixierelementen (5 ,6 ,7 ) als feine formstabile, elastische biegbare Stifte ausgebildet sind. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Imagerhalter (
4 ) und/oder die Justierelemente (8 ,9 ,10 ) aus einem lötfähigen Material bestehen oder lötfähig oberflächenbehandelt sind. - Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Chassis (
1 ) und der Imagerhalter (4 ) insbesondere mittels zweiteilig ausgebildeter Justierschrauben und Unterlegscheiben verbindbar sind. - Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Justierschrauben insbesondere aus einem Gewindestift mit einer Fixierschraube bestehen und die Unterlegscheiben halbkugelförmig ausgebildet sind.
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