[go: up one dir, main page]

DE10316861A1 - Jet Flow-Cleaner - Google Patents

Jet Flow-Cleaner Download PDF

Info

Publication number
DE10316861A1
DE10316861A1 DE10316861A DE10316861A DE10316861A1 DE 10316861 A1 DE10316861 A1 DE 10316861A1 DE 10316861 A DE10316861 A DE 10316861A DE 10316861 A DE10316861 A DE 10316861A DE 10316861 A1 DE10316861 A1 DE 10316861A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nozzle
removal element
medium
lip
application
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10316861A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Josef Böck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voith Patent GmbH
Original Assignee
Voith Paper Patent GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voith Paper Patent GmbH filed Critical Voith Paper Patent GmbH
Priority to DE10316861A priority Critical patent/DE10316861A1/de
Publication of DE10316861A1 publication Critical patent/DE10316861A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C5/00Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work
    • B05C5/02Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work the liquid or other fluent material being discharged through an outlet orifice by pressure, e.g. from an outlet device in contact or almost in contact, with the work
    • B05C5/0283Flat jet coaters, i.e. apparatus in which the liquid or other fluent material is projected from the outlet as a cohesive flat jet in direction of the work
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B15/00Details of spraying plant or spraying apparatus not otherwise provided for; Accessories
    • B05B15/50Arrangements for cleaning; Arrangements for preventing deposits, drying-out or blockage; Arrangements for detecting improper discharge caused by the presence of foreign matter
    • B05B15/52Arrangements for cleaning; Arrangements for preventing deposits, drying-out or blockage; Arrangements for detecting improper discharge caused by the presence of foreign matter for removal of clogging particles
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H23/00Processes or apparatus for adding material to the pulp or to the paper
    • D21H23/02Processes or apparatus for adding material to the pulp or to the paper characterised by the manner in which substances are added
    • D21H23/22Addition to the formed paper
    • D21H23/50Spraying or projecting

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auftragen eines flüssigen oder pastösen Mediums auf eine laufende Oberfläche, die bei direktem Auftrag die Oberfläche einer Materialbahn, insbesondere eine Papier- oder Kartonbahn (3), ist und bei indirektem Auftrag die Oberfläche eines Übertragungselementes, beispielsweise eine Auftragswalze, ist, welche das Medium (M) an die Materialbahn überträgt. Die Vorrichtung umfasst eine Auftragsdüse (1), wobei diese Auftragsdüse (1) über die gesamte Breite (B) der laufenden Oberfläche (4) reicht und aus einer zulaufseitigen (5) und einer ablaufseitigen Düsenlippe (6) besteht, wobei die Düsenlippen (5, 6) jeweils eine nach außen weisende Oberseite (8, 9) aufweisen und zwischen den Düsenlippen (5, 6) ein Dosierspalt (7) gebildet ist, der in eine Austrittsöffnung (10) zur Abgabe des Mediums (M) an die laufende Oberfläche (4) übergeht. DOLLAR A Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass wenigstens ein Abtragselement (12) vorhanden ist, welches geeignet ist, Verunreinigungen (V), insbesondere sich festsetzende Partikel des Auftragsmediums (M), aufzunehmen und aus der Auftragsdüse (1) zu schaffen.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auftragen eines flüssigen oder pastösen Mediums auf eine laufende Oberfläche, die bei direktem Auftrag die Oberfläche einer Materialbahn, insbesondere eine Papier- oder Kartonbahn ist und bei indirektem Auftrag die Oberfläche eines Übertragungselementes, beispielsweise eine Auftragswalze ist, welche das Medium an die Materialbahn überträgt.
  • Die Vorrichtung umfasst eine Auftragsdüse, wobei diese über die gesamte Breite der laufenden Oberfläche reicht. Die Auftragsdüse besteht aus einer zulaufseitigen und einer ablaufseitigen Düsenlippe. Zwischen den Düsenlippen besteht ein Dosierspalt, der in eine Austrittsöffnung zur Abgabe des Mediums an die laufende Oberfläche mündet.
  • Eine solche gattungsgemäße Vorrichtung ist beispielsweise bekannt aus der WO 95/12031. Bei dieser genannten Auftragsvorrichtung handelt es sich um eine sogenannte Freistrahlauftragsdüse, wo das Auftragsmedium in freiem, also ungestütztem Strahl und unter hohem Druck, entgegen der Schwerkraft auf die laufende Oberfläche aufgebracht wird.
  • Eine gattungsgemäße Vorrichtung kann auch eine sogenannte Vorhang-Beschichtungsdüse (Curtain Coating – Düse) sein, mit der im Wesentlichen unter Einfluss der Schwerkraft das Auftragsmedium aus der Düse ausfließt.
  • Eine solche Düse ist aus der DE 19716647 A1 bekannt.
  • Bei beiden Arten an Auftragsdüsen wird diejenige der beiden, den Dosierspalt bildenden Düsenlippen als zulaufseitige Lippe bezeichnet, weil auf dieser Seite die laufende und zu beschichtende Oberfläche zuerst dem Dosierspalt zuläuft.
  • Entsprechend bezeichnet man die Düsenlippe, die auf der Seite des Dosierspaltes liegt, von der die laufende Oberfläche vom Dosierspalt wegläuft, als ablaufseitige Düsenlippe.
  • Beide Arten an Auftragsdüsen, also Freistrahl- und Vorhangdüsen arbeiten berührungslos. Das heißt, mechanische Teile berühren die Materialbahn nicht, was sich besonders schonend auf die Materialbahn auswirkt.
  • Dennoch sind oftmals Fehler im Strichbild, d.h. in der aufgebrachten Mediumsschicht feststellbar. Solche Fehler, wie Streifen oder andere Fehlstellen, wirken sich auf die spätere Bedruckbarkeit der Materialbahn negativ aus.
  • Bisher wurde angenommen, die Ursache der genannter Strichbildfehler sei hauptsächlich in Verschmutzungen, Anbackungen oder Verstopfungen innerhalb des Dosierspaltes zu suchen.
  • In der Vergangenheit mussten diese Verschmutzungsansammlungen von Hand beseitigt werden, wozu ein Abstellen der Maschine notwendig war und dadurch Produktionsverluste verursacht wurden.
  • Es wurde auch vorgeschlagen Produktionsparameter zu beeinflussen oder zu verändern.
  • Beispielsweise wurde an die Beeinflussung von Maschinenparametern, wie die Veränderung des Querschnittes der Austrittsöffnung der Düse aber auch an die Beeinflussung der Parameter des Auftragsmediums, wie zum Beispiel die Viskosität oder die Strömungsgeschwindigkeit gedacht.
  • Diese ins Auge gefassten Möglichkeiten sind aber nur mit sehr hohem Aufwand realisierbar.
  • Um diese Verunreinigungen bzw. Verschmutzungsansammlungen beseitigen oder verhindern zu können ist in der DE 198 14 491 A1 vorgeschlagen worden, kurzzeitig und gewünschtenfalls wiederholt eine der Reinigung dienende Flüssigkeit in den Dosierspalt hinein zu spritzen. Dabei wird die Flüssigkeit entgegen der Strömungsrichtung des Auftragsmediums gespritzt. Eine gewisse Verdünnung des Auftragsmediums bei dieser Methode nimmt man dabei in Kauf.
  • In der DE 198 14 490 A1 werden mechanisch wirkende Mittel vorgeschlagen.
  • Dafür ist wenigstens ein spezielles Formteil als Schaber vorgesehen, welches translatorisch entlang des Dosierspaltes in Maschinenquerrichtung verschiebbar ist. Als Schaber dient hierbei, ein an die Querschnittsform der Düsenaustrittsöffnung angepasstes Formteil, das die Verunreinigungen abschabt und zu den stirnseitigen Rändern der Auftragsvorrichtung hinschiebt.
  • Diese beiden letztgenannten Lösungen können zwar bereits während des Betriebes der Auftragsvorrichtung angewendet werden, aber man muss dabei immer noch kurzzeitige Störungen im Strichbild hinnehmen. Diese Störungen bleiben solange bestehen, solange die genannten Einrichtungen wirken, sind im Endeffekt aber erheblich geringer als zuvor.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu entwickeln mit der ein weiter verbessertes Auftragsergebnis erzielbar ist.
  • Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
  • Der Erfinder hat erkannt, dass Strichbildfehler vor allem durch eine verunreinigte Oberfläche bzw. eine verunreinigte Außenkante der Austrittsdüse an einer oder beiden Düsenlippen verursacht werden. Das ist sowohl möglich bei Freistrahldüsen, wo das flüssige bis pastöse Auftragsmedium unter hohem Druck von der Düse abgegeben wird, als auch bei Vorhangdüsen denkbar, wo das Medium im wesentlichen und zumeist nur der Schwerkraft folgend abgegeben wird.
  • Der Erfinder hat weiterhin erkannt, dass diese Verunreinigungen zumeist an der zulaufseitigen Düsenlippe einer Freistrahlauftragsdüse (auch als JetFlow F-Düse oder Fountain-Düse bezeichnet) auftreten, weil von dieser Lippe das Auftragsmedium abreißt und ggf. teilweise über diese Lippe nach außen hin überströmt. Dabei können gewisse Rückstände an der Außenfläche der betreffenden Düsenlippe verbleiben und/oder abspritzende Auftragsmediumspartikel sich dort sammeln und sich zu Verkrustungen aufbauen.
  • Erfindungsgemäß ist deshalb ein Abtragselement vorgesehen, welches die besagten unerwünschten Mediumspartikel aufnimmt und aus der Düse und damit dem gesamten Auftragsbereich entfernt. Das geschieht im Gegensatz zu einer aus dem Stand der Technik bekannten Lösung, wo die Mediumspartikel nur abgeschabt und zu Seite hin transportiert werden.
  • Erfindungsgemäß ist außerdem vorgesehen, dass wenigstens ein Abtragselement der Oberseite wenigstens einer Düsenlippe zugeordnet ist.
  • Das Abtragselement ist derart ausgebildet, dass es geeignet ist, an der Abrisskante der Austrittsöffnung die genannten anhaftenden Verunreinigungen, insbesondere Partikel des Auftragsmediums, aufzunehmen.
  • Eine zweckmäßige Ausbildung des Abtragselementes kann darin bestehen, dass das Schaberelement bandartig ausgebildet ist.
  • Damit ist es in der Lage, um über die gesamte Breite der Auftragsvorrichtung bzw. der Auftragsdüse gleichmäßig wirken zu können. Es versteht sich, dass das Abtragselement ausreichend geführt und gestützt ist, um seine parallele Lage über die gesamte Länge der Düse bzw. der Düsenlippe zu behalten.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des Abtragselementes besteht darin, dass es in einer im wesentlichen parallel zu seiner Längserstreckung verlaufenden Richtung beweglich angeordnet ist.
  • Das hat den Vorteil, dass die vom bandartigen Abtragselement aufgenommenen Verunreinigungen nach außen hin, also außerhalb der Beschichtungsbreite, transportierbar sind.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Abtragselement mit einer Laufgeschwindigkeit von ca. 1 cm/ min entlang der Oberseite der jeweiligen Düsenlippe traversiert.
  • Dabei traversiert das bandartige Abtragselement über die gesamte Länge der jeweiligen Düsenlippe. Die Bewegung kann kontinuierlich oder auch diskontinuierlich erfolgen, wobei eine oszillierende, eine periodische oder eine schrittweise Bewegung denkbar sind.
  • Die Laufrichtung des Abtragselementes verläuft quer zur Strömungsrichtung des im Dosierspalt strömenden und aus der Austrittsöffnung tretenden Mediums.
  • Sehr zweckmäßig ist es, wenn das Abtragselement an wenigstens einem seiner beiden stirnseitigen Enden über die Länge der Dosierlippe, oder der laufenden Oberfläche (Materialbahn und/oder Auftragswalze) hinaus eine Verlängerung aufweist.
  • An dieser beidseitigen Verlängerung lässt sich jeweils eine Reinigungseinrichtung, beispielsweise Bürsten, Luft- oder Wasserstrahler anordnen, so dass die nach außen transportierten Verunreinigungen entfernt werden. Die Reinigung des Abtragselementes erfolgt somit außerhalb der Auftragsvorrichtung, wodurch der eigentliche Streichprozess nicht gestört wird.
  • Darüber hinaus ist es von Vorteil, wenn das Abtragselement an der besagten beidseitigen, stirnseitigen Verlängerung jeweils auf eine vorhandene Spule oder Trommel nach seiner Reinigung aufwickelbar und für eine weitere Abtrageverwendung wieder abwickelbar ist.
  • Anstelle der Aufwickelung kann das Abtragselement auch als endlose, umlaufende Schlaufe zusammengefügt sein.
  • Zur translatorischen Bewegung des Abtragselementes können eine oder mehrere Antriebsmechanismen vorhanden sein, mit denen auch das Aufwickeln oder das Bewegen der Schlaufe realisierbar ist. Infolge der Bewegung bzw. des damit verbundenen Nachrückens eines "sauberen, frischen" Teils des Abtragselementes, wird über einen langen Zeitraum eine gleichmäßige und nur geringe Abnutzung des gesamten Abtragselementes erreicht.
  • Der oder die Antriebsmechanismen sind bevorzugt außerhalb der Länge der Auftragsdüse, d.h. der jeweiligen Düsenlippe angeordnet und sind von der Führer- oder Triebseite der Streichmaschine aus bedienbar.
  • Der Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, dass diese problemlos während des Auftragsprozesses kontinuierlich oder auch diskontinuierlich betrieben werden kann, ohne Fehler im aufgebrachten Strich auf der Materialbahn zu verursachen.
  • Nachfolgend soll die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles beschrieben werden.
  • Es zeigen
  • 1: einen Querschnitt einer grobschematisch dargestellten Auftragsdüse mit erfindungsgemäßem Abtragselement
  • 2 : die Draufsicht auf die Auftragsdüse gemäß 1
  • Aus der 1 ist eine sogenannte Freistrahldüse 1 zu entnehmen, mit der ein über die gesamte Breite der Düse reichender Strahlvorhang 2 eines Auftragsmediums M auf eine laufende Oberfläche aufbringbar ist. Das Auftragsmedium wird dabei entgegen der Schwerkraft und unter Druck auf eine laufende Papierbahn 3 aufgebracht, wobei die Papierbahn 3 über eine Stützwalze 4 läuft.
  • Bei einer nicht in Figuren dargestellten sogenannten Curtain Coating – Düse, wird dagegen der Mediumsvorhang im wesentlichen nur unter dem Einfluss der Schwerkraft oder auch mit Hilfe von elektrostatischen Kräften aufgebracht. Die Gestaltung der Auftragsdüse gleicht im Prinzip der Freistrahldüse, zumindest was die den Dosierspalt bildenden Düsenlippen betrifft.
  • Ein Einsatz der Erfindung bei dieser Art Auftragsdüse wäre ebenfalls denkbar.
  • Die nachstehend beschriebene Freistrahldüse 1 ist von der laufenden zu beschichtenden Fläche, also der Papierbahn 3, einige Millimeter beabstandet angeordnet, so dass sich der Strahl 2 des Auftragsmediums M frei und ungestützt bewegt, bevor er auf die Papierbahn 3 auftrifft.
  • Man erkennt in der 1, eine zulaufseitige Düsenlippe 5 und eine ablaufseitige Düsenlippe 6. Zwischen diesen beiden Lippen 5 und 6 besteht ein Dosierspalt 7.
  • Der Dosierspalt 7 zweigt von einer im Inneren der Auftragsdüse 1 vorhandenen Düsenkammer ab. Diese genannte Düsenkammer ist mit einer Zuführungsleitung für das Auftragsmedium M und einem Bypass, z.B. für Reinigungszwecke des Mediums M, verbunden, aber nicht in der Figur dargestellt.
  • Der Dosierspalt 7 bildet an den Enden der Düsenlippen 5 und 6 eine Austrittsöffnung 10 in Form eines der Breite B (bzw. Längserstreckung LD der Düse 1) der Düsen 5 und 6 angepassten langen Austrittsschlitzes, der der zu beschichtenden Papierbahn 3 zugewandt ist.
  • Zur Vermeidung oder Entfernung von unerwünschten Verunreinigungen V, die sich während des Beschichtens bevorzugt auf den Oberseiten 8 und/oder 9, insbesondere an der ablaufseitigen Austrittskante 11 der Austrittsöffnung 10 der Freistrahldüse 1 ansetzen, dient ein Abtragselement 12. Dieses Abtragselement 12 ist zumindest der ablaufseitigen Düsenlippe 6 zugeordnet und überspannt in seiner Längserstreckung die entsprechende Lippen – Oberseite 9, wo es anstelle der besagten Oberseite nun die Mediumspartikel aufnehmen und abtragen, das heißt wegtransportieren kann.
  • Das Abtragselement 12 ist aus Metall oder einem Kunststoff gefertigt und darüber hinaus bandartig ausgebildet. Es ist bei entsprechender Führung und Halterung mit Halteelementen 13 bestens geeignet, um kontinuierlich oder diskontinuierlich über die Oberseite 9 einschließlich der Austrittskante 11 parallel zu seiner Längserstreckung in Richtung des gezeigten Doppelpfeiles bewegt zu werden, wodurch die Verunreinigungen bzw. Mediumsansammlungen V aus dem Auftragsbereich geschafft werden.
  • Das Abtragselement 12 wird mit einer Laufgeschwindigkeit von ca. 1 cm/ min angetrieben. Seine Bewegung verläuft damit quer zur Strömungsrichtung (SM) des im Dosierspalt 7 strömenden und aus der Austrittsöffnung 10 tretenden Mediums.
  • Aus 2 ist erkennbar, dass das Abtragselement 12 an wenigstens einem seiner beiden stirnseitigen Enden 12a und 12b jeweils eine über die Länge LD der Düsenlippe 6 hinaus reichende Verlängerung 12c und 12d aufweist.
  • Das Abtragselement 12 ist somit auf eine vorhandene Spule oder Trommel 14 aufwickelbar.
  • Anstelle der Spule bzw. Spulen 14 ist das Abtragselement 12 in einer Ausführungsvariante auch als endlose Schlaufe 15 zusammenfügbar, wie in gestrichelten Linien in 2 eingezeichnet ist.
  • Mit wenigstens einem Antriebsmechanismus 16 kann das Abtragselement 12, wie ebenfalls in der 2 gezeigt ist, bewegt oder aufgewickelt werden.
  • Dieser Antriebsmechanismus 16 ist gut zugänglich, außerhalb der Länge (LD) der Düsenlippe 6 angeordnet.
  • Das Abtragselement 12 lässt sich vor dem Aufwickeln oder dem Weiterrücken der Endlosschlaufe 15 außerhalb der Düsenbreite B bzw. der Länge LD der Düsenlippe 6 reinigen. Der normale Auftragsprozess wird dadurch nicht beeinträchtigt. Außerdem können die vom Abtragselement 12 aufgenommenen Partikel V außerhalb leichter entfernt werden.
  • Zur Reinigung dienen Reinigungseinrichtungen 17, die vorteilhafterweise an beiden stirnseitigen Enden 12a und 12b des verlängerten Abtragselementes 12 angeordnet sind. Bürsten und/oder Flüssigkeits- und/oder Luftstrahler 17a oder auch Schaber 17b sind dafür gut geeignet. Die Bürsten oder Strahler 17a sowie die Schaber 17b können sowohl einzeln als auch in beliebiger, gewünschter Kombination miteinander betrieben werden und gewährleisten gute Reinigungseffekte. Nur symbolhaft sind diese Reinigungseinrichtungen jeweils paarweise zu beiden Seiten des Abtrageelementes dargestellt.

Claims (13)

  1. Vorrichtung zum Auftragen eines flüssigen oder pastösen Mediums auf eine laufende Oberfläche, die bei direktem Auftrag die Oberfläche einer Materialbahn, insbesondere eine Papier- oder Kartonbahn (3) ist und bei indirektem Auftrag die Oberfläche eines Übertragungselementes, beispielsweise eine Auftragswalze ist, welche das Medium (M) an die Materialbahn überträgt, mit einer Auftragsdüse (1), wobei diese Auftragsdüse (1) über die gesamte Breite (B) der laufenden Oberfläche (4) reicht und aus einer zulaufseitigen (5) und einer ablaufseitigen Düsenlippe (6) besteht, wobei die Düsenlippen (5, 6) jeweils eine nach außen weisende Oberseite (8, 9) aufweisen und zwischen den Düsenlippen (5, 6) ein Dosierspalt (7) gebildet ist, der in eine Austrittsöffnung (10) zur Abgabe des Mediums (M) an die laufende Oberfläche (4) übergeht, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Abtragselement (12) vorgesehen ist, welches geeignet ist, Verunreinigungen (V), insbesondere sich festsetzende Partikel des Auftragsmediums (M) aufzunehmen und aus der Auftragsdüse (1) zu schaffen.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Abtragselement (12) die Oberseite (8, 9) der wenigstens einen Düsenlippe (5, 6), vorzugsweise der ablaufseitigen Düsenlippe (6), überspannt.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Abtragselement (12) bandartig ausgebildet ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Abtragselement (12) in einer im wesentlichen parallel zu seiner Längserstreckung und zur Längserstreckung der Düsenlippe (5,6) verlaufenden Richtung beweglich angeordnet ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Abtragselement (12) mit einer Laufgeschwindigkeit von ca. 1 cm/ min quer zur Strömungsrichtung (SM) des im Dosierspalt (7) strömenden und aus der Austrittsöffnung (10) tretenden Mediums (M) entlang der Oberseite (8, 9) der Düsenlippe (12) traversiert.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das bandartige Abtragselement (12) über die gesamte Länge (LD) der Düsenlippe (5, 6) traversiert.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Abtragselement (12) an wenigstens einem seiner beiden stirnseitigen Enden (12a, 12b) über die Länge (LD) der Düsenlippe (5, 6) hinaus eine Verlängerung (12c, 12d) aufweist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Abtragselement (12) an seiner Verlängerung (12c, 12d) auf eine vorhandene Spule (14) aufwickelbar ist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Abtragselement (12) als endlose Schlaufe (15) zusammen fügbar ist.
  10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorher genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Antriebsmechanismus (16) zum Bewegen und /oder Aufwickeln des Abtragselementes (12) vorhanden ist.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmechanismus (16) außerhalb der Länge (LD) der Düsenlippe (5, 6) angeordnet ist.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Abtragselement (12) außerhalb der Länge (LD) der Düsenlippe (5, 6) reinigbar ist.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass als Reinigungseinrichtung (17) für das Abtragselement (12) Bürsten und/oder Flüssigkeits- und/oder Luftstrahler (17a) und/ oder Schaberelemente (17b) vorgesehen sind.
DE10316861A 2003-04-11 2003-04-11 Jet Flow-Cleaner Withdrawn DE10316861A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10316861A DE10316861A1 (de) 2003-04-11 2003-04-11 Jet Flow-Cleaner

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10316861A DE10316861A1 (de) 2003-04-11 2003-04-11 Jet Flow-Cleaner

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10316861A1 true DE10316861A1 (de) 2004-10-21

Family

ID=33016283

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10316861A Withdrawn DE10316861A1 (de) 2003-04-11 2003-04-11 Jet Flow-Cleaner

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE10316861A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2213380A1 (de) * 2009-01-22 2010-08-04 Coroplast Fritz Müller GmbH & Co. KG Auftragswerkzeug und Verfahren zum streifenförmigen Beschichten eines bahnförmigen Trägers

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19532920A1 (de) * 1995-09-06 1997-03-13 Voith Sulzer Papiermasch Gmbh Auftragswerk zum direkten oder indirekten Auftragen eines flüssigen oder pastösen Mediums auf eine laufende Materialbahn
DE19716647A1 (de) * 1997-04-21 1998-10-22 Jagenberg Papiertech Gmbh Verfahren und Vorrichtung zum Auftragen einer Pigmentstreichfarbe auf eine Papier- oder Kartonbahn
DE19814490A1 (de) * 1998-04-01 1999-10-07 Voith Sulzer Papiertech Patent Verfahren zur Vermeidung oder Beseitigung von Verstopfungen der Austrittsöffnung des Dosierspaltes eines Düsenauftragwerkes
DE19814491A1 (de) * 1998-04-01 1999-10-07 Voith Sulzer Papiertech Patent Verfahren und Vorrichtung zur Vermeidung oder Beseitigung von Verstopfungen im Dosierspalt eines Düsenauftragswerks
DE19950276A1 (de) * 1998-10-21 2000-04-27 Hilmar Vielhaber Vorrichtung zum Abschaben und/oder Auftragen einer Streichmasse auf Endlosbahnen von papierenen Flächengebilden

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19532920A1 (de) * 1995-09-06 1997-03-13 Voith Sulzer Papiermasch Gmbh Auftragswerk zum direkten oder indirekten Auftragen eines flüssigen oder pastösen Mediums auf eine laufende Materialbahn
DE19716647A1 (de) * 1997-04-21 1998-10-22 Jagenberg Papiertech Gmbh Verfahren und Vorrichtung zum Auftragen einer Pigmentstreichfarbe auf eine Papier- oder Kartonbahn
DE19814490A1 (de) * 1998-04-01 1999-10-07 Voith Sulzer Papiertech Patent Verfahren zur Vermeidung oder Beseitigung von Verstopfungen der Austrittsöffnung des Dosierspaltes eines Düsenauftragwerkes
DE19814491A1 (de) * 1998-04-01 1999-10-07 Voith Sulzer Papiertech Patent Verfahren und Vorrichtung zur Vermeidung oder Beseitigung von Verstopfungen im Dosierspalt eines Düsenauftragswerks
DE19950276A1 (de) * 1998-10-21 2000-04-27 Hilmar Vielhaber Vorrichtung zum Abschaben und/oder Auftragen einer Streichmasse auf Endlosbahnen von papierenen Flächengebilden

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2213380A1 (de) * 2009-01-22 2010-08-04 Coroplast Fritz Müller GmbH & Co. KG Auftragswerkzeug und Verfahren zum streifenförmigen Beschichten eines bahnförmigen Trägers

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0818574B1 (de) Reinigungsvorrichtung
DE4131131C2 (de) Vorrichtung zum Auftragen von Streichfarbe auf eine Faserstoffbahn
DE3120983A1 (de) Vorrichtung zum waschen des gummituchzylinders einer rotations-offsetpresse
DE69323214T2 (de) Vorrichtung und verfahren zur minimierung von beschichtungslücken auf einer papierbahn
DE102019105227A1 (de) Schaber mit Wasserschmierung
DE2823958A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur spritzbehandlung, insbesondere zum spritzlackieren von gegenstaenden
EP0817884B1 (de) Reinigungsvorrichtung
DE4444779A1 (de) Vorrichtung zum Auftragen eines flüssigen oder pastösen Mediums auf eine laufende Materialbahn, insbesondere aus Papier oder Karton
DE69718829T2 (de) Verfahren und vorrichtung zur reinigung einer bewegten oberfläche
DE19702605A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum direkten oder indirekten Auftragen eines flüssigen oder pastösen Mediums auf eine laufende Materialbahn
DE10316861A1 (de) Jet Flow-Cleaner
DE9111669U1 (de) Vorrichtung zum Auftragen von Streichfarbe auf eine Faserstoffbahn
DE19726078B4 (de) Maschine zum Lackieren oder Einfärben von Werkstücken
CH628689A5 (de) Florabnahmeaggregat am abnehmer einer karde.
EP2140066A1 (de) Reinigungsvorrichtung
DE102006027768B3 (de) Sprühleiste für Waschflüssigkeit
DE102021113146B3 (de) Entnebelungsvorrichtung und Verwendung
DE19744546A1 (de) Vorrichtung zur Herstellung von flächigem Glas
DE19508840B4 (de) Waschvorrichtung für beim Backen von Lebensmitteln verwendete Backunterlagen
DE10310316B4 (de) Anordnung zur Walzenreinigung
EP1842960B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen einer Oberfläche eines sich bewegenden Bandes
DE102005036667A1 (de) Auftragsverfahren
EP1391554A2 (de) Auftragswerk
EP1538263A1 (de) Beschichtungsvorrichtung
DE4231106A1 (de) Vorrichtung zum Auswaschen flexographischer Druckplatten

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: VOITH PATENT GMBH, 89522 HEIDENHEIM, DE

8139 Disposal/non-payment of the annual fee