DE10316836B4 - Elektrisch betätigbare Jalousie - Google Patents
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Abstract
Elektrisch betätigbare Jalousie,
die folgendes aufweist:
– einen Montagerahmen (1), der an einer Wand über einem Fenster fest montierbar ist und eine bestimmte Länge hat;
– ein Paar von Gehäusen (2), die an beiden Enden des Montagerahmens (1) befestigt sind;
– ein Paar von Aufwickelzylindern (4), die mit den Gehäusen (2) drehbar verbunden sind;
– Hebeschnüre (6), die auf das Paar von Aufwickelzylindern (4) gewickelt sind und davon abwickelbar sind, so daß sie um eine bestimmte Länge nach unten hängen;
– ein Drehrohr (3), das zwischen dem Paar von Aufwickelzylindern (4) angeordnet und damit verbunden ist und in einer Normalrichtung und einer Gegenrichtung drehbar ist;
– einen Antriebsmotor (9), der mit dem Drehrohr (3) verbunden ist;
– eine Vielzahl von Lamellen (5), die unter dem Paar von Gehäusen (2) angeordnet sind, um von den Hebeschnüren (6) aufwärts und abwärts gefahren zu werden;...
die folgendes aufweist:
– einen Montagerahmen (1), der an einer Wand über einem Fenster fest montierbar ist und eine bestimmte Länge hat;
– ein Paar von Gehäusen (2), die an beiden Enden des Montagerahmens (1) befestigt sind;
– ein Paar von Aufwickelzylindern (4), die mit den Gehäusen (2) drehbar verbunden sind;
– Hebeschnüre (6), die auf das Paar von Aufwickelzylindern (4) gewickelt sind und davon abwickelbar sind, so daß sie um eine bestimmte Länge nach unten hängen;
– ein Drehrohr (3), das zwischen dem Paar von Aufwickelzylindern (4) angeordnet und damit verbunden ist und in einer Normalrichtung und einer Gegenrichtung drehbar ist;
– einen Antriebsmotor (9), der mit dem Drehrohr (3) verbunden ist;
– eine Vielzahl von Lamellen (5), die unter dem Paar von Gehäusen (2) angeordnet sind, um von den Hebeschnüren (6) aufwärts und abwärts gefahren zu werden;...
Description
- Die Erfindung betrifft eine elektrisch betätigbare Jalousie, die zum Einbau an einem Fenster vorgesehen ist, wobei die elektrisch betätigbare Jalousie so ausgebildet ist, daß sie automatisch heruntergefahren und hochgefahren werden kann, wobei sich der Kippwinkel ihrer Lamellen einstellen läßt.
- Im allgemeinen sind die Fenster von Wohngebäuden, Büroräumen und dergleichen mit Vorhängen oder Jalousien ausgestattet, um die Privatsphäre eines Bewohners oder Benutzers zu gewährleisten sowie natürliches Licht und Wärmeisolierung vorzusehen, wobei die Jalousien so ausgebildet sind, daß sie je nach Erfordernis herunter- oder heraufbewegt werden können.
- Bei solchen Anwendungen verwendete Jalousien sind gewöhnlich in Jalousien vom vertikalen Typ und in Jalousien vom horizontalen Typ unterteilt. Beide Typen sind gewöhnlich so ausgebildet, daß die durch sie hindurchtretende Lichtmenge durch Einstellen eines Neigungswinkels bzw. Kippwinkels ihrer Lamellen gesteuert wird; die Konstruktionen weichen aber insofern voneinander ab, als ein Unterschied bei der Schließrichtung und Öffnungsrichtung der Lamellen der beiden Typen besteht.
- Da bei herkömmlichen handbetätigten Jalousien der Benutzer zu der Jalousie hingehen und an einer gewünschten Schnur ziehen muß, um die Jalousie herauf- oder herunterzufahren oder den Kippwinkel der Lamellen einzustellen, ist die Benutzung umständlich.
- Zur Lösung dieser Probleme sind heutzutage verschiedene elektrisch betätigbare Jalousien bekannt, die mittels Fernsteuerung elektrisch betätigt werden können. Weil solche herkömmlichen elektrisch betätigbaren Jalousien mit einem Motor zum Hoch- und Herunterfahren der Jalousie und einem Motor zur Steuerung des Kippwinkels der Lamellen der Jalousie ausgestattet sein müssen, gibt es insofern Probleme, als die Anzahl der Komponenten und damit die Herstellungskosten hoch sind.
- Aus der
EP 0 887 507 A2 ist ein Kippmechanismus zum Steuern des Kippwinkels der Lamellen einer Jalousie bekannt, wobei der Kippmechanismus dort zum Steuern des Kippwinkels von separaten Gruppen von Lamellen einer Jalousie ausgelegt ist. Dort ist eine erste Leiter an einem Ansatz einer ersten Platte angebracht, während eine zweite Leiter an einem Ansatz einer zweiten Platte angebracht ist. Die Drehung einer Kippstange bringt dann eine Drehung der ersten Platte und der zweiten Platte in die gleichen Richtung mit sich, mit der Folge, daß die ersten und zweiten Gruppen von Lamellen gleichmäßig gedreht werden. Eine weitere Drehung der Kippstange in die gleiche Richtung bringt dann eine Drehung der zweiten Platte in eine entgegengesetzte Richtung mit sich, so daß die ersten und zweiten Gruppen von Lamellen der Jalousien entgegengesetzte Kippwinkel annehmen. Der Betrieb der dort beschriebenen Jalousien wird offenbar mechanisch ausgeführt. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine elektrisch betätigbare Jalousie anzugeben, die so konzipiert ist, daß sie automatisch ausgefahren bzw. zusammengefaltet werden kann, wobei der Kippwinkel der Lamellen gesteuert wird, und zwar unter Verwendung einer Fernsteuerung.
- Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, eine elektrisch betätigbare Jalousie gemäß dem Patentanspruch 1 anzugeben. Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen elektrisch betätigbaren Jalousie sind in den Unteransprüchen angegeben.
- Die erfindungsgemäße elektrisch betätigbare Jalousie weist folgendes auf: einen Montagerahmen, der an einer Wand über einem Fenster fest montierbar ist und eine bestimmte Länge hat;
ein Paar von Gehäusen, die an beiden Enden des Montagerahmens befestigt sind;
ein Paar von Aufwickelzylindern, die mit den Gehäusen drehbar verbunden sind; Hebeschnüre, die auf das Paar von Aufwickelzylindern gewickelt sind und davon abwickelbar sind, so daß sie um eine bestimmte Länge nach unten hängen;
ein Drehrohr, das zwischen dem Paar von Aufwickelzylindern angeordnet und damit verbunden ist und in einer Normalrichtung und einer Gegenrichtung drehbar ist;
einen Antriebsmotor, der mit dem Drehrohr verbunden ist;
eine Vielzahl von Lamellen, die unter dem Paar von Gehäusen angeordnet sind, um von den Hebeschnüren aufwärts und abwärts gefahren zu werden; und
Einrichtungen zur Steuerung des Kippwinkels der Lamellen durch eine Drehkraft des Drehrohrs, die folgendes aufweisen: - a) eine Drehwelle, die mit einem Ende des Drehrohrs axial verbunden ist;
- b) eine erste drehbare Nockenscheibe, die mit einem Ende der Drehwelle drehbar verbunden ist;
- c) eine zweite drehbare Nockenscheibe, die unterhalb der ersten drehbaren Nockenscheibe drehbar gehaltert und mit der obersten Lamelle der Vielzahl von Lamellen verbunden ist;
- d) ein Verbindungsglied, das an seinen Enden mit der ersten drehbaren Nockenscheibe und der zweiten drehbaren Nockenscheibe verbunden ist; und
- e) eine Einrichtung zum Begrenzen des Drehwinkels der ersten drehbaren Nockenscheibe.
- In Weiterbildung der elektrisch betätigbaren Jalousie ist vorgesehen, daß jeder Aufwickelzylinder an seiner äußeren Oberfläche mit einem Gewindebereich und an seiner inneren Oberfläche mit mindestens einer Paßrippe versehen ist und jedes Gehäuse an seiner inneren Oberfläche mit einem mit dem Gewindebereich des Aufwickelzylinders zusammenpassenden Gewindebereich versehen ist; und daß das Drehrohr an seiner äußeren Oberfläche mit einer der Paßrippe entsprechenden Paßnut versehen ist, so daß das Paar von Aufwickelzylindern während der Drehbewegung des Drehrohrs aufeinander zu bzw. voneinander weg bewegt wird.
- In Weiterbildung der erfindungsgemäßen Jalousie ist vorgesehen, daß die Einrichtung zum Begrenzen des Drehwinkels der ersten drehbaren Nockenscheibe folgendes aufweist:
ein Paar von Vorsprüngen, die an der ersten drehbaren Nockenscheibe so befestigt sind, daß sie an diametral gegenüberliegenden Seiten positioniert sind;
Festlegeelemente, die an der Drehwelle vorgesehen sind, wobei die Festlegeelemente mit den Vorsprüngen der ersten drehbaren Nockenscheibe in Kontakt gelangen, um eine Drehkraft auf die Drehwelle der ersten drehbaren Nockenscheibe zu übertragen; und
ein an dem Gehäuse festgelegtes Anschlagelement, um den Drehbereich des Vorsprungs der ersten drehbaren Nockenscheibe zu begrenzen. - Bei der erfindungsgemäßen Jalousie wird ein Drehrohr verwendet, das zu Beginn von einem Antriebsmotor gedreht wird, wobei die Drehkraft des Drehrohres auf die Drehwelle übertragen wird, die axial mit einem Ende des Drehrohres verbunden ist, um die Drehwelle zu drehen. Dabei wird die Drehkraft der Drehwelle auf die erste Nockenscheibe übertragen, die drehbar mit einem Ende der Drehwelle verbunden ist, wobei die Drehkraft der ersten Nockenscheibe über ein Verbindungsglied auf die zweite drehbare Nockenscheibe übertragen wird.
- Infolgedessen wird bei der erfindungsgemäßen Jalousie die Nockenwelle der zweiten Nockenscheibe gedreht, so daß die oberste Lamelle, die mit der Nockenwelle verbunden ist, gedreht wird, so daß auf diese Weise der Kippwinkel der obersten Lamelle verändert wird. Auf diese Weise wird die Vielzahl von Lamellen, die unterhalb der obersten Lamelle angeordnet sind, unter dem gleichen Winkel wie die oberste Lamelle gekippt. Dies erfolgt beispielsweise über Haltestreifen, die mit der obersten Lamelle und den anderen Lamellen verbunden sind.
- Bei der erfindungsgemäßen elektrisch betätigbaren Jalousie können somit die Aufwärts- und Abwärtsbewegungen der Jalousie sowie die Steuerung des Kippwinkels der Lamellen mit einem einzigen Antriebsmotor gewährleistet werden, so daß der Gesamtaufbau der Jalousie vereinfacht wird und die Produktionskosten reduziert werden können.
- Die Erfindung wird nachstehend anhand der Beschreibung von Ausführungsbeispielen und unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Diese zeigen in:
-
1 eine Perspektivansicht, die das Aussehen einer elektrisch betätigbaren Jalousie gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt; -
2A eine vergrößerte Ansicht eines eingekreisten Bereiches A in1 ; -
2B eine vergrößerte Ansicht eines eingekreisten Bereiches B in1 ; -
3 eine Querschnittsansicht von wesentlichen Komponenten der elektrisch betätigbaren Jalousie gemäß der Erfindung; -
4 eine Perspektivansicht einer ersten drehbaren Nockenscheibe der elektrisch betätigbaren Jalousie gemäß der Erfindung, wobei eine Rückseite der ersten drehbaren Nockenscheibe gezeigt ist; -
5A eine Seitenansicht der elektrisch betätigbaren Jalousie gemäß der Erfindung, wobei die Jalousie heruntergefahren ist; und -
5B eine Seitenansicht der elektrisch betätigbaren Jalousie gemäß der Erfindung, wobei die Jalousie hochgefahren ist. - Die Erfindung wird nachstehend beispielhaft unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen im einzelnen beschrieben.
- Die
1 bis5B zeigen eine Konstruktion zum Hoch- und Herunterfahren von Lamellen einer elektrisch betätigbaren Jalousie gemäß einer Ausführungsform der Erfindung sowie eine Konstruktion zur Steuerung des Kippwinkels der Lamellen der Jalousie. - Wie die
1 bis5B zeigen, ist ein Montagerahmen1 an einer Wand oberhalb eines Fensters mit Befestigungselementen, wie etwa Schrauben, fest ange bracht. Ein Paar von Gehäusen2 sind an dem Montagerahmen1 so angebracht, daß sie nahe den gegenüberliegenden Enden des Montagerahmens1 positioniert sind. Wie3 zeigt, ist jedes Gehäuse2 an einer inneren Oberfläche mit einem Innengewindebereich ausgebildet, und ein Aufwickelzylinder4 , der eine Außengewindefläche hat, ist mit dem Innengewindebereich des Gehäuses2 in Eingriff. - Während also die Aufwickelzylinder
4 von einer auf sie übertragenen Drehkraft gedreht werden, werden die Aufwickelzylinder4 in Horizontalrichtung aufeinander zu bzw. voneinander weg bewegt, während sie in den Gehäusen2 abgestützt sind. Ein Drehrohr3 , auf das die Drehkraft von einem Antriebsmotor9 übertragen wird, ist mit den Aufwickelzylindern4 an seinen gegenüberliegenden Enden so verbunden, daß es die Drehkraft auf die Aufwickelzylinder4 überträgt. - Jeder Aufwickelzylinder
4 weist an einer inneren Oberfläche eine Vielzahl von in Längsrichtung verlaufenden und gleichbeabstandeten Rippen bzw. Vorsprüngen4a auf, und das Drehrohr3 weist an seiner äußeren Oberfläche passende Nuten3a auf, die den Längsvorsprüngen4a entsprechen. Somit wird die Drehkraft zwischen den Aufwickelzylindern4 und dem Drehrohr3 übertragen. - Ein Paar von Hebeschnüren
6 sind um die Aufwickelzylinder4 herumgewickelt und dienen dazu, Lamellen5 der Jalousie zu heben und zu senken, wie2B zeigt. Die Hebeschnüre6 sind durch die Lamellen5 hindurchgeführt. Die Lamellen5 sind von einem Paar von Haltestreifen7 gehalten, damit ihr Kippwinkel steuerbar ist. Die Haltestreifen7 sind mit gleich beabstandeten Halteschnüren (nicht gezeigt) versehen, um zwischen den Lamellen5 einen bestimmten Abstand einzuhalten. - Eine Drehwelle
11 , die als Einrichtung zur Steuerung des Kippwinkels von Lamellen5 dient, ist in ein Ende des Drehrohrs3 in Axialrichtung eingesetzt. Eine erste drehbare Nockenscheibe12 ist mit einem äußeren Ende der Drehwelle11 drehbar verbunden. Eine zweite drehbare Nockenscheibe13 ist unter der ersten drehbaren Nockenscheibe12 positioniert, und ein Verbindungsglied14 ist zwischen der ersten drehbaren Nockenscheibe12 und der zweiten drehbaren Nockenscheibe13 so angeordnet, daß es die Drehkraft der ersten drehbaren Nockenscheibe12 auf die zweite drehbare Nockenscheibe13 überträgt. - Eine Nockenwelle
13a der zweiten drehbaren Nockenscheibe13 ist mit der obersten Lamelle5' der Lamellen5 so verbunden, daß die Drehkraft der zweiten drehbaren Nockenscheibe13 auf die oberste Lamelle5' übertragen wird. Die Nockenwelle13a der zweiten drehbaren Nockenscheibe13 wird von einem Haltearm15 gehalten. - Wie
4 zeigt, ist die erste drehbare Nockenscheibe12 an ihren diametral gegenüberliegenden Seiten mit einem Paar von daran befestigten vorstehenden Schrauben12a versehen. Eine Schraubenfeder mit zwei Mitnehmer- bzw. Hakenenden11' ist über einem äußeren Ende der Drehwelle11 so befestigt, daß sie eine Vorwärts- und Rückwärtsdrehkraft der Drehwelle11 auf die erste drehbare Nockenscheibe12 überträgt. Zur Begrenzung des Drehwinkels der Drehwelle11 innerhalb eines Bereichs von 180° weist das Gehäuse2 einen Anschlag2a auf. - Nachstehend werden der Betrieb und die Funktionen der elektrisch betätigbaren Jalousie gemäß der oben beschriebenen Ausführungsform der Erfindung erläutert.
- Wenn der Jalousie von einer Fernsteuerung oder einem Hauptschalter ein Energiesignal zugeführt wird, wird der Antriebsmotor
9 angetrieben und dreht das Drehrohr3 in Vorwärtsrichtung, so daß die beiden Aufwickelzylinder4 , die mit dem Gehäuse2 in Schraubverbindung sind, gedreht werden, so daß die um die Aufwickelzylinder4 herumgewickelten Hebeschnüre6 abgewickelt werden können. - Während der Drehbewegung der Aufwickelzylinder
4 werden diese allmählich voneinander wegbewegt, während gleichzeitig die Gehäuse2 in einer festgelegten Position gehalten werden. Infolgedessen werden, obwohl die Hebeschnüre6 jeweils über eine bestimmte Breite um die Außenflächen der Aufwickelzylinder4 herumgewickelt sind, die Positionen, über die die Hebeschnüre6 um die Aufwickelzylinder4 auf- und abgewickelt werden, konstant beibehalten, so daß ein Verheddern der Hebeschnüre6 vermieden wird. - Während die Hebeschnüre
6 von den Aufwickelzylindern4 abgewickelt werden, wird die Vielzahl von Lamellen5 nacheinander entfaltet, um z. B. ein Fenster abzuschirmen, so daß der Hausbewohner gegen Sicht von außen abgeschirmt wird, wie die1 und5A zeigen. - Wenn die Jalousie hochgefahren werden soll, um das Fenster freizugeben, wird dem Antriebsmotor
9 ein Umkehr-Antriebssignal zugeführt, um das Drehrohr3 in die Gegenrichtung zu drehen. Mit der Gegendrehung des Drehrohrs3 wird der Aufwickelzylinder4 ebenfalls in die Gegenrichtung gedreht, so daß die Hebeschnüre6 darauf aufwickelt werden. Infolgedessen werden die Lamellen5 von unten nach oben aufeinanderfolgend zusammengefaltet, wie5B zeigt. - Während des Wickelvorgangs der Hebeschnüre
6 werden die Aufwickelzylinder4 in eine Richtung horizontal bewegt, die zu ihrer Bewegungsrichtung beim Abwickelvorgang entgegengesetzt ist, weil die Aufwickelzylinder4 mit den an dem Montagerahmen1 angebrachten Gehäusen2 in Schraubeingriff sind. Daher werden die Hebeschnüre6 gleichmäßig um die äußere Oberfläche der Aufwickelzylinder4 herum über eine bestimmte Breite aufwickelt. - Gemäß der Erfindung kann der Kippwinkel der Lamellen
5 durch die Drehkraft des Drehrohrs3 gesteuert werden. Der Vorgang der Steuerung des Kippwinkels der Lamellen5 wird nachstehend unter Bezugnahme auf die3 und5A und5B beschrieben. - Während das Drehrohr
3 anfangs von dem Antriebsmotor9 gedreht wird, wird die Drehkraft des Drehrohrs3 auf die Drehwelle11 übertragen, so daß die Drehwelle11 gedreht wird. Infolgedessen gelangen die Mitnehmerenden11' der Schraubenfeder, die um die Drehwelle11 gewickelt ist, in Kontakt mit den von der ersten drehbaren Nockenscheibe12 vorspringenden Schrauben12a und drücken sie in eine bestimmte Richtung, so daß eine Drehkraft von der Drehwelle11 auf die erste drehbare Nockenscheibe12 übertragen wird. Da hierbei die Mitnehmerenden11' der Schraubenfeder mit dem am Gehäuse1 vorgesehenen Anschlag2a in Anlage gelangen, wird der Drehwinkel der Drehwelle11 auf einen Bereich von 180° begrenzt. - Die Drehkraft der ersten drehbaren Nockenscheibe
12 wird über das Verbindungsglied14 auf die zweite drehbare Nockenscheibe13 übertragen. Infolgedessen wird die Nockenwelle13a der zweiten drehbaren Nockenscheibe13 gedreht, so daß die mit der Nockenwelle13a verbundenen obersten Lamellen5' geschwenkt werden, so daß der Kippwinkel der obersten Lamellen5' geändert wird. - Daher wird die Vielzahl von Lamellen
5 , die sich unter der obersten Lamelle5' befinden, mit dem gleichen Winkel wie die oberste Lamelle5' gekippt, und zwar mittels der Haltestreifen7 , die mit der obersten Lamelle5' und den Lamellen5 verbunden sind. Die Vielzahl von Lamellen5 wird beim Herunterfahren der Jalousie unter einem Kippwinkel gehalten, wie er in5A gezeigt ist, während die Vielzahl von Lamellen5 unter einem Kippwinkel gemäß55 gehalten wird, d. h. in einer Kipprichtung, die zu der Kipprichtung von5A entgegengesetzt ist, wenn die Jalousie hochgefahren wird. - Obwohl bei diesem Vorgang die Drehbewegung der Drehwelle
11 , die mit dem Drehrohr3 verbunden ist, durch den Anschlag2a auf einen bestimmten Drehwinkelbereich begrenzt wird, wird das Drehrohr3 gemeinsam mit den Aufwickelzylindern4 fortlaufend gedreht, so daß die Hebeschnüre auf- oder abgewickelt werden. - Somit wird nur die anfängliche Drehkraft des Drehrohrs
3 für die Steuerung des Kippwinkels der Lamellen5 genutzt, und die weitere Drehkraft des Drehrohrs3 wird nur für die Hoch- und Herunterfahrbewegung der Lamellen5 genutzt.
Claims (3)
- Elektrisch betätigbare Jalousie, die folgendes aufweist: – einen Montagerahmen (
1 ), der an einer Wand über einem Fenster fest montierbar ist und eine bestimmte Länge hat; – ein Paar von Gehäusen (2 ), die an beiden Enden des Montagerahmens (1 ) befestigt sind; – ein Paar von Aufwickelzylindern (4 ), die mit den Gehäusen (2 ) drehbar verbunden sind; – Hebeschnüre (6 ), die auf das Paar von Aufwickelzylindern (4 ) gewickelt sind und davon abwickelbar sind, so daß sie um eine bestimmte Länge nach unten hängen; – ein Drehrohr (3 ), das zwischen dem Paar von Aufwickelzylindern (4 ) angeordnet und damit verbunden ist und in einer Normalrichtung und einer Gegenrichtung drehbar ist; – einen Antriebsmotor (9 ), der mit dem Drehrohr (3 ) verbunden ist; – eine Vielzahl von Lamellen (5 ), die unter dem Paar von Gehäusen (2 ) angeordnet sind, um von den Hebeschnüren (6 ) aufwärts und abwärts gefahren zu werden; und – Einrichtungen (11 –14 ) zur Steuerung des Kippwinkels der Lamellen (5 ) durch eine Drehkraft des Drehrohrs (3 ), die folgendes aufweisen: a) eine Drehwelle (11 ), die mit einem Ende des Drehrohrs (3 ) axial verbunden ist; b) eine erste drehbare Nockenscheibe (12 ), die mit einem Ende der Drehwelle (11 ) drehbar verbunden ist; c) eine zweite drehbare Nockenscheibe (13 ), die unterhalb der ersten drehbaren Nockenscheibe (12 ) drehbar gehaltert und mit der obersten Lamelle (5' ) der Vielzahl von Lamellen (5 ) verbunden ist; d) ein Verbindungsglied (14 ), das an seinen Enden mit der ersten drehbaren Nockenscheibe (12 ) und der zweiten drehbaren Nockenscheibe (13 ) verbunden ist; und e) eine Einrichtung (2a ,11' ,12a ) zum Begrenzen des Drehwinkels der ersten drehbaren Nockenscheibe (12 ). - Elektrisch betätigbare Jalousie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Aufwickelzylinder (
4 ) an seiner äußeren Oberfläche mit einem Gewindebereich und an seiner inneren Oberfläche mit mindestens einer Paßrippe (4a ) versehen ist und jedes Gehäuse (2 ) an seiner inneren Oberfläche mit einem mit dem Gewindebereich des Aufwickelzylinders zusammenpassenden Gewindebereich versehen ist und daß das Drehrohr (3 ) an seiner äußeren Oberfläche mit einer der Paßrippe (4a ) entsprechenden Paßnut (3a ) versehen ist, so daß das Paar von Aufwickelzylindern (4 ) während der Drehbewegung des Drehrohrs (3 ) aufeinander zu bzw. voneinander weg bewegt wird. - Elektrisch betätigbare Jalousie nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (
2a ,11' ,12a ) zum Begrenzen des Drehwinkels der ersten drehbaren Nockenscheibe (12 ) folgendes aufweist: – ein Paar von Vorsprüngen (12a ), die an der ersten drehbaren Nockenscheibe (12 ) so befestigt sind, daß sie an diametral gegenüberliegenden Seiten positioniert sind; – Festlegeelemente (11' ), die an der Drehwelle (11 ) vorgesehen sind, wobei die Festlegeelemente (11' ) mit den Vorsprüngen (12a ) der ersten drehbaren Nockenscheibe (12 ) in Kontakt gelangen, um eine Drehkraft auf die Drehwelle (11 ) der ersten drehbaren Nockenscheibe (12 ) zu übertragen; und – ein an dem Gehäuse (2 ) festgelegtes Anschlagelement (2a ), um den Drehbereich des Vorsprungs (12a ) der ersten drehbaren Nockenscheibe (12 ) zu begrenzen.
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