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DE1031682B - Aufrauhmaschine, insbesondere Sohlenaufrauhmaschine - Google Patents

Aufrauhmaschine, insbesondere Sohlenaufrauhmaschine

Info

Publication number
DE1031682B
DE1031682B DESCH18731A DESC018731A DE1031682B DE 1031682 B DE1031682 B DE 1031682B DE SCH18731 A DESCH18731 A DE SCH18731A DE SC018731 A DESC018731 A DE SC018731A DE 1031682 B DE1031682 B DE 1031682B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
plate
roughened
roughening
conveyor belt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH18731A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Naegel
Otto Quedenbaum
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hanke & Co Schuhmaschinen
Original Assignee
Hanke & Co Schuhmaschinen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hanke & Co Schuhmaschinen filed Critical Hanke & Co Schuhmaschinen
Priority to DESCH18731A priority Critical patent/DE1031682B/de
Publication of DE1031682B publication Critical patent/DE1031682B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D37/00Machines for roughening soles or other shoe parts preparatory to gluing

Landscapes

  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

Es sind Aufrauhmaschinen bekannt, die ein Aufrauhwerkzeug, beispielsweise ein über zwei Walzen geführtes endloses Schleifband, und ein Förderband aufweisen, welches über dem Schleifband angeordnet ist, und den aufzurauhenden Teil, beispielsweise eine Sohle, zu- und abführt. Der aufzurauhende Teil wird auf eine Platte aufgelegt, deren eine Fläche eine der beiden Schleifbandwalzen etwa tangiert. Bei derartigen Aufrauhmaschinen besteht die Gefahr, daß der aufzurauhende Teil durch die Maschine hindurchläuft, ohne aufgerauht zu werden, weil Schleifband und Förderband an der Arbeitsstelle gleiche Bewegungsrichtung aufweisen.
Auch sind Aufrauhmaschinen bekannt, die als Aufrauhwerkzeug eine Bürste aufweisen, die oberhalb einer Fördereinrichtung gelagert ist, welche aus einem Förderband und aus einer Förderrolle besteht. Zwischen der Bürste und dem Förderband bzw. der Förderrolle ist je eine längs einer Kante messerartig geschärfte Platte so angeordnet, daß die geschärfte Kante etwa in der Ebene liegt, welche das Aufrauhwerkzeug tangiert. Das aufzurauhende Werkstück wird im Raum zwischen den scharfen Kanten der beiden Platten beeinflußt. Da die Förderwalze und das Förderband das Werkstück jedoch in diesem Bereich nicht abstützen, kann es ausweichen, wodurch es unter Umständen überhaupt nicht aufgerauht wird. Da darüber hinaus beide Platten mit der Ebene, in der das aufzurauhende Werkstück geführt wird, einen Winkel einschließen und das Werkstück sich dementsprechend in das Förderband eindrückt, so wird das Werkstück praktisch mit der Umlaufgeschwindigkeit des Förderbandes bewegt. Auch in diesem Fall ist es möglich, daß das aufzurauhende Werkstück durch die Maschine hindurchläuft, ohne aufgerauht zu werden. Hinzu kommt, daß das Werkstück infolge der gegenseitigen Zuordnung der einzelnen Teile gegen die scharfe Kante der Platte anstoßen kann, die zwischen der Bürste und der Förderwalze angeordnet ist.
Bei anderen Aufrauhmaschinen ist es bekannt, dem Aufrauhwerkzeug eine Abbürsteinrichtung nachzuschalten. Sie besteht aus einer Bürste, welche mehreren schräggestellten Führungsplatten zugeordnet ist, von denen eine unter Federwirkung stehend mittels einer Parallelogrammführung der Dicke des zu bearbeitenden Gegenstandes entsprechend so verschwenkbar ist, daß ihre dem aufzurauhenden Werkstück zugewandte Fläche stets parallel zu den beiden anderen Führungsplattenflächen verläuft, die nur auf die andere Fläche des aufzurauhenden Werkstückes einwirken. Die beiden feststehend angeordneten Platten, die auf die vorher aufgerauhte Fläche, beispielsweise einer Sohle, einwirken, sind an ihren einander zugewandten Kanten angeschärft. Die parallel ver-
Aufrauhmaschine,
insbesondere Sohlenaufrauhmaschine
Anmelder:
Schuhmaschinen-Gesellschaft
Hanke & Co. m.b.H.,
Alfeld/Leine, Am Bahnhof 8
Wilhelm Nägel, Alfeld/Leine,
und Otto Quedenbaum, Bethein (Hann.),
sind als Erfinder genannt worden
schwenkbare Platte wird auf die größtmögliche Dicke des zu bearbeitenden Werkstückes, beispielsweise einer Sohle, eingestellt und paßt sich der Sohlendicke im übrigen selbsttätig an. Sie wird so beeinflußt, daß sie dem Andrücken des abzubürstenden Gegenstandes an zwei Förderrollen dient, also nicht bremsend wirkt. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs erwähnten Aufrauhmaschinen weiterzubilden. Ausgehend von einer Aufrauhmaschine bekannter Art, die außer einem Aufrauhwerkzeug, beispielsweise einem über zwei Walzen geführten Schleifband, ein die Sohle zu- und abführendes Förderband aufweist, denen eine längs einer Kante messerartig geschärfte Platte so zugeordnet ist, daß die geschärfte Kante etwa in der Ebene liegt, die das Aufrauhwerkzeug tangiert, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, zum Erzielen einer erhöhten Bremswirkung die dem Werkstück zugewandte Fläche der Anpreßplatte aufzurauhen und letztere so einstellbar anzuordnen, daß ihre angeschärfte Kante mit verhältnismäßig geringem Abstand, vorzugsweise 2 bis 3 mm, von der Ebene entfernt ist, die durch die Drehachsen der das Schleifband führenden Walzen festgelegt ist, und die aufgerauhte Fläche ständig parallel zur Förderbandebene zu führen. Dadurch ist es möglich, die dem Aufrauhwerkzeug und dem Förderband zugeordnete Bremsplatte als wirksame Bremse für den aufzurauhenden Gegenstand bis zu der Stelle zu verwenden, an der das Aufrauhwerkzeug auf den aufzurauhenden Gegenstand einwirkt.
Es ist zweckmäßig, die Platte mit schräg und/oder quer zur Bewegungsrichtung des aufzurauhenden Gegenstandes verlaufenden Riefen zu versehen. Diese derart gestaltete Aufrauhmaschine eignet sich insbesondere zum Aufrauhen von dehnbaren Gegen-
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ständen, wie solchen aus Gummi, Kunststoff od. dgl., wenngleich sie auch zum Aufrauhen von Leder dienen kann.
In der Zeichnung wird die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels erläutert.
Der aufzurauhende Gegenstand wird auf eine Zuführplatte 1 aufgelegt und einem über Walzen 2, 3 geführten Förderband 4 zugeführt. Oberhalb der Förderbandebene ist eine Bremsplatte 5 heb- und senkbar, wie durch die Pfeile 6, und verschiebbar, wie durch die Pfeile 7 angedeutet, angeordnet. Die Bremsplatte kann, um das Aufrauhwerkzeug leicht auswechseln zu können, auch noch zusätzlich schwenkbar gelagert sein. Die dem Förderband 4 zugewandte Fläche der Bremsplatte 5 ist mit Riefen 8 versehen, die schräg und/oder quer zur Bewegungsrichtung der Sohle verlaufen können. Die dem über zwei Walzen 9,10 geführten, in Richtung der Pfeile 6 in bekannter Weise einstellbaren Schleifband 11 zugewandte Kante 12 der Bremsplatte 5 ist, wie ebenfalls bekannt, messerartig angeschärft. Die Bremsplatte wird derart angeordnet, daß ihre Kante 12 mit verhältnismäßig geringem Abstand, beispielsweise 2 bis 3 mm, vor der Ebene liegt, die durch die Drehachsen der Walzen 9,10 festgelegt ist, wobei die aufgerauhte Fläche der Bremsplatte 5 etwa in der Ebene liegt, die das Schleifband 11 tangiert. Dadurch wird der aufzurauhende Gegenstand, beispielsweise eine Sohle, solange bremsend beeinflußt, wie dies praktisch überhaupt nur möglich ist.
Die Bremsplatte 5 ist an einem Träger 13 befestigt, der in einer Gewindehülse 14 gelagert ist. In der Gewindehülse 14 ist eine Ausnehmung für eine Feder 15 vorgesehen, welche das Bestreben hat, die Platte 5 nach unten zu drücken bzw. es der Bremsplatte 5 erlaubt, sich unter Beibehaltung ihrer zur Förderbandfläche parallelen Lage nach aufwärts zu bewegen, wenn die Platte 5 durch einen aufzurauhenden Gegenstand beeinflußt wird, der eine Höhenbeweglichkeit der Platte 5 erfordert. Die Platte 5 kann also leicht nachgeben, wenn sich die Dicke des zu bearbeitenden Werkstückes ändert. Das Einstellen der Platte 5 zur Schleifbandwalze 10 erfolgt durch Verdrehen der Gewindehülse 14, die in der eingestellten Lage durch die Mutter 16 festgelegt wird. Die Höhenbeweglichkeit der Platte 5 ist begrenzt durch das Zwischenmaß 17, das sich nach Lösen der Muttern 18 verändern läßt. Die Gewindebuchse 14 ist in einem Träger 19 gelagert, der sich in Richtung der Werkstückförderrichtung verstellen läßt. Um diese Verstellung zu erreichen, ist der Träger 19 mit einem Langloch 20 versehen, durch das Schrauben 21 hindurchfassen, die den Träger 19 gegenüber einem Tragkörper 22 der Maschine festzulegen gestatten.

Claims (2)

  1. Patentanspruch ε-1. Aufrauhmaschine, insbesondere Sohlenauf■*. rauhmaschine, bestehend aus einem Aufrauhwerkzeug, beispielsweise einem über zwei Walzen geführten, endlosen Schleifband, und einem die Sohle zu- und abführenden Förderband, die an der Arbeitsstelle gleiche Bewegungsrichtung aufweisen und zwischen denen eine längs einer Kante messerartig geschärfte Platte so angeordnet ist, daß die geschärfte Kante etwa in der Ebene liegt, die das Aufrauhwerkzeug tangiert, unter Verwendung einer senkrecht zu ihrer Druckrichtung beweglichen Anpreßplatte, dadurch gekennzeichnet, daß zum Erzielen einer erhöhten Bremswirkung die dem Werkstück zugewandte Fläche der Anpreßplatte (5) aufgerauht und letztere so einstellbar angeordnet ist, daß ihre angeschärfte Kante (12) mit verhältnismäßig geringem Abstand, vorzugsweise 2 bis 3 mm, von der Ebene entfernt ist, die durch die Drehachsen der das Schleifband (11) führenden Walzen (9,10) festgelegt ist, und daß die aufgerauhte Fläche in an sich bekannter Weise ständig parallel zur Förderbandebene verläuft.
  2. 2. Aufrauhmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsplatte (5) schräg und/oder quer zur Bewegungsrichtung der Sohle verlaufende Riefen (8) aufweist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 846 817; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 665 347; britische Patentschriften Nr. 467 591, 704 411.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 809 529/83' 5.58
DESCH18731A 1955-09-24 1955-09-24 Aufrauhmaschine, insbesondere Sohlenaufrauhmaschine Pending DE1031682B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB467591A (en) * 1935-12-20 1937-06-21 British United Shoe Machinery Improvements in or relating to the roughing of surfaces of sheet material
DE846817C (de) * 1950-04-01 1952-08-18 Schuhmaschinen Ges Hanke & Co Maschine zum Glasen von Sohlen, Brandsohlen u. dgl.
GB704411A (en) * 1951-10-26 1954-02-24 British United Shoe Machinery Improvements in or relating to machines suitable for roughing shoe soles
DE1665347A1 (de) * 1966-12-23 1972-01-27 Pfisterer Elektrotech Karl Verbinder fuer Glasfiberstaebe

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