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Diese Erfindung bezieht sich auf
Bilderzeugungstechnologien und insbesondere auf ein Verfahren und
eine Vorrichtung zum Erleichtern einer Ausrichtung einer Handbilderzeugungsvorrichtung
mit einem Objekt.
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Multifunktionsperipheriebilderzeugungsvorrichtungen
sind in heutigen Rechenumgebungen häufig. Einige Druckvorrichtungen
(wie z.B. Laserdrucker oder Tintenstrahldrucker) sind heute z.B.
mit Kopier-, Scan- und/oder Faxgeräten integriert. Multifunktionsvorrichtungen
sind allgemein jedoch große, mechanisch
und elektronisch komplexe Einheiten. Ferner treten oft zahlreiche
Szenarien auf, bei denen herkömmliche
Multifunktionsvorrichtungen unpraktisch oder beschwerlich zu verwenden
sind. Ein Scannen und Drucken auf kleine Medien, wie z.B. Postkarten,
Umschläge
oder andere relativ kleine Medien, ist z.B. bei herkömmlichen
Multifunktionsvorrichtungen oft schwierig durchzuführen und
kann u.U. manuelle Einstellungen an verschiedenen Medienzuführungsführungen
erfordern. Ähnlich
kann ein Scannen und/oder Drucken auf übergroße Medien, wie z.B. Medien
in Postergröße, mit
einer herkömmlichen
Scan- oder Druckbüroausrichtung
schwer oder unmöglich
sein.
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Handscanvorrichtungen wurden entwickelt, um
ein Scannen von Medien, die nicht ohne weiteres durch eine herkömmliche
Büroscanausrüstung untergebracht
werden, zu erleichtern und um eine zusätzliche Bequemlichkeit eines
entfernten Scannens eines Medienobjektes bereitzustellen. Bilderzeugungsvorrichtungen
erzeugen maschinenlesbare Bilddaten (im folgenden auch als Bilddaten
bezeichnet), die ein Bild eines Objektes darstellen, während des
Bilderzeugungsprozesses, wenn die Vorrichtung relativ zu dem Objekt,
das gerade erzeugt wird, bewegt wird. Wenn die Scanvorrichtung relativ zu
dem Objekt bewegt wird, erzeugt die Scanvorrichtung Bilddaten, die eine
Mehrzahl von sequentiellen Scanlinienabschnitten des Bildes des
Objektes darstellen. Das Bild des Objektes wird folglich durch die
Bilddaten der Ansammlung sequentieller Scanlinien dargestellt.
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Eine tragbare Druckvorrichtung kann
zum Drucken auf kleine Druckmedien, wie z.B. Postkarten, Umschläge oder
andere Medien, die nicht ohne weiteres oder effizient durch herkömmliche
Peripheriedruckvorrichtungen aufgenommen werden, verwendet werden,
sowie, um ein entferntes Drucken auf Medien zu erleichtern, wenn
keine Büroausrüstung verfügbar ist.
Tragbare Druckvorrichtungen können
einen oder mehrere Navigationssensoren, wie z.B. eindimensionale
Rollensensoren oder zweidimensionale Photoelementarraysensoren,
verwenden. Positionsinformationen, die durch die Navigationssensoren
erhalten werden, werden verwendet, um eine Bewegung der tragbaren
Druckvorrichtung zu verfolgen und einen Auswurf eines Druckmediums auf
ein Dokument oder ein anderes Objekt zu koordinieren.
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Während
Navigationstechnologien eine Beseitigung einer Schrägstellung
oder anderer Bildvarianzen stark erleichtern, während mit tragbaren Scanvorrichtungen
gescannt wird, bleibt eine genaue Ausrichtung einer tragbaren Druckvorrichtung
mit einem Bereich von Interesse während einer Druckoperation problematisch.
Ein genaues Drucken des Bildes in der erwünschten Druckregion z.B. erfordert
eine ordnungsgemäße visuelle
Ausrichtung der Druckvorrichtung mit dem Objekt, z.B. einer vertikalen
oder horizontalen Achse eines Dokumentes, und führt bei gegenwärtigen Handvorrichtungen
oft zu einer Fehlausrichtung des gedruckten Bildes mit einer oder
mehreren Akten des Objektes.
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Es ist die Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, eine Bilderzeugungsvorrichtung oder ein Verfahren zu
schaffen, die eine Ausrichtung mehrerer Formate bei Bilderzeugungsvorrichtungen
benutzerfreundlicher machen.
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Diese Aufgabe wird durch eine Bilderzeugungsvorrichtung
gemäß Anspruch
1 oder ein Verfahren gemäß Anspruch
14 gelöst.
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Gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung wird eine Bilderzeugungsvorrichtung bereitgestellt,
die ein Betätigungselement, das
außerhalb
an der Bilderzeugungsvorrichtung angeordnet ist, und ein erstes
Ausrichtungselement aufweist, das kommunikativ mit dem Betätigungselement
gekoppelt und wirksam ist, um ein Ausrichtungslicht auf eine Betätigung des
Betätigungselementes
hin zu emittieren, wobei das Ausrichtungslicht parallel zu einer
Oberfläche
der Bilderzeugungsvorrichtung emittiert wird.
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Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der
Erfindung wird ein Verfahren zum Ausrichten einer tragbaren Bilderzeugungsvorrichtung
mit einem Objekt bereitgestellt, das die Schritte eines Betätigens eines
Eingangselementes, das kommunikativ mit einem Ausrichtungselement
gekoppelt ist, und eines Emittierens zumindest eines Ausrichtungslichtes von
dem Ausrichtungselement aufweist.
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Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden
Erfindung werden nachfolgend Bezug nehmend auf die beigefügten Zeichnungen
näher erläutert, in
denen gleiche Bezugszeichen für
gleiche und entsprechende Teile der verschiedenen Zeichnungen verwendet
werden. Es zeigen:
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1 eine
vereinfachte perspektivische Ansicht einer tragbaren Bilderzeugungsvorrichtung,
die eine Scanvorrichtung und/oder eine Druckvorrichtung aufweisen
kann, die mit derselben integriert sind, gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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2 eine
vereinfachte Unteransicht der Vorrichtung aus 1;
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3A eine
vereinfachte perspektivische Ansicht einer tragbaren Bilderzeugungsvorrichtung, die
eine Scanvorrichtung und/oder eine Druckvorrichtung aufweisen kann,
die mit derselben integriert sind, gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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3B eine
vereinfachte Vorderansicht der Bezug nehmend auf 3A beschriebenen Vorrichtung;
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3C und 3D eine linke bzw. rechte
Seitenansicht der Bezug nehmend auf 3A beschriebenen
Vorrichtung;
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4 ein
vereinfachtes Blockdiagramm der Bezug nehmend auf die 3A – 3D gezeigten
und beschriebenen Vorrichtung; und
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5 eine
vereinfachte Draufsicht der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung,
die auf einem Dokument positioniert ist, gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
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1 ist
eine vereinfachte perspektivische Ansicht einer tragbaren Bilderzeugungsvorrichtung 10,
die eine Scanvorrichtung und/oder eine Druckvorrichtung aufweisen
kann, die mit derselben integriert sind, bei der ein Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung von Vorteil verwendet werden kann. Die
Vorrichtung 10 weist allgemein ein äußeres Gehäuse 20 auf, das eine
vordere Oberfläche 30 und eine
hintere Oberfläche
umfaßt.
Die Oberfläche 30 kann
eines oder mehrere Eingabeelemente zum Empfangen einer Eingabe von
einem Benutzer der Vorrichtung 10 und/oder eines oder mehrere
Ausgabeelemente zum Bereitstellen einer visuellen Rückkopplung
für den
Benutzer aufweisen. Die Oberfläche 30 kann
z.B. eines oder mehrere Tastenfelder 50 und 51 mit
einem oder mehreren Steuerungsknöpfen 50A bis 50C und 51A bis 51E,
die an derselben angeordnet sind, aufweisen. Die Steuerungsknöpfe 50A bis 50C und 51A bis 51E können mechanische Betätigungselemente
aufweisen und folglich kann die Oberfläche 30 eine oder mehrere Öffnungen
aufweisen, die an derselben angeordnet sind, derart, daß jeder
der Steuerungsknöpfe 50A bis 50C und 51A bis 51E niedergedrückt werden
kann oder anderweitig betätigt
werden kann, derart, daß einer
oder mehrere Schalter oder andere Vorrichtungen, die jeweils in
der Vorrichtung 10 angeordnet sind, eines oder mehrere Teilsysteme
der Vorrichtung 10, wie z.B. ein Belichtungselement, ein
Sensorarray, eine Drucksteuerung, eine Scansteuerung oder eine andere
Vorrichtung, betätigen.
Andere Eingabeelemente, wie z.B. ein berührungsempfindliches Bedienfeld,
die keine mechanische Betätigung
erfordern, können
anstelle der Tastenfelder 50 und 51 eingesetzt
werden.
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Eine Ausgabevorrichtung 60,
wie z.B. eine Flüssigkristallanzeige,
ist vorzugsweise auf der Oberfläche 30 angeordnet.
Die Ausgabevorrichtung 60 ist wirksam, um eine visuelle
Ausgabe an den Benutzer der Vorrichtung 10 zu liefern.
Die Ausgabevorrichtung 10 kann eine visuelle Anzeige eines
ausgewählten
Betriebsmodus, wie z.B. eines Druckmodus, Scanmodus oder eines anderen
Betriebsstatus, wie z.B. einer visuelle Fortgangsanzeige eines gescannten
und/oder gedruckten Bildes, und/oder andere Informationen, die einen
Betriebszustand der Vorrichtung 10 anzeigen, liefern.
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2 ist
eine vereinfachte Unteransicht der Vorrichtung 10, die
wirksam ist, um sowohl Scan- als auch Druckoperationen durchzuführen. Eine
untere Oberfläche 70 der
Vorrichtung 10 kann eine transparente Platte 80 umfassen,
die eine Bilderzeugung durch eine Bilderzeugungsvorrichtung, die
in der Vorrichtung 10 angeordnet ist, ermöglicht.
Die transparente Platte 80 kann aus jedem zahlreicher kommerziell
verfügbarer
Materialien, wie z.B. einem Polycarbonat oder einem anderen geeigneten
transparenten Material, hergestellt sein. Die transparente Platte 80 ist
ausreichend lichtdurchlässig,
derart, daß Licht, das
von einer Scanvor richtung emittiert wird, die in der Vorrichtung 10 angeordnet
ist, durch die Platte 80 gelangen kann, von einem gescannten
Objekt reflektiert wird und zurück
durch die transparente Platte 80 mit einer ausreichenden
Intensität
geleitet wird, um durch die Scanvorrichtung erfaßt und verarbeitet zu werden.
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Die untere Oberfläche 70 kann einen
oder mehrere Navigationssensoren 100, die an derselben angeordnet
sind, aufweisen. Die Navigationssensoren 100 erfassen die
Position der Vorrichtung 10 bezüglich des Scanobjektes. Die
Navigationssensoren 100 geben Positionsinformationen aus,
die zu der Position der Vorrichtung 10 bezüglich eines
Objektes, das benachbart zu derselben ist, gehören. Die Positionsinformationen,
die durch die Navigationssensoren 100 erzeugt werden, werden
zu einem Prozessor befördert,
an dem dieselben in eine Datenbank aufgenommen werden können. Der
Prozessor, der die Positionsinformationen empfängt und verarbeitet, kann in
der Vorrichtung 10 angeordnet sein oder kann alternativ
in einer anderen Vorrichtung, wie z.B. einem Personalcomputer, mit
der die Vorrichtung 10 in Kommunikation steht, angeordnet
sein. Ein Druckkopf 90, der eine Breite (W) aufweist, kann
in der Vorrichtung 10 angeordnet sein und durch die untere
Oberfläche 70 belichtet
werden. Der Druckkopf 90 kann eine längliche Struktur aufweisen,
die im allgemeinen mit einer Querachse 75 der Vorrichtung 10 ausgerichtet
ist. Vor einem Scannen und/oder Drucken mit der Vorrichtung 10 kann
ein Benutzer versuchen, die Vorrichtung 10 mit einer Achse
einer Region von Interesse, wie z.B. einer longitudinalen und/oder
lateralen Achse eines Dokumentes, auszurichten. Bisher war der Benutzer
der Vorrichtung 10 darauf beschränkt, eine oder mehrere Oberflächen der
Vorrichtung 10 visuell mit einer Region von Interesse auszurichten.
Der Benutzer kann z.B. versuchen, eine vordere Kante 30A mit
einer Longitudinal- oder Lateralkante eines Dokumentes auszurichten, das
eine Oberfläche
aufweist, die durch die Vorrichtung 10 gescannt werden
soll und/oder auf die durch die Vorrichtung gedruckt werden soll.
Ein visuel les Ausrichten von Oberflächen der Vorrichtung 10 mit einem
Dokument oder einem anderen Objekt ist oft problematisch und eine
Fehlausrichtung kann eine Schrägstellung
oder andere unerwünschte
Effekte in das gescannte und/oder gedruckte Objekt einführen. Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung liefern eine Technik zum Emittieren von
Ausrichtungslinien von einer tragbaren Scanner- und/oder Druckervorrichtung,
was eine genauere Ausrichtung der Vorrichtung mit einer Region von
Interesse erleichtert.
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3A ist
eine vereinfachte perspektivische Ansicht einer tragbaren Bilderzeugungsvorrichtung 200,
die eine Scanvorrichtung und/oder eine Druckvorrichtung aufweisen
kann, die mit derselben integriert sind, gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. Eine Vorderansicht, eine linke Seitenansicht
bzw. eine rechte Seitenansicht der Vorrichtung 200 sind
jeweils in den 3B bis 3D gezeigt. Die Vorrichtung 200 weist
allgemein ein äußeres Gehäuse 220 auf,
das eine vordere Oberfläche 230 umfaßt, die
eines oder mehrere Eingabeelemente, wie z.B. eine oder mehrere Tastenfelder 250 und 251 mit
einem oder mehreren Steuerungsknöpfen 250A bis 250C und 251A bis 251E,
die an derselben angeordnet sind, zum Empfangen einer Eingabe von einem
Benutzer der Vorrichtung 200 und/oder eines oder mehrere
Ausgabeelemente, wie z.B. eine Flüssigkristallanzeige 260,
die an derselben angeordnet sind, zum Bereitstellen einer visuellen
Rückkopplung für den Benutzer
aufweisen kann. Eines oder mehrere Ausrichtungselemente 275A bis 275D,
die wirksam sind, um ein jeweiliges Ausrichtungslicht zu emittieren,
sind derart ausgerichtet, daß eine
Ausrichtung der Vorrichtung 200 mit einer Region von Interesse
erleichtert wird. Die vordere Oberfläche 230 kann z.B.
Licht aufweisen, das durch dieselbe durch eines oder mehrere Ausrichtungselemente 275B bis 275C der
Vorrichtung 200 emittiert wird, derart, daß eine Ausrichtung
der Vorrichtung 200 mit einer erwünschten Region von Interesse
durch eine Projektion von Ausrichtungslichtstrahlen, die visuell
mit einer Kante eines Dokumentes ausgerichtet sein können, erleichtert
wird.
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Eines oder mehrere zusätzliche
Ausrichtungselemente, wie z.B. ein Ausrichtungselement 275A und 275D,
können
senkrecht hinsichtlich der Ausrichtungselemente 275B und 275C ausgerichtet sein,
derart, daß zwei
oder mehr der Ausrichtungselemente 275A bis 275D zueinander
senkrechte Ausrichtungslichtstrahlen emittieren und projizieren.
Jedes der Ausrichtungselemente 275A bis 275D ist kommunikativ
mit einem oder mehreren Steuerungsknöpfen 250A bis 250C und 251A bis 251E gekoppelt,
derart, daß eine
Betätigung
der Ausrichtungselemente 275A bis 275D durch eine
Betätigung
eines oder mehrerer Steuerungsknöpfe 250A bis 250C und 251A bis 251E durchgeführt wird.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
sind die Ausrichtungselemente 275A bis 275D Laseremitter
und sind derart konfiguriert, daß Laserlicht, das von denselben
emittiert wird, im wesentlichen parallel zu sowohl einer unteren
Oberfläche
als auch einer lateralen oder longitudinalen Achse der Vorrichtung 200 ist.
Das Ausrichtungselement 275B der Vorrichtung 200 kann z.B.
derart ausgerichtet sein, daß Laserlicht,
das von demselben emittiert wird, parallel zu sowohl einer unteren
Oberfläche
der Vorrichtung 200 als auch einer lateralen Oberfläche 280 der
Vorrichtung 200 ist. Ähnlich
kann das Ausrichtungselement 275A in der Vorrichtung 200 derart
angeordnet sein, daß Laserlicht,
das von demselben emittiert wird, parallel zu sowohl einer unteren
Oberfläche
als auch einer vorderen Oberfläche 230 der
Vorrichtung 200 ist. Andere Ausrichtungselemente 275A bis 275D,
wie z.B. lichtemittierende Dioden, können anstelle der Laseremitter
verwendet werden. Vorzugsweise umfaßt das Gehäuse 200 eine jeweilige Öffnung,
z.B. auf der Oberfläche 230, 280A und 280B,
durch die Licht, das von jedem Ausrichtungselement 275A bis 275D emittiert wird,
projiziert wird. Bei einer derartigen Konfiguration sind die Ausrichtungselemente 275A bis 275D vorzugsweise
in dem Gehäuse 220 angeordnet.
Alternativ können
die Ausrichtungselemente 275A bis 275D außerhalb
an dem Gehäuse 220 angeordnet sein.
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4 ist
ein vereinfachtes Blockdiagramm der Vorrichtung 200, wie
dieselbe gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung implementiert sein kann. Die Vorrichtung 200 kann
ein Verarbeitungselement 310, wie z.B. eine zentrale Verarbeitungseinheit,
aufweisen. Das Verarbeitungselement 310 kann computerlesbare
Instruktionen, die in einer Speichereinheit 320, wie z.B.
einem Direktzugriffsspeicher, einem Nur-Lese-Speicher, einem elektrisch
programmierbaren Nur-Lese-Speicher oder einer anderen Speichervorrichtung,
beibehalten werden, holen und ausführen, die eine Steuerung verschiedener
Vorrichtungsbetriebsmittel durch herkömmliche Techniken erleichtern.
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Das Verarbeitungselement 310 kommuniziert
mit anderen Elementen innerhalb der Vorrichtung 200 über eine
lokale Schnittstelle 305, die einen oder mehrere Busse
aufweisen kann, und treibt dieselben. Ferner kann eine Eingabevorrichtung 330, wie
z.B. Tastenfelder 250 und 251, eine Tastatur,
ein Touchscreen oder eine andere Vorrichtung, verwendet werden,
um Daten von dem Benutzer der Vorrichtung 200 einzugeben,
und eine Ausgabevorrichtung 260, wie z.B. eine Flüssigkristallanzeige,
eine KSR-Anzeige oder eine andere Vorrichtung, kann verwendet werden,
um Daten an den Benutzer auszugeben. Die Navigationssensoren 100,
wie z.B. Rollenmechanismen, optische Sensoren oder eine andere Vorrichtung,
die wirksam ist, um die Position der Vorrichtung 200 bezüglich eines
Objektes, wie z.B. eines Dokumentes, auf das gedruckt werden soll,
zu erfassen, können
auch mit der internen Schnittstelle 305 gekoppelt sein.
Die Navigationssensoren 100 erfassen und verfolgen allgemein
die Position der Vorrichtung 200 bezüglich eines Objektes und geben
Positionsinformationen aus, die zu der Position der Vorrichtung 200 bezüglich eines
Objektes, das benachbart zu einer unteren Oberfläche ist, gehören, wenn die
Vorrichtung 200 über
das Objekt bewegt wird. Die durch die Navigationssensoren 100 erzeugten
Positionsinformationen werden zu dem Verarbeitungselement 310 transportiert,
an dem dieselben durch dasselbe verarbeitet und/oder gespeichert
werden kön nen,
z.B. in eine Positionierungsdatenbank eingegeben. Die Vorrichtung 200 kann
zusätzlich
eine oder mehrere externe Peripherieschnittstellen 330,
wie z.B. ein Infrarottor und eine Universal-Seriell-Bus-Schnittstelle,
eine serielle oder parallele Schnittstelle oder eine andere herkömmliche
Peripherieverbindung aufweisen, durch die Daten zu einer externen
Vorrichtung transportiert werden können.
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Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist
eine Eingabetaste, wie z.B. ein Knopf 250A, als ein mechanisch
betätigter
Mehrpositionsdruckknopf implementiert, der wirksam mit einem oder
mehreren Ausrichtungselementen 275A bis 275D gekoppelt
ist, derart, daß ein
Niederdrücken
derselben in eine erste niedergedrückte Position eines oder mehrere
der Ausrichtungselemente 275A bis 275D betätigt und ein
weiteres Niederdrücken
in eine zweite Position eines oder mehrere Funktionselemente der
Vorrichtung 200 einleitet. Ein Niederdrücken des Knopfs 250A in
eine zweite niedergedrückte
Position kann z.B. eine Scanroutine betätigen und kann eine Scansteuerung
oder eine andere Betriebsvorrichtung oder ein Teilsystem aufrufen,
das verantwortlich für
eine Steuerung der Scanhardware- und/oder Softwaremodule der Vorrichtung 200 ist. Ähnlich kann
ein Niederdrücken
des Knopfes 250A von einer ersten niedergedrückten Position
in eine zweite niedergedrückte
Position eine Drucksteuerung oder eine andere Betriebsvorrichtung
oder ein Teilsystem aufrufen, das verantwortlich zum Steuern von
Druckhardware- und/oder
Softwaremodulen der Vorrichtung 200 ist. Ein Niederdrücken des
Knopfes 250A aus einer ersten niedergedrückten Position
in eine zweite niedergedrückte
Position kann auch die Ausrichtungselemente 275A bis 275D deaktivieren.
Alternativ kann ein Knopf 250A ein einfacher Einpositions-Druckknopf sein,
der wirksam mit einem oder mehreren Ausrichtungselementen 275A bis 275D gekoppelt
ist, derart, daß ein
Niederdrücken
desselben das eine oder die mehreren Ausrichtungselemente betätigt. Andere
Druckknöpfe 250B bis 250C oder 251A bis 251E können wirksam
mit einem oder mehreren Funktionsvorrichtungselementen, wie z.B.
einer Scan steuerung, einer Drucksteuerung und/oder einer anderen
Vorrichtungshardware und/oder -Software gekoppelt sein.
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5 zeigt
eine vereinfachte Draufsicht einer tragbaren Vorrichtung 200,
die auf einem Dokument 400 positioniert ist, zum Durchführen einer Scan-,
Druck- oder einer anderen Operation gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. Bei dem dargestellten Beispiel ist die
Vorrichtung 200 mit vier Ausrichtungselementen ausgerüstet, obwohl
eine größere oder
kleinere Anzahl von Ausrichtungselementen zum Erleichtern einer
genauen Ausrichtung der Vorrichtung 200 auf einem Dokument 400 verwendet
werden kann. Zwei Ausrichtungselemente 275B und 275C sind
auf der vorderen Oberfläche 230 angeordnet
und zwei zusätzliche
Ausrichtungselemente 275A und 275D sind auf jeweiligen
Seitenoberflächen 280A und 280B angeordnet.
Nachdem die Vorrichtung 200 auf dem Dokument 400 oder
einem anderen Objekt positioniert ist, können die Ausrichtungselemente 275A bis 275D z.B.
durch ein Niederdrücken
des Knopfs 250A oder eines anderen Betätigungselementes, das wirksam mit
denselben gekoppelt ist, betätigt
werden. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind alle Ausrichtungselemente 275A bis 275D Laseremitter,
die jeweils Laserlicht 425A bis 425D (mit gestrichelten
Linien dargestellt) auf eine Betätigung
derselben hin emittieren, das entlang einer Oberfläche des
Dokumentes 400 projiziert wird, wenn die Vorrichtung 200 in
Angrenzung mit demselben positioniert ist. Ausrichtungselemente,
wie z.B. die Ausrichtungselemente 275A und 275B,
die senkrecht in der Vorrichtung 200 angeordnet sind, projizieren
Laserlichtstrahlen 425A und 425B, die senkrecht
zueinander sind. Folglich wird eine ordnungsgemäße Ausrichtung der Vorrichtung 200 durch
ein Positionieren der Vorrichtung 200 auf dem Dokument 400 und
ein visuelles Ausrichten eines oder mehrerer der emittierten Laserlichtstrahlen 425A bis 425D mit
einer longitudinalen oder lateralen Achse einer Region von Interesse,
wie z.B. durch die Dokumentenkanten 400A und 400B definiert
ist, erleichtert.
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Wie beschrieben ist, sind eine Vorrichtung und
ein Verfahren zum Erleichtern einer Ausrichtung einer tragbaren
Bilderzeugungsvorrichtung mit einer Region von Interesse eines Objektes
bereitgestellt. Ein Ausrichtungselement wird betätigt und projiziert ein Ausrichtungslicht
entlang einer Achse der Bilderzeugungsvorrichtung. Eine Projektion
des Ausrichtungslichtes ermöglicht
es einem Benutzer der Vorrichtung, die Vorrichtung mit einer Achse
eines Objektes, wie z.B. einer Kante eines Dokumentes, auszurichten
und dadurch die Einführung
einer Schrägstellung
oder eines anderen unerwünschten
Artefaktes in ein gescanntes oder gedrucktes Bild abzuwenden.