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DE1031640B - Membrankolbenpumpe - Google Patents

Membrankolbenpumpe

Info

Publication number
DE1031640B
DE1031640B DEP18309A DEP0018309A DE1031640B DE 1031640 B DE1031640 B DE 1031640B DE P18309 A DEP18309 A DE P18309A DE P0018309 A DEP0018309 A DE P0018309A DE 1031640 B DE1031640 B DE 1031640B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
diaphragm
piston pump
eccentric shaft
pump according
pistons
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP18309A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich-Wilhelm Pleuger
Johann Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP18309A priority Critical patent/DE1031640B/de
Publication of DE1031640B publication Critical patent/DE1031640B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B43/00Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members
    • F04B43/02Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members having plate-like flexible members, e.g. diaphragms
    • F04B43/06Pumps having fluid drive
    • F04B43/067Pumps having fluid drive the fluid being actuated directly by a piston
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B1/00Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders
    • F04B1/04Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinders in star- or fan-arrangement
    • F04B1/053Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinders in star- or fan-arrangement with actuating or actuated elements at the inner ends of the cylinders
    • F04B1/0536Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinders in star- or fan-arrangement with actuating or actuated elements at the inner ends of the cylinders with two or more serially arranged radial piston-cylinder units
    • F04B1/0538Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinders in star- or fan-arrangement with actuating or actuated elements at the inner ends of the cylinders with two or more serially arranged radial piston-cylinder units located side-by-side
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B17/00Pumps characterised by combination with, or adaptation to, specific driving engines or motors
    • F04B17/03Pumps characterised by combination with, or adaptation to, specific driving engines or motors driven by electric motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Membrankolbenpumpe Die Erfindung betrifft eine Membrankolbenpumpe mit einer am Umfang eingespannten Membran, auf deren einer Seite der Arbeitsraum mit Druck- und Saugventil angeordnet ist und auf deren anderer Seite ein periodisch durch eine Kolbenanordnung unter Druck gesetztes Strömungsmittelvolumen einwirkt, welches mit einer Hilfspumpe ständig um einen Betrag ergänzt wird, der größer ist als die bei höchsten Arbeitsdrücken auftretenden Leckverluste und welches bei übergroßen Membranausstülpungen über ein membrangesteuertes Rücklaufventil abgeführt wird.
  • Die Erfindung bezweckt, die Membrankolbenpumpen der vorgenannten Art bezüglich einer Verminderung der Lagerbelastungen und einer Vergrößerung der Förderleistung zu verbessern.
  • Zur Lösung der vorgenannten Aufgabe werden an Stelle eines axial ausgerichteten Förderkolbens eine Mehrzahl von Einzelkolben verwendet, welche gleichsinnig durch eine gemeinsame Exzenterwelle hin- und herbewegt werden und in bezug auf die Exzenterwelle radial ausgerichtet in axialer Richtung hintereinander angeordnet sind, Durch diese Maßnahme ergibt sich eine ganz erhebliche Verminderung der Lagerbelastung je Kolben, ohne daß durch diese Addition von vielen kleinen Kolben die Förderleistung vermindert wird. Erprobungen haben im Gegenteil sogar erwiesen, daß sich mit den vielen kleinen Kolben eine Förderleistung erzielen läßt, die über derjenigen mit einem senkrechten Kolben liegt.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird aus der Mehrzahl von Kolben mindestens einer zur Ergänzung des Strömungsmittelarbeitsvolumens als Hilfspumpe ausgebildet und mit Saug- und Druckventil versehen.
  • Gemäß einem noch weiteren Merkmal der Erfindung kann die Lagerbohrung der Exzenterwelle als Rücklaufkanal für das membrangesteuerte Rücklaufventil verwendet werden, so daß das rückgeführte Strömungsmittel gleichzeitig die Exzenterwelle schmiert. Das hierfür vorgesehene membrangesteuerte Rücklaufventil kann aus einem mit seitlichen Ausnehmungen versehenen Kolben bestehen, welcher mit dem Mittelteil der Membran verbunden und in einer zylindrischen Bohrung geführt ist, welche mit der Lagerbohrung der Exzenterwelle in Verbindung steht. Vorzugsweise ist der mit seitlichen Ausnehmungen versehene Kolben über eine Kugelgelenkverbndung mit der Membran. verbunden.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung können die Radialkolben in an sich bekannter Weise in mehrere Gruppen unterteilt sein, welche paarweise im Gegentakt arbeiten und auf eine Mehrzahl von im gleichen Pumpengehäuse angeordneten Arbeitsmembranen mit gesonderten Saug- und Druckventilen einwirken. Entsprechend der Anzahl von Arbeitsmembranen, welche aus Raumgründen zweckmäßig senkrecht oder mindestens schräg angeordnet werden, werden auch mehrere Kolben als Hilfspumpen benötigt.
  • Von der Vielzahl der Radialkolben kann gegebenenfalls auch jeweils eine Mehrzahl in einer gemeinsamen Radialebene angeordnet sein.
  • Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und der Zeichnung, in der als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine für Ölsonden verwendbare Tauchpumpe in einem axialen Längsschnitt dargestellt ist.
  • In einem rohrförmigen Sondengehäuse 1, welches an seiner Unterseite verschlossen ist, befindet sich ein Elektromotor 2, welcher vorzugsweise als Kurzschlußläufermotor ausgebildet ist und über im einzelnen nicht näher dargestellte Anschlußleitungen, die von über Tage entlang des Bohrgestänges hinuntergeführt sind, gespeist wird. Die Welle 3 des Motors ist axial auf das rohrförmige Gehäuse 1 ausgerichtet und in Kugellagern 4, welche von Zwischenringen 5 getragen werden, gelagert. Die Zwischenringe 5 stützen sich an einer ringförmigen Schulterfläche des Gehäuses 1 ab und werden durch die nachfolgend noch zu beschreibenden Einbauteile der Pumpe in ihrer Lage gesichert. Oberhalb des Zwischenringes 5 befindet sich eine Wellenkupplung 6, die gegebenenfalls auch, wenn der Antriebsmotor mit einer sehr großen Drehzahl von beispielsweise 3000 U/min umläuft, durch ein Untersetzungsgetriebe mit koaxialem Eingang und Ausgang ersetzt werden kann. Der weitere Raum oberhalb der Kupplung 6 ist im wesentlichen durch den Zylinderblock 7 ausgefüllt. Der Zylinderblock 7 stützt sich über einen Abstandsring 8 auf dem Zwischenring 5 ab.
  • Der Zylinderblock 7 weist eine Mittelbohrung 9 auf, in der mit Hilfe eines Radiaxlagers 10 und eines Ver- Schiebelagers 11 eine Exzenterwelle 12 gelagert ist. Das untere Lager 10 muß ein Radiaxlager sein, weil es das Exzenterwellengewicht aufzufangen hat. Das obere Lager 11 ist dagegen vorzugsweise ein Verschiebelager, um Wärmedehnungen der Exzenterwelle ausgleichen zu können. Diese Exzenterw elle 12 ist über die Kupplung 6 oder das an dieser Stelle einzubauende Untersetzungsgetriebe mit der Motorwelle 3 gekuppelt.
  • Die von der Exzenterwelle 12 beaufschlagten Radialkolben 13, welche im dargestellten Ausführungsbeispiel alle gleichsinnig betätigt werden, stützen sich an ihrem Außenende über Federn 14 am Pumpengehäuse 1 ab und stehen mit ihren Zylinderräumen mit Sammelkanälen 15 in Verbindung.
  • Die Sammelkanäle 15 sind an der Innenwandung des Pumpengehäuses 1 entlang geführt und münden über Querkanäle 16 in eine Kammer 17 unterhalb der Arbeitsmembrane 18. Die Querkanäle 16 sind in einem Zwischenstück 20 angeordnet, welches sich auf der Oberseite des Zylinderblockes 7 abstützt und von dem in das Gehäuse 1 eingeschraubten Pumpenkopf 21 in seiner Lage gesichert wird. Zwischen dem Zwischenstück 20 und dem Zylinderblock 7 befindet sich eine Dichtung 36, welche es verhindert, daß das Druckmittel aus dem Kanal 15 zur Exzenterwellenbohrung 9 abfließen kann. Zwischen dem Gehäuse 1 und dem Pumpenkopf 21 ist eine Dichtung 22 vorgesehen.
  • Die Arbeitsmembran 18 ist an ihren Rändern zwischen dem Pumpenkopf 21 und dem Zwischenstück 20 eingespannt und trägt in ihrer Mitte ein Führungsstück 23, welches über eine Kugelgelenkverbindung 24 mit einem nachfolgend noch zu besprechenden Rücklaufventil oder Steuerkolben 25 verbunden ist.
  • Oberhalb der Membran 18 ist innerhalb des Pumpenkopfes 21 die Pumpenkammer 26 vorgesehen, in welche ein radial herausgeführtes Saugventil 27 und ein axial herausgeführtes Druckventil 28 einmündet. Die beiden Ventile 27 und 28 sind vorzugsweise federbelastete Kugelventile, deren Ventilgehäuse in dem Pumpenkopf 21 eingeschraubt sind.
  • Der größteTeil des freien Innenraumes des Pumpengehäuses unterhalb der Arbeitsmembran 18 ist mit einem Strömungsmittel, insbesondere einem Drucköl, angefüllt. In dieser Ölfüllung befindet sich auch der Elektromotor 2.
  • Mit Hilfe einer Dichtung 29 sind die Arbeitskolben 13 bzw. die ihnen zugeordneten Zylinderbohrungen des Zylinderblockes 7 von einem weiteren Radialkolben 30 getrennt, welcher in gleicher Weise aufgebaut ist und im gleichen Arbeitstakt arbeitet wie die übrigen Arbeitskolben 13. Dieser Kolben 30 dient jedoch ausschließlich für die Überschußförderung, während die übrigen Kolben für die Pumpwirkung vorgesehen sind. Die Zylinderbohrung des Kolbens 30 steht mit einer Kammer 31 in Verbindung, die über ein Druckventil 32, welches in den Zylinderblock 7 eingebaut ist, mit den Kanälen 15 in Verbindung steht. Des weiteren steht die Kammer 31 über eine Saugleitung 33, welche den Zylinderblock 7 und auch die darunter befindlichen Bauelemente 8 und 5 in axialer Richtung durchquert, und ein Ansaugventil 34 mit dem ölgefüllten Motorraum in Verbindung. Es ist offensichtlich, daß bei einem Umlauf des Motors und einem Arbeiten des Kolbens 30 von der Ölfüllung des Motorraumes über die beiden Ventile 32 und 34 und die dazwischen befindliche Leitung 33 ein Teil in die Kanäle 15 und 16 und die Kammer 17 gefördert wird. Diese zusätzlich geförderte Druckmittelmenge ist gemäß der Anweisung des Hauptpatentes größer als die bei höchsten Arbeitsdrücken auftretenden Leckverluste.
  • Wenn die Pumpe in Betrieb genommen wird und mit der Motorwelle auch die Exzenterwelle 12 umläuft, bewegen sich sämtliche Kolben 13 im gleichen Takt und komprimieren das Strömungsmittelvolumen in den Kanälen 15, 16 und der Kammer 17. Hierdurch wird die Membran 18 nach oben in die Pumpenkammer 26 hineinbe-,vegt, um dort über das Saugventil eingedrungene zu fördernde Strömungsmittel über das Druckventil 28 herauszudrücken. Bewegen sich die Kolben 14 gleichzeitig in radialer Richtung nach innen, strömt das Druckmittel aus den Kanälen 15, 16 und der Kammer 17 zurück in die einzelnen Arbeitskolbenbohrungen, so daß die Arbeitsmembran 18 wieder zurückbewegt wird und über das Saugventil 27 weiteres, beim nächsten Förderhub weiterzubeförderndes Strömungsmittel ansaugt.
  • Bei der Hin- und Herbewegung der Arbeitsmembrane 18 wird über die Kugelgelenkv erbindung 24 auch der Steuerkolben 25 in einer zylindrischen Bohrung 35 hin- und herbewegt. Diese Bohrung 35 steht mit der Innenbohrung 9 des Zylinderblockes 7, in welchem die Exzenterwelle 12 gelagert ist, in Verbindung. Der Steuerkolben 25 besitzt seitliche Rillen, die bei zu großen Membranausstülpungen eine Verbindung zwischen der Kammer 17 und der Bohrung 35 und der darunter befindlichen Zylinderblockbohrung 9 freigeben. An Stelle der seitlichen Ausnehmungen oder Rillen kann in dem Steuerkolben auch eine zentrale Mittelbohrung mit in entsprechender Höhe angeordneten Querbohrungen vorgesehen werden. Durch diese Anordnung wird sichergestellt, daß das in Überschuß geförderte Strömungsmittel, welches wieder zum Ölreservoir zurückgeführt werden muß, über die Exzenterwelle zurückfließt. Hierdurch ergibt sich eine vorzügliche Schmierung der Exzenterwelle und der einzelnen Lagerungen der Arbeitskolben.
  • An Stelle der dargestellten Ausführungsform können die Kolben auch zu zweit oder zu viert gegenüberliegend angeordnet sein, wobei die gegenüberliegenden Kolben entweder gleichzeitig saugen oder pumpen oder im Gegentakt arbeiten. Im letzteren Falle ist es erforderlich, .sämtliche nicht im Gleichtakt arbeitenden Systeme gegeneinander abzudichten und für jedes einzelne System einen zusätzlichen Kolben zur Überschußölförderung vorzusehen. Im letztgenannten Falle muß dann im Pumpenkopf auch eine entsprechende Anzahl von Arbeitsmembranen mit entsprechender Abflußsteuerung und gesonderten Druck-und Saugventilen vorgesehen werden. In einem solchen Falle ist es ratsam, die Arbeitsmembranen aus Raumgründen senkrecht oder zumindest schräg anzuordnen.
  • Die Verwendung von paarweise angeordneten Kolben, welche gleichsinnig pumpen und saugen, hat den Vorteil, daß die Exzenterlager entlastet werden, d. h. nur mit der Differenz zwischen Förderdruck und Zulaufdruck beansprucht werden.
  • Der für die erfindungsgemäße Pumpe verwendete Zylinderblock 7 kann ein Gußstück sein, welches sich durch die wenig notwendigen Bohrungen und Aus-, fräsungen sehr einfach bearbeiten läßt. Die Verwendung eines gemeinsamen Gehäuses 1 für die Unterbringung der Membrane des Zylinderblockes und des :Motors hat den Vorteil, daß sich eine relativ einfache Abdichtung ergibt, obwohl selbstverständlich aus bearbeitungstechnischen Gründen auch vor allem bei sehr langen Pumpen eine Trennung zwischen Motor-und Pumpengehäuse vorgenommen werden kann. Um den Einbau des Pumpenaggregates, d. h. des Zylinderblockes 7, mit der Exzenterwelle und den Radialkolben zu erleichtern, sind am Umfang des Zylinderblockes 7 vor den einzelnen, Bohrungen der Kolben 13 und 30 schmale, in der Zeichnung nicht dargestellte Leisten vorgesehen, an denen sich die Federn 14 abstützen können. Auf diese Weise kann der Pumpenteil mit Rotor komplett aus dem Gehäuse 1 herausgezogen und durch Drehung des Rotors von Hand das Spiel der Kolben überprüft werden. Die einzelnen Kolben können entweder direkt auf der Exzenterwelle 12 laufen, wobei dann eine geeignete Materialauswahl von Kolben und Exzenterwelle notwendig ist, oder es kann auch auf der Exzenterwelle unter jedem Kolben ein Nadellager angeordnet werden. In diesem Falle müssen sich dann zwischen den Lagern mit der Exzenterwelle verbundene Anlaufscheiben befinden.
  • Das gesamte Pumpenaggregat kann, wie bei Bohrsonderpumpen üblich, am oberen Ende mit einem Kegelgewinde zum Anschluß an ein Bohrgestänge versehen werden.

Claims (10)

  1. PATENTANSPßüCHE: 1. Membrankolbenpumpe mit einer am Umfang eingespannten Membran, auf deren einer Seite der Arbeitsraum mit Druck- und Saugventil angeordnet ist und auf deren anderer Seite ein periodisch durch eine Kolbenanordnung unter Druck gesetztes Strömungsmittelvolumen einwirkt, welches mit einer Hilfspumpe ständig um einen Betrag ergänzt wird, der größer ist als die bei höchsten Arbeitsdrücken auftretenden Leckverluste und welches bei übergroßen Membranausstülpungen über ein membrangesteuertes Rücklaufventil abgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenanordnung aus einer Mehrzahl von Kolben (13) besteht, welche gleichsinnig durch eine gemeinsame Exzenberwelle (12) hin- und herbewegt werden und in bezug auf die Exzenterwelle (12) radial ausgerichtet in axialer Richtung hintereinander angeordnet sind.
  2. 2. Membrankolbenpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aus der :Mehrzahl von Kolben mindestens einer (30) zur Ergänzung des Strömungsmittelarbeitsvolumens als Hilfspumpe ausgebildet und mit Saug- und Druckventil (32, 34) versehen ist.
  3. 3. Membrankolbenpumpe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerbohrung (9) der Exzenterwelle (12) als Rücklaufkanal für das membrangesteuerte Rücklaufventil (35, 25) ausgebildet ist, so daß das abgeführte Str6mungsmittel zur Schmierung der Exzenterwelle (12) herangezogen werden kann.
  4. 4. Membrankolbenpumpe nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das membrangesteuerte Rücklaufventil aus einem Kolben (25) mit seitlichen Ausnehmungen besteht, welcher mit dem Mittelteil (23) der Membrane (18) verbunden und in einer zylindrischen Bohrung (35) geführt ist, welche mit der Lagerbohrung (9) der Exzenterwelle (12) in Verbindung steht.
  5. 5. Membrankolbenpumpe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der als Rücklaufventil wirkende, mit seitlichen Ausnehmungen versehene Kolben (25) über eine Kugelgelenkverbindung (24) mit der Membran (18) verbunden ist.
  6. 6. Membrankolbenpumpe nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Radialkolben (13) in an sich bekannter Weise in mehrere Gruppen unterteilt sind, welche paarweise im Gegentakt arbeiten und auf eine Mehrzahl von im gleichen Pumpengehäuse angeordneten Arbeitsmembranen (18) mit gesonderten Saug- und Druckventilen (27, 28) einwirken.
  7. 7. Membrankolbenpumpe nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine Mehrzahl von Kolben (13) in einer gemeinsamen Radialebene angeordnet ist. B.
  8. Membrankolbenpumpe nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenterwelle (12), gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Untersetzungsgetriebes (6), mit koaxialer Eingangs- und Ausgangswelle direkt auf die Antriebsmotorwelle (3) aufgesetzt ist.
  9. 9. Membrankolbenpumpe nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß für alle Pumpenzylinder ein gemeinsames rohrförmiges Gehäuse (1) vorgesehen ist.
  10. 10. Membrankolbenpumpe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise ein gemeinsames Gehäuse (1) für den elektrischen Antriebsmotor (2), die Pumpenzylinder (7) und gegebenenfalls ein Zwischengetriebe (6) vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 955 028; deutsche Auslegeschrift Nr. 1001 111.
DEP18309A 1957-04-09 1957-04-09 Membrankolbenpumpe Pending DE1031640B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2018091306A1 (de) * 2016-11-15 2018-05-24 Mhwirth Gmbh Betriebsverfahren einer kolbenpumpe sowie kolbenpumpe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1001111B (de) * 1955-08-06 1957-01-17 Pleuger & Co Membrankolbenpumpe, insbesondere zur Foerderung von Fluessigkeiten aus grossen Tiefen
DE955028C (de) * 1955-02-18 1957-01-31 Pleuger & Co Tauchpumpe

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