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DE10313278A1 - Regulierventil - Google Patents

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Publication number
DE10313278A1
DE10313278A1 DE2003113278 DE10313278A DE10313278A1 DE 10313278 A1 DE10313278 A1 DE 10313278A1 DE 2003113278 DE2003113278 DE 2003113278 DE 10313278 A DE10313278 A DE 10313278A DE 10313278 A1 DE10313278 A1 DE 10313278A1
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DE
Germany
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regulating
valve
valve according
seat ring
insert
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE2003113278
Other languages
English (en)
Inventor
Stefan Fries
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebr Kemper GmbH and Co KG
Original Assignee
Gebr Kemper GmbH and Co KG
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Publication date
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Priority to EP03016361A priority patent/EP1385072B1/de
Priority to DK03016361T priority patent/DK1385072T3/da
Priority to DE50311325T priority patent/DE50311325D1/de
Priority to DE20321608U priority patent/DE20321608U1/de
Priority to AT03016361T priority patent/ATE426848T1/de
Publication of DE10313278A1 publication Critical patent/DE10313278A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/02Control of temperature without auxiliary power with sensing element expanding and contracting in response to changes of temperature
    • G05D23/021Control of temperature without auxiliary power with sensing element expanding and contracting in response to changes of temperature the sensing element being a non-metallic solid, e.g. elastomer, paste
    • G05D23/023Control of temperature without auxiliary power with sensing element expanding and contracting in response to changes of temperature the sensing element being a non-metallic solid, e.g. elastomer, paste the sensing element being placed outside a regulating fluid flow

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Temperature-Responsive Valves (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Regulierventil für ein Wasserzirkulationssystem mit einem Ventilgehäuse (4), welches einen Strömungseinlass und einen Strömungsauslass vorgibt, die miteinander kommunizieren und zwischen denen eine Regulieröffnung (3) befindlich ist, und an dem ein Ventileinsatz (9) montiert ist, der einen von einem Regulierelement (10) gestellten Regulierkolben (11) aufweist, mit dem der freie Regulierquerschnitt in der Regulieröffnung (13) veränderbar ist und der ein Dichtelement trägt, das eine an einen den Regulierkanal umgebenden Ventilsitz anlegbare Dichtfläche ausbildet. Im Hinblick auf eine dauerhaft zuverlässige Regulierung zum hydraulischen Abgleich von einzelnen Leitungen innerhalb des Wasserzirkulationassystems wird mit der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen, ein dem Dichtelement (33b) in Richtung auf den Ventilsitz (12) vorgelagertes Reinigungselement (33c) vorzusehen, welches durch Betätigung des Regulierkolbens (11) in Wirklage mit einer dem Regulierquerschnitt umgebenden Wandlung des Ventilsitzringes (12) bringbar ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Regulierventil für Wasserzirkulationssysteme nach dem Oberbegriff von Anspruch 1. Ein derartiges Regulierventil ist beispielsweise aus der DE 298 05 921.5 bekannt.
  • In Wasserversorgungsanlagen mit großen Leitungslängen zwischen Warmwasserbereitungsgerät und Zapfstellen, beispielsweise in mehrstöckigen Gebäuden, wird parallel zu den einzelnen Steigleitungen eine Zirkulationsleitung verlegt, wobei die Zirkulationsleitung einerseits mit der Steigleitung und andererseits mit dem Warmwasserbereiter verbunden ist. Dadurch lässt sich eine Zirkulation des Warmwassers über den größten Teil der Versorgungsleitung erzielen, so dass bei der Entnahme von Warmwasser aus der Warmwasserversorgungsanlage nur noch verhältnismäßig kleine Wassermengen ungenutzt durchlaufen müssen, bis das entnommene Wasser die gewünschte Temperatur aufweist.
  • Die nutzbare Wassertemperatur in Warmwasserversorgungsnetzen liegt bevorzugt in einem Bereich von ca. 50°C, was einerseits für Anwendungszwecke wie Spülen, Waschen, Duschen völlig ausreichend ist und zum anderen den Forderungen der Energiesparverordnung Rechnung trägt. Weiterhin ist bei dieser Wassertemperatur in der Warmwasserversorgung ein Verbrühschutz an den Auslaufarmaturen überflüssig, da Temperaturen von 50°C noch keine ernsthaften Verletzungen begründen.
  • Allerdings stellen diese Warmwasserversorgungsanlagen Infektionsquellen für die sogenannte Legionärskrankheit dar, die insbesondere immungeschwächte ältere Menschen gefährdet. Die Legionellen, Erreger der Legionärskrankheit, vermehren sich stark bei Temperaturen zwischen 35 und 50°C. Die Sterilisation der Bakterien beginnt bei etwa 60°C. Die Vermehrung und das Überleben der Legionellen werden auch durch Stagnation des warmen Trinkwassers durch die Anwesenheit von schlammigen Oberflächenbelägen begünstigt.
  • Besonders stark wirkt sich dieses Problem in weit verzweigten Warmwasseranlagen aus, wie sie beispielsweise in Hotels, Krankenhäusern, Altenheimen, Schwimmbädern und ähnlichen Gebäuden existieren, wo immer wieder Wasserleitungen bzw. Leitungsteile bestehen, die über eine längere Zeitdauer nicht benutzt werden oder in denen keine Zirkulation stattfindet, so dass diese Leitungen bzw. Leitungsteile stehendes Wasser mit einer kritischen Temperatur enthalten.
  • Um den Gefährdungen, die insbesondere für die vorerwähnten Risikogruppen bestehen, durch Legionellen in Warmwasser zu begegnen, wird das warme Wasser mit Trinkwasserqualität in besonders gefährdeten Warmwasser-Zirkulationsnetzen, z.B. in Krankenhäusern, Altenheimen usw. auf über 50°C gehalten und kann bei Verkeimung des Trinkwassersystems in Einzelfällen oder periodisch auf 70°C bis 75°C aufgeheizt werden, um eine thermische Desinfektion durchzuführen.
  • Zur Durchführung eines hydraulischen Abgleichs werden in Warmwasser-Zirkulationssystemen thermostatisch regelnde Ventile der gattungsgemäßen Art, wie sie beispielsweise aus der DE 298 05 921.5 U1 , der DE 198 34 151 C1 sowie der EP 1 167 841 A2 bekannt sind, eingesetzt, um den Wasser-Volumenstrom mit der gewünschten Zirkulationstemperatur gleichmäßig auf die einzelnen Zirkulationsstränge des Warmwasser-Zirkulationssystems zu verteilen. Derartige Regulierventile werden üblicherweise in jeder Steigstrang-TWZ-Leitung (TWZ = Trinkwasser Zirkulation), und zwar kurz vor deren Einmündung in die Zirkulationssammelleitung, eingebaut. Die Regulierventile stellen das hydraulische Gleichgewicht der Zirkulationsstränge untereinander her, d.h., der Drucküberschuss der Zirkulationspumpe wird gleichmäßig durch die Regulierventile, die eine Drosselfunktion ausüben, abgebaut. Dabei stellen die Regulierventile in den zirkulationspumpennahen Rohrsträngen große Differenzdrücke bei kleinen Volumenströmen und in den hydraulisch ungünstigen, pumpenfernen Rohrsträngen kleine Drücke bei großen Volumenströmen ein. Auf diese Weise werden die Vorgaben der DVGW-Arbeitsblätter W551, W552 und W553 weitgehend befolgt, dass alle Warmwasserleitungen innerhalb des Systems gleichmäßig mit hochtemperiertem Trinkwasser von 55 bis 60°C durchströmt werden, so dass ein vermehrtes Wachstum von Keinem (Legionellen) in den Wasserleitungen unterbunden wird, und alle Wasserleitungen des Leitungsnetzes durch heißes Trinkwasser mit einer Temperatur über 70°C thermisch desinfiziert werden können.
  • Die Praxis hat gezeigt, dass in weitverzweigten Warmwasserzirkulationssystemen in Hotels, Krankenhäusern, Altenheimen und ähnlichen mehrstöckigen Gebäuden die Zirkulation des warmen Wassers bis zu den einzelnen Zapfstellen in den verschiedenen Stockwerken der Gebäude gewährleistet werden muss. Der hydraulische Abgleich im Stockwerksbereich sowie in den Abgängen zu den Zapfstellen bzw. Nasszellen wird heute nur unzulänglich mit statischen Ventilen durchgeführt.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein Regulierventil für ein Warmwasserzirkulationssystem anzugeben, welches eine optimale Zirkulation des Warmwassers bis zu den einzelnen Zapfstellen ermöglicht und sich durch einfache Konstruktion bei hoher Regelgenauigkeit auch bei dauerhaftem Einsatz des Regelventils auszeichnet.
  • Dieses Problem wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Regulierventil mit den Merkmalen von Anspruch 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung werden in den Unteransprüchen angegeben.
  • Das erfindungsgemäße Regulierventil weist in an sich bekannter Weise ein Ventilgehäuse auf, welches den Strömungsein- und -auslass zum Anschluss des Regulierventils an das Leitungsnetz vorgibt. Zwischen dem Einlass und dem Auslass ist eine Regulieröffnung angeordnet, deren Regulierquerschnitt veränderlich ist. Hierzu weist das erfindungsgemäße Regulierventil in an sich bekannter Weise einen Ventileinsatz mit einem Regulierkolben auf, welcher von einem Regulierelement gestellt wird. Mit diesem Regulierkolben wird der freie Regulierquerschnitt der Regulieröffnung in Abhängigkeit von der Stellung des Regulierelementes verändert. Der Regulierkolben trägt ferner ein Dichtelement, welches eine Dichtfläche ausbildet, die durch Betätigung des Regulierkolbens an einen Ventilsitz anlegbar ist, der den Regulierkanal umgibt.
  • Das Regulierelement des Regulierventils bewirkt eine vorbestimmte Stellgröße in Abhängigkeit von einer gemessenen variablen Größe, die vorzugsweise von den Bedingungen in dem Leitungsnetz abhängig ist. Diese variable Größe ist vorzugsweise die Temperatur des in dem Leitungsnetz fließenden Warmwassers. Das Regulierelement bewirkt dementsprechend einen hydraulischen Abgleich in dem Regulierventil und er möglicht eine optimale Zirkulation des Warmwassers zu den einzelnen Zapfstellen in einem Warmwasserzirkulationssystem, z.B. mittels Temperatursteuerung.
  • Das erfindungsgemäße Regulierventil hat darüber hinaus ein dem Dichtelement in Richtung auf den Ventilsitzring vorgelagertes Reinigungselement, welches durch Betätigung des Regulierkolbens in Wirklage mit einer den Regulierquerschnitt umgebenden Wandung des Ventilsitzringes bringbar ist.
  • Bei geeigneter Betätigung des Regulierkolbens, beispielsweise beim vollständigen Zufahren des Regulierquerschnitts durch Anlegen der Dichtfläche an den Ventilsitzring wird zunächst das dem Dichtring vorgelagerte Reinigungselement in den Regulierquerschnitt eingeführt und wird dort zur Einwirkung mit zumindest einer Wandung des Ventilsitzes gebracht. Hierdurch werden eventuell sich an dem Ventilsitzring festsetzende Verunreinigungen im Bereich des Regulierquerschnitts entfernt. Mit dem erfindungsgemäßen Regulierventil wird danach dauerhaft sichergestellt, dass der bei der Auslegung des Regulierventils vorgegebene Regulierquerschnitt auch der tatsächlich für den Durchfluss zur Verfügung stehende Regulierquerschnitt ist. Eine Verengung des Regulierquerschnitts, gegebenenfalls eine Verstopfung desselben durch anhaftende Verunreinigung wird verhindert.
  • Das erfindungsgemäße Regulierventil eignet sich somit besonders zum hydraulischen Abgleich bei sehr kleinen Durchflussmengen, d.h. in verzweigten Stockwerkszirkulationsleitungen im Stockwerksbereich zur optimalen Zirkulation des warmen Wassers bis zu den einzelnen Zapfstellen einer Warmwasserversorgungsanlage.
  • Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:
  • 1 eine Längsschnittansicht des Ausführungsbeispiels;
  • 2 den Ausschnitt „B" gemäß 1 in vergrößerter Darstellung;
  • 3 den Ausschnitt „C" gemäß 1 in vergrößerter Darstellung;
  • 4 den Ventileinsatz des Ausführungsbeispiels in vergrößerter Darstellung;
  • 5 den Ausschnitt „B" gemäß 4 in vergrößerter Darstellung und
  • 6 den Ausschnitt „C" gemäß 4 in vergrößerter Darstellung.
  • Das als Unterputzventil ausgebildete Stockwerksventil gemäß der Darstellung in 1 für ein Warmwasser-Zirkulationssystem umfasst ein durch die Warmwasserarmatur geregeltes, voreinstellbares Regulieroberteil 2 sowie ein Gehäuse 4 z.B. aus Edelstahl oder Rotguß mit einem Strömungseinlass bildenden Einlasskanal 5 und einen einen Strömungsauslass bildenden Auslasskanal 6.
  • Das als Geradsitzventil ausgebildete Regulieroberteil 2 weist eine Durchgangsöffnung 8 auf, die den Einlasskanal 5 mit dem Auslasskanal 6 verbindet und einen Ventileinsatz 9 aufnimmt.
  • Der Ventileinsatz 9 ist mit einem Thermostatelement 10 zum Verstellen eines Regulierkolbens 11 ausgestattet, der mit einem einteilig mit dem zylindrischen Ventileinsatz 9 ausgebildeten Ventilsitzring 12 zusammenwirkt, der abgedichtet in der Durchgangsöffnung 8 gehalten ist und einen sich in axialer Richtung 23-23 des Ventileinsatzes 9 erstreckenden Regulieröffnung 13 vorgibt, durch die der Einlasskanal 5 mit dem Auslasskanal 6 verbunden ist. Der Regulierkolben 11 weist einen an seinem unteren Ende 11a angeformten Regulierzapfen 15 auf, der in den Regulierkanal 13 eingetaucht, wie eine Drossel wirkt.
  • Der freie Regulierquerschnitt der Regulieröffnung 13 des durch Längsstege 14 in dem Ventileinsatz 9 gehaltenen Ventilsitzringes 12 ist durch die Position des durch den Ventilsitzring 12 unter Bildung eines Ringspaltes 17 verschiebbaren Regulierzapfens 15 regelbar. Der Regulierkolben 11 mit dem Regulierzapfen 15 ist durch die von der Wassertemperatur abhängige Stellhupbewegung des Thermostatelementes 10 zwischen einem kv-Maximalwert (maximaler Volumenstrom in m3/h bei 1 bar Druckverlust über dem Ventil) und dem kv-Minimalwert (minimaler Volumenstrom in m3/h bei 1 bar Druckverlust ü ber dem Ventil) bei einer in einem Temperaturbereich von beispielsweise 55°C bis 60°C liegenden Betriebstemperatur voreinstellbar.
  • Das Thermostatelement 10 ist in einem entsprechend angepassten und in dem Regulierkolben 11 ausgesparten Aufnahmeschacht 18 aufgenommen, der an dem den Ventilsitzring 12 abgewandten oberen Ende 11b des Regulierkolbens ausgespart ist, und stützt sich gegen ein Widerlager 20 im Ventileinsatz 9 ab.
  • Das Widerlager 20 sitzt in einem Gewindeelement 21 und ist in diesem zur Voreinstellung einer Sollwerttemperatur in Richtung der Längsachse 23-23 des Ventileinsatzes 9 entgegen der Federkraft einer in dem Ventileinsatz angeordneten, entgegen der Stellkraft des Thermostatelementes 10 wirkenden Haltefeder 22 des Regulierkolbens 11 verstellbar. Diese Haltefeder 22 ist in einem abgestuften Bereich des Aufnahmeschachtes 18 benachbart zu dem Thermostatelement 10 angeordnet und wirkt auf dieses ein. Das Spindelelement 21 bildet für den Stößel 19 zwischen dem Thermostatelement 10 und dem Widerlager 20 eine Führung aus.
  • Das Widerlager 20 ist durch einen im Gewindeeingriff mit dem Spindelelement 21 stehenden Stößel 19 und ein Rastelement 24 gebildet. Dieses Rastelement 24 ist aus Kunststoff gebildet, verdrehfest mit dem oberen Zapfen des Stößels 19 verbunden und wirkt mit dem Spindelelement 21 derart zusammen, dass bei der Voreinstellung der Temperatur durch Drehung des Stößels 19 hör- und/oder fühlbare Rastereinstellungen zu bemerken sind. Hierzu sind zwischen dem Spindelement 21 und dem Rastelement 24 Rastzähne vorgesehen, durch welche beide Teile auch gegeneinander verdrehgesichert gehalten sind. Zusätzlich können die Teile nach Einstellen der Voreinstellung durch weitere Maßnahmen verdrehgesichert werden, beispielsweise durch Eintropfen einer aushärtenden Flüssigkeit und/oder einem vorgefertigten, sich zwischen dem Rastelement 24 und dem Spindelelement 21 erstreckenden Formschlusselement.
  • An das Ventilgehäuse 4 ist koaxial zur Längsachse 23-23 des Ventileinsatzes 9 ein Anschlussstutzen 25 angeformt, an dem ein über das Mauerwerk 26 vorstehender Unterputzschaft 27 mit einem Zugangskanal 28 zur Voreinstellung der Ausgangstellung des in dem Ventileinsatz 9 axial verstellbaren Regulierkolbens 11 für Wartungs- und Repara turarbeiten angeschraubt ist. Der Unterputzschaft 27 wird mit einer auf das Mauerwerk 26 aufsetzbaren Rosette 29 hygienisch dicht verschlossen, die eine Öffnung zur Aufnahme eines Betätigungselementes 30 aufweist, welches über eine Hohlspindel 31 verdrehfest mit dem Spindelelement 21 verbunden ist. Das Betätigungselement 30 weist in an sich bekannter Weise vorzugsweise eine Aufnahme für einen Innensechskantschlüssel auf, mit dem das Betätigungselement in Drehung versetzt werden kann.
  • Wie insbesondere der 2 zu entnehmen ist, wird der Regulierkolben 11 in dem Ventileinsatz 9 in Richtung der Längsachse 23-23 des Ventileinsatzes 9 geführt und ist über Dichtungen 32 gegenüber dem Ventileinsatz 9 abgedichtet.
  • Zwischen den Dichtungen 32 und dem Regulierzapfen 15 ein Dichtelement 33, welches an seinem dem Ventilsitzring 12 benachbarten Ende einen Zylinderabschnitt 33a umfasst, dem eine konische Dichtfläche 33b folgt. Im Anschluss an diesen konischen Abschlussabschnitt 33b weist das Dichtelement 33 ein vorgelagertes zylindrisches Reinigungselement 33c auf. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel bilden der konische und der zylindrische Abschnitt 33b, 33c das Dichtelement 33 aus, das in an sich bekannter Weise mit dem Ventilsitzring 12 zusammenwirkt, um die Regulieröffnung 13 zu verschließen. Das Reinigungselement 33c weist vorliegend einen Durchmesser auf, der in etwa so groß ist, wie der Durchmesser der Regulieröffnung 13. Kurz vor dem Schließen der Regulieröffnung 13 durch Anlage der an dem konischen Abschnitt 33b ausgebildeten Dichtfläche gegen eine an dem Ventilsitzring 12 ausgebildete Gegenfläche, tritt das Reinigungselement 33c in die Regulieröffnung 13 ein und entfernt eventuell dort an dem Ventilsitzring 12 anhaftende Verunreinigungen. Dadurch wird sichergestellt, dass die Regulieröffnung 13 auch bei einer längeren Benutzung des Regulierventils den bei der Auslegung des Ventils vorgegebenen und dem hydraulischen Abgleich zugrundeliegenden Regulierquerschnitt aufweist.
  • Die Übertragung der durch das Betätigungselement 30 aufgebrachten und durch die Hohlspindel 31 übertragenen Drehbewegung in eine axiale Verschiebung des Regulierkolbens 11 wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die 3 und 5 näher erläutert. Der 3 ist zu entnehmen, dass zwischen der Außenumfangsfläche des Spindelementes 21 und der dieser gegenüberliegenden Innenumfangsfläche des Ventileinsatzes 9 ein zylindrisches Gewindeformstück 34 vorgesehen ist. Das Gewindeformstück 34 hat eine polygonale Außenumfangsfläche und wird in einer entsprechend ausgeformten Aussparung des Spindelelementes 21 verdrehsicher, jedoch in axialer Richtung verschieblich gehalten. Das zylindrische Gewindeformstück 34 befindet sich mit dem Spindelelement 21 im Gewindeeingriff. Bei Drehung des Betätigungselements 30 wird das Spindelelement 21 gleichfalls in Drehung versetzt. Hierbei wandert das Gewindeformstück 34 in axialer Richtung und legt sich mit seiner Stirnseite an eine am oberen Ende 11b des Regulierkolbens 11 ausgebildete Anlagefläche an. Bei fortschreitender Drehbewegung des Betätigungselements 30 wird das Gewindeformstück 34 mit seiner vorderen Stirnseite zunehmend von dem Spindelelement 21 entfernt und schiebt hierbei den Regulierkolben 11 gegen die Kraft einer Rückstellfeder 35 vor sich her, bis schließlich der Zylinderabschnitt 33a in die Regulieröffnung 13 eintritt und am Ende der Absperrbewegung der konische Abschnitt 33b an einer entsprechend ausgeformten Gegenfläche des Ventilsitzringes 12 anliegt und das Regulierventil versperrt. Beim Aufdrehen des Ventils durch Betätigung des Handrades wird der Regulierkolben 11 durch die Rückstellfeder 35 zurückgestellt. Die Federkraft der Rückstellfeder 35 ist größer als die der Haltefeder 22.
  • Die Erfindung ist nicht auf das gezeigte Ausführungsbeispiel beschränkt. So ist es insbesondere möglich, das Reinigungselement nicht wie bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel stoffidentisch mit dem durch das Dichtelement auszuformen. Das Reinigungselement kann insbesondere mit weiterem axialen Abstand in Richtung auf den Ventilsitzring vor dem Dichtring vorgesehen sein, um bereits bei einer Drosselstellung des Regulierzapfens 15 in der Regulieröffnung 13 an den die Regulieröffnung 13 umgebenden Wandungen zur Wirkanlage zu gelangen.
  • Das Reinigungselement kann insbesondere einstückig als abgedrehte Zylinderfläche an dem Regulierkolben 11 ausgebildet sein. Bei dieser Ausführungsform sind die Regulieröffnung 13 und das Reinigungselement nach Art einer Passung derart aufeinander abgestimmt, dass das Reinigungselement durch die Regulieröffnung 13 hindurch passt, hierbei jedoch eventuell an der Wandung der Regulieröffnung 13 anhaftende Verschmutzung ablöst.
  • 2
    Regulieroberteil
    4
    Ventilgehäuse
    5
    Einlasskanal
    6
    Auslasskanal
    8
    Durchgangsöffnung
    9
    Ventileinsatz
    10
    Thermostatelement
    11
    Regulierkolben
    11a
    unteres Ende
    11b
    oberes Ende
    12
    Ventilsitzring
    13
    Regulieröffnung
    14
    Längssteg
    15
    Regulierzapfen
    15a
    oberes Ende
    17
    Ringspalt
    18
    Aufnahmeschacht
    19
    Stößel
    20
    Widerlager
    21
    Spindelelement
    22
    Haltefeder
    23-23
    Längsachse des Ventileinsatzes
    24
    Rastelement
    25
    Anschlussstutzen
    26
    Mauerwerk
    27
    Unterputschaft
    28
    Zugangskanal
    29
    Rosette
    30
    Betätigungselement
    31
    Hohlspindel
    32
    Dichtung
    33
    Dichtelement
    33a
    Zylinderabschnitt
    33b
    konischer Abschnitt
    33c
    Reinigungselement
    34
    Gewindeformstück
    35
    Rückstellfeder

Claims (14)

  1. Regulierventil für ein Wasserzirkulationssystem mit einem Ventilgehäuse (4), welches einen Strömungseinlass und einen Strömungsauslass vorgibt, die miteinander kommunizieren und zwischen denen eine Regulieröffnung (13) befindlich ist und an dem ein Ventileinsatz (9) montiert ist, der einen von einem Regulierelement (10) gestellten Regulierkolben (11) aufweist, mit dem der freie Regulierquerschnitt in der Regulieröffnung (13) veränderbar ist und der ein Dichtelement (33b) trägt, das eine an einen der Regulieröffnung (13) umgebenden Ventilsitzring (12) anlegbare Dichtfläche ausbildet, gekennzeichnet durch ein dem Dichtelement (33) in Richtung auf den Ventilsitzring (12) vorgelagertes Reinigungselement (33c) welches durch Betätigung des Regulierkolbens (11) in Wirklage mit einer den Regulierquerschnitt umgebenden Wandung des Ventilsitzringes (12) bringbar ist.
  2. Regulierventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigungselement (33c) einen Zylinderabschnitt (33a) umfasst, dessen Durchmesser etwa so groß oder geringfügig größer als der Innendurchmesser des Ventilsitzringes (12) ist.
  3. Regulierventil nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigungselement (33c) und das Dichtelement (33) stoffidentisch ausgebildet sind.
  4. Regulierventil nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement (33) und das Reinigungselement (33c) einstückig ausgebildet sind.
  5. Regulierventil nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventileinsatz (9) einteilig zusammen mit dem Ventilsitzring (12) ausgebildet ist und der gleitverschieblich in dem Ventileinsatz (9) aufgenommene Regulierkolben (11) an seinem einen Ende einen den Regulierquerschnitt verändernden Regulierzapfen (15) aufweist und an seinem anderen Ende mit einem Aufnahmeschacht (18) versehen ist, in der ein das Regulierelement bildendes Thermostatelement (10) und/oder eine auf das Thermostatelement (10) wirkende Haltefeder (22 aufgenommen ist.
  6. Regulierventil nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass stirnseitig der Aufnahmeöffnung ein drehbar in dem Ventileinsatz (9) aufgenommenes Spindelelement (21) angeordnet ist, welches verdrehfest mit einem Betätigungselement (30) verbunden und mit einem Gewindeformstück (34) im Gewindeeingriff ist, welches verdrehfest jedoch verschieblich in dem Ventileinsatz (9) aufgenommen und durch Betätigung des Betätigungselements (30) zur Längsverschiebung des Regulierkolbens (11) mit diesem in Wirkverbindung bringbar ist.
  7. Regulierventil nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Thermostatelement (10) sich mit einem aus- und einfahrbaren Stößel (19) gegen ein Widerlager (20) in dem Ventileinsatz (9) abstützt.
  8. Regulierventil nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Regulierkolben (11) durch eine von der Wassertemperatur abhängige Stellhubbewegung des Thermostatelementes (10) zwischen einer voreinstellbaren Ausgangsstellung zur Einstellung eines maximalen Volumenstroms bei einer Wassertemperatur von beispielsweise 55°C und zur Einstellung eines minimalen Volumenstroms bei einer Betriebstemperatur des Warmwassers von beispielsweise größer 57°C einstellbar ist.
  9. Regulierventil nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Regulierkolben (11) mittels einer entgegen der Stellkraft des Themostatelementes (10) wirkenden Haltefeder (22) in dem Ventileinsatz (9) in Richtung der Längsachse (23-23) desselben verstellbar abgestützt ist und das Widerlager (20) des Thermostatelementes (10) zur Voreinstellung der Sollwerttemperatur in Richtung der Längsachse (23-23) verstellbar ist.
  10. Regulierventil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerlager (20) an dem Spindelelement (21) mit Gewindeeingriff gehalten und gegenüber diesem verdrehgesichert ist.
  11. Regulierventil nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Ventilgehäuse (4) ein Unterputzschacht (27) vorgesehen ist, der eine sich zu dem Ventileinsatz (9) erstreckende Aufnahmeöffnung ausbildet und bei einer Unterputzventilausführung des Regulierventiles das Mauerwerk überragt.
  12. Regulierventil nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch eine abnehmbare Rosette (29) zum Verschließen des über das Mauerwerk vorstehenden Unterputzschachtes (27).
  13. Regulierventil nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigungselement einstückig an dem Regulierkolben ausgebildet ist.
  14. Regulierventil nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigungselement durch spanhebende Bearbeitung des Regulierkolbens und bezogen auf die Regulieröffnung (13) nach Art einer Passung ausgebildet ist.
DE2003113278 1980-04-28 2003-03-24 Regulierventil Withdrawn DE10313278A1 (de)

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DK03016361T DK1385072T3 (da) 2002-07-18 2003-07-18 Reguleringsventil
DE50311325T DE50311325D1 (de) 2002-07-18 2003-07-18 Regulierventil
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DE (1) DE10313278A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2546718A1 (de) * 2011-07-14 2013-01-16 ABA Beul GmbH Etagenregulierventil
EP4246277A1 (de) * 2022-03-14 2023-09-20 Gebr. Kemper GmbH + Co. KG Regulierventil für wasser-zirkulationssysteme

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EP2546718A1 (de) * 2011-07-14 2013-01-16 ABA Beul GmbH Etagenregulierventil
EP4246277A1 (de) * 2022-03-14 2023-09-20 Gebr. Kemper GmbH + Co. KG Regulierventil für wasser-zirkulationssysteme

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