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DE10313840A1 - Zähler- und/oder Verteilerschrank - Google Patents

Zähler- und/oder Verteilerschrank Download PDF

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DE10313840A1
DE10313840A1 DE2003113840 DE10313840A DE10313840A1 DE 10313840 A1 DE10313840 A1 DE 10313840A1 DE 2003113840 DE2003113840 DE 2003113840 DE 10313840 A DE10313840 A DE 10313840A DE 10313840 A1 DE10313840 A1 DE 10313840A1
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DE
Germany
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platform
cabinet according
rear wall
cabinet
parts
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DE2003113840
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English (en)
Inventor
Peter Hein
Peter Hinschberger
Ettore Amendola
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Hager Electro GmbH and Co KG
Original Assignee
Hager Electro GmbH and Co KG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/015Boards, panels, desks; Parts thereof or accessories therefor
    • H02B1/03Boards, panels, desks; Parts thereof or accessories therefor for energy meters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Distribution Board (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Zähler- und/oder Verteilerschrank, an dessen Rückwand für Schrankeinbauten spezifische Sitze oder/und Teile solcher Einbauten gebildet sind. Bei solchen bekannten Zähler- und/oder Verteilerschränken sind die Schrankkorpuswände einstückig an die Rückwand angeformt. Gemäß der Erfindung ist die Schrankrückwand durch eine separate, zur Verbindung mit Korpuswandteilen des Schrankes vorgesehene Plattform, welche die Anformungen aufweist, gebildet. Vorteilhaft lässt sich die Plattform unbehindert durch Korpuswände, vor deren Verbindung mit der Rückwand, mit Einbauten bestücken.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Zähler- und/oder Verteilerschrank, an dessen Rückwand für Einbauten spezifische Sitze oder/und Teile solcher Einbauten angeformt sind.
  • Zähler- und Verteilerschränke solcher Art sind durch Benutzung bekannt. Die zur Rückwand senkrechten Korpuswände dieser aus Kunststoff hergestellten Zähler- und Verteilerschränke sind einstückig an die Rückwand angeformt.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen neuen Zähler- und/oder Verteilerschrank der eingangs erwähnten Art zu schaffen, der sich komplett bestückt mit allen Einbauten rationell fertigen lässt.
  • Der diese Aufgabe lösende Zähler- und/oder Verteilerschrank nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwand durch eine separate, zur Verbindung mit zur Rückwand senkrechten Korpuswandteilen vorgesehene Plattform, welche die Sitz- bzw. Teileanformungen aufweist, gebildet ist.
  • Vorteilhaft lässt sich die Plattform unbehindert durch Korpuswände vor deren Verbindung mit der Rückwand bestücken. Insbesondere ist der seitliche Zugang zur Plattform für die Arme von Montagerobotern nicht gestört. In rationeller Fließfertigung können die Einbauten nach und nach an der Plattform angebracht werden, wobei die Plattform selbst als Trägerpalette dienen kann, die vor Beginn der Montage mit allen Einbauteilert belegbar ist.
  • Es ist denkbar, eine Zähler- oder/und Verteilereinrichtung allein durch die bestückte Plattform ohne weitere Schrankwandteile zu bilden.
  • Bei den Sitzen oder/und Teilen kann es sich um Aufnahmesitze oder/und von der Plattform vorstehende Träger für Sammelschienen, Hutprofilträgerschienen oder/und Abdeckungen handeln.
  • An der zweckmäßig durch Kunststoffspritzgießen, Tiefziehen, Pressen, Schäumen oder dergleichen hergestellten Plattform kann ferner ein Aufnahmesitz für eine im Abstand von der Plattform angeordnete Zählerträgerplatte mit einer Öffnung für die Durchführung von am Stromzähler anzuschließenden Leitern angeformt sein.
  • In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung kann an der Plattform wenigstens ein Aufnahmesitz für eine Schiene eines Zählerkreuzes gebildet sein.
  • In einer die Zählerfrägerplatte verwendenden Ausführungsform der Erfindung kann die Zählerplatte einen zu dieser Zählerkreuzschiene ausgerichteten Schlitzausschnitt aufweisen. Der Zähler kann dann vorzugsweise an einer an der Plattform befestigten Vertikalschiene und einer dazu senkrechten, auf der Zählerfrägerplatte befestigten Schiene befestigt sein. Das Gewicht des Zählers wird so zum Teil unmittelbar in die Plattform eingeleitet.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können an die Plattform Sitze für Kontaktelemente sowie Verbindungselemente zur elektrisch und mechanisch verschraubungsfreien Ankopplung eines Zählers angeformt sein.
  • Neben Sitzen für und Teilen von Einbauten können an die Plattform Kabelführungen angeformt sein, die vorzugsweise auf ihrer der Plattform abgewandten Seite offen sind, so dass bei der Bestückung der Plattform Kabel bequem von oben eingelegt werden können.
  • Insbesondere lassen sich Kabelführungen für die Aufnahme einzelner Leiter anformen, in denen die Leiter ggf. einklemmbar und dadurch fixierbar sind. Solche Kabelführungen können insbesondere zwischen der Plattform und der Zählertragplatte für die einzelnen Phasenleiter gebildet sein, wobei sich die Zählertragplatte vorteilhaft durch Stege abstützen lässt, welche zur Bildung der Kabelführungen von der Plattform vorstehen.
  • In weiterer Ausgestaltung der Endung können in der Plattform Leiter angeordnet und insbesondere in das Plattformmaterial, ggf. durch Eingießen, eingebettet sein.
  • Bei solchen Leitern kann es sich z.B. um Leiterstücke in die Rückwand integrierter Verteileranschlussleisten handeln, wobei für solche Verteileranschlussleisten auch vertikale Anordnungen in Betracht kommen.
  • Die Plattform kann durch wenigstens einen isolierenden Trennsteg in Felder, vorzugsweise ein Zählerfeld und ein Verteilerfeld unterteilt sein. Dieser angeformte Trennsteg macht zusätzliche Isoliertrennwände überflüssig.
  • Die Plattform kann einteilig ausgebildet sein, aber auch aus mehreren, vorzugsweise form- oder stoffschlüssig miteinander verbindbaren, Teilen bestehen, wobei z.B. ein Plattformteil ein Zählerplatzfeld und ein weiterer Plattformteil ein Verteilerfeld bildet.
  • In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Plattform mit Eckteilen verbunden, auf welche von jeglicher Tragfunktion entlastete Korpuswände des Schrankes aufgesteckt sind.
  • Die Erfindung soll nun anhand eines Ausführungsbeispiels und der beiliegenden, sich auf dieses Ausführungsbeispiel beziehenden Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen:
  • 1 einen offenen Zähler- und Verteilerschrank nach der Erfindung in einer perspektivischen Ansicht,
  • 2 und 3 die Schrankrückwand bildende Plattformteile des Zähler- und Verteilerschranks von 1,
  • 4 die komplette Rückwand-Plattform des Verteilerschranks von 1, teilweise bestückt,
  • 5 den Verteilerschrank von 1 mit abgenommenen Innenabdeckungen,
  • 6 eine perspektivische Teilansicht des Zähler- und Verteilerschranks von 1, teilweise in Explosionsdarstellung,
  • 7 eine perspektivische Darstellung des Verteilerschranks von 1 ohne die bestückte Rückwand-Plattform.
  • Der in den Figuren dargestellte Zähler- und Verteilerschrank weist eine Rückwand 1 und zu ihr senkrechte Korpuswände 2 bis 5 auf. Eine durch eine Tür gebildete Vorderwand des Schranks ist in den Figuren nicht gezeigt.
  • Die Rückwand 1 ist durch eine Plattform gebildet, welche in dem gezeigten Ausführungsbeispiel aus zwei, in 2 und 3 gesondert dargestellten Plattformteilen 6 und 7 besteht. Die Plattformteile sind jeweils einstückig durch Spritzgießen aus einem Kunststoff hergestellt. Zur Verbindung der Plattformteile 6 und 7 dienen schwalbenschwanzartige Ansätze 8 an dem Plattformteil 6, welche in entsprechende, in 3 nicht sichtbare Gegenstücke am Plattformteil 7 einschiebbar sind.
  • Das Plattformteil 6 bildet ein Zählerfeld, das Plattformteil 7 ein Verteilerfeld. An ihren Längsrändern weisen die Plattformteile 6 und 7 Randerhöhungen 9 und 10 bzw. 11 und 12 auf, welche die Plattformteile stabilisieren. Die Randerhöhungen 10 und 11 bilden darüber hinaus, u.a. zwischen dem Zählerfeld und dem Verteilerfeld, isolierende Wände.
  • Das durch das Plattformteil 6 gebildete Zählerfeld gliedert sich in einen unteren Anschlussbereich 13, einen Zählerplatzbereich 14 und einen oberen Anschlussbereich 15. In dem betreffenden Ausführungsbeispiel entsprechen die vertikalen Längen der Bereiche den Normmaßen von 30, 45 und 15 cm.
  • Das durch das Plattformteil 7 gebildete Verteilerfeld gliedert sich in einen Verteilerbereich 16 und einen Installationsbereich 17, welcher vorzugsweise Steuergeräten oder/und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik vorbehalten ist.
  • An den Längsenden beider Plattformteile 6 und 7 sind jeweils zwei Öffnungen 18 bzw. 18' für die Durchführung von Kabeln gebildet, welche in einer den Zählerschrank aufnehmenden Montagewand unter Putz verlegt sind.
  • Absenkungen der Randerhöhungen 9 und 10 des Plattformteils 6 im unteren Anschlussbereich 13 weisen Sitzausnehmungen 19 für insgesamt fünf Sammelschienen auf.
  • Im Zählerplatzbereich 14 gebildete Kabelführungen 20 für Phasenleiter L1, L2 und L3 sowie den Nullleiter bzw. Neutralleiter sind auf ihrer dem Plattformteilboden abge wandten Seite offen und weisen jeweils einen Endabschnitt auf, in welchem der betreffende Leiter eingeklemmt werden kann.
  • Im Zählerplatzbereich 14 sind an dem Plattformteil 6 zwischen angeformten Stegen ferner Kabelführungen 22 für die aus dem Zähler herausgeführter Phasenleiter sowie Neutralleiter und einen Schutzleiter gebildet. Wie die Kabelführungen 20 sind auch die Kabelführungen 22 auf ihrer dem Plattformteilboden abgewandten Seite offen und weisen einen verengten Endabschnitt 23 bzw. 46 zur lösbaren Einklemmung des darin geführten Leiters auf.
  • Das Bezugszeichen 24 weist auf zwei Turmanformungen hin, welche Träger für eine im Abstand vom Plattformteilboden angeordnete Hutprofilschiene bilden. Weitere turmförmige Anformungen 25 sind am unteren Ende des unteren Anschlussbereichs 13 gebildet und bilden Träger- und Aufnahmesitze für eine Abdeckung.
  • Das Bezugszeichen 26 verweist auf eine Anformung am Plattformteil 6, welche einen Sitz für eine Schiene eines Zählerkreuzes bildet.
  • Jeweils nahe den verstärkten Ecken der Plattformteile 6 und 7 gebildete Öffnungen 27 dienen der Befestigung der zu einer Schrankrückwand zusammengesetzten Plattformteile an weiter unten beschriebenen Schrankeckenteilen.
  • Eine Ausnehmung 28 an der Randerhöhung 10 des Plattformteils 6 und eine Randausnehmung 29 an der Randerhöhung 11 des Plattformteils 7 bilden eine Kabeldurchführung für aus dem Zählerfeld in das Verteilerfeld zu überführende Leitungen.
  • Auf zwei vertikalen, an den Boden des Plattformteils 7 angeformten Längsstegen 30 sind insgesamt sechs Turmanformungen 31 für die Aufnahme von drei Hutprofilschienen vorgesehen. Zwischen den Längsstegen 30 und den Randerhöhungen 11, 12 ist jeweils eine Kabelführung 32 gebildet, welche auf ihrer dem Boden des Plattformteils 7 abgewandten Seite offen ist.
  • Die Randerhöhungen 9 bis 12 der Plattformteile 6 und 7 weisen jeweils eine Abstufung 33 auf, welche der Stabilisierung der Plattformteile dient und in gewisser Weise die Trägerschienen sonst für den Einbau in Zählerschränke verwendeter, die Einbauten haltender Traggerüste ersetzt.
  • Die Steganformungen 30 des Plattformteils 7 weisen ferner jeweils zwei Sitzausnehmungen 34 für eine mit Steuer- oder/und Telekommunikationsgeräten zu bestückende Montageplatte (nicht gezeigt) auf.
  • In 4, welche die beiden zu der Rückwand 1 zusammengefügten Plattformteile 6 und 7 zeigt, ist die Bestückung der Plattformteile vorangeschritten. In die Sitzausnehmungen 19 sind Sammelschienen 35 aus Kupfer eingesetzt, an den Turmanformungen 24 ist eine Hutprofilschiene 36 angebracht, nicht sichtbare, mit den Turmanformungen 31 verbundene Hutprofilschienen tragen Leitungsschutzschalter 37. Am oberen Ende des Plattformteils 7 sind PE/N-Verteilerklemmen 38 angebracht. Ferner sind die Plattformteilen 6 und 7 an dafür vorgesehenen Sitzen mit Trägertürmen 39 für die Aufnahme von Abdeckungen 55, 56 und 57 (1) bestückt.
  • 5 zeigt die in einen Schrankkorpus mit den Korpuswänden 2 bis 5 eingebaute Anordnung von 4, wobei das Plattformteil 6 zusätzlich mit einer Zählertragplatte 40 in Form eines einseitig offenen Kastens bestückt ist. Die Zählertragplatte 40 sitzt auf den seitlichen Abstufungen 33 sowie den die Kabelführungen 22 bildenden Steganformungen sowie auf dem Rand der Sitzanformung 26 auf. An eine auf der Zählertragplatte 40 angebrachte Anschlussklemme 43 lassen sich durch eine Öffnung 42 in der Zählertragplatte zugeführte Leiter anschließen.
  • Die Zählertragplatte 40 weist ferner einen länglichen Ausschnitt 44 auf, durch den hindurch eine Schiene 41 eines Zählerkreuzes zugänglich ist, welche in der Sitzanformung 26 am Plattformteil 6 befestigt werden kann.
  • In der Explosionsdarstellung von 6 erkennt man vom Zähler wegführende Phasenleiter 45, die in den kurzen Kabelführungen 46 verlegt sind, in welchen sich diese Leiter einklemmen lassen. Zu dem Zähler hinführende Phasenleiter 47 sind in die Kabelführungen 20 eingelegt.
  • Das Bezugszeichen 48 weist auf eine Befestigungsleiste für die in die Sitzausnehmungen 19 einzulegenden Sammelschienen 35 auf. Die Befestigungsleiste 48 besteht aus einem Kunststoffmaterial, das den für den Kontakt mit Sammelschienen erforderlichen Isolationsanforderungen genügt. Die Verwendung eines solchen Kunststoffmaterials für das gesamte Plattformteil 6 lässt sich vermeiden, wenn die Sammelschienen 35 nicht direkt mit dem Plattformteil sondern mit einem die Sitzausnehmun gen 19 bildenden Einlegeteil aus einem Material höherer Isolationsfähigkeit in Berührung kommen.
  • In der nur den Korpus des Verteilerschranks von 1 und 5 zeigenden 7 deutet das Bezugszeichen 50 auf durch Kunststoffteile abdeckbare Öffnungen für die Durchführung von Kabeln hin. Der Korpus weist winkelförmige Eckenteile 51 mit einem plattenartigen Fußteil 52 auf, wobei sich die Plattenebene des Fußteils parallel zur Ebene der durch die Plattformteile 6 und 7 gebildeten Schrankrückwand 1 erstreckt.
  • An den Fußteilen 52 sind Zapfen 53 zum Eingriff in die Öffnungen 27, 27' in der durch die Plattformteile 6 und 7 gebildeten Schrankrückwand 1 vorgesehen.
  • Bei den Korpuswänden 2 bis 5 handelt es sich um Blechteile mit mehreren, u.a. ein U-Profil bildenden Abwinklungen an ihren Längsrändern, welche sich auf an den Eckteilen 51 vorbereitete Sitze aufstecken lassen.
  • Der vorangehend beschriebene Zähler- und Verteilerschrank, der z.B. zur Installation in Einfamilienhäusern in Betracht kommt, wird vorzugsweise werkseitig komplett mit der in 1 gezeigten Bestückung vorgefertigt.
  • Vorteilhaft werden die Plattformteile 6 und 7 im Rahmen einer Fließfertigung von der Seite und von oben her bestückt und die betreffenden Einbauteile verdrahtet, wobei insbesondere vorgeformte Leiter zum Einsatz kommen können, die sich bequem in die Kabelführungen einlegen lassen.
  • Im Rahmen der Endmontage des Schranks werden die bestückten Plattformteile 6 und 7, sofern sie nicht schon im verbundenen Zustand bestückt worden sind, miteinander verbunden und in den in 7 gezeigten, vorgefertigten Korpus eingelegt, wobei die Zapfen 53 an den Fußplatten 52 der Eckenteile 51 in die Öffnungen 27, 27' an den Plattformteilen 6 und 7, ggf. lösbar, einrasten. Es wäre möglich, an den Fußplatten Verbindungselemente derart zu bilden, dass umgekehrt der vorgefertigte Korpus auf die Plattformteile aufgesetzt werden kann.
  • In den Plattformteilen und/oder Fußplatten können bei der Aufhängung des Schranks an einer Trägerwand nutzbare Öffnungen gebildet sein.
  • In diesem Zähler- und Verteilerschrank wird die Last der Einbauten primär allein durch die Rückwand aufgenommen. Die Korpuswände einschließlich der nicht gezeigten Tür brauchen lediglich eine die Schutzanforderungen an solche Schränke gewährleistende Abdeckung zu bilden.
  • Ein über die Schiene 41 mit dem Plattformteil 6 verbundener Zähler lässt sich stabil und in genauer vertikaler Ausrichtung montieren, wobei der Zähler nochmals an der Zählertragplatte 5 durch eine Zählerkreuzschiene 60 zu befestigen ist.
  • Es ist denkbar, an den Plattformteilen Einrichtungen für die Anbringung von Schienen vorzusehen, an denen mehrere der gezeigten Zähler- und Verteilerschränke nebeneinander angebracht und an einer Wand befestigt werden können.
  • Es ist ferner denkbar, den Integrationsgrad weiter zu erhöhen und z.B. PE/N-Anschlussverteilerklemmen direkt in die Rückwand zu integrieren und insbesondere Leiterteile dieser Anschlusselemente in das Kunststoffmaterial einzubetten. Hierbei ist auch an vertikal verlaufende Verteileranschlussklemmen zu denken, die es ermöglichen, für die Verdrahtung im Verteilerfeld weitgehend gleich lange Leiterstücke zu verwenden. Die Zahl der Leiterstückvarianten lässt sich dadurch gering halten.

Claims (16)

  1. Zähler- und/oder Verteilerschrank, an dessen Rückwand (1) für Einbauten spezifische Sitze oder/und Teile solcher Einbauten angeformt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwand (1) durch eine separate, zur Verbindung mit zur Rückwand senkrechten Korpuswandteilen (2–5) des Schrankes vorgesehene Plattform (6, 7), welche die Anformungen aufweist, gebildet ist.
  2. Schrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Plattform aus mehreren, vorzugsweise über Formschlussverbindungselemente (8) verbindbaren, Teilen (6, 7) zusammengesetzt ist.
  3. Schrank nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwand (1) mit Eckteilen (51) verbindbar ist, auf welche Schrankkorpuswände (2–5) aufgesteckt sind.
  4. Schrank nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Plattform (1) durch wenigstens einen isolierenden Trennsteg (10, 11) in Felder, vorzugsweise ein Zählerfeld und ein Verteilerfeld, unterteilt ist.
  5. Schrank nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der Rückwand Einrichtungen für die Anbringung an Trägerschienen gebildet sind, an denen sich mehrere solcher Schränke nebeneinander anbringen lassen.
  6. Schrank nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Sitze oder/und Teile Aufnahmesitze (19) oder/und von der Plattform (6,7) vorstehende Träger (24, 25, 31) von Sammelschienen (35), Hutprofilschienen (36) oder/und Abdeckungen angeformt sind.
  7. Schrank nach einem den Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Plattform (6, 7) ein Aufnahmesitz für eine im Abstand von der Plattform angeordnete Zählertragplatte (40) angeformt ist.
  8. Schrank nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Rückwand (1) ein Aufnahmesitz (26) für wenigstens eine Schiene (41) eines Zählerkreuzes angeformt ist.
  9. Schrank nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zählertragplatte (40) einen zu der Zählerkreuzschiene (41) ausgerichteten Schlitzausschnitt (44) aufweist.
  10. Schrank nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an die Rückwand (1) Kabelführungen (20, 22) angeformt sind, welche vorzugsweise auf ihrer der Rückwand (1) abgewandten Seite offen sind.
  11. Schrank nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass Kabelführungen (20, 22) für die Aufnahme einzelner Leiter, ggf. unter Einklemmung des Leiters in der Führung, gebildet sind.
  12. Schrank nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass Kabelführungen (22) für die einzelnen Phasenleiter zwischen der Rückwand (1) und der Zählertragplatte (40) gebildet sind.
  13. Schrank nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung der Kabelführungen (20, 22) für die einzelnen Phasenleiter von der Rückwand (1) vorstehende Stege wenigstens teilweise den Sitz für die Zählertragplatte (40) bilden.
  14. Schrank nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Rückwand Leiter angeordnet und insbesondere in das Rückwandmaterial eingebettet sind.
  15. Schrank nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiter Bestandteile einer in die Rückwand integrierten Verteileranschlussleiste sind.
  16. Schrank nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitze für Sammelschienen (19) durch eine Einlage aus einem Material mit den für die Befestigung von Sammelschienen erforderlichen Isolationseigenschaften gebildet ist.
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