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DE1031353B - Magnetischer Kippverstaerker - Google Patents

Magnetischer Kippverstaerker

Info

Publication number
DE1031353B
DE1031353B DES49405A DES0049405A DE1031353B DE 1031353 B DE1031353 B DE 1031353B DE S49405 A DES49405 A DE S49405A DE S0049405 A DES0049405 A DE S0049405A DE 1031353 B DE1031353 B DE 1031353B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
amplifier
current
feedback
magnetic
windings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES49405A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Schlick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES49405A priority Critical patent/DE1031353B/de
Publication of DE1031353B publication Critical patent/DE1031353B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/45Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of non-linear magnetic or dielectric devices

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Control Of Voltage And Current In General (AREA)

Description

Magnetverstärker in Rückkopplungsschaltung, bei denen der Arbeitsstrom über zusätzliche Wicklungen die Wirkung der Steuerwicklungen unterstützt, sind bekannt. Es ist auch bekannt, die Rückkopplung so· stark einzustellen, daß ein sogenannter Kippverstärker mit zwei stabilen Zuständen des Arbeitsstromes erhalten wird. Beim Anwachsen des Steuerstromes steigt dal>ei der Arbeitsstrom zunächst nur langsäfn-kn, und erst wenn der Steuerstrom einen bestimmten kritischen Wert erreicht, nimmt der Arbeitsstrom sprunghaft zu. Das Zurückkippen des Verstärkers in den Ausgangszustand erfolgt dann bei einem wesentlich kleineren Steuerstrom, d. h., bei einer Zunahme des Steuerstromes bis zum sprunghaften Anstieg des Arbeitsstromes und einer anschließenden Verminderung bis zum sprunghaften Abnehmen des Arbeitsstromes wird eine Hysteresisschleife durchlaufen. Diese Hysteresisschleife wird um so breiter, je fester die Rückkopplung gewählt wird.
Es hat sich nun gezeigt, daß der Anstieg bzw. der Abfall des Arbeitsstromes während des Kippvorgangs dadurch l>eeinflußt werden kann, daß gemäß der Erfindung der Verstärkerausgang zusätzlich mittels ausschließlich Strom- bzw. Spannungsänderungen übertragender Impedanzen im Sinne einer positiven oder negativen Rückkopplung auf den· Eingang zurückwirkt. Hierzu kann beispielsweise der Verstärkerausgang über einen Kondensator mit in Reihe geschaltetem ohmschem Widerstand mit den Steuerwicklungen des Verstärkereingangs verbunden sein.
Bei den der Strom- bzw. Leistungsverstärkung dienenden Magnetverstärkern ist es -an sich bekannt, den Einsatz der Rückkopplung über Kondensatorschaltungen zu beschleunigen und damit das Zeitverhalten des Magnetverstärkers günstig zu beeinflussen. Da jedoch beim Kippverstärker der Anstieg des Arl>eitsstromes infolge der sehr viel stärkeren, überkritischen Rückkopplung ganz plötzlich einsetzt, wenn der Steuerstrom einen bestimmten Wert überschreitet, ist nicht einzusehen, daß sich der Kippvorgang durch zusätzliche Kondensatorschaltungen beeinflussen läßt. Es hat sich jedoch gezeigt, daß der Kurvenverlauf des Arl>eitsstromes in Abhängigkeit von der Zeit auch für den Kippvorgang wesentlich versteuert oder abgeflacht werden kann, wenn gemäß der Erfindung eine Zusatzrückkopplung mittels ausschließlich Strombzw. Spannungsänderungen übertragender Impedanzen durchgeführt wird.
Es ist auch bekannt, einen Magnetverstärker mit einer Rückkopplungswicklung zu versehen, die über einen Kondensator an den Ausgangskreis angeschlossen ist. Die Rückkopplungswicklung spricht hier nur bei einer Änderung des Ausgangsgleichstromes an. Selbst wenn hierdurch die Rückkopplung so stark Magnetischer Kippverstärker
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Karl Schlick, Karlsruhe,
ist als Erfinder genannt worden
wird, daß der Verstärker kippt, Hegen hierbei andere Verhältnisse vor, da ja die Rückkopplung über den Kondensator die einzige Rückkopplung ist und nicht als zusätzliche Rückkopplung den Spannungsverlauf beim Kippvorgang beeinflussen kann.
Fig. 1 der Zeichnung zeigt ein Schaltungsbeispiel für einen mit einer vorübergehend wirksamen Zusatzrückkopplung ausgerüsteten magnetischen Kippverstärker. Der Kippverstärker mit den Steuerwicklungen 1 und 2, den Arbeitswicklungen 3, 4 und den Rückkopplungswicklungen 5, 6 ist in bekannter Weise geschaltet. Der Verbraucherwiderstand 9 ist zwischen die Gleichrichter 7, 8 des Kippverstärkers und den Mittelabgrifr des Speisetransformators 10 eingefügt. Um eine den Kippvorgang beschleunigende Zusatzrückkopplung zu erhalten, ist an den Anschlußpunkt 11 des Verbrauchers eine Widerstands-Kondensator-Scbaltuing, d. h. ein Widerstand R in Reihe mit einem Kondensator C, angeschlossen und mit dem einen Ende der Steuerwicklungen verbunden. Eine weitere Leitung 12 verbindet den anderen Anschlußpunkt des Verbraucherwiderstandes 9 mit dem anderen Ende der Steuerwicklung. Wenn sich der Strom im Verbraucherwiderstand während des Kippvorgangs verhältnismäßig schnell ändert, wird über den Kondensator ein hoher Spannungsstoß auf die Eingangswicklungen. 1, 2 zurückgeführt und die Rückkopplung vorübergehend vergrößert, so daß der Arbeitsstrom steiler ansteigt. Um die Wirkung der Zusatzrückkopplung einstellen zu können, kann der Widerstand R bzw. der Kondensator C veränderbar sein.
Die gleiche Stiialtung kann auch dazu dienen, um den Anstieg des Arbeitsstromes während des Kippvorganges abzuflachen. In diesem Fall muß der über den Kondensator übertragene Stromstoß in. entgegengesetzter Richtung auf die Steuerwicklung geführt werden. Fig. 2 zeigt eine oszillographische Aufnahme
809 529/335
des Verlaufs des Arbeitsstromes in Abhängigkeit von der Zeit. Der Steuerstrom wird hierbei periodisch vergrößert und verkleinert und dadurch ein Ansteigen und Abfallen des Arbeitsstromes bewirkt. Während des ersten Anstiegs und Abfalls des Arbeitsstromes war die Zusatzrückkopplung abgeschaltet, während sie beim nächsten Anstieg und Abfall des Arbeitsstromes voll wirksam war. Man erkennt, daß im linken Teil der Kurve der Anstieg und Abfall des Arbeitsstromes wesentlich flacher verlauf t als im rechten Teil.
Die Stromänderung im Verbraucherkreis kann auch mittels anderer Schaltelemente, die nur Strom- bzw. Sρannungsänderungen übertragen, auf die Steuerwicklungen zurückgeführt werden. So- kann beispielsweise in den Verbraucherkreis ein Transformator eingeschaltet werden, dessen Sekundärwicklung auf die Steuerwicklungen zurückwirkt.

Claims (3)

Patent ANSPR ü CHE.-
1. Magnetischer Kippverstärker mit ständig wirksamen Rückkopplungswicklungen, die das Kippverhalten verursachen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Beeinflussung des Spannungsverlaufes beim Kippvorgang der Ausgang des Verstärkers zusätzlich mittels ausschließlich Strom- bzw. Spannungsänderungen übertragender Impedanzen im Sinne einer positiven oder negativen Rückkopplung auf den Eingang wirkt.
2. Magnetischer Kippverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärkerausgang über einen Kondensator mit in Reihe geschaltetem ohmschem Widerstand mit den Steuerwicklungen des Verstärkereingangs verbunden ist.
3. Magnetischer Kippverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromänderung im Verbraucherkreis mittels eines in, diesen Kreis geschalteten Transformators auf den Verstärkereingang zurückwirkt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 713 433.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©809 529/335 5,58
DES49405A 1956-07-09 1956-07-09 Magnetischer Kippverstaerker Pending DE1031353B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES49405A DE1031353B (de) 1956-07-09 1956-07-09 Magnetischer Kippverstaerker

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES49405A DE1031353B (de) 1956-07-09 1956-07-09 Magnetischer Kippverstaerker

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1031353B true DE1031353B (de) 1958-06-04

Family

ID=7487259

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES49405A Pending DE1031353B (de) 1956-07-09 1956-07-09 Magnetischer Kippverstaerker

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1031353B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB713433A (en) * 1951-02-20 1954-08-11 British Telecomm Res Ltd Improvements in or relating to magnetic amplifiers

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB713433A (en) * 1951-02-20 1954-08-11 British Telecomm Res Ltd Improvements in or relating to magnetic amplifiers

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