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DE10313496B4 - Verdeck eines Kraftfahrzeugs - Google Patents

Verdeck eines Kraftfahrzeugs Download PDF

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DE10313496B4
DE10313496B4 DE2003113496 DE10313496A DE10313496B4 DE 10313496 B4 DE10313496 B4 DE 10313496B4 DE 2003113496 DE2003113496 DE 2003113496 DE 10313496 A DE10313496 A DE 10313496A DE 10313496 B4 DE10313496 B4 DE 10313496B4
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bolt
hood
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latch
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DE2003113496
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Rudolf Dietl
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Open Air Systems GmbH
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/185Locking arrangements
    • B60J7/1855Locking arrangements for locking or immobilising roof elements when stored
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    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
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    • B60J7/12Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position foldable; Tensioning mechanisms therefor, e.g. struts
    • B60J7/1226Soft tops for convertible vehicles
    • B60J7/1265Soft tops for convertible vehicles characterised by kinematic movements, e.g. using parallelogram linkages

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Superstructure Of Vehicle (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verdeck eines Kraftfahrzeugs, insbesondere eines Cabriolets, mit zumindest einem Verdeckteil, das mittels einer durch eine Antriebseinrichtung bewegbaren Lagereinrichtung an der Karosserie zwischen einer Schließstellung und einer Offenstellung, in der es in einem Ablageraum abgelegt ist, verstellbar gelagert ist und bei abgelegtem Verdeck mittels einer Arretiereinrichtung im Ablageraum verriegelt gehalten ist, wobei zum Verbessern der Arretiereinrichtung vorgesehen ist, daß ein karosserieseitig gelagerter Riegel (30, 31) der Arretiereinrichtung mit einem am Verdeckteil (5) angeordneten Riegeleingriffsteil (38) bei abgelegtem Verdeck (1) in Riegeleingriff ist und der Riegel (30, 31) mit der Antriebseinrichtung (33) der Lagereinrichtung (11) zur Betätigung durch diese verbunden ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verdeck eines Kraftfahrzeugs, insbesondere eines Cabriolets, mit zumindest einem Verdeckteil, das mittels einer durch eine Antriebseinrichtung bewegbaren Lagereinrichtung an der Karosserie zwischen einer Schließstellung und einer Offenstellung, in der es in einem Ablageraum abgelegt ist, verstellbar gelagert ist und bei abgelegtem Verdeck mittels einer Arretiereinrichtung im Ablageraum verriegelt gehalten ist.
  • Aus der DE 37 09 927 A1 ist ein Klappverdeck für einen Personenwagen bekannt geworden, das mittels einer lösbaren Arretiereinrichtung in seiner zurückgeklappten Offenstellung in einem Ablageraum des Personenwagens festlegbar ist. Die Arretiereinrichtung enthält ein Aufnahmeteil an einem Dachrahmenlenker und ein formschlüssig damit zusammenwirkendes elastisches Rastglied, das an einem seitlichen Längsholm des Dachrahmens angeordnet ist, und ist somit lediglich an Bauteilen des Verdeckgestänges angeordnet. Das elastische Einrasten bietet nicht genügend Sicherheit gegen ungewolltes Öffnen der Arretierung.
  • Die DE 195 33 802 C1 offenbart ein Verdeck mit einer an einem vorderen Verdeckabschnitt angeordneten Verriegelungseinrichtung, die beidseits jeweils einen motorisch angetriebenen Verschlußhaken sowie eine Zentriereinrichtung zum Verriegeln des Verdecks an einem Windlauf oberhalb der Frontscheibe aufweist. Zum festen Halten des geöffneten und in einen Ablageraum abgelegten Verdecks ist eine Arretiereinrichtung vorgesehen, die den Verschlußhaken und die Zentrier einrichtung umfaßt sowie einen schwenkbaren Sperriegel, der an einem karosseriefesten Tragrahmen angebracht ist und mit dem Verschlußhaken in Riegeleingriff kommt. Der Verschlußhaken ist mittels eines eigenen Antriebs betätigbar.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein eingangs genanntes Verdeck mit einer verbesserten Arretiereinrichtung zum Festlegen des geöffneten Verdecks zu schaffen.
  • Die Aufgabe wird bei dem oben genannten Verdeck erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein karosserieseitig gelagerter Riegel der Arretiereinrichtung mit einem am Verdeckteil angeordneten Riegeleingriffsteil bei abgelegtem Verdeck in Riegeleingriff ist und der Riegel mit der Antriebseinrichtung der Lagereinrichtung zur Betätigung durch diese verbunden ist. Durch diese Gestaltung der Arretiereinrichtung wird der Riegel beim Schließen bzw. Anheben des Verdecks aus dem Ablageraum zwangsläufig entriegelt, so daß weder eine manuelle Betätigung oder Entriegelung der Arretiereinrichtung noch ein eigener zusätzlicher Antrieb dafür erforderlich ist. Diese Arretiereinrichtung eignet sich für jegliche Art von Verdeck wie z. B. ein Faltverdeck mit einer flexiblen Verdeckplane, ein Hardtop mit harten Dachschalen oder auch Mischformen von Verdecken.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Vorzugsweise bewegt die Antriebseinrichtung beim Anheben des Verdecks aus dem Ablageraum zunächst den Riegel in eine Öffnungsstellung, bevor sie anschließend die Lagereinrichtung und damit das Verdeck verschwenkt. Diese Zwangskoppelung bietet einen funktionssicheren Bewegungsablauf.
  • Gemäß einer einfachen Gestaltung ist die Antriebseinrichtung einerseits mit dem Riegel und andererseits mit der Lagereinrichtung verbunden. Damit besteht eine direkte Wirkverbindung, die ohne eine Vielzahl zusätzlicher Bauteile auskommt.
  • Zweckmäßigerweise ist der Riegel zwischen zwei Anschlägen bewegbar. Die Antriebseinrichtung kann sich dann über den Riegel fahrzeugfest abstützen und die Antriebskraft auf die Lagereinrichtung zum Verschwenken des Verdecks aufbringen.
  • In einer besonders einfachen Gestaltung ist der Riegel karosserieseitig schwenkbar gelagert, jedoch kann er auch verschiebbar gelagert sein oder eine überlagerte Bewegung ausführen. Zweckmäßigerweise ist der Riegel in seine Riegelstellung insbesondere mittels einer Feder oder auch durch eine elastische Einrichtung oder dergleichen vorgespannt, um einen sicheren Riegeleingriff bei offenem Verdeck zu erhalten.
  • Als Antriebseinrichtung ist z. B. eine insbesondere hydraulische Kolben-Zylinder-Einheit oder auch ein Elektromotor vorgesehen. Der Elektromotor ist zweckmäßigerweise an dem bewegbaren oder verschwenkbaren Riegel gelagert.
  • Nachfolgend wird das Verdeck anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
  • 1 in einer Seitenansicht in schematischer Teildarstellung ein Verdeck eines Cabriolets in geschlossener Stellung;
  • 2 in einer Seitenansicht in schematischer Teildarstellung das Verdeck während des Öffnungsvorganges;
  • 3 in einer Seitenansicht in schematischer Teildarstellung das geöffnete und abgelegte Verdeck;
  • 3a in einer Seitenansicht in vergrößerter Darstellung eine Teilansicht der 3;
  • 4 in einer perspektivischen Seiteninnenansicht eine Antriebseinrichtung mit einem Riegel einer Arretiereinrichtung bei geschlossenem Verdeck;
  • 5 in einer Ansicht gemäß 4 die Antriebseinrichtung mit der verriegelten Arretiereinrichtung bei geöffnetem, abgelegtem Verdeck;
  • 6 in einer Ansicht gemäß 5 die Antriebseinrichtung mit der entriegelten Arretiereinrichtung bei geöffnetem, abgelegtem Verdeck;
  • 7 in einer perspektivischen Draufsicht ein zweites Ausführungsbeispiel mit einem Elektromotor als Antriebseinrichtung;
  • 8 in einer Seitenansicht ein drittes Ausführungsbeispiel mit einem verschwenkbaren Riegelgegenhaken der Arretiereinrichtung; und
  • 9 in einer Ansicht gemäß 8 das dritte Ausführungsbeispiel mit gegenüber 8 angehobenem Verdeck.
  • Ein Faltverdeck 1 eines Kraftfahrzeugs oder Cabriolets weist ein Verdeckgestell 2 und einen vom Verdeckgestell 2 gehaltenen Verdeckstoff 3 auf. Das Verdeckgestell 2 ist symmetrisch zu einer vertikalen Fahrzeuglängsmittelebene aufgebaut und enthält auf beiden Seiten jeweils ein vorderes Rahmenteil 4, ein mittleres Rahmenteil 5 und ein hinteres Rahmenteil 6, die in der in 1 dargestellten Schließstellung des Faltverdecks 1 im wesentlichen entlang eines Ober- und Hinterrandes der zumindest einen Seitenscheibe des Fahrzeugs verlaufen.
  • Die beiden seitlich gegenüberliegenden vorderen Rahmenteile 4, die als Dichtungsträger für eine jeweilige Scheibendichtung dienen, sind mittels zweier Stützspriegel 7 und 8 sowie eines Frontspriegels (nicht dargestellt) miteinander starr verbunden. Der Frontspriegel bildet eine Dachspitze, die in Schließstellung an einem Windlauf des Fahrzeugs anliegt und daran verriegelt gehalten ist. Der Verdeckstoff 3 überdeckt das Verdeckgestell 2 und ist über die zwei Stützspriegel 7 und 8 gespannt.
  • Die beiden seitlich gegenüberliegenden mittleren Rahmenteile 5 sind über einen Hauptspriegel 9 starr miteinander verbunden, über den der Verdeckstoff 3 zumindest im Schließzustand gespannt ist. Am mittleren Rahmenteil 5 ist ein Dichtungsträger 10 angebracht (in den 1 und 2 ist nur ein Abschnitt des Dichtungsträgers 10 dargestellt, Dichtungsträger am vorderen und am hinteren Rahmenteil 4 bzw. 6 sind nicht dargestellt).
  • Das hintere Rahmenteil 6 bildet eine Hauptsäule eines das mittlere Rahmenteil 5 an der Karosserie schwenkbar lagernden Viergelenks, das des weiteren einen Hauptlenker 11 aufweist. Das hintere Rahmenteil bzw. die Hauptsäule 6 ist einerseits an einem karosseriefesten Hauptlager 12 in einem Schwenklager 13 und andererseits am Hinterende 14 des mittleren Rahmenteils 5 in einem Schwenklager 15 schwenkbar gelagert. Der Hauptlenker 11 ist einerseits an dem karosseriefesten Hauptlager 12 in einem Schwenklager 16 und andererseits am mittleren Rahmenteils 5 in einem vom Hinterende 14 des mittleren Rahmenteils 5 beabstandeten Schwenklager 17 schwenkbar gelagert, so daß das mittlere Rahmenteil 5 in bekannter Parallelversetzung oder Parallelverschwenkung nach hinten in einen Verdeckkasten oder Ablageraum (3) des Fahrzeugs oder allgemein in eine rückseitige Ablagestellung bewegbar ist. Der Hauptlenker 11 und die Hauptsäule 6 bilden somit die Lagereinrichtung für das Verdeck 1 an der Karosserie.
  • Die Lagerung des jeweiligen vorderen Rahmenteils 4 erfolgt mittels eines Viergelenks mit einem vorderen Lenker 18 und einem hinteren Lenker 19, wobei der hintere Lenker 19 im Hinterbereich des vorderen Rahmenteils 4 und am mittleren Rahmenteil 5 in Schwenkgelenken 20 bzw. 21 und der vordere Lenker 18 am vorderen Rahmenteil 4 und an einem Zwischenlenker 22 in Schwenkgelenken 23 bzw. 24 schwenkbar gelagert ist. Der Zwischenlenker 22 ist an seinem Hinterende mittels eines Schwenkgelenks 25 an einem Steuerabschnitt 26 des Hauptlenkers 11 angelenkt, der sich über das Schwenkgelenk 17 hinaus erstreckt. Zusätzlich sind der Zwischenlenker 22 und der hintere Lenker 19 mittels eines Gelenks 27 miteinander schwenkbar verbunden.
  • Das Hauptlager 12 enthält eine Lagerplatte 28, an deren vom Schwenkgelenk 16 des Hauptlenkers 11 entfernten Hinterende 29 ein einen Riegelhaken 30 und einen Riegelhebel 31 aufweisender Riegel einer Verriegelungs- oder Arretiereinrichtung mittels eines orts- bzw. karosseriefesten Schwenklagers 32 schwenkbar gelagert ist. Eine Antriebseinheit für das Verdeck 1 enthält eine hydraulische Kolben-Zylinder-Einheit 33, die einerseits an dem Riegelhebel 31 in einer Schwenkachse 34 angelenkt ist, die vom Schwenklager 32 des Riegelhebels 31 zum Riegelhaken 30 hin versetzt angeordnet ist, und andererseits am Hauptlenker 11 in einem Schwenkgelenk 35 angelenkt ist, das vom Schwenklager 16 des Hauptlenkers 11 beabstandet ist. Der Schwenkweg des Riegelhebels 31 ist von einem hinteren Anschlag 36 (siehe 4) und einem vorderen Anschlag 37 begrenzt. Am mittleren Rahmenteil 5 ist ein Riegelgegenhaken 38 fest angebracht, an dem der Riegelhaken 30 des Riegelhebels 31 verriegelbar ist (siehe 3). Eine Druckfeder 39 spannt über ein Druckstück 40 den Riegelhebel 31 gegen den hinteren Anschlag 36 vor und damit in die Riegelstellung mit dem Riegelgegenhaken 38.
  • Zum Verstellen des Faltverdecks 1 aus seiner Schließstellung (1) in seine abgelegte Offenstellung (3) wird die Antriebseinheit 33 derart betätigt, daß die Kolbenstange 41 der Antriebseinheit 33 ausfährt, um den Hauptlenker 11 zu verschwenken (von 1 im Uhrzeigersinn über 2 nach 3). Dabei stützt sich der Zylinder 42 der Antriebseinheit 33 an dem nach hinten gegen den hinteren Anschlag 36 angelegten Riegelhebel 31 ab. Das mittlere Rahmenteil 5 wird in bekannter Parallelversetzung in den Verdeckkasten bewegt, wobei beim Verschwenken des Viergelenks (Hauptsäule 6, Hauptlenker 11) der Steuerabschnitt 26 des Hauptlenkers 11 den Zwischenlenker 22 nach hinten bewegt, der wiederum den hinteren Lenker 19 um sein unteres Gelenk 21 nach hinten verschwenkt. Der nach hinten verschwenkende hintere Lenker 19 verschwenkt über das Viergelenk (Lenker 18 und 19) das vordere Rahmenteil 4 nach hinten in Richtung zum Hauptspriegel 9 oder über ihn, wobei der Verdeckstoff 3 zumindest vor dem Hauptspriegel 9 entspannt wird.
  • Wenn sich der Schwerpunkt des Verdecks 1 bei seiner Ablagebewegung über das Schwenklager 16 des Hauptlenkers 11 nach hinten bewegt, zieht das Gewicht des Verdecks 1 die Antriebseinheit 33 nach vorne und verschwenkt damit den Riegelhebel 31 in seine Offenstellung gegen den vorderen Anschlag 37. Durch das Gewicht des Verdecks 1 kann die Kolben-Zylinder-Einheit 33 zum weiteren schwerkraftunterstützen Absenken des Verdecks 1 mit geringerem Öldruck betrieben werden. Wenn das Verdeck 1 seine untere Ablagestellung im Ablageraum erreicht hat, hat der Riegelgegenhaken 38 seine dem Riegelhaken 30 zugeordnete Riegelstellung eingenommen. Die in Schließrichtung betätigte Antriebseinheit 33 fährt noch ihre Kolbenstange 41 aus und, da der Hauptlenker 11 an einem Anschlag (nicht dargestellt) anliegt und somit nicht weiter verschwenkt werden kann, verschwenkt sie den Riegelhebel 31 mit dem Riegelhaken 30 in den Riegeleingriff am Riegelgegenhaken 38. Die Druckfeder 39 unterstützt dieses Verschwenken und hält den Riegelhaken 30 im Riegeleingriff am Riegelgegenhaken 38, wenn die Antriebseinheit 33 bei abgelegtem Verdeck 1 kraft- und drucklos ist.
  • Der Riegelhaken 30 kann gemäß einer abgewandelten Ausführungsform am Riegelhebel 31 um eine Schwenkachse 59 schwenkbar gelagert sein. Eine Druckfeder 60 spannt den Riegelhaken 30 gegen einen Anschlag 61 am Riegelhebel 31 in seine Schließstellung gemäß 3a. Der Riegelgegenhaken 38 des sich absenkenden Verdecks 1 drückt den Riegelhaken 30 an seiner Spitze gegen die Kraft der Druckfeder 60 nach unten (siehe Pfeil 62), bevor er in den Riegelgegenhaken 38 zurückschwenkt. Dieses Verschwenken des Riegelhakens 30 ist nur dann nötig, wenn nicht der gesamte Riegelhebel 30 in den schon abgesenkten Riegelgegenhaken 38 einschwenkt.
  • Zur Notentriegelung kann der Riegelhebel 31 mit seinem Riegelhaken 30 von Hand entriegelt werden.
  • Zum Schließen des Verdecks 1 wird die Antriebseinheit 33 in Schließrichtung betätigt, wobei die in den Zylinder 42 einfahrende Kolbenstange 41 die Antriebseinheit 33 verkürzt. Die Verkürzung bewirkt zunächst, daß der Riegelhebel 31 in seine Offenstellung gegen den vorderen Anschlag 37 verschwenkt wird, da das Gewicht des Verdecks 1 den größeren Widerstand bildet und somit zunächst das Schwenkgelenk 35 und damit der Hauptlenker 11 unbewegt bleiben, bis sich der Zylinder 42 über den am vorderen Anschlag 37 anliegenden Riegelhebel 31 fest abstützt und damit die einfahrende Kolbenstange 41 den Hauptlenker 11 verschwenkt, bis das Verdeck 1 seine Schließstellung (1) einnimmt.
  • Der Riegelhebel 31 der Verriegelungseinrichtung benötigt somit keinen eigenen Antrieb, sondern wird von der Antriebseinrichtung für das Verschwenken des Verdecks 1 betätigt.
  • Gemäß einem Ausführungsbeispiel (siehe 8 und 9) ist der Riegelgegenhaken 38 an einem Unterabschnitt 43 des hinteren Lenkers 19 des das vordere Rahmenteil 4 lagernden Viergelenks angebracht. Der Unterabschnitt 43 erstreckt sich über das Schwenkgelenk 21 hinaus, so daß der Riegelgegenhaken 38 beim Ablegen des Verdecks 1 eine Schwenkbewegung um das Schwenkgelenk 21 in Riegelrichtung ausführt. Bei geschlossenem Verdeck 1 ist der Riegelgegenhaken 38 in eine Ruhestellung neben das vordere Rahmenteil 4 geschwenkt, in der es nicht über dieses hinaussteht.
  • Bei einem weiteren abgewandelten Ausführungsbeispiel (siehe 7) enthält die Antriebseinheit einen Elektromotor 44, dessen Gehäuse 45 an einer um eine fahrzeugfeste Schwenkachse 46 schwenkbar gelagerten Trägerplatte 47 angebracht oder mit dieser fest verbunden ist. Ein vom Elektromotor 44 angetriebenes Schneckenrad 48 ist mit einem Ritzel 49 in Antriebseingriff, das neben der Trägerplatte 47 koaxial zur Schwenkachse 46 der Trägerplatte 47 gelagert und mit einem kleinen Antriebsritzel 50 drehfest verbunden ist, das wiederum mit einem um eine karosseriefeste Lagerachse 51 drehbar gelagerten Zwischenrad 52 kämmt. Das Zwischenrad 52 kämmt mit einem Zahnsegment 53, das am Hauptlenker 11 koaxial zu seiner Schwenkachse 16 befestigt ist.
  • Die Trägerplatte 47 weist mehrere bogenförmige Langlöcher 54 auf, in die jeweils ein zugeordneter, am Hauptlager 12 befestigter Bolzen oder Zapfen 55 eingreift. Die Zapfen 55 bilden Anschläge in den Langlöchern 54, so daß die Länge der Langlöcher 54 den möglichen freien Schwenkweg der Trägerplatte 47 festlegen. Statt dieser Zapfen 55 mit Langlöchern 54 können auch andere Anschläge vorgesehen sein, die eine Schwenkbewegung der Trägerplatte 47 in beide Richtungen begrenzt.
  • An einem von der Schwenkachse 46 abstehenden Ende 56 der Trägerplatte 47 ist ein Riegelhaken 57 angeordnet, der in Riegelstellung bzw. abgelegter Offenstellung des Verdecks 1 mit dem Riegelgegenhaken 38 in Eingriff ist. Eine Zugfeder 58 kann vorgesehen sein, um die Trägerplatte 47 in Riegeleingriff vorzuspannen.
  • Beim Schließen des Verdecks 1 rotiert der Elektromotor 44 das Schneckenrad 48, das am Ritzel 49 eine Umfangsbewegung ausführt. Da das Gewicht des Verdecks 1 auf dem Ritzel 49 entgegen dieser Antriebsbewegung lastet, verschwenkt zunächst die Trägerplatte 47 von dem Riegelanschlag zu dem entgegengesetzten Anschlag (Zapfen in den Langlöchern) und entriegelt dabei den Riegelhaken 57. Wenn die Trägerplatte 47 an dem entgegengesetzten Anschlag anliegt, wird die weitere Antriebsbewegung des Schneckenrades 48 in eine Rotation des Ritzels 49 und damit des Hauptlenkers 11 umgesetzt. Auf diese Weise wird das Verdeck 1 aus dem Ablageraum angehoben und bis in seine Schließstellung über den Fahrzeuginnenraum bewegt.
  • Gemäß einer abgewandelten Ausführungsform ist das Verdeck ein Hardtop mit festen Dachschalen. Der Riegelgegenhaken 38 ist dann an einem seitlichen Dachrahmen einer Dachschale oder an einem die Dachschale lagernden Hebel oder Lenker oder einem sonstigen mit dem Dach verschwenkenden Bauteil fest angebracht oder daran bewegbar gelagert.
  • 1
    Faltverdeck
    2
    Verdeckgestell
    3
    Verdeckstoff
    4
    vorderes Rahmenteil
    5
    mittleres Rahmenteil
    6
    hinteres Rahmenteil
    7
    Stützspriegel
    8
    Stützspriegel
    9
    Hauptspriegel
    10
    Dichtungsträger
    11
    Hauptlenker
    12
    Hauptlager
    13
    Schwenklager
    14
    Hinterende
    15
    Schwenklager
    16
    Schwenklager
    17
    Schwenklager
    18
    vorderer Lenker
    19
    hinterer Lenker
    20
    Schwenkgelenk
    21
    Schwenkgelenk
    22
    Zwischenlenker
    23
    Schwenkgelenk
    24
    Schwenkgelenk
    25
    Schwenkgelenk
    26
    Steuerabschnitt
    27
    Gelenk
    28
    Lagerplatte
    29
    Hinterende
    30
    Riegelhaken
    31
    Riegelhebel
    32
    Schwenklager
    33
    Kolben-Zylinder-Einheit
    34
    Schwenkachse
    35
    Schwenkgelenk
    36
    hinterer Anschlag
    37
    vorderer Anschlag
    38
    Riegelgegenhaken
    39
    Druckfeder
    40
    Druckstück
    41
    Kolbenstange
    42
    Zylinder
    43
    Unterabschnitt
    44
    Elektromotor
    45
    Gehäuse
    46
    Schwenkachse
    47
    Trägerplatte
    48
    Schneckenrad
    49
    Ritzel
    50
    Antriebsritzel
    51
    Lagerachse
    52
    Zwischenrad
    53
    Zahnsegment
    54
    Langloch
    55
    Zapfen
    56
    Ende
    57
    Riegelhaken
    60
    Druckfeder
    58
    Zugfeder
    61
    Anschlag
    59
    Schwenkachse
    62
    Pfeil

Claims (14)

  1. Verdeck eines Kraftfahrzeugs mit zumindest einem Verdeckteil, das mittels einer durch eine Antriebseinrichtung bewegbaren Lagereinrichtung an der Karosserie zwischen einer Schließstellung und einer Offenstellung, in der es in einem Ablageraum abgelegt ist, verstellbar gelagert ist und bei abgelgtem Verdeck mittels einer Arretiereinrichtung im Ablageraum verriegelt gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein karosserieseitig gelagerter Riegel (30, 31) der Arretiereinrichtung mit einem am Verdeckteil (5; 19) angeordneten Riegeleingriffsteil (38) bei abgelegtem Verdeck (1) in Riegeleingriff ist und der Riegel (30, 31; 56, 57) mit der Antriebseinrichtung (33; 44) der Lagereinrichtung (11) zur Betätigung durch diese verbunden ist.
  2. Verdeck nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung (33; 44) beim Anheben des Verdecks (1) aus dem Ablageraum zunächst den Riegel (30, 31; 56, 57) in eine Öffnungsstellung bewegt und anschließend die Lagereinrichtung (11) verschwenkt.
  3. Verdeck nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung (33; 44) einerseits mit dem Riegel (30, 31; 56, 57) und andererseits mit der Lagereinrichtung (11) verbunden ist.
  4. Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (30, 31; 56, 57) zwischen zwei Anschlägen (36, 37) bewegbar ist.
  5. Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (30, 31; 56, 57) karosserieseitig schwenkbar gelagert ist.
  6. Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (30, 31; 57) in seine Riegelstellung, insbesondere mittels einer Feder (39; 58), vorgespannt ist.
  7. Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung eine Kolben-Zylinder-Einheit (33, 41, 42) aufweist.
  8. Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung einen Elektromotor (44) aufweist, der an dem Riegel (56, 57) gelagert ist.
  9. Verdeck nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (44) an einer einen Riegelhaken (57) tragenden Trägerplatte (56) des Riegels gelagert ist.
  10. Verdeck nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (44) mit einem koaxial zur Schwenklagerung des Riegels bzw. der Trägerplatte (56) drehbar gelagerten Ritzel (49) in Antriebsverbindung ist und das Ritzel (49) über ein Getriebe die Lagereinrichtung (11) antreibt.
  11. Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagereinrichtung (11) einen Hauptlenker enthält und mit einer Hauptsäule (6) eine Viergelenkeinrichtung bildet.
  12. Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Riegeleingriffsteil (38) an dem Verdeckteil (5) fest angebracht ist oder an einem Verdeckteil (19) bewegbar und insbesondere verschwenkbar gelagert ist.
  13. Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Verdeckgestell (2) aufweist, das seitlich ein vorderes (4), ein mittleres (5) und ein hinteres Rahmenteil (6) aufweist, von denen das mittlere Rahmenteil (5) über eine Lagereinrichtung (6, 11) an der Karosserie verstellbar gelagert ist und das vordere Rahmenteil (4) über eine Lenkereinrichtung, die einen vorderen Lenker (18), einen hinteren Lenker (19) und einen Zwischenlenker (22) aufweist, gegenüber dem mittleren Rahmenteil (5) verstellbar ist, wobei der vordere Lenker (18) am vorderen Rahmenteil (4) und am Vorderabschnitt des Zwischenlenkers (22) schwenkbar angelenkt ist, der hintere Lenker (19) am vorderen Rahmenteil (4) und am mittleren Rahmenteil (5) schwenkbar angelenkt ist, und der Zwischenlenker (22) mit dem hinteren Lenker (19) mittels eines Gelenks (27) schwenkbar verbunden ist und an seinem Hinterabschnitt mit der Lagereinrichtung (11) schwenkbar verbunden ist.
  14. Verdeck nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die einen Viergelenkmechanismus bildende Lagereinrichtung einen einen hinteren Dichtungsträger enthaltenden Hauptlenker aufweist, der am mittleren Rahmenteil in einem Gelenk schwenkbar angelenkt ist und an seinem über das Gelenk hinausstehenden Steuerabschnitt mit dem Zwischenlenker gelenkig verbunden ist.
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