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DE102007057324A1 - Verdeck für ein Kraftfahrzeug, insbesondere Cabriolet-Fahrzeug - Google Patents

Verdeck für ein Kraftfahrzeug, insbesondere Cabriolet-Fahrzeug Download PDF

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Publication number
DE102007057324A1
DE102007057324A1 DE102007057324A DE102007057324A DE102007057324A1 DE 102007057324 A1 DE102007057324 A1 DE 102007057324A1 DE 102007057324 A DE102007057324 A DE 102007057324A DE 102007057324 A DE102007057324 A DE 102007057324A DE 102007057324 A1 DE102007057324 A1 DE 102007057324A1
Authority
DE
Germany
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movement
locking device
hood
locking
functional component
Prior art date
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Ceased
Application number
DE102007057324A
Other languages
English (en)
Inventor
Jürgen Theuerkauf
Norbert Habacker
Michael Schröder
Andreas Baumeier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wilhelm Karmann GmbH
Valmet Automotive Oy
Original Assignee
Wilhelm Karmann GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wilhelm Karmann GmbH filed Critical Wilhelm Karmann GmbH
Priority to DE102007057324A priority Critical patent/DE102007057324A1/de
Priority to EP08853784A priority patent/EP2362838A1/de
Priority to US12/744,716 priority patent/US8459721B2/en
Priority to PCT/DE2008/001822 priority patent/WO2009067977A1/de
Publication of DE102007057324A1 publication Critical patent/DE102007057324A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/185Locking arrangements
    • B60J7/1855Locking arrangements for locking or immobilising roof elements when stored

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)
  • Superstructure Of Vehicle (AREA)

Abstract

Ein Verdeck (3) für ein Kraftfahrzeug, insbesondere Cabriolet-Fahrzeug (1), welches mittels eines Verdeckmechanismus zwischen einer geschlossenen Position und einer offenen Position verlagerbar ist, mit wenigstens einem Funktionsbauteil (43, 100), welches sowohl bei einem Beginn einer Öffnungsbewegung bzw. Schließbewegung des Verdecks (3) als auch bei einem Ende einer Öffnungsbewegung bzw. Schließbewegung des Verdecks (3) eine wenigstens annähernd identische erste Position einnimmt, ist derart ausgebildet, dass wenigstens ein Funktionsbauteil (43, 100) bei sich zwischen seiner geschlossenen und seiner offenen Position befindlichem Verdeck (3) wenigstens zeitweise aus einer ersten Position zur Freigabe eines Bewegungsraumes für wenigstens ein bei einer Verdeckbewegung bewegtes Element bewegbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verdeck für ein Kraftfahrzeug, insbesondere Cabriolet-Fahrzeug, welches mittels eines Verdeckmechanismus zwischen einer geschlossenen Position und einer offenen Position verlagerbar ist, nach der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 näher definierten Art.
  • Aus der Praxis sind Verdecke für Cabriolet-Fahrzeuge bekannt, welche mit Funktionsbauteilen, beispielsweise zur Festlegung des Verdecks in einem offenen Zustand, ausgebildet sind, wobei diese unabhängig von einer Verdeckbewegung eine feste Position einnehmen.
  • Aus der EP 0 763 439 A1 ist ein derartiges Verdeck bekannt, bei welchem das Funktionsbauteil als Sperrriegel einer heckseitigen Arretiereinrichtung ausgebildet ist, wobei die Arretiereinrichtung zur Festlegung des Verdecks in einer abgelegten Position vorgesehen ist. Zur Festlegung des Verdecks in der abgelegten Position schwenkt ein in einem vorderen Verdeckabschnitt angeordneter Verriegelungshaken eines Verriegelungsorgans in den Sperrriegel ein.
  • Während einer Verdeckbewegung steht der Sperrriegel der Arretiereinrichtung fest in einer Position, so dass eine Bewegung von Verdeckelementen, Textilkomponenten und Verkleidungselementen während einer Verdeckbewegung derart ausgeführt werden muss, dass die Verdeckelemente während ihrer Bewegung nicht mit dem Sperrriegel der Arretiereinrichtung kollidieren. Die Anordnung und der Bewegungsablauf von Verdeckelementen kann somit durch den Sperrriegel der Arretiereinrichtung eingeschränkt sein.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verdeck für ein Kraftfahrzeug, insbesondere Cabriolet-Fahrzeug, nach der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welchem wenigstens ein Funktionsbauteil des Verdecks derart flexibel an dem Verdeck angeordnet ist, dass eine große Freiheit bei der Anordnung und Bewegungsgestaltung von während einer Verdeckbewegung bewegten Elementen, wie beispielsweise Verdeckelemente, Verkleidungselemente und Textilkomponenten, auf einfache Weise ermöglicht ist.
  • Diese Aufgabe wird bei einem Verdeck für ein Kraftfahrzeug, insbesondere Cabriolet-Fahrzeug, der eingangs genannten Art mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Patentanspruches 1 gelöst.
  • Die Erfindung sieht ein Verdeck für ein Kraftfahrzeug, insbesondere Cabriolet-Fahrzeug, vor, welches mittels eines Verdeckmechanismus zwischen einer geschlossenen Position und einer offenen Position verlagerbar ist, mit wenigstens einem Funktionsbauteil, welches sowohl bei einem Beginn einer Öffnungsbewegung bzw. einer Schließbewegung des Verdecks als auch bei einem Ende einer Öffnungsbewegung bzw. Schließbewegung des Verdecks eine wenigstens annähernd identische erste Position einnimmt. Dabei wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass wenigstens ein Funktionsbauteil bei sich zwischen seiner geschlossenen und seiner offenen Position befindlichem Verdeck wenigstens zeitweise aus seiner ersten Position zur Freigabe eines Bewegungsraumes für wenigstens ein bei einer Verdeckbewegung bewegtes Element bewegbar ist.
  • Durch die bewegliche Ausgestaltung des Funktionsbauteils während der Verdeckbewegung kann bei einem erfindungsgemäßen Verdeck ein für ein während einer Verdeckbewegung bewegtes Element zur Verfügung stehender Bewegungsraum auf einfache Weise flexibel gestaltet und eventuell vergrößert werden, da das Funktionsbauteil insbesondere in Abhängigkeit des bewegten Verdeckelements den von dem bewegten Verdeckelement benötigten Bewegungsraum freigibt. Eine derartige Bewegung des Funktionsbauteils kann selbstverständlich auch an mehrere während einer Verdeckbewegung bewegte Elemente angepasst werden.
  • Weiterhin kann es auch vorgesehen sein, dass mehrere Funktionsbauteile des Verdecks beweglich ausgebildet sind und derart während einer Bewegung des Verdecks bewegbar sind, dass auch bei einem Einsatz von mehreren während einer Verdeckbewegung bewegbaren Funktionsbauteilen eine möglichst große Freiheit in der Gestaltung der während einer Verdeckbewegung bewegten Elemente und deren Bewegungsablauf realisierbar ist.
  • In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist es vorgesehen, dass das Funktionsbauteil zur Freigabe eines Bewegungsraumes für das bei einer Verdeckbewegung bewegte Element eine Schwenkbewegung in eine zweite Position ausführt und von der zweiten Position in die erste Position zurückschwenkbar ist.
  • Hierdurch kann ein einfacher Mechanismus zur Freigabe eines Bewegungsraumes von wenigstens einem während einer Verdeckbewegung bewegten Element zur Verfügung gestellt werden. Allerdings sind neben der genannten Schwenkbewegung auch andere Bewegungsarten, beispielsweise eine translatorische Bewegung oder eine aus translatorischen und rotatorischen Bewegungselementen gekoppelte Bewegung des Funktionsbauteils zwischen seiner ersten und seiner zweiten Position, möglich.
  • Eine Bewegung des Funktionsbauteils wird in einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung bei einer Verdeckbewegung zwangsgesteuert ausgeführt, wobei zur Bewegung des Funktionsbauteils, insbesondere von seiner ersten Position in seine zweite Position, eine separate Antriebseinrichtung vorgesehen ist.
  • Der Einsatz einer derartigen Antriebseinrichtung ermöglicht es, dass das Funktionsbauteil sehr flexibel verschwenkt werden kann. Hierbei kann es vorgesehen sein, dass die Antriebseinrichtung mit einem Steuergerät, insbesondere einem Verdecksteuergerät, zusammenwirkt, über welches ein bestimmtes Bewegungsmuster von der Antriebseinrichtung auf das Funktionsbauteil übertragen werden kann und das Funktionsbauteil zwischen seiner ersten Position und seiner zweiten Position bewegt werden kann.
  • Ein sehr kostengünstiger und einfacher Mechanismus zur Bewegung des Funktionsbauteils ist geschaffen, wenn das Funktionsbauteil durch ein Zusammenwirken mit einem sich während der Verdeckbewegung bewegenden Verdeckelement, insbesondere mit einem Element eines Verdeckgestänges, von seiner ersten Position in seine zweite Position bewegbar ist.
  • Dabei kann einerseits vorgesehen sein, dass das Funktionsbauteil von dem sich während der Verdeckbewegung bewegenden Verdeckelement zur Freigabe eines Bewegungsraumes für ein anderes während der Verdeckbewegung bewegenden Verdeckelements bewegt wird. Andererseits kann das sich während der Verdeckbewegung bewegende Element durch sein Zusammenwirken mit dem Funktionsbauteil auch das Funktionsbauteil aus seinem eigenen Bewegungsraum bewegen.
  • Um ein schonendes und verschleiß- und belastungsarmes Zusammenwirken des während einer Verdeckbewegung bewegten Verdeckelements mit dem Funktionsbauteil sicherstellen zu können, ist es in einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung vorgesehen, dass das Verdeckelement ein zum Zusammenwirken mit einem Gegengleitelement des Funktionsbauteils ausgebildetes Gleitelement wenigstens zur Bewegung des Funktionsbauteils von seiner ersten Position in seine zweite Position aufweist.
  • Wenn das Gegengleitelement mit einer Anlaufschräge ausgebildet ist, kann auf einfache Weise ein fließender Anstieg von von dem während einer Verdeckbewegung auf das Funktionsbauteil wirkenden Kraft erzielt werden und eine stoßhafte Kraftübertragung vorteilhafterweise vermieden werden.
  • Das während einer Verdeckbewegung bewegte Verdeckelement kann das Funktionsbauteil insbesondere aus seiner eigenen Bewegungsbahn bewegen, wenn eine insbesondere als Schwenkbewegung ausgeführte Bewegung des Verdeckelements in einer Bewegungsebene ausgeführt ist, welche wenigstens annähernd senkrecht zu einer Bewegungsebene des Funktionsbauteils, in welcher dessen Schwenkbewegung ausgeführt ist, angeordnet ist.
  • Um ein Bewegen des Funktionsbauteils während einer Verdeckbewegung von seiner zweiten Position zurück in seine erste Position sehr einfach zu gestalten, wird in einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung vorgeschlagen, dass das Funktionsbauteils eine Federeinrichtung aufweist, mittels welcher das Funktionsbauteil von seiner zweiten Position in seine erste Position verschwenkbar ist.
  • Das Funktionsbauteil ist in einer vorteilhaften Ausbildung eines erfindungsgemäßen Verdecks als eine Arretiereinrichtung ausgebildet, welche zur Festlegung des Verdecks in seiner abgelegten Position vorgesehen ist.
  • Die Arretiereinrichtung kann in einer einfachen Ausbildung eines erfindungsgemäßen Verdecks an einem Hauptlager des Verdecks insbesondere mittels einer Schraubverbindung angeordnet sein, wobei die Arretiereinrichtung zur einfachen Realisie rung der Schwenkbarkeit mit einer Scharniereinrichtung ausgebildet ist.
  • Ein erfindungsgemäßes Verdeck kann auf einfache Weise in seiner abgelegten Position festgelegt werden, wenn die Arretiereinrichtung mit einem Verriegelungsgegenelement ausgebildet ist, welches mit einem insbesondere in einem vorderen Verdeckbereich angeordneten Verriegelungselement einer Verriegelungseinrichtung zusammenwirkt. Hierdurch können Schwingungen des Verdecks während der Fahrt reduziert werden und somit Beschädigungen an dem Verdeck oder an im Bereich des Verdecks angeordneten Elementen verhindert werden.
  • Ein einfaches Zusammenwirken zur Festlegung des Verdecks in seiner abgelegten Position kann dadurch ermöglicht werden, dass das Verriegelungsgegenelement eine Ausnehmung aufweist, welche mit einem als Verriegelungshaken ausgebildeten Verriegelungselement der Verriegelungseinrichtung in Eingriff bringbar ist.
  • Das Verriegelungsgegenelement der Arretiereinrichtung ist in einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung als wenigstens annähernd plattenförmiges Element ausgebildet, wobei das insbesondere als Verriegelungshaken ausgebildete Verriegelungselement der Verriegelungseinrichtung in abgelegter Position des Verdecks derart unter das plattenförmige Element der Arretiereinrichtung bewegbar ist, dass durch die in Fahrzeughochrichtung unbeweglich an dem Verdeck angeordnete Arretiereinrichtung eine Bewegung des Verdecks in Fahrzeughochrichtung verhindert ist.
  • Das plattenförmige Element bietet dabei eine Auflage für das abgelegte Verdeck, wobei das plattenförmige Element derart ausgebildet werden kann, dass auch bei einer Nichtbenutzung der Auflage ein Kofferraum des Cabriolet-Fahrzeugs sehr an sprechend gestaltet und/oder ein Kofferraumvolumen sehr groß ausgebildet werden kann.
  • Es ist erstrebenswert, dass das Verdeck bei einem Ausfall des das Verdeck in seiner abgelegten Position festlegenden Verschlussmechanismus manuell lösbar ausgebildet ist. Hierzu wird vorgeschlagen, dass die Arretiereinrichtung in offener Position des Verdecks insbesondere zur Notbetätigung des Verdecks manuell derart manipulierbar bzw. beeinflussbar ist, dass das sich in seiner offenen Position befindliche Verdeck zur Bewegung in seine geschlossene Position freigegeben ist. Hierbei kann die Arretiereinrichtung derart ausgebildet sein, dass ein Bolzen, mittels welchem die Arretiereinrichtung schwenkbar in der Scharniereinrichtung gelagert ist, manuell entfernbar ist.
  • Eine Möglichkeit der manuellen Entriegelung des Verdecks in seiner abgelegten Position ist geschaffen, wenn die Arretiereinrichtung in offener Position des Verdecks zur Notbetätigung des Verdecks manuell von ihrer ersten Position in Richtung ihrer zweiten Position bewegbar und somit außer Eingriff mit der Verriegelungseinrichtung bringbar ist. Anschließend kann das Verdeck manuell oder automatisch in seine geschlossene Position überführt werden.
  • In einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung ist es vorgesehen, dass die Verriegelungseinrichtung neben der Festlegung des Verdecks in einer abgelegten Position auch zur Festlegung des Verdecks in einer geschlossener Position vorgesehen ist, wobei die Verriegelungseinrichtung, welche insbesondere in einem vorderen Bereich des Verdecks angeordnet ist, hierzu insbesondere mit einem an einer A-Säule oder einem Windschutzscheibenrahmen des Cabriolet-Fahrzeugs angeordneten Gegenelement zusammenwirkt. Die Verriegelungseinrichtung ist somit mulifunktional einsetzbar, wodurch vorteilhafterweise Bauteile eingespart werden können.
  • Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausführungen eines Verdecks nach der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen, den Zeichnungen und der Beschreibung.
  • Nachfolgend sind vorteilhafte Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung prinzipmäßig beschrieben.
  • Es zeigt:
  • 1 eine vereinfachte Darstellung eines Cabriolet-Fahrzeugs mit einem Verdeck in einer Schließstellung;
  • 2 eine vereinfachte Darstellung eines Antriebsmechanismus zur Festlegung des Verdecks in einer offenen Position an einem Windschutzscheibenrahmen und zur Festlegung des Verdecks in einer geschlossenen Position in einem Ablageraum;
  • 3 eine vereinfachte Darstellung eines Hauptlagers des Verdecks der 1 mit einer daran angeordneten Arretiereinrichtung, wobei die Arretiereinrichtung in einer ersten Position bei geschlossenem Verdeck dargestellt ist;
  • 4 eine vereinfachte dreidimensionale Darstellung eines Ausschnitts des Hauptlagers der 3 mit der Arretiereinrichtung;
  • 5 eine vereinfachte dreidimensionale Darstellung eines Ausschnitts des Hauptlagers gemäß der 4, wobei die Arretiereinrichtung in einer zweiten Position während einer Verdeckbewegung gezeigt ist;
  • 6 eine vereinfachte dreidimensionale Darstellung des Hauptlagers mit der sich in der ersten Position bei geschlossenem Verdeck befindlichen Arretiereinrichtung, wobei eine an einem angedeutet dargestellten Dachteil des Verdecks angeordnete Verriegelungseinrichtung mit der Arretiereinrichtung in Eingriff ist;
  • 7 eine vereinfachte dreidimensionale Darstellung des Hauptlagers der 1 bis 6 mit einer alternativ ausgebildeten Arretiereinrichtung in seiner ersten Position bei geschlossenem Verdeck;
  • 8 eine vereinfachte dreidimensionale Darstellung des Hauptlagers mit der Arretiereinrichtung der 7, welche in ihrer zweiten Position während einer Verdeckbewegung gezeigt ist;
  • 9 eine vereinfachte dreidimensionale Darstellung der Arretiereinrichtung der 8 bei offenem Verdeck, wobei das Verdeck mit einem an einem angedeuteten Dachteil angeordneten Verriegelungseinrichtung an der Arretiereinrichtung festgelegt ist; und
  • 10 eine vereinfachte dreidimensionale Darstellung der Arretiereinrichtung, welche in Eingriff mit einer an einem Dachteil des Verdecks angeordneten Verriegelungseinrichtung in Eingriff ist.
  • In 1 ist ein Cabriolet-Fahrzeug 1 mit einem als Hard-Top-Verdeck ausgebildeten Verdeck 3 gezeigt, welches zwischen einer in der 1 gezeigten geschlossenen Position und einer offenen Position verlagerbar ist.
  • Das Verdeck 3 ist mit drei Dachteilen 5, 7, 9 ausgebildet, wobei das vordere Dachteil 5 in der geschlossenen Position des Verdecks 3 an einem Windschutzscheibenrahmen 11 festlegbar ist. Zur Arretierung des Verdecks 3 an dem Windschutzscheibenrahmen 11 ist eine beispielsweise in der 2 ersichtliche Verriegelungseinrichtung 13 vorgesehen.
  • Mittels eines Verdeckgestänges 15, welches in einem heckseitigen Bereich des Verdecks 3 an einem zum Befestigen des Verdecks 3 an einer Karosserie des Cabriolet-Fahrzeugs vorgesehenen Hauptlagers 17 des Verdecks 3 angelenkt ist, kann das Verdeck 3 zwischen der in der 1 dargestellten geschlossenen Position und der offenen Position des Verdecks 3, in der das Verdeck 3 in einer heckseitigen Ablageposition abgelegt ist, verlagert werden.
  • Die im Folgenden verwendeten Begriffe unten, oben, hinten, vorne und mittig beziehen sich jeweils auf das in Fahrzeugfrontrichtung betrachtete Cabriolet-Fahrzeug 1 in dessen Gebrauchszustand.
  • In 2 ist ein in einem vorderen mittigen Bereich des vorderen Dachteils 5 angeordnetes, als Mittenantrieb 19 ausgebildetes Antriebsorgan ersichtlich, mittels welchem das Verdeck 3 über eine Betätigung eines ersten Verschlusshakens 21 der an dem vorderen Dachteil 5 des Verdecks 3 festgelegten Verriegelungseinrichtung 13 in geschlossener Position des Verdecks 3 an dem Windschutzscheibenrahmen 11 festlegbar ist.
  • Hierzu ist eine Treibstange 23 eines Gestänges 25 an ihrem dem Mittenantrieb 19 abgewandten Ende mit einem dreieckförmigen Gelenkhebel 27 verbunden, wobei der Gelenkhebel 27 über einen Bolzen 29 drehbar an der Verriegelungseinrichtung 13 festgelegt ist. Der Bolzen 29 ist mit seinem dem Gelenkhebel 27 abgewandten Ende mit dem ersten Verschlusshaken 21 drehfest verbunden.
  • Zum Festlegen des ersten Verschlusshakens 21 an dem Windschutzscheibenrahmen 11 kann der Mittenantrieb 19 die Treibstange 23 in Verdeckquerrichtung bewegen, so dass der Gelenkhebel 27 an der verdeckfesten Verriegelungseinrichtung 13 verschwenkt wird. Hieraus resultiert eine Drehung des Bolzens 29 um die Achse 31, welche wiederum den ersten Verschlusshaken 21 verschwenkt und diesen in Verdeckschließstellung mit einem Gegenelement am Windschutzscheibenrahmen 11 in Eingriff bringt. Durch eine Bewegung der Treibstange 23 in umgekehrter Richtung kann der erste Verschlusshaken 21 von dem Gegenelement am Windschutzscheibenrahmen 11 gelöst werden.
  • Zur Lagesicherung des Verdecks 3 in einer offenen Position des Verdecks 3 weist die Verriegelungseinrichtung 13 eine Verschlusseinrichtung 33 auf, welche ein an dem vorderen Dachteil 5 festlegbares Blechelement 35 und einen an dem Blechelement 35 angelenkten, zweiten Verschlusshaken 37 aufweist.
  • Das Blechelement 35 ist mit einem U-förmigen Bereich 39 ausgebildet, wobei der zweite Verschlusshaken 37 derart an dem Blechelement 35 angelenkt ist, dass der zweite Verschlusshaken 37 bei einer von dem Mittenantrieb 19 verursachten Bewegung entweder in eine in einem Schenkel 41 des U-förmigen Bereichs 39 ausgebildete Ausnehmung eingeschwenkt oder aus der Ausnehmung herausgeschwenkt werden kann.
  • Zur Fixierung des Verdecks 3 in der offenen Position des Verdecks 3 kann die Verschlusseinrichtung 33 mit einem beispielsweise in der 3 dargestellten, als Arretiereinrich tung 43 ausgebildeten Funktionsbauteil zusammenwirken, wobei der zweite Verschlusshaken 37 der Verriegelungseinrichtung 13 hierzu mit einer ein Verriegelungsgegenelement zu der Verschlusseinrichtung 33 bildenden Ausnehmung 45 des zweiten Verschlusshakens 37 in Eingriff bringbar ist.
  • Bei einem Übergang des Verdecks 3 von einer geschlossenen Position in seine offene Position wird das Verdeckgestänge 15 derart an dem Hauptlager 17 verschwenkt, dass die Verschlusseinrichtung 33 entsprechend 5 auf die Arretiereinrichtung 43 an dem Hauptlager 19 zubewegt wird bis der U-förmige Bereich 39 des Blechelements 35 mit der Arretiereinrichtung 43 in Anlage kommt und der zweite Verschlusshaken 37 der Verschlusseinrichtung 33 in Eingriff mit der Ausnehmung 45 der Arretiereinrichtung 43 bringbar ist.
  • Der zweite Verschlusshaken 37 ist zum Ein- und Ausschwenken in die Ausnehmung 45 der Arretiereinrichtung 43 mit einer Koppelstange 47 verbunden, welche an ihrem dem zweiten Verschlusshaken 37 abgewandten Ende mit dem Gelenkhebel 27 verbunden ist. Durch eine von dem Mittenantrieb 19 ausgelöste Bewegung der Treibstange 23 des Gestänges 25 in Richtung des Mittenantriebs 19 wird der Gelenkhebel 27 um den Bolzen 29 verschwenkt und bewegt hierdurch die ebenfalls mit dem Gelenkhebel 27 verbundene Koppelstange 47 wenigstens annähernd in Verdeckquerrichtung.
  • Mittels dieser translatorischen Bewegung der Koppelstange 47 wird der zweite Verschlusshaken 37 um seine gelenkige Verbindung mit dem Blechelement 35 im Uhrzeigersinn gedreht, so dass der zweiten Verschlusshaken 37 in die Ausnehmung 45 der Arretiereinrichtung 43 gedreht wird.
  • Das Verdeckgestänge 15 kann in dieser in der 5 dargestellten Stellung des zweiten Verschlusshakens 37 nicht nach oben bewegt werden, da der sich oberhalb der Ausnehmung 45 der Arretiereinrichtung 43 befindliche Bereich 49 von dem zweiten Verschlusshaken 37 an einer derartigen Bewegung gehindert wird. Durch die karosseriefeste Festlegung des Verdecks 3 in seiner offenen Position wird eine hohe Steifigkeit des abgelegten Verdecks erzielt, was insbesondere in einem Fahrtzustand des Cabriolet-Fahrzeugs durch eine Reduzierung von Schwingungen des Verdecks vorteilhaft ist.
  • Zum Lösen des Verdecks 3 aus der gesicherten Ablageposition wird die Treibstange 23 des Gestänges 25 von dem Mittenantrieb 19 in Richtung der Verriegelungseinrichtung 13 bewegt. Hierdurch wird die Koppelstange 47 über eine Verschwenkung des Gelenkhebels 27 in eine dem Mittenantrieb 19 abgewandte Richtung bewegt und dreht dadurch den zweiten Verschlusshaken 37 um seine Festlegung an dem Blechelement 35 entgegen dem Uhrzeigersinn aus der Ausnehmung 45 der Arretiereinrichtung 43 heraus.
  • Das Verdeck 3 kann anschließend von seiner offenen Position in seine geschlossene Position überführt werden, da das Verdeckgestänge 15 dann nicht mehr an der an dem Hauptlager 17 angeordneten Arretiereinrichtung 43 gehalten ist. Das mit dem Blechelement 35 ausgebildete vordere Dachteil 5 bewegt sich hierbei nach oben von der Arretiereinrichtung 43 weg, welche bei geschlossenem Verdeck 3 keine weitere Funktion erfüllt.
  • Die Arretiereinrichtung 43 ist mittels einer Scharniereinrichtung 51 an dem Hauptlager 17 angeschraubt, wobei die Arretiereinrichtung 43 mittels eines Lagerbolzens 53 schwenkbar in der Scharniereinrichtung 51 gelagert ist.
  • Die Arretiereinrichtung 43 weist weiterhin eine als Schenkelfeder 55 ausgebildete Federeinrichtung auf, welche die Arre tiereinrichtung 43 in ihrer beispielsweise in der 1 gezeigten ersten Position hält.
  • Da während einer Verdeckbewegung vorliegend ein nicht näher dargestelltes, als Verdeckhimmel-Komponente ausgebildetes Element in den Bauraum der sich in der ersten Position befindlichen Arretiereinrichtung 43 eingreift, wird die Arretiereinrichtung 43 während der Verdeckbewegung von ihrer ersten Position in eine beispielsweise in der 5 dargestellte zweite Position verschwenkt.
  • Die Arretiereinrichtung 43 wird dabei entlang eines in der 5 ersichtlichen Pfeils P aus der dort strichliert dargestellten ersten Position gegenüber der ersten Position in Richtung einer Fahrzeugmitte hin bis zu der zweiten Position bewegt.
  • Hierdurch wird ein von der Verdeckhimmel-Komponente während einer Verdeckbewegung benötigter Bewegungsraum von der Arretiereinrichtung 43 freigegeben, wobei die Arretiereinrichtung 43 nachdem die Verdeckhimmel-Komponente durch den Bauraum der sich in der ersten Position befindlichen Arretiereinrichtung 43 bewegt ist und diesen wieder verlassen hat zurück in ihre erste Position bewegt wird.
  • Eine Bewegung der Arretiereinrichtung 43 von ihrer ersten Position in ihre zweite Position wird dabei vorliegend zwangsgesteuert über ein Zusammenwirken mit einem als Hebel 57 des Verdeckgestänges 15 ausgebildeten Verdeckelement umgesetzt.
  • Bei einer Schwenkbewegung des Hebels 57 um das Hauptlager 19, wobei die Schwenkbewegung des Hebels wenigstens annähernd in einer parallel zu einer Fahrzeugmittelebene angeordneten Bewegungsebene ausgeführt wird, wirkt der Hebel 57 über ein an dem Hebel 57 angeordnetes Gleitelement 59 mit einem an der Arretiereinrichtung 43 angeordneten Gegengleitelement 61 zusammen. Die Arretiereinrichtung 43 wird hierdurch um die Scharniereinrichtung 51 verschwenkt, wobei diese Schwenkbewegung der Arretiereinrichtung 43 in einer Bewegungsebene liegt, die wenigstens annähernd senkrecht zu der Bewegungsebene des Hebels 57 verlauft.
  • Der Bewegungsablauf der Arretiereinrichtung 43 von seiner ersten Position in seine zweite Position ist in den 4 bis 6 und in den 7 bis 9 – dort aus einer anderen Perspektive betrachtet – dargestellt, wobei in den 7 bis 9 eine alternativ zur der Arretiereinrichtung 43 ausgebildete Arretiereinrichtung 100 dargestellt ist.
  • In der 4 und der 7 ist das Verdeck 3 in einer geschossenen Position dargestellt, wobei sich die Arretiereinrichtung 43 bzw. 100 in ihrer ersten Position befindet. Das Verdeck 3 wird dann in seine Position in der 5 bzw. 8 verschwenkt, wobei das mit dem Hebel 57 verbundene Gleitelement 59 dabei mit dem Gegengleitelement 61 der Arretiereinrichtung 43 bzw. 100 in Eingriff kommt und die Arretiereinrichtung 43 bzw. 100 um die Scharniereinrichtung 51 von seiner ersten Position in seine zweite Position verschwenkt wird.
  • Die Innenhimmel-Komponente befindet sich bei sich in der zweiten Position befindlicher Arretiereinrichtung 43 bzw. 100 in dem Bauraum, den die Arretiereinrichtung 43 bzw. 100 in ihrer ersten Position einnimmt.
  • Die an der Arretiereinrichtung 43 bzw. 100 angeordnete Schenkelfeder 55 drückt die Arretiereinrichtung 43 bzw. 100 in dieser Zwischenposition des Verdecks 3 dem Hebel 57 entgegen und stellt einen Kontakt des Gleitelements 59 mit dem Gegengleitelement 61 sicher.
  • Um diesen Übergang möglichst fließend zu gestalten, ist das Gegengleitelement 61 der Arretiereinrichtung 43 bzw. 100 an einer als erstes mit dem Gleitelement 59 in Kontakt tretenden Seite mit einer Anlaufschräge 63 versehen und das Gleitelement 59 des Hebels 57 mit abgerundeten Kanten ausgebildet.
  • Wenn das Verdeck 3 anschließend von der in der 5 bzw. 8 gezeigten Zwischenposition in seine Position bei offenem Verdeck 3, welche in der 6 bzw. 8 dargestellt ist, verlagert wird, schwenkt der Hebel 57 weiter um das Hauptlager 17, so dass das an dem Hebel 57 angeordnete Gleitelement 59 von dem an der Arretiereinrichtung 43 bzw. 100 angeordneten Gegengleitelement 61 entfernt und außer Eingriff bewegt wird.
  • Die Arretiereinrichtung 43 bzw. 100 wird dann, nachdem die Innenhimmel-Komponente durch den Bauraum der sich in der ersten Position befindlichen Arretiereinrichtung 43 bzw. 100 verschwenkt ist, durch die von der Schenkelfeder 55 auf die Arretiereinrichtung 43 bzw. 100 ausgeübte Kraft von ihrer zweiten Position zurück in ihre erste, nunmehr von der Innenhimmel-Komponente freigegebene Position bewegt, in welcher der zweite Verschlusshaken 37 das abgelegte Verdeck 3 über das in der 6 strichliert dargestellte vordere Dachteil 5 an der Arretiereinrichtung 43 bzw. 100 festlegen kann.
  • Ein Zurückschwenken der Arretiereinrichtung 43 bzw. 100 von ihrer zweiten Position in ihre erste Position ist vorliegend auch deshalb erforderlich, weil dadurch ein von einer nicht naher dargestellten Hutablage benötigter Platz in offenem Verdeck freigegeben wird, in welchen die sich in ihrer zwei ten Position befindliche Arretiereinrichtung 43 bzw. 100 eingreift.
  • Eine Überführung des Verdecks 3 von seiner offenen Position in seine geschlossene Position wird in umgekehrter Reihenfolge der eben beschriebenen Schritte, also von 6 bis 4 bzw. 9 bis 7, durchgeführt.
  • Für den Fall eines Ausfalls der Verriegelungseinrichtung 13, insbesondere wenn der Mittenantrieb 19 eine Fehlfunktion aufweist, ist ein Notbetätigungsmechanismus vorgesehen, mittels welchem die Arretiereinrichtung 43 bzw. 100 bei sich in offener Position befindlichem Verdeck 3 außer Eingriff mit dem zweiten Verschlusshaken 37 der Verriegelungseinrichtung 13 gebracht werden kann.
  • Hierbei kann die Arretiereinrichtung 43 bzw. 100 einerseits manuell entgegen einer Federkraft der Schenkelfeder 55 von ihrer ersten Position in ihre zweite Position bewegt werden, wodurch die Arretiereinrichtung 43 bzw. 100 außer Eingriff mit dem zweiten Verschlusshaken 37 der Verriegelungseinrichtung 13 bringbar ist.
  • Andererseits kann die Arretiereinrichtung 43 bzw. 100 durch eine Demontage des Lagerbolzens 53 entnommen werden. Auch hier ist das Verdeck 3 dann zu einer Überführung von der offenen Position in die geschlossene Position über eine Verschwenkung um das Hauptlager 17 freigegeben.
  • Die in den 7 bis 10 dargestellte Arretiereinrichtung 100 ist gegenüber der in den 2 bis 6 dargestellten Arretiereinrichtung 43 dahingehend verändert, dass die Arretiereinrichtung 100 an ihrem nach vorne weisenden Ende keine Ausnehmung aufweist, sondern dort ein ein Verriegelungsgegenelement bildendes plattenförmigen Element 102 zum Zusammenwirken mit der Verschlusseinrichtung 33 aufweist. Die Verschlusseinrichtung 33 kann bei diesem Ausbildungsbeispiel vorteilhafterweise einfach mit nur dem zweiten Verschlusshaken 37 ausgebildet werden.
  • Es kann dabei auch vorgesehen sein, dass der zweite Verschlusshaken 37 der Verschlusseinrichtung 33 von einem eigenen Antrieb separat bewegt werden kann.
  • Der Ablauf der Verriegelung seitens des zweiten Verschlusshakens 37 der Verriegelungseinrichtung 13 ist dabei unverändert. Allerdings greift der Verschlusshaken 37 nachdem das vordere Dachteil 5 mit einem in der 10 ersichtlichen Plattenelement 104 bei einer Verdecköffnungsbewegung in Anlage mit dem plattenförmigen Element 102 der Arretiereinrichtung 100 kommt, unter das plattenförmige Element 102 der Arretiereinrichtung 100. Das Verdeck 3 ist somit von der Verriegelungseinrichtung 13 in Fahrzeughochrichtung festgelegt und sichert die Position des Verdecks 3 in seiner abgelegten Position.
  • In einer alternativen Ausbildung der Erfindung kann es vorgesehen sein, dass zur Festlegung des Verdecks in seiner offenen Position und zur Festlegung des Verdecks in seiner geschlossenen Position ein einziger Verschlusshaken vorgesehen ist, welcher insbesondere an einem vorderen Dachteil angeordnet ist.
  • Selbstverständlich können neben der Arretiereinrichtung auch andere Funktionsteile während einem Bewegungsablauf eines Verdecks zwischen einer offenen und einer geschlossenen Position bewegbar ausgebildet sein und während der Bewegung des Verdecks Platz für dementsprechend andere Elemente, wie beispielsweise Textilkomponenten oder Verkleidungseinrichtungen, schaffen.
  • Neben dem vorliegend beschriebenen dreiteiligen Hard-Top-Verdeck ist die Erfindung auch bei zweiteiligen oder mehrteiligen Hard-Top-Verdecken und bei anderen Verdeckarten für Cabriolet-Fahrzeuge, wie beispielsweise Soft-Top-Verdecken, anwendbar.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 0763439 A1 [0003]

Claims (17)

  1. Verdeck für ein Kraftfahrzeug, insbesondere Cabriolet-Fahrzeug (1), welches mittels eines Verdeckmechanismus zwischen einer geschlossenen Position und einer offenen Position verlagerbar ist, mit wenigstens einem Funktionsbauteil (43, 100), welches sowohl bei einem Beginn einer Öffnungsbewegung bzw. Schließbewegung des Verdecks (3) als auch bei einem Ende einer Öffnungsbewegung bzw. Schließbewegung des Verdecks (3) eine wenigstens annähernd identische erste Position einnimmt, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Funktionsbauteil (43, 100) bei sich zwischen seiner geschlossenen und seiner offenen Position befindlichem Verdeck (3) wenigstens zeitweise aus seiner ersten Position zur Freigabe eines Bewegungsraumes für wenigstens ein bei einer Verdeckbewegung bewegtes Element bewegbar ist.
  2. Verdeck nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Funktionsbauteil (43, 100) zur Freigabe eines Bewegungsraumes für das bei einer Verdeckbewegung bewegte Element eine Schwenkbewegung in eine zweite Position ausführt und von der zweiten Position in die erste Position zurückschwenkbar ist.
  3. Verdeck nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Bewegung des Funktionsbauteils (43, 100) bei einer Verdeckbewegung zwangsgesteuert ausgeführt ist, wobei zur Bewegung des Funktionsbauteils (43, 100), insbesondere von seiner ersten Position in seine zweite Position, eine separate Antriebseinrichtung vorgesehen ist.
  4. Verdeck nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Funktionsbauteils (43, 100) durch ein Zusammenwirken mit einem sich während der Verdeckbewegung bewegenden Verdeckelement (57), insbesondere mit einem Element eines Verdeckgestänges (15), von seiner ersten Position in seine zweite Position bewegbar ist.
  5. Verdeck nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdeckelement (57) ein zum Zusammenwirken mit einem Gegengleitelement (61) des Funktionsbauteils (43, 100) ausgebildetes Gleitelement (59) zur Bewegung des Funktionsbauteils (43, 100) von seiner ersten Position in seine zweite Position aufweist.
  6. Verdeck nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegengleitelement (61) mit einer Anlaufschräge (63) ausgebildet ist.
  7. Verdeck nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine insbesondere als Schwenkbewegung ausgeführte Bewegung des Verdeckelements (57) in einer Bewegungsebene ausgeführt ist, welche wenigstens annähernd senkrecht zu einer Bewegungsebene des Funktionsbauteils (43, 100), in welcher dessen Schwenkbewegung ausgeführt ist, angeordnet ist.
  8. Verdeck nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Funktionsbauteil (43, 100) eine Federeinrich tung (55) aufweist, mittels welcher das Funktionsbauteil (43, 100) von seiner zweiten Position in seine erste Position verschwenkbar ist.
  9. Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Funktionsbauteil (43, 100) als eine Arretiereinrichtung ausgebildet ist, welche zur Festlegung des Verdecks (3) in seiner abgelegten Position vorgesehen ist.
  10. Verdeck nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiereinrichtung (43, 100) an einem Hauptlager (17) des Verdecks (3) insbesondere mittels einer Schraubverbindung angeordnet ist, wobei die Arretiereinrichtung (43, 100) eine Scharniereinrichtung (51) aufweist.
  11. Verdeck nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiereinrichtung (43, 100) zum Festlegen des Verdecks (3) in seiner abgelegten Position mit einem Verriegelungsgegenelement (45, 102) ausgebildet ist, welches mit einem insbesondere in einem vorderen Verdeckbereich (5) angeordneten Verriegelungselement (37) einer Verriegelungseinrichtung (13) zusammenwirkt.
  12. Verdeck nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungsgegenelement (45) als eine Ausnehmung ausgebildet ist, welche mit einem als Verriegelungshaken (37) ausgebildeten Verriegelungselement der Verriegelungseinrichtung (13) zur Festlegung des Ver decks (3) in seiner abgelegten Position zusammenwirkt.
  13. Verdeck nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungsgegenelement (102) der Arretiereinrichtung (100) als wenigstens annähernd plattenförmiges Element ausgebildet ist und das insbesondere als Verriegelungshaken (37) ausgebildete Verriegelungselement der Verriegelungseinrichtung (13) in abgelegter Position des Verdecks (3) derart unter das plattenförmige Element (102) der Arretiereinrichtung (100) bewegbar ist, dass durch die in Fahrzeughochrichtung unbeweglich an dem Verdeck (3) angeordnete Arretiereinrichtung (100) eine Bewegung des Verdecks (3) in Fahrzeughochrichtung verhindert ist.
  14. Verdeck nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiereinrichtung (43, 100) in offener Position des Verdecks (3) insbesondere zur Notbetätigung des Verdecks (3) manuell derart manipulierbar ist, dass das sich in seiner offenen Position befindliche Verdeck zur Bewegung in seine geschlossene Position freigegeben ist.
  15. Verdeck nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiereinrichtung (43, 100) in offener Position des Verdecks (3) zur Notbetätigung des Verdecks (3) manuell von seiner ersten Position in Richtung seiner zweiten Position bewegbar und somit außer Eingriff mit der Verriegelungseinrichtung (13) bringbar ist.
  16. Verdeck nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtung (13) zur Festlegung des sich in geschlossener Position befindlichen Verdecks (3) in einem fahrzeugfrontseitigen Bereich vorgesehen ist.
  17. Kraftfahrzeug, insbesondere Cabriolet-Fahrzeug, mit einem Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 16.
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