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DE10312241B4 - Vorrichtung als Bestandteil des Schutzes für Fahrzeuge sowie die Anwendung eines entsprechenden Schutzes - Google Patents

Vorrichtung als Bestandteil des Schutzes für Fahrzeuge sowie die Anwendung eines entsprechenden Schutzes Download PDF

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DE10312241B4 DE2003112241 DE10312241A DE10312241B4 DE 10312241 B4 DE10312241 B4 DE 10312241B4 DE 2003112241 DE2003112241 DE 2003112241 DE 10312241 A DE10312241 A DE 10312241A DE 10312241 B4 DE10312241 B4 DE 10312241B4
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Abstract

Vorrichtung (1) als Bestandteil des Schutzes (2) für Fahrzeuge (3) enthält einen mit Schwenkgelenkfunktion ausgerüsteten bogenförmigen Schutzbumper (4), der aus Kunststoffmaterial besteht, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzbumper (4) paarweise im gegenseitigen Abstand (A) voneinander liegende aus Kunststoffmaterial im genannten Schutzbumper (4) gebildete Schwenkgelenke (5, 6) aufweist, und dass genannte Schwenkgelenke (5, 6) durch Prägung des Kunststoffes quer zur Längsstreckung (7) des genannten Schutzbumpers an den Befestigungspartien (8, 9) seiner beiden Enden (4A, 4B) gebildet werden.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung als Bestandteil des Schutzes für Fahrzeuge und enthält einen mit Schwenkgelenkfunktion ausgerüsteten bogenförmigen aus Kunststoffmaterial bestehenden Schutzbumper.
  • Der Schutzbumper findet auf schwenkbeweglichen Fahrzeugen wie Gabelstaplern und Fahrzeugen im Zubringerverkehr Anwendung, um als Sicherheitsausrüstung zu dienen, wenn sich diese auf einem Boden oder anderer Unterlage bewegen, und um schnell und effektiv das automatische Fahrzeug bei Kollisionen mit Gegenständen und/oder Personen, die sich im Fahrbereich des Fahrzeuges befinden, zu stoppen und auch als konventioneller Stoßdämpfer zu funktionieren, der bei niedrigen Geschwindigkeiten Personen warnt, die mit dem Fahrzeug in Berührung kommen.
  • Derartige Schutzbumper werden normalerweise mit geschwindigkeitsreduzierenden Lichtschranken sowie Notaus-Tasten kombiniert.
  • Bekannte Schutzbumper bestehen aus Kunststoff- oder Metallmaterial geeigneter Art. Gemeinsam für alle ist jedoch, dass für die genannten Schutzbumper des Fahrzeuges besondere Schwenkgelenkbefestigungen festgeschraubt werden müssen. Solche Schwenkgelenke sind sowohl in der Herstellung als auch bei der Montage kompliziert und schwerfällig. Außerdem haben sie scharfe Kanten und können Menschen verletzen und Sachen beschädigen, mit denen sie in Berührung kommen.
  • Aus der DE 42 37 578 C2 ist ein Sicherheitsstoßfänger mit einem verformbaren Bügel bekannt, der zwei davon abgebogene, mit den Ecken des Fahrzeugs gelenkig verbundene Endabschnitte aufweist. Die Enden des Bügels sind jeweils fest mit einem Drehgelenkstift verbunden, an dessen unterem Ende ein damit fest verbundener Hebel angebracht ist, dessen Anwesenheit unter einer starr in einer Ecke des Fahrzeugs angeordneten Sensoreinrichtung erfasst wird.
  • Aus der DE 30 03 568 C2 ist eine Stoßschutzvorrichtung für Fahrzeuge bekannt, bei der an einem vor der Fahrzeugfront angeordneten Stoßfänger ein zusätzliches Schutzteil für Fußgänger beispielsweise mittels Filmscharnieren schwenkbeweglich angeordnet ist.
  • In der DE 29 27 034 C2 ist ein Stoßfänger für Kraftfahrzeuge beschrieben, der aus einem etwa U-förmig profilierten Grundkörper besteht, der in ein Stoßfängermittelteil und zwei mit diesem durch scharnierartige Verbindungen verbundene, seitlich um das Kraftfahrzeug herumgezogene Stoßfängerendteile untergliedert ist. Die scharnierartigen Verbindungen sind jeweils durch eine Wandstärkenverringerung im Steg des aus einem begrenzt elastischen Werkstoff bestehenden Grundkörpers des Stoßfängers gebildet.
  • Aus der US 4 022 505 ist ein Energie absorbierendes Medium für Fahrzeuge und Fahrzeugstoßfänger bekannt, das aus einem in mindestens zwei Abschnitte unterteilten, einstückigen, Energie absorbierenden Gitter aus elastischen Plastikmaterial besteht, wobei die Abschnitte durch ein Filmscharnier drehbar zueinander verbunden sind.
  • Es ist wichtig, dass der Schutzbumper nach einer eventuellen Kollision wieder seine ursprüngliche normale Form annimmt, ohne dass am Fahrzeug ein Service ausgeführt werden muss, und dass der Bumper unnötigerweise keine scharfen Kanten oder andere Formen aufweist, die Personen verletzen können, die mit fraglichem Fahrzeug in Berührung kommen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die oben erwähnten Probleme zu lösen und ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs genannten Art den Schutzbumper mit einem Schwenkgelenk zu versehen und gleichzeitig stark und sicher auszuführen.
  • Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des Anspruchs 1.
  • Die Erfindung betrifft auch eine Anwendung für eine Vorrichtung als Bestandteil des Schutzes für Fahrzeuge mit den Merkmalen des Anspruchs 10.
  • Die Erfindung wird nachstehend als bevorzugtes Ausführungsbeispiel beschrieben, wobei auf die beigefügten Zeichnungen hingewiesen wird, auf welchen
  • 1 einen Schutzbumper in ausgestreckter Lage von der Seite gesehen zeigt,
  • 2 den geraden Schutzbumper von oben gesehen zeigt,
  • 3 den Schutzbumper in einer effektiv schützenden Position für die Befestigung auf einem Fahrzeug zeigt,
  • 4 den Schutzbumper befestigt auf einem Fahrzeug mit einer ausgefahrenen Fußplatte von oben gesehen und mit Einkreisung des Schwenkgelenks zeigt,
  • 5 eine Befestigungspartie des Schutzbumpers und ein daneben liegendes Schwenkgelenk, von der Seite und von oben gesehen, mit hierbei eingekreister Vergrößerung zeigt,
  • 6 perspektivisch die obere Partie eines Schwenkgelenks gemäß der Erfindung zeigt,
  • 7 perspektivisch das ganze Schwenkgelenk an einer Befestigung des Schutzbumpers zeigt, und die 810 die Anwendung des Schutzbumpers auf einem Fahrzeug in Form eines Gabelstaplers zeigen, der gerade von vorn, von der Seite und gerade von oben dargestellt wird.
  • Eine Vorrichtung 1 als Bestandteil eines Schutzes 2 für Fahrzeuge 3 und einen mit Schwenkgelenkfunktion ausgerüsteten bogenförmigen Schutzbumper 4 enthaltend, der aus Kunststoffmaterial besteht, führt mit sich, dass der genannte Schutzbumper 4 paarweise im gegenseitigen Abstand A voneinander liegende, aus Kunststoffmaterial im genannten Schutzbumper 4 gebildete Schwenkgelenke 5, 6 aufweist. Die beiden genannten Schwenkgelenke 5, 6 wurden durch Prägung des Kunststoffes quer zur Längsrichtung 7 des genannten Schutzbumpers an den Befestigungspartien 8, 9 seiner entsprechenden beiden Enden 4A, 4B gebildet.
  • Mit Prägung wird verstanden, dass man mit Kraftaufwand eine gehärtete Stahlstanze in das Materialstück, das entsprechend geprägt werden soll, presst. Der Prägestempel wurde in einem gewissen Neigungswinkel ohne irgendwelche scharfe Ecken einfach gestaltet und weist eine Hochglanzfläche auf. Durch die Prägung verliert die Konstruktion nicht an Stärke, was z. B. bei maschineller Bearbeitung der Oberfläche des vorgesehenen Materialstückes der Fall ist, das mit irgendeiner Form von Ausnehmung geformt werden soll, z. B. durch Fräsen, ohne Komprimierung der Struktur des Materials, und statt dessen im Bereich der genannten fraglichen Prägung verstärkt wird. Eine betreffende Prägung kann nahezu mit Biegen verglichen werden, wenn sich die Gravuren des Werkzeugs auf der Ober- und Unterseite des Materials, auf dem die Prägung ausgeführt wird, gegenseitig entsprechen. Prägungen sind üblich bei Metallmaterial, bei dem beabsichtigt wird, nach einem Kaltbearbeitungs verfahren, z. B. bei Zimmertemperatur zu prägen. Geht es jedoch um die Prägung von Kunststoffmaterial, ist es besser, diese mit Hilfe von Erhitzung und Druck auszuführen.
  • Zwei Prägungswerkzeugplatten, mit gebogenen Prägungskanten, werden unter Erhitzung einen begrenzten Zeitraum aufeinander gedrückt, d.h., dass die Werkzeuge erhitzt werden, wodurch die Prägung in Kunststoffmaterial mit der gewünschten Tiefe und Länge gemäß der vorliegenden Erfindung ausgeführt wird.
  • Die genannte Prägung 10, 10A erfolgt so, dass sie sich entlang der gesamten Höhe H des betreffenden Schutzbumpers im Bereich der erwähnten Schwenkgelenke 5, 6 erstreckt. Die Prägung wird entlang der beiden Seiten des Schutzbumpers C und D und in der Hauptsache gleichförmig auf der Innen- und Außenseite des Schutzbumpers 4D bzw. C, ausgeführt. Weiter streckt sich die Prägung 10, 10A in der Hauptsache rechtwinklig zur Längsstreckung 7 des Schutzbumpers 4, und ein genannter Schutzbumper 4 ist vorzugsweise so angebracht, dass seine Streckung in der Höhe h entlang je Seitenpartie 4C, 4D des Schutzbumpers reduziert wird, vorzugsweise kontinuierlich von den Prägungen 10, 10A, um danach mit dem mittleren Bereich 4E des Bumpers 4 konstant zu sein.
  • Der Schutzbumper 4 wird aus Polypropylen oder aus anderem Kunststoff mit gleichwertigen Eigenschaften wie der genannte Kunststoff hergestellt. Der genannte Kunststoff ist elastisch und nimmt nach einer Kollision mit anderen Gegenständen oder Personen oder nach anderer Belastung seitens Personen oder Gegenständen wieder schnell seine ursprüngliche korrekte Form an.
  • Ein solcher Schutzbumper 4 wird so angebracht, dass er als Sicherheitsausrüstung funktioniert und hierbei vorzugsweise mit geschwindigkeitsreduzierenden Lichtschranken und Notaus-Tasten oder anderen Sicherheitsdetails kombiniert wird. Er wird ebenfalls so montiert, dass bei Kollisionen mit Personen durch eine optimale Wahl des Kunststoffmaterials und der Materialdicke sowie dessen mechanischer Eigenschaften die Verletzungen minimiert werden.
  • Die Schwenkgelenkfunktion wird durch die Prägung des Kunststoffmaterials erzielt, und das genannte entsprechende Schwenkgelenk 5, 6 wird am besten bei Zimmertemperatur und mit Hilfe von Druckbelastungen des Kunststoffmaterials hergestellt, so dass dieses so deformiert wird, dass das genannte Schwenkgelenk 5, 6, das sich entlang der gesamten Höhe H des betreffenden Bumpers 4 erstreckt, gebildet wird. Manchmal kann aber auch die Prägung der Schwenkgelenke mit Hilfe von Wärme und Druck erfolgen.
  • Durch die Erfindung erzielte Vorteile sind u.a. folgende:
    • – Einfachere Konstruktion
    • – Höhere Haltbarkeit
    • – Glattere Oberflächen
    • – Keine Scharniergelenke und Befestigungen
    • – Weniger Teile
    • – Schnellerer Austausch beim Service.
  • Eine Anwendung für eine Vorrichtung 1 als Bestandteil eines Schutzes 2 für Fahrzeuge 3, die einen mit Schwenkgelenkfunktion ausgerüsteten bogenförmigen Schutzbumper 4 enthält, der aus Kunststoffmaterial besteht, besteht darin, dass der Schutzbumper 4 mit seinen entsprechenden beiden geprägten Schwenkgelenken 5, 6 an den Befestigungspartien 8, 9 seiner entsprechenden beiden Enden 4A, 4B so angebracht ist, dass er zumindest am einen Ende 3A auf einem entlang einer Fahrbahn 11 vorzugsweise automatisch gesteuerten Gabelstapler, einem Fahrzeug im Zubringerverkehr oder auf einem anderen schwenkbeweglichen Fahrzeug befestigt wird, und auch so angebracht ist, dass er mit einem, schon früher bekannten Automatstopp für genannte Fahrzeuge 3 kombiniert werden kann.
  • In 10, die eine Draufsicht eines Gabelstaplers mit Schutzbumper 4 zeigt, sieht man paarweise im Winkel x verlaufende Seile oder Ketten 12, 13, für die Anbringung des Bumpers 4, so dass er vom Gabelstapler 3 so gesteuert werden kann, dass er nach einer Seitenkollision, bei der die genannten Zugorgane 12, 13 mit in seitliche Richtung folgen können, wieder auf eine einfache Art und Weise seine ursprüng liche Schutzform annimmt. Die Befestigungspunkte 1416 für die Zugorgane 12, 13 bis zum Fahrzeug 3 und Schutzbumper 4 werden auch in 10 gezeigt. Der Schutzbumper 4 ist an den entsprechenden Seiten 3B, 3C mit Schraube 17 festgeschraubt, die hierbei im passenden Loch 18 in den Befestigungsteilen 8, 9 verschraubt wird.
  • Die Erfindung ist natürlich nicht auf das oben Beschriebene und die auf den beigefügten Zeichnungen gezeigte Ausführung begrenzt. Änderungen sind möglich, besonders was die Beschaffenheit der verschiedenen Teile anbelangt, oder durch die Anwendung einer gleichwertigen Technik, ohne dass man vom in den Patentansprüchen definierten Schutzbereich der Erfindung abweicht.

Claims (10)

  1. Vorrichtung (1) als Bestandteil des Schutzes (2) für Fahrzeuge (3) enthält einen mit Schwenkgelenkfunktion ausgerüsteten bogenförmigen Schutzbumper (4), der aus Kunststoffmaterial besteht, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzbumper (4) paarweise im gegenseitigen Abstand (A) voneinander liegende aus Kunststoffmaterial im genannten Schutzbumper (4) gebildete Schwenkgelenke (5, 6) aufweist, und dass genannte Schwenkgelenke (5, 6) durch Prägung des Kunststoffes quer zur Längsstreckung (7) des genannten Schutzbumpers an den Befestigungspartien (8, 9) seiner beiden Enden (4A, 4B) gebildet werden.
  2. Vorrichtung gemäß Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Prägung (10, 10A) entlang der gesamten Höhe (H) des Schutzbumpers im Bereich der genannten Schwenkgelenke (5, 6) erstreckt.
  3. Vorrichtung gemäß einer der Patentansprüche 1–2, dadurch gekennzeichnet, dass die Prägung (10, 10A) entlang der beiden Seiten des Schutzbumpers (C, D) angebracht wird.
  4. Vorrichtung gemäß Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Prägung (10, 10A) auf der Innen- und Außenseite (D bzw. C) des Schutzbumpers (4) gleichförmig ausgeführt ist.
  5. Vorrichtung gemäß einer der Patentansprüche 1–4, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Prägung (10, 10A) rechtwinklig zur Längsstreckung (7) des Schutzbumpers (4) erstreckt.
  6. Vorrichtung gemäß einer der Patentansprüche 1–5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzbumper (4) aus Polypropylen hergestellt ist.
  7. Vorrichtung gemäß einer der Patentansprüche 1–6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzbumper (4) eine ge ringere Höhe (h) erreicht, gesehen zwischen den beiden geprägten Schwenkgelenken (5, 6).
  8. Vorrichtung gemäß einer der Patentansprüche 1–7, dadurch gekennzeichnet, dass die Prägung der Schwenkgelenke (5, 6) mit Hilfe von Wärme und Druck ausgeführt wird.
  9. Vorrichtung gemäß einer der Patentansprüche 1–7, dadurch gekennzeichnet, dass die Prägung der Schwenkgelenke (5, 6) bei Zimmertemperatur und mit Hilfe von Druckbelastung des Kunststoffmaterials ausgeführt wird, so dass dieses zur Bildung eines genannten Schwenkgelenks (5, 6) deformiert wird.
  10. Anwendung für Vorrichtung (1) als Bestandteil des Schutzes (2) für Fahrzeuge (3) nach einem der Patentansprüche 1–9, wobei der Schutzbumper (4) an den Befestigungspartien (8, 9) seiner entsprechenden beiden Enden (4A, 4B) so angebracht ist, dass er zumindest an einem Ende (3A) entlang einer Unterlage (11) auf einem Fahrzeug (3) befestigt werden kann, und wobei der Schutzbumper (4) mit einem automatischen Stopp für das Fahrzeug (3) kombiniert werden kann.
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