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DE1031278B - Verankerung fuer Industrieoefen, insbesondere Querverankerung fuer Kammeroefen zur Erzeugung von Koks und Gas - Google Patents

Verankerung fuer Industrieoefen, insbesondere Querverankerung fuer Kammeroefen zur Erzeugung von Koks und Gas

Info

Publication number
DE1031278B
DE1031278B DEO5191A DEO0005191A DE1031278B DE 1031278 B DE1031278 B DE 1031278B DE O5191 A DEO5191 A DE O5191A DE O0005191 A DEO0005191 A DE O0005191A DE 1031278 B DE1031278 B DE 1031278B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
springs
anchoring
tie rod
abutments
transverse
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEO5191A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Schuchert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dr C Otto and Co GmbH
Original Assignee
Dr C Otto and Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dr C Otto and Co GmbH filed Critical Dr C Otto and Co GmbH
Priority to DEO5191A priority Critical patent/DE1031278B/de
Publication of DE1031278B publication Critical patent/DE1031278B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B29/00Other details of coke ovens
    • C10B29/08Bracing or foundation of the ovens

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Piles And Underground Anchors (AREA)

Description

  • Verankerung für Industrieöfen, insbesondere Querverankerung für Kammeröfen zur Erzeugung von Koks und Gas Das Mauerwerk von Industrieöfen, das auf höhere Temperaturen (1000° C und höher) erhitzt wird, erfährt dabei nicht nur eine erhebliche thermische Dehnung, sondern aiu:h eine auf kristallographischen Umwandlungen beruhende irre-#ersible Dehnung, wenn die feuerfesten Steine des Mauerwerks zu einem erheblichen An.teii aus Kieselsäure bestehen. Es ist üblich, das Mauerwerk zu verankern, und zwar in der Weise, daß vor die Außenwand desselben senkrechte Ankerständer gestellt und die auf gegenüberliegenden Seiten dies Ofenblockes liegenden Ankerständer durch Zuganker verbundiem werden; auf den Zugankern sind Widerlager angeordnet, welche auf die Ankerständer einwirken.
  • Bei Öfen, bei denen in besonders hohem Maße ein gasdichter Abschluß der einzelnen Ofenwände erforderlich ist, wie dies z. B. für die die Heizzüge und Ofenkammern trennenden Wände von Kammeröfen zur Erzeugung von Koks und Gas der Fall ist, ordnet man auf den Endren der Zuganker verstellbare, z. B. durch awfschraar.bbare Muttern gebildete Widerlager und zwischen diesen und den Ankerständen in der Längsrichtung der Zuganker wirkende Druckfedern an.
  • Es ist von großer Wichtigkeit, daß ein bestimmter minimaler Druck auf das Mauerwerk durch die Ankerständer ausgeübt wird, damit sich beim Wachsen der Steine keine Fugen bilden. Auf der anderen Seite darf der auf das Mauerwerk ausgeübte Druck einen bestimmten Wert nicht überschreiten, bei dem das Steiiimateri.al zerdrückt und zerstört würde. Um nun bei der geschilderten Anordnung mit verstellbarem Wi.derlagem und Druckfedern den dem Mauerwerk aufgeprägten Druck innerhalb der vorgegebenen Grenzen zu halten, ist es üblich, den. Druckzustand der Federn zu überprüfen, etwa dadurch, d.aß die Länge der Federn ständig überwacht und damit, etwa nach einer Eichkurve, der Spannungszustand festgestellt wird. Übersteigt die Spannung eine bestimmte Größe, so wird das Widerlager so lange verstellt, bis der Druckwert wieder innerhalb der vorgegebenen Grenzen liegt. Bei dieser Art der Kontrolle des @erankeru,ngssystems während des Arnheizens des Ofens ist man gezwungen, mindestens einmal, in manchen Fällen sogar mehrmals während eines Tages sämtliche Anker eines Ofenblockes zu überprüfen. Bei einer Batterie von fünfzig Kammern ist diese Arbeit nicht unerheblich; sie darf auch während der Nachtstunden nicht unterbleiben. Die Schäden, die dadurch entstehen, daß bei der Überprüfung der Verankerung und dem Nachstellen der Widerlager Nachlässigkeiten und Fehler unterlaufen, sind von erheblicher Bedeutung; sie können dazu führen, d.aß die Brauchbarkeit des Ofenblockes erheblich gemindert wird.
  • Um diesem Übelstand abzuhelfen, werden gemäß der Erfindung die Widerlager, mittels deren die Zuganker auf die senkrechten Ankerständer einwirken, so ausgebildet, daß sie selbsttätig ihre Stellung auf dem Zugankern verändern, wenn die auf der Ausdehnung des Mauerwerks beruhende, auf die Zuganker einwirkende Zugkraft einen vorgegebenen Betrag überschreitet; diese Veränderung solo aber nur ein solches Ausmaß haben, daß noch eine genügende Zugkraft in den Ankern verbleibt, das Mauerwerk also immer unter einer bestimmten Spannung steht.
  • Ein derartiges Nachgeben dar Widerlager und eine Regelung des Anpreßdruckes der Ankerständer läißt .sieh gemäß der weiteren Erfindung in der Weise erreichen, daß die Zuganker an ihren vorstehenden Teilen als Zahnstange ausgebildet sind.
  • Die Zahnstange kann dabei aus einzelnen Zahnringen aufgebaut sein, deren Schrägflächen in der Ausdjehnungsrichtung flach ansteigen und am Ende des Anstiegs senkrecht abgesetzt sind. Solche Zahnringe, vornehmlich gleicher Gestaltung, folgen parallel längs des Zugankers hintereinander. Wesentlich ist, daß die Innenseite des aus den Backen bestehenden Widerlagers der Außenfläche der Zähme angepaßt ist, so daß die Außenflächen dies Zugankers und die Innenflächen des Widerlagers mit erheblichem Flächendruck sich fest au;feinanderpressen.
  • Dass Ende des Zugankers kann, anstatt aus solchen Zahnringen aufgebaut zu sein, auch mit einem Gewinde versehen sein, bei dien der Zuganker im Achsschnitt ebenfalls mit Sägezähnen besetzt erscheint. Natürlich muß in diesem Falle das Widerlager mit einer korrespondierenden Innenfläche versehen sein. Dies gilt auch für die später beschriebenen weiteren Ausführungsformen von Widerlagern.
  • Das Widerlager kann durch zwei Backen gebildet werden, auf welche mit ihrer Achse quer zum Zuganker liegende Federn (Querfedern) einwirken. Erreicht der von dem Mauerwerk auf die Ankerständer ausgeübte Druck einen beistimmten Wert, so genügt der von dien Querfedern auf die Backen ausgeübte Druck nicht mehr, um die Backen zusammenzuhalten; sie werden auf den Zugankern nach außen gedrückt und -gleiten auf den Schrägflächen der Zähne, bis ein Druckausgleich wiederhergestellt ist.
  • Zweckmäßig werden die an sich seit langem bekannten, in Richtung des Zugankers wirkenden Druckfedern (<4nke,rfedeirn), die zwischen dem Widerlager des Zugankers und den Ankerständern eingespannt sind, beibehalten. Dabei werden Querfedern und Ankerfedern derart aufeinander abgestimmt, daß bei überschreiten eines vorgegebenen Wertes der von den Ankerfedern aufgenommenen Spannung die Querfedern in einem Umfange nachgeben, bis durch Verschiebung des Widerlagers auf der Zahnstange die Spannung der Ankerfedern wieder unter den vorgegebenen Wert abgesunken ist.
  • Die beiden Backens, welche das Widerlager bilden, können durch quer zur Zugankerachse wirkende Zugfedern zusammengehalten werden. Die Zugfedern sollten nachstellbar sein, damit man genau den Spannungszustand des Zugankers einstellen kann, bei dem das .durch die Backen gebildete Widerlager nachgibt. Die Nachstellbarkeit kann beispielsweise so erreicht werden, daß die Zugfedern auf Schrauben gelagert sind, welche durch die Backen hindurchgehen und verstellt und in ihrer jeweiligen Lage durch Muttern gesichert werden.
  • Man kann die Backen auch in ein kastenförmiges Gehäuse einsetzen, durch dessen Mitte der Zuganker hindurchgeht, und zwischen der Innenwand des Gehäuses und den Backen die als Druckfedern ausgebildeten Querfedern (Plattenfedern) anordnen, welche die Backen mit dem erforderlichen Druck: auf den Zuganker pressen.
  • Eine besonders einfache Ausführungsform ergibt sich dadurch,, daß die Backen aus den beiden Hälften eines in einer Achsebene durchgeschnittenen Zylinders gebildet sind. Eine außen die beiden 1-Ialbzy linder umschließende oFene Ringfeder drückt die Backen dabei auf dien Zuganker. Nenn auch die Ausführungsform mit zwei spiegelbildlichen Halbzylindern die nächstliegende ist, so ist eine Aufteilung des innerhalb der Ringfeder liegenden Zylinders auch in mehr als zwei Sektoren ohne weiteres möglich.
  • Schließlich können dabei die als Widerlager dienenden Backen und die die Backen fest auf den Zuganker pressende Ringfeder zu einem einzigen Teil vereinigt werden; eine den Zuganker umschließende, mit korrespondierenden Innenflächen an demselben anliegende offene Ringfeder bildet allein das Widerlager. Dem Umfang dieser Ringfeder kann man im Schnitt senkrecht zur Ankerachse die Gestalt eines Polygons, vornehmlich eines Sechskants oder Vierkants, geben. In diesem Falle ist es, wenn der Anker mit sägezahnartigem Gewinde versehen ist, möglich, mittels eines auf das Sechskant, Vierkant od dgl. aufgesetzten Schlüssels die als Widerlager dienende Ringfeder so weit auf den Zuganker aufzuschrauben, bis die Ankerfeder den nötigen Spannungszustand erhalten hat. Um eine solche Handhabung der das Widerlager bildenden Ringfeder zu, ermöglichen, genügt es, wenn ein entsprechendes Teilstück oder Ansatzstück der Ringfeder mit polygonalem Umfang, also als Sechskant, Vierkant od. dgl., ausgebildet ist.
  • Durch die Anwendung der Erfindung wird die mühsame Arbeit des Nachstehens der Verankerungsorgane eingespart. Damit werden auch die Fehler ausgeschlossen, die bei einer unigenauen oder unsorgfältigen Ausführung dieser Arbeit entstehen.
  • In den Zeichnungen. isst die Anwendung der neuen Verankerung bei einem Kammerofen zur Erzeugung von Koks oder Gas dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 einen .senkrechten Schnitt in der Mittelebene einer Ofenkammer; Abb. 2 zeigt einen waagerechten Schnitt durch zwei benachbarte Heizwände; Abb. 3 zeigt in einer Ansicht bzw. einem senkrechten Schnitt ein aus zwei Backen bestehendes W iderlager ; Abb. 4 zeigt in dem gleichen Maßstabe wie Abb. 3, und zwar als Ausschnitt aus Abb. 2, die Anordnung dieses Widerlagers am Ende eines Zugankers; Abb.5 zeigt in der Ansicht bzw. in senkrechtem Schnitt entsprechend dem der Abb. 3 eine andere Ausführungsform eines Widerlagers; Abb. 6 zeigt dessen Einbau am Ende eines Zugankers; Abb. 7 ,entspricht den Abb. 3 und 5, die Abb. 8 den Abb. 4 und 6; sie beziehen sich auf eine dritte Ausführungsform eines Wderlagers; Abb. 9 entspricht den Abb. 3, 5 und 7, die Abb. 10 den Abb. 4, 6 und 8; sie beziehen sich auf eine vierte Ausführungsform des Wi.derlagers.
  • Die reihenweise angeordneten Ofenkammern 10 sind beiderseits begrenzt von Heizwänden 17, innerhalb deren sich die Heizzüge befinden. Die obere Begrenzung bildet die Ofendecke 11, die untere die Kammersohle 12. 13 sind die mit Gitterwerk ausgestattetem Regeneratorräume, 14 die Regeneratorso'hlkanäle; 15 ist die Grundplatte des Ofens, die sich oberhalb der Unterkellerung 16 befindet. Beiderseits vor dien Heizwänden 17 liegen die als Breitflanschprofile ausgebildeten senkrechten Ankerständer, die mit ihren inneren Flanschen 18 an den Heizwänden 17 anliegen. Vor den äußeren Flanschen 19 liegen Druckplatten 20, durch welche die oberem und die unteren Zuganker 21 hindurchgeführt sind. Die äußeren Enden der Zuganker 21 sind als Zahnstange mit den Zähnen 22 ausgebildet. Der Querschnitt auch dieses Teils der Zuganker ist kreisförmig. Im senkrechten Achssehnitt ergibt sich eine sägenförmige Begrenzung. Die Flanken der Zähne stein nach außen sehr allmählich an und sind dann senkrecht abgesetzt. Statt eines kreisrunden Querschnittes können die äußeren Enden des Zugankers auch einen polygonalen Querschnitt haben.
  • Die Innenflanl@en der beiden Backen 23 haben eine Oberfläche, die der Säge zahnforrn des äußeren Teiles des Zugankers angepaßt ist. Die beiden Backen 23 werden mittels der Zugfedern 25 auf das äußere Ende des Zugankers fest aufgepreßt. Die Zugfedern 25 greifen an den Bolzen 30 an; auf die mit Gewinde versehenen Enden der Bolzen 30 sind Muttern 31 aufgeschraubt. Durch Veränderung der Stellung der Muttern 31 läßt sich die Zugkraft der Federn 25 regulieren.
  • Die Backen 23 bilden das Widerlager für die als Tellerfeder ausgebildete Ankerfeder 24. Der auf die Ankerständer einwirkende Druck des Mauer@verks wird vom den Flanschen 19 über die Druckplatte auf die Tellerfeder 24 übertragen. Diese wirkt auf die das Widerlager bildenden Backen 23 und versucht, diese auf dem Zuganker 21 nach außen zu schieben. Dies ist jedoch nur in dem Maße möglich, als die Backen 23 entgegen der Kraft der Quierfedern 25 sich voneinander zu entfernen vermögen. Durch entsprechende Bemessung der Tellerfedern 24 und der Querfedern 25 kann man sicherstellen, daß der Spannungszustand des Mauerwerks stets innerhalb vorgegebener Grenzen bleibt.
  • Bei der Anordnung nach den Abb. 5 und 6 wird das Widerlager durch zwei Druckbacken 26 gebildet, die in ein Gehäuse 27 eingespannt sind, und zwar mittels der Plattenfedern 28. Die Ankerfedern sind auch hier durch Tell-erfedern 29 gebildet. Durch Stellschrauben 31, die das Gehäuse 27 durchsetzen, kann die Spannung der Plattenfedern 28 geregelt werden. Die Ausbildung des äußeren Endes des Zugankers ist die gleiche wie bei der Ausführungsform nach Abb. 4. Die Innenfläche der Druckbacken 26 ist dem Umfange der Zugankerenden angepaßt.
  • Bei der Au!sführungaform nach den Abb. 7 und 8 ist die Anordnung von Druckplatten 20, Zuganker 21 und Tellerfeder 29 die gleiche geliliel)z#n. Die Druckbacken 32 sind als Haliizylinder ausgebildet. Ihre Innenfläche ist wieder der Gestalt der Oberfläche des Zugankerendes angepaßt. Eine mit einem Schlitz 34 versehene Ringfeder 33 preßt die beiden Halbzylinder 32 gegen den Zuganker und verhindert ein Nachaußenwandern des Widerlagers so lange. als der Druck der Tellerfeder 29 nicht einen vorgegebenen Betrag überschreitet.
  • Während durch die ausgezogenen Linien die Stellung der Druckbacken 32 und der Ringfeder 33 in einer Stellung angegeben ist, bei der die Vorsprünge der Innenflächen der beiden Druckbacken bis in die Wurzeln der Zähne 22 ragen, ist gestrichelt eine Stellung der Druckbacken dargestellt, bei der diese nur noch auf den äußersten Zahnflanken sitzen, so daß bei einer weiteren Verschiebung nach außen ein Einspringen in die nächste Zahnlücke erfolgt.
  • Die Anordnung nach den Abb. 9 und 10 sich von den bisherigen in mehrfacher Hinsicht. Das Ende des Zugankers 21 besteht hier nicht ans einander parallelen Zahnringen, sondern ist mit einem Sägezahngewinde 36 versehen. Diesem Gewinde paßt sich die Innenfläche des M'iderlagers an, welches in diesem Falle allein durch eine Ringfeder 35 gebildet wird, d:ie einen Öffnungsschlitz 37 hat. Der äußere Umfang 38 dieser Ringfeder ist als Sechskant ausgebvIdet. Das Aufsetzen der Ringfeder 35 kann einfach in der «'eise erfolgen, daß ein Schlüssel auf das Sechskant 38 aufgesetzt und die Ringfeder 35 so lange gedreht wird, bis die Tellerfeder 29 den erforderlichen Spannungszustand erhalten hat.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verankerung fü:r Ofen, insbesondere Querverankerung für Kammeröfen zur Erzeugung von Koks und Gas, bei der zwei beiderseits am Ofenmauerwerk anliegende senkrechte Anlcerständer gegen dasselbe durch Zuganker a.ngep@reßt werden, auf denen auf die Ankerständer einwirkende Widerlager angeordnet sind, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung der Widerlager (23, 26, 32, 35), d:aß dieselben, wenn die auf der Ausdehnung des Mauerwerks beruhenden, auf die Zuganker ein, wirkenden Zugkräfte einen vorgegebenen Betrag überschreiten, ihre Stellung auf den Zugankern so weit nach auswärts verlegen, d'aß die Zugkraft unter den vorgegebenen Betrag absinkt, aber noch ausreicht, das Mauerwerk unter Spannung zu halten.
  2. 2. Verankerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuganker (21) an ihren vorstehenden Enden als Zahnstange mit kreisförmigem oder polygonalen Querschnitt ausgebildet und mit in Ausdehnungsrichtung ansteigenden und am Ende des jedesmaligen Anstieges senkrecht abfallenden Zähnen (22) versehen sind und die @'L'iderlager aus zwei Backen bestehen, deren Inn:; nseiten der Au.ßtnfläcli.e der Zahnstange angepaßt sind und unter der Einwirkung von Federn (25) (Querfedern) stehen, deren Achse quer zum Zuganker liegt.
  3. 3. Verankerung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Widerlagern (23) des Zugankers und den Ankerständern in Richtung des Zugankers wirkende Druckfedern (Ankerfedern 24) angeordnet sind.
  4. 4. Verankerung nach Anspruch 3, dadurch gel:ennze:ich@et, daß die Querfedern (25) und die Ankerfedern (24) derart aufeinander abgestimmt sind, daß bei Überschreiten eines vorgegebenen Wertes der von den Ankerfedern aufgenommenen Spannung die Querfedern in solchem Umfange nachgeben, daß durch Verschiebung des Widerlagers die Spannung der Ankerfedern unter den vorgegebenen Wert absinkt.
  5. 5. Verankerung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Backen (26) in ein Gehäuse (27) eingesetzt und durch gegebenenfalls nachstellbare Druckfedern (Plattenfedern 28) gegeneinandergedrückt werden, die zwischen der Gehäus@aiinnenwand und den Backen liegen.
  6. 6. Verankerung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerlager aus zwei Halbzylindern (32) bestehen, auf die eine sie umschließende und durch sie auf den Zuganker drückende offene Ringfeder (33) einwirkt.
  7. 7. Verankerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Widerlager tragenden Enden der Zuganker (21i mit flach ansteigendem Gewinde (Sägengewinde 36) versehen sind und die Widerlager aus je einer innen mit entsprechendem Gewinde versehenen offenen, den Zuganker umschließenden Ringfeder (35) bestehen. B. Verankerung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenflächen (38) der Ringfeder im Achsschnitt ein Sechskant, Vierkant od. dgl. bilden oder die Ringfeder ein entsprechendes Teil- oder Ansatzstück hat, das als Sechskant, Vierkant od. dgl. au%sgebi'ldet ist.
DEO5191A 1956-11-10 1956-11-10 Verankerung fuer Industrieoefen, insbesondere Querverankerung fuer Kammeroefen zur Erzeugung von Koks und Gas Pending DE1031278B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4008129A (en) * 1975-02-24 1977-02-15 Firma Carl Still Intermediate head for coke oven batteries

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4008129A (en) * 1975-02-24 1977-02-15 Firma Carl Still Intermediate head for coke oven batteries

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