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DE10312692B4 - Rollenhalterung, insbesondere für Andrück-und Führungsrollen für Ummantelungsmaschinen - Google Patents

Rollenhalterung, insbesondere für Andrück-und Führungsrollen für Ummantelungsmaschinen Download PDF

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DE10312692B4
DE10312692B4 DE2003112692 DE10312692A DE10312692B4 DE 10312692 B4 DE10312692 B4 DE 10312692B4 DE 2003112692 DE2003112692 DE 2003112692 DE 10312692 A DE10312692 A DE 10312692A DE 10312692 B4 DE10312692 B4 DE 10312692B4
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    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Rollenhalterung für Andrück- und Führungsrollen für Ummantelungsmaschinen bestehend aus einem Aufnahmeschaft und einer Rollenaufnahme mit einer drehbaren Andrück- oder Führungsrolle, die mittels einer Werkzeugaufnahme in einem Werkzeugträger arretiert wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeschaft (2) aus einer Hülse (7) besteht, die an dem einen Ende durch ein Gegenlager (8) mit einer axial liegenden Bohrung (9) und an dem anderen Ende durch ein Endstück (10) mit einer axial liegenden Bohrung (11) geschlossen ist und dass die Hülse (7) axial von einer Spannschraube (12) durchdrungen ist, an der ein um 360° stufenlos um die Achse des Aufnahmeschafts (2) drehbarer und gegen den Aufnahmeschaft (2) verspannbarer Adapter (3) festgelegt ist und dass auf dem Adapter (3) die Rollenaufnahme (5) mit der Rolle (17) über eine Reibverbindung (6) verspannt ist, die bei gelöster Reibverbindung (6) stufenlos um 180° auf dem Adapter (3) verschwenkbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Rollenhalterung, insbesondere für Andrück- und Führungsrollen für Ummantelungsmaschinen mit einem Aufnahmeschaft und einer Rollenaufnahme zum drehbaren Festlegen einer Andrück- oder Führungsrolle, die mittels einer Werkzeugaufnahme in einem Werkzeugträger arretiert wird.
  • Bei Ummantelungsanlagen sind bekannterweise über die Länge der Anlage eine Vielzahl von Andrück- und Führungsrollen vorzusehen, die nacheinander und versetzt zueinander in Abhängigkeit des zu kaschierenden Profilmaterials in den unterschiedlichsten Ebenen auf das Profilmaterial einwirken, um einerseits das Trägermaterial zu führen und andererseits das vorgeleimte Kaschiermaterial kontinuierlich und gleichmäßig an die vorgefertigte Form des Trägermaterials anzupressen.
  • Die dazu erforderlichen Andrück- und Führungsrollen sind an Rollenhalterungen drehbar festgelegt, die über eine Werkzeugaufnahme an parallel zur Anlage verlaufenden Werkzeugträgern festgelegt und danach an die entsprechenden Ebenen und Winkel der zu kaschierenden Profilform des Trägermaterials angepaßt und arretiert werden.
  • Die derzeit zu diesem Zweck verfügbaren Rollenhalterungen bestehen, wie beispielsweise aus der DE 200 05 900 U1 und der DE 201 07 651 U1 bekannt, aus einem Aufnahmeschaft, an dem die Aufnahmewelle für die Andrückrolle oder Führungsrolle starr festgelegt ist. Mit dieser bekannten Ausführungsart der Rollenhalterungen wird zwar eine stabile Lage und zuverlässige Funktionsweise einer Andrück- oder Führungsrolle während dem Kaschierprozeß gewährleistet, jedoch sind bei jedem Wechsel der Profilform des Trägermaterials die Andrück- und Führungsrollen einzeln an das veränderte Profil des Trägermaterials unter Einhaltung einer bestimmten Vorspannung sehr präzise anzupassen und aufeinander abzustimmen. Die dafür notwendigen Rüstarbeiten sind zum einen sehr zeit- und kostenaufwendig und führen zum anderen zu langen Stillstandszeiten der hoch produktiven Ummantelungsanlagen. Folglich wird die Wirtschaftlichkeit derartiger Anlagen, die bekanntlich technologisch bedingt über eine Vielzahl von Andrück- und Führungsrollen verfügen, erheblich beeinträchtigt.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Rollenhalterung zu entwickeln, mit der die Voraussetzung geschaffen wird, dass die Umrüstung einer Ummantelungsmaschine auf eine neue Profilform des Trägermaterials wesentlich vereinfacht und die Stillstandszeit auf ein Minimum verkürzt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen nach Anspruch 1 gelöst, wobei der Aufnahmeschaft aus einer Hülse besteht, die an dem einen Ende durch ein Gegenlager mit einer axial liegen- den Bohrung und an dem anderen Ende durch ein Endstück mit einer axial liegenden Bohrung geschlossen ist und dass die Hülse axial von einer Spannschraube durchdrungen ist, an der ein um 360° stufenlos um die Achse des Aufnahmeschafts drehbarer und gegen den Aufnahmeschaft ver spannbarer Adapter festgelegt ist und dass auf dem Adapter die Rollenaufnahme mit der Rolle über eine Reibverbindung verspannt ist, die bei gelöster Reibverbindung stufenlos um 180° auf dem Adapter verschwenkbar ist.
  • Überraschend hat sich gezeigt, dass auch mit der erfinderischen verstellbaren Rollenhalterung, bei der an sich das bekannte Grundprinzip der Reibverbindung zur lösbaren Befestigung von Konstruktionselementen genutzt wird, wie es beispielsweise aus der GB 15 50 711 bekannt ist, eine Verbindung zwischen dem Aufnahmeschaft und dem Adapter sowie zwischen dem Adapter und der Rollenaufnahme erreicht werden kann, die eine stabile Lage und eine zuverlässige Funktionsweise der Andrück- und Führungsrollen während des Kaschierprozesses gewährleistet und folglich zu dem gleichen präzisen Arbeitsergebnis führt, wie es bisher nur mit einer starren Verbindung zwischen dem Aufnahmeschaft und der Aufnahmewelle für die Andrück- oder Führungsrollen in den Fachkreisen angenommen wurde.
  • Mit den ausgeführten Reibverbindungen zwischen dem Aufnahmeschaft und dem Adapter sowie dem Adapter und der Rollenaufnahme und der Verdrehbarkeit um 360° sowie der Verschwenkbarkeit um 180° der Andrück- oder Führungsrollen wird die Voraussetzung geschaffen, dass die Andrück- und Führungsrollen an der Rollenhalterung auch nach dem Einsetzen der arretierten Werkzeugaufnahme in den Werkzeugträger problemlos an die verschiedensten Winkel und Arbeitsebenen einer Profilform auch unter Vorgabe der Vorspannung angepaßt und arretiert werden können.
  • Damit ist auch die Möglichkeit gegeben, dass für die unterschiedlichsten zu kaschierenden Profilformen die einzelnen Andrück- und Führungsrollen an den Werkzeugaufnahmen unabhängig von der Ummantelungsmaschine und ent sprechend des zugeordneten technologischen Einsatzzweckes in einer separaten Vorrichtung exakt auf eine bestimmte Profilform des Trägermaterials im voraus einjustiert und arretiert werden können. Folglich kann bei einer Ummantelungsmaschine, die mit geeigneten axialen Arretierungen im Werkzeugträger ausgebildet ist, die Rüstzeit beim Umstellen der Anlage auf eine neue Profilform des Trägermaterials erheblich verkürzt werden, da lediglich die Werkzeugaufnahme mit den Rollenhalterungen und bereits einjustierten Andrück- und Führungsrollen für die neue Profilform entsprechend dem technologischen Ablauf in die Arretierung der Werkzeugträger eingesetzt und festgelegt werden müssen. Auf ein weiteres zeitaufwendiges Anpassen und Justieren der Andrück- und Führungsrollen kann verzichtet werden. Folglich werden die Stillstandszeiten einer Ummantelungsanlage auf ein Minimum beschränkt und die Verfügbarkeit und damit die Wirtschaftlichkeit der hoch produktiven Ummantelungsmaschinen erheblich verbessert.
  • Mit dem als Hülse ausgebildeten Aufnahmeschaft kann aber auch die Herstellung des Aufnahmeschafts selbst sehr kostengünstig erfolgen und es wird auf eine einfache Weise eine sichere und behinderungsfreie axiale Verbindung zwischen dem Aufnahmeschaft und dem Adapter geschaffen.
  • Vorteilhafterweise weist der Adapter an dem vom Endstück abgewandten Ende eine abgesetzte Aufnahmefläche mit einer Gewindebohrung auf, über die die Rollenhalterung annähernd spielfrei verschwenkbar und verspannbar festgelegt ist. Mit dieser Befestigung ist sichergestellt, dass die Rollenaufnahme sich zum einen axial an den Aufnahmeschaft und den Adapter anschließt und und zum anderen die Rollenaufnahme bei gelöster Reibverbindung behinderungsfrei um 180° zum Aufnahmeschaft verschwenkbar ist. Folglich kann die Rolle auch bei einem fest eingespannten Aufnahmeschaft problemlos und exakt an das zu kaschierende Profil angepaßt werden.
  • Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Bohrung des Endstücks des Aufnahmeschafts mindestens teilweise einen sich zum Aufnahmeschaft hin verjüngenden Innenkonus und der Adapter am angrenzenden Ende einen deckungsgleichen Außenkonus auf, um auf diese Weise beim Verspannen des Adapters mit dem Aufnahmeschaft eine ausreichende formschlüssige Verbindung zu erreichen, die eine stabile und justierte Verspannbarkeit zwischen dem Adapter und dem Aufnahmeschaft gewährleistet.
  • Um auch eine ausreichende stabile und justierte Verspannung zwischen dem Adapter und der Rollenaufnahme zu gewährleisten, ist die Bohrung der Rollenaufnahme am angrenzenden Ende zum Adapter teilweise mit einem sich in das Verbindungsstück verjüngenden Innenkonus und die Gewindebohrung in der Aufnahmefläche des Adapters mit einem umlaufenden deckungsgleichen Außenkonusansatz versehen, über die ebenfalls beim Verspannen die Verbindung formschlüssig ausgeführt wird. Vorteilhaft ist dabei, wenn der Innenkonus der Bohrung und der Außenkonus des Konusansatzes zueinander so bemessen sind, dass die Haftreibung ausschließlich über die Konusflächen erfolgt.
  • Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Außenkontur und die Innenkontur der Hülse mindestens eine über die Länge der Hülse verlaufende Arretierung auf. Vorteilhafterweise wird die Arretierung durch eine dafür geeignete Profilform erreicht, die bevorzugt eine quadratische Profilform ist.
  • Damit ist zum einen sichergestellt, dass auf eine kostengünstige Weise das Gegenlager und das Endstück gegen die Verdrehung in der Hülse gesichert werden kann und zum anderen, dass bei einer entsprechenden Ausbildung des Werkzeugträgers und der Vorrichtung für die Justierung der Rolle im voraus, die Rollenhalterung mit der Rolle paßgenau und unter der vorbestimmten Vorspannung zur Profilform des Trägermaterials im Werkzeugträger beim Umrüsten eingesetzt werden kann.
  • Um eine gute Anpaßbarkeit des Gegenlagers und des Endstücks an die Hülse zu erreichen, weist das Gegenlager und das Endstück eine Außenkontur und Abmessung auf, die gleich der Außenkontur und der Abmessung der Hülse entsprechen. Vorteilhaft ist dabei, wenn das Gegenlager und das Endstück mit einem Ansatz ausgebildet ist, der bevorzugt der Innenkontur der Hülse entspricht und der eine Abmessung aufweist, die eine Klemmverbindung in der Hülse gewährleistet. Damit kann die Verbindung zwischen der Hülse und dem Gegenlager bzw. der Hülse auf eine sehr einfache Weise behinderungsfrei ausgeführt werden und das Gegenlager und das Endstück ist gegen eine Verdrehung beim Verspannen gesichert.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die Spannschraube eine zweigeteilte Spannschraube, die über eine Gewindebuchse verbunden ist, wobei die Gewindebuchse eine Außenkontur aufweist, die der Innenkontur der Hülse entspricht und eine Abmessung, die ein Verdrehen der Gewindebuchse verhindert aber eine frei gleitende axiale Bewegung der Gewindebuchse in der Hülse gewährleistet. Mit dieser Ausführungsform ist es möglich, dass auch bei langen Rollenhalterungen auf kostengünstige standardisierte und im Handel verfügbare Verbindungsmittel zurückgegriffen werden kann, die ein Verdrehen beim Verspannen des Adapters mit dem Aufnahmeschaft verhindern.
  • Um eine Verletzungsgefahr auszuschließen und ein behinderungsfreies Handhaben zu gewährleisten sowie ein gutes optisches Erscheinungsbild der Rollenhalterung zu erreichen, ist der Kopf der Spannschraube des Gegenlagers und der Kopf der Schraube zur Verbindung der Rollenhalterung auf dem Adapter versenkt ausgeführt und die äußere Abmessung des Adapters und des Verbindungsstücks der Rollenaufnahme an die äußere Form und Abmessung des Aufnahmeschafts angepaßt.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen, in denen bevorzugte Ausführungsformen beispielsweise veranschaulicht sind.
  • In den Zeichnungen zeigen:
  • 1: einen Längsschnitt durch eine Rollenhalterung mit befestigter Rolle,
  • 2: einen Längsschnitt durch eine Rollenhalterung mit zweigeteilter Spannschraube und befestigter Rolle.
  • Die Rollenhalterung 1 besteht im wesentlichen aus einem Aufnahmeschaft 2, einem Adapter 3 und einem Verbindungsstück 18 mit der Aufnahmewelle 16 für die Rolle 17.
  • Der Aufnahmeschaft 2 besteht aus einer quadratischen länglichen Hülse 7, die an dem einen Ende durch ein Gegenlager 8 gleicher Außenkontur und an dem anderen Ende durch ein Endstück 10 gleicher Außenkontur verschlossen ist.
  • Das Gegenlager 8 und das Endstück 10 sind mit einem Ansatz 33 bzw. Ansatz 32 versehen, die die Form und Abmessung der Innenkontur der Hülse 7 aufweisen und sind in der Hülse lösbar geklemmt. Im Gegenlager 8 und Endstück 10 ist eine axial liegende Bohrung 9 bzw. 11 ausgebildet, durch die sich eine Spannschraube 12 geführt erstreckt und die mit ihrem Ende 13 das Endstück 10 durchdringt. Die Spannschraube 12 ist bevorzugt eine Senkkopfschraube, deren Kopf 29 im Gegenlager 8 versenkt ist.
  • Die Bohrung 11 des Endstücks 10 ist, wie bei den gezeigten bevorzugten Ausführungsformen in 1 und 2 gezeigt, teilweise mit einem Innenkonus 21 ausgebildet, der in Richtung der Hülse 7 hin verjüngt.
  • Am durchdringenden Ende 13 der Spannschraube 12 ist der Adapter 3, der mit einer analogen Gewindebohrung ausgebildet ist, aufgeschraubt.
  • Der Adapter 3 ist in dem Abschnitt, der an das Endstück 10 angrenzt, mit einem Außenkonus 22 versehen, der deckungsgleich zum Innenkonus 21 des Endstücks 10 ist und beim Verspannen über die Spannschraube 12 eine formschlüssige Reibverbindung zwischen dem Aufnahmeschaft 2 und dem Adapter 3 ausbildet.
  • Der von dem Aufnahmeschaft 2 abgewandte Abschnitt des Adapters 3 ist mit einer abgesetzten Aufnahmefläche 14 ausgebildet, auf der das Verbindungsstück 18 angeordnet ist. Mittig in der Aufnahmefläche 14 ist eine Gewindebohrung 15 vorgesehen, die mit einem umlaufenden Außenkonusansatz versehen ist, der in Richtung der angrenzenden Rollenaufnahme 5 hin verjüngt.
  • Die Rollenaufnahme 5 ist einstückig und wird durch ein Verbindungsstück 18 und die Aufnahmewelle 16 für die Rolle gebildet.
  • Das Verbindungsstück 18 ist an der zur Aufnahmefläche 14 angrenzenden Seite mit einer abgesetzten Fläche 20 ausgebildet, deren Tiefe größer ist als die Höhe der abgesetzten Aufnahmefläche 14 des Adapters 3.
  • Im Verbindungsstück 18 ist eine Bohrung 19 vorgesehen, die deckungsgleich zur Gewindebohrung 15 liegt, die an der zur Aufnahmefläche 14 des Adapters 3 mit einem Innenkonus 23 ausgebildet ist, der sich in Richtung des Verbindungsstücks 18 hin verjüngt. Über die Bohrung 19 mit dem Innenkonus 18, dem Außenkonusansatz 24 und der Gewindebohrung 15 ist die Rollenaufnahme 5 mit der Schraube 34, die ebenfalls eine Senkkopfschraube ist, deren Kopf 30 in dem Verbindungsstück versenkt ist, verspannt, wobei die Reibverbindung 6 ausschließlich über den Außenkonusansatz 24 und den Innenkonus 23 der Bohrung 19 der Rollenaufnahme 5 ausgebildet wird.
  • Auf der Aufnahmewelle 16 der Rollenaufnahme 5 ist die Rolle 17 bevorzugt über zwei Kugellager 25, 26 drehbar gelagert und mit den Seegeringen 27, 28 auf der Aufnahmewelle gesichert.
  • Bei der in 2 gezeigten Ausführungsform ist die Spannschraube 12 als eine zweiteilige Spannschraube 12a, 12b ausgeführt, die durch eine Gewindebuchse 31 verbunden ist. Bei der bevorzugten Ausführungsform der Hülse 7 in quadratischer Form ist die Außenkontur der Gewindebuchse 31 gleichfalls mit einer quadratischen Form ausgebildet und weist eine Abmessung auf, die eine gleitende axiale Bewegung der Gewindebuchse 31 in der Hülse 7 des Aufnahmeschafts 2 gestattet.
  • 1
    Rollenhalterung
    2
    Aufnahmeschaft
    3
    Adapter
    4
    Reibverbindung
    5
    Rollenaufnahme
    6
    Reibverbindung
    7
    Hülse
    8
    Gegenlager
    9
    Bohrung
    10
    Endstück
    11
    Bohrung
    12
    Spannschraube
    12a
    Spannschraube
    12b
    Spannschraube
    13
    Ende der Spannschraube
    14
    Aufnahmefläche
    15
    Gewindebohrung
    16
    Aufnahmewelle
    17
    Rolle
    18
    Verbindungsstück
    19
    Bohrung
    20
    Abgesetzte Fläche
    21
    Innenkonus
    22
    Außenkonus
    23
    Innenkonus
    24
    Außenkonusansatz
    25
    Kugellager
    26
    Kugellager
    27
    Seegering
    28
    Seegering
    29
    Kopf
    30
    Kopf
    31
    Gewindebuchse
    32
    Ansatz
    33
    Ansatz
    34
    Schraube

Claims (12)

  1. Rollenhalterung für Andrück- und Führungsrollen für Ummantelungsmaschinen bestehend aus einem Aufnahmeschaft und einer Rollenaufnahme mit einer drehbaren Andrück- oder Führungsrolle, die mittels einer Werkzeugaufnahme in einem Werkzeugträger arretiert wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeschaft (2) aus einer Hülse (7) besteht, die an dem einen Ende durch ein Gegenlager (8) mit einer axial liegenden Bohrung (9) und an dem anderen Ende durch ein Endstück (10) mit einer axial liegenden Bohrung (11) geschlossen ist und dass die Hülse (7) axial von einer Spannschraube (12) durchdrungen ist, an der ein um 360° stufenlos um die Achse des Aufnahmeschafts (2) drehbarer und gegen den Aufnahmeschaft (2) verspannbarer Adapter (3) festgelegt ist und dass auf dem Adapter (3) die Rollenaufnahme (5) mit der Rolle (17) über eine Reibverbindung (6) verspannt ist, die bei gelöster Reibverbindung (6) stufenlos um 180° auf dem Adapter (3) verschwenkbar ist.
  2. Rollenhalterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (3) an dem vom Endstück (10) abgewandten Ende eine abgesetzte Aufnahmefläche (14) mit einer Gewindebohrung (15) aufweist, über die die Rollenaufnahme (5) annähernd spielfrei verschwenkbar und verspannbar festgelegt ist.
  3. Rollenhalterung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung (11) des Endstücks (10) mindestens teilweise einen sich zum Aufnahmeschaft (2) hin verjüngenden Innenkonus (21) und der Adapter (3) am angrenzenden Ende einen deckungsgleichen Außenkonus (22) aufweist, die beim Verspannen des Adapters (3) mit dem Aufnahmeschaft (2) eine formschlüssige Reibverbindung (4) ausbilden.
  4. Rollenhalterung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung (19) der Rollenaufnahme (5) am angrenzenden Ende des Adapters (3) teilweise mit einem sich in das Verbindungsstück (18) verjüngenden Innenkonus (23) und die Gewindebohrung (15) in der Aufnahmefläche (14) des Adapters (3) mit einem umlaufenden deckungsgleichen Außenkonusansatz (24) versehen ist, die beim Verspannen eine formschlüssige Reibverbindung (6) ausbilden.
  5. Rollenhalterung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannschraube (12) aus einer zweigeteilten Spannschraube (12a, 12b) besteht, die über eine in der Hülse (7) geführte und gegen Verdrehung gesicherte Gewindebuchse (31) verbunden ist.
  6. Rollenhalterung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenkontur und die Innenkontur der Hülse (7) mindestens eine über die Länge der Hülse (7) verlaufende Arretierung aufweist.
  7. Rollenhalterung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretierung mit einer dafür geeigneten Profilform der Hülse (7) ausgeführt ist.
  8. Rollenhalterung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilform der Hülse (7) quadratisch ist.
  9. Rollenhalterung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das die Hülse (7) begrenzende Gegenlager (8) und das Endstück (10) eine Außenkontur und Abmessung aufweisen, die der Außenkontur und der Abmessung der Außenkontur der Hülse (7) entspricht.
  10. Rollenhalterung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenlager (8) und das Endstück (10) mit einem Ansatz (33; 32) ausgebildet sind, der der Innenkontur der Hülse (7) entspricht und eine Abmessung aufweisen, die eine Klemmverbindung in der Hülse (7) gewährleistet.
  11. Rollenhalterung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannschraube (12) eine zweigeteilte Spannschraube (12a, 12b) ist, die über eine Gewindebuchse (31) verbunden ist, wobei die Gewindebuchse (31) eine Außenkontur aufweist, die der Innenkontur der Hülse (7) entspricht und eine Abmessung, die ein Verdrehen der Gewindebuchse (31) verhindert aber eine freigleitende axiale Bewegung der Gewindebuchse (31) in der Hülse (7) gewährleistet.
  12. Rollenhalterung nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf (29) der Spannschraube (12; 12a) im Gegenlager (8) und der Kopf (30) einer Schraube (34) zur Verbindung der Rollenaufnahme (5) auf dem Adapter (3) im Verbindungsstück (18) der Rollenaufnahme (5) versenkt ist.
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