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DE10311169A1 - Vorrichtung zum Strangpressen von gekrümmten Strangpreßprofilen - Google Patents

Vorrichtung zum Strangpressen von gekrümmten Strangpreßprofilen Download PDF

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DE10311169A1
DE10311169A1 DE10311169A DE10311169A DE10311169A1 DE 10311169 A1 DE10311169 A1 DE 10311169A1 DE 10311169 A DE10311169 A DE 10311169A DE 10311169 A DE10311169 A DE 10311169A DE 10311169 A1 DE10311169 A1 DE 10311169A1
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Germany
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turntable
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DE10311169A
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Uwe Muschalik
Nikolaus Jakoby
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SMS Eumuco GmbH
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Abstract

Bei einer Vorrichtung zum Strangpressen von gekrümmten Strangpreßprofilen, wobei das Strangpreßprofil in eine einem Gegenholm einer Strangpreßanlage vorgelagerten Matrize geformt und anschließend durch Einwirken äußerer Kräfte gekrümmt bzw. abgebogen sowie im Pressenfluß in Teillängen getrennt wird, die im Pressenauslauf unter Kühleinwirkung abtransportiert werden, ist im Pressenauslauf zur Übernahme der gekrümmten Strangpreßprofile ein Drehtisch angeordnet.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Strangpressen von gekrümmten Strangpreßprofilen, wobei das Strangpreßprofil in einer einem Gegenholm einer Strangpreßanlage vorgelagerten Matrize geformt und anschließend durch Einwirken äußerer Kräfte gekrümmt bzw. abgebogen sowie im Pressenfluß in Teillängen getrennt wird, die im Pressenauslauf unter Kühleinwirkung abtransportiert werden.
  • Zum Abtransport von auf einer Strang- bzw. Rohrpresse oder einer kombinierten Strang- und Rohrpresse erzeugten Strangpreßprofilen wird die Auslaufeinrichtung abhängig von dem Produktionsprogramm festgelegt. So sind beim Pressen von Stangen, Profilen, Rohren und Hohlprofilen die Einrichtungen für das Geradepressen ausgelegt, während zum Herstellen von Drähten die Anlage für das Pressen in dem nachgeschalteten Haspel ausgelegt werden muß. Bei Strangpressen zum geraden Auspressen der Profile befindet sich beispielsweise hinter dem Gegenholm ein nicht angetriebenes Rollgangsstück. Beim Haspelprogramm kann das Rollgangsstück seitlich ausgefahren werden, um Platz für Drahtzulaufrinnen zu schaffen. Daran schließt sich ein angetriebener, absenkbarer Rollgang mit zwischen den angetriebenen, absenkbaren Rollen angeordneten Gußplatten an. Um ein Durchhängen des Preßproduktes zwischen den Rollen und damit eine bleibende Verformung zu vermeiden, werden die Rollen nach dem Pressen abgesenkt und folglich das Preßprodukt bzw. Strangpreßprofil auf die Platten bzw. den Auflagetisch abgelegt. Aus dieser Position heraus schließt sich dann der Abtransport in üblicher Weise an.
  • Aus der EP 0 672 473 A1 ist zum Abtransport von gerade ausgepreßten Strangpreßprofilen eine sich um eine horizontale Achse drehende Trommel bekannt, die an ihrem Umfang in gleichmäßiger Verteilung mehrere Profil-Aufnahmeeinrichtungen besitzt, von denen jede im Verlaufe der Rotationsbewegung ein ausgepreßtes Strangprofil einerseits hinter der Strangpresse übernimmt und andererseits gegenüberliegend einer Ablaufvorrichtung übergibt. Die Profil-Aufnahmeeinrichtungen der Trommel sind gleichzeitig zur Kühlung der Strangpreßprofile ausgebildet.
  • Zur Herstellung von in verschiedensten industriellen Bereichen zu unterschiedlichsten Zwecken benötigten Strangpreßprofilen, z.B. Dachrahmen, Stoßfänger oder dergleichen Bauteile, die vorrangig aus Aluminium und Magnesiumlegierungen bestehen, ist es für das Strangpressen von Hohlprodukten mit großen Wanddikkenunterschieden durch die EP 0 706 843 B1 bekanntgeworden, in einem solch bestimmten Abstand vom Matrizenaustrittsende bzw. Gegenholm mit einem Druckmittel (Führungswerkzeug) eine Kraft so auf den Strang auszuüben, daß sich eine Rückwirkung auf das in der Strangpreßmatrize geformte Profil ergibt. Bei dem Druckmittel kann es sich um eine Rolle, eine eine Querkraft erzeugende Gleitfläche, einen Rollenkäfig oder einem sonstigen gleichwirkenden Werkzeug handeln. Die Umformung zu dem gekrümmten bzw. gebogenen Strangpreßprofil erfolgt hinter dem Strangpreßwerkzeug im plastischen Bereich des Werkstoffes.
  • Diese kontinuierlich zu einer Seite hin mit einem vorgegebenen Radius gekrümmten oder auch wechselweise in beiden Richtungen gekrümmten Strangpreßprofile werden in gewünschte Teillängen unterteilt. Durch die DE 101 20 953 A1 wird hierzu ein berührungsfreies Ablängen durch Brennschneiden vorgeschlagen, wodurch vermieden wird, daß der Rundungsradius des Strangpreßprofiles beeinflußt und in seiner Konturgenauigkeit schwankt, was einen zusätzlichen Arbeitsgang, z.B. Kalibrieren durch Innenhochdruckumformen, erfordern würde, um die Strangprofil-Teillänge in die gewünschte Endkontur zu bringen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Vorrichtung zu schaffen, die ohne nachteilige Auswirkungen auf einerseits den Verfahrens- und Betriebsablauf sowie andererseits die abgelängten, einseitig oder wechselweise beidseitig gekrümmten Strangpreßprodukte einen Abtransport ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im Pressenauslauf zur Übernahme der gekrümmten Strangpreßprofile ein Drehtisch angeordnet ist. Durch den erfindungsgemäßen Drehtisch läßt sich ein äußerst variabler und an wechselnde Losgrößen des ohnehin an das Einsatzgewicht des in zahlreiche Teillängen zu verpressenden Blockes ausgelegten Herstelungsprozesses optimierte Betriebsweise erreichen. Denn der Drehtisch selbst kann getaktet oder kontinuierlich durchlaufen und mit den gekrümmten Strangpreßprofilen einzeln sukzessive hintereinander oder parallel nebeneinander belegt werden. Dies kann beispielsweise unter Zuhilfenahme eines mehrachsigen Handhabungsroboters oder dergleichen erfolgen, z.B. integrierte Auswerfer bzw. -heber. Weiterhin ermöglicht der Durchmesser des Drehtisches von vornherein eine Anpassung an die gekrümmte Kontur der aufzunehmenden gepreßten Strangpreßprofile. Hierbei liegt es im Rahmen der Möglichkeiten, zwei gleich- oder gegenläufig angetriebene Drehteller als Drehtisch vorzusehen bzw. in einen Drehtisch zu integrieren. Die Strangpreßprofile können direkt auf den Drehtisch abgelegt werden, vorteilhaft allerdings in Maschengittern, beispielsweise aus Draht, Aluminium oder Graphit, oder in Maschennetzen, z. B. aus Kevlar. Alternativ sind Klemmelemente, Ablegearme oder ähnliche Ablegepositionierer möglich.
  • Eine bevorzugte Ausführung der Erfindung sieht vor, daß ober- und/oder unterhalb des Drehtisches Kühleinrichtungen vorgesehen sind. Wenn den gekrümmten Strangpreßprofilen vorteilhaft auch seitlich noch Kühleinrichtungen zugeordnet sind, läßt sich eine intensive Kühlung mit Verteilung über den gesamten Querschnitt des Strangpreßprofils erreichen. Damit wird eine gleichmäßige Kühlung ohne Verzug möglich, so daß die gepreßte Krümmung bzw. Geometrie der Strangpreßprofile aufrechterhalten bleibt.
  • Wenn der Drehtisch nach einem Vorschlag der Erfindung mit strahlenförmig angeordneten Speichen ausgebildet ist, läßt sich ein freier Durchgang des Kühlmediums, vorzugsweise Luft, von den unterhalb des Drehtisches angeordneten Kühleinrichtungen zu den abgelegten Strangpreßprofilen erreichen. Diese liegen dann nämlich weitestgehend ungehindert frei im Kühlmittelstrom.
  • Nach einem Vorschlag der Erfindung sind die Kühleinrichtungen zonenweise zusammengefaßt, vorteilhaft in segmentartigen Gehäusen angeordnet. Damit lassen sich einzelne Kühlzonen abhängig von der Länge bzw. den Abmessungen des Strangpreßprofils nicht nur gezielt zu- bzw. abschalten, sondern aufgrund des damit erreichten modularen Aufbaus lassen sich entsprechend dem jeweiligen Preßprogramm komplette Segmentgehäuse, z.B. Hauben, in einfacher Weise wechseln bzw. austauschen, beispielsweise gegen Segmente, die sogleich eine profil- bzw. bauteilbezogene Düsenform und/oder Düsenanordnung aufweisen. Die alle Anschlüsse aufweisenden Gehäusesegmente brauchen dann lediglich noch an die zentrale Kühlmittel-Versorgungsquelle angeschlossen zu werden.
  • Als Düsen eignen sich beispielsweise übliche Flach- oder Lochdüsen, die versetzt und/oder verschränkt angeordnet werden können. Eine kostengünstigere Kühlung ermöglichen Radial- oder Axialventilatoren. Auf jeden Fall ermöglicht die Aufteilung in Kühlzonen, wobei der Durchmesser des Drehtisches vorteilhaft sogleich die Kühlzonenlänge, wie im Bogenmaß von 45°, vorgibt, beliebige Wahlmöglichkeiten zur Kühlung, z.B. bei kleineren Strangpreßprofilen den Einsatz von weniger Kühlzonen oder geringeren Kühlleistungen. Außerdem können die Kühlzonen bzw. deren Düsen wahlweise axial oben und/oder unten auf entweder den Innen- bzw. Außendurchmesser oder den mittleren Durchmesser sowie radial auf den Innen- und/oder Außendurchmesser des gekrümmten Strangpreßprofils ausgerichtet werden.
  • Nach einer Ausgestaltung der Erfindung weist der Drehtisch mindestens eine Belade- und eine Entladestation auf, die einander gegenüberliegend oder nebeneinanderliegend vorgesehen werden können. Vorteilhaft kann eine kombinierte Be- und Entladestaion ausgebildet werden, vorzugsweise bei Strangpreßprofilen mit doppelten Längen, d.h. beispielsweise einem Bogenmaß von 90° statt 45°. In diesem Fall empfiehlt es sich, daß die Kühleinrichtungen heb- und senkbar ausgebildet sind, so daß sich bei kombinierter Be- und Entladestation ein Gehäuse bzw. – segment zum Beladen in eine Außerbetriebsposition hochfahren läßt.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht an dem Drehtisch angeschlossene Luftabführungsleitungen vor. Damit läßt sich der über der Mitte des Drehtisches mit Kaminwirkung vorliegende Luftzug zur Verwertung der Abwärme nutzen, beispielsweise zum Einspeisen bzw. zur Versorgung von Öfen, wie eines Alterungs-, eines Matrizenvorwärm- oder eines Blockwärmungsofens.
  • Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß der Drehtisch mit einem geraden Auslaufrollgang kombinierbar ist. Es ist damit auch ein Betrieb der Strangpresse zum Geradeauspressen möglich. Denn in den ruhenden Drehtisch braucht tangential bzw. zwischen die Speichen eintauchend lediglich der Auslaufrollgang eingefahren zu werden. Damit ergibt sich gleichzeitig in einfacher Weise die Nachrüstung bzw. Integration eines Drehtisches in bestehenden Anlagen.
  • Auch im Falle eines geraden Auslaufrollgangs empfiehlt es sich, diesem Kühlzonen wie zuvor für den erfindungsgemäßen Drehtisch beschrieben zuzuordnen. Dann sind auch im Geradeaus-Strangpreßbetrieb beliebige Kühlvariationen möglich.
  • Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der nachfolgenden Beschreibung von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen der Erfindung. Es zeigen:
  • 1 in der Draufsicht eine Strangpresse mit in derem Auslauf angeordnetem Drehtisch, schematisch dargestellt;
  • 2 in perspektivischer Gesamtansicht als Einzelheit einen mit Kühlsegmenten ausgebildeten Drehtisch in Kombination mit einem geraden, mit Kühleinrichtungen ausgerüsteten Auslaufrollgang zum Einsatz bei gerade gepreßten Strangpreßprofilen; und
  • 3 in schematischer Weise als Einzelheit die Anordnung von in Zonen aufgeteilten Kühleinrichtungen zur Verteilung des Kühlmediums über den gesamten Querschnitt eines Strangpreßprofils.
  • Einer in 1 gezeigten Strangpresse 1 wird ein zu verpressender Block 2 mittels einer Ladevorrichtung 3 zugeführt. Das durch eine formgebende Matrize ausgepreßte Strangpreßprofil 4a bzw. 4b, für zwei unterschiedliche Radien somit beispielhaft dargestellt, tritt aus dem Gegenholm 5 aus und gelangt auf einen im Pressenauslauf 1 angeordneten, um seine vertikale Achse 6 taktweise oder kontinuierlich fortbewegten Drehtisch 7.
  • Im Ausführungsbeispiel werden die gekrümmten Strangpreßprofile 4a, 4b mit einer – bezogen auf die Geradeauspreßrichtung 8 – konstanten Krümmung zu einer Seite hin erzeugt. Zum Abbiegen des Stranges mit dem gewünschten Radius befindet sich hinter dem Gegenholm 5 ein durch einen Pfeil 9 schematisch angedeutetes, den Strang entsprechend beaufschlagendes Führungswerkzeug, das mit einem weiter nicht dargestellten, vorgeschalteten Radiensensor zusammenwirken kann. Die Teillängen der gekrümmten Strangpreßprofile 4a bzw. 4b werden von einer in Auspreßrichtung 8 vor der Strangpresse 1 liegenden Trennvorrichtung, z.B. eine Schere, abgelängt, danach von einem mehrachsigen Handhabungsroboter 10 übernommen und auf den Drehtisch 7 abgelegt, gegebenenfalls in geeignete, nicht dargestellte Profilaufnahmen (z.B. Maschengitter oder -netz, Klemmelemente oder dergleichen).
  • Der Drehtisch 7 ist mit strahlenförmig angeordneten, mit einem Bogenmaß von etwa 45° vorgesehenen Speichen 11 ausgebildet. Auf jeweils zwei benachbarten Speichen 11 liegt ein gekrümmtes Strangpreßprofil 4 auf; wenngleich nach 1 eine Belegung mit lediglich drei gekrümmten Strangpreßprofilen 4 dargestellt ist, so wird der Handhabungsroboter 10 doch vorteilhaft jede Lücke zwischen benachbarten Speichen 11 sukzessive mit Strangpreßprofilen einzeln hintereinander oder parallel nebeneinander liegend belegen.
  • Statt einer in 1 gezeigten gemeinsamen Be- und Entladestation 11, aus der der Handhabungsroboter 10 ein nach einem Umlauf in Drehrichtung 12 (vgl. den Pfeil) abgekühltes Strangpreßprofil 4 auch wieder entnehmen und an einen gemäß Pfeil 13 angedeuteten Ablaufrollgang überleiten kann, läßt sich eine Entladestation beispielsweise auch an anderer Position des Drehtisches 7 vorsehen. Es müßte dann auch dort zur automatischen Entladung ein Roboter oder dergleichen angeordnet werden.
  • Zur intensiven Kühlung der gekrümmten Strangpreßprofile 4 bzw. 4a, 4b auf ihrem Weg von der Be- zur Entladung sind dem Drehtisch 7 unterhalb seiner Speichen 11 sowie auch oberhalb mit gleichzeitiger seitlicher Ausrichtung auf die gekrümmte Geometrie der Strangpreßprofile 4 bzw. 4a, 4b mehrere individuell zu- und abschaltbare Kühlzonen 14a bis 14f zugeordnet; abweichend von dem gezeigten Beispiel läßt sich auch eine geschlossene, d.h. über 360° reichende Kühlzonenanordnung vorsehen. Die Kühlzonen 14a bis 14f sind modular, segmentartig aufgebaut und besitzen in oberen und unteren Segmentgehäusen 15 bzw. 16 (vgl. 2) aufeinanderfolgend zahlreiche Flach- oder Lochdüsen 17, die beispielsweise von in 3 angedeuteten Ventilatoren 18 mit Luft versorgt werden. In 2 ist weiterhin äußerst schematisch angedeutet, daß sich an den Drehtisch 7 zur Abwärmenutzung Luftabführungsleitungen 19 anschließen lassen. Der in 2 weiterhin gezeigte Doppelpfeil 20 gibt an, daß zumindest das der Beladezone benachbarte obere Segmentgehäuse 15 mit seinen Kühleinrichtungen 17 bzw. 17a, 17c heb- und senkbar ist, um dieses Segmentgehäuse beim Preßbetrieb mit doppelter Länge der Strangpreßprofile zum Beladen in eine Außerbetriebsposition hochfahren zu können.
  • Dem in 3 dargestellten Kühlschema ist zu entnehmen, daß in den Kühlzonen 14a bis 14f Kühleinrichtungen 17a bzw. 17b bzw. 17c oberhalb bzw. unterhalb bzw. seitlich zum Strangpreßprofil 4 ausgebildet sind. Das Strangpreßprofil 4 bzw. 4a, 4b kann somit von allen Seiten mit weitestgehend gleichen Abständen der Flach- oder Lochdüsen der Kühleinrichtungen 17a, 17b und 17c gleichmäßig gekühlt werden.
  • In der Ausführung nach 2 wird als eine alternative Anlagenkonzeption die Kombination eines Drehtisches 7 mit einem Auslaufrollgang 21 beim Betrieb der Strangpresse 1 (vgl. 1) zum Auspressen von nicht gezeigten geraden Strangpreßprofilen dargestellt. In diesem Fall wird der Drehtisch 7 nicht angetrieben; er ist vielmehr so ausgerichtet worden, daß der Auslaufrollgang 21 aus einer Außerbetriebsposition in den Drehtisch 7 tangential eingefahren werden kann, wobei im Ausführungsbeispiel die Speiche 11 in eine Rollgangslücke eintaucht.
  • Auch hier sind den ausgepreßten, zu kühlenden Strangpreßprofilen von unterhalb und somit im Auslaufrollgang 21 vorgesehe Flach- und/oder Lochdüsen 117 sowie in Hauben 22 angeordnete Düsen von oberhalb (Düsen 117a) und seitlich (Düsen 117b) zugeordnet. Somit läßt sich mit einer Strangpresse 1 nicht nur ein Betrieb zum Herstellen von gekrümmten Strangpreßprofilen, sondern auch von geraden Strangpreßprofilen mit in beiden Fällen intensiver, zonenweise zu- und abschaltbarer und damit beliebig variierbarer Kühlung durchführen.

Claims (12)

  1. Vorrichtung zum Strangpressen von gekrümmten Strangpreßprofilen, wobei das Strangpreßprofil in einer einem Gegenholm einer Strangpreßanlage vorgelagerten Matrize geformt und anschließend durch Einwirken äußerer Kräfte gekrümmt bzw. abgebogen sowie im Pressenfluß in Teillängen getrennt wird, die im Pressenauslauf unter Kühleinwirkung abtransportiert werden, dadurch gekennzeichnet, daß im Pressenauslauf (1) zur Übernahme der gekrümmten Strangpreßprofile (4; 4a, 4b) ein Drehtisch (7) angeordnet ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ober- und/oder unterhalb des Drehtisches (7) Kühleinrichtungen (17a, 17b; 15, 16; 17) vorgesehen sind.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch den gekrümmten Strangpreßprofilen (4; 4a, 4b) seitlich zugeordnete Kühleinrichtungen (17c).
  4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch zonenweise zusammengefaßte Kühleinrichtungen (17a, 17b, 17c; 15, 16; 17).
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühleinrichtungen (17a, 17b, 17c; 17) in segmentartigen Gehäusen (15; 16) angeordnet sind.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühleinrichtungen (17a, 17c; 15, 17) heb- und senkbar ausgebildet sind.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehtisch (7) mit strahlenförmig angeordneten Speichen (11) ausgebildet ist.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehtisch (7) mindestens eine Belade- und eine Entladestation aufweist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine kombinierte Be- und Entladestation (11).
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch an dem Drehtisch (7) vorgesehene Luftabführungsleitungen (19).
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehtisch (7) mit einem geraden Auslaufrollgang (21) kombinierbar ist.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß dem Auslaufrollgang (21) Kühleinrichtungen (117; 22; 117a, 117b) zugeordnet sind.
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