DE10311851A1 - Schwenklagerung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Schwenklagerung, insbesondere zur schwenkbaren Aufhängung eines Federsystems eines Fahrzeugs. Die erfindungsgemäße Schwenklagerung ist als ein zweireihiges Rollenlager ausgebildet, das einen Außenring (1) mit einer ersten äußeren Laufbahn (7) und einer zweiten äußeren Laufbahn (8) aufweist. Das Rollenlager weist weiterhin einen ersten Innenring (4) mit einer ersten inneren Laufbahn (9) und einen zweiten Innenring (5), der axial naben dem ersten Innenring (4) angeordnet ist, mit einer zweiten inneren Laufbahn (10) auf. Zwischen den äußeren Laufbahnen (7, 8) des Außenrings (1) und den inneren Laufbahnen (9, 10) der Innenringe (4, 5) rollen zwei Sätze von Rollen (11, 12) ab. Die erfindungsgemäße Schwenklagerung zeichnet sich dadurch aus, dass die innere Mantelfläche (18) des Außenrings (1) im axialen Bereich zwischen den beiden äußeren Laufbahnen (7, 8) mit einer gegenüberliegenden Radialfläche ein Gleitlager ausbildet.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Schwenklagerung, insbesondere zur schwenkbaren Aufhängung eines Federsystems eines Fahrzeugs gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Die Räder eines Fahrzeugs oder die Achsen, an denen die Räder montiert sind, werden in der Regel federnd am Chassis des Fahrzeugs aufgehängt, um einen möglichst hohen Fahrkomfort und eine hohe Fahrsicherheit zu erreichen. Die dabei eingesetzten Federsysteme werden zumeist schwenkbar gelagert, damit das Ein- und Ausfedern möglichst leichtgängig erfolgt. Als Federsystem kann beispielsweise eine Blattfederanordnung eingesetzt werden, die aus mehreren übereinander gestapelten Blattfedern besteht. In diesem Zusammenhang ist es bereits bekannt, die Enden des Blattfederstapels jeweils mittels eines Gleitlagers schwenkbar am Chassis aufzuhängen, um eine ungehinderte Bewegung des Blattfederstapels beim Ein- und Ausfedern zu ermöglichen. Im Bereich eines der Enden des Blattfederstapels wird ein weiteres Schwenklager angeordnet, um die mit dem Ein- und Ausfedern des Blattfederstapels verbundene Längenänderung zu kompensieren. Die verwendeten Gleitlager sind in der Lage, trotz des in Radialrichtung sehr begrenzten Bauraums vergleichsweise große Radialkräfte aufzunehmen und haben sich gut bewährt. Allerdings ist es erforderlich, die Gleitlager zur Sicherstellung einer einwandfreien Funktion nachzuschmieren.
- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein möglichst wartungsfreies Schwenklager so auszubilden, dass es möglichst wartungsfrei betrieben werden kann und trotz eines geringen radialen Bauraums große radiale Kräfte aufnehmen kann sowie insbesondere zur schwenkbaren Aufhängung eines Federsystems eines Kraftfahrzeugs geeignet ist.
- Diese Aufgabe wird durch die Merkmalskombination des Anspruchs 1 gelöst.
- Die erfindungsgemäße Schwenklagerung ist insbesondere zur schwenkbaren Aufhängung eines Federsystems eines Fahrzeugs vorgesehen und als zweireihiges Rollenlager ausgebildet. Das Rollenlager weist einen Außenring mit einer ersten äußeren Laufbahn und einer zweiten äußeren Laufbahn auf. Weiterhin weist das Rollenlager einen ersten Innenring mit einer ersten inneren Laufbahn und einen zweiten Innenring, der axial neben den ersten Innenring angeordnet ist, mit einer zweiten inneren Laufbahn auf. Zwischen den äußeren Laufbahnen des Außenrings und den inneren Laufbahnen der Innenringe rollen zwei Sätze von Rollen ab. Die Besonderheit der erfindungsgemäßen Schwenklagerung besteht darin, dass die innere Mantelfläche des Außenrings im axialen Bereich zwischen den beiden äußeren, Laufbahnen mit einer gegenüberliegenden Radialfläche ein Gleitlager ausbildet.
- Die Erfindung hat den Vorteil, dass das Rollenlager keine kurzen Wartungsintervalle benötigt und sogar völlig wartungsfrei ausgebildet werden kann. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Schwenklagerung besteht in der in Radialrichtung sehr kompakten Bauweise, die bei vielen Anwendungen einen Ersatz der bislang eingesetzten reinen Gleitlager ohne Änderung der Einbaugeometrie möglich macht. Durch das in das Rollenlager integrierte Gleitlager ist die erfindungsgemäße Schwenklagerung in der Lage auch hohe radiale Belastungen aufzunehmen.
- In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist in dem Gleitlager ein Radialspiel vorhanden, das insbesondere zwischen 30 μm und 60 μm beträgt. Dabei ist es besonders vorteilhaft, die erfindungsgemäße Schwenklagerung so auszubilden, dass sich die innere Mantelfläche des Außenrings auf die gegenüberliegende Radialfläche abstützt, wenn ein Schwellwert für die auf die Schwenklagerung einwirkende Radiallast überschritten wird. Dies hat zur Folge, dass bei kleinen Radiallasten die Schwenkbewegung durch das Abrollen der Wälzkörper auf den Laufbahnen erfolgt. Bei sehr großen Radiallasten, insbesondere bei impulsartig auftretenden Lasten, die zu einer temporären Verformung des Außenrings führen, wird die Belastung durch das Gleitlager aufgenommen und dadurch insbesondere auch das Ausmaß der Verformung des Außenrings begrenzt. Dies hat den Vorteil, dass das Rollenlager lediglich auf die im Betrieb zu erwartende Dauerlast auszulegen ist. Gegebenenfalls auftretende Lastspitzen werden vom Gleitlager aufgenommen.
- Die innere Mantelfläche des Außenrings oder die gegenüberliegende Radialfläche kann eine Beschichtung aus einem Gleitmaterial aufweisen. Dies hat den Vorteil, dass das Gleitlager nicht regelmäßig nachgeschmiert werden muss und je nach Anwendungsfall für die gesamte Lebensdauer wartungsfrei ausgelegt werden kann. Das Gleitmaterial kann insbesondere auf PTFE-Basis hergestellt sein.
- Der Außenring kann im axialen Bereich zwischen der ersten äußeren Laufbahn und der zweiten äußeren Laufbahn eine radiale Verdickung aufweisen. Auf diese Weise kann die mechanische Stabilität der Schwenklagerung erhöht werden, so dass das Gleitlager nur für sehr hohe Belastungen zum Tragen kommt.
- Die der inneren Mantelfläche des Außenrings gegenüberliegende Radialfläche kann durch eine äußere Mantelfläche wenigstens einer der beiden Innenringe gebildet werden. Ebenso ist es auch möglich, dass diese Fläche durch eine äußere Mantelfläche einer Hülse gebildet wird, die axial zwischen den beiden Innenringen angeordnet ist.
- Bei der Ausbildung der Schwenklagerung ist es weiterhin von Vorteil, wenn der Außenring eine zylinderförmige äußere Mantelfläche aufweist und der Durchmesser des Außenrings im Bereich seiner beiden axialen Enden jeweils reduziert ist. Dies erleichtert zum einen das Einpressen des Außenrings in eine Bohrung oder eine sonstige Einbauumgebung und verhindert zum anderen, dass die vergleichsweise dünnen axialen Enden des Außenrings bei der Montage beschädigt oder verformt werden.
- Das Rollenlager ist vorzugsweise als Kegelrollenlager oder als Zylinderrollenlager, insbesondere als Schräg-Zylinderrollenlager ausgebildet.
- Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
- Es zeigen:
-
1 ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schwenklagerung, das eine axial zwischen den Innenringen angeordnete Hülse aufweist, in Schnittdarstellung und -
2 ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schwenklagerung, bei dem die Innenringe so ausgebildet sind, dass sie axial aneinander stoßen. -
1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schwenklagerung im montierten Zustand in Schnittdarstellung. Das Ausführungsbeispiel bezieht sich auf einem Anwendungsfall, bei der die Schwenklagerung zur schwenkbaren Aufhängung eines Federsystems eines Fahrzeugs eingesetzt wird. Die Schwenklagerung ist bei diesem Ausführungsbeispiel als ein zweireihiges Schräg-Zylinderrollenlager ausgebildet und weist einen Außenring1 auf, der in ein Auge einer Blattfeder2 eingepresst ist. Die Blattfeder2 ist Bestandteil eines Blattfederstapels, mit dem eine Achse eines Lastkraftwagens federnd am Chassis aufgehängt ist. Auf einem Bolzen3 , der fest mit dem Chassis des Lastkraftwagens verbunden ist, sind ein erster Innenring4 und ein zweiter Innenring5 aufgepresst. Die Innenringe4 und5 werden durch eine axial dazwischen angeordnete Hülse6 auf einen definierten Abstand zueinander gehalten. - Der Außenring
1 weist eine erste äußere Laufbahn7 und eine dazu axial beabstandete zweite äußere Laufbahn8 auf. In entsprechender Weise weisen der erste Innenring4 eine erste innere Laufbahn9 und der zweite Innenring5 eine zweite innere Laufbahn10 auf, die den äußeren Laufbahnen7 und8 gegenüberliegen. Zwischen der ersten äußeren Laufbahn7 und der ersten inneren Laufbahn9 ist ein erster Satz von Zylinderrollen11 angeordnet. Ein zweiter Satz von Zylinderrollen12 ist zwischen der zweiten äußeren Laufbahn8 und der zweiten inneren Laufbahn10 angeordnet. Die in den axialen Endbereichen13 und14 des Außenrings1 zwischen dem Außenring1 und dem ersten Innenring4 bzw. dem zweiten Innenring5 ausgebildeten radialen Spalte sind durch Dichtringe15 und16 abgedichtet. Der durch die Dichtringe15 und16 verschlossene Innenbereich des zweireihigen Schräg-Zylinderrollenlagers ist mit einem Schmiermittel, insbesondere mit einem Fett ausgefüllt. - Im axialen Bereich zwischen der ersten äußeren Laufbahn
7 und der zweiten äußeren Laufbahn8 weist der Außenring1 eine radial einwärts gerichtete Verdickung17 auf. Die Verdickung17 reicht so nahe an die Hülse6 heran, dass zwischen der inneren Mantelfläche18 des Außenrings1 und der äußeren Mantelfläche19 der Hülse6 ein ringförmiger Spalt20 ausgebildet wird. Die radiale Ausdehnung des Spaltes20 beträgt vorzugsweise zwischen 30 und 60 μm. Die radiale Verdickung17 kann auch entfallen und stattdessen kann zur Ausbildung des Spaltes20 in den vorstehend genannten Abmessungen auch eine Hülse6 mit einer entsprechend größeren Radialausdehnung verwendet werden. In dem radial an den Spalt20 angrenzenden Bereich ist auf der äußeren Mantelfläche19 der Hülse6 eine Beschichtung21 aus einem Gleitmaterial, beispielsweise aus Duralloy, aufgebracht. Alternativ dazu kann auch eine entsprechende Beschichtung21 auf der inneren Mantelfläche18 des Außenrings1 aufgebracht sein. Durch die innere Mantelfläche18 des Außenrings1 und die äußere Mantelfläche19 der Hülse6 wird somit ein Gleitlager mit einem Spiel von vorzugsweise 30 bis 60 μm ausgebildet. - Durch das zusätzlich vorhandene Schräg-Zylinderrollenlager ist das Gleitlager infolge des Spiels bei den vorwiegend herrschenden Betriebsbedingungen außer Funktion gesetzt, da das Schräg-Zylinderrollenlager die innere Mantelfläche
18 des Außenrings1 und die äußere Mantelfläche19 der Hülse6 mit hoher Präzision zentriert und der Spalt20 somit über den gesamten Umfang mit gleichförmiger radialer Ausdehnung ausgebildet ist. Treten allerdings sehr starke Radiallasten auf, die einen Schwellwert überschreiten, so kommt es in Folge einer Verformung des Außenrings1 zu einer Berührung zwischen der inneren Mantelfläche18 des Außenrings1 und der Beschichtung21 auf der äußeren Mantelfläche19 der Hülse6 . Eine weitergehende Verformung kann nur noch in dem sehr geringen Maße folgen, indem die Beschichtung21 zusammengedrückt wird. Dabei entfaltet die Beschichtung21 eine dämpfende Wirkung. Durch die Kombination des Schräg-Zylinderrollenlagers und des Gleitlagers können somit auch insbesondere impulsartig auftretende starke Radialbelastungen ohne Beschädigung der Lageranordnung aufgenommen werden. Das Gleitlager tritt nur bei diesen hohen Belastungen in Aktion. Bei kleinen Radiallasten erfolgt die schwenkbare Lagerung der Blattfeder2 ausschließlich durch das zweireihige Schräg-Zylinderrollenlager. Der Schwellwert für die radiale Belastung, ab dem es zu einer Aktivierung des Gleitlagers kommt, kann über die Geometrie der Verdickung17 des Außenrings1 und über die radiale Ausdehnung des Spaltes20 vorgegeben werden. Da überwiegend lediglich das Schräg-Zylinderrollenlager in Betrieb ist und das Gleitlager über die Beschichtung21 aus einem Gleitmaterial verfügt, ist es möglich, die Lageranordnung mit einer Lebensdauerschmierung zu versehen und damit wartungsfrei zu gestalten. - Um das Einpressen des Außenrings
1 in das Auge der Blattfeder2 zu erleichtern und um Beschädigungen und Verformungen des Außenrings1 zu verhindern, weist der Außenring1 in seinen beiden axialen Endbereichen13 und14 jeweils einen reduzierten Außendurchmesser auf, so dass es in den axialen Endbereichen13 und14 zu keiner bzw. allenfalls zu einer geringfügigen radialen Überdeckung mit dem Auge der Blattfeder2 kommt. -
2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schwenklagerung in einer1 entsprechenden Darstellung. Die Anwendungssituation wurde analog1 gewählt. Das Ausführungsbeispiel der2 unterscheidet sich vom Ausführungsbeispiel gemäß1 dadurch, dass keine Hülse6 vorgesehen ist, sondern die beiden Innenringe4 und5 jeweils in Axialrichtung derart verlängert sind, dass sie axial aneinander stoßen und die inneren Laufbahnen9 und10 dennoch entsprechend1 axial zueinander beabstandet sind. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird der Spalt20 zwischen der inneren Mantelfläche18 und den gegenüberliegenden äußeren Mantelflächen22 und23 der Innenringe4 und5 ausgebildet. Die Beschichtung21 ist auf der inneren Mantelfläche18 des Außenrings1 angeordnet. Der sonstige Aufbau des in2 dargestellten Ausführungsbeispiels für die erfindungsgemäße Schwenklagerung und dessen Funktionsweise entsprechen dem Ausführungsbeispiel der1 . - In einer weiteren Abwandlung ist es auch möglich, nur einen der beiden Innenringe
4 oder5 axial zu verlängern und den anderen gegenüber1 unverändert beizubehalten. Dann ist es allerdings erforderlich, die Verlängerung deutlich größer auszuführen als in2 dargestellt. Es besteht auch die Möglichkeit, die Verlängerung der Innenringe4 und/oder5 so auszubilden, dass die Innenringe axial nicht aneinander stoßen und den verbleibenden Zwischenraum durch eine entsprechend angepasste Hülse6 auszufüllen. Alternativ zur Anordnung der Beschichtung21 auf der inneren Mantelfläche18 des Außenrings1 kann die Beschichtung21 auch auf die äußeren Mantelflächen21 und22 der Innenringe4 und5 bzw. auf die äußere Mantelfläche19 der Hülse6 aufgebracht sein. -
- 1
- Außenring
- 2
- Blattfeder
- 3
- Bolzen
- 4
- erster Innenring
- 5
- zweiter Innenring
- 6
- Hülse
- 7
- erste äußere Laufbahn
- 8
- zweite äußere Laufbahn
- 9
- erste innere Laufbahn
- 10
- zweite innere Laufbahn
- 11
- erster Satz Zylinderrollen
- 12
- zweiter Satz Zylinderrollen
- 13
- erster
axialer Endbereich des Außenrings
1 - 14
- zweiter
axialer Endbereich des Außenrings
1 - 15
- erster Dichtring
- 16
- zweiter Dichtring
- 17
- radiale Verdickung
- 18
- innere
Mantelfläche
des Außenrings
1 - 19
- äußere Mantelfläche der
Hülse
6 - 20
- Spalt
- 21
- Beschichtung
- 22
- äußere Mantelfläche des
ersten Innenrings
4 - 23
- äußere Mantelfläche des
zweiten Innenrings
5
Claims (11)
- Schwenklagerung, insbesondere zur schwenkbaren Aufhängung eines Federsystems eines Fahrzeugs, wobei die Schwenklagerung als ein zweireihiges Rollenlager ausgebildet ist, mit einem Außenring (
1 ), der eine erste äußere Laufbahn (7 ) und eine zweite äußere Laufbahn (8 ) aufweist, einem ersten Innenring (4 ), der eine erste innere Laufbahn (9 ) aufweist, einem zweiten Innenring (5 ), der axial neben dem ersten Innenring (4 ) angeordnet ist und eine zweite innere Laufbahn (10 ) aufweist sowie zwei Sätzen von Rollen (11 ,12 ), die zwischen den äußeren Laufbahnen (7 ,8 ) des Außenrings (1 ) und den inneren Laufbahnen (9 ,10 ) der Innenringe (4 ,5 ) abrollen, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Mantelfläche (18 ) des Außenrings (1 ) im axialen Bereich zwischen den beiden äußeren Laufbahnen (7 ,8 ) mit einer gegenüberliegenden Radialfläche ein Gleitlager ausbildet. - Schwenklagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gleitlager ein Radialspiel vorhanden ist.
- Schwenklagerung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Radialspiel zwischen 30 μm und 60 μm beträgt.
- Schwenklagerung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die innere Mantelfläche (
18 ) des Außenrings (1 ) auf die gegenüberliegende Radialfläche abstützt, wenn ein Schwellwert für die auf die Schwenklagerung einwirkende Radiallast überschritten wird. - Schwenklagerung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Mantelfläche (
18 ) des Außenrings (1 ) oder die gegenüberliegende Radialfläche eine Beschichtung (21 ) aus einem Gleitmaterial aufweist. - Schwenklagerung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitmaterial auf PTFE-Basis hergestellt sein.
- Schwenklagerung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenring (
1 ) im axialen Bereich zwischen der ersten äußeren Laufbahn (7 ) und der zweiten äußeren Laufbahn (8 ) eine radiale Verdickung (17 ) aufweist. - Schwenklagerung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die der inneren Mantelfläche (
18 ) des Außenrings (1 ) gegenüberliegende Radialfläche durch eine äußere Mantelfläche (22 ,23 ) wenigstens einer der beiden Innenringe (4 ,5 ) gebildet wird. - Schwenklagerung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die der inneren Mantelfläche (
18 ) des Außenrings (1 ) gegenüberliegende Radialfläche durch eine äußere Mantelfläche (19 ) einer Hülse (6 ) gebildet wird, die axial zwischen den beiden Innenringen (4 ,5 ) angeordnet ist. - Schwenklagerung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenring (
1 ) eine zylinderförmige äußere Mantelfläche aufweist und der Durchmesser des Außenrings (1 ) im Bereich seiner beiden axialen Enden (13 ,14 ) jeweils reduziert ist. - Schwenklagerung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rollenlager als Kegelrollenlager oder Zylinderrollenlager, insbesondere als Schräg-Zylinderrollenlager ausgebildet ist.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10311851A DE10311851B4 (de) | 2003-03-17 | 2003-03-17 | Schwenklagerung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10311851A DE10311851B4 (de) | 2003-03-17 | 2003-03-17 | Schwenklagerung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10311851A1 true DE10311851A1 (de) | 2004-09-30 |
| DE10311851B4 DE10311851B4 (de) | 2011-03-03 |
Family
ID=32920886
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10311851A Expired - Lifetime DE10311851B4 (de) | 2003-03-17 | 2003-03-17 | Schwenklagerung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10311851B4 (de) |
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| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| R020 | Patent grant now final |
Effective date: 20110619 |