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DE10310183A1 - Mehrkreis-Radialkolbenpumpe - Google Patents

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DE10310183A1
DE10310183A1 DE2003110183 DE10310183A DE10310183A1 DE 10310183 A1 DE10310183 A1 DE 10310183A1 DE 2003110183 DE2003110183 DE 2003110183 DE 10310183 A DE10310183 A DE 10310183A DE 10310183 A1 DE10310183 A1 DE 10310183A1
Authority
DE
Germany
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cylinders
piston pump
radial piston
cylinder
pressure
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE2003110183
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English (en)
Inventor
Frank Dipl.-Ing. Gethöfer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZF Friedrichshafen AG
Original Assignee
ZF Friedrichshafen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ZF Friedrichshafen AG filed Critical ZF Friedrichshafen AG
Priority to DE2003110183 priority Critical patent/DE10310183A1/de
Publication of DE10310183A1 publication Critical patent/DE10310183A1/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B1/00Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders
    • F04B1/04Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinders in star- or fan-arrangement
    • F04B1/053Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinders in star- or fan-arrangement with actuating or actuated elements at the inner ends of the cylinders
    • F04B1/0536Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinders in star- or fan-arrangement with actuating or actuated elements at the inner ends of the cylinders with two or more serially arranged radial piston-cylinder units
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
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    • F04B1/04Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinders in star- or fan-arrangement
    • F04B1/0404Details or component parts
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B23/00Pumping installations or systems
    • F04B23/04Combinations of two or more pumps
    • F04B23/06Combinations of two or more pumps the pumps being all of reciprocating positive-displacement type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Radialkolbenpumpe mit in einem Pumpengehäuse sternförmig um einen Exzenter angeordneten Zylindern zur gleitenden Aufnahme von Kolben, wobei die Zylinder Einlassöffnungen und Auslassventile für einen Öffnungsdruck P1 aufweisen. DOLLAR A Es wird vorgeschlagen, dass mindestens ein Teil der Zylinder Auslassventile für einen von P1 abweichenden Öffnungsdruck aufweisen und dass die Auslassventile für gleichen Öffnungsdruck auslassseitig durch einen gemeinsamen Druckkanal verbunden sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Radialkolbenpumpe nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 sowie ein Verfahren zum Fördern eines Druckmediums nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 16 – bekannt durch die DE-A 101 21 674 der Anmelderin.
  • Durch die DE-A 101 21 674 wurde eine Radialkolbenpumpe mit einem Pumpengehäuse bekannt, welches sternförmig um eine Rotationsachse angeordnete Zylinderbohrungen aufweist, in welchen radial gleitende Kolben aufgenommen sind. Die Zylinderbohrungen sind nach außen durch Zylinderdeckel verschlossen, in welchen jeweils ein als Federbandventil ausgebildetes Auslassventil angeordnet ist. Eine Einlassöffnung in Form eines Einlassfensters ist seitlich in der Zylinderwand angeordnet. Die Kolben stützen sich nach innen mit ihrer Stirnfläche an einem Exzenter und nach außen über eine Druckfeder an dem Zylinderdeckel ab. Der Antrieb für den Kolbenhub erfolgt über den Exzenter. Jeder Zylinder weist also nur ein Auslassventil auf, aus welchem das auf ein bestimmtes Druckniveau verdichtete Fördermedium austritt und in einen Druckkreis gefördert wird. Bei Automatikgetrieben, insbesondere für Kraftfahrzeuge besteht ein Druckölbedarf für einen Hochdruck- und einen Niederdruckstrom, die beide in etwa konstant über der Drehzahl verlaufen sollten. Dieser Bedarf kann von der bekannten Radialkolbenpumpe nicht befriedigt werden, da sie nur einen Förderstrom mit einem Druckniveau fördert.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Radialkolbenpumpe bzw. ein Verfahren der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, dass Förderströme mit unterschiedlichem Druckniveau, z. B. Hochdruck und Niederdruck erzeugt werden können.
  • Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des Patentanspruches 1 sowie durch die Merkmale der Verfahrensansprüche 16 und 17. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Durch die erfindungsgemäße Anordnung von weiteren Auslassventilen bei mindestens einem Teil der Zylinder ergibt sich die Möglichkeit und der Vorteil, dass mit einer Radialkolbenpumpe durch eine einfache Modifikation an den Zylindern mindestens ein weiterer Förderstrom mit einem höheren oder niedrigerem Druckniveau bei gleicher Drehzahl zur Verfügung steht.
  • Nach einer ersten vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird die Zahl der Zylinder bzw. Kolben in Gruppen aufgeteilt, wobei jede Zylindergruppe Auslassventile für ein bestimmtes Druckniveau aufweist, sodass jede Zylinder/Kolbengruppe einen Förderstrom mit einem bestimmten Druckniveau erzeugt. Bei gleichem Bedarf von Hochdruck und Niederdruck würde beispielsweise eine Radialkolbenpumpe mit acht Zylindern in zwei Gruppen à vier Zylinder aufgeteilt, wobei die erste Gruppe nur Auslassventile für den Hochdruck und die zweite Gruppe nur Auslassventile für den Niederdruck aufweist. Jede Zylinder/Kolbengruppe fördert in einen eigenen Druckkanal, einen Hochdruck- und einen Niederdruckkanal. Somit würde man aus einer Acht-Zylinderpumpe zwei ineinander gebaute Vier-Zylinderpumpen mit unterschiedlichem Druckniveau erhalten. Eine solche Maßnahme reduziert die Kosten und den Energieverbrauch.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung weisen die Zylinder unterschiedlichen Drucks dieselbe Teilung auf, d. h. es wechseln in Umfangsrichtung Zylinder mit höherem und niedrigerem Druck. Dadurch werden – im Vergleich zu einer Anordnung der Zylinder gleichen Druckes in Blöcken – die Geräusche reduziert und die Laufruhe verbessert, d. h. es treten keine Störungen erster Ordnung auf.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können die Auslassventile sowohl seitlich am Zylindermantel als auch am Zylinderdeckel angeordnet sein, d. h. mit einer axialen oder radialen Abströmrichtung des Fördermediums. Bei axialer Abströmrichtung und beispielsweise zwei Gruppen, eine für Hochdruck und eine für Niederdruck, ist es vorteilhaft, ein Auslassventil links für den Hochdruck und ein Auslassventil rechts für den Niederdruck (oder umgekehrt) am Zylindermantel anzuordnen. Vorteilhaft wäre jedoch auch, die Anordnung der Auslassventile so vorzunehmen, dass sich einerseits eine axiale und andererseits eine radiale Abströmung des Fördermediums ergäben. Entscheidend dabei ist, dass sich die Förderströme der Auslassventile mit gleichem Druckniveau in einem gemeinsamen Druckkanal vereinigen lassen.
  • Bei höherer Zylinderzahl ist es auch möglich und vorteilhaft, die Zylinder/Kolben zu mehr als zwei Gruppen, z. B. drei oder vier zusammenzufassen, sodass drei oder vier Ströme mit unterschiedlichem Druckniveau gefördert werden können. Andererseits können Gruppen gleichen Druckniveaus stufenweise zu- oder abgeschaltet werden, um die Förderlinie der Pumpe (den Durchsatz) zu verändern.
  • Nach einer zweiten grundsätzlichen Ausgestaltung der Erfindung weist jeder Zylinder mindestens ein weiteres Auslassventil für ein weiteres Druckniveau auf, also beispielsweise ein Niederdruck- und ein Hochdruck-Auslassventil. Die Auslassventile gleichen Öffnungsdruckes sind jeweils durch einen gemeinsamen Auslassdruckkanal verbunden. Somit fördert jeder Zylinder einen Teilstrom für Niederdruck und einen Teilstrom für Hochdruck, wobei jeder Zylinder also bereits nach einem Teilhub der Kolben „angezapft" wird. Durch den stufenweisen Druckanstieg verringert sich der Druckgradient und damit die Geräuschanregung.
  • In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung können jedoch auch drei Ventile an einem Zylinder vorgesehen sein, z. B. zwei mit axialer und eines mit radialer Abströmung, sodass jeder Zylinder über diese drei Auslassventile drei Förderströme erzeugen würde. Die Auslassventile sind radial gegeneinander versetzt, somit steigt das Druckniveau von innen nach außen.
  • In vorteilhafter Weiterbildung sind die Auslassventile als Rückschlagventile ausgebildet, die automatisch arbeiten. Hierfür sind bei einer axialen Abströmung so genannte Ringscheibenventile vorteilhaft, während bei einer radialen Abströmung so genannte Bandfederventile von Vorteil sind. Noch vorteilhafter sind allerdings – sowohl für axiale als auch für radiale Abströmung – Einzelventile, d. h. ein Ventil pro Zylinder.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird auch durch die Merkmale der Verfahrensansprüche 16 und 17 gelöst, wobei nach einer ersten Variante die Zylinder/Kolben zu Gruppen zusammengefasst werden und jede Gruppe ihren eigenen Teilstrom mit eigenem Druckniveau fördert. Dieser Aspekt der Erfindung geht über die zuvor erwähnten konstruktiven Gestaltungen hinaus, wobei sich eine vorteilhafte Ausgestaltung dadurch ergibt, dass jeder Teilstrom nach Bedarf zu- oder abgeschaltet werden kann, also entweder nur Niederdruck oder nur Hochdruck oder beides. Vorteilhaft können natürlich auch drei oder vier Gruppen mit drei oder vier Teilströmen sein, die ebenfalls in beliebiger Kombination abrufbar sind.
  • Nach einer zweiten erfindungsgemäßen Verfahrensvariante sind alle Zylinder an der Erzeugung von Teilströmen unterschiedlichen Druckniveaus beteiligt, d. h. jeder Zylinder schiebt jeweils nach einem Teilhub einen Teilstrom mit einem ersten Druckniveau aus, d. h. den Teilstrom mit dem niedrigsten Druckniveau. Nach dem ersten Teilhub erfolgt ein weiterer Teilhub oder der Resthub, nach dem der zweite Teilstrom mit einem erhöhten Druckniveau ausgeschoben wird. Jeder Zylinder fördert somit stufenweise einen ersten, zweiten oder weiteren Teilstrom mit jeweils ansteigendem Druckniveau. Teilströme gleichen Druckniveaus werden nach dem Ausschieben vereinigt. Diese Variante erscheint bei wenigen und größeren Zylindern vorteilhaft und hat insofern bauliche Vorteile, als alle Zylinder gleich sind.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen
  • 1 eine erste Ausführungsform der Erfindung mit erster Zylindergruppe für Hochdruck und zweiter Zylindergruppe für Niederdruck,
  • 2 eine Ansicht in Achsrichtung mit einer Zusammenfassung von vier Zylindern zu einer Hoch-Druckgruppe und vier Zylindern zu einer Niederdruckgruppe,
  • 3 eine zweite Ausführungsform der Erfindung mit einer Radialkolbenpumpe mit zwei Auslassventilen für axiale und radiale Abströmrichtung und
  • 4 eine Radialkolbenpumpe mit drei Auslassventilen.
  • 1 zeigt in schematischer Darstellung in einem Axialschnitt zwei von mehreren, z. B. acht sternförmig um eine Rotationsachse 1 angeordneten Zylindern einer nicht dargestellten Radialkolbenpumpe. Der obere Zylinder 2 und der untere Zylinder 3 weisen jeweils einen Zylindermantel 2a, 3a sowie einen Zylinderdeckel 2b, 3b auf. Innerhalb der zur Achse 1 hin offenen Zylinder 2, 3 befinden sich Zylinderbohrungen 2c, 3c, in welchen topfförmig ausgebildete Kolben 4, 5, gleitend in radialer Richtung, aufgenommen sind. Die Kolben 4, 5 weisen jeweils eine Stirnfläche 4a, 5a auf, die sich gegen die Umfangsfläche eines um die Rotationsachse 1 rotierenden Exzenters 6 abstützen. Die Kolben 4, 5 werden durch nicht dargestellte Druckfedern an den Exzenter 6 gedrückt. Infolge der Rotation des Exzenters 6 führen die Kolben 4, 5 eine Radialbewegung nach außen und nach innen aus. Die Zylinder 2, 3 weisen in einem radial relativ nahe zur Achse liegenden Bereich jeweils eine Einlassöffnung 7, 8 auf, durch welche ein Fördermedium, z. B. Drucköl ansaugbar ist. Der Zylinder 2 weist in einem radial außen liegenden Bereich ein Auslassventil 9 mit einer Ventilöffnung 9a auf, und zwar in der Zeichnung gesehen, auf der rechten Seite des Zylinders 2. Der Zylinder 3 weist auf seiner, in der Zeichnung gesehen, linken Seite, radial etwa auf gleicher Höhe wie beim Zylinder 2 ein Auslassventil 10 mit einer Ventilöffnung 10a auf. Beide Ventile 9, 10 werden jeweils durch eine umlaufende Ringscheibe 11, 12 gebildet, die die Ventilöffnungen 9a, 10a verschließen und die durch nicht dargestellte Federn belastet sind. Insofern sind beide Ventile 9, 10 als Rückschlagventile ausgebildet, die aufgrund des in den Zylindern herrschenden Druckes nach außen öffnen. Das Ventil 9 ist als Hochdruckventil ausgebildet und öffnet in einen nicht dargestellten Hochdruckkanal, und das links angeordnete Ventil 10 ist als Niederdruckventil ausgebildet und öffnet in einen nicht dargestellten Niederdruckkanal. Die nicht dargestellte Radialkolbenpumpe besteht zu einer Hälfte aus dem Zylindertyp 2, dem Hochdruckzylinder, und zu der anderen Hälfte aus dem Zylindertyp 3, dem Niederdruckzylinder. Bei einer Gesamtzylinderzahl von acht weist diese Radialkolbenpumpe also zwei Gruppen von jeweils vier Zylindern auf, wobei aus Gründen der Kraftverteilung sowie der Geräuschentstehung beide Zylindertypen 2, 3 dieselbe Teilung, bei acht Zylindern also 90 Grad, aufweisen sollten. Die Hochdruck- und Niederdruckzylinder 2, 3 sind also in Umfangsrichtung jeweils nebeneinander angeordnet, wobei alle Hochdruckzylinder 2 nach rechts in den nicht dargestellten Hochdruckkanal und alle vier Niederdruckzylinder 3 in den nicht dargestellten Niederdruckkanal fördern.
  • In der Zeichnung ist der untere Kolben 5 nach seiner unteren Totpunktstellung dargestellt, d. h. er befindet sich bereits in der „Aufwärts"bewegung (in der Zeichnung abwärts) des Förderhubes. Der Zylinder 3 ist bereits mit dem Fördermedium gefüllt, welches durch die Ansaugöffnung 8 im Ansaughub angesaugt wurde. Die Oberkante 5b des Kol bens 5 hat bereits die Ansaugöffnung 8 passiert, sodass das Fördermedium komprimiert wird. Bei Erreichen eines vorgewählten Niederdruckniveaus öffnet das Niederdruckventil 10, sodass das komprimierte Fördermedium durch die Ventilöffnung 10a ausgeschoben wird. Der Kolben 4 des Zylinders 2 ist vor seiner oberen Totpunktstellung dargestellt, d. h. der Kolben 4 befindet sich noch in seiner Aufwärtsbewegung, d. h. in Richtung oberer Totpunkt. Wie bereits erwähnt, ist das Ventil 9 als Hochdruckventil ausgebildet, d. h. es öffnet bei Erreichen eines vorgewählten Hochdruckniveaus im Zylinder 2, sodass das komprimierte Fördermedium durch die Ventilöffnung 9a nach rechts ausgeschoben wird. Der Zylinder 2 ist also ein Hochdruckzylinder, mit dem ein Hochdruck-Förderstrom erzeugt wird. Der Zylinder 3 ist ein Niederdruckzylinder, mit dem ein Niederdruck-Förderstrom erzeugt wird. Beide Förderströme werden parallel zueinander bei gleicher Drehzahl der Antriebswelle des Exzenters 6 gefördert.
  • 2 zeigt eine schematische Ansicht einer Radialkolbenpumpe 20 in Richtung einer Rotationsachse 21, die als Mittelpunkt MA erscheint. Acht Zylinder sind mit gleicher Teilung von 45 Grad sternförmig um die Rotationsachse 1 angeordnet, wobei vier Zylinder 22 als Niederdruckzylinder zu einer Gruppe und die anderen vier Zylinder als Hochdruckzylinder 23 zu einer zweiten Gruppe zusammengefasst sind. Die Niederdruckzylinder 22 und die Hochdruckzylinder 23 sind jeweils nebeneinander angeordnet und bilden einen Block über einen Umfangswinkel von 135 Grad. Die Niederdruckzylinder 22 weisen jeweils in ihrem Zylinderdeckel ein Niederdruckrückschlagventil 24 auf, d. h. eine Abströmung des Fördermediums in radialer Richtung. Die vier Niederdruckauslassventile 24 sind durch einen gemeinsamen Nie derdruckkanal 25 miteinander verbunden, in welchen der Niederdruckteilstrom gefördert wird. In analoger Weise sind die Hochdruckzylinder 23 jeweils mit einem Hochdruckrückschlagventil 26 ausgestattet, welche auslassseitig durch einen gemeinsamen Hochdruckkanal 27 verbunden sind. Die Austritte des Niederdruckstromes und des Hochdruckstromes aus den Kanälen 25, 27 sind durch die Pfeile ND und HD symbolisch dargestellt.
  • Nicht dargestellte Kolben gleiten in den Zylindern 22, 23 und werden – wie oben erwähnt – durch einen Exzenter 28 mit dem Mittelpunkt ME und der Exzentrizität e angetrieben. Jeder Zylinder 22, 23 weist in einem radial innen liegenden Bereich eine Einlassöffnung 29 in Form eines sich in Umfangsrichtung erstreckenden Schlitzes auf.
  • 3 zeigt eine zweite Variante der Erfindung, nämlich einen so genannten Stufenzylinder 30 mit einem Niederdruckauslassventil 31 und einem Hochdruckauslassventil 32. Der Zylinder 30 weist einen Zylindermantel 30a mit einer Zylinderbohrung 30b und einem Zylinderdeckel 30c auf. In der Zylinderbohrung 30b ist ein topfförmig ausgebildeter Kolben 33 mit einer Oberkante 33a gleitend aufgenommen, der von einem nicht dargestellten Exzenter angetrieben wird. Der Zylindermantel 30a weist auf seiner in der Zeichnung linken Seite einen in axialer Richtung verlaufenden Auslass 34 auf, der in einen Auslass- oder Niederdruckkanal 35 mündet, in welchem das Niederdruckventil 31 angeordnet ist. Letzteres ist als Rückschlagventil, z. B. mit einer Ringscheibe 31a und einer Druckfeder 31b ausgebildet. Im Zylinderdeckel 30c ist ein Hochdruckauslass 36 für eine radiale Abströmung des Fördermediums in einen umlaufenden Hochdruckkanal 37 angeordnet. Das Rückschlagventil 32, welches den Auslass 36 kontrolliert, kann als Bandfederventil ausgebildet sein. Schließlich weist der Zylinder 30 in seiner Zylinderwand 30a eine Ansaugöffnung 38 mit einer Oberkante 39 in Form eines Schlitzes auf, die – bei der in der Zeichnung dargestellten Kolbenposition – bereits durch den Kolben abgedeckt ist. Die nicht dargestellte Radialkolbenpumpe weist eine Vielzahl, z. B. acht von sternförmig angeordneten Zylindern auf, die jeweils als Stufenzylinder 30 mit einem Niederdruckventil 31 und einem Hochdruckventil 32 bzw. Niederdruckauslässen 34 und Hochdruckauslässen 36 ausgebildet sind. Die Niederdruckauslässe 34 sämtlicher Zylinder sind durch den ringförmig umlaufenden Niederdruckkanal 35 und die Hochdruckauslässe 36 durch den Hochdruckringkanal 37 miteinander verbunden.
  • Der Stufenzylinder 30 bzw. die Radialkolbenpumpe mit den Stufenzylindern 30 arbeitet wie folgt: sobald die Kolbenoberkante 33a die Oberkante 39 der Einlassöffnung 38 passiert hat, wird das im Zylinder 30 befindliche Fördervolumen komprimiert. Bei Erreichen des vorgewählten Niederdruckes öffnet das Niederdruckventil 31, und das Fördermedium wird über den Auslass 34 in den Niederdruckkanal 35 ausgeschoben. Nachdem die Oberkante 33a des Kolbens 33 den Niederdruckauslass 34 passiert hat, wird das im Zylinder 30 verbliebene Fördermedium weiter komprimiert, bis der vorgewählte Hochdruck erreicht ist – dann öffnet das Hochdruckventil 32, und das Fördermedium wird durch den Auslass 36 in den Hochdruckringkanal 37 ausgeschoben. Damit werden mit einer Zylinder/Kolbeneinheit 30/33 zwei Teilströme mit Niederdruckniveau und Hochdruckniveau gefördert.
  • 4 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Stufenzylinders 40 mit drei Auslassventilen, einem Nieder druckauslassventil 41 (axiale Abströmung), einem Mitteldruckauslassventil 42 (axiale Abströmung) und einem Hochdruckauslassventil 43 (radiale Abströmung). In einer Zylinderbohrung 40a ist ein Kolben 44 gleitend aufgenommen, dessen Stirnfläche 44a von einem Exzenter 45 in eine auf- und niedergehende Hubbewegung versetzt wird. Der Exzenter 45 weist eine Exzentrizität e auf und rotiert um eine Achse 46. Der Zylinder 40 weist eine Ansaugöffnung 49 auf, die mit einer Ansaugleitung 50 verbunden ist. Der Querschnitt der Ansaugleitung 50 kann durch eine Drossel 47 verengt werden (so genannte Saugdrosselung). Die Auslassventile 41, 42, 43 sind über Leitungen 41a, 42a, 43a mit einer Ventilsteuereinheit 48 zur Steuerung der Teilströme des Fördermediums verbunden. Auf diese Weise ist es möglich, die einzelnen Teilströme je nach Bedarf zu- oder abzuschalten.
  • 1
    Rotationsachse
    2
    Hochdruckzylinder
    3
    Niederdruckzylinder
    4
    Kolben
    4a
    Stirnfläche Kolben
    5
    Kolben
    5a
    Stirnfläche Kolben
    6
    Exzenter
    7
    Einlassöffnung
    8
    Einlassöffnung
    9
    Hochdruckauslassventil
    9a
    Hochdruckauslass
    10
    Niederdruckauslassventil
    10a
    Niederdruckauslass
    11
    Ringscheibe für Hochdruckventil
    10
    Ringscheibe für Niederdruckventil
    20
    Radialkolbenpumpe
    21
    Rotationsachse
    22
    Niederdruckkolben
    23
    Hochdruckkolben
    24
    Niederdruckventil
    25
    Niederdruckkanal
    26
    Hochdruckventil
    27
    Hochdruckkanal
    28
    Exzenter
    29
    Einlassschlitz
    30
    Stufenzylinder
    30a
    Zylindermantel
    30b
    Zylinderbohrung
    30c
    Zylinderdeckel
    31
    Niederdruckauslassventil
    32
    Hochdruckauslassventil
    33
    Kolben
    33a
    Oberkante, Kolben
    34
    Niederdruckauslass
    35
    Niederdruckkanal
    36
    Hochdruckauslass
    37
    Hochdruckkanal
    38
    Einlassöffnung
    39
    Oberkante, Einlass
    40
    Stufenzylinder
    40a
    Zylinderbohrung
    41
    Niederdruckventil
    41a
    Niederdruckleitung
    42
    Mitteldruckventil
    42a
    Mitteldruckleitung
    43
    Hochdruckventil
    43a
    Hochdruckleitung
    44
    Kolben
    44a
    Stirnfläche Kolben
    45
    Exzenter
    46
    Rotationsachse
    47
    Drossel
    48
    Steuerventileinheit
    49
    Ansaugöffnung
    50
    Ansaugleitung

Claims (17)

  1. Radialkolbenpumpe mit in einem Pumpengehäuse sternförmig um einen Exzenter angeordneten Zylindern zur gleitenden Aufnahme von Kolben, wobei die Zylinder Einlassöffnungen und Auslassventile für einen Öffnungsdruck P1 aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Zylinder (2, 3; 22, 23; 30; 40) Auslassventile für einen von P1 abweichenden Öffnungsdruck aufweisen und dass die Auslassventile für gleichen Öffnungsdruck auslassseitig durch einen gemeinsamen Druckkanal verbunden sind.
  2. Radialkolbenpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahl der Zylinder (2, 3; 22, 23) in Gruppen aufgeteilt ist und dass jede Gruppe Auslassventile (9, 10; 24, 26) für unterschiedlichen Öffnungsdruck aufweist.
  3. Radialkolbenpumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahl der Zylinder (22, 23) pro Gruppe gleich ist.
  4. Radialkolbenpumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Radialkolbenpumpe (20) acht Zylinder (22, 23) und zwei Gruppen aufweist.
  5. Radialkolbenpumpe nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinder (22, 23) mit Auslassventilen (24, 26) für gleichen Öffnungsdruck in Umfangsrichtung nebeneinander angeordnet sind.
  6. Radialkolbenpumpe nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass Zylinder (2, 3) mit Auslassventilen (9, 10) für unterschiedliche Öffnungsdrücke in Umfangsrichtung nebeneinander angeordnet sind.
  7. Radialkolbenpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Zylinder (30, 40) mindestens zwei Auslassventile (31, 32; 41, 42, 43) für unterschiedlichen Öffnungsdruck aufweist.
  8. Radialkolbenpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Auslassventil (9, 10; 31; 41, 42) seitlich am Zylinder (2, 3; 30; 40) für eine axiale Abströmrichtung angeordnet ist.
  9. Radialkolbenpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Auslassventil (24, 26; 32; 43) am Zylinderdeckel für eine radiale Abströmrichtung angeordnet ist.
  10. Radialkolbenpumpe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Auslassventile (41, 42) seitlich am Zylindermantel (40) und in radialer Richtung gegeneinander versetzt für eine axiale Abströmung angeordnet sind.
  11. Radialkolbenpumpe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein drittes Auslassventil (43) am Zylinderdeckel (40) für eine radiale Abströmrichtung angeordnet ist.
  12. Radialkolbenpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslassventile als Rückschlagventile (24, 26; 31, 32) ausgebildet sind.
  13. Radialkolbenpumpe nach Anspruch 8, 10 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückschlagventile als Ringscheibenventile (11, 12; 31a) ausgebildet sind.
  14. Radialkolbenpumpe nach Anspruch 10 oder 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückschlagventile als Bandfederventile (32) oder als Einzelventile ausgebildet sind.
  15. Verfahren zum Fördern eines Druckmediums mit einer Radialkolbenpumpe, wobei in Zylindern gleitende Kolben in einem Ansaughub ein Volumen eines Druckmediums über Einlassöffnungen ansaugen und in einem Förderhub das angesaugte Volumen auf ein höheres Druckniveau verdichten und über Auslassventile ausschieben, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Teilströme von unterschiedlichem Druckniveau parallel von mindestens zwei Gruppen von Zylindern gefördert werden.
  16. Verfahren zum Fördern eines Druckmediums mit einer Radialkolbenpumpe, wobei in Zylindern gleitende Kolben in einem Ansaughub ein Volumen eines Druckmediums über Einlassöffnungen ansaugen und in einem Förderhub das angesaugte Volumen auf ein höheres Druckniveau verdichten und über Auslassventile ausschieben, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Teilströme von allen Zylindern stufenweise gefördert werden, indem zunächst ein erster Teilstrom über ein erstes Auslassventil nach einem ersten Teilhub und danach ein zweiter oder weiterer Teilstrom über ein zweites oder weiteres Auslassventil nach einem zweiten oder weiteren Teilhub ausgeschoben werden.
  17. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilströme jeweils nur bei Bedarf durch Zu- oder Abschaltung der Zylindergruppen bzw. Zylinder gefördert werden.
DE2003110183 2003-03-08 2003-03-08 Mehrkreis-Radialkolbenpumpe Withdrawn DE10310183A1 (de)

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