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DE10309395B3 - Schiebedachvorrichtung - Google Patents

Schiebedachvorrichtung Download PDF

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DE10309395B3
DE10309395B3 DE10309395A DE10309395A DE10309395B3 DE 10309395 B3 DE10309395 B3 DE 10309395B3 DE 10309395 A DE10309395 A DE 10309395A DE 10309395 A DE10309395 A DE 10309395A DE 10309395 B3 DE10309395 B3 DE 10309395B3
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Germany
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sunroof
wind deflector
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axis
motor vehicle
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DE10309395A
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English (en)
Inventor
Uwe Escher
Patrick Dipl.-Ing. Höfer (FH)
Wolf-Dietrich Dipl.-Ing. Lenk (FH)
Nicolai Dipl.-Ing. Melchger (Fh)
Ulrich Dipl.-Ing. Paetzold
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Mercedes Benz Group AG
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DaimlerChrysler AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/22Wind deflectors for open roofs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seal Device For Vehicle (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schiebedachvorrichtung 1 mit einem Windabweiser 3, der beidseitig umströmt einen Luftstrom über die gesamte Schiebedachöffnung 2 leitet, um das sogenannte Wummern zu verhindern. Der Windabweiser 3 ist in seinem Wirkungsgrad dadurch verbessert, dass er einen Drall beziehungsweise eine Verdrehung aufweist, d. h. dass verschiedene Profilabschnitte 3.1, 3.1' zueinander um eine Profilachse 3.5 um einen Winkel alpha zueinander verdreht sind. Damit wird der Windabweiser 3 an eine quer zur Längsachse des Kraftfahrzeugs verlaufende Wölbung des Fahrzeugdachs 9 angepasst und ermöglicht auch im Seitenbereich der Schiebedachöffnung 2 eine Strömung, die über das Fahrzeugdach 9 hinweg geleitet wird, da gerade im Seitenbereich der Schiebedachöffnung 2 der Abstand eines konventionellen Windabweisers 3 größer ist als im mittleren Bereich der Schiebedachöffnung 2.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Schiebedachvorrichtung für ein Kraftfahrzeug mit einer, in einem quer zu einer Längsachse des Kraftfahrzeugs gewölbten Fahrzeugdach vorgesehenen Schiebedachöffnung, mit einer vorderen und einer hinteren Schiebedachkante und einem, bei geöffnetem Schiebedach im Bereich der vorderen Schiebedachkante vorgesehenen Windabweiser, wobei der Windabweiser über seine gesamte Länge mindestens einen mit einem Flügelprofil ausgebildeten Profilabschnitt aufweist und dem Profilabschnitt eine quer zur Längsachse des Kraftfahrzeugs angeordnete Profilachse zugeordnet ist.
  • Der Windabweiser dient dazu, die Luftströmung durch die Schiebedachöffnung in das Fahrzeuginnere zu vermeiden. Eine solche Luftströmung regt störende Druckresonanzen an, die als Wummern bezeichnet werden. Die Ursache des Wummerns ist ein an der vorderen Schiebedachkante ablösender Wirbel, der abhängig von der Öffnungslänge, der Dachhüllkurve und den Überströmbedingungen periodisch an der hinteren Schiebedachkante in den Fahrgastraum eintritt und somit zu den Druckschwankungen führt.
  • Es ist bereits eine öffnungsfähige Dachkonstruktion für ein Fahrzeug mit einer in dem Dach des Fahrzeugs ausgebildeten Dachöffnung aus der DE 101 17 364 A1 bekannt. Die Dachöffnung ist mit einem Paneel verschließbar, wobei nahe dem vorderen Rand der Dachöffnung ein Winddeflektor angeordnet ist, um eine über das Dach des Fahrzeugs im Wesentlichen heckwärts gerichtete Luftströmung gegenüber der Dachöffnung zu lenken. Der Winddeflektor ist mit einer oberen angeströmten Fläche versehen, die in der Nähe des hinteren Randes des Winddeflektors einen konkaven Verlauf aufweist. Der Winddeflektor ist in einem Abstand über dem Dach des Fahrzeugs angeordnet, sodass ebenfalls entlang der Unterseite des Winddeflektors ein Luftströmkanal entsteht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Winddeflektor beziehungsweise Windabweiser derart auszubilden und anzuordnen, dass der Windabweiser an eine jeweilige Karosserie aerodynamisch anpassbar ist und die Luftströmung auch im Bereich der seitlichen Schiebedachkanten heckwärts über die hintere Schiebedachkante hinweg geleitet wird.
  • Gelöst wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, dass mindestens zwei Profilabschnitte um einen Winkel um die Profilachse zueinander verdreht angeordnet sind. Der Windabweiser weist somit eine zu seiner Mitte symmetrische Verdrehung auf.
  • Hierdurch wird erreicht, dass die Strömung über die Breite des Windabweisers und somit über die Breite der Schiebedachöffnung verschieden stark abgelenkt wird. Es wird ermöglicht, den Luftstrom durch die unterschiedliche Ablenkung gerade im Randbereich der Schiebedachöffnung über die hintere Schiebedachkante hinaus zu leiten.
  • Gelöst wird die Aufgabe auch dadurch, dass mindestens zwei Profilabschnitte in Abhängigkeit des jeweiligen Abstandes der Profilachse zum Fahrzeugdach verschieden große Querschnittsflächen und/oder unterschiedlich stark konkav und/oder konvex gekrümmte Seiten aufweisen. Auch hierdurch wird ermöglicht, den Luftstrom auch im Bereich der seitlichen Schiebedachkanten durch unterschiedliche Ablenkung unterschiedlich weit über die hintere Schiebedachkante hinaus zu leiten.
  • Der Wirkungsgrad des Windabweisers wird durch die drallförmige Verdrehung und durch die unterschiedlich stark konkav und/oder konvex gekrümmten Seiten verbessert. Dadurch lässt der Windabweiser kleinere Abmessungen zu oder erlaubt größere Schiebedachöffnungen, da die Luftströmung weiter heckwärts geleitet werden kann, als bei bereits bekannten Windabweisern beziehungsweise Winddeflektoren.
  • Gelöst wird die Aufgabe auch dadurch, dass eine Tragvorrichtung des Windabweisers mindestens einen Tragarm aufweist, der den Windabweiser mit dem Fahrzeugdach verbindet und der Tragarm mindestens einen als Noppen, Scharte oder Öffnung ausgebildeten Turbulator aufweist, der auf einer Seite des Tragarms angeordnet ist.
  • Die Seiten der Schiebedachöffnung verlaufen meist senkrecht zur vorderen oder hinteren Schiebedachkante. Da der Windabweiser innerhalb der Schiebedachöffnung versenkbar ist, ist er maximal so lang, wie die Schiebedachöffnung breit ist. Dadurch strömt bei konventionellen Windabweisern zumindest noch ein Teil des Luftstroms durch die Schiebedachöffnung in den Innenraum, was wiederum zu einem Wummern führt.
  • Das Wummern kann durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Tragvorrichtung vollständig beseitigt werden. Die strömungstechnisch optimierte Tragvorrichtung mit Turbulatoren trägt dazu bei, dass kohärente Ablösungen im seitlichen Schiebedachbereich gestört werden und somit der seitlich einströmende Luftstrom keine periodischen Druckschwankungen verursacht.
  • Eine zusätzliche Möglichkeit ist gemäß einer Weiterbildung, dass die Schiebedachvorrichtung in der Weise kombiniert ist, dass der Windabweiser eine Verdrehung und unterschiedlich stark gekrümmte Seiten oder eine Tragvorrichtung mit Turbulatoren aufweist. Für große Schiebedachöffnungen ist die Kombination von einem drallartig verdrehten Windabweiser mit unterschiedlich stark gekrümmten Seiten und mit einer Tragvorrichtung mit Turbulatoren vorteilhaft, da eine weiter heckwärts abgelenkte Strömung entsprechend der Position zum Fahrzeugdach begünstigt wird.
  • Vorteilhaft ist es hierzu auch, dass die zwei Profilabschnitte in Abhängigkeit des jeweiligen Abstandes der Profilachse zum Fahrzeugdach um einen Winkel zueinander verdreht angeordnet sind. Oft sind Fahrzeugdächer quer zur Fahrzeuglängsachse gewölbt ausgebildet. Der Abstand der Profilachse zum Fahrzeugdach wirkt sich dadurch direkt auf die Strömung und deren Reichweite über die Schiebedachöffnung aus. Durch einen vom Abstand zum Fahrzeugdach abhängige Verdrehung des Winddeflektors, wird die Luftströmung individuell an das Kraftfahrzeug beziehungsweise an die Form des Fahrzeugdachs angepasst.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lösung ist schließlich vorgesehen, dass die Länge des Windabweisers um 5 bis 25% kürzer als die vordere Schiebedachkante ist und der Tragarm zumindest teilweise ein Querschnittsprofil aufweist, das als Flügelprofil ausgebildet ist. Damit ist die Möglichkeit geschaffen, den Tragarm nicht in einer Ebene senkrecht zum Fahrzeugdach, sondern in einer Ebene anzuordnen, die einen Winkel von weniger als 90° zum Fahrzeugdach einschließt. In einer solchen Position hilft der Tragarm bei erfindungsgemäßer Ausbildung die Strömung über die Schiebedachöffnung zu leiten. Ein ähnlicher Effekt ergibt sich durch einen Windabweiser, der bogenförmig ausgebildet ist und über der gesamten Breite der Schiebedachöffnung vorgesehen ist. Die Strömung wird im Randbereich der Schiebedachöffnung zwar nicht mehr vertikal nach oben abgelenkt, weist aber zumindest eine vertikale Komponente zum Überbrücken der Schiebedachöffnung auf.
  • Von besonderer Bedeutung ist für die vorliegende Erfindung, dass auf zumindest einer Seite oder im Bereich einer Trennstromlinie des Windabweisers Turbulatoren vorgesehen sind, die in Form von Vertiefungen, Ausnehmungen, Störkanten oder Überhöhungen ausgebildet sind. Diese meist an der unteren Seite des Windabweisers angebrachten Turbulatoren lassen sich sehr gut mit den vorstehend beschriebenen Maßnahmen kombinieren, welche die Tragweite der Strömung über die Schiebedachöffnung vergrößern. Die durch die Störkante oder Vertiefungen erzeugte Turbulenz auf der Oberfläche des Windabweisers hat eine turbulente Grenzschicht zur Folge, die wiederum eine bessere Überwindung des durch die Überströmung einer konvex gekrümmten Fläche hervorgerufenen Druckanstiegs bewirkt. Damit wird eine eventuell vorzeitige druckgetriebene Ablösung stromabwärts an die Profilhinterkante als sogenannte formgetriebene Ablösung verlagert.
  • Vorteilhaft ist es ferner, dass der Windabweiser von einer Betriebsstellung bei zumindest teilweise geöffnetem Schiebedach durch Schwenken um eine zum Fahrzeugdach fixierte Drehachse in eine Stellung verfahrbar ist, in der das Schiebedach zumindest teilweise oder vollständig verschließbar ist. Eine zusätzliche translatorische Bewegung des Windabweisers und eine entsprechend aufwendige Mechanik entfallen. Die Position des Windabweisers zum Tragarm ist fest. Die Drehachse ist unterhalb der Ebene angeordnet, in der das Schiebedach translatorisch bewegbar gelagert ist.
  • Außerdem ist es vorteilhaft, dass zwischen dem Tragarm und dem Fahrzeugdach ein Feder- und Dämpfungselement angeordnet ist, wobei das Feder- und Dämpfungselement auf den Windabweiser eine Kraft ausübt, die den Windabweiser in seine Betriebsstellung und die Betriebsstellung des Windabweisers in Abhängigkeit der Luftgeschwindigkeit einstellbar ist beziehungsweise variiert. Der Tragarm ist über das teleskopierbare Feder- und Dämpfungselement in der aktiven Stellung des Windabweisers vorgespannt.
  • Die Strömungsumlenkung und die Druckverteilung variiert in Abhängigkeit der Luftgeschwindigkeit am Windabweiser. Eine entsprechend variabel resultierende Kraftkomponente wirkt in Richtung Fahrzeugdach auf den Windabweiser. Bei höheren Fahrgeschwindigkeiten senkt sich somit der Windabweiser kontinuierlich aus seiner oberen, auf das Wummern optimierten Ausgangsstellung in eine zum Fahrzeugdach tiefergelegene Position ab, was zu einer deutlichen Reduktion der Windgeräusche führt. Das Feder- Dämpfungselement ist hierfür derart ausgelegt, dass der Windabweiser in seiner Höhe zum Fahrzeugdach dynamisch an die Fahrgeschwindigkeit angepasst wird. In allen Fällen wird die Strömung über die Schiebedachöffnung geleitet. Bei niedrigen Geschwindigkeiten hebt der Windabweiser sich nach dem Senken wieder.
  • Ferner ist es vorteilhaft, dass der Tragarm des Windabweisers beim Schließen des Schiebedachs durch das Schiebedach niedergedrückt wird. Die Vorderkante des Schiebedachs verfährt überhalb der Drehachse des Windabweisers beim Schließen des Schiebedachs an die beidseitig am Windabweiser vorgesehenen Tragarme, wodurch diese in Richtung der Bewegung des Schiebedachs nach vorne umklappen beziehungsweise schwenken. Die Tragvorrichtung und der Windabweiser werden somit in eine Position unterhalb des Schiebedachs gebracht, die das Schließen des Schiebedachs ermöglicht.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind in den Patentansprüchen und in der Beschreibung erläutert und in den Figuren dargestellt.
  • Dabei zeigen:
  • 1 eine schematische Profilansicht eines Windabweisers in einer aktiven Stellung über einer Schiebedachöffnung;
  • 2 eine schematische Ansicht eines Windabweisers von vorne;
  • 3 eine schematische Profilansicht eines Windabweisers mit Vertiefungen;
  • 4 eine schematische Profilansicht eines Windabweisers mit einer Störkante unter einer Trennstromlinie;
  • 5 eine perspektivische Ansicht eines Windabweisers über der Schiebedachöffnung.
  • In 1 ist eine Schiebedachöffnung 2 in einem Fahrzeugdach 9 dargestellt, in der ein Schiebedach 1.1 verschiebbar gelagert ist. Die Schiebedachöffnung 2 weist eine in Fahrtrichtung des Kraftfahrzeugs vordere 2.1 und eine hintere Schiebedachkante 2.2 auf.
  • Ein Windabweiser 3 ist oberhalb der Schiebedachöffnung 2 starr an einem Tragarm 5.1 einer Tragvorrichtung 5 befestigt. Der Tragarm 5.1 ist über eine Drehachse 5.4 drehbar am Fahrzeugdach 9 gelagert und über ein vorgespanntes Feder- und Dämpfungselement 5.3, das ebenfalls am Fahrzeugdach 9 befestigt ist, nach oben hin abgestützt. Die Drehachse 5.4 ist einer Bohrung einer Aufnahme des Fahrzeugdachs 9 zugeordnet und in ihrer Position fest. Die Drehachse 5.4 ist nicht translatorisch verschiebbar.
  • Der Windabweiser 3 ist tragflügelförmig und weist eine konkave obere Seite 3.2 und eine konvexe untere Seite 3.3 auf. In 1 ist ein Profilabschnitt 3.1 und ein Profilabschnitt 3.1' dargestellt. Eine Profilachse 3.5 verläuft in Längsrichtung des Windabweisers 3. Der Profilabschnitt 3.1 ist gegenüber einem Profilabschnitt 3.1' um einen Winkel α um die Profilachse 3.5 verdreht angeordnet. Das Maß des Winkels α ist abhängig vom Abstand 4 der Profilachse 3.5 von der Oberfläche des Fahrzeugdachs 9, das quer zu einer Längsachse des Kraftfahrzeugs gewölbt ausgebildet ist.
  • Wie in 2 dargestellt, ist ein mittlerer Profilabschnitt 3.1 gegenüber einem äußeren Profilabschnitt 3.1' flacher ausgebildet, beziehungsweise mehr in Richtung des Fahrzeugdachs 9 verdreht. Der Windabweiser 3 weist somit eine Verdrehung mit mindestens einer flachen und mindestens zwei steilen Anstellungen auf und ist bezüglich der Fahrzeugmitte symmetrisch verdreht. Die Verdrehung verläuft drallartig über die gesamte Länge 3.4 des Windabweisers 3. Als Profilabschnitt 3.1, 3.1' ist ein inkrementeller Längenabschnitt bezeichnet.
  • In 3 ist ein Profilabschnitt 3.1 eines Windabweisers 3 dargestellt, der auf der unteren konvexen Seite 3.3 Turbulatoren 7, 7', 7'' aufweist, die als Vertiefungen ausgebildet sind. Die Turbulatoren 7, 7', 7'' erzeugen eine turbulente Grenzschicht.
  • Gemäß 4 weist der Windabweiser 3 eine parallel zur Profilachse 3.5 verlaufendes Innenprofil 11 auf, das als geschlitztes Rohr ausgebildet ist. Das Innenprofil 11 dient der Versteifung des Windabweisers 3.
  • Unter einer Trennstromlinie 6 des Windabweisers 3 ist zur Verringerung von Strömungsverlusten ein Turbulator 8 in Form einer Störkante vorgesehen, der eine eventuell vorzeitige druckgetriebene Ablösung verhindert.
  • In 5 ist ein erfindungsgemäßer Windabweiser 3 in eingebautem Zustand an einem Kraftfahrzeug dargestellt. Der Windabweiser 3 ragt über die Schiebedachöffnung 2 hinaus, nach oben über das Fahrzeugdach 9. Der Tragarm 5.1 verläuft teilweise über der Schiebedachöffnung 2 und weist auf seiner Unterseite 5.2 einen nicht dargestellten Turbulator auf.
  • Das Feder- und Dämpfungselement 5.3 ist teleskopierbar und stützt den Windabweiser 3 nach oben hin ab. Beim Schließen des Schiebedachs 1.1 wird der Tragarm 5.1 durch das Schiebedach 1.1 niedergedrückt und schwenkt um die in 1 dargestellte Profilachse 3.5 nach unten. Dabei verfährt das Feder- und Dämpfungselement 5.3 ineinander und verschwenkt ebenfalls gegenüber dem Windabweiser 3 um eine Achse 5.5 am Windabweiser 3 und gegenüber dem Fahrzeugdach 9 um eine feste Schwenkachse 5.6 am Fahrzeugdach 9. Die Schiebedachvorrichtung 1 weist eine nicht dargestellte Aufnahme im Bereich der vorderen Schiebedachkante 2.1 auf, in der der Windabweiser 3 und die Tragvorrichtung 5 beim Schließen des Schiebedachs 1.1 verschwenkt.
  • 1
    Schiebedachvorrichtung
    1.1
    Schiebedach
    2
    Schiebedachöffnung
    2.1
    vordere Schiebedachkante
    2.2
    hintere Schiebedachkante
    3
    Windabweiser, Winddeflektor
    3.1
    Profilabschnitt, Flügelprofil
    3.1'
    Profilabschnitt, Flügelprofil
    3.2
    konkave Seite
    3.3
    konvexe Seite
    3.4
    Länge
    3.5
    Profilachse
    4
    Abstand
    4'
    Abstand
    5
    Tragvorrichtung
    5.1
    Tragarm
    5.2
    Unterseite
    5.3
    Feder- und Dämpfungselement
    5.4
    Drehachse
    5.5
    Achse
    5.6
    Schwenkachse
    6
    Trennstromlinie
    7
    Turbulator, Delle, Vertiefung, Ausnehmung
    7'
    Turbulator, Delle, Vertiefung, Ausnehmung
    7''
    Turbulator, Delle, Vertiefung, Ausnehmung
    8
    Turbulator, Störkante
    9
    Fahrzeugdach
    11
    Innenprofil
    α
    Winkel

Claims (10)

  1. Schiebedachvorrichtung (1) für ein Kraftfahrzeug mit einer, in einem quer zu einer Längsachse des Kraftfahrzeugs gewölbten Fahrzeugdach (9) vorgesehenen Schiebedachöffnung (2) mit einer vorderen (2.1) und einer hinteren Schiebedachkante (2.2) und einem bei geöffnetem Schiebedach (1.1) im Bereich der vorderen Schiebedachkante (2.1) vorgesehenen Windabweiser (3), wobei der Windabweiser (3) über seine gesamte Länge (3.4) mindestens einen mit einem Flügelprofil ausgebildeten Profilabschnitt (3.1, 3.1') aufweist und dem Profilabschnitt (3.1, 3.1') eine quer zur Längsachse des Kraftfahrzeugs angeordnete Profilachse (3.5) zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Profilabschnitte (3.1, 3.1') um einen Winkel (α) um die Profilachse (3.5) zueinander verdreht angeordnet sind.
  2. Schiebedachvorrichtung (1) für ein Kraftfahrzeug mit einer, in einem quer zu einer Längsachse des Kraftfahrzeugs gewölbten Fahrzeugdach (9) vorgesehenen Schiebedachöffnung (2) mit einer vorderen (2.1) und einer hinteren Schiebedachkante (2.2) und einem bei geöffnetem Schiebedach (1.1) im Bereich der vorderen Schiebedachkante (2.1) vorgesehenen Windabweiser (3), wobei der Windabweiser (3) über seine gesamte Länge (3.4) mindestens einen mit einem Flügelprofil ausgebildeten Profilabschnitt (3.1, 3.1') aufweist und dem Profilabschnitt (3.1, 3.1') eine quer zur Längsachse des Kraftfahrzeugs angeordnete Profilachse (3.5) zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Profilabschnitte (3.1, 3.1') in Abhängigkeit des jeweiligen Abstandes (4, 4') der Profilachse (3.5) zum Fahrzeugdach (9) verschieden große Querschnittsflächen und/oder unterschiedlich stark konkav (3.2) und/oder konvex gekrümmte Seiten (3.3) aufweisen.
  3. Schiebedachvorrichtung (1) für ein Kraftfahrzeug mit einer, in einem quer zu einer Längsachse des Kraftfahrzeugs gewölbten Fahrzeugdach (9) vorgesehenen Schiebedachöffnung (2) mit einer vorderen (2.1) und einer hinteren Schiebedachkante (2.2) und einem bei geöffnetem Schiebedach (1.1) im Bereich der vorderen Schiebedachkante (2.1) vorgesehenen Windabweiser (3), wobei der Windabweiser (3) über seine gesamte Länge (3.4) mindestens einen mit einem Flügelprofil ausgebildeten Profilabschnitt (3.1, 3.1') aufweist und dem Profilabschnitt (3.1, 3.1') eine quer zur Längsachse des Kraftfahrzeugs angeordnete Profilachse (3.5) zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Tragvorrichtung (5) des Windabweisers (3) mindestens einen Tragarm (5.1) aufweist, der den Windabweiser (3) mit dem Fahrzeugdach (9) verbindet und der Tragarm (5.1) mindestens einen als Noppen, Scharte oder Öffnung ausgebildeten Turbulator aufweist, der auf einer Seite (5.2) des Tragarms (5.1) angeordnet ist.
  4. Schiebedachvorrichtung (1) nach Anspruch 1 und Anspruch 2 oder nach Anspruch 1 und Anspruch 3 oder nach den Ansprüchen 1 bis 3.
  5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Profilabschnitte (3.1, 3.1') in Abhängigkeit des jeweiligen Abstandes (4, 4') der Profilachse (3.5) zum Fahrzeugdach (9) um einen Winkel (α) zueinander verdreht angeordnet sind.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge (3.4) des Windabweisers (3) um 5 bis 25% kürzer als die vordere Schiebedachkante (2.1) ist und der Tragarm (5.1) zumindest teilweise ein Querschnittsprofil aufweist, das als Flügelprofil ausgebildet ist.
  7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf zumindest einer Seite (3.2, 3.3) oder im Bereich einer Trennstromlinie (6) des Windabweisers (3) Turbulatoren (7, 7', 7'') vorgesehen sind, die in Form von Vertiefungen, Ausnehmungen, Störkanten oder Überhöhungen ausgebildet sind.
  8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Windabweiser (3) von einer Betriebsstellung bei zumindest teilweise geöffnetem Schiebedach (1.1) durch Schwenken um eine zum Fahrzeugdach (9) fixierte Drehachse (5.4) in eine Stellung verfahrbar ist, in der das Schiebedach (1.1) zumindest teilweise oder vollständig verschließbar ist.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Tragarm (5.1) und dem Fahrzeugdach (9) ein Feder- und Dämpfungselement (5.3) angeordnet ist, wobei das Feder- und Dämpfungselement (5.3) auf den Windabweiser (3) eine Kraft ausübt, die den Windabweiser (3) in seine Betriebsstellung und die Betriebsstellung des Windabweisers (3) in Abhängigkeit der Luftgeschwindigkeit einstellbar ist beziehungsweise variiert.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragarm (5.1) des Windabweisers (3) beim Schließen des Schiebedachs (1.1) durch das Schiebedach (1.1) niedergedrückt wird.
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