[go: up one dir, main page]

DE10309008A1 - Vorrichtung zum Filtern der Spülflüssigkeit einer Geschirrspülmaschine - Google Patents

Vorrichtung zum Filtern der Spülflüssigkeit einer Geschirrspülmaschine Download PDF

Info

Publication number
DE10309008A1
DE10309008A1 DE2003109008 DE10309008A DE10309008A1 DE 10309008 A1 DE10309008 A1 DE 10309008A1 DE 2003109008 DE2003109008 DE 2003109008 DE 10309008 A DE10309008 A DE 10309008A DE 10309008 A1 DE10309008 A1 DE 10309008A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
actuator
pump
rinsing
sieve
circulation system
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE2003109008
Other languages
English (en)
Inventor
Winfried Steiner
Karlheinz Kohles
Rolf Stahlmann
Stefan Füglein
Klaus Martin Forst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Electrolux Home Products Corp NV
Original Assignee
Electrolux Home Products Corp NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Electrolux Home Products Corp NV filed Critical Electrolux Home Products Corp NV
Priority to DE2003109008 priority Critical patent/DE10309008A1/de
Publication of DE10309008A1 publication Critical patent/DE10309008A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L15/00Washing or rinsing machines for crockery or tableware
    • A47L15/42Details
    • A47L15/4202Water filter means or strainers
    • A47L15/4204Flat filters

Landscapes

  • Washing And Drying Of Tableware (AREA)

Abstract

Zur Reduzierung des Wasserverbrauches einer Geschirrspülmaschine wird ein neuartiges Filtersystem vorgeschlagen. Dieses besteht aus einem Sieb (S) und einem Stellglied (SG), die im Abpumpbereich angeordnet sind. Das Sieb (S) ist abströmseitig mit dem Spülbottich (B) verbunden. Sieb (S) und Stellglied (SG) sind anströmseitig so angeordnet, dass der abgelagerte Schmutz (BÄ) bei geöffnetem Stellglied (SG) ausgespült wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Filtern der Spülflüssigkeit einer Geschirrspülmaschine.
  • Bei herkömmlichen Geschirrspülmaschinen findet die Filterung des Waschwassers zumeist im Sumpf des Waschbottichs statt. Dort ist das derzeit bekannte Filtersystem angeordnet, das i.d.R. aus einem Filterblech, das einen Bereich des Bodens des Waschbottichs bedeckt und in dessen Mitte ein weiteres Filter angeordnet ist, besteht. Dieses weitere, insbesondere zylindrische Filter kann mehrteilig aufgebaut sein und reicht unterhalb des Niveaus des eigentlichen Waschbottichs hinein. Durch dieses gesamte Filtersystem wird die Spülflüssigkeit mittels einer Pumpe abgepumpt und über die Sprüharme wieder in den Waschbottich zurück verbracht. Dabei sind Geschirrspüler mit nur einer Pumpe bekannt, die gleichzeitig Umwälz- und Entleerungspumpe ist. Ein anderer Typ von Geschirrspülern verfügt über zwei Pumpen, wobei die eine als Entleerungspumpe und die andere als Umwälzpumpe dient.
  • Bei den bekannten Geschirrspülern sind die Geschirrspülprogramme in mehrere Phasen unterteilt, wobei bei jeder Phase ein mehr oder weniger vollständiger Wasserwechsel durchgeführt wird. Diese Wasserwechsel sind nötig um die bereits abgelösten Verschmutzungen aus dem Gerät zu entfernen und somit die Gefahr von Rückverschmutzungen zu minimieren.
  • Nach dem derzeitigen Stand der Technik werden bei einem vollständigen Wasserwechsel ca. 4 Liter Spülflüssigkeit gegen Frischwasser ausgetauscht. Der Wasserverbrauch heutiger Geschirrspülmaschinen ist dabei relativ groß, da während des Ablaufes eines Geschirrspülprogramms je nach Programmabschnitten, wie Vorspülen, Reinigen, verschiedene Zwischenspülgänge, Klarspülen, bis zu fünf oder mehr Füllvorgänge durchgeführt werden.
  • Um den Wasserverbrauch zu minimieren, ist es bekannt, unvollständige Wasserwechsel durchzuführen. Dabei wird die verunreinigte Spülflüssigkeit nur teilweise abgepumpt und zur verbleibenden Spülflüssigkeit Frischwasser hinzugeführt. Dieses Verfahren ist unter dem Begriff „Verschneiden von Schmutz- und Frischwasser" bekannt.
  • Bei den bekannten Verfahren kann es vorkommen, dass bei stark verschmutzten Sieben die Menge an abgepumptem Wasser nicht mehr in der Lage ist, den Schmutz vollständig zu entfernen. Werden die Siebe nicht sorgfältig und regelmäßig gereinigt, ist die Gefahr einer Rückverschmutzung von bereits sauberem Geschirr groß.
  • Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Vorrichtung bereitzustellen, mit der der Wasserverbrauch gesenkt und die Rückverschmutzung von Geschirr minimiert werden können.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung zum Filtern der Spülflüssigkeit einer Geschirrspülmaschine gelöst, wobei im Abpumpbereich ein Filtersystem bestehend aus einem Sieb und einem Stellglied angeordnet ist, wobei das Sieb abströmseitig mit dem Spülbottich verbunden ist und das Sieb sowie das Stellglied anströmseitig so angeordnet sind, dass der abgelagerte Schmutz bei geöffnetem Stellglied abgepumpt wird.
  • Für eine Geschirrspülmaschine die nach dem Einmotorenprinzip arbeitet, d. h. bei der für den Abpump- und den Spülvorgang nur eine Pumpe vorgesehen ist, besteht eine vorteilhafte Ausbildung der Erfindung darin, dass das Sieb abströmseitig mit den zu den Sprüharmen führenden Zirkulationssystemen verbunden ist. Bei dieser einfachen Ausbildung der Erfindung muss die Pumpe gegebenenfalls stärker ausgelegt werden, da das Sieb den Wasserwiderstand erhöht.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Sieb abströmseitig über eine gesonderte Leitung bzw. ein gesondertes Kanalsystem mit dem Spülbottich verbunden ist. Diese Ausbildung der Erfindung eignet sich besonders für eine Geschirrspülmaschine die mit zwei Pumpen, d.h. mit einer Entleerungspumpe und einer gesonderten Umwälzpumpe ausgestattet ist.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass im anströmseitigen Bereich des Siebes ein Behälter angeordnet ist, der mit dem Spülbottich nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren in Wirkverbin dung steht. Füllt man diesen Behälter mit Spülflüssigkeit über das Niveau der Spülflüssigkeit im Spülbottich, so erreicht man eine Rückströmung der Spülflüssigkeit aus dem Behälter durch das Filter allein durch die Gewichtskraft der Spülflüssigkeit.
  • Nach weiteren Ausbildungen der Erfindung kann das Stellglied elektromechanisch aber auch hydraulisch betätigbar sein. Für die hydraulische Betätigung des Stellgliedes bietet sich vorteilhaft eine steuer- oder regelbare Pumpe an. Sofern dabei in der Geschirrspülmaschine ein Trübungssensor u.a. zur Bestimmung der Verschmutzung der Spülflüssigkeit vorgesehen ist, kann die Steuerung oder Regelung der Pumpe in Abhängigkeit des kontinuierlich oder diskontinuierlich erfassten Verschmutzungsgrades der Spülflüssigkeit erfolgen, indem z.B. bei Überschreiten bzw. Unterschreiten zumindest eines vorgebbaren Parameter einer Trübungmessung eine Betätigung des Stellgliedes erfolgt oder aber dessen Betätigung erfolgt zu zumindest einem fest vorgebbaren Zeitpunkt des Spülprogrammablaufes. In Abhängigkeit eines zumindest zeitweise während eines Programmablaufes ermittelten Trübungsverlaufes kann ferner zumindest ein ggf. fest vorgegebener Zeitpunkt zur Betätigung des Stellgliedes verschoben werden. Als weitere Alternative ist es auch denkbar, die zeitabhängige und trübungsabhängige Betätigung des Stellgliedes durch die Programmsteuerung gleichzeitig oder alterierend durchzuführen.
  • Verschiedene Ausbildungen der Erfindung werden im folgenden anhand der Figuren näher beschrieben. Dabei zeigen:
  • 1: Eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zur Filterung der Spülflüssigkeit über das Sprüharmsystem (SA)
  • 2: Eine Vorrichtung zur Filterung der Spülflüssigkeit einer Geschirrspülmaschine über ein gesondertes Leitungssystem (LS)
  • 3: Eine Vorrichtung gemäß 2 mit einem zusätzlichen Behälter (T)
  • 1 zeigt in sehr vereinfachter Darstellung den Waschbottich B mit der Spülflüssigkeit F wobei die Niveaus N1 und N2 angegeben sind. N1 ist das Niveau der Spülflüssigkeit F bei dem der Spülvorgang gestartet werden kann. N2 ist das Niveau der Spülflüssigkeit F, das nach einem Abpumpvorgang erreicht wird.
  • In 1 ist das herkömmliche, hinlänglich bekannte Filtersystem, das wie Eingangs beschrieben im Sumpf des Spülbottichs B angeordnet ist, nicht dargestellt. Dieses herkömmliche Filtersystem trägt zur Erfindung nicht bei und kann durch das hier beschriebene Filtersystem vollständig ersetzt werden. Es ist aber auch eine Kombination des herkömmlichen Filtersystems mit dem hier beschriebenen möglich.
  • 1 zeigt weiterhin die Entleerungs- und Umwälzleitung L1, die vom Spülbottich B zu der Abpumpleitung AL führt, an die sich in der Regel der Ablaufschlauch anschließt. Vor der Abpumpleitung AL befindet sich ein Stellglied SG. In der Leitung L1 ist die Pumpe P angeordnet. Des weiteren verzweigt sich die Leitung L1 zu dem Sprüharmsystem SA, wobei erfindungsgemäß an dem Sprüharmsystem SA ein Sieb S angeordnet ist. Das Sieb S befindet sich vorteilhaft direkt an der Verzweigungsstelle der Leitung L1 mit dem Sprüharmsystem SA.
  • Im Spülbetrieb, d.h. im Umwälzbetrieb wird über die Pumpe P die Spülflüssigkeit F aus dem Spülbottich B gesaugt und durch das Sieb S über das Sprüharmsystem SA den – hier der Einfachheit halber nicht dargestellten – Sprüharmen zugeführt und somit wieder in den Spülbottich B verbracht. Das Sieb S filtert die Schmutzpartikel aus, wobei sich der Schmutz BÄ unterhalb des Siebes S und vor dem Stellglied SG ablagert. Das Stellglied SG kann nun elektromechanisch in Abhängigkeit von der Spülprogrammsteuerung des Geschirrspülers geöffnet werden. Bei geöffnetem Stellglied SG wird der abgelagerte Schmutz über die Abpumpleitung AL und den Ablaufschlauch abgepumpt und in die Kanalisation geführt. Danach wird das Stellglied SG wieder geschlossen, und der Vorgang beginnt von vorne. Der Schaltzeitpunkt für das geöffnete Stellglied SG kann dabei in vorgegebenen Zeitintervallen erfolgen, wobei diese Zeitintervalle abhängig vom, Waschprogramm auch unterschiedlich sein können. Die Vorgabe dieser Schaltzeitpunkte bleibt dem Fachmann vorbehalten. I.d.R. wird sie am Anfang, d.h. bei den Vorspül- und Reinigungsprogrammen häufiger sein und dann in immer größeren Abständen erfolgen, weil der Grad der Verunreinigung der Spülflüssigkeit zum. Schluss des Spülprogramms hin abnimmt. Wenn ein Trübungssensor TS zur Messung des Verschmutzungs grades der Spülflüssigkeit vorgesehen ist, kann die Steuerung des Stellgliedes SG auch in Abhängigkeit von der gemessenen Trübung der Spülflüssigkeit erfolgen,
    Die Darstellung gemäß 2 zeigt eine weitere Vorrichtung zum Filtern der Spülflüssigkeit einer Geschirrspülmaschine. Diese Vorrichtung weist den Spülbottich B auf, an dessen Ausgang sich wieder das aus 1 bekannte Leitungssystem L1 befindet. Im Leitungssystem L1 ist wieder die Pumpe P angeordnet. Dabei handelt es sich hierbei nur um die Entleerungspumpe P, während das Umwälzsystem über eine gesonderte Pumpe erfolgt, die der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt ist. Bei dieser Ausführung der Erfindung handelt es sich also um eine Geschirrspülmaschine, die nach dem Zwei-Motoren- bzw. Zwei-Pumpen-Prinzip arbeitet. Auch bei diesem System kann, wie bei allen hier beschriebenen Systemen, das bei herkömmlichen Geschirrspülern im Sumpf befindliche Filtersystem weggelassen werden oder in Kombination mit dem hier beschriebenen Filtersystem verwendet werden.
  • Am Ende des Leitungssystems L1 ist wieder ein Stellglied SG1 angeordnet, das elektromechanisch oder auch hydraulisch betätigbar ist.
  • Weiter ist am Leitungssystem L1 ein zusätzliches Leitungssystem LS angeordnet, wobei sich ein Sieb S an der Verbindungsstelle der beiden Leitungssysteme L1 und LS befindet. Das Leitungssystem LS führt aber nicht, wie in 1, zu den Sprüharmen, sondern führt zurück in den Spülbottich. Im hier gezeigten Beispiel führt es am unteren Ende des Spül bottichs zurück in diesen, wobei am Eingang des Spülbottichs B ein drittes Stellglied SG3 vorgesehen is. Dieses dritte Stellglied SG3, das lediglich als selbstschließende Klappe ausgebildet sein kann, dient der Verhinderung des Rückflusses von Spülflüssigkeit in das Leitungssystem LS. Ein zweites Stellglied SG2 ist am Ausgang des Spülbottichs B angeordnet.
  • Die Wirkungsweise der in 2 beschriebenen Ausbildung der Erfindung ist wie folgt. Beim Reinigungsvorgang bleibt das Stellglied SG1 geschlossen. Über die Pumpe P wird die Spülflüssigkeit F aus dem Spülbottich B gesaugt und über das Sieb S, das Leitungssystem LS und die Klappe SG3 wieder zurück in den Spülbottich 8 verbracht. Dieser Kreislauf ist durch die mit Pfeilen versehene Strömungslinie dargestellt. Dabei lagert sich der Schmutz BÄ wieder vor dem Stellglied SG1 und auf der Anströmseite des Siebes S ab. Durch Öffnen des Stellgliedes SG und durch Einschalten der Pumpe P wird der Schmutz durch die Abpumpleitung AL in den hier nicht dargestellten Ablaufschlauch und damit in die Kanalisation abgepumpt.
  • Für die Öffnungszeiten des Stellgliedes SG1 gilt das zur 1 gesagte entsprechend. Auch hier kann das Stellglied SG1 in Abhängigkeit vom Messergebnis eines Trübungssensors TS gesteuert werden.
  • Da bei dem Zwei-Motoren-Prinzip die Entleerungspumpe P unabhängig von der – nicht dargestellten – Umwälzpumpe betrieben werden kann, könnte hier sogar ein Filtervorgang während des laufenden Spülbetriebes stattfinden. Der Fil tervorgang könnte dabei in vorgegebenen Zeitintervallen oder auch ständig parallel zum laufenden Spülbetrieb durchgeführt werden, wobei das Entfernen des Schmutzes BÄ immer wieder bei hohem Pumpendruck und sehr kurzzeitig ebenfalls während des laufenden Spülprogramms durchgeführt werden könnte. Der dadurch bedingte geringe Entzug von Spülflüssigkeit F könnte durch Zulauf von Wasser ausgeglichen werden. Mit diesem Verfahren kann, ebenso wie in der Ausbildung gemäß 1, eine ständige Filterung der Spülflüssigkeit erreicht werden. ' Die Darstellung gemäß 3 zeigt im wesentlichen die gleichen Elemente wie die Darstellung gemäß 2. Zusätzlich ist am Leitungssystem L1 oberhalb des Siebes S noch ein Behälter T angeschlossen, der parallel zum Spülbottich B liegt und mit dem Spülbottich B nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren in Wirkverbindung steht.
  • Beim Filtervorgang wird hier bei geschlossenem Stellglied SG1 die Spülflüssigkeit F aus dem Spülbottich B gepumpt und durch das Stellglied SG2 am Zurückfließen gehindert. Das Stellglied SG2 ist als Klappe ausgebildet, die sich die eigene Gewichtskraft schließt und durch den Saugdruck der Pumpe P öffnet. Die Spülflüssigkeit F wird über das Rohrleitungssystem L1, das Sieb S, das Leitungssystem LS und die Klappe SG3 in den Spülbottich B zurückverbracht. Gleichzeitig wird Spülflüssigkeit in den Behälter T verbracht und erreicht dort ein Niveau, das höher ist als das im Spülbottich B. Nach Abschalten der Pumpe P fließt die Spülflüssigkeit aus dem Behälter T über das Sieb S, das Leitungssystem LS und die Klappe SG3 ebenfalls zurück in den Spülbottich B.
  • Auch hier wird sich der Schmutz BÄ wieder vor dem Stellglied SG1 und auf der Anströmseite des Siebes S ablagern und kann durch Öffnen des Stellgliedes SG1 über das Ablaufssystem AL in den Ablaufsschlauch abgepumpt werden. Die Schaltzeiten für das Stellglied SG1 können entsprechend dem gemäß 1 und 2 gemachten Ausführungen gewählt werden.
  • Das Stellglied SG1 kann auch hydraulisch betätigt werden. Eine Möglichkeit dazu besteht darin, dass das Stellglied SG1 mittels Federkraft in geschlossenem Zustand gehalten wird, wobei die Federkraft so groß gewählt ist, dass bei der für den Filtriervorgang erforderlichen Pumpenleistung das Stellglied SG1 noch nicht öffnet. Beim Abpump- bzw. Entleerungsvorgang wird dann der Pumpendruck erhöht, so dass die Federkraft überwunden wird und sich das Stellglied SG1 öffnet.

Claims (8)

  1. Vorrichtung zum Filtern der Spülflüssigkeit (F) einer Geschirrspülmaschine, wobei im Abpumpbereich ein Filtersystem bestehend aus einem Sieb, (S) und einem Stellglied (SG) angeordnet ist, wobei das Sieb (S) abströmseitig mit dem Spülbottich (B) verbunden ist und wobei das Sieb (S) und das Stellglied (SG) anströmseitig so angeordnet sind, dass der abgelagerte Schmutz (BÄ) bei geöffnetem Stellglied (SG) abgepumpt wird.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Sieb (S) abströmseitig mit dem zu den Sprüharmen führenden Zirkulationssystem verbunden ist
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Sieb (S) abströmseitig über eine gesonderte Leitung mit dem Spülbottich (8) verbunden ist.
  4. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei im anströmseitigen Bereich des Siebes ein Behälter (T) angeordnet ist, der mit dem Spülbottich nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren in Wirkverbindung steht.
  5. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das Stellglied (S) elektromechanisch betätigbar ist.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das Stellglied (S) hydraulisch betätigbar ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, wobei zur hydraulischen Betätigung des Stellgliedes (S) eine steuerbare oder regelbare Pumpe vorgesehen ist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, wobei die Steuerung oder Regelung der Pumpe in Abhängigkeit einer Trübungsmessung und/oder zeitabhängig erfolgt.
DE2003109008 2003-03-01 2003-03-01 Vorrichtung zum Filtern der Spülflüssigkeit einer Geschirrspülmaschine Ceased DE10309008A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2003109008 DE10309008A1 (de) 2003-03-01 2003-03-01 Vorrichtung zum Filtern der Spülflüssigkeit einer Geschirrspülmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2003109008 DE10309008A1 (de) 2003-03-01 2003-03-01 Vorrichtung zum Filtern der Spülflüssigkeit einer Geschirrspülmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10309008A1 true DE10309008A1 (de) 2004-09-09

Family

ID=32842072

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2003109008 Ceased DE10309008A1 (de) 2003-03-01 2003-03-01 Vorrichtung zum Filtern der Spülflüssigkeit einer Geschirrspülmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE10309008A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2007017330A1 (de) * 2005-08-10 2007-02-15 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Geschirrspülmaschine, insbesondere haushalt-geschirrspülmaschine und verfahren zum betreiben derselben

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2007017330A1 (de) * 2005-08-10 2007-02-15 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Geschirrspülmaschine, insbesondere haushalt-geschirrspülmaschine und verfahren zum betreiben derselben
CN101242775B (zh) * 2005-08-10 2011-06-22 Bsh博世和西门子家用器具有限公司 洗碗机、特别是家用洗碗机
US8603255B2 (en) 2005-08-10 2013-12-10 Bsh Bosch Und Siemens Hausgeraete Gmbh Dishwasher, in particular domestic dishwasher, and method for operating said dishwasher

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102012103434B4 (de) Ultramikron-Filter für einen Geschirrspüler
DE102008005876B3 (de) Verfahren zur Selbstreinigung einer Durchlaufspülmaschine
DE102011081246B4 (de) Spülmaschine sowie Verfahren zum automatischen Reinigen einer Spülmaschine
DE69520515T2 (de) Waschmaschine mit Einrichtung zur Wasserrückgewinnung
EP0255863B1 (de) Geschirrspülmaschine
DE102005008987B3 (de) Mehrtankgeschirrspülmaschine mit Rückspülvorrichtung
EP2462272B1 (de) Wasserführendes hausgerät mit einer filtereinrichtung im abpumpstrang und speicher
EP2072000B1 (de) Geschirrspülmaschine in Form eines Programmautomaten und Verfahren zu deren Betrieb
DE102012212638C5 (de) Spülmaschine sowie Verfahren zum Betreiben einer Spülmaschine
WO2007017330A1 (de) Geschirrspülmaschine, insbesondere haushalt-geschirrspülmaschine und verfahren zum betreiben derselben
DE102011084917A1 (de) Spülmaschine mit mindestens einem als Rezirkulationskreislauf ausgebildeten Waschsystem
DE102009048810A1 (de) Spülmaschine mit Schmutzaustragsystem
EP2919637B1 (de) Geschirrspülmaschine mit einer mehrkammerigen speichereinrichtung für spülflotte
EP2759244A1 (de) Geschirrspülautomat sowie Verfahren zur Einleitung von Frischwasser in einen Geschirrspülautomaten
EP2570069B1 (de) Verfahren zum Betreiben eines Spülautomaten mit einem Spülflotten-Speicherbehälter
DE10244243A1 (de) Haushaltsmaschine
DE102010063711A1 (de) Spülmaschine mit automatischer Schmutzaustragung
EP3487743B1 (de) Grauwasseraufbereitungsvorrichtung für ein schienenfahrzeug
DE102006026817A1 (de) Gewerbliche Geschirrspülmaschine in Form eines Programmautomaten
DE10164507A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Auffangen von Schmutzwasser in Geschirrspülmaschinen
EP3545813B1 (de) Geschirrspülmaschine, insbesondere haushaltsgeschirrspülmaschine
DE10309008A1 (de) Vorrichtung zum Filtern der Spülflüssigkeit einer Geschirrspülmaschine
WO2006069830A1 (de) Wasserführendes haushaltsgerät und verfahren zum betreiben desselben
EP2443985A2 (de) Haushaltsgerät mit Filteranordnung im Ablaufsystem
DE102011083208B4 (de) Geschirrspülmaschine mit einem Flottenspeicher und Verfahren zum Betrieb derselben

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
R002 Refusal decision in examination/registration proceedings
R003 Refusal decision now final