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Die Erfindung betrifft ein Ergometer
zum Training achsengerecht geführter
Bewegungen der unteren Extremitäten,
bestehend aus Rahmen mit Standfuß und Pedalwerk sowie mit Sitz
und Handgriff, wobei Winkel und Abstände zwischen diesen Abstützstellen
für Fuß, Gesäß und Hand
zumindest teilweise im Sinne individuell einstellbarer Ergonometrie
am Rahmen verstellbar sind.
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Derartige Ergometer sind allgemein
bekannt.
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Sie dienen dem Training achsengerecht
geführter
Bewegungen der unteren Extremitäten
und finden Verwendung im Fitnessbereich, im Kraftsporttraining und
im medizinischen Bereich.
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Insbesondere im medizinischen Bereich
dienen sie der Bewegungstherapie bei Rehabilitation und in der Diagnostik.
Bislang werden insoweit sogenannte Motorschienen zur Mobilisierung
des Kniegelenks bei liegenden Patienten verwendet.
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Bekannt ist auch die Verwendung derartiger Ergometer
zur Erstellung von sogenannten Belastungs-EKGs.
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Bekannt ist ebenfalls auch die zunehmende Verwendung
derartiger Ergometer im Unterwasserbereich.
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Unter einem Ergometer wird daher
im Sinne der vorliegenden Erfindung ein medizinisches Arbeitsmeßgerät verstanden,
welches eine dosierbare Belastung zu Trainings- bzw. Untersuchungszwecken
ermöglicht.
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Die Vorteile der Verwendung von Ergometern
im Unterwasserbereich liegen insbesondere in der sogenannten Wechseldruckmassage,
die beispielsweise bei Therapien infolge vorderer Kreuzbandrisse
behilflich ist, Blutergüsse
aus dem Kniebereich durch den Wechseldruck auf das Kniegelenk herauszupressen,
welcher dadurch entsteht, daß sich
der statische Wasserdruck auf das Kniegelenk infolge der Tretbewegung
in der Größenordnung
von etwa 0,04 bar periodisch ändert.
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Obwohl dies keine Beschränkung der
Erfindung auf Ergometer sein soll, die im wesentlichen in aufrechter
Sitzposition betätigt
werden, kommt im therapeutischen Bereich diesen Ergometern jedoch besonderes
Augenmerk zu.
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Gleichwohl sollen von der Erfindung
aber auch Ergometer umfaßt
werden, bei denen die dosierbare Belastung der unteren Extremitäten bei
im wesentlichen horizontaler Arbeitsposition erfolgt.
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Ein weiterer Vorteil der Unterwassertherapie mit
Ergometern ist der Auftriebseffekt aufgrund dessen der Patient praktisch
nur ein verringertes Körpergewicht
zu tragen hat, woraus letztlich auch eine geringere Muskelbeanspruchung
der Bänder,
Gelenke, Knochen etc. erfolgt.
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Ein weiterer wesentlicher Vorteil
der Unterwassertherapie liegt darin, daß Wassertemperaturen um die
etwa 30 Grad Celsius vom Patienten als Wohlfühltemperatur empfunden werden,
während andererseits
diese Temperatur so weit unterhalb der Körpertemperatur liegt, daß der beispielsweise
zu therapierende Kniebereich umfassend gekühlt wird.
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Das Problem der bekannten Ergometer
wird darin gesehen, daß derzeit
keine individuelle Dokumentation des Trainings-Erfolgs- bzw. Therapiefortschritts möglich ist.
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Die Aufgabe der Erfindung besteht
deshalb darin, daß bekannte
Ergometer so auszustatten, daß obige
Probleme vermieden werden und ein Ergometer bereitgestellt wird,
welches eine exakt genaue Dokumentation von personenbezogenen Individualdaten
und Trainings-/Therapieerfolgen ermöglicht.
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Diese Aufgabe löst die Erfindung mit den Merkmalen
des Hauptanspruchs.
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Aus der Erfindung ergibt sich der
Vorteil einer unbestechlichen Dokumentation und insbesondere Reproduzierbarkeit
der individuellen ergonomischen und ergometrischen Einstellungen
vorausgegangener Trainings-/Therapieperioden.
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Dieser Vorteil wird dadurch erreicht,
daß die jeweils
individuellen bewegungsmotorischen, ergonomischen und leistungsbezogenen
Daten über
eine unmittelbare Datenverbindung zwischen den maßgeblichen
Meßstellen
am Ergometer und dem EDV-Rechner unidirektional oder bevorzugt bidirektional
ausgetauscht werden/austauschbar sind.
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Die maßgeblichen Meßstellen
im Sinne der Erfindung berücksichtigen
die Erfassung von Griffhöhe,
Sitzhöhe,
Position und Pedalgeometrie, weil sich aus der 3-Punkt-Position
von Fuß,
Gesäß und Hand die
insbesondere für
Therapiezwecke wichtige Winkelstellungen des Knies bzw. Sprunggelenks
ergibt allein oder in Verbindung mit einem Sensor zur Erfassung
der mechanisch am Pedalwerk abgegebenen Individualleistung. Diese
Individualleistung kann in bevorzugter Weiterbildung positiv, negativ
oder Null sein. Auch periodische Wechsel der Individualleistung über mehrere
Quadranten sind möglich
und ebenso frequenzvariable bzw. getriggerte Antriebe.
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Die Erfindung vereinigt auch die
Vorteile einer Motorschiene mit den Vorteilen des Unterwasser-Wechseldruckeffekts
zur Vermeidung von Verklebungen im Kniegelenk.
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Insbesondere im therapeutischen Bereich kommt
eine getriggerte Rotationsbewegung, die über einen am Pedalwerk angreifenden
Motor eingeleitet wird, für
die Verbesserung der Propriozeption in Betracht.
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Ferner lassen sich über getriggerte
Antriebe auch Massagen der unteren Extremitäten durchführen um z. B. der Cellulitis
entgegenzuwirken.
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Ein weiterer Anwendungsbereich für getriggerte
Antriebe liegt in der therapeutischen Behandlung von Gefäßerkrankungen.
In jedem Falle können diese
getriggerten Antriebe insbesondere im Mehrquadrantenbetrieb sowohl
aktive als auch passive Bewegungen des Patienten ermöglichen.
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Durch die Möglichkeit der elektronischen Steuerung
ergibt sich als weiterer Vorteil eine aktive Unterstützung in
der Anfangsphase therapeutischer Behandlungen, z. B. durch ein belastungsfreies
Treten, wobei mit zunehmendem Trainingserfolg eine stufenlose Erhöhung des
Tretwiderstands einsetzen kann, so daß aus den ursprünglich extern
angetriebenen Bewegungen der unteren Extremitäten des Patienten sogar ein
Krafttraining möglich
ist. Für
diesen Zweck wird vorgeschlagen, eine elektronisch ansteuerbare
Bremse vorzusehen.
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Dabei lassen sich insbesondere auch
einzelne Muskelgruppen trainieren, einzelne Gelenkzonen am Knie-,
Hüft- und
Sprunggelenk und die jeweils erzielten Trainingsergebnisse zuverlässig dokumentieren.
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Zusätzlich kann vorgesehen sein,
das Pedalwerk mit einem Generator zu koppeln, der im Ergometer oberhalb
des Wasserspiegels untergebrachte Akkus im Leistungsbetrieb auflädt, um ggf.
die gespeicherte Energie im Antriebsfalle an das Pedalwerk zurückzugeben.
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Da ferner der EDV-Rechner problemlos
auch einen Servomotor digital ansteuern kann, ist auch eine behindertengerechte
Therapie nach einer Amputation möglich,
weil der motorische Antrieb bezogen auf die jeweils aktuelle ansteuerbar
ist.
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Darüber hinaus ist auch jederzeit
eine Vorwärts-
bzw. Rückwärtstretbewegung
möglich,
so daß mit
der vorliegenden Erfindung gezielt einzelne Bereiche der unteren
Extremitäten
trainiert werden können.
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Dies ist z. B. notwendig bei der
sogenannten Knochenknorpelwechselplombe, um das jeweils betroffene
Kompartement gezielt zu trainieren.
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Zur Erzielung reproduzierbarer Einstellungen
des Beugungswinkels am Kniegelenk muß allerdings der Patient zuvor
vermessen werden. Die Vermessung kann beispielsweise über einen
motorisch verfahrbaren Lasermeßkopf
erfolgen, der mit dem EDV-Rechner im Sinne einer integrierten Datenerfassung
verbunden ist.
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Aufgrund der patientenspezifischen
Meßdaten
lassen sich dann die ergonometrischen Positionen am Gerät automatisch
und stufenlos über
die EDV-Anlage gesteuert einstellen.
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Hierzu zählt insbesondere die Verstellung des
Sitzes in Horizontal- und Vertikalrichtung sowie ggf. die Neigung
der Sattelsitzfläche.
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Ferner sind Maßnahmen möglich, mit denen der Tretradius
auf den patientengeeigneten Wert einstellbar ist und ebenso die
Höhe der
Lenkerachse.
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Zudem ist ebenfalls eine personenbezogene reproduzierbare
Winkelveränderung
von Kniegelenk, Sprunggelenk bzw. Hüftgelenk zu Therapiezwecken möglich.
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Während
Griffhöhe,
Sitzhöhe
und Pedalgeometrie ggf, auch manuell entsprechend einer Meßskala einstellbar
sein können,
wird bevorzugt vorgeschlagen, daß hierfür elektronisch ansteuerbare
motorische Stellantriebe vorgesehen sind, deren jeweilige Individualpositionen über den
EDV-Rechner ferngesteuert einstellbar sind. Diese Weiterbildung
bietet den Vorteil, daß die
personenbezogenen Individualdaten lediglich einmal erfaßt sein
müssen,
um diese jeweils bei Bedarf erneut abrufen zu können, damit das Ergometer entsprechend
voreingestellt werden kann.
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Durch die Datenverbindung zwischen
Ergometer und EDV-Anlage
lassen sich alle patientenspezifischen Daten nicht nur manipulationssicher
dokumentieren, sondern auch jederzeit reproduzierbar zur ergonometrischen
Positionierung abrufen.
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Da ferner davon auszugehen ist, daß das Therapiekonzept ärztlicherseits
vorgegeben ist, wird auf diese Weise auch zuverlässig dokumentiert, ob von physiotherapeutischer
Seite diesen Behandlungsvorschlägen
nachgekommen worden ist, ob Abweichungen vorgekommen sind oder sogar
Manipulationen.
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Zusätzlich kann vorgesehen sein,
dem Patienten über
einen am Vorbau befindlichen Bildschirm, vorzugsweise in Touchscreen-Ausführung, seine
individuellen Leistungsdaten und Beugewinkel oder andere Meßwerte optisch
anzuzeigen. Weiterhin kann so ggf, ein Dialog bezüglich der
Leistungsanforderungen mit dem Therapeuten geführt werden.
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Hierzu wird vorgeschlagen, den Patienten/Benutzer
während
der Sitzung beispielsweise über
Tretfrequenz, Leistung, Beugewinkel am Kniegelenk, Behandlungsfortschritt,
Pulsfrequenz, Kalorienverbrauch, gefahrene Kilometer, Behandlungszeit, Bodymaßindex,
Sauerstoffpartialdruck zur Messung der O2-Sättigung, Atemfrequenz und Blutdruck
zu informieren. Diese Information kann ggf. über das integrierte Display
abgerufen werden.
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Es soll ausdrücklich erwähnt sein, daß die obige
Aufzählung
keinesfalls vollständig
ist sondern je nach Bedarf auch geändert oder ergänzt werden kann.
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Darüber hinaus bietet der EDV-Rechner auch
die Möglichkeit
zur Abspeicherung diagnosespezifischer Therapievorschläge oder
allgemeiner Therapiekonzepte.
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Über
eine regelmäßige Pflege
der bestehenden Software mittels üblicher Kommunikationsnetze wie
Internet, Telefon, Handykarte usw. bleibt auf jeden Fall die Bindung
zum Kunden erhalten, während dieser
von der technischen Weiterentwicklung des Gerätes ständig profitieren kann.
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Ferner ist auch eine hausinterne
Vernetzung zur Verwaltung der gesammelten Daten möglich, so daß nicht
nur eine zuverlässige
Terminplanung mit Dokumentationsmöglichkeiten gegeben ist sondern auch
eine ständige
Dokumentation des Behandlungserfolgs.
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Zusätzlich läßt sich der verwendete EDV-Rechner
ohne weiteres auch zur Erzielung von Patientenstatistiken, Praxisstatistiken,
Behandlungsstatistiken, Erfolgsstatistiken und betriebswirtschaftlichen
Statistiken und ebenso zu Abrechnungszwecken verwenden, wobei auch
eine automatische Erstellung der Liquidation durch das Gerät ermöglicht ist.
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Ergänzend wird vorgeschlagen, insbesondere
die Stellantriebe zur Verstellung der Abstützstellen für Gesäß und Hand als Linearantriebe
auszubilden, z. B. als Kolben-Zylinder-Einheiten.
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Dabei bietet es sich für den Unterwasserbetrieb
derartiger Ergometer im therapeutischen Bereich an, Kolben-Zylinder-Einheiten zu wählen, die durch
Wasserhydraulik betätigt
werden.
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Diese Weiterbildung vermeidet eine
Wasserverschmutzung bei ggf. Undichtigkeiten im Kolben-Zylinder-Bereich
durch hydraulische Öle
o. ä. wobei
durch die zwingend vorgegebene Materialauswahl eines unterwasserbetriebenen
Ergometers kein zusätzlicher
Aufwand betrieben werden muß.
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Der guten Ordnung halber soll erwähnt sein, daß hier insbesondere
auch austenitische Stähle
in Betracht kommen oder Verbundwerkstoffe.
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In einer Weiterbildung werden die
ergonometrischen Individualdaten nicht nur unmittelbar am Ergometer
sondern auch über
eine separate Einlesevorrichtung erfaßt und anschließend im
EDV-Rechner abgespeichert.
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Alternativ könnte man auch in Erwägung ziehen,
die ergonomischen Individaldaten unmittelbar am Ergometer dadurch
zu finden, daß Griff-,
Sitz- und Pedalgeometrie so lange verstellt werden bis die Idealposition
gefunden ist.
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Hierzu werden Ausführungsbeispiele
gegeben, bei denen die Einlesevorrichtung die Individualdaten berührungslos
erfaßt.
Dies kann beispielsweise über
Lasermessung in einem vorgegebenen Koordinatensystem erfolgen. Über eine
Datenverbindung zwischen Einlesevorrichtung und EDV-Rechner läßt sich
auf diese Weise sicherstellen, daß diese Individualdaten lediglich
einmal erfaßt
werden müssen
um daraus die Individualpositionen von Griff-, Sitz- und Pedalgeometrie
zu finden.
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Insbesondere bei Verwendung des Ergometers
im Unterwasserbereich bietet es zusätzliche Vorteile, die Einlesevorrichtung
einem separaten Meßplatz
zuzuordnen, die außerhalb
des Unterwasserbereichs angeordnet ist.
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Die Kommunikation zwischen EDV-Rechner und
Ergometer kann erfindungsgemäß drahtgebunden
oder drahtlos über
Funk erfolgen.
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Sieht man ergänzend vor, zusätzlich auch
ergonometrische Individualdaten im Speicher des EDV-Rechners abzulegen,
läßt sich
auch der Trainingserfolg durch Leistungszuwachs jederzeit dokumentieren.
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Einer Weiterbildung der Erfindung,
bei welcher das Pedalwerk mit einem Servomotor gekoppelt ist, der über den
EDV-Rechner ansteuerbar
ist, kommt besonderes Augenmerk zu.
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Diese Weiterbildung bietet nämlich insbesondere
im therapeutischen Bereich Vorteile durch die Möglichkeit alternierenden Betriebs
z. B. bei der Mobilisation des Kniegelenks sowie des gesteuerten Antriebs
einer im wesentlichen kraftlosen Person.
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Mit zunehmendem Therapieerfolg läßt sich ein
derartiger Servomotor so ansteuern, daß praktisch kraftfreies Trampeln
erfolgt, welches – bei
weiter zunehmendem Therapieerfolg – in eine Leistungsabgabe übergehen
kann.
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Zu diesem Zweck wird der Servomotor
dann als Bremse betrieben.
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Hinsichtlich dieser 4-Quadranten
Regelung wird auf den Stand der Technik verwiesen.
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Da der Servomotor auch jederzeit
zwischen seinen einzelnen Betriebsarten umschaltbar ist, bietet
diese Weiterbildung insbesondere auch Vorteile für beinamputierte Patienten,
bei denen das nicht amputierte Bein lediglich die eine Halbkreisbewegung
ausführen
muß, während es
auf der komplementären
Halbkreisbewegung des (amputierten) anderen Beins gezogen wird.
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Verfügt der EDV-Rechner zusätzlich über einen
Summenbildner zur Erfassung der Gesamtbetriebszeit und ggf. auch über einen
Summenbildner zur Erfassung der personenbezogenen Betriebszeiten
lassen sich die Wartungsintervalle einerseits und die individuellen
Trainingszeiten andererseits einfach dokumentieren.
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Diese Maßnahmen können beispielsweise der Herstellung
persönlicher
Statistiken oder zur Berechnung individueller Kosten dienen.
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Zusätzlich wird vorgeschlagen,
den EDV-Rechner mit einem Anschluß an eine Telekommunikationsverbindung
auszustatten, so daß diese Daten
ggf. über
Fernabfrage abgefordert werden können.
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Weitere vorteilhafte Ausführungsformen
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
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Im folgenden wird die Erfindung anhand
von Ausführungsbeispielen
näher erläutert.
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Es zeigen
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1:
Ein erstes Ausführungsbeispiel
der Erfindung
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1a:
ergonometrische Individualdaten mit minimalem Kniebeugungswinkel
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1b:
ergonometrische Individualdaten mit maximalem Kniebeugungswinkel
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1c:
Darstellung des Kniegelenks im Detail
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1d:
schematische Darstellung des Meßplatzes
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2:
Ein weiteres Ausführungsbeispiel
der Erfindung
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3:
Ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung im Unterwasserbereich
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4:
Ein weiteres Ausführungsbeispiel
der Erfindung
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5:
Ein mögliches
Ausführungsbeispiel für eine Displaydarstellung
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6:
eine ausfahrbare Stützrolle
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7:
eine elektrohydraulische Antriebsschaltung zur Einstellung der Pedallängen Sofern
im folgenden nichts anderes gesagt ist, gilt die folgende Beschreibung
stets für
alle Figuren.
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Die Figuren zeigen ein Ergometer
1 zum Training achsengerecht geführter
Bewegungen der unteren Extremitäten.
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Derartiges Ergometer besteht aus
einem Rahmen 2 mit Standfuß 3 und Pedalwerk 4 und
weist einen Sitz 5 und einen Handgriff 6 auf.
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Ausdrücklich soll gesagt sein, daß derartiges Ergometer
nicht zwingend auf den Boden abgestellt sein muß. Gleichwirkend kann derartiges
Ergometer ggf. auch an der Wand angebracht sein.
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Pedalwerk 4, Sitz 5 und
Handgriff 6 bilden jeweils Abstützstellen 7 für den Fuß, 8 für das Gesäß und 9
für die
Hand.
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Insoweit ist es bekannt, durch die
Verstellung von Sitz 5 und Handgriff 6 die Winkel
und Abstände zwischen
den Abstützstellen 7, 8 und 9 für Fuß, Gesäß und Hand
zumindest teilweise im Sinne individuell einstellbarer Ergonometrie
am Rahmen zu verändern.
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Hierzu gehört die Erfassung der personenbezogenen
ergonometrischen Daten, die beispielhaft anhand der 1a, 1b und 1c gezeigt ist.
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Nach Erfassung von Oberschenkellänge 35 und
Unterschenkellänge 36 wird
insbesondere im therapeutischen Bereich auch der minimale Kniebeugungswinkel 10a und
der maximale Kniebeugungswinkel 10b zu erfassen sein, damit
z. B. im postoperativen Bereich bei Knieverletzungen die volle Beweglichkeit
wiederhergestellt werden kann.
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Insoweit können zu den ergonometrischen Individualdaten
auch der untere Pedalabstand 13 zum Sitz 5 und
der obere Pedalabstand 14 zum Sitz 5 von Belang
sein.
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Es soll ausdrücklich darauf hingeweisen sein,
daß dies
keine vollständige
Erfassung aller ggf. notwendigen Individualdaten sein soll, sondern
daß diese
auch unter medizinischen und therapeutischen Gesichtspunkten, anders
als oben genannt, erfaßt werden
könnten.
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Hierzu zeigt die 1d schematisch einen Meßplatz zur
Erfassung der ergonometrischen Individualdaten.
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An einem vertikalen Ständer ist
ein Schlitten verfahrbar, der auf seiner dem Patienten zugewandten
Stirnfläche
einen Lasermeßkopf
trägt.
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Der Lasermeßkopf wird an der vertikalen Stange
ausgehend vom Sprunggelenk in die Höhe des Kniegelenks, des Hüftgelenks,
des Handgelenks, des Ellenbogengelenks und des Schultergelenks verfahren.
Ferner ist noch die Körpergröße 45 von
Interesse, dabei werden neben Unterschenkellänge und Oberschenkellänge auch
Unterarmlänge und
Oberarmlänge
erfaßt.
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Hieraus lassen sich dann, nach entsprechender – hier telemetrischer – Übermittlung
der Meßdaten
an den EDV-Rechner 15, die richtigen Einstellungen am Ergometer
vornehmen.
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Weiterhin zeigt 1c, daß dem Kniegelenk sowohl am
Oberschenkel als auch am Unterschenkel jeweils ein vorderes Kompartement 41a bzw. 42a und analog
ein hinteres Kompartement 41b bzw. 42b zugeordnet
ist.
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Man kann sich vorstellen, daß abhängig vom Kniebeugungswinkel 10 jeweils
nur ganz bestimmte Partner der Kompartemente aufeinander abgleiten, bzw.
in Berührung
sind, so daß dank
der vorliegenden Erfindung auch ganz gezielt jeweils nur bestimmte
Teile des Kniegelenks trainiert werden können.
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Maßgeblich ist jedoch in jedem
Fall, daß dem Ergometer 1 ein
EDV-Rechner 15 mit Speicher 16 und Eingabemodul 17 zugeordnet
ist, wobei in dem EDV-Rechner 15 zeitabhängig und
personenbezogen jeweils individuelle bewegungsmotorische, ergonomische
und leistungsbezogene Daten abrufbar gespeichert sind.
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Hierunter fallen beispielsweise im
therapeutischen Bereich die jeweils angestrebten minimalen Kniebeugungswinkel 10a und
Sprunggelenksbeugungswinkel 59, so daß der therapeutische Erfolg
einer Nachbehandlung bei Knieverletzung ebenso dokumentierbar ist
wie bei sämtlichen
Verletzungen der unteren Extremitäten.
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Zusätzlich zeigen die Figuren eine
Weiterbildung, bei welcher elektronisch ansteuerbare motorische
Stellantriebe 18, 19, 20 vorgesehen sind,
mit deren Hilfe die ergonomisch unterschiedlichen Individualpositionen
der Abstützstellen 7, 8, 9 für Fuß, Gesäß und Hand
einstellbar sind.
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Die Einstellung erfolgt hier über eine
vom EDV-Rechner ausgehende Fernsteuerung, die im Ausführungsbeispiel
gemäß 1 entweder über eine
drahtlose oder alternativ über
eine drahtgebundene Datenverbindung 23 erfolgt.
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Insbesondere bei den Stellantrieben
zur Verstellung von Sitz 5 und Handgriff 6 kommen
Linearantriebe in Betracht.
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Gezeigt sind hier Kolben-Zylinder-Einheiten, die
hydraulisch/wasserhydraulisch über
eine entsprechende Peripherie betätigt werden können.
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Hierbei ist von Vorteil, daß diese
Linearantriebe nach erfolgter Positionierung in Haltestellung verbleiben
und stromlos geschaltet sind.
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Ergänzend hierzu zeigt 1 im rechten Teil des Bildes
eine Weiterbildung mit Einlesevorrichtung 21, mittels derer
die ergonomischen Individualdaten z. B. 35, 36, 10a, 10b erfaßt werden.
Die so erfaßten Individualdaten
werden dem EDV-Rechner zur Berechnung der Individualpositionen der
Abstützstellen 7, 8, 9 von
Fuß, Gesäß und Hand übermittelt.
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Zu diesem Zweck ist hier ein Laserscanner vorgesehen,
der in einem fest vorgegebenen (nicht gezeigten) Koordinatensystem
die Individualdaten der Person an einem separaten Meßplatz 37 erfaßt und unmittelbar
an den EDV-Rechner übermittelt.
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Sind diese Individualdaten einmal
erfaßt, können diese
ggf. auch auf einer Chipkarte 40 abgelegt sein, die dann
jederzeit erneut über
die Einlesevorrichtung 21 eingelesen werden kann.
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Die gezeigte Einlesevorrichtung 21 arbeitet hier
infolge eines im Raum fest vorgegebenen und einprogrammierten Koordinatensystems
berührungslos.
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Gleichwirkend kann selbstverständlich auch eine
Vermessung des Patienten mit herkömmlicher Technik erfolgen.
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Zusätzlich ist hier ein Meßsensor 22 am
Pedalwerk 4 vorgesehen, mit dessen Hilfe auch ergometrische,
also leistungsbezogene Individualdaten im Speicher des EDV-Rechners 15 abgelegt
sind.
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Diese Meßsensoren 22 können ohne
weiteres auch in einen Regelkreis eingebunden sein, innerhalb dessen
die vom Benutzer abgeforderte Leistung regelungstechnisch überwacht
wird.
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Hierzu wird vorgeschlagen, die Meßsensoren 22 mit
dem EDV-Rechner 15 im Sinne einer bidirektionalen Datenverbindung 23 kommunizieren
zu lassen, über
welche auch die ergometrischen Soll-Daten an ein Stellglied 39 übermittelt
werden, welches der Einstellung der zu erbringenden Soll-Leistung
dient.
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Ergänzend hierzu zeigt 1 ein Ausführungsbeispiel,
bei welchem der Rahmen 2 auf dem Boden steht und zusätzlich über eine
Höhenverstellung 24 verfügt.
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Insbesondere im Unterwasserbereich
kann diese Maßnahme
Sinn machen, um die Eintauchtiefe des Benutzers an dessen Körpergröße anzupassen.
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Die 2 zeigt
insbesondere eine Weiterbildung, bei welcher der Rahmen 2 einen
Pedalwerkträger 25 aufweist,
in welchem das Pedalwerk 4 drehbar gelagert ist. Der Pedalwerkträger 25 verfügt über einen
motorischen Stellantrieb 18 und ist hierüber in unterschiedlich
hohe Individualpositionen verfahrbar.
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Im vorliegenden Fall wird der Pedalwerkträger 15 von
einer mit der Exentrizität 26 bezüglich der Achse
des Pedalwerks 4 gelagerten drehbaren Scheibe im Rahmen 2 des
Ergometers 1 gebildet. Durch Verdrehen des Pedalwerkträgers verändert sich
daher die absolute Höhe
der Achse des Pedalwerks 4 oberhalb des Erdbodens und damit
auch der Abstand zwischen der Abstützstelle 7 und der
Abstützstelle 8.
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Anstelle der hier gezeigten Exenterscheibe kann
selbstverständlich
auch ein vertikal oder mit vertikaler Komponente wirksamer Linearantrieb
vorgesehen sein, an welchem die Achse des Pedalwerks 4 drehbar
gelagert ist. (s. 4, 7) Ergänzend ist vorgesehen, den Stellantrieb 18 des
Pedalwerks ebenfalls über
den EDV-Rechner 15 zu steuern, so daß einmal aufgenommene und abgespeicherte
Individualdaten jederzeit reproduzierbar dokumentiert sind.
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Zusätzlich weist das in 2 gezeigte Ausführungsbeispiel
einen Servomotor 28 auf, der über den EDV-Rechner 15 im Sinne
eines vorbestimmten Programms ansteuerbar ist.
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Hierzu wird dem Servomotor über die
Steuerleitung 38 ein entsprechendes Programm aufgeprägt, welches
im EDV-Rechner 15 abgelegt ist.
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An Beispielen soll dies näher erläutert werden:
Will man lediglich eine Mobilisation des Kniegelenks erzielen, soll
der Servomotor über
das Programm alternierend ansteuerbar sein.
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Es erfolgt dann lediglich eine alternierende Beug-Streckbewegung des
Kniegelenks in dem für die
Benutzerperson verträglichen
Bereich.
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Mit zunehmendem Trainingserfolg kann
der Servomotor 28 über
das Programm in Tretsinnrichtung ansteuerbar sein, um die Bewegung
der Benutzerperson zu unterstützen.
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Weiter sollten dann mit zunehmendem
Trainingserfolg die über
den Servomotor 28 eingeleiteten Drehmomente abnehmen, so
daß letztlich
der Servomotor 28 kraftfrei ist.
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Mit zunehmendem Trainingserfolg kann
der Servomotor 28, der dann im 4-Quadrantenbetrieb gefahren
wird, auch als Brem se dienen. Hierzu wird vorgeschlagen, daß er entgegen
der Tretsinnrichtung ansteuerbar ist.
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Ferner zeigt insbesondere 1 die Ausstattung des EDV-Rechners
mit einem Summenbildner 29 zur Erfassung der Gesamtbetriebszeit
T.
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Hier werden bei jeweiligem Betrieb
der Anlage die Einzelbetriebszeiten aufaddiert. Die sich hieraus
ergebende Gesamtbetriebszeit Ti dient beispielsweise
dem Zweck, die Gerätewartung
zu vereinfachen oder im gewerblichen Bereich die Betriebszeiten
zur Abrechnung zu erfassen.
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Ein weiterer Summenbildner 30 ist
vorgesehen, um ggf. die personenbezogenen Betriebszeiten (ti. i=...n) zu erfassen. Diese Maßnahme dient
dem Zweck der therapeutischen Dokumentation. Auf diese Weise lassen
sich zur Zulassung von umlagefinanzierten Therapien unbestechliche
Daten erzeugen oder auch „nur" persönliche Statistiken.
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Die Überwachung der gesamten Anlage kann
beispielsweise über
eine Telekommunikationsverbindung 31 online oder offline
erfolgen. Die so ermöglichte
externe Überwachung
bringt zusätzliche Sicherheit
bei der Frage der unbestechlichen Dokumentation.
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Zusätzlich zeigen 1 und 3 die
räumliche Trennung
von Ergometer 1 und EDV-Rechner 15.
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Diese Maßnahme dient dem Zweck, ein
derartiges Ergometer auch im Unterwasserbereich entsprechend 3 betreiben zu können.
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Andererseits dient die räumliche
Trennung auch der zentralen Überwachung
der Anlage.
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Im Falle eines Unterwasserbetriebs
in einem Wasserbecken 33 liegen die elektronischen EDV-Einheiten,
die dem EDV-Rechner 15 zugeordnet
werden, außerhalb
des Wasserspiegels 32.
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Lediglich die Steuerleitung 38,
die der Ansteuerung des ggf. vorgesehenen Servomotors dient, führt in das
Wasserbekken hinein. Alternativ können aber auch Akkus vorgesehen
sein. (4).
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Ergänzend hierzu zeigt 4 eine Weiterbildung der
Erfindung.
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Hier ist am Ergometer oberhalb des
Wasserspiegels ein Gehäuse 46 vorgesehen,
welches ein dem Benutzer zugewandtes Display 47 zeigt.
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Das Display 47 kann bedarfsweise
alle notwendigen Daten eingespielt bekommen, die dem Benutzer die
aktuelle Trainingssituation darstellen.
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Zudem läßt sich das Display als sogenanntes
Touchscreen-Display
ausführen,
so daß auch
unmittelbar vom Benutzer selbst Beeinflussungen am Ergometer vorgenommen
werden können,
die selbstverständlich
keine Manipulation beinhalten und die dann über die Datenverbindung 23 im
EDV-Rechner 15 abspeicherbar sind.
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Da der Servomotor 28 ebenso
gut als Generator betrieben werden kann, empfiehlt es sich, in das oberhalb
des Wasserspiegels befindliche Gehäuse 46 Akkumulatoren
unterzubringen, mit deren Hilfe das Ergometer eine eigene Stromversorgung
besitzt.
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Weiterhin ist gezeigt, daß der Sitz 5 nicht
nur in der Höhe
sondern auch in der Neigung und in Richtung zum Handgriff 6 bzw.
in entgegengesetzte Richtung bewegbar ist.
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Der Handgriff 6 kann zusätzlich über eine
geeignete Klemmverbindung verfügen,
um eine dem Benutzer genehme Neigung einnehmen zu können.
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5 zeigt
ein Display 47, auf welchem der Benutzer schematisch dargestellt
ist.
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Zusätzlich können Daten wie aktuelle Leistung,
Trainingszeit, aufsaldierte Trainingszeit, Trainingserfolge usw.
dargestellt werden.
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Über
eine entsprechende Touchscreen-Auslegung des Displays kann in zulässigem Umfang auch
in den Betriebsablauf des Ergometers eingegriffen werden, sofern
der Benutzer das wünscht/darf.
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Darüber hinaus zeigt 6 eine Weiterbildung, bei
welcher im Standfuß 3 des
Ergometers bedarfsweise ausfahrbare Rollen 48 vorgesehen
sind. Diese Rollen sind in einem Wälzlager drehbar gelagert, welches
in einem Kolben 52 untergebracht ist. Der Kolben 52 läuft in einem
zugeordneten Zylinder 54 in vertikaler Richtung auf und
ab, wobei der oberhalb des Kolbens befindliche Raum über eine
Pumpe 49 und eine Druckleitung 53 bedarfsweise
gefüllt wird.
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Hierzu dient die Pumpe 49,
die über
eine Steuerleitung 51 so angesteuert werden kann, daß über die
Saugleitung 50 der oberhalb des Kolben 52 befindliche
Raum gefüllt
werden kann.
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Um ein derartiges Ergometer außerhalb
eines Wasserbekkens betreiben zu können wird zusätzlich vorgeschlagen,
die Saugleitung 50 mit einem im Gehäuse 2 des Ergometers
untergebrachten Tank zu verbinden.
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Diese Rollenanordnung dient dem Zweck, das
Ergometer bedarfsweise aus seiner Standposition so weit anzuheben,
daß es
auf dem Boden verfahrbar ist, um es hernach wieder abzusenken.
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Ergänzend hierzu zeigt 4 ein Ausführungsbeispiel,
bei welchem die Pedalachse 55 sich stets an dergleichen
Stelle des Rahmens 2 befindet.
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Über
eine Betriebliche Verbindung, z. B. einen Zugmitteltrieb, z. B.
einen Ketten- oder Riemenantrieb wird der Servomotor 28 angetrieben.
Ggf. kann zwischen Antrieb und Abtrieb auch eine Kupplung sitzen.
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Zur Höhenverstellung der Pedale in
der angedeuteten Richtung muß die
Länge der
Tretkurbeln 56a, 56b gemäß 7 verändert
werden.
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Hierzu wird aus einem geeignetem
Tank 67 über
eine Pumpe 68 Flüssigkeit
angesaugt, wobei die angesaugte Flüssigkeit über ein steuerbares Wegeventil 60 in
das Innere der Pedalachse 55 ausgetragen wird.
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Die Pedalachse 55 verfügt über eine
mit den jeweiligen Tretkurbeln 56a bzw. 56b kommunizierende
Bohrung, wobei die Tretkurbeln 56a, 56b ebenfalls
innen hohl sind. Dort sind Stellkolben 61a, 61b geführt, die
ihrerseits mit den Pedalen verbunden sind.
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Die Rückseite der Kolben 61a, 61b kommuniziert über ein
weiteres Kanalsystem mit dem Tank 67, so daß sich insgesamt
ein geschlossenes System ergibt.
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Wird die Pumpe 68 aktiviert,
schaltet das Wegeventil 60 auf Durchgang, so daß die Stellkolben 61a, 61b,
nach außen
bewegt werden.
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Auf ihrer vorauslaufenden Seite schieben
sie über
das geschlossene System die verdrängte Flüssigkeit über das Wegeventil 60 zurück in den
Tank 67.
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Danach wird das Wegeventil 60 in
die mittlere Stellung verfahren, so daß der Betrieb des Ergometers
aufgenommen werden kann.
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Soll die Länge der Tretkurbel 56a, 56b verringert
werden, wird das Wegeventil 60 in die andere Endstellung
verfahren, so daß die
Fließrichtung
der Hydraulikflüssigkeit
umgekehrt wird. Auf diese Weise werden die Stellkolben 61a, 61b in
Richtung zur Zentralachse der Pedalachse 55 verlagert.
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Das erfindungsgemäße Ergometer zeichnet sich
also durch ausgesprochene vielseitige Anwendungsmöglichkeiten
aus.
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Ferner zeigen die Figuren zwar ausschließlich Ergometer,
die eine im wesentlichen aufrechte Sitzposition ermöglichen.
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Gleichwohl soll der Vollständigkeit
halber gesagt sein, daß dies
keine Beschränkung
der Erfindung hierauf ist, sondern daß diese Ausführungsform lediglich
für den
Bereich der Unterwassertherapie aufgrund der Wechseldruckmassage
im Kniebereich erhebliche Vorteile bietet.
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Gegenstand der vorliegenden Anmeldung
ist auch die Tabelle 1, welche die medizinischhen Indikationsgebiete
der Erfindung beispielhaft zeigt und den tabellarische Darstellung
den wesentlichen Vorteile der Erfindung dient.
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Tabelle 1
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I Orthopädisch-chirurgische
Rehabilitation der unteren Extremitäten
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- 1. Vordere Kreuzbandrupturen
- 2. Hintere Kreuzbandrupturen
- 3. Knie-teilprothetik
- 4. Knie-vollprothetik
- 5. Meniskus-Operationen
- 6. Chondropathia patellae
- 7. Kniegelenk-distorsionen
- 8. Muskelfaserrisse des Ober- u. Unterschenkels
- 9. Oberschenkelfrakturen
- 10. Unterschenkelfrakturen
- 11. Sprunggelenkfrakturen
- 12. Achillessehnenrupturen
- 13. Sprunggelenkdistorsionen
- 14. Mittelfußfrakturen
- 15. Sämtliche
Bandlaesionen der unteren Extremitäten
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II Neurologische Erkrankungen
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- 1. Zustand nach Apoplex
- 2. Lähmungszustände
- 3. Multiple Sklerose
- 4. Zustand nach Hirntumor-OP
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III Kardiologische Erkrankun
en
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- 1. Rehabilitation nach Herzinfarkt
- 2. Bluthochdruck
- 3. Hypotonie
- 4. Durchblutungsstörungen
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IV Gefäßchirurgische Erkrankungen
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- 1. Venöse
Erkrankungen (Krampfadern)
- 2. Arterielle Erkrankungen (Durchblutungsstörung)
- 3. Lymphödeme/Lymphdrainage
- 4. Zustand nach Amputationen
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V Rehabilitation
von Verbrennungen
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VI Kraftmessung einzelner
Muskelgruppen
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- 1. Zur Kontrolle bei therapeutischen Bemühungen oder
- 2. Bei Leistungssportlern
- 3. Leistungsmessung
- 4. Leistungszuwachsmessung