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DE1030885B - Pruefschaltung fuer Waehler mit zwei Schaltarmsaetzen - Google Patents

Pruefschaltung fuer Waehler mit zwei Schaltarmsaetzen

Info

Publication number
DE1030885B
DE1030885B DES51980A DES0051980A DE1030885B DE 1030885 B DE1030885 B DE 1030885B DE S51980 A DES51980 A DE S51980A DE S0051980 A DES0051980 A DE S0051980A DE 1030885 B DE1030885 B DE 1030885B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
preferred
test relay
switch arm
test
relay
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES51980A
Other languages
English (en)
Inventor
Ferdinand Schalkhauser
Dipl-Ing Heinz Mertel
Dipl-Ing Rudolf Hannig
Dipl-Ing Ullrich Tanke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES51980A priority Critical patent/DE1030885B/de
Publication of DE1030885B publication Critical patent/DE1030885B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

Das Hauptpatent bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Wähler mit zwei Schaltarmsätzen, die gleichzeitig zwei Leitungen der gleichen Leitungsgruppe prüfen, ob eine dieser Leitungen frei ist. Nach der Schaltungsanordnung des Hauptpatents ist das Prüfrelais eines Schaltarmsatzes gegenüber dem Prüfrelais des anderen Schaltarmsatzes bevorzugt, d. h., sobald das bevorzugte Prüfrelais anspricht, wird durch Öffnen eines Kontaktes dieses Prüfrelais der Prüfstromkreis für das zweite Prüfrelais unterbrochen, so daß dieses nicht mehr ansprechen kann. Zieht jedoch das nicht bevorzugte Prüfrelais an, so trennt dieses den Prüfstromkreis für das bevorzugte Prüfrelais auf. Die Bevorzugung des einen Prüfrelais wirkt sich also nur dann aus, wenn beide Schaltarmsätze gleichzeitig eine freie Leitung vorfinden. In diesem Fall ziehen zunächst beide Prüf relais an, jedoch kann sich nur das bevorzugte Prüfrelais halten, und das nicht bevorzugte fällt wieder ab. Da die Prüfrelais und auch die Schaltarmsätze aus fertigungstechnischen Gesichtspunkten nicht immer gleichartig ausfallen, kann es bei Zusammentreffen der Extremwerte der zugelassenen Toleranzen vorkommen, daß bei Aufprüfen auf zwei freie Leitungen beide Prüfrelais kurzzeitig erregt werden und, da sie sich gegenseitig durch öffnen ihrer Kontakte abschalten, eine Belegung einer freien Leitung unterbleibt, da beide Prüfrelais wieder abfallen. Aufgabe der Erfindung ist es, derartige Fehlbelegungen zu vermeiden. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß außer den normalen Schaltmitteln, die durch ihre Schaltungstechnik die Bevorzugung eines Schaltarmsatzes erreichen, noch zusätzliche Schaltmittel vorgesehen sind, die das Prüfrelais des bevorzugten Schaltarmsatzes auch dann zum Ansprechen bringen, wenn infolge der gegebenen Toleranzen der übrigen Schaltmittel die normalen Schaltmittel das Ansprechen des Prüfrelais des bevorzugten Schaltarmsatzes nicht gewährleisten.
Die Zeichnungen zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung. In Fig. 1 wird durch eine Widerstands-Kondensator-Kombination das Ansprechen des bevorzugten Prüfrelais auch dann gesichert, wenn beide Prüfrelais gleichzeitig anziehen und der Stromkreis für das bevorzugte Prüfrelais aufgetrennt wird. In Fig. 2 wird durch Parallelschaltung eines Gleichrichters parallel zu einer oder beiden Wicklungen des bevorzugten Prüfrelais dieses abfallverzögert, so daß es bis zur Schließung eines eigenen Haltekreises angezogen bleibt. Wie weiter in Fig. 2 gestrichelt gezeichnet ist, kann man durch Parallelschaltung eines Kondensators parallel zu einer Wicklung des nicht bevorzugten Prüfrelais diesem eine kurze Anzugsverzögerung geben, so daß das bevorzugte Prüfrelais in der Zwischenzeit mit Sicherheit anziehen kann. In Fig. 3 wird für beide Prüfrelais eine dritte Wicklung verwendet, die jeweils in dem Prüfstromkreis des anderen Relais so angeordnet ist, daß bei gleichzeitigem Prüfen über beide Prüfschaltung für Wähler
mit zwei Schaltarmsätzen
Zusatz zum Patent 966 990
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Ferdinand Schalkhauser, Dipl.-Ing. Heinz Mertel,
Dipl.-Ing. Rudolf Hannig, München,
und Dipl.-Ing. Ullrich Tanke, Gräfelfing bei München,
sind als Erfinder genannt worden
Schaltarmsätze das Magnetfeld des bevorzugten Prüfrelais durch dessen dritte Wicklung verstärkt und das Magnetfeld des nicht bevorzugten Prüf relais durch dessen dritte Wicklung geschwächt wird, so daß letzteres eine kleine Anzugsverzögerung erhält.
Bei Belegen des in Fig. 1 gezeigten Gruppenwählers - wird über die cl-Ader das Belegungsrelais C erregt. Durch die über die al-Ader übertragenen Stromstöße der Nummernwahl zieht das Stromstoßempfangsrelais A impulsweise an. Beim ersten Stromstoß wird über Kontakt 15a Relais F eingeschaltet.
Nach Beendigung des ersten Impulses fällt Relais A ab, und über den jetzt geschlossenen Kontakt 16« kann Relais D über seine Wicklung I anziehen.
2. +, ..., 16«, 17 t), Dl, -.
Relais V bleibt wegen seiner Abfallverzögerung während einer Stromstoßserie angezogen. Relais D schließt über seinen Kontakt Ud die Stromkreise für die Motorspulen Ml und M2 des Motorwählers, die gleichzeitig erregt werden.
3. +, Ud, 12ml, Ml, —.
4. +, Ud, 12ml, 10a, Uhr, 9v, M2, -.
Beim zweiten Stromstoß spricht Relais A wieder an und öffnet seinen Kontakt 10«. Hierdurch wird die Erregung der Motorspule M2 unterbrochen, so daß der Anker des Motorwählers von der Motorspule Ml ange-
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zogen und in Drehung versetzt wird. Durch eine auf der über Kontakt 7pl stillgesetzt. Die Motorspule AfI wird
Achse des Ankers angebrachte Nockenscheibe werden nach Stromlauf3 erregt, während die Motorspule M2
jetzt abwechslungsweise die Motorkontakte 12ml und in folgendem Stromkreis erregt wird.
13m2 geschlossen. Wenn Kontakt I3m2 geschlossen ist, -,., , y,-, jo^i 7^,1 jyro
wird die Motorspule M2 erregt über ' 5 ' ' > r > > ·
5 + Vli lZm2 M2 — Nach dem nächsten Schritt wird die Motorspule M2
' ' nach Stromlauf 5 erregt und die Motorspule aus Ml in
Nach Beendigung des zweiten Stromstoßes werden bei folgendem Stromkreis. Erreichen der nächsten Hauptraststelle über den dann Ua)_ + Ud ^2 7pl Μχ __ geschlossenen Hauptrastkontakt Uhr beide Motorspulen 10 r
erregt (vgl. Stromlauf 3 und 4), Während der Anzugszeit Durch Schließen des Kontaktes 7^)1 wird die Wick-
des Relais A wird Relais D über seine Wicklung II lung II des Relais D kurzgeschlossen, so daß dieses vergehalten, da Kontakt 16« den Haltestromkreis für zögert abfällt. Das Öffnen des Kontaktes 2Qd des Relais D Wicklung I unterbricht. ' bleibt ohne Bedeutung, da das Prüf relais PHl durch
6 4- 14iZ DII M2 15 Schließen seines Kontaktes 23fihl einen vom Kontakt
' ' ' ' 20 d unabhängigen Haltekreis geschlossen hat (vgl. Stromin diesem Stromkreis erhält die niederohmige Motor- lauf 10). Bei Ansprechen des Prüf relais PHl wird über spule M2 Fehlstrom, da die Wicklung II des Relais D dessen Kontakt lfihl die «1-Ader mit der «2-Ader und hochohmig ist. Bei den folgenden Stromstößen werden über den Kontakt ifihl die δ 1-Ader mit der &2-Ader die Schaltarme des Motorwählers jeweils um eine Dekade 20 verbunden. Durch Öffnen des Kontaktes 5 fihl wird das weitergeschaltet. Nach dem letzten Stromstoß fällt Stromstoßempfangsrelais A von der« 1-Ader abgeschaltet, Relais V verzögert ab und unterbricht durch Öffnen so daß die folgenden Stromstöße von diesem Relais nicht seines Kontaktes 9 ν die gleichzeitige Erregung beider mehr aufgenommen werden können. Motorspulen (vgl. Stromlauf 3 und 4). Da jetzt nur eine Findet jedoch nur der Schaltarmsatz des nicht bevor-Motorspule erregt ist, kann der Motor wieder anlaufen. 25 zugten Prüfrelais P2 eine freie Leitung, so spricht Relais Die Schaltarme des Motorwäblers überstreichen die ange- P2 an (vgl. Stromlauf 8) und unterbricht durch öffnen steuerte Dekade in freier Wahl. seines Kontaktes 21 fi 2 den Prüf Stromkreis (vgl. Strom-Bei Abfall des Relais V wurden über dessen Kontakt lauf 7) für das bevorzugte Prüfrelais Pl. Relais Pl kann 19 ν die Prüf Stromkreise für die beiden Schaltarmsätze dann nicht mehr ansprechen, wenn die Leitung, auf die geschlossen. Der Prüfstromkreis für das bevorzugte Prüf- 30 der diesem Prüfrelais zugeordnete Schaltarmsatz steht, relais Pl verläuft folgendermaßen: frei wird. Relais P2 erregt durch Schließen seines Kon-
7. +, 18c, Viv, 2Od, GrI, 21fi2, Pill, PlI, C2-Arm, taktes25j&2 das Prüfhilfsrelais PiT2.
..., - (VEl). 12. +, 18c, 19z>, 20c?, Gr2, 25fi2, PH2, P2I, 26^1,
Gleichzeitig ist auch der Prüfstromkreis für das nicht 35 ' ""'
bevorzugte Prüfrelais P2 geschlossen. Durch Schließen des Kontaktes 24tfih2 halten sich das
8. +, 18c, 19«, 2Od, Gr2, P2II, P2I, 26^1, c3-Arm, Prüfrelais P2 und das Prüfhilfsrelais PH2 unabhängig
— (VE2) von Kontakt 2Oi? über
^ „' , ., c , ,. >. , · , -+. . . . . 13. +,18c, 19v,2Aph2, PH2, P2I,26pl, c3-Arm, ...,
Treffen beide Schaltarmsatze gleichzeitig auf eine freie 4° _ rykg)
weiterführende Verbindungsleitung, so soll das bevorzugte Prüfrelais Pl in jedem Falle anziehen und durch Bei Ansprechen des Prüf relais P 2 wurde der Motor-Öffnen seines Kontaktes 26fil den PrüfStromkreis für das wähler durch gleichzeitiges Erregen beider Motorspulen nicht bevorzugte Prüfrelais P2 unterbrechen und dieses AfI und M2 stillgesetzt. Die Motorspule Ml wird, wie am Ansprechen hindern. Wie jedoch bereits erwähnt, 45 bereits beschrieben, nach Stromlauf 3 erregt, während die kann bei Zusammentreffen der Extremwerte der durch Motorspule M2 in folgendem Stromkreis erregt wird, fertigungstechnische Gesichtspunkte erforderlichen ToIe- iA , ^, 4, Λ a.~ Λ/Γο
jΓτ- η · j. χ j nil -j τι »r ι · τ>·ι J πο ■"· ~Γ> VtA, iimX, ofii, Ml, —.
ranzen der Fall eintreten, daß beide Prufrelais Pl und P2 r
anziehen und sich gegenseitig abschalten, denn Prüfrelais Ist erst auf dem nächsten Schritt eine freie Leitung vor-Pl unterbricht mit seinem Kontakt 26fil den Prüfstrom- 50 handen, so wird bei Ansprechen des Prufrelais P2 die
kreis für Relais P2, während dieses durch Öffnen seines Motorspule M 2 nach Stromlauf 5 erregt, während die
Kontaktes 21j>2 den Prüfstromkreis für Relais Pl unter- Motorspule M1 in folgendem Stromkreis erregt wird,
bricht. Durch die erfindungsgemäße Anordnung einer ^v , y,^ 13^2 8*2 Ml
Widerstands-Kondensator-Kombination, bestehend aus )■ -r> · > V > >
dem Widerstand WiI und^em Kondensator Ko 1 parallel 55 Relais!) fällt infolge Kurzschluß seiner Wicklung II
zu Kontakt 21^)2 des nicht bevorzugten Prüfrelais, wird ab und schaltet durch Öffnen seines Kontaktes 14i die
nun sichergestellt, daß das bevorzugte Prufrelais Pl in Erregung beider Motorspulen aus.
jedem Falle durchzieht und durch Schließen seines Kon- Nach Ansprechen des Prüfhilfsrelais PH2 wird über
taktes22j!>l sich unabhängig von Kontakt 21^>2 hält, dessen Kontakt 2fih2 die «1-Ader mit der «3-Ader und
9. +, 18c, 19», 2Oi, GrI, 22ρ 1, PHl, Pll, c2-Arm, 6o J** Kontekt6M2 die Öl-Ader mit der b3-Ader ver-
(VEl) bunden. Durch Öffnen des Kontaktes 3^&2 wird das
""' Stromstoßempfangsrelais A von der «1-Ader abgeschaltet.
In diesem Stromkreis spricht Prufrelais PH1 an und Fig. 2 zeigt eine andere Lösung des Erfindungsge-
schließt über Kontakt 23^>M einen von Kontakt 2Od dankens, um das Ansprechen des bevorzugten Prüfrelais
unabhängigen Haltekreis. 65 Pl mit Sicherheit bei gleichzeitigem Prüfen über beide
10. +, 18c, 19z;, 23*A1, PHl, PlI, c2-Arm, ..., - Schaltarmsätze zu gewährleisten. In dieser Figur sind
(YEl) nur die Prüf Stromkreise für das bevorzugte Prufrelais Pl
und das nicht bevorzugte Prufrelais P2 enthalten. Die
Bei Ansprechen des Prüfrelais Pl wurde der Motor- übrigen Schaltungseinzelheiten entsprechen den in Fig. 1 wähler durch Erregen beider Motorspulen M1 und M2 70 gezeigten. Ebenso sind die Schaltvorgänge, die sich bei
der Einstellung des Motorwählers, der anschließenden Freiwahl und der Durchschaltung der Verbindungsleitungen nach erfolgtem Aufprüfen auf eine freie Leitung abspielen, die gleichen, wie sie bereits an Hand von Fig. 1 beschrieben wurden.
Nach dem letzten Stromstoß fällt das während der Stromstoßserie angezogene Relais V verzögert ab und schließt über seinen Kontakt 19t> die Prüfstromkreise für das bevorzugte Prüfrelais Pl und das nicht bevorzugte Prüfrelais P2 (vgl. Stromlauf 7 und 8). Finden beide Schaltarmsätze gleichzeitig eine freie Leitung, so soll auch in diesem Falle das bevorzugte Prüf relais Pl mit Sicherheit anziehen. Dies wird in diesem Ausführungsbeispiel dadurch erreicht, daß parallel zur Wicklung I des bevorzugten Prüfrelais Pl ein Gleichrichter Gr 3 geschaltet ist. Ziehen nämlich beide Prüfrelais gleichzeitig an und trennen durch öffnen ihrer Kontakte 26^1 und 21p2 gegenseitig ihre Prüfstromkreise auf, so wird durch den parallel zur Wicklung I des bevorzugten Prüfrelais P1 liegenden Gleichrichter Gr3 erreicht, daß das Relais Pl eine geringe Abfallverzögerung erhält, so daß der Kontakt 22^)1 mit Sicherheit geschlossen bleibt und das Prüfrelais Pl über diesen Kontakt unabhängig von Kontakt 21^2 gehalten wird (vgl. Stromlauf 9). Statt des Gleichrichters GrZ kann auch, wie gestrichelt angedeutet ist, ein Gleichrichter Gr4 parallel zu den Wicklungen I und II des Prüf relais Pl geschaltet werden. Auch durch diesen Gleichrichter GrA wird erreicht, daß bei gleichzeitigem Prüfen über beide Schaltarmsätze und gleichzeitigem Ansprechen der beiden Prüfrelais Pl und P2 das bevorzugte Prüfrelais P1 eine geringe Abfallverzögerung erhält, so daß sich dieses Relais nach Schließen seines Kontaktes 22^1 unabhängig von Kontakt 21^2 hält.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, statt parallel zu den Wicklungen des bevorzugten Prüf relais Pl einen Gleichrichter Gr3 oder GV4 parallel zu einer oder beiden Wicklungen des nicht bevorzugten Prüfrelais P2 einen Kondensator Ko2 zu schalten. Hierdurch erhält das nicht bevorzugte Prüf relais P2 eine geringe Anzugsverzögerung, so daß das bevorzugte Prüfrelais P1 bei gleichzeitigem Prüfen über beide Schaltarmsätze mit Sicherheit anziehen kann.
Fig. 3 zeigt ebenfalls wie Fig. 2 nur die Prüfstromkreise für das bevorzugte Prüf relais P1 und für das nicht bevorzugte Prüf relais P 2. Die übrigen Schaltungseinzelheiten entsprechen denen in Fig. 1. Bei dieser Lösung ist in den Prüfstromkreis des bevorzugten Prüfrelais Pl die Wicklung III des nicht bevorzugten Prüfrelais P2 eingeschaltet. Wie jedoch aus den Bezeichnungen für Anfang und Ende der Wicklungen zu ersehen ist, wird die Wicklung III des nicht bevorzugten Prüfrelais P2 bei gleichzeitigem Prüfen über beide Schaltarmsätze von dem Prüfstrom in einer anderen Richtung durchflossen wie die Wicklungen I und II des Prüfrelais P2. Hierdurch erhält das nicht bevorzugte Prüf relais P2 eine Anzugsverzögerung. In dem Prüfstromkreis des nicht bevorzugten Prüfrelais P2 ist die Wicklung III des bevorzugten Prüfrelais Pl eingeschaltet. Diese Wicklung III wird bei gleichzeitigem Prüfen über beide Schaltarmsätze, wie aus der Bezeichnung für Anfang und Ende der Wicklung ζ α ersehen ist, von dem Prüfstrom im gleichen Sinn durchflössen wie die Wicklungen I und II. Hierdurch erhält das bevorzugte Prüfrelais Pl eine Anzugsbeschleunigung. Da also der Anzug des bevorzugten Prüfrelais Pl beschleunigt wird und der Anzug des nicht bevorzugten Prüfrelais P2 verzögert wird, ist bei gleichzeitigem Prüfen über beide Schaltarmsätze das sichere Ansprechen des Prüf relais Pl und die sichere Abschaltung des Prüfrelais P2 gewährleistet.
Wird jedoch nur von einem Schaltarmsatz eine freie Leitung vorgefunden, so hat die in den Prüfstromkreis eingeschaltete dritte Wicklung des anderen Prüf relais keinerlei Bedeutung. Eine Beschleunigung oder Verzögerung des aufprüfenden Prüfrelais findet in diesem Falle nicht statt.
Die in den drei Figuren gezeigten Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nicht auf Schaltungsanordnungen mit Motorwählern beschränkt, sondern lassen sich auch bei anderen Wählern vorteilhaft verwenden.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Prüfschaltung für Wähler mit zwei gleichzeitig auf zwei Leitungen der gleichen Leitungsgruppe einstellbaren Schaltarmsätzen, die jeweils mit einem schnell ansprechenden Prüf relais und einem von diesem abhängigen Prüfhilfsrelais versehen sind, von den zwei Schaltarmsätzen ist einer dadurch bevorzugt, daß das Prüfrelais dieses bevorzugten Schaltarmsatzes bei gleichzeitigem Prüfen über beide Schaltarmsätze den Stromkreis für das Prüfrelais des nicht bevorzugten Schaltarmsatzes unterbricht und daß Kontakte des Prüf- oder des Prüfhilfsrelais des nicht bevorzugten Schaltarmsatzes derart in den Stromkreis des Prüfrelais des bevorzugten Schaltarmsatzes angeordnet sind, daß dessen Bevorzugung aufgehoben wird, wenn das Prüfrelais des nicht bevorzugten Schaltarmsatzes eingeschaltet ist, nach Patent 966 990, dadurch gekennzeichnet, daß außer den normalen Schaltmitteln (26^>1, 21^)2), die durch ihre Schaltungstechnik die Bevorzugung eines Schaltarmsatzes erreichen, noch zusätzliche Schaltmittel (WiI, KoI, GrZ, Gri, Ko2; PlIII, P2III) vorgesehen sind, die das Prüfrelais (Pl) des bevorzugten Schaltarmsatzes auch dann zum Ansprechen bringen, wenn infolge der gegebenen Toleranzen der übrigen Schaltmittel die normalen Schaltmittel das Ansprechen des Prüfrelais des bevorzugten Schaltarmsatzes nicht gewährleisten.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Widerstandskondensatorkombination (WiI, Ko 1) parallel zu dem im Stromkreis des Prüfrelais (Pl) des bevorzugten Schaltarmsatzes liegenden Kontakt (21p2) des Prüfrelais (P2) des nicht bevorzugten Schaltarmsatzes liegt und bewirkt, daß das bevorzugte Prüfrelais (Pl) angezogen bleibt, wenn bei gleichzeitigem Prüfen über beide Schaltarmsätze beide Prüfrelais gleichzeitig anziehen.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gleichrichter (GrZ, Gri) parallel zu einer oder zwei Wicklungen des bevorzugten Prüfrelais geschaltet ist, der eine Abfallverzögerung für das bevorzugte Prüfrelais (Pl) bewirkt, damit dieses angezogen bleibt, wenn bei gleichzeitigem Prüfen über beide Schaltarmsätze beide Prüfrelais anziehen und der Kontakt (21 ^> 2) des nicht bevorzugten Prüfrelais (P2) den Stromkreis für das bevorzugte Prüfrelais unterbricht.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Stromkreis des nicht bevorzugten Prüfrelais (P2) eine dritte Wicklung (Pl III) des bevorzugten Prüfrelais und in dem Stromkreis des bevorzugten Prüfrelais (Pl) eine dritte Wicklung (P2III) des nicht bevorzugten Prüfrelais geschaltet sind, die so angeordnet sind, daß bei gleichzeitigem Prüfen über beide Schaltarmsätze die dritte Wicklung (PlIII) des bevorzugten Prüfrelais das von dessen erster und zweiter Wicklung erzeugte Magnetfeld verstärkt, während die dritte Wicklung (P2III) des nicht bevorzugten Prüfrelais das von dessen erster und zweiter Wicklung erzeugte Magnetfeld abschwächt
und das Ansprechen dieses nicht bevorzugten Prüfrelais verzögert.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kondensator (Ko2) parallel zu einer Wicklung des nicht bevorzugten Prüfrelais
geschaltet ist, der eine Anzugsverzögerung des nicht bevorzugten Prüf relais (P 2) erreicht, so daß das bevorzugte Prüfrelais (Pl) bei gleichzeitigem Prüfen über beide Schaltarmsätze während dieser Anzugsverzögerung anziehen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES51980A 1957-01-18 1957-01-18 Pruefschaltung fuer Waehler mit zwei Schaltarmsaetzen Pending DE1030885B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3046983A1 (de) * 1980-12-12 1982-09-09 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Schaltungsanordnung fuer fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen, mit durch wahlinformationen zu ausgangsgruppen steuerbaren gruppenwaehlern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3046983A1 (de) * 1980-12-12 1982-09-09 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Schaltungsanordnung fuer fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen, mit durch wahlinformationen zu ausgangsgruppen steuerbaren gruppenwaehlern

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