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DE10307941A1 - System und Verfahren zum automatischen Entrastern digitaler Abbildungen - Google Patents

System und Verfahren zum automatischen Entrastern digitaler Abbildungen Download PDF

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Publication number
DE10307941A1
DE10307941A1 DE10307941A DE10307941A DE10307941A1 DE 10307941 A1 DE10307941 A1 DE 10307941A1 DE 10307941 A DE10307941 A DE 10307941A DE 10307941 A DE10307941 A DE 10307941A DE 10307941 A1 DE10307941 A1 DE 10307941A1
Authority
DE
Germany
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document
scan
image
digital image
final
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10307941A
Other languages
English (en)
Inventor
Scott C. Fort Collins Baggs
David W. Greeley Boll
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hewlett Packard Development Co LP
Original Assignee
Hewlett Packard Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hewlett Packard Co filed Critical Hewlett Packard Co
Publication of DE10307941A1 publication Critical patent/DE10307941A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N1/00Scanning, transmission or reproduction of documents or the like, e.g. facsimile transmission; Details thereof
    • H04N1/40Picture signal circuits
    • H04N1/40075Descreening, i.e. converting a halftone signal into a corresponding continuous-tone signal; Rescreening, i.e. combined descreening and halftoning

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Facsimile Image Signal Circuits (AREA)
  • Facsimile Scanning Arrangements (AREA)
  • Image Processing (AREA)

Abstract

Ein System und ein Verfahren zum automatischen Entrastern einer digitalen Abbildung ist offenbart. Das Verfahren weist folgende Schritte auf: automatisches Erfassen des Vorhandenseins eines vordefinierten visuellen Artefakts in einer Musterregion einer Abbildung des Dokuments auf, das abgetastet wird, vor einer Endabtastung des Dokuments; Durchführen der Endabtastung des Dokuments, um die digitale Abbildung zu erhalten; und automatisches Entrastern der digitalen Abbildung, um eine digitale Endabbildung des Dokuments ansprechend auf die automatische Erfassung des vordefinierten visuellen Artefakts zu erhalten.

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf das Gebiet der digitalen Bilderzeugung und insbesondere auf ein System und ein Verfahren zum automatischen Entrastern digitaler Abbildungen.
  • Scanner werden immer häufiger verwendet, um unterschiedliche Typen von Dokumenten abzutasten bzw. zu scannen, wie z. B. Papierdokumente, Photographien, Negative, Transparenzfolien und/oder ähnliches. Benutzer derartiger Scanner bzw. Abtastvorrichtungen müssen jedoch verschiedene Abtasteinstellungen eingeben, um eine digitale Abbildung von annehmbarer Qualität zu erhalten. Visuelle Artefakte erscheinen häufig in der digitalen Abbildung, die die Qualität der abgetasteten Abbildung verschlechtern. Moire-Muster sind ein visuelles Artefakt, das üblicherweise als ein Gitter oder ein Raster erscheint, das über die digitale Abbildung gelagert wird, aufgrund des Vorhandenseins eines Halbtons in dem Dokument, das abgetastet wird. Dieses Problem ist in dem Fall gedruckter Dokumente deutlicher, z. B. bei Zeitungsdruck, Magazinen und Büchern, im Vergleich zu anderen Dokumenten, wie z. B. Photographien. Ferner ist dieses Problem oft relativ ausgeprägt in dem Fall digitaler Abbildungen von Nicht-Text-Abschnitten des Dokuments.
  • Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und ein System zum automatischen Verbessern einer digitalen Abbildung eines Dokuments mit verbesserten Charakteristika zu schaffen.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren gemäß Anspruch 1, 14 oder 28 und ein System gemäß Anspruch 21 oder 29 gelöst.
  • Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum automatischen Verbessern einer digitalen Abbildung eines Dokuments offenbart. Das Verfahren weist das automatische Erfassen des Vorhandenseins eines vordefinierten visuellen Artefakts in einer Musterregion einer Abbildung des Dokuments auf, das abgetastet wird, vor einer endgültigen Abtastung des Dokuments, das Durchführen des endgültigen Abtastens des Dokuments, um die digitale Abbildung zu erhalten, und das automatische Entrastern bzw. "Descreenen" der digitalen Abbildung, um eine endgültige digitale Abbildung des Dokuments ansprechend auf das automatische Erfassen eines vordefinierten visuellen Artefakts zu erhalten.
  • Gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird ein System zum automatischen Verbessern einer digitalen Abbildung eines Dokuments offenbart. Das System weist eine Einrichtung zum automatischen Erfassen des Vorhandenseins eines vordefinierten visuellen Artefakts in einer Musterregion einer Abbildung des Dokuments, das abgetastet wird, vor einer endgültigen Abtastung des Dokuments, eine Einrichtung zum Durchführen der endgültigen Abtastung des Dokuments, um die digitale Abbildung zu erhalten, und eine Einrichtung zum automatischen Entrastern der digitalen Abbildung auf, um eine endgültige digitale Abbildung des Dokuments ansprechend auf das automatische Erfassen eines vordefinierten visuellen Artefakts zu erhalten.
  • Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1A und 1B perspektivische Ansichten einer Abbildungserfassungsvorrichtung, die Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung vorteilhaft verwenden kann; und
  • 2 ein Flußdiagramm eines Verfahrens zum automatischen Entrastern einer digitalen Abbildung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
  • Das bevorzugte Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung und dessen Vorteile werden am besten durch Bezugnahme auf die 1 bis 2 der Zeichnungen verständlich, wobei gleiche Bezugszeichen für gleiche und entsprechende Teile der verschiedenen Zeichnungen verwendet werden.
  • Die vorliegende Erfindung wird hierin Bezug nehmend auf eine Abbildungserfassungsvorrichtung beschrieben. Die Erfindung ist diesbezüglich jedoch nicht eingeschränkt, und die Lehren der vorliegenden Erfindung können im Hinblick auf andere Typen von Abbildungserfassungsvorrichtungen verwendet werden, wie z. B. Photokopierer, Faksimilemaschinen, Drucker, digitale Kameras und/oder ähnliches.
  • 1A ist eine perspektivische Ansicht einer Abbildungserfassungsvorrichtung 10 in der Form eines Scanners, wie z. B. eines Flachbettscanners, und 1B ist eine perspektivische Ansicht des Flachbettscanners 10, bei dem die obere Abdeckung 12 entfernt ist. Falls erwünscht, kann die Abbildungserfassungsvorrichtung 10 statt dessen Teil eines Kopierers, einer Multifunktionsvorrichtung, einer Faksimilemaschine oder einer anderen Maschine sein, die eine digitale Abbildung für eine Speicherung, Übertragung oder Weiterverarbeitung herstellt. Die Ausdrücke „Abbildungserfassungsvorrichtung", "Flachbettscanner" und "Scanner" werden hierin austauschbar verwendet. Der Scanner 10 umfaßt eine Platte 14, gegen die ein Objekt plaziert werden kann, das abgetastet werden soll, wie z. B. ein Dokument oder ein anderer Artikel. Der Scanner 10 kann mit einem Computersystem 11 gekoppelt sein, um eine Steuerung und Operation des Scanners 10 zu ermöglichen.
  • Vorzugsweise unterstützt ein Wagen 16, der in dem Scanner 10 angeordnet ist, eine oder mehrere Abtastvorrichtungen oder Teilsysteme, wie z. B. eine Lichtquelle 18, ein internes optisches System (nicht gezeigt) und eine photoempfindliche Vorrichtung (nicht gezeigt). Der Wagen 16 ist in der Lage, sich entlang einer oder mehrerer Stützschienen 22A und 22B zu bewegen. Wenn sich der Wagen 16 entlang der Stützschienen 22A und 22B bewegt, strahlt eine Lichtquelle 18 Licht aus, das durch die Platte 14 geleitet wird und von dem Dokument reflektiert wird, das auf derselben plaziert ist. Das reflektierte Licht wird durch das interne optische System gesammelt und auf die photoempfindliche Vorrichtung gerichtet. Die photoempfindliche Vorrichtung wandelt das reflektierte Licht der Lichtquelle 18 in eines oder mehrere elektrische Signale um.
  • Eine typische Abtastoperation umfaßt zwei separate Abtastungen, eine Vorschau-Abtastung und eine End-Abtastung. Nachdem der Benutzer eine Abtastoperation initiiert, wird durch den Scanner eine Vorschau-Abtastung durchgeführt. Während der Vorschau-Abtastung bewegt sich der Wagen 16 von einer Anfangsposition zu einer Endposition und tastet das Objekt mit einer niedrigen Auflösung ab, um eine digitale Anfangsabbildung zu liefern. Das Abtasten mit niedriger Auflösung ermöglicht, daß die Vorschau-Abtastung schnell durchgeführt wird. Nachdem die Vorschau-Abtastung abgeschlossen ist, kehrt der Wagen 16 zu dessen Anfangsposition in der Nähe eines Endes des Scanners zurück.
  • Nach der Vorschau-Abtastung kann der Benutzer die Werte der verschiedenen Parameter auswählen und setzen, wie z. B. Auflösung des Abtastens, Farbe, Abtastbereich, Belichtung und/oder ähnliches, für die Endabtastung. Der Benutzer macht diese Parameter-Einstellungen und -Setzungen basierend zumindest teilweise darauf, wie die digitale Anfangsabbildung ausgesehen hat, wie sie auf einem Computerbildschirm 13 angezeigt wurde, der kommunikativ mit dem Scanner gekoppelt ist. Die Endabtastung wird dann basierend zumin dest teilweise auf den Parametern durchgeführt, die durch den Benutzer gesetzt wurden. Während der Endabtastung bewegt sich der Wagen 16 wiederum von der Anfangsposition hin zu der Endposition, um das Objekt basierend auf den ausgewählten Parametern abzutasten, z. B. mit der ausgewählten Auflösung, um die digitale Endabbildung zu liefern. Nachdem der Wagen 16 die Endposition erreicht und dadurch die Endabtastung beendet, bewegt sich derselbe wiederum zurück zu der Anfangsposition.
  • Bei bestehenden Systemen kann der Benutzer die digitale Endabbildung visuell inspizieren, sobald die Endabtastung fertiggestellt ist. Der Benutzer kann unerwünschte visuelle Artefakte erfassen, wie z. B. Moire-Muster, die in der digitalen Endabbildung vorliegen. Ein visuelles Artefakt kann andere Defekte oder Unregelmäßigkeiten umfassen, abgesehen von Moire-Mustern, wie z. B. Staub und/oder ähnliches. Das Vorhandensein von Moire-Mustern in der digitalen Endabbildung zeigt an, daß zumindest ein Teil des abgetasteten Objekts einer Halbtongebung unterzogen wurde. Wenn Moire-Muster vorliegen, dann kann der Benutzer manuell ein Entrastern aktivieren und dann das Objekt erneut abtasten, um eine digitale Endabbildung ohne Moire-Muster zu erhalten. Das Entrastern umfaßt das Entfernen oder Reduzieren der Moire-Muster aus der digitalen Abbildung. Bei bestehenden Systemen kann der Benutzer ein Entrastern mittels einer Softwarebenutzerschnittstelle aktivieren, die auf einem Computersystem 11 installiert ist, mit dem der Scanner gekoppelt ist. Somit muß der Benutzer bei bestehenden Systemen das Vorhandensein von Moire-Mustern visuell bestimmen, um die Moire-Muster aus einer digitalen Abbildung zu reduzieren oder zu entfernen, und muß dann den Abtastprozeß nach dem manuellen Aktivieren des Entrasterns durch die Softwarebenutzerschnittstelle wiederholen.
  • Eine Alternative zu dem bestehenden Lösungsansatz wäre es, das Entrastern für alle Abtastungen unabhängig von dem Vorhandensein von Moire-Mustern zu aktivieren. Während diese Alternative nicht erfordern würde, daß der Benutzer visuell das Vorhandensein von Moire-Mustern bestimmt, würde die Abtastzeit erhöht und in manchen Fällen die Qualität der resultierenden Abbildung nachteilhaft beeinflußt werden. Somit würde das Aktivieren eines Entrasterns für alle Abtastungen die Abtastzeit unnötig erhöhen und ferner die Qualität der Abbildungen in Fällen beeinträchtigen, in denen keine Moire-Muster vorliegen.
  • Dementsprechend besteht ein Bedarf nach einem System und einem Verfahren zum automatischen Entrastern von digitalen Abbildungen. Ein System und ein Verfahren zum automatischen Erfassen des Vorhandenseins eines Halbtons in einem Objekt und zum Entrastern ansprechend auf die Erfassung eines Halbtons ist offenbart.
  • 2 ist ein Flußdiagramm eines Verfahrens 30 zum automatischen Entrastern einer digitalen Abbildung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Ein Dokument, das abgetastet werden soll, wie z. B. ein Papierdokument, eine Photographie, ein Negativ, eine Transparenzfolie oder ein anderer Artikel wird auf die Platte 14 des Scanners 10 plaziert. Bei Schritt 32 wird eine Vorschau-Abtastung durchgeführt. Die Vorschau-Abtastung wird vorzugsweise mit einer vorbestimmten niedrigen Auflösung durchgeführt. Die Auflösung der Vorschau-Abtastung kann z. B. auf 75 dpi (Punkte pro Zoll) gesetzt sein. Während der Vorschau-Abtastung wird die digitale Niedrigauflösungsabbildung des Objekts im wesentlichen gleichzeitig auf einem Computerbildschirm 13 angezeigt, der dem Computersystem 11 zugeordnet ist, mit dem der Scanner 10 gekoppelt ist.
  • Bei Schritt 34 wird eine Region des Dokuments als eine Musterregion definiert. Abbildungsdaten, die während der Vorschau-Abtastung erhalten werden, werden vorzugsweise analysiert, um die Positionen von Nicht-Text-Daten in der Abbildung zu bestimmen. Das Vorhandensein von Farbdaten zeigt üblicherweise das Vorhandensein von Nicht-Text-Daten an. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Musterregion definiert, um Bereiche des Dokuments zu umfassen, die Nicht-Text-Daten aufweisen, da wahrscheinlicher ist, daß der Nicht-Text-Bereich einen Halbton aufweist, und es daher wahrscheinlicher ist, daß derselbe Moire-Muster in der digitalen Abbildung aufweist. Die Erfindung ist jedoch nicht darauf beschränkt und falls erwünscht können andere Abschnitte des Objekts als die Musterregion definiert sein. Falls erwünscht, kann die Musterregion mehr als eine nichtzusammenhängende Region des Dokuments umfassen und kann alle Regionen von Nicht-Text-Daten umfassen.
  • Bei Schritt 36 wird eine Erfassungsabtastung auf der Musterregion durchgeführt, um das Vorhandensein eines Halbtons in dem Dokument zu erfassen. Um das Vorhandensein eines Halbtons zu erfassen, wird die Erfassungsabtastung mit einer hohen Auflösung durchgeführt, z. B. 600 dpi. Das Durchführen einer Abtastung mit hoher Auflösung ist zeitaufwendig. Als solches wird die Erfassungsabtastung vorzugsweise nur über die Musterregion durchgeführt. Während der Erfassungsabtastung wird der Wagen 16 von der Anfangsposition hin zu der Endposition bewegt, zum Abtasten der Musterregion. Sobald die Abtastung der Musterregion abgeschlossen ist, kehrt der Wagen 16 zu der Anfangsposition zurück.
  • Obwohl das oben offenbarte Ausführungsbeispiel einen Vorschau-Abtastschritt (Schritt 32) und einen separaten Schritt zum Erfassen eines Halbtons (Schritt 36) umfaßt, ist die Erfindung nicht darauf beschränkt. Bei einem alternativen Ausführungsbeispiel können die Vorschau-Abtastung und die Erfassungsabtastung in demselben Schritt durchgeführt werden. Bei einem derartigen Ausführungsbeispiel werden unterschiedliche Abschnitte des Dokuments mit unterschiedlichen Auflösungen während derselben Abtastoperation abgetastet. Auf die Initiierung der Abtastung hin bewegt sich der Wagen 16 von der Anfangsposition hin zu der Endposition und tastet das Dokument mit einer niedrigen Auflö sung ab. Während des Abtastprozesses, wenn eine Region von Nicht-Text-Daten erfaßt wird, wird das Abtasten mit einer hohen Auflösung durchgeführt. Das Vorhandensein von Farbdaten zeigt vermutlich das Vorhandensein von Nicht-Text-Daten an. Falls erwünscht, kann nur ein Abschnitt der Nicht-Text-Daten mit hoher Auflösung abgetastet werden. Das Abtasten wird zurück zu einer niedrigen Auflösung geschaltet, wenn der gewünschte Abschnitt des Dokuments mit der hohen Auflösung abgetastet wurde. Wenn das gesamte Dokument abgetastet wurde, kehrt der Wagen 16 zu der Anfangsposition zurück.
  • Bei Schritt 38 wird eine Bestimmung darüber durchgeführt, ob ein Halbton in der Musterregion vorliegt. Die Abbildungsdaten, die von der Erfassungsabtastung erhalten werden, werden analysiert, um das Vorhandensein des Halbtons zu bestimmen. Ein Halbton kann durch ein herkömmliches Verfahren für eine Halbtonerfassung erfaßt werden, die aktuell bekannt oder später entwickelt wird. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann eine schnelle Fourier-Transformation an die Abbildungsdaten angewendet werden, die von der Erfassungsabtastung erhalten werden, um die Raumfrequenzkomponenten der Abbildungsdaten zu bestimmen. Es wird ein Vergleich durchgeführt, um zu bestimmen, ob jegliche der bestimmten Frequenzen mit bekannten Halbtonauflösungen übereinstimmen. Üblicherweise erreichen Halbtonfrequenzen von 85 bis 185. Wenn die bestimmten Frequenzen mit bekannten Halbtonauflösungen übereinstimmen, dann kann daraus gefolgert werden, daß ein Halbton vorhanden ist. Wenn kein Halbton vorhanden ist, dann wird der Prozeß beginnend bei Schritt 52 ausgeführt. Wenn ein Halbton vorhanden ist, dann wird der Prozeß beginnend bei Schritt 39 ausgeführt.
  • Bei Schritt 39 wird eine Bestimmung darüber durchgeführt, ob der Benutzer Parameter für die Endabtastung ausgewählt und gesetzt hat. Vor der Endabtastung kann der Benutzer unterschiedliche Parameter auswählen, die beim Durchführen der Endabtastung verwendet werden sollen. Die unterschied lichen Parameter können z. B. durch Verwenden einer graphischen Benutzerschnittstelle einer Software ausgewählt werden, die dem Scanner zugeordnet ist. Einer oder mehrere der nachfolgenden Parameter können durch den Benutzer ausgewählt werden, z. B. Abtastbereich, Auflösung, Belichtungszeit, Art der Abtastung und/oder ähnliches. Wenn der Benutzer keine Parameter für die Endabtastung ausgewählt und gesetzt hat, dann wird der Prozeß beginnend bei Schritt 44 ausgeführt. Wenn der Benutzer zumindest einen Parameter für die Endabtastung ausgewählt und gesetzt hat, dann wird der Prozeß beginnend bei Schritt 40 ausgeführt.
  • Bei Schritt 40 wird eine Bestimmung darüber durchgeführt, ob der Benutzer einen Abtastbereich für die Endabtastung definiert hat. Wenn der Benutzer keinen Abtastbereich für die Endabtastung definiert hat, dann wird der Prozeß beginnend bei Schritt 44 ausgeführt. Wenn der Benutzer einen Abtastbereich für die Endabtastung definiert hat, dann wird der Prozeß beginnend bei Schritt 42 ausgeführt.
  • Bei Schritt 42 wird eine Bestimmung darüber durchgeführt, ob der benutzerdefinierte Abtastbereich und die Musterregion, die bei Schritt 36 verwendet wurden, zumindest teilweise überlappen. Wenn der benutzerdefinierte Abtastbereich und die Musterregion zumindest teilweise überlappen, dann wird der Prozeß beginnend bei Schritt 44 ausgeführt, um eine Entrasterung zu ermöglichen. Wenn der benutzerdefinierte Abtastbereich und die Musterregion nicht überlappen, dann wird vorzugsweise angenommen, daß der benutzerdefinierte Abtastbereich keine Abschnitte mit Moire-Mustern umfaßt. Das Durchführen der Entrasterungsoperation in einem derartigen Fall würde keine bedeutende Auswirkung auf die Abbildungsqualität haben und kann die Abtastzeit unnötig erhöhen. Deshalb kann die Entrasterungsoperation weggelassen werden und der Prozeß wird beginnend bei Schritt 52 ausgeführt.
  • Bei Schritt 44 wird ein automatisches Entrastern für die Endabtastung aktiviert. Bei einem alternativen Ausführungsbeispiel kann falls erwünscht ein automatisches Entrastern ansprechend auf eine Benutzereingabe aktiviert werden. Der Benutzer kann z. B, informiert werden, daß ein Halbton in dem benutzerausgewählten Abtastbereich vorliegt, und der Benutzer kann ermutigt oder aufgefordert werden, dem Erlauben, daß eine automatische Entrasterung abläuft, entweder zuzustimmen oder nicht zuzustimmen.
  • Bei Schritt 46 wird eine Endabtastung des benutzerdefinierten Abtastbereichs mit einer Entrasterungsauflösung durchgeführt, um eine Endabbildung zu erhalten. Die Entrasterungsauflösung ist wahrscheinlich eine höhere Auflösung als eine benutzerausgewählte Auflösung, um später eine abgetastete Endauflösung mit der benutzerausgewählten Auflösung zu erreichen. Somit, wenn der Benutzer eine bestimmte Auflösung für die Endabtastung ausgewählt hat, dann ist die Entrasterungsauflösung vorzugsweise ein vorbestimmtes Mehrfaches der benutzerausgewählten Auflösung oder ein vorbestimmtes Mehrfaches der Frequenz des Halbtons, abhängig davon, was höher ist. Das Mehrfache, das verwendet werden soll, kann von dem Typ des Scanners, der Frequenz des Halbtons und/oder ähnlichem abhängen. Wenn der Benutzer keine Auflösung für die Endabtastung ausgewählt hat, dann ist die Entrasterungsauflösung eine vorbestimmte Auflösung. Die vorbestimmte Auflösung ist vorzugsweise ein Mehrfaches der Frequenz des Halbtons und ist vorzugsweise zweimal so hoch.
  • Bei Schritt 48 werden die Abbildungsdaten der Endabtastung entrastert. Ein herkömmliches Verfahren zum Entrastern, das bereits bekannt ist oder später entwickelt wird, kann zum Entrastern verwendet werden. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird das Entrastern durch ein Tiefpaßfiltern der Abbildungsdaten der Endabtastung durchgeführt, um eine gefilterte Abbildung zu erhalten. Das Tiefpaßfiltern der Abbildungsdaten glättet die Abbildungsdaten so, daß die unerwünschte Auswirkung des Abwärtsabtastens, wie es bei dem nächsten Schritt angewendet wird, reduziert oder vollständig beseitigt wird.
  • Bei Schritt 50 werden die gefilterten Abbildungsdaten abwärts auf die benutzerausgewählte Endabtastauflösung abgetastet, falls vorhanden. Falls der Benutzer keine Auflösung für die Endabtastung ausgewählt hat, werden die gefilterten Abbildungsdaten abwärts auf eine voreingestellte Auflösung abgetastet. Ein herkömmliches Verfahren zum Abwärtsabtasten, das bekannt ist oder später entwickelt wird, kann verwendet werden. Bei Schritt 54 wird die abgetastete Endabbildung angezeigt.
  • Das Verfahren beginnend bei Schritt 52 kann ausgeführt werden, wenn kein Halbton vorhanden ist oder der benutzerdefinierte Endabtastbereich und die Musterregion nicht überlappen. Bei Schritt 52 wird eine Endabtastung des Dokuments mit der benutzerausgewählten Endabtastauflösung durchgeführt, falls vorhanden. Wenn der Benutzer keine Endabtastauflösung ausgewählt hat, dann wird die Endabtastung mit einer voreingestellten Endabtastauflösung durchgeführt, z. B. 300 dpi. Bei Schritt 54 wird die abgetastete Endabbildung angezeigt.
  • Die vorliegende Erfindung kann in Software, Hardware oder einer Kombination aus sowohl Software als auch Hardware implementiert sein. Die Software und/oder Hardware kann auf einer Abbildungserfassungsvorrichtung 10 oder einem Computersystem 11 vorliegen. Falls erwünscht kann ein Teil der Software und/oder Hardware auf einer Abbildungserfassungsvorrichtung 10 und ein Teil der Software und/oder Hardware kann auf dem Computersystem 11 vorliegen.
  • Obwohl das bevorzugte Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wie oben beschrieben einen Vorschau-Abtastschritt (Schritt 32) und einen Schritt zum Definieren der Musterregion (Schritt 34) aufweist, auf der die Erfassungsabtastung (Schritt 36) durchgeführt wird, ist die Erfindung nicht darauf beschränkt. Bei einem alternativen Ausführungsbeispiel kann das Vorhandensein eines Halbtons durch Anwenden der Erfassungsabtastung an einen vordefinierten Bereich des Objekts erfaßt werden. Einer oder mehrere Parameter können z. B. so gesetzt sein, daß die Erfassungsabtastung in der Nähe einer indexmarkierten Ecke der Platte 14 durchgeführt wird. Falls erwünscht, können unterschiedliche Schritte, die hierin erörtert wurden, in einer Reihenfolge und/oder gleichzeitig miteinander durchgeführt werden. Ferner können falls erwünscht einer oder mehrere der oben beschriebenen Schritte optional sein oder kombiniert sein, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
  • Obwohl das bevorzugte Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung oben Bezug nehmend auf das Entfernen von Moire-Mustern beschrieben wurde, ist die Erfindung nicht darauf beschränkt. Die Lehren der vorliegenden Erfindung können für eine Entfernung von anderen Typen von visuellen Artefakten von einer Abbildung verwendet werden, wie z. B. Staub. Die Lehren der vorliegenden Erfindung sind besonders nützlich zum Entfernen visueller Artefakte, die durch Analysieren einer Musterregion erfaßt werden können und/oder deren Entfernung rechentechnisch intensiv ist.

Claims (36)

  1. Verfahren (30) zum automatischen Verbessern einer digitalen Abbildung eines Dokuments, das folgende Schritte aufweist: vor einer Endabtastung (46, 52) des Dokuments, automatisches Erfassen (36) des Vorhandenseins eines vordefinierten visuellen Artefakts in einer Musterregion einer Abbildung des Dokuments, das abgetastet wird; Durchführen der Endabtastung (46, 52) des Dokuments, um die digitale Abbildung zu erhalten; und automatisches Entrastern (48) der digitalen Abbildung, um eine digitale Endabbildung des Dokuments zu erhalten, ansprechend auf die automatische Erfassung des vordefinierten visuellen Artefakts.
  2. Verfahren gemäß Anspruch 1, das ferner das Definieren von zumindest einem Abschnitt der Abbildung des Objekts als eine Musterregion aufweist.
  3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, das ferner das Durchführen einer Vorschau-Abtastung des Dokuments aufweist, um die Musterregion zu bestimmen.
  4. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, das ferner folgende Schritte aufweist: Bestimmen (34) von zumindest einem Nicht-Text-Abschnitt der Abbildung des Dokuments, das abgetastet wird; und Definieren (34) des zumindest einen Nicht-Text-Abschnitts als die Musterregion.
  5. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem das automatische Erfassen (36) des Vorhandenseins des vordefinierten visuellen Artefakts ferner folgende Schritte aufweist: Durchführen einer Vorschau-Abtastung (32) von zumindest einem Abschnitt des Dokuments mit einer ersten Auflösung; Bestimmen (34) von zumindest einem Nicht-Text-Abschnitt des Dokuments; Durchführen einer Erfassungsabtastung (36) von zumindest einem Nicht-Text-Abschnitt mit einer zweiten Auflösung; und Erfassen (36) des Vorhandenseins des vordefinierten visuellen Artefakts in dem zumindest einen Nicht-Text-Abschnitt.
  6. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem das automatische Entrastern (48) der digitalen Abbildung ferner folgende Schritte aufweist: Tiefpaßfiltern (48) der digitalen Abbildung, um gefilterte Abbildungsdaten zu erhalten; und Abwärtsabtasten (50) der gefilterten Abbildungsdaten, um die digitale Endabbildung zu erhalten.
  7. Verfahren gemäß Anspruch 6, bei dem das Abwärtsabtasten (50) der gefilterten Abbildungsdaten das Abwärtsabtasten der gefilterten Abbildungsdaten zu einer benutzerdefinierten Auflösung aufweist, um die digitale Endabbildung zu erhalten.
  8. Verfahren gemäß Anspruch 6 oder 7, bei dem das Abwärtsabtasten (50) der gefilterten Abbildungsdaten das Abwärtsabtasten der gefilterten Abbildungsdaten auf eine voreingestellte Auflösung aufweist, um die digitale Endabbildung zu erhalten.
  9. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem das Durchführen der Endabtastung (46, 52) das Durchführen der Endabtastung eines benutzerdefinierten Abtastbereichs mit einer Entrasterungsauflösung aufweist, um die digitale Abbildung zu erhalten.
  10. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, bei dem das vordefinierte visuelle Artefakt ein Moire-Muster ist.
  11. Verfahren gemäß Anspruch 9 oder 10, bei dem die Entrasterungsauflösung höher ist als eine benutzerdefinierte Endabtastauflösung.
  12. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 9 bis 11, bei dem die Entrasterungsauflösung gleich einer benutzerdefinierten Endabtastauflösung ist.
  13. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 9 bis 12, bei dem die Entrasterungsauflösung ein Mehrfaches einer benutzerdefinierten Endabtastauflösung ist.
  14. Verfahren (30) zum automatischen Verbessern einer digitalen Abbildung eines Dokuments, das folgende Schritte aufweist: Bestimmen (34) von zumindest einem Nicht-Text-Abschnitt einer Abbildung des Dokuments; automatisches Erfassen (36) eines vordefinierten visuellen Artefakts in dem zumindest einen Nicht-Text-Abschnitt vor einer Endabtastung; Durchführen der Endabtastung (46, 52) des Dokuments, um die digitale Abbildung zu erhalten; und automatisches Entrastern (48) der digitalen Abbildung, um eine digitale Endabbildung des Dokuments ansprechend auf das Erfassen des vorbestimmten visuellen Artefakts in dem zumindest einen Nicht-Text-Abschnitt zu erhalten.
  15. Verfahren gemäß Anspruch 14, das ferner das Durchführen einer Erfassungsabtastung des zumindest einen Nicht-Text-Abschnitts mit hoher Auflösung aufweist.
  16. Verfahren gemäß Anspruch 14 oder 15, das ferner das Durchführen einer Vorschau-Abtastung des zumindest einen Nicht-Text-Abschnitts mit hoher Auflösung aufweist.
  17. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 14 bis 16, das ferner folgende Schritte aufweist: Durchführen der Anfangsabtastung mit einer Entrasterungsauflösung, um die digitale Abbildung zu erhalten; Tiefpaßfiltern (48) der digitalen Abbildung, um eine gefilterte Abbildung zu erhalten; und Abwärtsabtasten (50) der gefilterten Abbildung, um die digitale Endabbildung zu erhalten.
  18. Verfahren gemäß Anspruch 17, bei dem die Entrasterungsauflösung eine hohe Auflösung ist.
  19. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 14 bis 18, das ferner das Empfangen einer Eingabe im Hinblick auf einen Abtastbereich für die Endabtastung aufweist.
  20. Verfahren gemäß Anspruch 18, das ferner das Durchführen der Endabtastung ansprechend auf das Überlappen des zumindest einen Nicht-Text-Abschnitts durch den Abtastbereich aufweist.
  21. System (10, 11) zum automatischen Verbessern einer digitalen Abbildung eines Dokuments, das folgende Merkmale aufweist; eine Einrichtung zum automatischen Erfassen des Vorhandenseins eines vordefinierten visuellen Artefakts in einer Musterregion einer Abbildung des Dokuments, das abgetastet wird, vor einer Endabtastung des Dokuments; eine Einrichtung zum Durchführen der Endabtastung des Dokuments, um die digitale Abbildung zu erhalten; und eine Einrichtung zum automatischen Entrastern der digitalen Abbildung, um eine digitale Endabbildung des Dokuments zu erhalten, ansprechend auf die automatische Erfassung des vordefinierten visuellen Artefakts.
  22. System (10, 11) gemäß Anspruch 21, das ferner folgende Merkmale aufweist; eine Einrichtung zum Bestimmen von zumindest einem Nicht-Text-Abschnitt der Abbildung des Dokuments, das abgetastet wird; und eine Einrichtung zum Definieren des zumindest einen Nicht-Text-Abschnitts als die Musterregion.
  23. System (10, 11) gemäß Anspruch 21 oder 22, bei dem die Einrichtung zum automatischen Erfassen des Vorhandenseins des vordefinierten visuellen Artefakts eine Einrichtung zum Durchführen einer Vorschau-Abtastung von zumindest einem Abschnitt des Dokuments mit einer ersten Auflösung aufweist.
  24. System (10, 11) gemäß einem der Ansprüche 21 bis 23, bei dem die Einrichtung zum automatischen Erfassen des Vorhandenseins des vordefinierten visuellen Artefakts folgende Merkmale aufweist: eine Einrichtung zum Bestimmen von zumindest einem Nicht-Text-Abschnitt des Dokuments; eine Einrichtung zum Durchführen einer Erfassungsabtastung des zumindest einen Nicht-Text-Abschnitts mit einer ersten Auflösung; und eine Einrichtung zum Erfassen des Vorhandenseins des vordefinierten visuellen Artefakts in zumindest einem Nicht-Text-Abschnitt.
  25. System gemäß einem der Ansprüche 21 bis 24, bei dem die Einrichtung zum automatischen Entrastern der digitalen Abbildung folgende Merkmale aufweist: eine Einrichtung zum Tiefpaßfiltern der digitalen Abbildung, um gefilterte Abbildungsdaten zu erhalten; und eine Einrichtung zum Abwärtsabtasten der gefilterten Abbildungsdaten, um die digitale Endabbildung zu erhalten.
  26. System gemäß einem der Ansprüche 21 bis 25, bei dem die Einrichtung zum Durchführen der Endabtastung eine Einrichtung zum Durchführen der Endabtastung eines benutzerdefinierten Abtastbereichs mit einer Entrasterungsauflösung aufweist, um die digitale Abbildung zu erhalten.
  27. System gemäß einem der Ansprüche 21 bis 26, bei dem das vordefinierte visuelle Artefakt ein Moire-Muster ist.
  28. Verfahren zum automatischen Verbessern einer digitalen Abbildung eines Dokuments, das folgende Schritte aufweist: automatisches Erfassen des Vorhandenseins eines Halbtons in zumindest einem Abschnitts des Dokuments, das abgetastet wird, vor einer Endabtastung eines Dokuments; Durchführen einer Endabtastung des Dokuments, um die digitale Abbildung zu erhalten; und automatisches Entrastern der digitalen Abbildung, um eine digitale Endabbildung des Dokuments zu erhalten, ansprechend auf die automatische Erfassung eines Halbtons.
  29. System zum automatischen Verbessern einer digitalen Abbildung eines Dokuments, das folgende Merkmale aufweist: eine Abbildungserfassungsvorrichtung (10); und eine Anwendungslogik, die der Abbildungserfassungsvorrichtung (10) wirksam zugeordnet ist und wirksam ist zum: automatischen Erfassen (36) des Vorhandenseins eines vordefinierten visuellen Artefakts in einer Musterregion einer Abbildung des Dokuments, das abgetastet wird, vor einer Endabtastung des Dokuments; Durchführen der Endabtastung (46, 52) des Dokuments, um die digitale Abbildung zu erhalten; und automatisches Entrastern (48) der digitalen Abbildung, um eine digitale Endabbildung des Dokuments zu erhalten, ansprechend auf die automatische Erfassung des vordefinierten visuellen Artefakts.
  30. System gemäß Anspruch 29, bei dem die Anwendungslogik ferner wirksam ist, um zumindest einen Abschnitt der Abbildung des Objekts als eine Musterregion zu definieren.
  31. System gemäß Anspruch 29 oder 30, bei dem die Anwendungslogik ferner wirksam ist, um eine Vorschau-Abtastung des Dokuments durchzuführen, um die Musterregion zu bestimmen.
  32. System gemäß einem der Ansprüche 29 bis 31, bei dem die Anwendungslogik ferner wirksam ist zum: Bestimmen (34) von zumindest einem Nicht-Text-Abschnitt der Abbildung des Dokuments, das abgetastet wird; und Definieren des zumindest einen Nicht-Text-Abschnitts der Musterregion.
  33. System gemäß einem der Ansprüche 29 bis 32, bei dem die Anwendungslogik ferner wirksam ist, um eine Vorschau-Abtastung von zumindest einem Abschnitt des Dokuments mit einer ersten Auflösung durchzuführen.
  34. System gemäß einem der Ansprüche 29 bis 33, bei dem die Anwendungslogik ferner wirksam ist zum: Bestimmen (34) von zumindest einem Nicht-Text-Abschnitt des Dokuments; Durchführen einer Erfassungsabtastung (36) von zumindest einem Nicht-Text-Abschnitt mit einer ersten Auflösung; und Erfassen (36) des Vorhandenseins des vordefinierten visuellen Artefakts in dem zumindest einen Nicht-Text-Abschnitt.
  35. System gemäß einem der Ansprüche 29 bis 34, bei dem die Anwendungslogik ferner wirksam ist zum: Tiefpaßfiltern der digitalen Abbildung, um gefilterte Abbildungsdaten zu erhalten; und Abwärtsabtasten der gefilterten Abbildungsdaten, um die digitale Endabbildung zu erhalten.
  36. System gemäß einem der Ansprüche 29 bis 35, bei dem das vordefinierte visuelle Artefakt ein Moire-Muster ist.
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