DE10307478A1 - Schlauchfassung für Druckschläuche - Google Patents
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Schlauchfassung für Druckschläuche, mit einem Druckträger, vorzugsweise in Form einer Armierung, zwischen einer Schlauchseele innen und einer Außendecke. Eine solche Schlauchfassung besteht aus einer die Außendecke umfassenden Hülse und einem mindestens teilweise in den Druckschlauch eingeführten Nippel, wobei Hülse und Nippel zusammen verpresst ein Schlauchende einschließen. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse an ihrem Innenumfang nach innen gerichtete Zähne besitzt, die formschlüssig in den Druckträger eingreifen.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Schlauchfassung für Druckschläuche nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
- Druckschläuche, insbesondere für Hockdruckanwendungen, werden endseitig auf Nippel aufgezogen und mit einer außenliegenden Hülse auf den Nippel aufgepresst. Für die Verankerung der Hülse im Druckträger des Schlauches, meistens ein Geflecht, wird die Hülse innen mit umlaufenden Rippen versehen. Der Nippel weist eine Gegenkontur auf. Zur Sicherung der Verbindung wird die Hülse so stark verpresst, dass es zu Verformungen des Nippels kommt, insbesondere zu einer Durchmesserverringerung. In Axialrichtung wird die Hülse formschlüssig von dem Nippel gehalten, wobei diese sich in den Druckträger (Verstärkungsgeflecht) eindrückt, so dass ein Abziehen des Schlauches hauptsächlich über diesen Kraftpfad verhindert wird.
- Die deutsche Offenlegungsschrift 23 14 178 beschreibt eine solche Schlauchfassung für Druckschläuche, bei der ein inniger Kontakt zwischen Hülse und Armierung hergestellt wird, dadurch, dass sich beim Aufpressen der Hülse Rippen, die an deren Innenumfang in Umfangsrichtung verlaufen, in die Armierung des Schlauchs einpressen.
- Zur Leckagevermeidung ist im Bereich der Rippen auf dem Nippel und in der Hülse darauf zu achten, dass keine Zerstörungen der Innenschicht des Schlauches auftreten. Dies ist umso schwieriger, je höher die lokalen Verpressdrücke beim Herstellen der Schlauchfassung gewählt werden.
- Deshalb ist es Aufgabe der Erfindung, eine Schlauchfassung für einen Druckschlauch bereitzustellen, bei deren Herstellung die Zerstörung der Schlauchinnenschicht dadurch vermieden wird, dass nur geringe Verpresskräfte notwendig sind.
- Die Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
- Nach der Erfindung besteht eine Schlauchfassung für Druckschläuche, mit einem Druckträger, vorzugsweise in Form einer Armierung, zwischen einer Schlauchseele innen und einer Außendecke, aus einer die Außendecke umfassenden Hülse und einem mindestens teilweise in den Druckschlauch eingeführten Nippel, wobei Hülse und Nippel zusammen verpresst ein Schlauchende einschließen. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse an Ihrem Innenumfang nach innen gerichtete Zähne besitzt, die formschlüssig in den Druckträger eingreifen.
- Das hat den Vorteil, dass eventuell auf den Schlauch wirkenden Abzugskräften eine Reaktionskraft von der Schlauchfassung entgegenwirkt, hervorgerufen durch eine Verankerung der Hülse in dem Druckträger mittels einer Vielzahl von einzelnen mit diesem formschlüssig verzahnten Zähnen. Die Zahnhöhe ist dabei so ausgelegt, dass durch das Verpressen mit geringer Verpresskraft eine formschlüssige Verzahnung mit dem Druckträger entsteht. Die Schlauchinnenschicht bleibt so unversehrt. Auf keinen Fall darf deren Innenseite beim Verpressen durchstoßen werden. Die Verankerung der Zähne erfolgt gleichmäßig und es können, ohne dass hohe Verpresskräfte aufgewendet werden müssen, große Widerstandskräfte gegen Abziehen des Schlauches übertragen werden.
- Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne im wesentlichen dreieckförmige Flanken besitzen und scharfkantig ausgebildet sind, insbesondere mit abgerundeter Spitze. Besonders vorteilhaft ist dabei, wenn die Zähne drei im wesentlichen dreieckförmige Flanken besitzen und eine der Flanken mit Ihrer Flankenfläche in Umfangsrichtung und im wesentlichen ortho gonal zur Hülse gerichtet ist und die Zahnflanke bildet, die dem Schlauchende am nächsten liegt.
- Ein bevorzugtes Verfahren zur Herstellung einer Hülse für eine Schlauchfassung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass am Innenumfang der Hülse axial gerichtete Längsnuten in V-Form erzeugt werden, die mit ebenfalls am Innenumfang in Umfangsrichtung einzubringenden Nuten in Keilform zusammen die Geometrie der Zähne ergeben.
- Ein weiteres bevorzugtes Verfahren zur Herstellung einer Hülse für eine Schlauchfassung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne durch spanlose Formgebungsverfahren erzeugt werden, insbesondere durch eine Kombination von einem Stanzverfahren zum Erzeugen von Schlitzen in Umfangsrichtung in der Hülse und nachfolgendem nach innen gerichteten Prägen der Zähne. Hierbei ist es besonders vorteilhaft, wenn die Zähne gleichzeitig mit dem Verpressvorgang der Hülse auf Druckschlauch und Nippel hergestellt werden.
- Die Zähne können zum Beispiel durch mechanische Bearbeitung der Hülseninnenseite, durch Ausbilden von Längsrippen und anschließendes Ausdrehen von Keilrippen, gebildet werden. Alternativ kann ein Blech mit gestanzten Schlitzen und nachfolgendem Prägen der Zähne zu einer Hülse geformt und axial gesichert in der Verpresshülse aufgenommen werden.
- Zwei bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung und der zugehörigen Zeichnung näher dargestellt. Es zeigen:
-
1 und2 jeweils einen Längs- und einen Querschnitt einer Hülse für eine Schlauchfassung gemäß der Erfindung, mindestens teilweise hergestellt mit spanabhebenden Verfahren und -
3 und4 einen Teilschnitt und eine Teilansicht von Zähnen auf einer Blechplatine, spanlos hergestellt. - Die Erfindung betrifft eine Schlauchfassung für Druckschläuche, wie in der deutschen Offenlegungsschrift 23 14 178 dargestellt. Danach ist ein Druckschlauch aufgebaut aus einem Druckträger, vorzugsweise in Form einer Armierung, der sich zwischen einer Schlauchseele innen und einer Außendecke befindet. Ein Ende eines solchen Druckschlauchs befindet sich zwischen einer die Außendecke umfassenden Hülse und einem mindestens teilweise in den Druckschlauch eingeführten Nippel, wobei Hülse und Nippel zusammen verpresst das Schlauchende einschließen.
- Die
1 bis4 beziehen sich auf einen solchen bekannten Schlauch, der auch zwischen einer Hülse und einem Nippel eingepresst wird, wobei die Erfindung selbst eine neue Hülse und ein Verfahren zu deren Herstellung betrifft. Deshalb wurde auf die Darstellung des Schlauchs und des Nippels verzichtet. - Die
1 und2 zeigen eine Hülse1 , die an Ihrem Innenumfang, nach innen gerichtete Zähne2 besitzt, die formschlüssig in den nicht gezeichneten Druckträger eingreifen. Dadurch wird ein inniger Kontakt zwischen Hülse und Armierung hergestellt. Beim Aufpressen der Hülse1 werden die Zähne2 , die am Innenumfang der Hülse1 in Umfangsrichtung verlaufen, in die Armierung, den Druckträger des Schlauchs eingepresst, was den Schlauch in der Hülse1 verankert. Die Hülse1 ist nach dem Verpressen in dem Druckträger mittels einer Vielzahl von einzelnen mit diesem formschlüssig verzahnten Zähnen2 verankert, ohne dass die Innenseite der Schlauchinnenschicht durchstoßen wird. - Beim Verfahren zur Herstellung der Hülse
1 werden zuerst an deren Innenumfang axial gerichtete Längsnuten3 in V-Form erzeugt, die mit ebenfalls am Innenumfang in Umfangsrichtung einzubringenden Nuten4 in Keilform zusammen die Geometrie der Zähne2 ergeben. - Wie auch die
3 und4 zeigen, besitzen die Zähne2 dreieckförmige Flanken5 und sind scharfkantig, mit abgerundeter Spitze6 ausgebildet. Eine der drei Flanken5 eines Zahns2 ist mit Ihrer Flankenfläche7 in Umfangsrichtung und im wesentlichen orthogonal zur Hülse1 gerichtet und bildet die Zahnflanke5 , die dem nicht gezeichneten Schlauchende am nächsten liegt. - Dabei wurden die Zähne
2 durch spanlose Formgebungsverfahren erzeugt, insbesondere durch eine Kombination von einem Stanzverfahren zum Erzeugen von Schlitzen8 in Umfangsrichtung in der Hülse1 und nachfolgendem nach innen gerichteten Prägen der Zähne2 . Die so spanlos hergestellte Blechplatine9 kann nun zur Hülse1 gebogen werden. Es ist auch möglich, die Zähne2 in einem Folgewerkzeug zu stanzen und zu prägen und danach mit dem Biegen der Hülse1 gleichzeitig deren Verpressung mit Druckschlauch und Nippel herzustellen.
Claims (6)
- Schlauchfassung für Druckschläuche mit einem Druckträger, vorzugsweise in Form einer Armierung, zwischen einer Schlauchseele innen und einer Außendecke, bestehend aus einer die Außendecke umfassenden Hülse (
1 ) und einem mindestens teilweise in den Druckschlauch eingeführten Nippel, wobei Hülse (1 ) und Nippel zusammen verpresst ein Schlauchende einschließen, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (1 ) an Ihrem Innenumfang nach innen gerichtete Zähne (2 ) besitzt, die formschlüssig in den Druckträger eingreifen. - Schlauchfassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (
2 ) im wesentlichen dreieckförmige Flanken (5 ) besitzen, insbesondere mit abgerundeter Spitze (6 ). - Schlauchfassung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (
2 ) drei im wesentlichen dreieckförmige Flanken (5 ) besitzen, insbesondere mit abgerundeter Spitze (6 ), und dass eine der Flanken (5 ) mit Ihrer Flankenfläche (7 ) in Umfangsrichtung und im wesentlichen orthogonal zur Hülse (1 ) gerichtet ist und die Zahnflanke (5 ) bildet, die dem Schlauchende am nächsten liegt. - Verfahren zur Herstellung einer Hülse (
1 ) für eine Schlauchfassung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass am Innenumfang der Hülse (1 ) axial gerichtete Längsnuten (3 ) in V-Form erzeugt werden, die mit ebenfalls am Innenumfang in Umfangsrichtung einzubringenden Nuten (4 ) in Keilform zusammen die Geometrie der Zähne (2 ) ergeben. - Verfahren zur Herstellung einer Hülse (
1 ) für eine Schlauchfassung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (2 ) durch spanlose Formgebungsverfahren erzeugt werden, insbesondere durch eine Kombination von einem Stanzverfahren zum Erzeugen von Schlitzen (8 ) in Umfangsrichtung in der Hülse (1 ) und nachfolgendem nach innen gerichteten Prägen der Zähne (2 ). - Verfahren zur Herstellung einer Schlauchfassung mit einer Hülse (
1 ) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (2 ) gleichzeitig mit dem Verpressvorgang der Hülse (1 ) auf Druckschlauch und Nippel hergestellt werden.
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| DE2003107478 DE10307478A1 (de) | 2003-02-21 | 2003-02-21 | Schlauchfassung für Druckschläuche |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10307478A1 true DE10307478A1 (de) | 2004-09-02 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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- 2003-02-21 DE DE2003107478 patent/DE10307478A1/de not_active Withdrawn
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