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DE10305251A1 - Planiergerät zum Einebnen von Böden - Google Patents

Planiergerät zum Einebnen von Böden Download PDF

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DE10305251A1
DE10305251A1 DE2003105251 DE10305251A DE10305251A1 DE 10305251 A1 DE10305251 A1 DE 10305251A1 DE 2003105251 DE2003105251 DE 2003105251 DE 10305251 A DE10305251 A DE 10305251A DE 10305251 A1 DE10305251 A1 DE 10305251A1
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DE
Germany
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dozer blade
device body
leveling
leveling device
travel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2003105251
Other languages
English (en)
Inventor
Willibald Hergeth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2003105251 priority Critical patent/DE10305251A1/de
Publication of DE10305251A1 publication Critical patent/DE10305251A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C19/00Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
    • E01C19/12Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for distributing granular or liquid materials
    • E01C19/15Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for distributing granular or liquid materials for laying-down uncoated stone or similar materials, or for striking-off or spreading same without compacting, e.g. for crushed rock base courses, sand cushions for paving

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Repair (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Planiergerät (1) zum Einebnen von Böden berandeter Plätze in einem Randbereich wandartiger Berandungen der Plätze mit einem Planierschild (2) und mit einem Handgriff (34) zum Bewegen des Planiergerätes (1) in Fahrrichtung A innerhalb des Randbereichs. Das Planiergerät (1) weist dazu einen kastenförmigen Gerätekörper (4) mit im Wesentlichen dreieckigem Grundriss (5) auf und ein Planierschild (2), das auf einer ersten Seite (6) des Grundrisses (5) in einem Winkel alpha zu einer zweiten Seite (7) des Gerätekörpers (4) angeordnet ist. Die zweite Seite (7) weist mindestens zwei Führungselemente (8, 9) auf, die einen Abstand (d) des Gerätekörpers (4) zu der Berandung definieren. Darüber hinaus kann das Planiergerät (1) ein zweispuriges Fahrwerk aufweisen, das mindestens drei Räder (12, 13, 14) umfasst, wobei zwei Räder (12, 13) der ersten Spur an der zweiten Seite (7) gelagert sind und mindestens ein Rad (14) der zweiten Spur zur Ebene des Planierschildes (2) beabstandet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Planiergerät zum Einebnen von Böden berandeter Plätze in einem Randbereich von Berandungen der Plätze mit einem Planierschild und mit einem Handgriff zum Bewegen des Planiergerätes innerhalb des Randbereichs.
  • Ein derartiges Planiergerät ist als Einebnungsgerät aus der Druckschrift DE 297 17 273 U1 bekannt. Das bekannte Einebnungsgerät weist ein rahmenartiges Gerätegestell mit einer Gestellbreite, die annähernd zumindest dem Anderthalbfachen der Breite des Blattes einer Schaufel entspricht, auf. Dieser rahmenartige Aufbau weist im wesentlichen Vierkantrohre und Flacheisen auf. Ferner weist das Einebnungsgerät auf der Unterseite des Gerätewerks ein Einebnungsschild auf, welches das rahmenartige Gerätewerk trägt. Darüber hinaus sorgt ein Stützlaufrad dafür, dass das Einebnungsschild in senkrechter Lage gehalten wird.
  • Ein derartiges bekanntes Einebnungsgerät hat den Nachteil, eines relativ filigranen Gerätewerks mit einer aufwendigen Anzahl von Verbindungsstellen zwischen unterschiedlichen Vierkantrohren und Flacheisen, so dass beim häufigen Gebrauch des Gerätes die Gefahr besteht, dass die vielfachen Verbindungselemente sich lösen, das Einebnungsschild aus seiner senkrechten Form kippt und im schlimmsten Fall das rahmenartige Gerätewerk beim Gebrauch aufgrund der Lockerung von Verbindungsstellen auseinander fällt. Ein weiterer Nachteil des bekannten Einebnungsgerätes ist, dass nach Gebrauch das Gerät vom Benutzer zu schultern ist, da sonst die einebnende Unterkante des Einebnungsschildes beim Ziehen beziehungsweise Schleifen über normale Beton-, Stein- oder Asphaltböden außerhalb des Einsatzgebietes erheblich beschädigt wird.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Planiergerät zum Einebnen von Böden eines berandeten Platzes anzugeben, das einen kompakten und robusten Aufbau aufweist, das allein durch sein Eigengewicht ein Einebenen eines aufgewühlten Bodens ermöglicht. Darüber hinaus ist es Aufgabe der Erfindung, eine zuverlässige Ausrichtung eines Planierschildes zu gewährleisten. Schließlich ist es Aufgabe der Erfindung, ein Planiergerät anzugeben, das auch außerhalb des Einsatzgebietes bewegt werden kann, ohne dass die Gefahr besteht, dass das Planierschild beschädigt wird.
  • Gelöst wird diese Aufgabe mit den Merkmale der unabhängigen Ansprüche 1 bzw. 2. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
  • Erfindungsgemäß wird ein Planiergerät geschaffen, wobei das Planiergerät ein Planierschild, einen Handgriff und einen kastenförmigen Gerätekörper mit einem im Wesentlichen dreieckigen Grundriss aufweist. Der im Wesentliche dreieckige Grundriss weist eine erste Seite und eine hierzu in einem Winkel α verlaufende zweite Seite auf. Das Planierschild ist längs der ersten Seite angeordnet. An der zweiten Seite sind mindestens zwei bezüglich der Fahrtrichtung nachlaufende Führungselemente vorgesehen. Diese Führungselemente überragen den Gerätekörper in einer Beabstandung zur Ebene der zweiten Seite, um das Planiergerät längs einer Berandung zu führen und zu beabstanden.
  • Ein derartiges Planiergerät mit kastenförmigem Aufbau hat den Vorteil, dass es aus wenigen Komponenten zusammengesetzt ist, ein hohes Eigengewicht aufweist und äußerst stabil aufgebaut ist. Der kompakte Aufbau ermöglicht es, das Planierschild in einer vertikalen und zur Fahrrichtung im Winkel α gehaltenen Position während des Planiervorgangs zu stabilisieren. Der Winkel α zwischen der ersten und der zweiten Seite sorgt als Anstellwinkel gegenüber der Fahrtrichtung ferner dafür, dass der Druck des einzuebnenden Bodens, der auf das Planierschild wirkt, in einen Andruck der Führungselemente gegen die Berandung des Platzes umgesetzt wird, so dass das Planiergerät automatisch von der Berandung des Platzes geführt wird, sobald mit dem Handgriff das Planiergerät in Bewegung versetzt wird. Dabei sorgen gleichzeitig die Führungselemente für die Einhaltung eines Abstands des Gerätekörpers von der Berandung, so dass der kastenförmige Gerätekörper mit dem Planierschild nicht an der Berandung aneckt oder hängen bleibt.
  • Ein weiterer Vorteil des Planiergerätes besteht darin, dass der kastenförmige Gerätekörper ein Eigengewicht aufweist, das gewährleistet, dass das Planierschild den aufgewühlten Boden im Randbereich eines Platzes einebnen kann, ohne Unebenheiten zu hinterlassen. Die Anbringung des Planierschildes auf der ersten Seite des kastenförmigen Gerätekörpers mit im Wesentlichen dreieckigem Grundriss hat ferner den Vorteil, dass der kastenförmige Gerätekörper in Fahrrichtung dem Planierschild nachgeordnet ist, und allein aufgrund seines Gewichtes ein auf das Planierschild beim Ziehen wirkendes Kippmoment um seine einebnende Unterkante kompensiert und eine stabile, nahezu vertikale Ausrichtung des Planierschildes trotz Zugbelastung auf der Oberkante des Planierschildes durch den Handgriff kompensiert.
  • Der kastenförmige Gerätekörper mit dreieckiger Grundfläche kann einstückig ausgeführt sein, so dass das Planiergerät aus lediglich drei Hauptkomponenten zusammenbaubar ist, nämlich dem kastenförmigen Gerätekörper mit dreieckigem Grundriss, dem Planierschild, das auf der ersten Seite des Gerätekörpers angeordnet ist und einem Handgriff, mit welchem der Gerätekörper mit dem Planierschild entlang der Berandung des Platzes gezogen werden kann. Als Hilfskomponenten sind zum Führen an der Berandung zwei Führungselemente auf der zweiten Seite des kastenförmigen Gerätekörpers angeordnet, um einen definierten Mindestabstand zwischen Gerätekörper und Berandung zu definieren. Die Anzahl der Verbindungselemente, wie Schraubverbindungen und ähnlichem, ist bei dem erfindungsgemäßen Planiergerät minimiert, so dass sowohl der Wartungsaufwand als auch der Einstellaufwand und der Aufwand einer Vorprüfung vor jedem Einsatz des Planiergerätes vernachlässigbar gering ist. Entsprechend sind die Wartungsintervalle lang und die Betriebskosten des Gerätes gering. Nach erfolgtem Zusammenbau erübrigt sich jede Nachkontrolle der Funktionsfähigkeit des Planiergerätes aufgrund seiner robusten, kompakten und stabilen Bauweise.
  • In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist das Planiergerät ein zweispuriges Fahrwerk auf, das mindestens drei Räder umfasst, wobei zwei Fahrwerksräder der ersten Spur des Fahrwerks bezüglich der Fahrtrichtung nachlaufend an der zweiten Seite gelagert sind und mindestens ein Fahrwerksrad der zweiten Spur des Fahrwerks zur Ebene des Planierschildes beabstandet ist. Ein derartiges Planiergerät hat den Vorteil, dass es auch außerhalb des Einsatzgebietes fahrbar ist und ohne Beschädigung des Planierschildes auf Beton-, Stein- oder Asphaltböden verfahren werden kann. Die bezüglich der Fahrtrichtung nachlaufenden Fahrwerksräder können auf bereits eingeebnetem Boden abrollen, während das dritte Fahrwerksrad an einem Ausleger, der über die Ebene des Planierschildes hinausragt, auf nicht eingeebnetem Boden abrollt. Da der aufgewühlte Boden im Randbereich eines Platzes zu einer wandartigen Berandung hin üblicherweise ansteigt, berührt das dritte Fahrwerksrad an seinem Ausleger äußerst selten den aufgewühlten Bodenbereich und beeinflusst somit nicht die senkrechte Ausrichtung des Planierschildes beim Einebnen eines aufgewühlten Bodens.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ragt das Planierschild in seiner Längserstreckung über die Länge der ersten Seite des dreieckigen Grundrisses des Planierkörpers beidseitig hinaus. Damit wird gewährleistet, dass der kastenförmige Gerätekörper mit dreieckigem Grundriss nicht zur Einebnung des aufgewühlten Bodens beiträgt, sondern die Breite der Einebnung allein durch die Längserstreckung des Planierschildes bestimmt wird. Dazu kann die Spurbreite f des zweispurigen Fahrwerks kleiner oder gleich bezüglich dem Produkt aus der Länge c des Planierschildes und dem Sinus des Winkels α sein. Damit wird gewährleistet, dass das zweispurige Fahrwerk mit seiner Spurbreite f ebenfalls innerhalb der Einebnungsbreite des Planierschildes liegt und insbesondere keine Fahrspuren des an einem Ausleger angeordneten Fahrwerksrades der zweiten Fahrspur in der eingeebneten Breite des Bodens hinterlässt.
  • Es ist weiterhin vorgesehen, dass der Handgriff über eine Zugstange und ein Montageblech auf dem kastenförmigen Gerätekörper befestigt ist. Eine derartige starre Verbindung zwischen kastenförmigem Gerätekörper und Handgriff hat den Vorteil, dass der Führer mit dem Handgriff die seitliche Ausrichtung des Planiergerätes korrigieren und beeinflussen kann. Außerdem kann der Handgriff mit Zugstange mit Hilfe des Montagebleches kurzfristig montiert und demontiert werden, um damit den Stauraum für das durch Handgriff und Zugstange sperrig wirkende Planiergerät zu vermindern. Die Befestigung des Montagebleches auf dem kastenförmigen Gerätekörper kann durch eine passgenaue Tasche zur Aufnahme des Montagebleches und/oder des Handgriffs mit Zugstange auf dem kastenförmigen Gerätekörpergewährleistet werden oder durch schnell montierbare, lösbare Schraub-, Steck-, Schnapp- und/oder Klemmverbindungen, insbesondere mittels Flügelmuttern, vorgesehen werden.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist es vorgesehen, die Befestigungsposition des Handgriffs mit Zugstange auf dem Gerätekörper näherungsweise auf der halben Länge s/2 des Planierschildes auf der Oberseite des kastenförmigen Gerätekörpers vorzusehen. Das hat den Vorteil, dass der Handgriff mittig zum Planierschild angeordnet ist und eine Führung des Planierschildes erleichtert wird.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist es vorgesehen, den Handgriff mit Zugstange auf näherungsweise halber Spurbreite f/2 des Fahrwerks auf der Oberseite des kastenförmigen Gerätekörpers anzuordnen. Mit dieser Anordnung wird die Einleitung der Zugkraft auf den Gerätekörper und weiter auf das Planierschild auf der Mittellinie des Fahrwerks eingebracht, und somit für eine leichte Führung beim Bewegen des Planiergerätes auch außerhalb des Einsatzgebietes gesichert.
  • Weiterhin kann das Planierschild über Verbindungselemente höhenverstellbar an der ersten Seite des kastenförmigen Gerätekörpers angeordnet sein. Mit Hilfe einfacher Verbindungselemente ist somit eine einmalige Ausrichtung des Planierschildes bezüglich des Gerätekörpers möglich, um eine optimale Wirkung beim Einebnen von aufgewühlten Böden im Randbereich eines Platzes zu erreichen. Dabei wird sich die Höheneinstellung des Planierschildes bezüglich des kastenförmigen Gerätekörpers nach der durch das Aufwühlen und Anhäufen des Bodens des Platzes im Randbereich einer wandförmigen Berandung auftretenden und zur Berandung hin ansteigenden Schräge sowie der Beschaffenheit des Bodens richten. Dazu weist die erste Seite des kastenförmigen Gerätekörpers vertikale Langlöcher auf, mit denen das Planierschild über Verbindungselemente höhenverstellbar ist.
  • Weiterhin kann das Planierschild über Verbindungselemente längsverstellbar sein. Eine derartige Längsverstellung des Planierschildes hat den Vorteil, dass ein beidseitiges Überragen des Planierschildes über die Enden der ersten Seite des Grundrisses hinaus an den durch die Führungselemente definierten Abstand zur Berandung des Platzes angepaßt werden kann. Auch für diese Längsverstellbarkeit wird eine einmalige Anpassung an die Platzverhältnisse ausreichen, um das Planierschild optimal für den Einsatz und für das Einebnen im Randbereich des Platzes einzustellen. Dazu weist das Planierschild mindestens ein horizontales Langloch auf, mit dem das Planierschild über Verbindungselemente längsverstellbar ist. Ein derartiges einzelnes Langloch kann sich über mindestens zwei Positionen von Verbindungselementen erstrecken, so dass optimalerweise anstelle eines langgestreckten Langloches mehrere Langlöcher in der Umgebung der Befestigungselemente in Längsrichtung vorgesehen werden.
  • Die Führungselemente sind vorzugsweise Führungsrollen, die jeweils an den Enden der zweiten Seite angeordnet sind, da sie dort ihre größte Hebelwirkung entfalten. Somit können sie den kastenförmigen Gerätekörper präzise an der Berandung führen. Weiterhin können die Führungsrollen über die Enden der zweiten Seite hinausragen und ihre vertikalen Achsen können bezüglich der Ebene der zweiten Seite einstellbar sein. Dieses hat den Vorteil, dass mit einer einmaligen Justierung die Gegebenheiten einer wandartigen Berandung berücksichtigt werden können, um sicherzustellen, dass das Planierschild nicht an Unebenheiten der Berandung hängen bleibt oder aneckt.
  • Wenn ein zweispuriges Fahrwerk vorgesehen ist, das ein Bewegen des Planiergerätes auch außerhalb des Einsatzgebietes ohne Beschädigung der Planierschaufel ermöglicht, dann sind die Führungselemente über die Enden der zweiten Seite hinausragend angeordnet und zwar mindestens um die Breite der auf der zweiten Seite angeordneten Räder der ersten Spur des Fahrwerks des kastenförmigen Gerätekörpers. Somit ist sichergestellt, dass die auf der zweiten Seite angeordneten Räder nicht an der Berandung des Platzes schleifen, hängen bleiben oder anecken können und die Beweglichkeit der Räder nicht durch die Berandung behindert wird.
  • Die Kastenform des Gerätekörpers kann durch Biegen entsprechender Stahlblechplatten realisiert werden. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der Gerätekörper jedoch drei miteinander geschweißte Stahlplatten auf, nämlich eine Deckplatte, welche den dreieckigen Grundriss aufweist, eine wandartige Platte, welche die zweite Seite bildet und zwei der mindestens drei Fahrwerksräder lagern kann, und schließlich eine Endplatte, welche die dritte Seite des im Wesentlichen dreieckigen Grundrisses und den Abschluss des kastenförmigen Gerätekörpers bezüglich der Fahrtrichtung formt. Eine derartige geschweißte Stahlplattenkonstruktion ist dann erforderlich, wenn die Dicke des Stahlbleches der Stahlplatten ein Mindestmass überschreitet. Auch ist ein Schweißen dann gegeben, wenn das Stahlplattenmaterial für ein Kaltverformen ungeeignet oder zu spröde ist. Durch das Zusammenschweißen eines Gerätekörpers aus drei Platten wird gewährleistet, dass ein kompakter und robuster Gerätekörper eine stabile Halterung des Planierschildes auf seiner ersten Seite gewährleisten kann.
  • Eine Einstellbarkeit einer Achse einer vorderen Führungsrolle als vorderes Führungselement kann dadurch erreicht werden, dass an dem vorderen Ende der zweiten Seite auf dem kastenförmigen Gerätekörper mit dreieckigem Grundriss ein Verlängerungsarm in Fahrtrichtung angeordnet ist. Von diesem Verlängerungsarm kann sich quer zur Fahrtrichtung ein mit einem Langloch versehenes Stellelement erstrecken, welches das vertikale Achselement für die vordere Führungsrolle trägt. Durch das quer zur Fahrtrichtung angeordnete Langloch kann in vorteilhafter Weise der Abstand des Abrollpunktes der vorderen Führungsrolle zum Gerätekörper eingestellt und damit definiert werden. Ein Verlängerungsarm in Fahrtrichtung oder entgegengesetzt der Fahrtrichtung erübrigt sich für ein vertikales Achselement einer in Fahrtrichtung hinteren Führungsrolle als hinteres Führungselement, da im Fall der hinteren Führungsrolle ein Verlängerungsarm in einem stumpfen Winkel zur Fahrtrichtung auf dem Gerätekörper angeordnet werden kann. Somit ist in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die vertikale Achse einer in Fahrtrichtung hinteren Führungsrolle auf einem Verlängerungsarm angeordnet, der sich in einem stumpfen Winkel zur Fahrtrichtung erstreckt und auf der Deckplatte des Gerätekör pers angeordnet ist und mit einem Langloch versehen ist, so dass die hintere Führungsrolle in einem definierten Abstand zur hinteren dritten Seite des Gerätekörpers einstellbar und fixierbar ist.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist es vorgesehen, dass der Ausleger, der über die zweite Seite hinausragt und das mindestens dritte Fahrwerksrad trägt, einen Winkelbeschlag aufweist. Dieser Winkelbeschlag besteht aus einem Tragschenkel mit einem Hohlprofil, dessen Stirnseite eine Halteplatte als zweiten Schenkel aufweist. Diese Halteplatte beziehungsweise dieser zweite Schenkel trägt die horizontale Achse für das dritte Fahrwerksrad. Dieser Ausleger ist derart an dem Gerätekörper fixiert, dass das dritte Fahrwerksrad nicht über den Planierbereich des Planierschildes hinausragt. Dadurch werden eventuelle Spuren des dritten Fahrwerksrades durch das bezüglich der Fahrtrichtung nachgeordnete oder nachgeführte Planierschild eingeebnet, jedoch, wie oben bereits ausgeführt, ist aufgrund der Anhäufung des aufgewühlten Bodens im Randbereich eines Platzes das dritte Fahrwerksrad meistens nicht in einer Abrollposition sondern in einem Schwebezustand und wird erst dann wirksam, wenn das Planiergerät außerhalb des Einsatzbereiches verfahren wird.
  • Es ist weiterhin vorgesehen, dass der im Wesentlichen dreieckige Grundriss ein rechtwinkliges Dreieck aufweist, dessen Hypotenusenseite die erste Seite bildet und dessen Ankathetenseite die zweite Seite aufweist. Auf der Gegenkathete des rechtwinklig dreieckigen Grundrisses kann eine Abschlussplatte des Gerätekörpers als dritte Seite angeordnet sein. Ein rechtwinklig dreieckiger Grundriss hat den Vorteil, dass ein Ausrichten der zweiten Seite, welche die Führungselemente trägt, und eine Ausrichten der dritten Seite bezüglich der Deckplatte des Gerätekörpers beim Zusammenschweißen oder beim Abkanten an einer Abkantbank erleichtert wird.
  • Zusammenfassend ist festzustellen, dass die einzelnen Komponenten des Planiergerätes als Komponenten eines Bausatzes konzipiert sind, der mit wenigen Handgriffen zu einem Planiergerät zusammenbaubar ist, wobei der Bausatz folgende Komponenten aufweisen kann:
    • 1. einen kastenförmigen einstückigen Gerätekörper mit dreieckigem Grundriss und mit Deckplatte, offener erster Seite und geschlossener zweiter Seite und geschlossener dritter Seite, sowie wahlweise mit offener oder geschlossener Unterseite, wobei eine geschlossene Unterseite vorteilhafterweise das Gleiten über einen eingeebneten Boden erleichtern kann;
    • 2. fünf gleichartige Räder, von denen drei Räder die Fahrwerksräder des zweispurigen Fahrwerks bilden und zwei Räder als Führungselemente vorgesehen sind, wobei die Gleichartigkeit der fünf Räder die Kosten senkt;
    • 3. zwei verstellbaren Verlängerungsarme zur Montage und Einstellung der Führungselemente jeweils an den Enden der zweiten Seite, wobei die Führungselemente auch gummielastisch ausgebildet sein können;
    • 4. einen Winkelbeschlag als Ausleger für das dritte Fahrwerksrad, wobei der Ausleger rechtwinklig von der ersten Seite des Gerätekörpers vorspringen kann;
    • 5. ein an der ersten Seite des kastenförmigen Gerätekörpers einstellbar angeordnetes Planierschild, wobei das Planierschild höhen- und längsverschiebbar einstellbar sein kann;
    • 6. einen Handgriff mit Zugstange und Montageblech zur Montage auf der Deckplatte des Planierkörpers, wobei der Handgriff abnehmbar angeordnet sein kann; und
    • 7. diverse Verbindungselemente einschließlich fünf Achselementen für die fünf gleichartigen Räder, wobei die Achselemente Gleit- oder Kugellager für die gleichartigen Räder aufweisen können.
  • Ein derartiger Bausatz hat den Vorteil, dass er kurzfristig zusammengebaut und an dem jeweiligen Einsatzort insbesondere an die Bodenbeschaffenheit und die Schräge des aufgewühlten Bodens im Randbereich eines Platzes angepasst werden kann, wobei der Montage- und Einstellaufwand aufgrund der minimierten Anzahl diverser Verbindungselemente gering ist und die Gefahr eines Auseinanderfallens oder einer Dejustage der eingestellten Positionen aufgrund der Kastenkonstruktion des Gerätekörpers und der minimalen Anzahl von lösbaren Verbindungselementen gering ist.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung erläutert. Es zeigt:
  • 1 eine schematische perspektivische Ansicht eines Planiergerätes einer Ausführungsform der Erfindung,
  • 2 eine schematische Draufsicht auf ein Planiergerät einer weiteren Ausführungsform der Erfindung und
  • 3 eine schematische auseinandergezogene perspektivische Ansicht eines Bausatzes eines Planiergerätes gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung.
  • 1 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht eines Planiergerätes 1 gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. Das Bezugszeichen 2 kennzeichnet ein Planierschild, das mit Hilfe des Planiergerätes 1 zum Einebnen eines aufgewühlten Bodens eines Platzes in einem Randbereich entlang einer wandartigen Berandung des Platzes geführt wird. Das Bezugszeichen 3 kennzeichnet eine Zugstange mit einem Handgriff 34, mit dem das Planiergerät 1 entlang der wandartigen Berandung des Platzes in Fahrtrichtung A gezogen werden kann. Das Bezugszeichen 4 kennzeichnet einen Gerätekörper mit dreieckförmigem Grundriss 5. Dieser kastenförmige Gerätekörper 4 trägt längs seiner ersten Seite 6 das Planierschild 2. Das Bezugszeichen 7 kennzeichnet eine zweite Seite des Gerätekörpers 4, die mit der ersten Seite 6 einen Winkel α bildet. Dieser Winkel α ist gleichzeitig der Anstellwinkel des auf der ersten Seite 6 angeordneten Planierschildes 2 des Gerätekörpers 4 bezüglich der Fahrtrichtung A.
  • Der Anstellwinkel α des Planierschildes 2 ist durch die Dreiecksform des Gerätekörpers 4 vorgegeben und kann zwischen 30 und 60° betragen. Er ist im Wesentlichen abhängig von der Beschaffenheit des aufgewühlten Bodens, der mit Hilfe des Planiergeräts 1 einzuebnen ist. Vorzugsweise ist ein Winkel α von 45° für die in 1 gezeigte Ausführungsform der Erfindung vorgesehen. Durch den Anstellwinkel α des Planierschildes 2 wird beim Einsatz des Planiergerätes 1 das Planierschild 2 in Richtung auf die zweite Seite gegen die wandartige Berandung des Platzes gedrückt. Um das Gleiten des Planierschildes im Randbereich des Platzes zu ermöglichen, ohne dass das Planierschild 2 an der wandartigen Berandung aneckt oder hängenbleibt, sind Führungsrollen als Führungselemente 8 und 9 vorgesehen, die sich um eine vertikale Achse 10 drehen können und somit auf der wandartigen Berandung des Platzes abrollen können. Durch die Führungsrollen wird ein definierter Abstand zwischen der zweiten Seite 7 des Planiergerätes 1 und den Abrollflächen der Führungsrollen eingehalten, der so groß ist, dass das über die zweite Seite 7 herausragende Ende 35 des Planierschildes 2 die wandartige Berandung des Platzes gerade nicht berührt. Zur Führung und Beabstandung des Planiergeräts längs einer Berandung überragen die Führungsrollen den Gerätekörper 4; die Führungsrollen sind hierzu zur Ebene der zweiten Seite 7 beabstandet.
  • Das Bezugszeichen 11 kennzeichnet eine dritte Seite, die gleichzeitig den kastenförmigen Gerätekörper 4 entgegengesetzt zur Fahrtrichtung A abschließt. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung bilden die zweite Seite 7 und die dritte Seite 11 geschlossene Flächen, während die erste Seite 6 des kastenförmigen Gerätekörpers 4 offen ist und lediglich von dem Planierschild 2 teilweise abgedeckt wird. Die Bezugszeichen 12 und 13 kennzeichnen zwei Fahrwerksräder einer ersten Fahrspur eines zweispurigen Fahrwerks, die um horizontale Achsen 19 rotieren und an der zweiten Seite 7 gelagert sind. Das Bezugszeichen 14 kennzeichnet ein Fahrwerksrad, dessen horizontale Achse an einem Ausleger 15, der sich von der ersten Seite aus erstreckt, befestigt ist.
  • Die drei Fahrwerkräder 12, 13 und 14 bilden ein zweispuriges Dreipunkt-Fahrwerk, wobei die Fahrwerksräder 12 und 13 bezüglich der Fahrtrichtung A dem Planierschild 2 nachlaufend angeordnet sind und auf bereits planiertem Bodenbereich abrollen, während das an dem Ausleger 15 angeordnete Fahrwerksrad 14 auf aufgewühltem Boden abrollt. Das Fahrwerksrad 14 ist über ein nicht weiter dargestelltes Langloch gegenüber dem Gerätekörper 4 höhenverstellbar. Weiter hat das zweispurige Fahrwerk mit den Fahrwerksrädern 12, 13 und 14 die Aufgabe, ein Bewegen des Planiergerätes 1 außerhalb des Einsatzbereiches, beispielsweise auf Beton-, Stein- oder Asphaltböden zu ermöglichen, ohne dass das Planierschild 2 an seiner einebnenden Unterkante beschädigt wird. Das Planierschild 2 wird somit in seiner vertikalen Arbeitsposition im wesentlichen durch das Gewicht des kastenförmigen Gerätekörpers 4 gehalten, wobei die Führung am Handgriff 34 über die Zugstange 3 die Ausrichtung des Planierschildes 2 unterstützen kann.
  • Das Bezugszeichen 16 kennzeichnet ein Montageblech, an das die Zugstange 3 in dieser Ausführungsform der Erfindung angeschweißt ist, wobei das Montageblech 16 selbst auf der Oberseite 17 des Gerätekörpers 4 mit Hilfe von drei Schraubverbindungen 36, 37 und 38 fixiert ist. Dazu können in einer Deckplatte 22 des kastenförmigen Gerätekörpers 4 Gewindebohrungen vorgesehen sein, so dass mit Hilfe von lediglich drei Schrauben 36, 37 und 38 eine Schnellmontage des Handgriffes 34 mit der Zugstange 3 über die Montageplatte 16 an der Oberseite 17 des Gerätekörpers 4 möglich ist. Es können auch 3 nicht gezeigte Gewindebolzen aus der Oberseite 17 zur Aufnahme des Montagebleches 16 herausragen, welches dann mit 3 Flügelmuttern in Schnellmontage angebracht wird. Für eine Schnellmontage des Handgriffs 34 mit Zugstange 3 auf der Oberseite 17 des Gerätekörpers 4 können auch nicht gezeigte Schnapp-, Klemm oder Steckverbindungen vorgesehen sein.
  • Der Ausleger 15 ist im Bereich der Montageplatte 16 auf der Unterseite der Deckplatte 22 des Gerätekörpers 4 angebracht und ragt über die Ebene des Planierschildes 2 hinaus. Der Ausleger 15 ist als Winkelbeschlag 28 ausgebildet und weist einen Tragschenkel 29 aus einem Hohlprofil auf, der an seiner Stirnseite 30 eine Halteplatte 31 als zweiten Schenkel 32 des Winkelbeschlages 28 trägt. Die Halteplatte 31 ist in dieser Ausführungsform der Erfindung an der Stirnseite 30 des Tragschenkels 29 angeschweißt. Die Halteplatte 31 hält und fixiert die horizontale Achse des dritten Fahrwerksrades 14 in Position. Das Planiergerät 1 dieser Ausführungsform der Erfindung ist kompakt und äußerst robust aufgebaut, so dass es auch den härtesten Einsatzbedingungen ausgesetzt werden kann, ohne dass sich die wenigen erforderlichen Verbindungselemente zwischen dem kastenförmigen Gerätekörper 4, dem Planierschild 2, dem Handgriff 34, den Führungselemente 8 und 9 sowie den Fahrwerksrädern 12, 13 und 14 während des Einsatzes lösen oder verstellen können.
  • 2 zeigt eine schematische Draufsicht auf ein Planiergerät 1 einer weiteren Ausführungsform der Erfindung. Komponenten mit gleichen Funktionen wie in 1 werden mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet und nicht extra erörtert.
  • Während in der ersten Ausführungsform der Erfindung die Führungselemente 8 und 9 als Führungsrollen um fest vorgegebene Positionen ihrer vertikalen Achsen 10 abrollen können, ist in dieser zweiten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, dass die vertikalen Achsen 10 der Führungsrollen einstellbar sind. Hierzu sind die vertikalen Achsen 10 in Bezug auf die zweite Seite 7 derart einstellbar sind, dass die Führungselemente 8, 9 über die Enden 20, 21 der zweiten Seite 7 hinausragen.
  • Darüber hinaus ist in dieser zweiten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, den sperrigen Handgriff 34 mit der sperrigen Zugstange 3 abnehmbar von dem Gerätekörper 4 zu gestalten, um raumsparend das Planiergerät 1 verstauen zu können. Außerdem zeigt die schematische Draufsicht der 2 auf ein Planiergerät 1 der zweiten Ausführungsform der Erfindung die unterschiedlichen Längen der drei Seiten 6, 7 und 11 des kastenförmigen Gerätekörpers 4 mit dreieckigem Grundriss 5 in Form eines rechtwinkligen Dreiecks.
  • Das Bezugszeichen c kennzeichnet die Länge einer Hypotenusenseite des rechtwinkligen Dreiecks als erste Seite 6, das Bezugszeichen b kennzeichnet die Länge einer Ankathetenseite als zweite Seite 7 und das Bezugszeichen a kennzeichnet die Länge einer Gegenkathetenseite als dritte Seite 11 eines rechtwinkligen dreieckigen Grundrisses 5. Das Bezugszeichen s kennzeichnet die Länge des Planierschildes 2 und das Bezugszeichen f kennzeichnet die Spurweite des zweispurigen Fahrwerks, das die Fahrwerksräder 12, 13 und 14 aufweist. Der Krafteinwirkungspunkt 39 des Handgriffs 34 auf dem Gerätekörper 4 ist so gewählt, dass er etwa auf der halben Spurweite f/2 liegt und annähernd mit der halben Länge s/2 des Planierschildes 2 zusammenfällt. Der Ausleger 15 ist auf der Mitte der Hypotenusenseite bei c/2 angeordnet und ragt annähernd rechtwinklig zur Hypotenusenseite 6 über diese hinaus. Damit wird ein Kippmoment, das durch Druck auf den Handgriff 34 beim Ziehen der Zugstange 3 in Fahrtrichtung A auftreten kann, aufgefangen, da durch die rechtwinklige Anordnung zur Hypotenusenseite 6 das dritte Fahrwerksrad 14 dem Krafteinwirkungspunkt 39 in Fahrtrichtung vorgelagert ist.
  • Die Spurweite f des zweispurigen Fahrwerks ist so gewählt, dass sie kleiner ist als das Produkt aus der Länge s des Planierschildes 2 und dem Sinus des Anstellwinkels α. des Planierschildes. Der Winkel α ist in dieser Ausführungsform der Erfindung kleiner als 45° und liegt hier bei etwa 30°. Ein derart spitzer Winkel α wird dann gewählt, wenn mit einem relativ festen Boden zu rechnen ist. Je lockerer der Boden ist, umso größer kann der Winkel α des kastenförmigen Gerätekörpers 4 ausgebildet sein, so daß auch Planiergeräte 1 mit einem Anstellwinkel α des Planierschildes 2 bis zu 60° in bezug auf die Fahrtrichtung A vorgesehen sind. Das Montageblech 16 weist in dieser Ausführungsform der Erfindung am Krafteinwirkungspunkt 39 einen Rohransatz 40 auf, in den der Handgriff 34 mit seiner Zugstange 3 steckbar ist. Durch Einsetzen eines gesicherten Sperrbolzens 41 kann die Zugstange 3 in dem Rohransatz 40 in Schnellmontage fixiert werden, und das Planiergerät 1 durch Demontage des Handgriffs 34 mit Zugstange 3 raumsparend verstaut werden.
  • Ein vorderes Führungsrad ist mit seiner vertikalen Achse 10 verstellbar, so dass der Abstand d zwischen der Ankathetenseite als zweite Seite 7 des Gerätekörpers 4 und der Abrollfläche 42 der Führungsrollen eingestellt werden kann. Dazu ist im Bereich des vorderen Endes 21 der Ankathetenseite ein Verlängerungsarm 23 in Fahrtrichtung A angeordnet, der ein Verstellelement 25 quer zur Fahrtrichtung A trägt. Dieses Verstellelement 25 weist ein Langloch 24 auf, das quer zur Fahrtrichtung A ausgerichtet ist und somit ein Einstellen und Verstellen der vertikalen Achse 10 der vorderen Führungsrolle ermöglicht. Der Abstand d wird so eingestellt, dass das in Fahrtrichtung A über die Länge c der Hypotenusenseite als erste Seite 6 herausragende Ende 35 des Planierschildes 2 noch innerhalb des Abstandes d liegt. Gleichzeitig wird der Abstand d so eingestellt, dass mindestens die Breite k der Fahrwerksräder 12 und 13 auf der Ankathetenseite nicht unterschritten wird.
  • Während die vordere Führungsrolle von einem Verlängerungsarm 23 getragen wird, der in Fahrtrichtung A angeordnet ist, wird eine hintere Führungsrolle von einem Verlängerungsarm 26 getragen, der zur Fahrtrichtung A in einem stumpfen Winkel γ angeordnet ist. Dieses ist möglich, da das hintere Ende des kastenförmigen Gerätekörpers 4 in dieser zweiten Ausführungsform eine rechtwinklige Deckplatte 22 aufweist, während das vordere Ende der Deckplatte 22 einen spitzen Winkel α hat, der die Anordnungsmöglichkeiten eines Verlängerungsarmes für die vordere Führungsrolle einschränkt. Der hintere Verlängerungsarm 26 weist ein Langloch 27 auf, so dass die Position der vertikalen Achse 10 der hinteren Führungsrolle einstellbar ist. Die Einstellungen von vorderer Führungsrolle und hinterer Führungsrolle werden so aufeinander abgestimmt, dass ihre Rollflächen 42 den gleichen Abstand d von der Ankathetenseite aufweisen. Damit wird eine Parallelführung der Ankathetenseite 7 mit ihren beiden Fahrwerkrädern 12 und 13 im Verhältnis zur wandartigen Berandung des Platzes erreicht.
  • Durch den Druck des einzuebnenden Bodens auf die Unterkante des Planierschildes 2 beim Bewegen des Planiergerätes 1 in Fahrtrichtung A werden die Führungsrollen quer zur Fahrtrichtung gegen die wandartige Berandung des Platzes gepresst, so dass beim Ziehen an dem Handgriff 34 das Planiergerät 1 über die Führungsrollen entlang der wandartigen Berandung im Randbereich des Platzes automatisch geführt wird, ohne dass Lenkbewegungen an dem Haltegriff 34 erforderlich werden. Ein einmal eingestellter und definierter Abstand d der Ankathetenseite gegenüber der wandartigen Berandung kann für ein und denselben Platz beibehalten werden und muss nicht ständig angepasst werden was den rationellen Einsatz des Planiergerätes 1 insbesondere für Reithallen und Reitturnierplätze fördert. Jedoch lassen sich auch eingefasste Sandplätze auf Kinderspielplätzen, sandige Wanderwege und Garten-, Park- oder Plantagenwege mit dem Planiergerät pflegen.
  • Die 3 zeigt eine schematische, auseinandergezogene, perspektivische Ansicht eines Bausatzes 33 eines Planiergerätes 1 gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung. Komponenten mit gleichen Funktionen wie in den vorhergehenden Figuren werden mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet und nicht extra erörtert.
  • Bei dieser Ausführungsform der Erfindung nach 3 wird ein Langloch 18 in Längsrichtung des Planierschildes 2 sichtbar. Mit Hilfe dieses horizontalen Langloches 18 kann das Planierschild 2 an der offenen ersten Seite 6 des Gerätekörpers 4 in Längsrichtung eingestellt und befestigt werden. Gleichzeitig weist die erste Seite 6 des kastenförmigen Gerätekörpers 4 vertikale, hier nicht sichtbare Langlöcher auf, so dass es möglich ist, das Planierschild 2 in seiner Höhe zu justieren beziehungsweise einzustellen. Eine für einen bestimmten Boden und für ein bestimmtes Einsatzgebiet vorgenommene Einstellung des Planierschildes 2 braucht nicht mehr geändert zu werden, so dass nach Zusammenbau des Bausatzes 33 das Planiergerät 1 nicht mehr zu ändern ist. Lediglich die Höhe des Handgriffs 34 kann über mehrere Einstellpositionen des Rohransatzes 40 der Größe des planierenden Personals angepasst werden. Darüber hinaus hat der mit Einstellpositionen versehene Rohransatz 40 den Vorteil, dass die sperrige Zugstange 3 mit Handgriff 34 beim Verstauen des Planiergerätes 1 mit wenigen Handgriffen entfernt werden kann, so dass das Planiergerät 1 auf engstem Raum verstaubar ist.
  • In der Halteplatte 31 des Auslegers 15 sind mehrere Bohrungen 43 bei dieser Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, um eine optimale Fahrwerkshöhe einmalig einstellen zu können und sie der Höhenverstellung des Planierschildes 2 anzupassen. Auch auf der zweiten Seite 7 können mehrere Bohrungen 43 für die horizontalen Achsen der Fahrwerksräder 12 und 13 vorgesehen sein, um unterschiedliche Positionen für das Anbringen der Fahrwerksräder 12 und 13 vorzusehen. Aufgrund der geringen Anzahl von Einzelkomponenten, die für den Bausatz 33 vorgesehen sind, ist eine übersichtliche und schnelle Montage des Planiergerätes 1 gemäß der Ausführungsform nach 3 möglich. Die Führungselemente 8 und 9 in Form von Führungsrollen und die Fahrwerksräder 12, 13 und 14 können identische Abmessungen und identische Bauart aufweisen, um den Bausatz zu vereinfachen und zu verbilligen. Somit weist der Bausatz im wesentlichen die folgenden Komponenten auf:
    • 1. einen kastenförmigen einstückigen Gerätekörper 4 mit Deckplatte 22 und dreieckförmigem Grundriss 5 mit einer offenen ersten Seite 6 und einer zweiten geschlossenen Seite 7 und einer dritten geschlossenen Seite 11,
    • 2. fünf gleichartige Räder, von denen drei Räder 12, 13 und 14 die Fahrwerksräder bilden und zwei Räder als Führungselemente 8 und 9 vorgesehen sind,
    • 3. zwei verstellbare Verlängerungsarme 23 und 26 zur Montage und Einstellung der Führungselemente 8 und 9 an den Enden 20 und 21 der zweiten Seite 7,
    • 4. einen Winkelbeschlag 28 als Ausleger 15 für das dritte Fahrwerksrad 14,
    • 5. ein an der ersten Seite 6 des kastenförmigen Gerätekörpers 4 einstellbar angeordnetes Planierschild 2,
    • 6. einen Handgriff 34 mit Zugstange 3 und mit Montageblech 16 zur Montage auf der Deckplatte 22 des Gerätekörpers 4, und
    • 7. diverse Verbindungselemente einschließlich der fünf Achselemente für die fünf gleichartigen Räder.
  • 1
    Planiergerät
    2
    Planierschild
    3
    Zugstange
    4
    Gerätekörper
    5
    dreieckiger Grundriss
    6
    erste Seite
    7
    zweite Seite
    8, 9
    Führungselemente
    10
    vertikale Achse
    11
    dritte Seite
    12, 13
    Räder der ersten Spur des Fahrwerks
    14
    Rad der zweiten Spur des Fahrwerks
    15
    Ausleger
    16
    Montageblech
    17
    Oberseite des Gerätekörpers
    18
    horizontale Langlöcher
    19
    horizontale Achsen der Fahrwerksräder
    20, 21
    Enden der zweiten Seite
    22
    Deckplatte
    23
    Verlängerungsarm
    24
    Langloch quer zur Fahrtrichtung
    25
    Stellelement
    26
    Verlängerungsarm
    27
    Langloch
    28
    Winkelbeschlag
    29
    Trageschenkel mit Hohlprofil
    30
    Stirnseite des Trageschenkels
    31
    Halteplatte
    32
    zweiter Schenkel
    33
    Bausatz
    34
    Handgriff
    35
    herausragendes Ende des Planierschildes
    36, 37; 38
    Schraubverbindungen zur Fixierung der Montageplatte
    39
    Krafteinwirkungspunkt des Handgriffs
    40
    Rohransatz zur Aufnahme des Handgriffs
    41
    Sperrbolzen zur Arretierung des Handgriffs
    42
    Abrollflächen der Führungselemente
    43
    Bohrungen für horizontale Achsen der Fahrwerksräder
    A
    Fahrrichtung
    a
    Länge der dritten Seite
    b
    Länge der zweiten Seite
    c
    Länge der ersten Seite
    d
    Abstand des Gerätekörpers von einer wandartigen Berandung
    f
    Spurweite
    k
    Breite der Fahrwerksräder
    α
    Winkel zwischen Fahrtrichtung und erster Seite beziehungsweise
    Planierschildebene
    γ
    stumpfer Winkel zwischen Fahrtrichtung und hinterem Verlängerungs
    arm

Claims (12)

  1. Planiergerät zum Einebnen von Böden berandeter Plätze mit – einem Planierschild (2), – einem Handgriff (34) zum Bewegen des Planiergeräts in Fahrrichtung (A) und – einem kastenförmigen Gerätekörper(4) mit im Wesentlichen dreieckigem Grundriss (5), – der eine erste Seite (6) und eine hierzu im spitzen Winkel α verlaufende zweite Seite (7) aufweist, wobei – an der ersten Seite (6) das Planierschild (2) angeordnet ist, und – an der zweiten Seite (7) sind zur Führung und Beabstandung des Planiergeräts längs einer Berandung mindestens zwei bezüglich der Fahrrichtung (A) nachlaufende Führungselemente (8, 9) vorgesehen.
  2. Planiergerät zum Einebnen von Böden berandeter Plätze mit – einem Planierschild (2), – einem Handgriff (34) zum Bewegen des Planiergeräts in Fahrrichtung (A), – einem zweispurigen Fahrwerk zur Führung des Planiergeräts in Fahrrichtung (A) und – einem dreieckförmigen Grundriss (5), der eine erste Seite (6) und eine hierzu im spitzen Winkel α verlaufende zweite Seite (7) aufweist, wobei – an der ersten Seite (6) das Planierschild (2) angeordnet ist, – an der zweiten Seite (7) sind zur Führung und Beabstandung des Planiergeräts längs einer Berandung mindestens zwei bezüglich der Fahrrichtung (A) nachlaufende Führungselemente (8, 9) vorgesehen und – die Räder (12, 13) der ersten Spur des Fahrwerks bezüglich der Fahrrichtung (A) nachlaufend an der zweiten Seite (7) gelagert sind – und zumindest ein Rad (14) der zweiten Spur, zur Ebene des Planierschilds (2) beabstandet ist.
  3. Planiergerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Planierschild (2) in seiner Längserstreckung über die Länge (c) der ersten Seite (6) des im Wesentlichen dreieckigen Grundrisses (5) des Gerätekörpers (4) beidseitig hinausragt.
  4. Planiergerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spurweite f des zweispurigen Fahrwerks kleiner oder gleich ist gegenüber dem Produkt aus der Länge s des Planierschildes (2) und dem Sinus des Winkels α.
  5. Planiergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff (34) eine Zugstange (3) aufweist, die auf dem Gerätekörper (4) befestigt ist.
  6. Planiergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff (34) auf näherungsweise einer halben Länge s/2 des Planierschildes (2) auf der Oberseite des Gerätekörpers (4) angeordnet ist.
  7. Planiergerät nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff (34) auf näherungsweise halber Spurweite f/2 des Fahrwerks auf der Oberseite (17) des Gerätekörpers (4) angeordnet ist.
  8. Planiergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Planierschild (2) an der erste Seite (6) des Gerätekörpers (4) höhen- und/oder längsverstellbar angebracht ist.
  9. Planiergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungselemente (8, 9) als Führungsrollen ausgebildet sind.
  10. Planiergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungselemente (8, 9) mindestens um die Breite (k) der auf der zweiten Seite (7) angeordneten Räder (12, 13) des Fahrwerks des Gerätekörpers (4) über die Enden (20, 21) der zweiten Seite (7) hinausragen.
  11. Planiergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gerätekörper(4) drei miteinander verbundene Platten auf weist, nämlich eine Deckplatte (22), welche den dreieckigen Grundriss (5) aufweist, eine wandartige Platte, welche die zweite Seite (7) bildet, und eine Endplatte, welche eine dritte Seite (11) des im Wesentlichen dreieckigen Grundrisses (5) bildet und einen Abschluss für den kastenförmigen Gerätekörper (4) in Bezug auf die Fahrtrichtung (A) bildet.
  12. Planiergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der im Wesentlichen dreieckige Grundriss (5) rechtwinklig ist, wobei dessen Hypotenusenseite die erste Seite (6) und dessen Ankathetenseite die zweite Seite (7) bildet.
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