DE1030523B - Stempelkopf von Spritzgestellen mit seitlich herausstreckbaren Dornen u. dgl. - Google Patents
Stempelkopf von Spritzgestellen mit seitlich herausstreckbaren Dornen u. dgl.Info
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- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61M—DEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
- A61M5/00—Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
- A61M5/178—Syringes
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- A61M5/315—Pistons; Piston-rods; Guiding, blocking or restricting the movement of the rod or piston; Appliances on the rod for facilitating dosing ; Dosing mechanisms
- A61M5/31511—Piston or piston-rod constructions, e.g. connection of piston with piston-rod
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Description
- Stempelkopf von Spritzgestellen mit seitlich herausstreckbaren Dornen u. dgl.
- Zusatz zum Patent 835 780 In der Patentschrift 835 780 wird unter anderem ein Spritzgestell für Zylinderampullen zum unmittelharzen Injizieren beschrieben, das dadurch gekennzeichnet ist, daß im Inneren des Stempelkopffortsatzes seitlich heraussehiebbare Dorne angebracht sind, die durch einen geeigneten Mechanismus beliebig herausgestreckt oder hineingezogen werden. können. Als Beispiel werden genannt besonders geformte flache Haken, die durch. einen besonders ausgebildeten Stab aus- und eingefahrell werden.
- Bei der Weiterlearlgeitung dieses Gegenstandes zur Ermöglichung einer einfachen derartig festen, aber lösbaren Verbindung zwischen Stempelkopf und Ampullenhohlstopfen mittels aus dem Stempelkopf seitlich herausschiebbarer Dorne od. dgl. wurden überraschend wirksame neue Ausführungsformen gefunden. Die Erfindung besteht darin, daß entweder ein den Stempel des Spritzgestelles längs durchlaufender exzentrisch angeordneter torsionssicherer Draht oder Stab an dem in der Stopfenhöhle eines Ampullenhohlstopfens liegenden Ende winklig umgebogen ist, so daß sein äuRerstes Ende bei Drehung des Drahtes oder Stabes iiber den Durchmesser des Stempels hinausgedrfickt wird, oder daß der Stempelkopf zwei winklig gebogene Drahtstücke aufweist, deren kurze Schenkel entweder in zwei exzentrischen Vertiefungen am Kopf des im Stempel zentral liegenden Mittelstahles drehl)ar gleiten oder exzentrische Zapfen am Kopf des Mittel stabes ösenförmig umschließen und sich um diese Zapfen drehen und deren lange Schen, kel oder Dorne durch Löcher oder Schlitze im Außenmantel des Stempels bis zur Peripherie des Stempels ragen.
- Die Erfindullg ist an Hand der Beispiele und der Zeichnung erläutert.
- Beispiel 1 Abt). 1 zeigt eine derartige neue Ausführungsform des Stempelkopfes eines Spritzgestells in Seitenansicht, zum Teil unterbrochen dargestellt; Abb. 2 zeigt dieselbe Ausführungsform im Schnitt 4-B von Abb. 1; Abb. 3 zeigt dieselbe Ausführungsform in Drauf-3sicht mit eingezogenem Dorn und Abb. 4 das gleiche mit ausgestrecktem Dorn.
- Abb. 10 ist die Gesamtansicht eines Spritzgestells, zon dem der Stempelkopf gemäß der vorliegenden .,rfindullg einen Teil darstelllt.
- Im einzelnen besteht diese Vorrichtung nach Abb. 1 is 4 und 10 aus folgendem.
- Ein den Stempel 1 des Spritzgestells längs durchlaufen-1er. exzentrisch angeordneter torsionssicherer Draht der Stab 2 ist an dem in der Stopfenböhle liegenden nde 3 winklig derart umgebogen. daß sein äußerstes Ende heim Drehen des Stabes 2 mittels der Daumenplatte 11 über den Durchmesser des Stempels 1 hinausgedrückt wird, wobei es sich im Ampullenholilstopfen. verhakt und die Aspiration der Flüssigkeit gestattet. Das Festhaken ist aus den Abb. 3, 4 und 10 deutlich zu ersehen. Auf die Darstellung des Ampullenstopfens wurde hierbei verzichtet.
- Beispiel 2 Eine weitere Ausführuiigsform des Erfindungsgegenstandes ist in Abb. 5 bis 7 veranschaulicht, wobei Abb. 5 den Stempelkopf in Seitenansicht, teilweise im Schnitt und unterbrochen, darstellt; Abb. 6 zeigt den Stempelkopf in der Schnittebene der Dorne im eingezogenen Zustand und Abb. 7 dasselbe im ausgestreckten Zustand. Dies sei an Hand des Folgenden erläutert.
- Durch das Ausfahren zweier winklig gebogener Drahtstücke oder Dorne 4, deren kurze Schenkel 5 in zwei exzentrischen Vertiefungen am Kopf 6 des im Stempel zentral liegenden Mittelstabes 7 drehbar gleiten, deren lange Schenkel oder Dorne 4 dagegen durch Löcher oder Schlitze 8 im Außenmantel 9 des Stempels bis zur Peripherie des Stempels ragen, wird eine feste Verbindung von Stempel und Hohlstopfen der Ampulle bewirkt die ein zuverlässiges Zurückziehen des Stopfens zwecks Aspiration von Flüssigkeit gestattet. Durch Eindrehen der Drahtstücke oder Dorne 4 löst sich die Verbindung wieder.
- Beispiel Bei einer etwas abweichenden Ausführungsform gemäß Abb. 8 und 9 erfolgt das Ausfahren der Dorne mittels zweier Drahtstücke 4 die exzentrische Zapfen 10 am Kopf 6 des Mittelstahes 7 ösenförmig umschließen und sich um diese Zapfen 10 drehen. Bei feststehendem Außenmantel 9 und axialer Drehung des Mittelstabes 6 werden die langen Schenkel 4 der winklig gebogenen Drahtstücke oder Dorne zwangläufig aus der Mantelöffnung 8 heraus- und in die Wand der Stopfenhöhlung hineingefahren, durch eine Drehung in umgekehrter Richtung wieder in den Stempel zurückgezogen. Das Ausmaß dieser Drehmöglichkeit wird durch entsprechende Einrichtungen an Stempelmantel, Mittels tab und/oder D aumenplatte begrenzt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Stempelkopf von Spritzgestellen mit seitlich herausscbiebharen Dornen od. dgl. nach Patent 835 780, dadurch gekennzeichnet) daß entweder ein den Stempel (1) des Spritzgestells längs durchlaufender exzentrisch angeordneter torsionssicherer Draht oder Stab (2) an dem in der StolJfenhöhle eines Ampullenhohlstopfens liegenden Ende (3) winklig umgebogen ist, so daß sein äußerstes Ende bei Drehung des Drahtes oder Stabes (2) über den Durchmesser des Stempels (1) hinausgedrückt wird, oder daß der Stempelkopf zwei winklig gezogene Drahtstücke (4) aufweist, deren kurze Schenkel (5j entweder in zwei exzentrischen Vertiefungen am Kopf (6) des im Stempel zentral liegenden Mittelstabes (7) drehbar gleiten oder exzentrische Zapfen (10) am Kopf (6) des Mittelstabes (7) ösenförniig umschließen und sich um diese Zapfen (10) drehen und deren lange Schenkel oder Dorne (4) durch Löcher oder Schlitze (8) im Außenmantel (9) des Stempels his zur Peripherie des Stempels ragen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF20342A DE1030523B (de) | 1956-05-19 | 1956-05-19 | Stempelkopf von Spritzgestellen mit seitlich herausstreckbaren Dornen u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF20342A DE1030523B (de) | 1956-05-19 | 1956-05-19 | Stempelkopf von Spritzgestellen mit seitlich herausstreckbaren Dornen u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1030523B true DE1030523B (de) | 1958-05-22 |
Family
ID=7089642
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF20342A Pending DE1030523B (de) | 1956-05-19 | 1956-05-19 | Stempelkopf von Spritzgestellen mit seitlich herausstreckbaren Dornen u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1030523B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1169614B (de) * | 1958-10-02 | 1964-05-06 | Stanley Jay Sarnoff | Spritzgestell |
-
1956
- 1956-05-19 DE DEF20342A patent/DE1030523B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1169614B (de) * | 1958-10-02 | 1964-05-06 | Stanley Jay Sarnoff | Spritzgestell |
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