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DE10305915A1 - Wälzmühle - Google Patents

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DE10305915A1
DE10305915A1 DE2003105915 DE10305915A DE10305915A1 DE 10305915 A1 DE10305915 A1 DE 10305915A1 DE 2003105915 DE2003105915 DE 2003105915 DE 10305915 A DE10305915 A DE 10305915A DE 10305915 A1 DE10305915 A1 DE 10305915A1
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DE
Germany
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shaft
rolling mill
ring motor
hollow shaft
grinding bowl
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Ceased
Application number
DE2003105915
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut A. Hampp
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GE Power Systems GmbH
Original Assignee
Alstom Power Boiler GmbH
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Publication date
Application filed by Alstom Power Boiler GmbH filed Critical Alstom Power Boiler GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C15/00Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs
    • B02C15/006Ring or disc drive gear arrangement
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C15/00Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Abstract

Wälzmühle mit wenigstens einer Mahlwalze und einer horizontal angeordneten Mahlschüssel, auf welcher eine Abwälzfläche für die Mahlwalze(n) ausgebildet ist, wodurch zwischen die Mahlwalze(n) und der Abwälzfläche der Mahlschüssel geführtes Zerkleinerungsgut feingemahlen wird, und der untere Bereich der Mahlschüssel mit einer vertikal ausgerichteten Welle bzw. Hohlwelle augebildet ist und die Mahlschüssel durch einen Antrieb in eine rotierende Bewegung um deren vertikale Drehachse versetzt wird, wobei der Antrieb (10) als Ringmotor (12) ausgebildet ist, der konzentrisch zur Mahlschüssel-Welle bzw. Mahlschüssel-Hohlwelle (17) angeordnet ist und der Rotor (14) des Ringmotors (12) die Welle bzw. Hohlwelle (17) direkt antreibt und die Mahlschüssel-Welle bzw. -Hohlwelle (17) sowie der Ringmotor durch ein einziges Axial- und Radialkräfte sowie Kippmomente aufnehmendes Wälzlager (11) abgestützt und mit diesem verbunden ist (Fig. 1, 2).

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Wälzmühle mit wenigstens einer Mahlwalze und einer horizontal angeordneten Mahlschüssel, auf welcher eine Abwälzfläche für die Mahlwalze(n) ausgebildet ist, wodurch zwischen die Mahlwalze(n) und der Abwälzfläche der Mahlschüssel geführtes Zerkleinerungsgut feingemahlen wird, und der untere Bereich der Mahlschüssel mit einer vertikal ausgerichteten Welle bzw. Hohlwelle ausgebildet ist und die Mahlschüssel durch einen Antrieb in eine rotierende Bewegung um deren vertikale Drehachse versetzt wird.
  • Durch Druckschrift „Große EVT-Kohlemühlen: -Grundlagen für die Auslegung, – Betriebserfahrungen und -Entwicklungsmöglichkeiten" von Dr. Bodo Gehrke aus EVT-Register 44/1985, Seiten 37 bis 48 sind gattungsgemäße Wälzmühlen bekannt geworden, deren Mahlschüssel mit integrierten Schneckengetrieben (die vertikale Mahlschüsselwelle ist mit einem Schneckenrad ausgebildet – Bild 9) oder Kegelstirnradgetrieben angetrieben werden. Bei Wälzmühlenantrieben mit Kegelstirnradgetriebe ist die Mahlschüssel direkt mit dem untergesetzten Getriebe verbunden (Bild 8), wobei die vertikale Kraftaufnahme aus dem Mahlprozess bei Verwendung dieses Getriebe üblicherweise mit Kippsegmentgfeitlagern erfolgt, die in den Kegelstirnradgetrieben integriert sind.
  • Ferner sind Wälzmühlen mit Kegelrad-Planetengetrieben beispielsweise durch die Druckschrift DE 100 13 097 A1 bekannt geworden. Bei diesen Getrieben erfolgt die vertikale Kraftaufnahme üblicherweise gleichfalls mit in den Getrieben integrierten Kippsegmentgleitlagern und die Mahlschüssel ist ebenfalls direkt auf das Getriebe aufgesetzt.
  • Als nachteilig erweist sich bei allen diesen vorgenannten Wälzmühlen-Antriebsystemen, dass eine aufwändige Getriebe- und Lagerungskonstruktion benötigt wird, dass eine Vielzahl von Bauteilen anfallen und dass hohe Fertigungstoleranzen und Bearbeitungsqualitäten eingehalten werden müssen. Die aufwändigen Getriebekonstruktionen weisen ferner viele mechanische Verschleißteile wie Zahnräder und Lager auf, deren Reparatur bzw. Wartung hohe Kosten verursachen. Durch den seitlich angeordneten elektrischen Antriebsmotor des Untersetzungsgetriebes wird der Platzbedarf für die Wälzmühlenaufstellung bestimmt.
  • Die vorliegende Erfindung hat sich nunmehr zur Aufgabe gestellt, eine Wälzmühle zu schaffen, bei der die vorgenannten Nachteile vermieden werden bzw. bei der die Wälzmühle mit einem Antrieb und einer Lagerung ausgebildet ist, die einen einfachen Aufbau aufweist, kostengünstig und wartungsfreundlich ist.
  • Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen ro entnehmen.
  • Durch die erfindungsgemäße Lösung wird eine Wälzmühle geschaffen, bei der die Mahlschüssel der Wälzmühle durch einen getriebelosen Direktantrieb in Form eines Ringmotors angetrieben wird, der konzentrisch zur Mahlschüsselwelle angeordnet ist und die Mahlschüsselwelle bzw. -Hohlwelle sowie der Ringmotor durch ein einziges Axial- und Radialkräfte sowie Kippmomente aufnehmendes Wälzlager abgestützt und mit diesem verbunden ist. Die erfindungsgemäße Lösung zeichnet sich aus durch
    • – weniger benötigte Bauteile und durch eine kostengünstigere Bauweise,
    • – eine Reduzierung bzw. Minimierung der mechanisch berührten Teile auf ein einziges Wälzlager,
    • – Verwendung größerer Fertigungstoleranzen,
    • – eine Reduzierung des Reparatur- und Wartungsaufwandes,
    • – ein platzsparendes Gesamtkonzept,
    • – eine Reduzierung der Gesamtmasse und Verringerung des Wälzmühlengewichtes.
  • Vorteilhaft ist es, den Ringmotor am Außenumfang der Mahlschüssel-Welle bzw. -Hohlwelle anzuordnen, da dadurch konstruktionsseitig eine einfache Lösung erzielbar ist und ferner der Ringmotor zu Montage- und Wartungszwecken gut zugänglich ist. In weiterer vorteilhafter Ausbildung der Erfindung ist der Außenumfang der Welle bzw. Hohlwelle im Bereich des Ringmotors zylindrisch ausgebildet.
  • In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung ist die Mahlschüssel-Welle bzw. -Hohlwelle und somit auch die Mahlschüssel der Wälzmühle mit dem rotierenden Innenring eines Wälzlagers und mit dem Ringmotor-Rotor fest verbunden und über diesen rotierenden Innenring des Wälzlagers drehbar gelagert. Durch diese Ausgestaltung wird es ermöglicht, einen einfachen und kostengünstigen Konstruktionsaufbau sämtlicher vorgenannter Komponenten zu erzielen. Das Gleiche trifft auch zu, wenn in vorteilhafter Weise der Ringmotor-Stator über ein Motorgehäuse und den stationären Außenring des Wälzlagers mit dem Antriebständer fest verbunden ist.
  • Um den Ein- und Ausbau des Ringmotor-Stators und/oder -Rotors zu erleichtern, ist es zweckmäßig, den Stator und/oder den Rotor über den Umfang in mehrere Segmente aufzuteilen, die bevorzugt gleich groß sein können.
  • Eine vorteilhafte Ausbildung der Erfindung weist einen Kühlmantel zur Durchleitung eines Kühlmittels, beispielsweise Wasser, innerhalb des Ringmotorengehäuses auf. Eine weitere vorteilhafte Ausbildung sieht eine Kühlluftzufuhr zum Ringmotor vor. Mit den jeweiligen Maßnahmen kann eine gesicherte Kühlung des Ringmotors erzielt werden. Zur Erhöhung der Luftkühlung kann in zweckmäßiger Weise die Mahlschüsselwelle bzw. -hohlwelle oder der Ringmotor-Rotor mit einem Lüfterrad verbunden sein.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, ein Vierpunkt-Lager als Wälzlager für die Lagerung bzw. Aufnahme der Mahlschüssel einschließlich des Ringmotors einzusetzen. Dieses Lager ermöglicht ein Selbstausrichten der Mahlschüssel-Welle bzw. – Hohlwelle.
  • Nachstehend sind Ausführungsbeispiele der Erfindung an Hand der Zeichnung und der Beschreibung näher erläutert.
  • Es zeigen
  • 1 eine Wälzmühle im Längsschnitt,
  • 2 die Mahlschüssel-Hohlwelle mit Ringmotor als Teilschnitt der Wälzmühle.
  • Wälzmühlen 1 gemäß 1 eignen sich unter anderem zum Vermahlen und Trocknen von feuchtem Rohgut, wie beispielsweise grubenfeuchter Steinkohle. Das Rohgut wird in der Regel über die zentrisch zu der vertikalen Wälzmühlenachse 26 angeordnete Rohgutaufgabe 7 auf die Mahlschüssel bzw. den Mahlteller 5 eingebracht. Die horizontal angeordnete und um die vertikale Wälzmühlenachse 26 rotierende Mahlschüssel 5 weist eine beispielsweise kegelförmige Abwälzfläche 25 für wenigstens eine Mahlwalze 6 auf, wodurch zwischen die Mahlwalze bzw. Mahlwalzen 6 und die Abwälzfläche 25 der Mahlschüssel 5 geführtes Mahl- bzw. Zerkleinerungsgut feingemahlen wird. Neben den wesentlichen Mahlwerkzeugen Mahlschüssel 5 und Mahlwalze(n) 6 weist die Wälzmühle 1 im wesentlichen einen Mühlenunterbau 2, ein Mühlengehäuse 3, einen Mühlensichter 4 sowie einen Antrieb 10 zum Antreiben der Mahlschüssel 5 auf.
  • Das für die Trocknung und Förderung des Mahlgutes benötigte Trocknungs- bzw. Traggas wird über die Traggas-Eintrittsöffnung 9 der Wälzmühle 1 zugeführt. Nach der Trocknung des Mahlgutes durch das Trocknungs- bzw. Traggas wird der gemahlene Staub vom Traggas in den Sichtraum des Mühlensichters 4 gefördert und darin nach Partikelgröße separiert bzw. gesichtet. Der Feinstaub strömt nach dem Passieren des Mühlensichters 4 durch die Feinstaubaustrittsöffnungen 8 aus der Wälzmühle 1 ab und wird seiner weiteren Verwendung zugeführt. Gröberes Gut wird durch die einwirkenden Zentrifugalkräfte im Mühlensichter 4 abgeschieden und gelangt wieder auf die Mahlschüssel 5.
  • Die Mahlschüssel 5 ist zwecks deren Lagerung und Antrieb in ihrem unteren Bereich mit einer vertikal ausgerichteten Mahlschüssel-Welle bzw. Mahlschüssel-Hohlwelle 17 ausgebildet, wobei bei größeren Wälzmühlen 1 in der Regel Hohlwellen 17, wie in 1 und 2 gezeigt, zum Einsatz kommen. Die Mahlschüssel 5 kann dabei mit der Hohlwelle bzw. mit der Welle 17 aus einem einzigen Teil gebildet sein, sie kann aber auch zweckmäßigerweise, wie in 1 und 2 dargestellt, aus mehreren miteinander verbundenen Einzelteilen 17a, 17b gebildet sein, wobei die Einzelteile 17a, 17b bedarfsweise konisch und/oder zylindrisch ausgebildet sein können.
  • Der Antrieb der Mahlschüssel 5 der erfindungsgemäßen Wälzmühle 1 erfolgt derart, dass im unteren Bereich 17b der Mahlschüssel-Welle bzw. Mahlschüssel-Hohlwelle 17 ein Ringmotor 12 konzentrisch zur Welle bzw. Hohlwelle 17 angeordnet ist und der Ringmotor-Rotor 14 des Ringmotors 12 mit der Welle bzw. Hohlwelle 17 verbunden ist und diese somit direkt antreibt ohne die Zuhilfenahme von weiteren Untersetzungsgetrieben oder Transmissionseinrichtungen. Bei Verwendung einer Hohlwelle 17 ist der Ringmotor 12 dabei in radialer Sichtweise vorzugsweise am Außenumfang der Hohlwelle 17 angeordnet , so dass radial von innen nach außen gesehen der mit der Welle bzw. Hohlwelle 17 verbundene Ringmotor-Rotor 14 an die Hohlwelle 17 anschließt und daran der stationäre Ringmotor-Stator 13 sowie das Motorgehäuse 27 folgt.
  • Der Antrieb 10 der erfindungsgemäßen Wälzmühle 1 wird mit einem einzigen Wälzlager 11 ausgebildet, das geeignet ist, die durch den Mahlprozess auf der Mahlschüssel 5 und durch deren Eigengewicht verursachten und von der Mahlschüssel 5 bzw. deren Welle bzw. Hohlwelle 17 übertragenen axialen und radialen Kräfte sowie Kippmomente aufzunehmen und auf den Antriebständer 18 sowie das nicht dargestellte Mühlenfundament weiter zu übertragen. Als hierfür besonders geeignetes Wälzlager 11 wird vorzugsweise ein aus dem Stand der Technik bekanntes Vierpunktlager eingesetzt. Dazu wird, wie in 2 dargestellt, der Außen- bzw. Festring des Wälzlagers 11 auf dem Antriebständer 18 abgestützt und mit diesem mittels nicht dargestellter Verbindungsmittel, z. B. Schrauben, verbunden. Der Außenring des Wälzlagers 11 stützt wiederum das mit ihm verbundene Motorgehäuse 27 und den damit verbundenen Ringmotor-Stator 13 ab, während der sich drehende Innenring des Wälzlagers 11 die mit ihm verbundenen rotierenden Komponenten Mahlschüssel 5 und deren Welle bzw. Hohlwelle 17 sowie den Ringmotor-Rotor 14 aufnimmt bzw, abstützt. Die Welle bzw. Hohlwelle 17 ist mittels nicht dargestellter Verbindungsmittel, beispielsweise mit Schrauben bestückte kreisringförmige Mitnehmerscheiben, mit dem Innenring des Wälzlagers 11 sowie mit dem Ringmotor-Rotor 14 verbunden. Die vorgenannten Komponenten sind sämtlich – und in obligatorischer Weise – konzentrisch zu der Wälzmühlenachse 26 ausgerichtet, die gleichzeitig die Drehachse der Mahlschüssel 5 darstellt.
  • Zur Erleichterung des Ein- und Ausbaues des Ringmotor-Stators 13 und/oder -Rotors 14 kann der Stator 13 und/oder der Rotor 14 über den Umfang in mehrere Segmente aufgeteilt werden, die bevorzugt gleich groß sein können. Beispielsweise können jeweils sechs Segmentteile vorgesehen werden.
  • Wie bereits oben angeführt, wird als Wälzlager 11 bevorzugt ein Vierpunktlager eingesetzt, das ein Selbstausrichten der Mahlschüssel-Welle bzw. -Hohlwelle 17 in die Lotrechte ermöglicht, ohne das Lager dabei durch Verkanten zu belasten. Neben dem bevorzugten Vierpunktlager können weitere Wälzlager 11, die geeignet sind, gleichzeitig Axial- und Radialkräfte sowie Kippmomente zu übertragen wie beispielsweise Kreuzrollenlager, Zweireihige Schrägkugel- bzw. -rollenlager, Dreireihige Axial-Radial-Rollenlager usw. eingesetzt werden. Das Wälzlager 11 wird über bekannte Einrichtungen mittels Öl geschmiert. Dabei ist es zweckmäßig, das Schmieröl über eine Schmierölzufuhr 19 im feststehenden Wälzlageraußenring dem Wälzlager 11 zuzuführen. Zur Rückführung wird das Öl in einer im Antriebständer 18 befindlichen beispielsweisen ringförmigen Ölfangwanne 21 gesammelt und über Rückführöffnungen 20 abgeleitet.
  • Zur Kühlung des Ringmotors 12 kann der Ringmotor-Stator 13 mit einem Kühlmittelmantel 15, der im Motorgehäuse 27 radial gesehen außerhalb des Ringmotor-Stators 13 angeordnet ist, ausgebildet sein. Das Kühlmittel, beispielsweise Wasser, wird dabei dem Kühlmittelmantel 15 über eine außen am Motorgehäuse 27 liegende Kühlmittelzufuhr 22 und Kühlmittelabfuhr 23 zu- sowie abgeführt.
  • Eine weitere Kühlung des Ringmotors 12 kann durch Kühlluft 24 erfolgen, die zweckmäßigerweise über das Motorgehäuse 27 dem Ringmotor 12 zugeführt wird und den Ringspalt zwischen Ringmotor-Stator 13 und Ringmotor-Rotor 14 durchströmt. Zur Unterstützung der Kühlluftzirkulation ist ein Lüfterrad 16 vorgesehen, welches zweckmäßigerweise mit der Welle bzw. Hohlwelle 17 oder dem Ringmotor-Rotor 14 verbunden ist. Nach dem Ringmotorendurchtritt kann die Kühlluft ins Freie entweichen.
  • 1
    Wälzmühle
    2
    Mühlenunterbau
    3
    Mühlengehäuse
    4
    Mühlensichter
    5
    Mahlschüssel bzw. -teller
    6
    Mahlwalze bzw. -rolle
    7
    Rohgut-Aufgabe
    8
    Feinstaubaustritt
    9
    Traggaseintritt
    10
    Antrieb
    11
    Wälzlager
    12
    Ringmotor
    13
    Ringmotor-Stator
    14
    Ringmotor-Rotor
    15
    Kühlmittelmantel
    16
    Lüfterrad
    17
    Mahlschüssel-Welle bzw. -Hohlwelle
    17a
    Mahlschüssel-Welle bzw. -Hohlwelle, oberer Bereich
    17b
    Mahlschüssel-Welle bzw. -Hohlwelle, unterer Bereich
    18
    Antriebständer
    19
    Schmierölzufuhr
    20
    Schmierölrückführung
    21
    Ölfangwanne
    22
    Kühlmittelzufuhr
    23
    Kühlmittelabfuhr
    24
    Kühlluftzufuhr
    25
    Abwälzfläche
    26
    Wälzmühlenachse bzw. Drehachse
    27
    Motorgehäuse

Claims (11)

  1. Wälzmühle mit wenigstens einer Mahlwalze und einer horizontal angeordneten Mahlschüssel, auf welcher eine Abwälzfläche für die Mahlwalze(n) ausgebildet ist, wodurch zwischen die Mahlwalze(n) und der Abwälzfläche der Mahlschüssel geführtes Zerkleinerungsgut feingemahlen wird, und der untere Bereich der Mahlschüssel mit einer vertikal ausgerichteten Welle bzw. Hohlwelle ausgebildet ist und die Mahlschüssel durch einen Antrieb in eine rotierende Bewegung um deren vertikale Drehachse versetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb ( 10 ) als Ringmotor ( 12 ) ausgebildet ist, der konzentrisch zur Mahlschüssel-Welle bzw. Mahlschüssel-Hohlwelle (17 ) angeordnet ist und der Rotor ( 4 ) des Ringmotors ( 12 ) die Welle bzw. Hohlwelle ( 17 ) direkt antreibt und die Mahlschüsselwelle bzw. -Hohlwelle ( 17 ) sowie der Ringmotor ( 12 ) durch ein einziges Axial- und Radialkräfte sowie Kippmomente aufnehmendes Wälzlager ( 11 ) abgestützt und mit diesem verbunden ist.
  2. Wälzmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringmotor ( 12 ) am Außenumfang der Mahlschüssel-Welle bzw. Mahlschüssel-Hohlwelle ( 17 ) angeordnet ist.
  3. Wälzmühle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mahlschüssel-Welle bzw. -Hohlwelle ( 17 ) mit dem Innenring des Wälzlagers (11) und mit dem Ringmotor-Rotor ( 14 ) fest verbunden ist und über den rotierenden Innenring des Wälzlagers (11) drehbar gelagert ist.
  4. Wälzmühle nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringmotor-Stator (13) über ein Motorgehäuse ( 27 ) und den stationären Außenring des Wälzlagers (11) mit dem Antriebständer ( 18 ) fest verbunden ist.
  5. Wälzmühle nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringmotor-Stator ( 13 ) über dessen Umfang aus mehreren Segmenten besteht.
  6. Wälzmühle nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringmotor-Rotor ( 14 ) über dessen Umfang aus mehreren Segmenten besteht.
  7. Wälzmühle nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringmotor ( 12 ) mittels eines durch einen Kühlmittelmantel ( 15 ) geleiteten Kühlmittels gekühlt ist.
  8. Wälzmühle nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringmotor ( 12 ) über eine Kühlluftzufuhr ( 24 ) mit Luft gekühlt ist.
  9. Wälzmühle nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle bzw. die Hohlwelle ( 17 ) oder der Ringmotor-Rotor ( 14 ) mit einem Lüfterrad ( 16 ) zur Kühlluftzirkulation ausgebildet ist.
  10. Wälzmühle nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wälzlager ( 11 ) als Vierpunkt-Lager ausgebildet ist.
  11. Wälzmühle nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenumfang der Welle bzw. Hohlwelle ( 17 ) im Bereich des Ringmotors ( 12 ) zylindrisch ausgebildet ist.
DE2003105915 2003-02-13 2003-02-13 Wälzmühle Ceased DE10305915A1 (de)

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