DE1030593B - Nutzschwinggeraet - Google Patents
NutzschwinggeraetInfo
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- DE1030593B DE1030593B DEL19185A DEL0019185A DE1030593B DE 1030593 B DE1030593 B DE 1030593B DE L19185 A DEL19185 A DE L19185A DE L0019185 A DEL0019185 A DE L0019185A DE 1030593 B DE1030593 B DE 1030593B
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
- B07B1/00—Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
- B07B1/28—Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens
- B07B1/34—Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens jigging or moving to-and-fro perpendicularly or approximately perpendiculary to the plane of the screen
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B06—GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS IN GENERAL
- B06B—METHODS OR APPARATUS FOR GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS OF INFRASONIC, SONIC, OR ULTRASONIC FREQUENCY, e.g. FOR PERFORMING MECHANICAL WORK IN GENERAL
- B06B3/00—Methods or apparatus specially adapted for transmitting mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
- Nutzschwinggerät Schwingsiebe mit Antrieb durch Unwucht- oder elektromagnetische Schwingungserreger werden überwiegend so aufgebaut. daß der Siebboden in einen Siebrahmen - mit oder ohne Zugvorspannung - eingebaut wird und daß der Antrieb auf den Siebrahmen wirkt. Der Siebrahmen muß so biege- und verwindungssteif sein, daß, bezogen auf die Laufrichtung des zu verarbeitenden Siebgutes, die Schwingbreiten auf beiden Langseiten des Rahmens an entsprednden Punkten gleich groß sind, d. h. daß praktisch keine Uberlagerungsschwingungen auftreten, die den ordnungsgemäßen Siebvorgang stören könnten.
- Diese Bedingung ist bei niedrigeren Schwingfrequenzen, wie sie z. B. von Unwuchterregern geliefert werden, und dementsprechend größeren Schwingbreiten von etwa 6 bis 8 mm und mehr unschwer zu erfüllen. Bei elektromagnetischem Schwingantrieb, dessen Schwingfrequenz bei Anschluß an Wechselstromnetze durch die Netzfrequenz von 50 Hz festgelegt ist, d h. wesentlich höher light, sind jedoch, wie bekannt. Schwinggebilde von der Art wie die Rahmen von Schwingsieben, relativ gesehen, bedeutend weicher, d. h.. die Schwingbreiten überlagerter Störschwingungen sind, bezogen auf die planmäßige Schwingbreite, prozentual wesentlich höher. Man muß daher, wie die Erfahrung gezeigt hat, die Siebrahmen außergewöhnlich steif bauen, um genügende Gleichmäßigkeit der Schwingbreite des Siebrahmens und damit auch des Siebbodens zu erreichen.
- Die erforderliche beste Steifigkeit des Siebrahmens erforderte bei den bisher bekannten Ausführungsformen ein dementsprechend großes Gewicht, das seinerseits einen Schwingantrieb von entsprechend großem Typ verlangt, um die für Siel)e zur Veneidung von Verstopfungen erforderliche große Schwingbreite zu erreichen. Ähnliche Betrachtungen gelten auch für andere von mindestens einem Schwingungserreger angetriebene Schwinggeräte.
- Es sind Schwinganordnungen bekanntgeworden, bei denen der Schwingungserreger auf das Nutzschwinggerät über ein Fachwerk einwirkt, das Dreiecksverbände oder trapezförmige Stabkonstruktionen enthält.
- Diese Übertragungsglieder sind, da sie nicht nur aus Dreiecksverbänden bestehen, nicht genügend verwindesteif. Außerdem ist bei einer bekannten Schwinganordnung der Schwingungserreger so angeordnet, daß er in der Mitte von Fachwerkstäbe angreift, so daß die Stäbe noch Biegeschwingungen aufzunehmen haben.
- Die Erfindung betrifft die Weiterbildung eines Nutzschwinggerätes, das aus Nutzmasse besteht, die über ein D reiecksverbände enthaltendes Fachwerk durch einen Schwingantrieb in Schwingungen versetzt wird. Die obengenannten Nachteile sind dadurch ver- mieden, daß erfindungsgemäß das den Schwingungserreger mit der Nutzmasse verbindende Fachwerk pyramidenförmig ausgebildet und ausschließlich aus Dreiecksverbänden zusammengesetzt ist, wobei die Nutzmasse mit den eine Fläche der Pyramidenform bildenden Fachwerkteilen und der Schwingungserreger mit entfernt von dieser Fläche liegenden Fachwerkteilen starr verbunden ist.
- Das Stabwerk kann so ausgelegt und angeordnet sein, daß die Fußpunkte der Pyramide mit den Schwingungsknoten der ersten Harmonischen der Biegeschwingung der Langseiten des Schwingungsgerätes zusammenfallen. Diese an sich bekannte Art des Schwingungsangriffes ermöglicht es, das Schwinggerät mit möglichst kleinem Gewicht der Langseiten, ohne daß unzulässige Durchbiegungen entstehen, zu hauen.
- Als Ausführungsbeispiel einer Anordnung gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung ein Schwingsieb hinsichtlich seines prinzipiellen Aufbaus in perspektivischer Darstellung wiedergegeben.
- In den Siebrahem 1 ist der gestrichelt dargestellte Siebboden 2 vorwiegend unter Zugvorspannung eingebaut. Die zum Sapnnen notwendigen Teile sind aus Gründen der einfacheren Dartstellung in der Zeichnung nicht wiedergegeben, Der Rahmen 1 ist erfindungsgemäß mit einem ausschließlich aus Dreiecksverbänden bestehenden pyramidenförmigen. Fachwerk 3, 13 über ein Zwischenglied mit dem Erreger 5 verbunden, und zwar hat das Fachwerk die Form einer vierseiteigen Pyramide. die mit ihrer Grundfläche auf dem Siebrahmen aufsitzt und an ihrer Spitze den Schwingungserreger derart trägt, daß die von ihm erzeugte Kraft am Siebrahmen unter einem Winkel von beispielsweise 70° angreift. Die Angriffsrichtung der Erregekraft ist durch den Pfeil 8 gekennzeichnet.
- Durch die Neigung der Sdhwingachse des Erregers 5 gegen die Senkrechte zum Siebboden wird außer der senkrechten Beschleunigung des Siebgutes auch eine Schwingförderung von der AufgaSesei,te6 zur Ablaufseite 7 des Siebes erreicht.
- Das Fachwerk 3 ist so aufgebaut und an dem Siebrahmen 1 angeordnet, daß seine Fußpunkte 9, 10, 11 und 12 mit den Schwingungsknoten der ersten Harmonischen der Biegeschwingung der Langseiten des Siebrahmens zusammenfallen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE 1. Nutzschwinggerät, bestehend aus Nutzmasse und mit dieser über ein Dreiecksverbände enthaltendes Fachwerk verbundenem Schwingungserreger, dadurch gekennzeichnet, daß dlas den Schwingungserreger (5) mit der Nutzmasse (1, 2) verbindende Fachwerk (3) pyramidenförmig ausgebildet und ausschließlich aus Dreiecksverbänden zusammengesetzt ist, wobei die Nutzmasse (1, 2) mit den eine Fläche der Pyramidenform bildenden Fachwerkteilen und der Schwingungserreger (5) mit entfernt von dieser Fläche liegenden Fachwerksteilen starr verbunden ist.
- 2. Schwinggerät nach Anspruch 1, bei dem die Schwingung durch das Fachwerk auf den Rahmen eines Siebes übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußpunkte (9, 10, 11, 12) des pyramidenförmigen Fachwerkes mit den Schwingungsknoten der ersten Harmonischen der Biege schwingung der Langseiten des Siebes zusammenfallen.In Betracht gezogene Druckschriften: Deuttsche Patentschriften Nr. 843 473, 819 526, 487 344; französische Patentschriften Nr. 891 590, 843 893; Hütte, 27. Aufl., 1949, S. 332 bis 335.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL19185A DE1030593B (de) | 1954-06-25 | 1954-06-25 | Nutzschwinggeraet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL19185A DE1030593B (de) | 1954-06-25 | 1954-06-25 | Nutzschwinggeraet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1030593B true DE1030593B (de) | 1958-05-22 |
Family
ID=7261320
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL19185A Pending DE1030593B (de) | 1954-06-25 | 1954-06-25 | Nutzschwinggeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1030593B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3139279A1 (de) * | 1981-10-02 | 1983-04-21 | Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln | Schwingmaschine zum sieben und/oder foerdern, insbesondere einmassen-freischwinger-maschine |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE487344C (de) * | 1923-07-16 | 1929-12-10 | Traylor Vibrator Company | Elektromagneitsche Schuetteleinrichtung |
| DE819526C (de) * | 1949-05-10 | 1951-10-31 | Licentia Gmbh | Vibriertisch |
| DE843473C (de) * | 1948-10-02 | 1952-07-10 | Licentia Gmbh | Biegeschwingungsfaehiges Nutzgeraet oder Konstruktionselement |
| DE843893C (de) * | 1947-05-22 | 1952-07-14 | Aluminium Walzwerke Singen | Eckpfosten fuer Schaufensterrahmen |
| DE891590C (de) * | 1944-04-12 | 1953-09-28 | Bosch Gmbh Robert | Verfahren zum Zuordnen von im Elektronenmikroskop aufgenommenen Stereobildern |
-
1954
- 1954-06-25 DE DEL19185A patent/DE1030593B/de active Pending
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| DE487344C (de) * | 1923-07-16 | 1929-12-10 | Traylor Vibrator Company | Elektromagneitsche Schuetteleinrichtung |
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| DE3139279A1 (de) * | 1981-10-02 | 1983-04-21 | Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln | Schwingmaschine zum sieben und/oder foerdern, insbesondere einmassen-freischwinger-maschine |
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