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DE10304721B4 - System für eine selbstschäumende Haarkur oder Spülung - Google Patents

System für eine selbstschäumende Haarkur oder Spülung Download PDF

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Abstract

System für eine selbstschäumende Haarkur oder Spülung, umfassend:
a) ein Behältersystem, umfassend eine Aerosoldose und einen Innenbeutel (Bag-on-Valve-System) oder ein Kolbensystem (Piston-System) oder ein Beutel-in-Dose-System (Bag-in-Can-System) oder ein mechanisch unter Druck gesetztes System und
b) eine Haarkur- oder Spülungsgrundformulierung, umfassend
0,5–20 Gew.-% hydrophobe Substanzen, ausgewählt aus Fettalkoholen, Ölkomponenten, Fetten, Wachsen, Wachsestern, Wachsethern, Paraffinen und Fettsäure;
0,5–10 Gew.-% Emulgatoren, ausgewählt aus anionischen, kationischen und nichtionischen Emulgatoren;
1–15 Gew.-% Wirkstoffe, ausgewählt aus Panthenol, Siliconen, pflanzlichen Ölen, Hydrolysaten, Antischuppenwirkstoffen, Ceramiden und Lichtschutzfiltern;
0,5–20 Gew.-% Feuchthaltemittel ausgewählt aus Sorbit, Glycerin und Propylenglycol;
0,1–10 Gew.-% Tenside, ausgewählt aus anionischen, kationischen und nichtionischen Tensiden;
Parfumöl und ausreichend Wasser
sowie gegebenenfalls Verdickungsmittel; Säuren und Konservierungsmittel und
c) niedrigsiedende Kohlenwasserstoffe, die aus n-Propan, n-Butan, Isobutan, n-Pentan, Isopentan und Neopentan ausgewählt sind,
wobei Komponente b) und Komponente c) in Anmischung vorliegen.

Description

  • Gegenstand der Erfindung ist gemäß Anspruch 1 ein System für eine selbstschäumende Haarkur oder Spülung. Dieses besteht auf der Basis kationischer Emulgatoren, Fettalkohole, Feuchthaltemittel, Silicone und Tenside in Kombination mit der sogenannten „Zwei-Kammer-Technologie".
  • Die Zwei-Kammer-Technologie wurde in den letzten Jahren in verschiedener Form auf dem Markt eingeführt. Bekannt sind beispielsweise Systeme, die aus einer Aerosoldose und einem Innenbeutel bestehen (sogenanntes Bag-on-Valve-System). Hierbei befindet sich der Wirkstoff in Anmischung mit einem Schäumungsmittel in einem elastischen Beutel, umgeben von einem Druckbehälter, wobei der verbleibende Innenraum zwischen Druckbehälter und Beutel mit einem Druckgas gefüllt ist. Bei der Betätigung des Spenders wird der Inhalt des Beutels durch das Druckgas nach außen gedrückt. In der ersten Phase liegt der Beutelinhalt noch in einer verhältnismäßig dichten Konsistenz vor, schäumt dann aber durch das in der Mischung befindliche Treibmittel – in der Regel ein leichtflüchtiger Kohlenwasserstoff – zu einer schaumigen bis cremigen Masse auf. Solche Systeme sind zum Beispiel für Rasierschäume bekannt. Die Zwei-Kammer-Systeme sind nicht auf das Bag-on-Valve-System beschränkt, sondern denkbar sind auch sogenannte Kolbensysteme, bei denen der Druck auf das Wirkstoffsystem mechanisch oder gasdruckmechanisch erfolgt, Beutel-in-Dose-Systeme, die sich in ihrem Aufbau vom Bag-on-Valve-System unterscheiden und auch rein mechanisch unter Druck gesetzte Systeme. Als ein Beispiel einer Ausführungsform wird EP 0972723 A2 angeführt.
  • Ein anderes System findet man in EP 1061006 A1 .
  • Es wurden auch Zusammensetzungen entwickelt, die speziell für solche Systeme geeignet sind, beispielsweise jene in EP 0586295 A1 .
  • DE 19907715 A1 beschreibt gelförmige Zubereitungen zur Herstellung eines Schaums für die Behandlung keratinischer Fasern, wobei die gelförmigen Zubereitungen auf wässriger oder wässrig alkoholischer Basis formuliert sind und weiterhin enthalten:
    • a) mindestens einen anionischen oder kationischen Gelbildner;
    • b) ein Treibmittel; und
    • c) mindestens einen Wirkstoff aus der Gruppe, die von kationischen Tensiden; kanonischen Polymeren; Silikonen und Proteinhydrolysaten gebildet wird.
  • DE 69231526 T2 beschreibt die Bereitstellung eines Mittels zum Rasieren in Form eines selbstschäumenden Gels, welches als wesentliche Bestandteile ein Fluortensid und ein hydriertes Polyisobuten enthält.
  • DE 68920591 T2 betrifft die Bereitstellung eines verbesserten Abgabeventils für einen Ausströmaerosolbehälter, durch eine besondere Anordnung der einzelnen Komponenten.
  • Die Anwendung von handelsüblichen Haarkurpräparaten ist oftmals mit Schwierigkeiten verbunden, da diese Produkte relativ dickflüssig sind und sich deshalb vor allem auf langen Haaren nur sehr unzureichend verteilen lassen. Außerdem ist dies recht zeitaufwendig und zum Teil tritt keine Benetzung und damit Wirkung am Haar ein.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein System für eine selbstschäumende Haarkur oder Spülung zu schaffen, durch das Verbesserungen bei der Einwirkzeit, der Verteilung und dem Verschäumverhalten auf langem Haar sowie im Glanz und bei Nass- und Trockenkämmbarkeit und der Beschwerung des Haares erzielt werden. Diese Aufgabe wird somit durch ein System für eine selbstschäumende Haarkur oder Spülung, gemäß Anspruch 1 gelöst.
  • Weitere bevorzugte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen definiert.
  • Es wurde nun gefunden, dass die Erzeugung von einem bestimmten cremigen Schaum mit einer besonderen Konsistenz und mit einem besonderen Aufschäumungsverlauf durch ein System, bestehend aus einem flexiblen Innenbehälter, befestigt an einem Spenderventil und umgeben von einem Druckdosenbehälter und unter Einsatz einer speziellen Formulierung überraschenderweise ein Produkt ergibt, das üblichen Haarkurpräparaten in vielen Anwendungseigenschaften überlegen ist.
  • Die Anwendung der Erfindung bringt wesentliche Vorteile. Der bei Betätigung des Spenders erzeugte Stoff erlangt eine cremige Textur auf der Hand, durch die Körpertemperatur und Scherwirkung beim Aufreiben entsteht ein weicher und pflegender Schaum, welcher sich sehr leicht und in kürzester Zeit ins Haar einarbeiten lässt. Durch die große Oberfläche des Schaums können die Wirk- und Pflegestoffe optimal vom Haar aufgenommen werden.
  • Als zusätzlicher Vorteil der Erfindung kann das sehr einfache Ausspülen der Kur aufgrund ihrer weichen Konsistenz angesehen werden. Hierbei können im Vergleich zu handelsüblichen Zusammensetzungen, je nach Haarlänge, mehrere Minuten pro Anwendung eingespart werden.
  • Das Erlangen der homogenen, cremigen Textur ist darauf zurückzuführen, dass mehrere niedrigsiedende Kohlenwasserstoffe als integrierter Bestandteil der Zusammensetzung vorliegen, welche die Textur zum selbständigen Aufschäumen befähigen. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht in einer Volumenvergrößerung der Textur in Folge einer enormen Schaumbildung. Mit nur wenig Energieeintrag in Folge Scherwirkung beträgt die Volumenvergrößerung nach 10 Sekunden das Sechsfache des Ausgangsvolumens. Nach 60 Sekunden wird bereits das Zehnfache verzeichnet. Hierdurch kann das Produkt sehr wirtschaftlich eingesetzt werden.
  • Als Inhaltsstoffe hat sich für den erfindungsgemäßen Zweck die nachstehende Stoffgruppenkombination als erfolgreich erwiesen. Sofern nicht anders ausgewiesen, beziehen sich Prozentangaben auf das Gewicht.
    • Hydrophobe Substanzen (0,5–20%, insbesondere 1–15%, bevorzugt 3–12%): Fettalkohole, Ölkomponenten, Fette, Wachse, Wachsester, Wachsether, Paraffine, Fettsäure.
    • Emulgatoren (0,5–10%, insbesondere 1–10%, bevorzugt 2–7%): anionische, kationische, nichtionische Emulgatoren. Kationische Emulgatoren (1–10%, insbesondere 2–8%, bevorzugt 3–5%) sind zum Beispiel Behentrimoniumchlorid, Behentrimoniummethosulfat.
    • Verdickungsmittel (0,1–5%, insbesondere 0,2–4%, bevorzugt 0,3–3%): Cellulose, Cellulosederivate, Guarderivate, Xanthangummi.
    • Wirkstoffe (1–15%, insbesondere 2–10%, bevorzugt 2–5%): Panthenol, Silicone, pflanzliche Öle, Hydrolysate, Antischuppenwirkstoffe, Ceramide, Lichtschutzfilter.
    • Feuchthaltemittel (0,5–20%, insbesondere 2–15%, bevorzugt 2–5%): Sorbit, Glycerin, Propylenglycol.
    • Parfumöl (0,01–5%, insbesondere 0,05–3%, bevorzugt 0,1–1%): beliebige herkömmliche Öle in einer Menge von 0,05 bis 0,5 Gewichtsprozent.
    • Tenside (0,1–10%, insbesondere 1–7%, bevorzugt 2–6%): anionische, kationische, nicht ionische Tenside
    • sowie gegebenenfalls:
    • Säuren (0,05–1%, insbesondere 0,1–0,5%, bevorzugt 0,15–0,25%): Zitronensäure, Milchsäure, Weinsäure.
    • Konservierungsmittel (0,1–5%, insbesondere 0,3–3%, bevorzugt 0,5–2%): Phenoxyethanol, Parabene, Benzoate, Formiate, Methyldibromglutaronitril.
  • Eine Mischung aus den vorstehend genannten Wirkstoffen wird mit Wasser aufgefüllt. Wassermengen können 30 bis 90 Vol-%, insbesondere 40 bis 80 Vol-%, bevorzugt 50–70 Vol-% der gesamten Mischung ausmachen.
  • Als Komponente zum Aufschäumen der Zusammensetzung sind niedrigsiedende Kohlenwasserstoffe geeignet. Dies sind Kohlenwasserstoffe mit einem Kohlenstoffanteil von C3-C5: n-Propan, n-Butan, Isobutan, n-Pentan, Isopentan, Neopentan.
  • Bei der Abfüllung werden 85–95% einer mit Wasser aufgefüllten Inhaltsstoffanmischung mit 15–5% Aufschäumkomponente versetzt. Bevorzugt sind Verhältnisse von 88–93%, bevorzugter 89–92%, insbesondere um 90–91% der mit Wasser aufgefüllten Inhaltsstoffanmischung und somit entsprechend bevorzugt 12–7%, bevorzugter 11–8%, insbesondere 10–9% Aufschäumkomponente.
  • Diese vorstehend genannten Stoffe sind bevorzugt. Geeignet sind allerdings auch andere inerte aufschäumende Mittel, sofern sie die in der Erfindung beschriebenen Vorteile und Effekte zeigen. Denkbar wären beispielsweise Dimethylether und die den vorstehend genannten C3- C5-Kohlenwasserstoffen entsprechenden ungesättigten Verbindungen. Auch halogenhaltige Aufschäummittel sind denkbar sofern sie die Aufgabe der Erfindung lösen und keine umweltschädlichen Einflüsse ausüben. Es wurde beobachtet, dass insbesondere mit niedrigsiedenden gesättigten Kohlenwasserstoffen der erfindungsgemäße Effekt erzielt wurde.
  • Es wurde festgestellt, dass bei Variation der einzelnen Bestandteile verschiedene synergistische Effekte erzielt werden können. Diese Effekte betreffen vor allem die vorzügliche Verteilung auf langem Haar, die Einwirkzeit und das Verschäumverhalten auf langem Haar sowie die resultierenden Eigenschaften des behandelten Haars, wie Glänzen und Nass- und Trockenkämmbarkeit. Zudem erzielt man eine geringe Beschwerung des Haars, was insbesondere bei langem und voluminösem Haar als ein Vorzug gegenüber herkömmlichen Haarbehandlungssystemen anzusehen ist.
  • Derartige erfindungsgemäße Effekte können mit bislang bekannten schäumenden Haarkur- oder Spülungssystemen nicht erzielt werden.
  • Nachstehend werden Beispielrezepturen angegeben.
    Figure 00050001
    Figure 00060001
  • Die Rohstoffe der Wirkstofflösung wurden in üblicher Weise vermischt und mit der Aufschäumkomponente angemischt auf einer Abfüllanlage in den Innenbeutel eines Zwei-Kammer-Dosiersystems abgefüllt. Die Innenkammer des Zwei-Kammer-Dosiersystems wird anschließend mit Druckluft oder einem anderen Gas unter Druck gesetzt, sodass bei Betätigung der Spenderventils die Mischung aus Wirkstofflösung und Aufschäumkomponente austritt und sich zu einem Schaum entwickelt.
  • Ähnliche Formulierungen können auch ohne kationische Substanzen erzeugt werden, hierbei wird der Pflegeeffekt über die hydrophoben Komponenten erzielt.
  • Der Gegenstand der Erfindung kann nach dem Verteilen im Haar auch dort verbleiben, sofern eine niedrige Dosierung gewählt worden ist. Man spricht dann von einer „Leave on"-Anwendung.

Claims (10)

  1. System für eine selbstschäumende Haarkur oder Spülung, umfassend: a) ein Behältersystem, umfassend eine Aerosoldose und einen Innenbeutel (Bag-on-Valve-System) oder ein Kolbensystem (Piston-System) oder ein Beutel-in-Dose-System (Bag-in-Can-System) oder ein mechanisch unter Druck gesetztes System und b) eine Haarkur- oder Spülungsgrundformulierung, umfassend 0,5–20 Gew.-% hydrophobe Substanzen, ausgewählt aus Fettalkoholen, Ölkomponenten, Fetten, Wachsen, Wachsestern, Wachsethern, Paraffinen und Fettsäure; 0,5–10 Gew.-% Emulgatoren, ausgewählt aus anionischen, kationischen und nichtionischen Emulgatoren; 1–15 Gew.-% Wirkstoffe, ausgewählt aus Panthenol, Siliconen, pflanzlichen Ölen, Hydrolysaten, Antischuppenwirkstoffen, Ceramiden und Lichtschutzfiltern; 0,5–20 Gew.-% Feuchthaltemittel ausgewählt aus Sorbit, Glycerin und Propylenglycol; 0,1–10 Gew.-% Tenside, ausgewählt aus anionischen, kationischen und nichtionischen Tensiden; Parfumöl und ausreichend Wasser sowie gegebenenfalls Verdickungsmittel; Säuren und Konservierungsmittel und c) niedrigsiedende Kohlenwasserstoffe, die aus n-Propan, n-Butan, Isobutan, n-Pentan, Isopentan und Neopentan ausgewählt sind, wobei Komponente b) und Komponente c) in Anmischung vorliegen.
  2. System nach Anspruch 1, wobei Behältersystem a) ein Bag-on-Valve-System ist.
  3. System nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei Komponente b) als Emulgator kationische Emulgatoren, als hydrophobe Substanz Fettalkohole, als Wirkstoff Silicone umfasst.
  4. System nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Konservierungsmittel aus Phenoxyethanol, Parabenen, Benzoaten, Formiaten, Methyldibrom Glutaronitril ausgewählt sind.
  5. System nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die niedrigsiedenden Kohlenwasserstoffe von Komponente c) aus Isopentan, Isobutan, n-Butan, n-Propan und n-Pentan ausgewählt sind.
  6. System nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der kationische Emulgator aus Behentrimoniumchlorid, Behentrimoniummethosulfat ausgewählt ist.
  7. System nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei Wasser in einer Menge von 50 bis 98% vorliegt.
  8. System nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei Parfumöl in einer Menge von 0,05 bis 0,5% vorliegt.
  9. System nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei Komponente b) Panthenol, Phenoxyethanol, Parabene, Cetearylalkohol, Isopropylpalmitat, Citronensäure, Cetrimoniumchlorid, Tocopherylacetat, Decylglucosid, PEG-40 hydriertes Rizinusöl, Propylenglycol, Persea Gratissima, Laureth-4, Stearamidopropyl Dimethylamin, Stearamidopropyl Dimethylamin Lactat, Hydroxyethylcellulose, Ceteareth-20, Parfum und gegebenenfalls Behentrimoniumchlorid, PEG/PPG-15/15 Dimethicon und/oder Amodimethicon, Trideceth-12, Cetrimoniumchlorid umfasst.
  10. System nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei Komponente c) Isopentan/Isobutan (75/25) umfasst.
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