[go: up one dir, main page]

DE1030114B - Anordnung zum nachtraeglichen Verstimmen von Maschinenfundamenten aus Beton - Google Patents

Anordnung zum nachtraeglichen Verstimmen von Maschinenfundamenten aus Beton

Info

Publication number
DE1030114B
DE1030114B DES37759A DES0037759A DE1030114B DE 1030114 B DE1030114 B DE 1030114B DE S37759 A DES37759 A DE S37759A DE S0037759 A DES0037759 A DE S0037759A DE 1030114 B DE1030114 B DE 1030114B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
concrete
foundation
detuning
arrangement
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES37759A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ernst Gente
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES37759A priority Critical patent/DE1030114B/de
Publication of DE1030114B publication Critical patent/DE1030114B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16MFRAMES, CASINGS OR BEDS OF ENGINES, MACHINES OR APPARATUS, NOT SPECIFIC TO ENGINES, MACHINES OR APPARATUS PROVIDED FOR ELSEWHERE; STANDS; SUPPORTS
    • F16M5/00Engine beds, i.e. means for supporting engines or machines on foundations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Foundations (AREA)

Description

  • Anordnung zum nachträglichen Zierstimmen von Maschinenfundamenten aus Beton Das Maschinenfundament, wie es z. B. bei Turbogeneratoren angewendet wird, stellt ein schwingungsfähiges Gebilde von einer bestimmten Eigenfrequenz dar, gleichgültig ob es als Stahlfundament oder Betonfundament gebaut ist. Die Vorausbestimmung der Eigenfrequenz ist wichtig, da das Fundament bei ungünstiger Lage der Eigenfrequenz zu Schwingungen angeregt wird, die zu einem unruhigen Lauf der Maschine führen und darüber hinaus das Fundament so stark beanspruchen, daß Sprünge und Risse entstehen. Bei der komplizierten Form des Fundamentes, das ein System von Balken, Stützen und Portalen darstellt, wird man seine Eigenfrequenz nur mit einer gewissen Annäherung bestimmen können, und es kann daher auch bei vorsichtiger Berechnung der Fall eintreten, daß das Fundament schwingt, so daß es nachträglich verstimmt werden muß. Bei Stahlfundamenten ist die Verstimmung verhältnismäßig einfach, da man dann die notwendigen Versteifungen und Verspannungen ohne weiteres an den Stahlteilen anbringen kann. Wesentlich schwieriger liegen die Verhältnisse beim Betonfundament; denn hier muß zur Anbringung der Versteifungen der Zement losgeschlagen und müssen die Versteifungsstellen nachträglich erneut vergossen werden, ein Vorgang, der nicht nur arbeitsmäßig schwierig ist, sondern auch einen längeren Stillstand der Maschine nötig macht, die erst wieder in Betrieb genommen werden kann. wenn der Zement abgebunden hat.
  • Um diese Schwierigkeiten zu vermeiden, ist ein Vorschlag für Betonfundamente bekanntgeworden, nach welchem die die Maschine tragenden Fundamentwangen, die L ängs- und Querträger, Säulen und Fundarnentplatten durch einen oder mehrere Spalte unterteilt sind und zur Änderung der Rückstellkräfte und damit des Schwingungsverhaltens je nach den Erfordernissen durch Einfügen von Schrauben oder anderen Mitteln nachträglich ein mehr oder weniger kraftschlüssiges Aneinanderpressen der durch Spalte getrennten Fundamentteile herbeigeführt wird. Wenn auch auf dem angegebenen Wege eine Änderung des Schwingungsverhaltens bei Betonfundamenten erreichbar ist, so ergibt sich doch bei dem angeführten Vorschlag eine ungewöhnliche Fundamentbauweise, die aus bautechnischen und festigkeitsmäßigen Gründen wenig vorteilhaft ist. Es ist weiter ein Verfahren zum Verändern der Eigenfrequenzen von Turbinenfundamenten bekanntgeworden, bei dem zusätzlich vorgespannte Stützen zwischen Tischplatte und Grundplatte eingebaut und durch Verspannung zur Mitwirkung gebracht werden. Diese Anordnung kann dabei entweder erst beim Vorliegen einer Resonanz getroffen werden, oder die zusätzlichen Stützen zwischen Tischplatte und Grundplatte können von vornherein vorhanden sein und nachträglich zwecks Verstimmung des Fundamentes wieder entfernt werden. Auch dieses Verfahren ist verhältnismäßig ungünstig, da -es einen großen baulichen Aufwand bedingt und das nachträgliche Einfügen der nur zur Veränderung des Schwingungsverhaltens vorgesehenen Betonstützen bzw. deren nachträgliche Entfernung schwierig und nur unter beträchtlichem Arbeitsaufwand durchzuführen ist. Häufig wird auch aus räumlichen Gründen die Anbringung von das Schwingungsverhalten beeinflussenden Betonstützen zwischen Tisch- und Fundamentplatte nicht möglich oder unter großen Schwierigkeiten durchzuführen sein.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine wesentlich einfachere Anordnung zum nachträglichen Verstimmen von Maschinenfundamenten aus Beton, insbesondere für Turbogeneratoren, die sich dadurch auszeichnet, daß sowohl in den Stützen zwischen den Fundamentplatten und Tischplatte als auch in den letztgenannten Maschinenteilen selbst Stahlkönstruktionsteile eingegossen sind, die das Einschalten bzw. Einschweißen von Verstimmungsgliedern ermöglichen. Bei den eingeschweißten Stahlkonstruktionsteilen handelt es sich um solche, die an sich funktionsmäßig zunächst nicht bedingt sind und die möglicherweise nicht gebraucht werden. Ist jedoch eine Verstimmung erforderlich, so läßt sich diese in kurzer Zeit mit einfachen Mitteln vornehmen. Die erfindungsgemäße Lösung macht es dabei möglich, in verschiedenartiger und vielseitiger Weise die die Verstimmung bewirkenden Mittel nachträglich einzubauen, wobei es weitgehend möglich ist, die Einschaltung der zur Änderung der Abstimmung dienenden Mittel den räumlichen Gegebenheiten in der verschiedensten Weise anzupassen.
  • Da eine allgemein gültige Regel dafür, wo die Konstruktionsteile anzubringen sind, nicht gegeben werden kann, ihre Lage sich vielmehr aus der Art des Fundaments ergibt, kann in der Zeichnung nur ein schematisches Beispiel gezeigt werden.
  • 1 ist das Betonfundament, 2 ein Turbogenerator. In das Fundament sind zusätzliche Bleche oder Walzprofilkonstruktionen 3 eingegossen, die für das Fundament zunächst nicht benötigt werden. Zeigt es sich jedoch, daß die Eigenfrequenz ungünstig liegt, so lassen sich jetzt an diesen Konstruktionsteilen Versteifungen oder Verspannungen anbringen, wie es durch strichpunktierte Linien angedeutet ist. Der zusätzliche Bauaufwand ist so gering, daß er praktisch keine Rolle spielt und daß er bei weitem durch die Ersparnisse an Material und Zeit ausgeglichen wird, wenn von ihm Gebrauch gemacht werden muß. Das, was beim Stahlfundament als besonders bedeutungsvoll angesehen wurde, nämlich die leichte Abstimmbarkeit, ist jetzt auch beim Betonfundament erreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zum nachträglichen Verstimmen von Maschinenfundamenten aus Beton, insbesondere für Turbogeneratoren, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl in den Stützen zwischen Fundamentplatte und Tischplatte als auch in den letztgenannten Maschinenteilen selbst Stahlkonstruktionsteile (3) eingegossen sind, die das Einschalten .bzw. Einschweißen von Verstimmungsgliedern ernö'-' lichen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 330 106, 459 331, 627 689, 865 051.
DES37759A 1954-02-22 1954-02-22 Anordnung zum nachtraeglichen Verstimmen von Maschinenfundamenten aus Beton Pending DE1030114B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES37759A DE1030114B (de) 1954-02-22 1954-02-22 Anordnung zum nachtraeglichen Verstimmen von Maschinenfundamenten aus Beton

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES37759A DE1030114B (de) 1954-02-22 1954-02-22 Anordnung zum nachtraeglichen Verstimmen von Maschinenfundamenten aus Beton

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1030114B true DE1030114B (de) 1958-05-14

Family

ID=7482681

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES37759A Pending DE1030114B (de) 1954-02-22 1954-02-22 Anordnung zum nachtraeglichen Verstimmen von Maschinenfundamenten aus Beton

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1030114B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE330106C (de) * 1920-03-09 1920-12-07 Hermann Dieck Vorrichtung zum Befestigen von besonders nur voruebergehend zur Aufstellung kommenden Maschinen
DE459331C (de) * 1926-01-19 1928-05-01 Viktor Blaess Dr Ing Schwingungsfreies Maschinenfundament
DE627689C (de) * 1931-05-05 1936-03-21 Arthur Jahn Maschinenfundament
DE865051C (de) * 1951-10-24 1953-01-29 Wayss & Freytag A G Verfahren zum Veraendern der Eigenfrequenz von Turbinenfundamenten

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE330106C (de) * 1920-03-09 1920-12-07 Hermann Dieck Vorrichtung zum Befestigen von besonders nur voruebergehend zur Aufstellung kommenden Maschinen
DE459331C (de) * 1926-01-19 1928-05-01 Viktor Blaess Dr Ing Schwingungsfreies Maschinenfundament
DE627689C (de) * 1931-05-05 1936-03-21 Arthur Jahn Maschinenfundament
DE865051C (de) * 1951-10-24 1953-01-29 Wayss & Freytag A G Verfahren zum Veraendern der Eigenfrequenz von Turbinenfundamenten

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2756255C2 (de)
EP0658382B1 (de) Rütteltisch zum Rütteln einer zu verdichtende Masse und Rüttelverfahren zum Verdichten von Beton
EP0246470A1 (de) Verfahren zum Austauschen eines Maschinenteils
DE4434679A1 (de) Verdichtungssystem zum Formen und Verdichten von Formstoffen zu Formkörpern in Formkästen
DE19956961B4 (de) Verfahren zur Kontrolle der Einwirkung von Schwingungen auf die Formgebung und Verdichtung von Betonwaren
EP0690260A1 (de) Verfahren zum Austausch eines Maschinenteils
DE1030114B (de) Anordnung zum nachtraeglichen Verstimmen von Maschinenfundamenten aus Beton
EP0575642B1 (de) Aussengehäuse einer Niederdruck Dampfteilturbine
DE865051C (de) Verfahren zum Veraendern der Eigenfrequenz von Turbinenfundamenten
DE1015273B (de) Verfahren zum Veraendern der Eigenfrequenz von Tragwerken
DE951234C (de) Gegliedertes und Schwingungen ausgesetztes Maschinenfundament
DE878474C (de) Elektromagnetischer Vibrator fuer Innenverdichtung
DE1135511B (de) Einrichtung zum abschnitsweisen Herstellen langer, mit Bauwerkstuetzen versehener Betontragwerke fuer Bruecken od. dgl.
DE509650C (de) Maschinenfundament in aufgeloester Bauweise
DE2914251A1 (de) Fundament fuer eine schwingungserzeugende maschine
AT217082B (de) Einrichtung zum Betonieren langer Bauteile
DE2815870A1 (de) Vorrichtung zum verdichten von beton o.dgl. schuettfaehigen massen durch ruetteln
DE1914159A1 (de) Verfahren und Einrichtung zum Herstellen von hoehengenauen Formkoerpern aus Beton oder dergleichen plastischen Massen
DE2600671A1 (de) Vorrichtung zur befestigung eines fuehrungsteils fuer ein rotorgehaeuse einer maschine
DE806727C (de) Verfahren zum Einbringen einer Druckvorspannung in den Betonteil eines Verbundtraegers
DE450509C (de) Betonhohlsteinstampfmaschine mit einsetzbaren Kernen
CH330032A (de) Traggerüst für eine Schalung zur Herstellung von Gebäudeteilen, insbesondere von Decken im Eisenbetonbau
DE849372C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Betonkonstruktionen und Betongegenstaenden mittels Ruettelmaschine
DE812894C (de) Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung von Betonkoerpern
DE613338C (de) Sich nach oben verjuengendes Flach- oder Ringmauerwerk aus einzelnen, aus Normal- und Passsteinen gemauerten Steinlagen