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DE1030014B - Vorrichtung zum Herstellen von Perlen aus schmelzbaren Stoffen, insbesondere Polyaethylen - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von Perlen aus schmelzbaren Stoffen, insbesondere Polyaethylen

Info

Publication number
DE1030014B
DE1030014B DEB31485A DEB0031485A DE1030014B DE 1030014 B DE1030014 B DE 1030014B DE B31485 A DEB31485 A DE B31485A DE B0031485 A DEB0031485 A DE B0031485A DE 1030014 B DE1030014 B DE 1030014B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nozzle
rod
particular polyethylene
pearls
melt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB31485A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Hans Eilbracht
Dr Manfred Haeberle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DEB31485A priority Critical patent/DE1030014B/de
Publication of DE1030014B publication Critical patent/DE1030014B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29BPREPARATION OR PRETREATMENT OF THE MATERIAL TO BE SHAPED; MAKING GRANULES OR PREFORMS; RECOVERY OF PLASTICS OR OTHER CONSTITUENTS OF WASTE MATERIAL CONTAINING PLASTICS
    • B29B9/00Making granules
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C67/00Shaping techniques not covered by groups B29C39/00 - B29C65/00, B29C70/00 or B29C73/00

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Farming Of Fish And Shellfish (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Herstellen von Perlen aus schmelzbaren Stoffen, insbesondere Polyäthylen Stoffe, die bei Raumtemperatur fest sind. z. B.
  • Wachse, Farbstoffe und andere Produkte der chemischen, pharmazeutischen und Nahrungsmittel-Industrie, werden in Perlform übergeführt, indem man sie schmilzt und auf gekühlte rotierende Unterlagen. wie Teller. Walzen und Bänder, auftropft. Als Tropfvorrichtung wurden bisher heizbare Wannen benutzt. die an der Unterseite entweder Bohrungen besitzen oder Düsen mit einzelnen einstellbaren Ventilnadeln oder einfache Röhrchen, die ebenfalls einzeln der Höhe nach verstellbar sind. Bei diesen Tropfeinrichtungen spielt der Flüssigkeitsstand in der heizbaren vanne eine wesentliche Rolle, und bei gegebenem Stand wird in den beiden letzten Fällen die Tropfgeschwindigkeit durch Verstellen der Ventilspindeln hzw. Röhrchen eingestellt. Die maximale Tropfgeschwindigkeit gibt zusammen mit der Geschwindigkeit der rotierenden Unterlage die maximale Arbeitsleistung der Pastilliermaschine. wobei sich aus der Zähigkeit und Oberflächenspallliullg des hetreffenden Stoffes bei der entsprechenden Arbeitstemperatur die Dimensionen der Düsen bzw. Röhrchen ergeben. Bei allen Vorrichtungen darf der Produktfluß in der Zeiteinheit durch die Düsen. Röhrchen oder Bohrungen einen bestimmten Wert nicht überschreiten, da sonst l ; ein einzelner Tropfen. sondern ein n Flüssigkeitsstrahl entsteht. Es ist aber nachteilig, daß jede Düse bzw. jedes Röhrchen einzeln mit der Hand eingestellt werden muß. Außerdem hat es sich beim Arbeiten mi. t diesen Vorrichtungen gezeigt, daß öfters Verstopfunen auftreten, die eine Reinigung notwendig machen.
  • Zudem müssen die Düsen öfters nachgestellt werden.
  • Die Leistung einer derartigen Pastilliermaschine ist deshalb technisch unbefriedigend.
  • Mit einer Vorrichtung nach der Erfindung werden diese Nachteile vermieden. Die Schmelze eines bei Raumtemperatur festen Staffes, der in Perlen überführt werden soll, tritt dabei ebenfalls aus mindestens einer am Boden des Schmelzbehälters befindlichen Dfise aus und erstarrt in Form von Perlen auf einer gekühltenUnterlage. Das Neue ist nur darin zu sehen, daß in der Bohrung der Düse ein mechanisch elektrisch oder pneumatisch angetriebener hin- und hergehender Stab angeordnet ist. Bei der Abwärts-I) ewegung des Stabes wird die Fließgeschwindigkeit der Schmelze durch die Düse erhöht und man erreicht dabei, daß von dem Stab Tropfen in beeinflußbarer Folge auf die gekühlte Unterlage fallen, wo si, e zum Erstarren gebracht werden. Die Folge der Tropfen läßt sich dabei durch Andern der Hubfreyuenz des Stabes in der Düse in weiten Grenzen variieren. In der Regel wird man Vorrichtungen benützen, die mehrere derartige Düsen mit periodisch dariii hin-und hergehenden Stäben besitzen. Die Mengenleistung einer derartigen Vorrichtung ist am grökten, wenn der hui-und herbewegte Stab unter Beibehaltung des Abstandes der Düsenmündung von der gekühlten Unterlage dieser so weit genähert wird, daß der am Stab hängende Tropfen die gekühlte Unterlage berührt.
  • Die Dimensionen der Düse und des Stabes werden zweckmäBig derartig gewählt, daß der unbewegte Stab keine abdichtende Wirkung besitzt. Dadurch tritt bei rundem Stab ein kontinuierlicher Strahl der Schmelze aus der Düse. Erst die Reibungskräfte und Beharrungskräfte, die durch die Aufwärtsbewegung des Stabes auftreten, führen zur Tropfenbildung durch Unterbrechung des Strahls. Die Gestalt des Stabes kann beliebig sein ; sie richtet sich im allgemeinen nach den Eigenschaften der Schmelze, der Arbeitstemperatur und der gewünschten Tropfengröße. Gute Ergebnisse erhält man mit Stälen, die einen kreisförmigen Querschnitt haben. Die Stase können auch an einzelnen Stellenverstärktoderverjüngt sein. So kann man beispielsweise Stäbe verwenden, deren unterer Teil kugel-oder tellerförmig ist.
  • Diese Verstärkungen sind so angebracht, daß sie bei der Lage des Stabes im oberen Totpunkt im Düsenmund liegen. Durch entsprechende Dimensionierung von Düsenweite und Stabdurchmesser kann auch die Tropfen- bzw. Perlgröße stark verändert werden ; vor all, em aber durch Anderung der Stabfrequenz. Die Tropfgeschwindigkeit selbst kann bei gegebenen Dimensionen von Düse und Stab durch die Frequenz der Stabbewegung sowie in geringem Umfang durch die Hubhöhe verändert werden. Bei konstanten Dimensionen von Düse und Stab erhält man bei hoher Stabfrequenz kleine Perlen und bei kleiner Frequenz große Perlen. Ein wesentlicher Vorteil dieser Erfindung besteht darin, daß man die Düsenspindeln bzw. Rohrchen nicht mehr einzeln einstellen muß, sondern daß die Stäbe an einer gemeinsamen Aufhängevorrichtung befestigt und gleichzeitig auf und ab bewegt werden können. Dadurch wird auch eine Verstopfung der Düsen unterl) unden. Die Standhöhe in der tanne ist hier im Gegensatz zu den bisher verwendeten Düsen von geringerer Bedeutung.
  • Hierdurch wird die Leistung der Machine um den fünf-bis zehnfachen Betrag gesteigert und gleichzeitig eine wesentlich dichtere Flächenbelegung der gekühlten rotierenden Unterlage erzielt. Die Auf-und Abwärtsbewegung der Stäbe kann in an sich bekannter Weise einzeln oder gemeinsam durch Exzenterscheiben, Nockenwellen, durch ein periodisches Magnetfeld oder pneumatisch bewerkstelligt werden. wobei die Abwärtsbewegung durch eine Federkraft beschleunigt werden kann.
  • BeimperiodischenMagnetfeldkönnen die einzelnen Stäbe an der oberen Seite an einem gemeinsamen Weicheisenkern befestigt werden, der durch das Magnetfeld periodisch gehoben und durch die eigene Schwere oder mit Federkraft abwärts bewegt wird.
  • Die Stäbe können auch einzeln mit einem Weicheisenzylinder bzw.-teller versehen sein und mit der Frequenz des Magnetfeldes sich auf und ab bewegen. Zur Einstellung des periodischen Magnetfeldes wird unterbrochener Gleichstrom benutzt. Wenn man als Kühlvorrichtung einen rotierenden Teller benutzt, ist es zweckmäl3ig, die Hubfrequenzen der Stäbe von außen nach innen schrittweise kleiner zu halten, um eine gleichmäBige Flächenbelegung zu erzielen, während man bei Kühlbändern und Kiihlwalzen nur eine Hubfrequenz benötigt.
  • Beispiel 1 Bei der Uberführung einer Polyäthylenschmelze in Perlen wird die Leistung einer Düse mit einer einstellbaren Ventilnadel, wie sie in Abb. 1 dargestellt ist, unter gleichen Bedingungen mit der einer Düse. in der sich periodisch ein Stab auf und ab bewegt (s. Abb. 2). verglichen. In beiden Fällen beträgt die Flüssigkeitsstandhöhe 60 mm und die Viskosität des geschmolzenenProduktes bei einer Tropftemperatur von 230° C 70 cSt.
  • Der Durchmesser der Düse G nach Abb. 1 beträgt 5, 5 mm, die Ventilnadel F verjüngt sich von 5, 5 auf 1, 5 mm Durchmesser. Der Perlenabstand auf dem Kühlteller beträgt 1, 2 cm, der Perlendurchmesser 5, 5 mm und das durchschnittlichePerlengewicht 0, 048 g. Die Düse ist auf maximale Tropfgeschwindigkeiteingestellt. In der gleichen Düse G bewegt sich nach Abb. 2 ein Stab F von 2, 0 mm Durchmesser. Der Perlabstand beträgt 1, 5 mm und der Perlendurchmesser 10 mm. Die Hubfrequenz liegt bei etwa 200/min, das durchschnittliche Gewicht einer Perle ist 0, 19 g. In gleichen Zeitabschnitten werden bei einer Düse nach Abb. 1 400 g und bei einer Düse nach Abb. 2 1900 g Polyäthylen in Perlform erhalten.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung ergibt also rund d fünffach höhere Ausbeute gegenüber der bisher gebräuchlichen Anordnung. Durch Änderung des Verhältnisses Düsenbohrung zu Stabdurchmesser, Erhöhung der Hubfrequenz und der Geschwindigkeit der rotierenden Unterlage lassen sich diese Ausheute noch steigern.
  • Beispiel 2 Die Überführung einer Schmelze von Maleinsäureanhydrid in Perlform wird bei 58° C vorgenommen, wobei diese Schmelze eine Viskosität von 1, 27 cSt aufweist. Der Stabdurchmesser ist mit 4. 0 mm nur wenig kleiner als der Düsendurchmesser mit 4, 3 mm, und der Ringspalt weist 0, 15 mm auf. Die Hubhöhe beträgt 12 mm, und der kleinste Abstand des Stabes von der gekühlten Unterlage ist 1, 5 mm. Die gebräuchlichen Frequenzen liegen zwischen 150 und 300 Hub/min und sind von der gewünschten Trqpfen-bzw. Perlgröße abhängig. Die stündliche Leistung einer derartigen Düse liegt unter den angeführten Bedingungen bei 1400 g. Eine vollständige Vorrichtung zur Herstellung von Perlen aus Polväthylen ist beispielsweise in Abb. 3 dargestellt. In einem Vorratsgefäß L, das durch Stäbe H geheizt wird, hel5nden sich die Düsensitze G mit Bohrungen und die auf- und abwärts bewegharen Stäbe F, an deren oberen Enden die Weicheisenkerne E angeordnet sind. Über die heizbare Leitung B wird das Vorratsgefäß mit dem geschmolzenenStoßgefüllt, und die Standhöhe kann mittels der Stange des Schwimmers A abgelesen werden. Die Auf-und Abwärtsbewegung der Stäbe F wird mittels eines Elektromagneten D, bestehend aus einem Weicheisenkern mit Wicklung, erreicht, indem mit periodischem Gleichstrom die zylindrischen Weicheisenkörper E von diesem nach seiner Magnetisierung nach oben und nach Erlöschen derselben durch Federkraft nach unten bewegt werden. Die Hubhöhe ist durch eine Vorrichtung C zum Verstellen der Höhe des Magnets einstellbar. Durch die Aufwärtsbewegung der Stäbe F wird der ProduktMuß der Schmelze in den Düsen gehemmt und bei der anschließenden Abwärtsbewegung derart heschleunigt, daß am unteren Ende der Stäbe F die Schmelze auf das mit dem Kühlwasser K gekühlte Kühlband J periodisch abgesetzt wird. Nach dem Erstarren erhält man das Produkt in Perlenform.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum Herstellen von Perlen aus bei Raumtemperatur festen Stoffen, insbesondere Polyäthylen aus der Schmelze, die aus mindestens einer am Boden des Schmelzbehälters befindlichen Düse austritt und in der Form von Perlen auf einer gekiihlten Unterlage erstarrt, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bohrung der Düse (G) ein mechanisch, elektrisch oder pneumatisch angetriebener hin-und hergehender Stab (F) angeordnet ist.
DEB31485A 1954-06-19 1954-06-19 Vorrichtung zum Herstellen von Perlen aus schmelzbaren Stoffen, insbesondere Polyaethylen Pending DE1030014B (de)

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DE1030014B true DE1030014B (de) 1958-05-14

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DEB31485A Pending DE1030014B (de) 1954-06-19 1954-06-19 Vorrichtung zum Herstellen von Perlen aus schmelzbaren Stoffen, insbesondere Polyaethylen

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DE (1) DE1030014B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1129933B (de) * 1958-06-26 1962-05-24 Olin Mathieson Granuliervorrichtung zur Herstellung von kugelfoermigen Teilchen
DE1172237B (de) * 1962-04-14 1964-06-18 Basf Ag Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von perl- oder tropfenaehnlichem Granulat aus schmelzbaren Stoffen
DE1178043B (de) * 1960-12-14 1964-09-17 Kaiser Geb Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Granalien aus einer Schmelze

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1129933B (de) * 1958-06-26 1962-05-24 Olin Mathieson Granuliervorrichtung zur Herstellung von kugelfoermigen Teilchen
DE1178043B (de) * 1960-12-14 1964-09-17 Kaiser Geb Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Granalien aus einer Schmelze
DE1172237B (de) * 1962-04-14 1964-06-18 Basf Ag Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von perl- oder tropfenaehnlichem Granulat aus schmelzbaren Stoffen

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