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DE1030089B - Verriegelungsvorrichtung, insbesondere fuer Wechselpfluege - Google Patents

Verriegelungsvorrichtung, insbesondere fuer Wechselpfluege

Info

Publication number
DE1030089B
DE1030089B DEH27144A DEH0027144A DE1030089B DE 1030089 B DE1030089 B DE 1030089B DE H27144 A DEH27144 A DE H27144A DE H0027144 A DEH0027144 A DE H0027144A DE 1030089 B DE1030089 B DE 1030089B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
bolt
elongated hole
locking device
plow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH27144A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ewald Hildebrand & Co
Original Assignee
Ewald Hildebrand & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ewald Hildebrand & Co filed Critical Ewald Hildebrand & Co
Priority to DEH27144A priority Critical patent/DE1030089B/de
Publication of DE1030089B publication Critical patent/DE1030089B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/36Ploughs mounted on tractors
    • A01B3/40Alternating ploughs
    • A01B3/44Alternating ploughs with parallel plough units used alternately

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur wechselseitigen Verriegelung von Bodenbearbeitungsgeräten, die selbsttätig wechselweise verriegelt und entriegelt werden.
Es sind verschiedene Systeme von Verriegelungen bekannt, deren Aufgabe es ist, Bodenbearbeitungsgeräte, insbesondere Wechselpflüge, in ausgehobener Stellung zu verriegeln. Diesen Ausführungen haftet der Nachteil an, daß die Verriegelungselemente vom Schlepperfahrer bedient werden müssen, entweder mit der Hand oder mit dem Fuß, und zwar gerade dann, wenn der Fahrer am Furchenende ohnehin durch den Wendevorgang des Schleppers und durch Betätigung der Hubvorrichtung voll in Anspruch genommen wird. Die durch diese Überbeanspruchung des Schlepperfahrers eintretende Ermüdung führt unter anderem zu fühlbaren Minderungen der Flächenleistung.
Um diesem Übelstand abzuhelfen, schlägt die Erfindung eine Verriegelung vor, die vollautomatisch, ohne zusätzliches Eingreifen des Schlepperfahrers, die erforderlichen Verriegelungsvorgänge — Verriegelung der einen Pflughälfte in Transportstellung bei gleichzeitiger Entriegelung der arbeitenden Seite und Umkehrung des gleichen Vorganges bei der nächsten Furche — durchführt.
Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Verriegelungsvorrichtung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine teilweise gezeichnete Pflughälfte hinter einem teilweise gezeichneten Schleppes- mit der zugehörigen Verriegelungsvorrichtung in ausgehobener Stellung,
Fig. 2 die gleiche Ansicht mit einer Pflughälfte in Arbeitsstellung in entriegeltem Zustand,
Fig. 3 eine Teilansicht der Verriegelungsvorrichtung in verriegelter Stellung,
Fig. 4 eine Teilansioht der Verriegelungsvorrichtung bei eingeleiteter Verriegelung,
Fig. 5 eine Teilansicht der Verriegelungsvorrichtung im Moment der Umsteuerung des Sperriegels.
Auf die Darstellung der Hubelemente ist verzichtet worden, da diese in bekannter Weise zur Anwendung kommen und hier nicht interessieren.
Am Getriebeblock des Ackerschleppers 1 befindet sich der Verriegelungsbock 2 mit dem Tragbolzen 3. Auf der Ackerschiene 4 des Schleppers 1 ist der Pflug mit der Zugsäule 5 und dem Werkzeugträger 6 befestigt. An der Säule 5 ist ein verstellbares Klemmstück 7 angeklemmt, an dessen -oberer Bohrung 8 das untere Teilstück 9 der Verriegelungsstange 10 schwenkbar angeordnet ist. Auf dem Teilstück 9 und auf dem hinteren Ende der Verriegelungsstange 10 sind Bohrungen 11, 12 und 13 angebracht, mit deren Verriegelungsvorrichtung,
insbesondere für Wechselpflüge
Anmelder:
Ewald Hildebrand & Co., Unna (Westf.)
Hilfe eine Längenverstellung der Verriegelung vorgenommen werden kann. Etwa auf der Mitte der Verriegelungsstange 10 befindet sich ein Gleitbolzen 14, der einen Sperriegel 15 längs verschiebbar und drehbeweglich trägt.
In den Sperriegel 15 ist ein Langloch 16 eingearbeitet, welches an der dem breiten hinteren Ende des Sperriegels 15 zugewandten Seite eine fast halbkreisförmige Erweiterung 17 hat. Das Langloch 16 ist so angeordnet, daß der Schwerpunkt des Sperriegels in der einen oder anderen Endlage eindeutig auf der einen oder anderen Seite des Gleitbolzens 14 liegen kann.
In ausgehobener, d.h. in verriegelter Stellung stützt sich der Sperriegel 15 mit der an seinem breiten Ende ausgesparten Einbuchtung 18 auf dem am Schlepper befestigten Tragbolzen 3 (Fig. 1 und 3) ab. Das Gewicht des angehängten Gerätes zieht die Verriegelungsstange 10 nach hinten und abwärts. Dadurch kommt der Gleitbolzen 14 in der halbkreisförmigen Erweiterung 17 zur Anlage, während das vordere Ende des Sperriegels sich an einem Zapfen 21 abstützt.
Wird jetzt am Furchenende die im Boden befindliche andere Gerätehälfte ausgehoben, so muß sie, um ihrerseits zu verriegeln, um einen geringen Betrag über die Verriegelungsstellung hinaus angehoben werden. Diese kurze Strecke genügt, um die bisher verriegelt gewesene Gerätehälfte zu entlasten (Fig. 4), d. h., der Tragbolzen 3 gibt den Sperriegel 15 frei, so daß dieser, da sein Schwerpunkt nun, in Fahrtrichtung gesehen, vor dem Gleitbolzen 14 liegt, nunmehr nach vorn kippt und die Einbuchtung 18 des Sperriegels 15 hinter der Gleitkante 19 der Verriegelungsstange 10 verschwindet, wodurch die Verriegelungsstange 10 ungehindert über den Tragbolzen 3 in die Arbeitsstellung abgleiten kann. Dabei hat sich das
809510/61
hintere Ende des Sperriegels gegen einen weiteren Zapfen 22 der A'erriegelungsstange gelegt.
Beim Ausheben des Gerätes gleitet die Verriegelungsstange 10 gemäß der in Fig. 5 angedeuteten Pfeilrichtung über den Tragbolzen 3 aufwärts, wobei 5 der Sperriegel 15 mit der an seinem spitzen Ende angebrachten Aussparung 20 an dem Tragbolzen 3 zur Anlage kommt und festgehalten wird. Hierdurch wird der Gleitbolzen 14, der bisher in der halbkreisförmigen Verbreiterung 17 des Langloches 16 lag, in die andere Endlage des Langloches verschoben. Dadurch bekommt das breite hintere Ende des Sperriegels 15 das Übergewicht und kippt mit seiner Einbuchtung 18 aus der Deckung der Verriegelungsstange 10 bis zur Anlage an den Zapfen 21 heraus, so daß der Sperrriegel 15 nach Erreichen der Verriegelungsstellung sioh mit der Einbuchtung 18 hinter den Tragbolzen 3 legen und dadurch den Pflug verriegeln kann.
Die Erfindung beschränkt sich nicht allein auf das dargestellte und beschriebene Anwendungsbeispiel, sondern kann in gleicher oder ähnlicher Weise auch bei anderen Geräten zur Anwendung kommen, wenn nur der Erfindungsgedanke, eine vollautomatische Verriegelungsvorrichtung zu schaffen, gewahrt bleibt.

Claims (4)

25 Patentansprüche
1. Verriegelungsvorrichtung, insbesondere für Wechselpflüge, bei der die wechselseitige Verriegelung und Entriegelung der beiden Pflughälften in durch die Arbeitsweise eines Wechselpfluges bedingter Weise erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß an einer am Pflug angelenkten Verriegelungsstange (10) ein mit einem Langloch (16) versehe ner Sperriegel (15) gelagert ist, der auf einem in das Langloch (16) eingreifenden Gleitbolzen (14) der A^erriegelungsstange längs verschiebbar und drehbar ist, wodurch er infolge Verlagerung seines Schwerpunktes je nach Lage des Gleitbolzens im Langloch nach vorn oder hinten in senkrechter Ebene kippbar ist und sich in der nach hinten gekippten Lage mit einer hinteren Einbuchtung (18) gegen einen Tragbolzen (3) des Schleppers abstützt, während der Gleitbolzen in einer halbkreisförmigen Erweiterung (17) am hinteren Ende des Langloches anliegt.
2. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 1-, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Ende des Langloches (16) des Sperriegels (15) vom Schwerpunkt des Sperriegels gleich oder annähernd gleich weit entfernt liegt wie das vordere Ende des Langloches.
3. Verriegelungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbuchtung (18) des Sperriegels (15) in seiner nach vorn gekippten Lage an dem Tragbolzen (3) vorbeigleiten kann.
4. A^erriegelungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperriegel (15) an seinem vorderen Ende eine Aussparung (20) trägt zum Umkippen des Sperrriegels durch den Tragbolzen (3) in die mit dem hinteren Teil nach unten hängende Lage zur Ermöglichung des Abstützens der Einbuchtung (18) auf dem Tragbolzen (3).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1680 608.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© &09 510/61 S.
DEH27144A 1956-05-25 1956-05-25 Verriegelungsvorrichtung, insbesondere fuer Wechselpfluege Pending DE1030089B (de)

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Publications (1)

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DE1030089B true DE1030089B (de) 1958-05-14

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1680608A1 (de) * 1964-04-23 1969-11-20 Ferro Stamping Co Verstellvorrichtung fuer Kuebelsitze

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1680608A1 (de) * 1964-04-23 1969-11-20 Ferro Stamping Co Verstellvorrichtung fuer Kuebelsitze

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