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DE10300705B4 - Verfahren und Steuervorrichtung zur Steuerung einer automatischen Verstärkungsregelungs-Einheit - Google Patents

Verfahren und Steuervorrichtung zur Steuerung einer automatischen Verstärkungsregelungs-Einheit Download PDF

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Abstract

Verfahren zur Steuerung der Eingabeamplitude an einen Analog-Digital-Umsetzer, wobei das Verfahren umfasst:
Empfangen eines digitalen Signals von dem Analog-Digital-Umsetzer;
Periodisches Messen eines Durchschnittssignalpegels des digitalen Signals;
Berechnen eines Vorverstärkungswertes gemäß des Durchschnittssignalpegels;
Erzeugen von Verstärkungssteuersignalen gemäß des Vorverstärkungswerts während eines ersten und zweiten Zeitintervalls; und
Steuern der Eingabeamplitude an einen Analog-Digital-Umsetzer mit den Verstärkungssteuersignalen während des ersten und zweiten Zeitintervalls;
bei dem das erste Zeitintervall startet, nachdem der Vorverstärkungswert unter einem Schwellenwert ist, und das zweite Zeitintervall direkt nach dem ersten Zeitintervall startet,
wobei der Durchschnittssignalpegel periodisch über einen digitalen Signalblock gemessen wird,
die Blockgröße während des ersten Zeitintervalls auf eine erste Zahl gesetzt wird, und die Blockgröße während des zweiten Zeitintervalls auf eine zweite Zahl gesetzt wird, wobei die zweite Zahl größer als die erste Zahl ist.

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Steuervorrichtung zur Steuerung einer automatischen Verstärkungsregelungs-Einheit. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren und eine Steuervorrichtung zur Steuerung einer automatischen Verstärkungsregelungs-Einheit in einem drahtlosen Kommunikationssystem durch Verwendung einer Nachschlagtabelle, die Einstellwerte von automatischen Verstärkungsregelungen entsprechend zu verschiedenen Signalstärkebereichen aufzeichnet.
  • Beschreibung vom Stand der Technik
  • Während Kommunikation in. der Welt immer wichtiger ist, können in einem Kommunikationssystem verwendete Techniken grob in zwei Beziehungen, d. h. drahtgebundene Kommunikation und drahtlose Kommunikation geteilt werden.
  • Für drahtgebundene Kommunikation kann ein Kanal aus verdrehten Doppelleitungen, Koaxialkabel, Faseroptik und so weiter hergestellt sein. Egal woraus der Kanal hergestellt ist, der Kanal kann grundlegend als ein statisches Modell gegeben werden. Dass heißt, wenn ein Kanal abgeschlossen ist, werden alle seine Charakteristiken für drahtgebundene Kommunikation feststehen. Andererseits verwendet drahtlose Kommunikation jedoch nur Luft als Kanal. Der für drahtlose Kommunikation verwendete Kanal ist deshalb instabiler als der von der drahtgebundenen Kommunikation, weil die Luftbedingungen verschieden und unvorhersagbar sind. Mit anderen Worten, führt ein Luftkanal verschiedene Verzerrungen in das Signal ein und meistens sind diese Verzerrungen dynamisch.
  • Es ist deshalb wichtig, sich mit den dynamischen Verzerrungen zu befassen, um für die Qualitäten der empfangenen Signale zu garantieren. Um diese Herausforderung zu überwinden, wurde ein automatischer Verstärkungsregelungs- (AGC-) Mechanismus bereitgestellt. Der automatische Verstärkungsregelungs-Mechanismus stellt einem Empfänger die Fähigkeit bereit, das empfangene Signal automatisch zu skalieren, sodass der Leistungspegel des empfangenen Signals stabil genug gehalten werden kann, während eine Demodulation durchgeführt wird.
  • Traditionell wird der automatische Verstärkungsregelungs-Mechanismus durch einen analogen logarithmischen Verstärker bereitgestellt. Der logarithmische Verstärker zeigt zwei Eingaben – die eine ist die gewünschte Schwelle und die andere ist das empfangene Signal. Nach dem Vergleichen der Leistungsverhältnisse dieser zwei Eingaben, gibt der logarithmische Verstärker seine Ausgabe als den Logarithmus des Verhältnisses aus. Um den dynamischen Bereich des Verstärkungspegels zu erhöhen, stellen die meisten drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen zwei Verstärker bereit, wobei einer von ihnen im HF- (Hochfrequenz-) abschnitt liegt und im Allgemeinen ein LNA-Verstärker (Verstärker mit niedrigem Eigenrauschen) ist und der andere im ZF (Zwischenfrequenz)/Basisbandabschnitt liegt und im Allgemeinen ein VGA-Verstärker (Regelverstärker) ist. Die einstellbaren Verstärkungspegel des LNA sind diskret, zum Beispiel, weist der LNA im Allgemeinen zwei Verstärkungspegel, 0dB und GLNA dB, auf, wobei GLNA im Allgemeinen um 30 dB ist. Der Verstärkungspegel des VGA ist kontinuierlich und der dynamische Bereich ist im Allgemeinen um 70 dB.
  • Der vorstehend beschriebene automatische Verstärkungsregelungs-Mechanismus zeigt jedoch eine relativ geringe Einschwingzeit und einen Mangel an Flexibilitäten. Ein neuer automatischer Verstärkungsregelungs-Mechanismus, der eine Digitalbasisbandsteuertechnik verwendet, ist deshalb in U.S. Patent Nr. 6,038,435 mit dem Titel „Variable Step-Size AGC" offenbart, welches hiermit unter Bezugnahme mit einbezogen ist. Die Digitalbasisbandsteuerung verwendet ein empfangenes Basisbandsignal, um einen geeigneten Verstärkungspegel zu bestimmen, und kann gleichzeitig die Verstärkung in HF- und ZF-Basisbanddomänen einstellen. Während das Digitalbasisbandsteuerverfahren eine bessere Flexibilität bereitstellt, gibt es jedoch immer noch einige Extra-Probleme, die zu lösen sind.
  • In der internationalen Patentanmeldung mit der Nummer WO 01/99285 A1, ist eine andere Netzwerkvorrichtung und ein Verfahren zum Betrieb einer Netzwerkvorrichtung offenbart, die Verstärker mit variabler Verstärkung der mit einer ersten veränderlichen Impedanz und einer zweiten veränderlichen Impedanz versehen ist, um die Verstärkung zu steuern. Die in diesem Dokument offenbarte Netzwerkvorrichtung weist darüber hinaus einen Analog/Digital-Wandler auf, um ein analoges Ausgangssignal des Verstärkers mit variabler Verstärkung in ein Digitalsignal umzuwandeln. Diese Netzwerkvorrichtung ist mit einem digitalen Überwachungsschaltkreis versehen, um das Digitalsignal zu überwachen und ein Rückkopplungssignal zur Ansteuerung der ersten und zweiten Impedanzen als eine Funktion des Digitalsignals auszugeben, wodurch die Verstärkung des Verstärkers gesteuert wird.
  • Das erste Problem, das gelöst werden muss, ist Signalbegrenzung, das die Situation darstellt, dass die Eingangssignalamplitude den Arbeitsbereich eines ADU (Analog-Digital-Umsetzers) in dem automatischen Verstärkungsregelungs-Mechanismus überschreitet und deshalb zu dem Phänomen führt, dass die Ausgangssignalamplitude bei dem maximalen oder minimalen darstellbaren Wert des ADU gesättigt wird. Mit anderen Worten, wenn das empfangene Signal, das den ADU durchläuft, gesättigt wurde, können wenig Informationen verwendet werden, um die Verstärkung zu justieren.
  • Ein anderes Problem, das gelöst werden muss, ist die Signallaufzeit aufgrund des ADU. Im Allgemeinen wird eine Verarbeitungszeit für den ADU benötigt, um Abtasten und Quantisieren des analogen Eingangssignals in ein digitales Signal durchzuführen und deshalb weist der AGC-Mechanismus eine Antwortverzögerung auf. In Abhängigkeit von den Qualitäten und Strukturen eines ADU kann diese Latenzzeit eine Leistung eines Basisband-AGC beträchtlich beeinflussen.
  • Demgemäß ist ein AGC-Mechanismus, der die vorstehend beschriebenen Probleme lösen kann, für ein drahtloses Kommunikationssystem notwendig.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren zur Steuerung der Eingabeamplitude an einen Analog-Digital-Umsetzer gemäß Anspruch 1 und eine Vorrichtung zur Steuerung der Eingabeamplitude an einen Analog-Digital-Umsetzer, gemäß Anspruch 7 bereit, um Wahrscheinlichkeiten eines Auftretens von Signalbegrenzung zu reduzieren.
  • Wie hier ausgeführt und breit beschrieben, stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Betreibung einer AGC-Einheit bereit. Das durch die vorliegende Erfindung bereitgestellte Verfahren beginnt zuerst, ein Paket zu empfangen. Nach dem Beginnen, ein Paket zu empfangen, wird ein Durchschnittshüllkurvenpegel eines empfangenen Symbols in dem Paket berechnet, und eine Verstärkung der AGC-Einheit wird für ein erstes Zeitintervall durch Nachschlagen des Durchschnittshüllkurvenpegels in einer Tabelle eingestellt, um einen ersten Einstellwert zu erhalten. Nachdem das erste Zeitintervall beendet ist, berechnet das Verfahren den Durchschnittshüllkurvenpegel und stellt die Verstärkung der AGC-Einheit für ein zweites Zeitintervall durch Nachschlagen des Durchschnittshüllkurvenpegels in der Tabelle ein, um einen zweiten Einstellwert zu erhalten. Zudem wird in der vorliegenden Erfindung ein Durchschnittshüllkurvenpegel jedesmal berechnet, nachdem eine erste Zeitspanne in dem ersten Zeitintervall beendet ist, und wird jedesmal berechnet, nachdem eine zweite Zeitspanne in dem zweiten Zeitintervall beendet ist, und die erste Zeitspanne ist verschieden von der zweiten Zeitspanne.
  • In einer Ausführungsform setzt die vorliegende Erfindung die Verstärkung auf einen maximalen Wert, bevor sie eingestellt wird, und das erste Zeitintervall beginnt, nachdem die Verstärkung zu einer vorgegebenen hohen Schwelle abgenommen hat oder unter ihr ist. In einer weiteren Ausführungsform wird die Verstärkung nachdem das zweite Zeitintervall beendet ist, festgesetzt.
  • Zudem stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Betreiben einer AGC-Einheit bereit, die gekennzeichnet ist durch Einstellen einer Verstärkung einer AGC-Einheit in jedem in einer Vielzahl von Zeitintervallen durch Vergleichen eines Hüllkurvenpegels eines empfangenen Symbols mit einer Vielzahl von Stufen, die für verschiedene Frequenzen auftreten, und Auswählen eines Einstellwerts gemäß eines Vergleichsergebnisses.
  • Zudem stellt die vorliegende Erfindung eine Steuervorrichtung zur Steuerung einer AGC-Einheit bereit. Die Steuervorrichtung umfasst eine Speichervorrichtung und eine Steuereinheit, wobei die Speichervorrichtung eine Tabelle speichert, die eine Vielzahl von Bereichen und eine Vielzahl von Einstellwerten enthält, wobei jeder der Bereiche einen der Einstellwerte betrifft, und die Steuereinheit einen Hüllkurvenpegel eines empfangenen Symbols in der Speichervorrichtung nachschaut und dann einen der Einstellwerte entsprechend zu einem der Bereiche, die den Hüllkurvenpegel enthalten, erhält, und eine Verstärkung der AGC-Einheit durch Verwenden des erhaltenen Einstellwerts einstellt.
  • Es sollte klar sein, dass sowohl die vorangehende allgemeine Beschreibung als auch die folgende detaillierte Beschreibung beispielhaft sind, und beabsichtigt sind, eine weitere Erläuterung der Erfindung, wie beansprucht, bereitzustellen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die begleitenden Zeichnungen sind enthalten, um ein weiteres Verständnis der Erfindung bereitzustellen, und sind in dieser Beschreibung enthalten und bilden einen Teil von ihr. Die Zeichnungen veranschaulichen Ausführungsformen der Erfindung und dienen, zusammen mit der Beschreibung, dazu, die Prinzipien der Erfindung zu erläutern. In den Zeichnungen,
  • 1 veranschaulicht ein Blockdiagramm, das eine AGC-Architektur zeigt, die eine AGC-Steuervorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthält.
  • 2 veranschaulicht ein Zeitdiagramm, das das Betriebsverfahren gemäß der in 1 gezeigten Ausführungsform beschreibt;
  • 3 veranschaulicht ein Ablaufdiagramm gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 4 veranschaulicht eine Simulationskurve, die den Effekt einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Unter Bezugnahme auf 1, die ein Blockdiagramm veranschaulicht, das eine AGC-Architektur zeigt, die eine AGC-Steuervorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthält. In der Ausführungsform empfängt der HF- (Hochfrequenz-) Empfänger 12 Pakete von Symbolen von Antenne 10 und führt dann sein Ausgangssignal zu dem ZF (Zwischenfrequenz)/BB- (Basisband-) Abwärtswandler 14. Der ZF/BB-Abwärtswandler 14 führt seine Ausgangssignale zu dem ADU 16, um digitalisierte Abtastwerte zu erzeugen, die dann zu der AGC-Steuervorichtung 18 geschaltet werden. Ohne einen Verlust an Allgemeingültigkeit, setzen wir voraus, dass M, z. B. M = 22, Abtastwerte während einer Zeitspanne eines Symbols vorhanden sind. Durch Messen der Stärke der Abtastwerte berechnet die AGC-Steuervorrichtung 18 eine AGC-Verstärkung, die, in Abhängigkeit der Stufe des AGC-Mechanismuses, zuerst zum Setzen der Verstärkung des LNA (Verstärker mit niedrigem Eigenrauschen) (nicht gezeigt) in HF-Empfänger 12, dann zweitens zum Setzen der Verstärkung des VGA (variabler Verstärkungsverstärker) (nicht gezeigt) in dem ZF/BB-Abwärtswandler 14, gemäß dem digitalisierten Signal, verwendet werden kann. Als ein Beispiel angenommen, eine AGC-Verstärkung ist 40 dB und die zwei Verstärkungspegels des LNA sind 0 und 30 dB, dann wird die Verstärkung des LNA auf 30 dB gesetzt werden und dann wird die Verstärkung des VGA auf 10 dB gesetzt werden. Als ein weiteres Beispiel angenommen, eine AGC-Verstärkung ist 40 dB, dann wird die Verstärkung des LNA wird auf 0 dB gesetzt werden und dann wird die Verstärkung des VGA auf 20 dB gesetzt werden.
  • Wie in 1 gezeigt, umfasst die Steuervorrichtung 18 in der Ausführungsform eine AGC-Steuereinheit 180 und eine Speichervorrichtung 182. Die Speichervorrichtung 182 speichert eine Tabelle von Stärkebereichen versus Einstellwerten. Hier kann die Stärke die Durchschnittshüllkurve oder die Durchschnittsleistung der Abtastwerte darstellen. Um die Beschreibung zu erleichtern, lassen wir jedoch nachstehend die Stärke den Durchschnittshüllkurvenpegel darstellen. Die Steuereinheit 180 schlägt einen Durchschnittshüllkurvenpegel von M1, das eine ganze Zahl ist, empfangenen Abtastwerten in der Speichervorrichtung 182 nach und erhält dann einen der Einstellwerte entsprechend zu den Bereichen, die den Durchschnittshüllkurvenpegel enthalten, um die Verstärkung der AGC-Einheit durch Verwenden der erhaltenen Einstellwerte einzustellen.
  • Zum Beispiel, wie in Tabelle 1 nachstehend gezeigt, wird ein von den empfangenen Abtastwerten mit gleichem Hüllkurvenbereich (0,1,42) berechneter Durchschnittshüllkurvenpegel als ein Index verwendet, um einen der in Tabelle 1 aufgelisteten Bereiche auszuwählen und um den entsprechenden Einstellwert zur Einstellung der AGC-Einheit zu erhalten.
  • Tabelle 1
    Figure 00080001
  • Figure 00090001
  • Es wird auf 1 und 2 Bezug genommen, wobei 2 ein Zeitdiagramm veranschaulicht, das das Betriebsverfahren gemäß der in 1 gezeigten Ausführungsform beschreibt. Wie in 2 gezeigt, ermöglicht und beginnt die AGC-Einheit, den Durchschnittshüllkurvenpegel der empfangenen Abtastwerte bei Zeitpunkt 200 zu messen. Die Verstärkung der AGC-Einheit ebenso wie die Verstärkung der LNA- und VGA-Verstärker werden anfangs gesetzt, maximale Werte zu sein, um ein Signal effektiv zu detektieren, und die Verstärkungen des LNA und VGA werden gemäß der Verstärkung der AGC-Einheit eingestellt werden, nachdem der Durchschnittshüllkurvenpegel der empfangenen Abtastwerte hoch genug ist. Um spezifischer zu werden, die Verstärkung der AGC-Einheit ist am Anfang maximal und wird durch den AGC-Algorithmus abnehmen, sobald der Hüllkurvenpegel der empfangenen Abtastwerte zunimmt. Eine Energiedetektions- (ED-) Anzeigevorrichtung wird an sein, sobald die Verstärkung der AGC-Einheit unter einen bestimmten Schwellenwert, der ED-ON-Pegel genannt wird, abnimmt. Der ED-ON Pegel wird hier nachstehend als hohe Energiedetektionspegelschwelle konfiguriert.
  • Wieder unter Bezugnahme auf 2, annehmend, dass das Signal bei Zeitpunkt 202 erscheint, wird angenommen, dass der Hüllkurvenpegel des empfangenen Signals zu dem ED-ON Pegel ansteigt, nachdem einige Symbolzeitspannen beendet sind. Die ED ist deshalb bei Zeitpunkt 204 eingeschaltet. Nach dem Einschalten der ED werden die Verstärkungen des LNA und VGA auf der Basis der Verstärkung der AGC-Einheit während einem ersten Zeitintervall, zum Beispiel, der Zeit, die benötigt wird, um 4 Symbole in der Ausführungsformzu zu analysieren, eingestellt. Diese Stufe wird hier nachstehend als Makroeinstellstufe bezeichnet. In der Ausführungsform wird zudem der Durchschnittshüllkurvenpegel der empfangenen Abtastwerte über N1, z. B. N1 = M/2 = 11, Abtastwerte gemessen und verwendet, um einen Einstellwert gemäß einer vorgegebenen Tabelle von Hüllkurvenbereich versus Einstellwert zu erhalten, die in der Speichervorrichtung 182 gespeichert ist. Die Verstärkung der AGC-Einheit wird dann gemäß dem Einstellwert eingestellt. Die Verstärkungen des LNA und VGA werden wiederum auf Basis der aktualisierten Verstärkung der AGC-Einheit eingestellt.
  • Nachdem die Makroeinstellstufe bei Zeitpunkt 206 beendet ist, schaltet die Verstärkunsgeinstellung in eine andere Stufe, die Mikroeinstellstufe genannt wird. In der Mikroeinstellstufe werden die Verstärkungen der AGC-Einheit, LNA und VGA auf die gleiche Weise eingestellt wie in der Makroeinstellstufe. In der Mikroeinstellstufe wird jedoch der Durchschnittshüllkurvenpegel der empfangenen Abtastwerte über N2, d. h. N2 = M = 22 Abtastwerte gemessen und verwendet, um den Einstellwert gemäß der vorgegebenen Tabelle von Hüllkurve versus Einstellwert zu erhalten, die in der Speichervorrichtung 182 gespeichert ist.
  • Nachdem die Mikroeinstellstufe bei Zeitpunkt 208 beendet ist, werden die Verstärkungen des LNA und VGA festgesetzt. Die vorliegende Erfindung betreibt jedoch immer noch das Berechnen der Verstärkung der AGC-Einheit. Dass heißt, obwohl die Verstärkungen der LNA und VGA festgesetzt sind, wird die Verstärkung der AGC-Einheit immer noch während der Zeitspanne nach dem Zeitpunkt 208 eingestellt.
  • Eine Ausführungsform, die einen anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung zeigt, ist in 3 veranschaulicht, die ein Ablaufdiagramm gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist.
  • In dieser Ausführungsform wird der AGC in Schritt S300 aktiviert und die Verstärkungen der AGC-Einheit, LNA und VGA werden gesetzt, bei ihrem maximalen Wert in Schritt S302 zu sein. Danach beginnt der AGC, den Hüllkurvenpegel zu berechnen, der an seiner Eingangssignalleitung in Schritt S304 auftritt. Wenn der Hüllkuvernpegel eines empfangenen Symbols die ED in Schritt S306 einschaltet, wie in der früheren Ausführungsform beschrieben, fährt der Ablauf mit Schritt S308 fort, ansonsten werden die Schritte S304 und S306 wiederholt fortgeführt.
  • Nachdem die ED eingeschaltet ist, führt die Ausführungsform Schritt S308 durch, um die Verstärkung durch Nachschlagen in einer Tabelle einzustellen, die eine Vielzahl von Stufen mit verschiedenen Bereichen speichert, sodass jede Einstellung nach einer Zeitspanne, zum Beispiel, 11 Abtastwerte in der früheren Ausführungsform, auftritt, die für ein Zeitintervall beendet ist. Danach führt die Ausführungsform Schritt S310 durch, um die Verstärkung durch Nachschlagen der selben Tabelle einzustellen, sodass jede Einstellung nach einer anderen Zeitspanne, zum Beispiel, 22 Abtastwerten in der früheren Ausführungsform auftritt, die für ein anderes Zeitintervall beendet ist.
  • Zudem kann das Zeitintervall, das Schritte S208, S310 oder sogar noch mehr andere Verstärkungseinstellstufen durchführt, entweder das gleiche oder unterschiedlich zueinander sein. In einer bevorzugten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung dauern die Zeitintervalle 2 bis 6 Symbole an. Das Zeitintervall kann durch Verwendung von Einstellzeiten definiert werden, sodass die Verstärkung in einer anderen bevorzugten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung für 4 bis 12 Zeiten in dem ersten Zeitintervall eingestellt wird und für 2 bis 6 Zeiten in dem zweiten Zeitintervall eingestellt wird.
  • Nach dem Einstellen der Verstärkung in jenem Zeitintervall setzt die vorliegende Erfindung die Verstärkung des LNA und VGA in Schritt S312 fest. Wie vorstehend beschrieben, obwohl die Verstärkung des LNA und VGA festgesetzt werden, kann die Verstärkung des AGC jedoch immer noch durch das vorstehend erwähnte Verfahren berechnet werden.
  • Das Simulationsergebnis des vorstehend beschriebenen Verfahrens ist in 4 gezeigt, wobei die Kurve 400 einen gewünschtes Verstärkungspegel darstellt, und die Kurve 402 eine Verstärkungskurve der AGC-Einheit gemäß dem Verfahren darstellt. Es ist klar, dass der Verstärkungspegel auf den gewünschten Verstärkungspegel in etwa 8 Symbolen (28 – 35) festgesetzt werden kann. Die vorliegende Erfindung stellt deshalb einen guten Zugang beim schnellen Ansprechen auf die ankommenden Signale bereit.
  • Zusammenfassend weist die vorliegende Erfindung die folgenden Vorteile auf
    • 1. Die vorliegende Erfindung stellt einen guten Zugang beim schnellen Ansprechen auf die ankommenden Signale bereit; und
    • 2. die vorliegende Erfindung stellt einen guten Zugang zum Vermindern der Wahrscheinlichkeit des Auftretens von ADU-Sättigung bereit.

Claims (12)

  1. Verfahren zur Steuerung der Eingabeamplitude an einen Analog-Digital-Umsetzer, wobei das Verfahren umfasst: Empfangen eines digitalen Signals von dem Analog-Digital-Umsetzer; Periodisches Messen eines Durchschnittssignalpegels des digitalen Signals; Berechnen eines Vorverstärkungswertes gemäß des Durchschnittssignalpegels; Erzeugen von Verstärkungssteuersignalen gemäß des Vorverstärkungswerts während eines ersten und zweiten Zeitintervalls; und Steuern der Eingabeamplitude an einen Analog-Digital-Umsetzer mit den Verstärkungssteuersignalen während des ersten und zweiten Zeitintervalls; bei dem das erste Zeitintervall startet, nachdem der Vorverstärkungswert unter einem Schwellenwert ist, und das zweite Zeitintervall direkt nach dem ersten Zeitintervall startet, wobei der Durchschnittssignalpegel periodisch über einen digitalen Signalblock gemessen wird, die Blockgröße während des ersten Zeitintervalls auf eine erste Zahl gesetzt wird, und die Blockgröße während des zweiten Zeitintervalls auf eine zweite Zahl gesetzt wird, wobei die zweite Zahl größer als die erste Zahl ist.
  2. Verfahren gemäß Anspruch 1, bei dem der Vorverstärkungswert anfangs auf einen maximal möglichen Wert gesetzt wird.
  3. Verfahren gemäß Anspruch 1, bei dem der Durchschnittssignalpegel durch Messen der Durchschnittsleistung über einen digitalen Signalblock erhalten wird.
  4. Verfahren gemäß Anspruch 1, bei dem der Durchschnittssignalpegel durch Messen der Durchschnittshüllkurve über einen digitalen Signalblock erhalten wird.
  5. Verfahren gemäß Anspruch 1, bei dem Berechnen des Vorverstärkungswerts weiterhin umfasst: Verwenden des Durchschnittssignalpegels, um einen Verstärkungseinstellwert aus einer Tabelle nachzuschlagen; wobei die Tabelle eine Tabelle mit Durchschnittssignalpegelbereich versus Verstärkungseinstellwert ist; und Einstellen des Vorverstärkungswerts mit dem Verstärkungseinstellwert.
  6. Verfahren gemäß Anspruch 1, das weiterhin Festsetzen der Eingabeamplitude an den Analog-Digital-Umsetzer nach dem zweiten Zeitintervall umfasst.
  7. Vorrichtung zur Steuerung der Eingabeamplitude an einen Analog-Digital-Umsetzer (16), wobei die Vorrichtung enthält: eine Speichervorrichtung (182), die eine Tabelle mit Durchschnittssignalpegelbereich versus Verstärkungseinstellwert speichert; eine Steuereinheit (180), die mit der Speichervorrichtung und dem Analog-Digital-Umsetzer verbunden ist, um ein erstes und zweites Verstärkungssteuersignal zu erzeugen, wobei die Steuereinheit umfasst: ein Durchschnittssignalpegelmesser, der mit dem Ausgang des Analog-Digital-Umsetzers verbunden ist, um einen Durchschnittspegel des digitalen Ausgabesignals des Analog-Digital-Umsetzers periodisch zu messen; einen Vorverstärkungswertrechner, der mit dem Durchschnittssignalpegelmesser und der Speichervorrichtung verbunden ist, um einen Vorverstärkungswert zu berechnen; einen Verstärkungssteuersignalgenerator, der mit dem Vorverstärkungswertrechner verbunden ist, um Verstärkungssteuersignale gemäß dem Vorverstärkungswert während eines ersten und zweiten Zeitintervalls zu erzeugen, wobei der Durchschnittspegel des Digitalsignals periodisch über einen digitalen Signalblock gemessen wird, wobei die Blockgröße während des ersten Zeitintervalls auf eine erste Zahl gesetzt wird, und die Blockgröße während des zweiten Zeitintervall auf eine zweite Zahl gesetzt wird, und wobei die zweite Zahl größer als die erste Zahl ist; eine erste Verstärkungssteuerleitung, die mit der Steuereinheit und einem Verstärker mit niedrigem Eigenrauschen verbunden ist, die das erste Verstärkungssteuersignal führt; und eine zweite Verstärkungssteuerleitung, die mit der Steuereinheit und einem variablen Verstärkungsverstärker verbunden ist, die das zweite Verstärkungssteuersignal führt; wobei der Verstärker mit niedrigem Eigenrauschen und der variable Verstärkungsverstärker in dem Signalfluss mit dem Analog-Digital-Umsetzer (16) verbunden sind.
  8. Vorrichtung gemäß Anspruch 7, bei dem der Durchschnittssignalpegelmesser den Durchschnittssignalpegel durch Messen der Durchschnittsleistung über einen digitalen Signalblock erhält.
  9. Vorrichtung gemäß Anspruch 7, bei dem der Durchschnittssignalpegelmesser den Durchschnittssignalpegel durch Messen der Durchschnittshüllkurve über einen digitalen Signalblock erhält.
  10. Vorrichtung gemäß Anspruch 7, bei dem der Vorverstärkungswertrechner den Verstärkungssignalpegel verwendet, um einen Verstärkungseinstellwert aus einer Tabelle nachzuschlagen, die in der Speichervorrichtung gespeichert ist, und den Vorverstärkungswert mit dem Verstärkungseinstellwert einstellt.
  11. Vorrichtung gemäß Anspruch 7, bei dem der Verstärkungssteuersignalgenerator einen ersten Verstärkungswert als ein erstes Verstärkungssteuersignal gemäß dem Vorverstärkungswert berechnet und einen zweiten Verstärkungswert als ein zweites Verstärkungssteuersignal gemäß dem Vorverstärkungswert und dem ersten Verstärkungswert berechnet.
  12. Vorrichtung gemäß Anspruch 11, bei dem der Verstärkungssteuersignalgenerator den ersten und zweiten Verstärkungswert nach dem zweiten Zeitintervall festsetzt.
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