DE2857329C1 - Verfahren und Einrichtung zur Verringerung des Bedarfs der Zahl von uebertragenen Bits bei der UEbertragung von PCM-Information - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Verringerung des Bedarfs der Zahl von uebertragenen Bits bei der UEbertragung von PCM-InformationInfo
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Description
Gebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zum Verringern des Bedarfs der Zahl von
übertragenen Bits bei der Übertragung von PCM-Information.
Beschreibung des Standes der Technik
In einem bekannten PCM-System wird der Amplitudenpegel einer jeden Probe des ankommenden
Analogsignals in einem Binärcode ausgedrückt, wobei der Code in Teilcodes unterteilt ist, die Information
enthalten, z. B. die Polarität, das zugehörige Segment und die Amplitudenstufe des Signals innerhalb des
Segments der Signalprobe, das ist derjenige Quantisierschwellwert innerhalb des Segmentes, der dem Pegel
der Signalprobe am nächsten kommt und kleiner ist als dieser.
Zusammenfassung der Erfindung
Charakteristisch für ein derartiges System ist, daß die Information darüber, zu welchem Segment die Signalprobe
gehört, immer übertragen werden muß, trotz der Tatsache, daß ein Vertauschen des Segmentes selten
auftritt im Vergleich zu der gesamten Zahl von Codierungen. Wird PCM-Information beispielsweise
zwischen Teilnehmern und einer Ortsvermittlungsstelle über eine Teilnehmerleitung übertragen, dann werden
große Anforderungen an die Übertragungskapazität der Leitung gestellt, woraus folgt, daß, je mehr Bits im
übertragenen Code benötigt werden, die erforderliche Bandbreite um so größer ist, was die Übertragungsqualität
und folglich die Länge der Übertragungsentfernung beeinflußt. Außerdem werden die Codes komplizierter
und teurer, je mehr Bits der Code umfassen muß.
Die Erfindung, die dieses Problem löst, betrifft ein Verfahren, dadurch gekennzeichnet, daß Amplituden-
und Polaritätsinformation von einer Senderseite zu einer Empfängerseite übertragen wird, ausgedrückt
durch Binärcode-Wörter ohne irgendeinen Segmentcode, daß Information, die das zugehörige Segment
betrifft, in Gestalt von Segmentänderungsinformation übertragen wird und daß, wenn das zugehörige Segment
einen gewählten oberen Grenzwert übersteigt, in der Amplitudeninformation ein Codewort auf der Senderseite
festgestellt wird, um festzulegen, daß ein Übergang zu einem höheren Segment auftritt, und daß, wenn das
zugehörige Segment abnimmt, eine Feststellung durchgeführt wird, um anzuzeigen, daß das Amplitudeninformationscodewort
unterhalb einer gewählten oberen Grenze während einer vorbestimmten Zeit ist, um zu
entscheiden, daß der Übergang zu einem niedrigeren Segment stattfindet, wobei die Grenzwerte zur
Empfängerseite hin übertragen werden und auf der Senderseite wie auch auf der Empfängerseite dazu
benutzt werden, Zählsignale zu erzeugen, die sowohl auf
der Sender- als auch auf der Empfängerseite registriert werden, um einen Wert abzugeben, der die Segmentzugehörigkeit
ausdrückt, und daß mit Hilfe des registrierten Wertes ein Steuersignal erzeugt wird, um den
Segmentwert des übertragenen Signals zu erhöhen oder zu erniedrigen.
Die Erfindung weist auch eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens auf, dadurch gekennzeichnet,
daß sie auf der Senderseite einen Decodierer enthält, um in dem zum Empfänger übertragenen Signal
festzustellen, daß der gewählte obere Grenzwert im Amplitudeninformationscodewort erreicht worden ist,
und um festzustellen und mit Hilfe eines Zeitmeßkreises festzulegen, daß der Signalwert unter dem gewählten
oberen Grenzwert des Amplitudencodewortes ist, so daß, wenn dies während einer bestimmten Zeitspanne
zutrifft, ein Vorwärtszählimpuls oder ein Rückwärtszählimpuls erzeugt wird, und daß ein erster Zähler vorwärts
oder rückwärts durch die entsprechenden Zählimpulse gezählt wird, so daß er das zugehörige Segment des
Signals definiert, wobei die Werte des Zählers Steuersignale für die in der Einrichtung enthaltene
Schaltung darstellen, welche Einrichtung durch die Steuersignale beeinflußt ist und in Abhängigkeit von
ihnen ein Ansteigen oder Abnehmen der Segmentzugehörigkeit des Signals aussendet, und daß auf der
Empfängerseite ein Decodierer zum Feststellen der gewählten Grenzwerte und zum Erzeugen eines
positiven oder negativen Zählimpulses aus den Werten sowie ein zweiter Zähler, der durch die Zählimpulse
vorwärts oder rückwärts gezählt wird, vorhanden sind, so daß er die Segmentzugehörigkeit des empfangenen
Signals anzeigt, wobei die Zählwerte Steuersignale für weitere Schaltungsteile innerhalb der Einrichtung
darstellen, die von den Steuersignalen beeinflußt sind und in Abhängigkeit von ihnen das Abnehmen oder
Ansteigen des zugehörigen Segmentes des empfangenen Signals bewirken.
Die Erfindung ermöglicht es, die Zahl der für die Übertragung einer bestimmten Information erforderlichen
Bits und damit die benötigte Bandbreite zu verringern.
Kurzbeschreibung der Zeichnung
Die Erfindung wird nun beispielsweise mit Bezug auf die beigefügte Zeichnung beschrieben, in der F i g. 1 ein
Blockdiagramm eines ersten Ausführungsbeispiels einer Einrichtung gemäß der Erfindung und Fig.2 ein
Blockdiagramm eines anderen Beispiels einer Einrichtung gemäß der Erfindung zeigen.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele
Das in F i g. 1 gezeigte Ausführungsbeispiel einer Einrichtung gemäß der Erfindung weist auf der
Senderseite einen steuerbaren Verstärker Fl zum Einstellen des Pegels des ankommenden Signals
(welches Analogsignal-Amplitudenproben enthält) auf den Arbeitsbereich eines Analog-Digital-A/D-Wandlers
AD auf, der mit dem Ausgang des Verstärkers verbunden ist, in dem abhängig von Digitalsteuersignalen,
die in die Steuereingänge des Verstärkers eingegeben werden, eine Verstärkung oder Dämpfung
hervorgerufen wird. Als Ergebnis davon werden als Eingangssignale des A/D-Wandlers AD normalisierte
Signalamplituden erhalten. Durch Abtasten der normalisierten Amplituden der Signale und ausschließliches
Übertragen von Information über das Segment, d. h. den Amplitudenbereich, innerhalb dessen die Decodierung
erfolgt, wenn ein Wechsel des Segmentes nötig ist, kann der gesamte Segment bestimmende Code im Übertragungscode
weggelassen werden. Gewöhnlich ist der PCM-Code aus acht Bits zusammengesetzt, aufgeteilt in
ein Bit für die Polaritätsbestimmung, drei Bits zur Bestimmung des zugehörigen Segmentes (C-Code) und
vier Bits für Amplitudenbestimmung (S-Code). Die Segmentbestimmung wird bei dieser Anordnung gemäß
der Erfindung mittels des Amplitudencodes (S-Code) in der Weise ausgeführt, daß eine positive Maximalamplitude
(+Smax) einen Befehl zum Übergang zum
nächsthöheren Segment gibt und daß eine negative Maximalamplitude (—5max) einen Befehl zum Übergang
zum nächstniedrigeren Segment gibt. Auf diese Weise wird ein Übertragungscode erhalten, der lediglich fünf
Bits aufweist, vier Bits für Amplitudenbestimmung und ein Polaritätsbit.
Nach einer A/D-Umwandlung im Wandler AD werden die Signale in paralleler Form zu den Eingängen
eines Decodierers Di geleitet. Die Signale werden gemäß dem Beispiel auch in paralleler Form zu den
Eingängen eines Parallel/Serien-Wandlers PS geleitet. Die Übertragung von Signalen zur Empfängerseite
kann auch genauso in paralleler Form erfolgen. An den Ausgängen des Decodierers D\ werden Signale zu
einer Steuereinrichtung gesendet, die aus einer Zeitmeßschaltung CRa, einer Logikschaltung 01 und einem
Zähler CMl besteht. Wenn der Decodierer Di ein
Signal entsprechend dem maximalen positiven Amplitudenwert mit der Binärkombination 11111 decodiert hat,
wird ein logisches EINS-Signal vom Ausgang +Sn,;,* des
Decodierers als Vorwärtszählsignal an einen ersten Eingang des Zählers CMi geleitet. Der Zähler gibt
dadurch ein Ausgangssignal an den stellbaren Verstärker Fl ab, welches anzeigt, daß eine Einstellung auf das
nächst höhere Segment zu erfolgen hat, woraufhin Signale vom Verstärker, um es möglich zu machen, daß
z. B. doppelt große Amplitudenwerte gemessen werden können, mit dem Faktor 2 gedämpft werden, der durch
ein Signal vom Zähler CMl bestimmt wird.
Wenn auf ein niedrigeres Segment übergegangen wird, ist der Ablauf folgendermaßen. Der Zeitmeßkreis
CRa besteht aus einem Zähler, der auf einem NULL-Stelleingang das höchststellige Bit in jedem
Amplitudencode erfaßt, der von dem Ausgang Sh des Decodierers D1 übertragen wird. Der Zähler nimmt an
einem zweiten Eingang Zählimpulse von einem Taktsignalgenerator auf, der dem gesamten System
gemeinsam ist und der in F i g. 1 nicht dargestellt ist, und zählt dadurch z. B. jede zehnte ms einen Schritt weiter.
Wenn der Ausgang Sh nicht aktiviert worden ist, d. h., wenn das höchststellige Bit zu jeder Zeit eine logische
»NULL« gewesen ist, bis der Zähler die achte Stellung erreicht, d.h. nach 80ms, dann wird ein Signal vom
Zähler CRa an einen ersten Eingang der Logikschaltung 01 abgegeben. Wenn der Ausgang Sh aktiviert worden
ist, bevor der Zähler die achte Stellung erreicht hat, ist der Zähler NULL-gesetzt, und der Zählvorgang wird
wieder gestartet. Wenn der Decoder Di ein Signal entsprechend dem Nullpegelwert (Sb) decodiert hat, d. h.
ein Signal, das die Binärkombination 10000 hat, dann wird ein logisches EINS-Signal vom Ausgang Sq des
Decodierers an den zweiten Eingang der Schaltung 01
gegeben. Wenn die Schaltung 01 aktiviert worden ist,
wird ein Abwärtszählsignal an den zweiten Eingang des Zählers CM1 gegeben, der ein Ausgangssignal an den
stellbaren Verstärker Fi überträgt. Dieses Ausgangssignal
zeigt an, daß eine Verstellung zum nächst niedrigeren Segment vorzunehmen ist. Folglich werden
Signale vom Verstärker mit einem Faktor 2 verstärkt, der durch das Signal vom Zähler CMl bestimmt ist.
ίο Somit wird deutlich, daß eine Einstellung auf das nächst
höhere Segment erfolgt, wenn die Binärkombination Hill decodiert wird, während eine Einstellung zum
nächst niedrigeren Segment davon abhängt, daß der Amplitudenwert während einer bestimmten Zeit unterhalb
eines definierten Amplitudenwertes, gemäß dem Beispiel der Hälfte des maximalen Amplitudenwertes,
geblieben ist, wobei in Verbindung damit das Nullpegelsignal 10000 auftreten muß.
Wenn kein Segmentwechsel vorkommen soll, dann werden alle Signale unverändert nach einer Umwandlung in dem Parallel/Serien-Wandler PS der Empfängerseite zugeleitet.
Wenn kein Segmentwechsel vorkommen soll, dann werden alle Signale unverändert nach einer Umwandlung in dem Parallel/Serien-Wandler PS der Empfängerseite zugeleitet.
Auch die Empfängerseite des Systems muß Information über mögliche Segmentwechsel erhalten. Diese
Information wird erhalten durch die Codes + SmüX
(Hill) nach Einstellung auf ein höheres Segment und — Smax (00000) nach Einstellung auf ein niedrigeres
Segment.
Für den Fall, daß der Decodierer Di ein Signal
entsprechend dem Code S0 (10000) überträgt, bestehen
zwei Möglichkeiten, nämlich entweder stellt das Signal nur Pegelinformation dar, die nicht mit einem
Segmentwechsel verbunden ist, wobei dann das Signal unverändert auf die Empfängerseite übertragen wird,
oder das Signal ist verbunden mit der Bedingung für Einstellung auf ein niedrigeres Segment. In diesem Fall
muß das Bit der höchsten Stelle (MSB) im Code invertiert sein, damit die Empfängerseite das Signal als
ein Einstellsignal erkennt. Auf der Senderseite wird der Code 00000 nun übertragen, d.h. — Smax, was für die
Empfängerseite den Befehl bedeutet, die Einstellung auf ein niedrigeres Segment durchzuführen. Die Inversion
des MSB-Bit im Signal S0 erfolgt in solcher Weise, daß
die Information vom Zustand des MSB-Bit vom A/D-Wandler auf einen der Eingänge eines Exklusiv-ODER-Kreises
02 übertragen wird, dessen zweiter Eingang durch das Ausgangssignal vom Kreis 01
aktiviert ist, d. h. das Signal für Einstellung auf ein niedrigeres Segment. Da das Nullpegelsignal 5b nur eine
so Pegelanzeige darstellt, d.h. keinen Segmentwechsel, wird an dem einen Eingang der Schaltung 02 eine
logische EINS erhalten. Da von der Schaltung 01 für die Einstellung auf ein niedrigeres Segment kein EINS-Signal
ausgeht, wird an dem zweiten Eingang des Schaltkreises 02 NULL empfangen, wodurch der
Schaltkreis an seinem Ausgang EINS erzeugt. Wenn das Nullpegelsignal mit einer Einstellung auf ein niedrigeres
Segment verbunden ist, erhält der eine Eingang des Schaltkreises 02 weiterhin ein EINS-Signal, während
der zweite Eingang, der nun vom Schaltkreis 01 aktiviert ist, ebenfalls ein EINS-Signal erhält. Folglich erzeugt
der Schaltkreis 02 ein NULL-Signal an seinem Ausgang, und das MSB-Bit des Signals wird nun invertiert. Auch
das Signal —Smax, das maximale negative Amplitude
anzeigt, kann ein reines Pegelanzeigesignal darstellen. Da der Code für -Sm!lx 00000 ist, sollte dieses Signal in
diesem Fall nicht über die Leitung gesendet werden, damit die Empfängerseite dieses Signal nicht mit einer
Botschaft zum Einstellen auf ein niedrigeres Segment verwechselt. Statt dessen wird der angrenzende
Amplitudenpegel, d. h. 00001, ausgesendet, was bedeutet, daß das Bit der letzten Stelle, das LSB-Bit, im
Datenwort invertiert werden soll, was in einem Exklusiv-ODER-Kreis 03 erfolgt. Ein Eingang zum
■Kreis 03 wird durch das Signal — Smax vom Decoder D1
aktiviert. Auf den zweiten Eingang des Kreises 03 wird ein Signal gegeben, das den Zustand des LSB-Bit
anzeigt. Wenn das Signal — Smax decodiert worden ist,
erhält der genannte eine Eingang einen logischen Wert EINS, wodurch, da das LSB-Bit NULL ist, am Ausgang
des Kreises EINS erzeugt wird. Für alle anderen Kombinationen passiert das LSB-Bit den Kreis 03
unverändert.
Der hintereinander, d. h. in Serienform, ankommende Datenstrom wird auf der Empfängerseite in Parallelsignale
innerhalb eines Serien/Parallel-Wandlers SP umgewandelt und einem Digital/Analog-(D/A)-Wandler
DA zugeführt. Ein Decodierer D 2 decodiert die Signale vor der D/A-Umwandlung. Die decodierten
Signale werden in einem D/A-Wandler umgewandelt, so daß ein normalisiertes Analogsignal am Ausgang des
D/A-Wandlers ausgesendet wird. Dieses Analogsignal wird dem Eingang eines steuerbaren Verstärkers F2
zugeführt, der in Abhängigkeit von Steuersignalen, die in Steuereingänge des Verstärkers eingegeben werden,
die Normalisierung wieder beseitigt, indem er Verstärkung oder Dämpfung vornimmt und das ursprüngliche
Analogsignal, das in das System hineingekommen ist, wiederherstellt. Vom Decodierer D 2 werden Steuersignale
auf einen Zähler CM 2 übertragen. Wenn der Decodierer ein Signal entsprechend der maximalen
positiven Amplitude ( + Smax) decodiert hat, dann wird
ein Vorwärtszähleinstellsignal einem ersten Eingang des Zählers CM 2 zugeführt, der ein Steuersignal an den
steuerbaren Verstärker F2 abgibt. Dieses Steuersignal zeigt an, daß eine Einstellung auf das nächst höhere
Segment vorzunehmen ist, wobei das Signal vom Verstärker F2 durch einen Faktor 2 verstärkt wird, der
durch dieses Steuersignal bestimmt wird. Wenn der Decodierer D 2 ein Signal entsprechend dem maximalen
negativen Amplitudenwert —Smax decodiert hat,
wird ein Rückwärtszählsignal an einen zweiten Eingang des Zählers CM 2 übertragen, der ein Steuersignal an
den steuerbaren Verstärker F2 leitet. Dieses Steuersignal gibt an, daß eine Einstellung auf das nächst
niedrigere Segment durchzuführen ist. Dadurch wird das Signal vom Verstärker um einen Faktor 2 gedämpft,
was durch das letzterwähnte Steuersignal bestimmt ist. Da, wie früher erwähnt, die Botschaft für eine
Einstellung auf ein niedrigeres Segment von der Senderseite des Systems mit einem Nullpegelsignal 5b
kombiniert ist, in dem das MSB-Bit invertiert ist, muß das MSB-Bit auf der Empfängerseite vor der
D/A-Wandlung wieder zurückgestellt werden. Dies geschieht so, daß das Signal,- das sich auf den
Binärzustand des MSB-Bits bezieht, auf einen Eingang eines Exklusiv-ODER-Kreises 04 gegeben wird. Der
zweite Eingang des Kreises 04 wird durch das Signal — Smax aktiviert, wenn es auftritt, was bedeutet, daß alle
die Signale mit Ausnahme des Signals 00000, in dem das MSB-Bit invertiert ist, unverändert passieren, so daß das
Signal 1000 (Sb) wieder hergestellt ist.
In tabellarischer Form sind Beispiele gezeigt, wie ein Binärwort aus Teilcodes zusammengesetzt ist, die die
Polarität, das Segment und Amplitudenpegel angeben. Der Einfachheit halber ist nur der positive Teil des
Signals gezeigt.
Wie früher erwähnt, ist die gesamte Amplitudenspanne des Signals in eine Anzahl von Segmenten unterteilt,
worin jedes Segment eine Zahl von Amplitudenstufen enthält. Die Amplitudenstufen innerhalb eines Segmentes
sind gleich, während die Amplitudenstufen in zwei benachbarten Segmenten zueinander im Verhältnis des
Faktors 2 stehen. Die Größe der Amplitudenstufe innerhalb des Segments entspricht dem Amplitudenwert
der geringsten Stelle LSB für das in Rede stehende Segment.
In bekannten Systemen ist eine bestimmte Amplitude eindeutig einem Segment und einer Amplitudenstufe
zugeordnet, das es möglich macht, daß zwischen aufeinanderfolgenden Decodierungen das Segment und
die Amplitudenstufe in ein beliebiges anderes Segment und eine Amplitudenstufe in Abhängigkeit vom
Amplitudenwert bei der tatsächlichen Codierung verändert werden können. Gemäß der Erfindung
jedoch, wie an früherer Stelle beschrieben, ist die Segmentzuordnung durch eine spezielle Segmentsteuereinrichtung
bestimmt, und es sind Veränderungen der Segmentzuordnung nur gemäß vorbestimmten Bedingungen
möglich. Gemäß dem Beispiel ist die Segmentspanne derart gewählt, daß das erste Segment ein LSB
entsprechend 2°=t mV hat und bei, wie im Beispiel, 16 Amplitudenstufen dadurch die Amplituden 0, 1, 2 ...
15 mV festlegt. Das nächste Segment hat ein LSB gemäß 21=2 mV und legt somit bei 16 Amplitudenstufen
die Amplituden 0, 2, 4 ... 30 mV fest. Das nächst folgende Segment hat ein LSB entsprechend 22=4 mV
und ergibt bei 16 Amplitudenstufen die Amplituden 0,4, 8... 60 mV und so weiter für die folgenden Segmente. In
der Tabelle ist der LSB-Wert für jedes Segment mit einer Dezimalzahl angegeben.
Mit Hilfe der Tabelle sind Beispiele für einen Umwandlungsvorgang gemäß dem Beispiel gezeigt. Ein
Signal mit einer großen Amplitudenspanne wird in eine Anzahl von Segmenten unterteilt, von denen Q>—Q
gezeigt sind, wobei jedes Segment in eine Anzahl von Amplitudenstufen Sb—St 5 unterteilt ist.
Der Amplitudenunterschied zwischen Amplitudenstufen innerhalb eines Segmentes umfaßt eine Amplitudenspanne,
die durch den LSB-Wert des Segmentes 1,2, 4 usw. bestimmt ist. Die Tabelle zeigt auch die binäre
Darstellung der verschiedenen Amplitudenstufen Sb-Si 5.
Eine Amplitude, z. B. 8 mV, ist einerseits durch die Segmentpositionsanzeige C0 angezeigt, wo das Segment
so LSB gemäß obigem 1 mV entspricht, und andererseits durch die Amplitudenstufenanzeige. Die angezeigte
Amplitude erhält man aus dem Produkt des LSB-Wertes der Segmentstelhmg und der Amplitudenstufenanzeige,
d.h. in dem Beispiel 1 χ8=8mV. Dieselbe Amplitude
kann auch durch eine andere Segmentpositionsanzeige C\ angezeigt werden, wo das Segment LSB entsprechend
obigem Beispiel 2 mV entspricht und zusätzlich durch die Amplitudenstufenanzeige S4, d. h. gemäß dem
Beispiel 2x4=8 mV. Die Amplitude kann in gleicher Weise auch durch die Segmentstellungen Ci und Q,
angezeigt werden. In einem höheren Segment wird 0 angezeigt. Es wird aus der Tabelle deutlich, daß eine
höhere Genauigkeit möglich ist, wenn das Signal in einem niedrigeren Segment definiert ist, und in dem
Beispiel der Anordnung gemäß der Erfindung wird durch Veränderung die Verstärkungstätigkeit dauernd
in dem Segment durchgeführt, das die höchste Genauigkeit ergibt.
1 1111
1 1110
1 1110
S15 15 30 60 120 240 480
S14 14 28 56 112 224 448
| 1 1000 | Ss | 8 | 16 | 32 | 64 | 128 | Ca | 256 |
| 10111 I |
S1 | 7 | 14 | 28 | 56 | 112 | 224 | |
| I 10100 |
S4 | 4 | 8 | 16 | 32 | 64 | 128 | |
| 10011 | S3 | 3 | 6 | 12 | 24 | 48 | 96 | |
| 10010 | S2 | 2 | 4 | 8 | 16 | 32 | 64 | |
| 10001 | Si | 1 | 2 | 4 | 8 | 16 | 32 | |
| 10000 | S0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Pol + S-Code | C | Cn | C, | C, | C, | C< usw. |
LSB 1 2 4 8 16 32
Mit Bezug auf F i g. 2 wird ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Anordnung gemäß der Erfindung
beschrieben, welches mit A/D- und D/A-Wandlern
herkömmlicher Art in einem PCM-System zusammenarbeitet. Der A/D-Wandler zeigt sich selbst an, in
welchem Segment die Codierung stattfinden wird, während ein Zähler CM1 anzeigt, in welchem Segment
die Codierung stattfinden sollte. Durch Ausführen eines Vergleichs zwischen den zwei Segmentanzeigen kann
der Code übersetzt und gemäß diesem Beispiel der Erfindung angepaßt werden. In diesem Beispiel ist der
Verstärker Fi auf der Senderseite weggelassen und
statt seiner ein Code-Wandler CRb, ein Komparator /, ein Schieberegister SR1 und eine Anzahl von
ODER-Kreisen Ci-C5 hinzugefügt worden. Auf der
Empfängerseite ist der Verstärker F2 weggelassen, und statt dessen sind ein Code-Wandler CRc, ein Schieberegister
SR2 und ein Steuerkreis 05 hinzugefügt. Die übrigen Schaltkreise haben dieselben Aufgaben und
Funktionen wie im Beispiel gemäß F i g. 1.
Ein Wandler AD setzt auf der Senderseite jede Amplitudenprobe eines ankommenden Analogsignals in
ein Digitalsignal um und sendet dieses Signal von seinen Ausgängen in paralleler Form, wobei Information über
den Segmentcode auf Eingänge des Code-Wandlers CRb und Information über den Amplitudencode auf
Eingänge des Schieberegisters SR1 geleitet werden und
ein zusätzliches EINS-Bit E die erste Position im
Register füllt. Das Polaritätsbit wird unmittelbar auf einen Eingang des Decoders D1 geleitet. Bei diesem
Beispiel werden in dem Code-Wort 6 Bits benützt, ein
Polaritätsbit, vier Amplitudenbits und das zusätzliche EINS-Bit E Der das Segment bestimmende Wert im
Zähler CMi ist ein augenblicklicher Segmentwert, da
zu diesem Wert eins (1) addiert oder subtrahiert werden kann, abhängig von Steuersignalen an den Eingängen,
wie dies bereits in Verbindung mit F i g. 1 beschrieben wurde. Bei dem früher genannten Vergleich zwischen
dem Segment bestimmenden Code vom A/D-Wandler und dem genannten augenblicklichen Segmentwert vom
Zähler CMl können die folgenden drei Fälle auftreten:
(a) Die Codes sind gleich.
(b) Der Code vom A/D-Wandler ist größer als der
Code vom Zähler.
(c) Der Code vom A/D-Wandler ist kleiner als der Code vom Zähler.
Von den Ausgängen des Code-Wandlers CRb wird der segmentbestimmende Code des A/D-Wandlers auf
Eingänge des !Comparators /gegeben. Der Komparator erhält an anderen Eingängen vom Zähler CMl den
bestimmenden Wert des gerade maßgeblichen Segments, und danach werden die aufgenommenen Codes
verglichen.
Wenn der Vergleich zeigt, daß die Codes gleich sind und wenn entweder +Smax oder — Smax auftritt, dann
wird der Amplituden-Code von dem Schieberegister ίο SR1 unverändert über die ODER-Kreise Cl - C5 und
den Parallel/Serien-Wandler PS an die Empfängerseite weitergeleitet. Das zusätzliche Bit E folgt dem
Amplitudencode immer bis zur Empfängerseite.
Auf der Empfängerseite wird das Signal einer Serien/Parallel-Umwandlung im Wandler SP unterworfen,
wonach der Amplitudencode unverändert das Schieberegister SR 2 durchläuft und zum Eingang eines
Digital/Analog-Wandlers DA kommt. Dieser D/A-Wandler ist von derselben Art wie der A/D-Wandler
auf der Senderseite und benötigt deshalb Information über den segmentbestimmenden Code. Ein
Decodierer Dl decodiert das Signal und bestimmt, daß entweder +Smax oder —Smax auftritt, und als Folge
davon wird der Inhalt des Zählers CM2 ohne Veränderung dem D/A-Wandler über den Code-Wandler
CRc als dem endgültigen segmentbestimmenden Code zugeführt.
Wenn der Vergleich auf der Senderseite zwischen den Segment-Codes zeigt, daß der Segment-Code vom
A/D-Wandler größer als der genannte augenblickliche oder kurzzeitige segmentbestimmende Wert, dann
sendet der Komparator / ein logisches EINS-Signal als
ein Steuersignal auf einen der Eingänge sämtlicher ODER-Kreise Ci-C5. Unabhängig davon, welcher
Amplituden-Code nun vom Schieberegister SR1 ausgesendet wird, haben alle Ausgänge der ODER-Kreise
den Binärwert EINS, d. h. die Binärkombination, die dem maximalen positiven Amplitudenwert +Smax
entspricht. Dieses Signal wird dem Decodierer Di zugeleitet, der das Zählsignal zum Zähler CMl sendet,
um dessen Zählwert um eins zu erhöhen, und außerdem wird das Signal in der früher beschriebenen Weise auf
die Empfängerseite übertragen. Der Komparator /führt nun einen neuen Vergleich zwischen den Segmentcodes
aus, nachdem der Zählstand des Zählers CMl um eins vergrößert worden ist. Wenn noch ein Unterschied
besteht, wird der Vorgang so lange wiederholt, bis Gleichheit hergestellt ist.
Auf der Empfängerseite stellt der Decodierer D 2 die
so übertragene maximale positive Amplitude +Smax fest
und sendet einen Zählimpuls an den Zähler CM2, um dessen Zählstand um eins (1) zu vergrößern, woraufhin
der neu gebildete Segmentwert an den D/A-Wandler über den Code-Wandler CKcübertragen wird.
Wenn der Vergleich auf der Senderseite schließlich zeigt, daß der Wert vom A/D-Wandler kleiner als der
Augenblicks- oder derzeitige Segmentwert ist, dann sendet der Komparator ein Steuersignal aus, das
einerseits einen Schrittimpuls zum Code-Wandler CRb bedeutet und dessen Inhalt um eins (1) vergrößert,
während das Signal andererseits einen Schiebeimpuls darstellt, der dem Schieberegister SR1 zugeht. Wenn
das Register den ersten Schiebeimpuls erhält, dann wird das Amplitudencodewort im Register um einen Schritt
verschoben, wodurch die niedrigste Bit-Stelle im Wort ausgeschoben wird. Das gesonderte EINS-Bit E, das in
die erste Position des Registers eingeschrieben ist, ist nun in die zweite Stellung geschoben, und statt dessen
ist in die erste Stellung NULL eingeschrieben.
Wenn die Differenz zwischen den Segmentcodes beim Vergleich so groß ist, daß ein weiterer
Schiebeimpuls zum Schieberegister geleitet wird, dann wird das gesonderte EINS-Bit ein die dritte Stelle
verschoben, die in die vorher erste Stelle eingeschriebene NULL wird in die zweite Stelle geschoben, und eine
neue NULL wird in die erste Stelle geschoben, während gleichzeitig das nun an der letzten Stelle befindliche Bit
ausgeschoben wird. Wenn das Code-Wort im Schieberegister vor der Verschiebung den Wert 10000 hatte, hat
es nun nach der zweimaligen Verschiebung den Wert 00100. Dieses neue Code-Wort wird der Empfängerseite
in unveränderter Form zugeleitet, da entweder +Smax
oder -Smax auftreten kann. Natürlich wird auch das
Polaritätsbit zusammen mit dem Rest des Code-Wortes übertragen. Der Schrittimpuls vom Komparator /
erhöht den Inhalt des Code-Wandlers CRb, wonach der neue Wert vom Code-Wandler dem Komparator /für
einen neuen Vergleich zugeleitet wird. Der Vorgang wird wiederholt, bis der Segmentcode vom A/D-Wandler
gleich dem augenblicklichen Segmentwert vom Zähler CMl ist. Wenn der Segmentcode vom
A/D-Wandler zu Beginn des Vergleichs z. B. 3 war, d. h. die definierte Amplitude in Segment 3 zu decodieren ist,
und der augenblickliche Segmentwert vom Zähler CMl z. B. 5 war, d. h. das geeignetste Segment zum Codieren
des Amplitudenwertes Segment 5 ist, dann beträgt die Differenz zwei Segmentstufen. Dies bedeutet, daß der
Codewandler CRb zwei Stufen aufwärts gezählt wird und daß das Schieberegister SR1 zwei Schiebeimpulse
zugeführt erhält, wodurch das eingeschriebene Wort um zwei Stufen verschoben wird.
Auf der Empfängerseite wird das aufgefangene und serien/parallel-umgewandelte Codewort zum einen den
Eingängen des Registers SR 2 und zum anderen den Eingängen des Decodierers D 2 zugeführt. Da entweder
+ Smax oder - Smax empfangen worden ist, sendet der
Decodierer keinerlei Aktivierungssignale von diesen Ausgängen aus, so daß deshalb der segmentbestimmende
Wert, der früher in den Zähler CM 2 eingeschrieben worden ist, unverändert in den Codewandler CRc
eingeschrieben wird. Wie erwähnt, wird das Codewort ohne ein Polaritätsbit auch in das Schieberegister SR 2
eingeschrieben. Um von diesem Register das Signal zu erhalten, das ursprünglich auf der Senderseite angekommen
ist, muß dieses Register um so viele Schritte zurückgestuft werden, wie es der Verschiebung im
Register SR1 entspricht. Dies erfolgt auf die Weise, daß
in der ersten Position des Registers SR 2 die Polarität des Signals erfühlt wird. Wenn dies eine NULL ist, dann
wird ein Signal auf einen ersten Invertiereingang eines UND-Kreises 05 gegeben, der die Anzahl von
NULL-Bits feststellt, die dem besonderen EINS-Bit E vorangehen. Der Kreis 05 erhält an einem zweiten
Eingang Signale von einem Taktsignalgenerator, der in der Zeichnung nicht gezeigt ist, der aber für das ganze
System wirksam ist. Aktiviert sendet der Kreis 05 ein Steuersignal aus, das zum einen das Schieberegister für
jede NULL-Stelle um einen Schritt aufwärts schiebt, die vor dem EINS-Bit E empfangen wird, und zum anderen
den Inhalt des Codewandlers CRc verändert, so daß eins (1) für jedes empfangene Steuersignal von dem in ihm
eingeschriebenen Wert abzieht. Wenn der Inhalt des Registers SR 2 entsprechend den zwei ersten NULLEN
des empfangenen Codeworts um zwei Stufen verschoben worden ist, wird das Signal E festgestellt, das eine
logische EINS ist. Das Register sendet diese EINS an den UND-Kreis 05, der dadurch blockiert wird, so daß
keine weiteren Steuersignale an das Schieberegister oder den Codewandler abgegeben werden. Das
Schieberegister sendet nun den ursprünglichen Amplitudencode an den Wandler DA, und der Codewandler
CRc gibt an den Wandler DA den Segmentcode 3 ab, der ursprünglich vom Wandler AD ausgesendet wurde,
da der Segmentwert 5 vom Zähler CM 2 um zwei Stufen infolge der Codeumwandlung im Wandler CRC
reduziert worden ist. Das Polaritätsbit vervollständigt das Codewort und wird einem speziellen Eingang des
D/A-Wandlers zugeführt. Nach der D/A-Umwandlung
kann dann das originale Analogsignal, das auf der Senderseite aufgenommen worden ist, wieder abgegeben
werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (15)
1. Verfahren zur Verringerung des Bedarfs der Zahl von übertragenen Bits bei der Übertragung von
PCM-Information, dadurch gekennzeichnet, daß Amplituden- und Polaritätsinformation
von der Senderseite zu einer Empfängerseite übertragen wird, ausgedrückt durch Binärcode-Wörter
ohne irgendeinen Segmentcode, daß Information,
die das zugehörige Segment betrifft, in Gestalt von Segmentänderungsinformation übertragen wird und daß, wenn das zugehörige Segment
einen gewählten oberen Grenzwert übersteigt, in der Amplitudeninformation ein Codewort auf der
Senderseite festgestellt wird, um festzulegen, daß ein Übergang zu einem höheren Segment auftritt, und
daß, wenn das zugehörige Segment abnimmt, eine Feststellung durchgeführt wird, um anzuzeigen, daß
das Amplitudeninformationscodewort unterhalb einer gewählten oberen Grenze während einer
vorbestimmten Zeit ist, um zu entscheiden, daß der Übergang zu einem niedrigeren Segment stattfindet,
wobei die Grenzwerte zur Empfängerseite hin übertragen werden und auf der Senderseite wie auch
auf der Empfängerseite dazu benützt werden, Zählsignale zu erzeugen, die sowohl auf der Senderais
auch auf der Empfängerseite registriert werden, um einen Wert abzugeben, der die Segmentzugehörigkeit
ausdrückt, und daß mit Hilfe des registrierten Wertes ein Steuersignal erzeugt wird, um den
Segmentwert des übertragenen Signals zu erhöhen oder zu erniedrigen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Senderseite der genannte
obere bzw. untere Grenzwert zur Erniedrigung oder Erhöhung des Amplitudenwertes des Signals benutzt
wird, das in den Sender eingegeben wird, so daß eine normalisierte Signalamplitude für die Übertragung
zur Empfängerseite erhalten wird, wobei der genannte Grenzwert auf der Empfängerseite zur
Erhöhung bzw. Erniedrigung der Verstärkung des von der Empfängerseite kommenden Signals verwendet
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das auf die Senderseite
auftreffende Signal einer Analog/Digital-(A/DJ-Umwandlung unterworfen wird, um Binärcodewörter zu
erhalten, die die Polarität, die Segmentzugehörigkeit und die Amplitude des Signals anzeigen, daß ein
augenblicklicher Segmentwert von den genannten erzeugten Zählsignalen gebildet wird, dieser augenblickliche
Segmentwert mit dem segmentbestimmenden Code, der durch die A/D-Umwandlung erhalten wird, verglichen wird, woraufhin für den
Fall, daß der segmentbestimmende Code größer als der beliebige Segmentwert ist, der genannte
gewählte obere Grenzwert unabhängig vom wirklichen Amplitudenwert erzeugt und der obere
Grenzwert dazu verwendet wird, um den äugenblicklichen Segmentwert um eins zu erhöhen,
während der genannte obere Grenzwert gleichzeitig zur Empfängerseite übertragen wird, während
immer dann, wenn der segmentbestimmende Code kleiner als der beliebige Segmentwert ist, das
Amplitudencodewort, das zur Übertragung vorgesehen ist, um eine Stufe abwärts geschoben wird, so
daß das Wort um ein NULL-Bit ergänzt ist, welche NULL-Bits vor einem besonderen EINS-Bit übertragen
werden, das in das Amplitudencodewort eingefügt ist und der segmentbestimmende Code um
eins vergrößert ist, und daß auf der Empfängerseite ein Segmentwert aus den Zählsignalen gebildet und
als rückgestellter segmentbestimmender Code ausgegeben wird, der, wenn die zusätzlichen NULL-Bits
empfangen worden sind, ebenfalls um so viele Stellen verschoben wird, wie zusätzliche NULL-Bits
empfangen werden, woraufhin ebenfalls der Inhalt des Amplitudencodewortes um so viele Stellen, wie
zusätzliche NULL-Bits empfangen werden, zurückverschoben wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der maximale positive Amplitudenwert
(+ Smax) sowohl auf der Sender- als auch der
Empfängerseite benützt wird, um direkt den Übergang auf ein höheres Segment zu bewirken,
während für den Übergang auf ein niedrigeres Segment auf der Senderseite die Bedingung erfüllt
sein muß, daß der Pegel während einer bestimmten Zeitdauer unterhalb eines definierten Amplitudenwertes war, unter der gleichzeitigen Bedingung, daß
der Nullpegelwert (Sb) des Signals auftritt, und daß
nach Erfüllung dieser Bedingungen der negative Maximalwert (—Snuix) als Steuersignal zur Empfängerseite
ausgesendet wird für den Übergang zum niedrigeren Segment.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Übertragung des negativen Maximalamplitudenwertes (—Smax) durch Invertieren
des Polaritätsbits im auftretenden Nullpegelsignal (So) erreicht wird.
6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der endgültige Amplitudenwert die Hälfte des maximalen Amplituden wertes ist.
7. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung wie auch die
Dämpfung um einen Faktor 2 verändert wird.
8. Einrichtung zur Verringerung des Bedarfs der Zahl von übertragenen Bits bei der Übertragung von
PCM-Information gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie auf der Senderseite einen
Decodierer (D 1) enthält, um in dem zum Empfänger übertragenen Signal festzustellen, daß der gewählte
obere Grenzwert im Amplitudeninformationscodewort erreicht worden ist, und um festzustellen und
mit Hilfe eines Zeitmeßkreises (CRa) festzulegen, daß der Signalwert unter dem gewählten oberen
Grenzwert des Amplitudencodewortes ist, so daß, wenn dies während einer bestimmten Zeitspanne
zutrifft, ein Vorwärtszählimpuls oder ein Rückwärtszählimpuls erzeugt wird, und daß ein erster Zähler
vorwärts oder rückwärts durch die entsprechenden Zählimpulse gezählt wird, so daß er das zugehörige
Segment des Signals definiert, wobei die Werte des Zählers Steuersignale für die in der Einrichtung
enthaltene Schaltung darstellen, welche Einrichtung durch die Steuersignale beeinflußt ist und in
Abhängigkeit von ihnen ein Ansteigen oder Abnehmen der Segmentzugehörigkeit des Signals
aussendet, und daß auf der Empfängerseite ein Decodierer (D 2) zum Feststellen der gewählten
Grenzwerte und zum E1 zeugen eines positiven oder
negativen Zählimpulses aus den Werten sowie ein zweiter Zähler (CM 2), der durch die Zählimpulse
vorwärts oder rückwärts gezählt wird, vorhanden sind, so daß er die Segmentzugehörigkeit des
empfangenen Signals anzeigt, wobei die Zählwerte Steuersignale für weitere Schaltungsteile innerhalb
der Einrichtung darstellen, die von den Steuersignalen beeinflußt sind und in Abhängigkeit von ihnen
das Abnehmen oder Ansteigen des zugehörigen Segmentes des empfangenen Signals bewirken.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie auf der Senderseite einen
Verstärker (Fl) aufweist, durch den ein in den Sender eintretendes Signal hindurchgeht, und einen
Analog/Digital-Wandler (AD), der das Ausgangssignal des Verstärkers in Binärsignale umwandelt, die
die Amplitude und die Polarität des eintretenden Signals anzeigen, daß die Steuersignale, die von dem
ersten Zähler (CM 1) ausgehen, die Verstärkung des Verstärkers in der Weise verändern, daß beim
Aufwärts- bzw. Abwärtszählen des Zählers die Verstärkung verringert bzw. vergrößert wird um
einen definierten Faktor, so daß ein normalisierter Amplitudenwert am Ausgang des Verstärkers
erhalten wird, und daß auf der Empfängerseite ein Digital/Analog-Wandler (DA) vorgesehen ist, der
ein ankommendes Signal in ein Analogsignal umwandelt und letzteres einem Verstärker (F2)
zuführt, durch den das Ausgangssignal der Empfängerseite hindurchgeht, daß die Steuersignale, die
vom zweiten Zähler (CM 2) erhalten werden, die Verstärkung des Verstärkers derart ändern, daß
nach Aufwärts- bzw. Abwärtszählen des zweiten Zählers die Verstärkung erhöht bzw. verringert wird
um einen bestimmten Faktor, so daß der empfangene normalisierte Amplitudenwert in dem Verstärker
auf den Wert umgewandelt wird, der der Senderseite ursprünglich zugeführt wurde.
10. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie auf der Senderseite einen
Analog/Digital-Wandler (AD) enthält, die das ankommende Signal in Binärcodewörter umwandelt,
welche die Polarität, das zugehörige Segment und die Amplitude des genannten ankommenden Signals
enthalten, daß ein Vergleichskreis (J) an einer Anzahl von Eingängen den segmentbestimmenden
Code vom A/D-Wandler über einen Codewandler (CRb) erhält und den segmentbestimmenden Code
mit Steuersignalen vergleicht, die das zugehörige Segment anzeigen und vom ersten Zähler (CM)
zugeleitet werden und, wenn der segmentbestimmende Code größer als der Wert vom ersten Zähler
(CMi) ist, ein Steuersignal an einen Grenzwertschaltkreis
(Ci-C5) leitet zur Übertragung des
genannten oberen Grenzwertes, während, wenn der segmentbestimmende Code kleiner als der genannte
Wert vom ersten Zähler (CM 1) ist, ein Steuersignal auf einen Eingang des Codewandlers (CRb) leitet zur
Erhöhung des segmentbestimmenden Codes, der vom A/D-Wandler dem Vergleichskreis zugeführt
wird, wobei das genannte Steuersignal zum Codewandler gleichzeitig ein Steuersignal zu einem
Schieberegister (SR 1) darstellt, das einen Amplitudencode vom A/D-Wandler zusammen mit einem
besonderen EINS-Bit (E) enthält, das stets zusammen mit dem Amplitudencodewort übertragen wird,
das genannte Steuersignal im Schieberegister eine Verschiebung hervorruft, so daß, für jedes Steuersignal,
ein NULL-Bit vor dem mit dem genannten besonderen EINS-Bit vervollständigten Amplitudencode
ausgesendet wird, und daß auf der Empfängerseite ein zweiter Codewandler (CRc)
vorgesehen ist, der Steuersignale von dem genannten zweiten Zähler (CM2) erhält und von seinen
Ausgängen den segmentbestimmenden Code an einen Digital/Analog-Wandler (DA) aussendet,
dessen Ausgangssignal das Ausgangssignal der Empfängerseite bildet, ein Schieberegister (SR 2), in
dem das empfangene Amplitudencodewort zusammen mit dem besonderen EINS-Bit (E) gespeichert
wird, ein Logikkreis (05), der die Anzahl von NULL-Bits feststellt, die dem besonderen EINS-Bit
in dem im Schieberegister gespeicherten Codewort vorausgehen und für jedes dieser NULL-Bits einen
Schiebeimpuls einerseits an das Schieberegister abgibt, um das Codewort um eine Stufe aufwärts zu
verschieben, und andererseits an den zweiten Codewandler (CRc) leitet, um dessen Stellung derart
zu verändern, daß von dem im zweiten Zähler (CM2) gespeicherten Wert für jeden Schiebeimpuls
eine Einheit abgezogen wird, um ein korrektes Segmentwort am Eingang des D/A-Wandlers zu
erzielen, während bei NichtVorhandensein von NULL-Bits vor dem besonderen EINS-Bit der Inhalt
des zweiten Zählers (CM2) das an den D/A-Wandler abgegebene Segmentcodewort darstellt.
11. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der erste Zähler (CMl) mit einem Vorwärtszähleingang und einem Rückwärtszähleingang
ausgestattet ist, daß der Vorwärtszähleingang mit dem Decoder (D 1) direkt verbunden ist,
um ein Signal entsprechend dem positiven Maximalwert (+Smax) zu erhalten, während der Rückwärtszähleingang
mit dem Ausgang eines Gatterkreises (01) verbunden ist, dessen einer Eingang ein Signal
entsprechend dem Nullpegelwert (So) und dessen zweiter Eingang ein Signal von dem genannten
Zeitmeßkreis (CRa) nach der definierten Zeitspanne erhält.
12. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie zur Verwendung des
Nullpegelwertes als dem genannten unteren Grenzwert auf der Senderseite einen Logikkreis (02), der
an einem ersten Eingang den genannten Rückwärtszählimpuls und an einem zweiten Eingang das
Polaritätsbit im Nullpegelsignal erhält, das gleichzeitig ausgesendet worden ist, um durch Invertieren der
Polarität des genannten Polaritätsbits den auftretenden Nullpegelwert in einen negativen Maximalwert
umzuwandeln und diesen Wert als ein Steuersignal auf die Empfängerseite zu übertragen, und daß sie
auf der Empfängerseite einen Logikkreis (04) enthält, der durch Inversion des Polaritätsbits in dem
empfangenen negativen Maximalwert den genannten Wert vor der D/A-Umwandlung in ein
Nullpegelsignal umwandelt.
13. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie auf der Senderseite einen
Logikkreis (03) aufweist, der, wenn der maximale Negativamplitudenwert (—Smax) nur als Amplitudenpegel
ohne Bezug zu einem einen Segmentwandel betreffenden Befehl" auftritt, das letztstellige Bit
im Amplitudenwort vor der Übertragung zur Empfängerseite invertiert.
14. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte zweite Zähler
(CM2) mit einem Vorwärtszähleingang und einem Rückwärtszähleingang versehen ist, der Vorwärtszähleingang
mit dem Decodierer (D 2) verbunden ist, um ein Signal entsprechend dem maximalen
positiven Amplitudenwert (+Sma*) zu erreichen, und
der Rückwärtszähleingang mit dem Decoder (D 2) verbunden ist, um den maximalen negativen
Amplitudenwert (— Smax) zu' erhalten.
15. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte Grenzwertkreis
(Ci-CS) nur durch Logikkreise gebildet ist, von denen je ein erster Eingang ein Bit im Amplitudenwort
von den Ausgängen des genannten Schieberegisters (SR 1) erhält und ein zweiter Eingang jedes
dieser Logikkreise (Ci- C5) das genannte Steuersignal
vom Komparator (J) erhält, so daß bei Auftreten des Steuersignals ein durch diese Logikkreise
bestimmtes Codewort unabhängig vom Inhalt des Schieberegisters übertragen wird.
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