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DE10300664B3 - Schreibgerät - Google Patents

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DE10300664B3
DE10300664B3 DE2003100664 DE10300664A DE10300664B3 DE 10300664 B3 DE10300664 B3 DE 10300664B3 DE 2003100664 DE2003100664 DE 2003100664 DE 10300664 A DE10300664 A DE 10300664A DE 10300664 B3 DE10300664 B3 DE 10300664B3
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DE
Germany
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sleeve
writing
magnet system
magnet
insert
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE2003100664
Other languages
English (en)
Inventor
Hilmar Nicolay
Lennart Kleiber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nicolay Fabian 10555 Berlin De
NICOLAY HILMAR 10555 BERLIN DE
Original Assignee
Individual
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Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to AT03789433T priority patent/ATE433875T1/de
Priority to HK06104181.5A priority patent/HK1087984B/xx
Priority to EP03789433A priority patent/EP1581400B1/de
Priority to ES03789433T priority patent/ES2328349T3/es
Priority to AU2003294019A priority patent/AU2003294019A1/en
Priority to DE50311618T priority patent/DE50311618D1/de
Priority to PCT/EP2003/014977 priority patent/WO2004060697A1/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K24/00Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units
    • B43K24/02Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units for locking a single writing unit in only fully projected or retracted positions
    • B43K24/06Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units for locking a single writing unit in only fully projected or retracted positions operated by turning means

Landscapes

  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Schreibgerät, dessen von einer Hülse aufgenommener Schreibeinsatz durch eine axiale Verschiebung eines Hülsenunterteils relativ zu einem Hülsenoberteil von einer Ruhestellung in eine Schreibstellung überführbar ist, wobei das Hülsenoberteil und das Hülsenunterteil gegebenenfalls in Umfangsrichtung gegeneinander verdreht werden. DOLLAR A Aufgabe ist es, ein Schreibgerät mit einem besonders einfachen Aufbau zu schaffen, welches insbesondere durch eine geringe Anzahl von Bauteilen sehr kostengünstig herzustellen und einfach zu handhaben ist. DOLLAR A Die Aufgabe wird durch ein Schreibgerät gelöst, bei dem das Hülsenoberteil und das Hülsenunterteil sowohl in der Schreibstellung als auch in der Ruhestellung durch eine zwischen den Elementen eines Magnetsystems wirkende Magnetkraft zueinander lagefixiert sind. Die Elemente des Magnetsystems sind am oder im Hülsenoberteil sowie am oder im Hülsenunterteil angeordnet und umfassen mindestens einen Magneten und mindestens zwei Gegenstücke, von denen wengistens eines in der Ruhestellung und wenigstens eines in der Schreibstellung von einem Magneten des Magnetsystems angezogen wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Schreibgerät gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs, nämlich ein Schreibgerät, dessen von einer Hülse aufgenommener Schreibeinsatz, beispielsweise eine Kugelschreiber- oder Tintenmine, durch eine axiale Verschiebung eines Hülsenunterteils relativ zu einem Hülsenoberteil von einer Ruhestellung in eine Schreibstellung überführbar ist. Dabei erfolgt die axiale Verschiebung gegebenenfalls in Verbindung mit einer Verdrehung des Hülsenunterteils gegen das Hülsenoberteil in Umfangsrichtung.
  • Schreibgeräte, insbesondere Kugelschreiber, welche als Massenartikel vertrieben werden, sind vielfach so ausgebildet, dass die Spitze eines von einer Hülse aufgenommenen Schreibeinsatzes – im Falle der Kugelschreiber, die Spitze der Kugelschreibermine – zum Schreiben aus der Hülse herausbewegt und bei Nichtgebrauch in die Hülse zurückgeführt wird. Hierdurch wird einerseits die Mine mechanisch geschützt und diese, soweit sie mit Tinte oder einer Schreibpaste gefüllt ist, vor dem Austrocknen bewahrt. Andererseits wird der Nutzer von Tinten-, Kugelschreibern oder ähnlichen Schreibgeräten, welche häufig in Taschen von Textilien mitgeführt werden, vor einem unerwünschten Farbaustritt und gegebenenfalls der Beschmutzung seiner Bekleidung geschützt. Die Schreibgeräte sind häufig so konzipiert, dass ihr Schreibeinsatz bzw. die Mine, wechselbar ist, beispielsweise zum Ersatz einer aufgebrauchten Mine durch eine neue.
  • Bei den bisher bekannten Schreibgeräten der vorgenannten Art wird der Wechsel des Schreibeinsatzes zwischen der Ruhe- und der Schreibstellung mittels unterschiedlich ausgebildeter Mechaniken realisiert. Im Wesentlichen sind dabei Druck-, Schiebe- und Drehmechaniken zu unterscheiden. Gemeinsam ist diesen, dass die Mechaniken im Allgemeinen aus einer Vielzahl von Bauteilen, insbesondere mit einer Spiralfeder, und häufig aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Die Funktion der Betätigungsmechanismen basiert häufig auf komplizierten und feinmechanischen Konstruktionen, die heute zumeist als Zukaufteile und nicht selten als Importware eingesetzt werden.
  • Eine halbwegs kostengünstige Fertigung bzw. Montage von Schreibgeräten nach diesem Stand der Technik lässt sich nur bei hohen Stückzahlen realisieren, wobei jedoch auch hier eine weitere Kostensenkung wünschenswert wäre.
  • Zwar sind derartige Schreibgeräte zumeist Massenware, jedoch werden selbst bei edlen und exklusiven, in kleineren Stückzahlen vertriebenen Ausführungen und Modellen Standardmechaniken der genannten Art eingesetzt, was deren Preis zusätzlich erhöht, ohne dass damit, bezogen auf die Mechanik, ein Qualitätsgewinn verbunden wäre. Insoweit verwenden selbst in völlig unterschiedlichen Preissegmenten angesiedelte Schreibgeräte bei unterschiedlichem Design gleiche Funktionskomponenten. Ihr Innenleben und damit die Funktionalität unterscheidet sich daher oft überhaupt nicht.
  • Ein weiterer Nachteil der verwendeten kleinteiligen Mechanismen ist der zum Teil schnell einsetzende Verschleiß und die Empfindlichkeit gegenüber Verschmutzung und gröberem Gebrauch. Darin liegt häufig die Ursache, dass manche Schreibgeräte nicht einmal die Lebensdauer der Schreibmine überdauern. Dieser Nachteil des Stands der Technik wird zum Teil durch gekapselte Mechanismen behoben. Dies erhöht jedoch den Aufwand zusätzlich und erfordert die Anpassung des Stiftkörpers an die Maßvorgaben der zugelieferten Teile. Oft ist ein zusätzliches Einbringen von Distanzstücken, Zwischenringen, Gewindeeinsätzen oder ähnlichen Kleinteilen erforderlich, wodurch die Stückkosten in nachteiliger Weise weiter steigen. Zudem ist die Fertigung und Montage solcher gekapselter Baugruppen entsprechend aufwändig und teurer bzw. nur in der Massenfertigung realisierbar.
  • Ein weiterer Nachteil des Standes der Technik wird bei einem Wechsel des Schreibeinsatzes bzw. der Mine offenbar. So müssen etwa selbst bei einfachen Kugelschreibern zur Entnahme der Mine Gehäuse, Hülsen oder andere Bauteile auseinander geschraubt oder gezogen werden. Dabei fallen jedoch prinzipbedingt häufig andere lose gesteckte Teile wie Spiralfeder, Zwischenringe oder Teile der Mechanik heraus. Oft gehen dabei Teile verloren oder sie werden anschließend vom Benutzer versehentlich wieder falsch zusammengebaut. Das Schreibgerät wird in solchen Fällen nicht selten wegen eintretender Unbrauchbarkeit weggeworfen.
  • Die genannten Nachteile haben zu dem Bestreben der Hersteller geführt, die Mechaniken zu vereinfachen, um so insbesondere die Kosten zu senken. Ein Schreibgerät mit einer vergleichsweise einfachen Druckmechanik wird beispielsweise durch die DE G 92 10 629.3 beschrieben.
  • Ein anderes Bespiel für einen veränderten Aufbau von Schreibgeräten der zuvor beschriebenen Art wird durch die JP 09-300881 A offenbart. Bei dem darin beschriebenen Schreibgerät wird der Schreibeinsatz in der Ruhestellung mittels eines an dem Schreibeinsatz angebrachten bzw. aufgesteckten Magneten und eines magnetischen Gegenstücks am Oberteil einer mehrteiligen Hülse fixiert. In der Schreibstellung, die durch ein teleskopartiges Auseinanderziehen des Schreibgeräts eingenommen wird, findet ein zur Befestigung des Magneten an dem Schreibeinsatz angebrachter Halter und mit ihm der sich beim Wechsel in die Schreibstellung durch die Schwerkraft nach unten bewegende Schreibeinsatz . ein Widerlager an einem Innenabsatz eines mittleren Hülsenteils. Zum Verbleib in der Schreibstellung muss der Schreibeinsatzes bzw. das Schreibgerät so geneigt werden, dass sich der Halter zusammen mit dem Schreibeinsatz an dem genannten Innenabsatz verkeilt. Hierdurch ergibt sich der Nachteil, dass der Übergang in die Ruhestellung ungewollt auch bei einer kurzzeitigen Schreibunterbrechung und einem damit verbundenen Senkrechtstellen des Schreibgerätes erfolgen kann. Zudem vereinfacht sich der Aufbau des Schreibgerätes durch die beschriebene Lösung nicht. Vielmehr ist der Aufbau durch die innere Geometrie der Hülsenteile mit einer Mehrzahl von Absätzen eher aufwendig, was fertigungstechnisch nachteilig ist.
  • In ihrer bevorzugten Ausführungsform ähnelt jedoch die Lösung gemäß der hier vorgestellten Erfindung eher einem Drehmechanismus, welcher insoweit als nächstliegender Stand der Technik angesehen wird. Bei Drehmechaniken werden entweder die Hülsenteile oder die Mine und die Hülse im Zuge einer manchmal auch als radiale Verdrehung bezeichneten, Verdrehung in Umfangsrichtung axial gegeneinander verschoben. Solche Drehmechaniken werden in der Praxis vermehrt bei höherwertigen Schreibgeräten eingesetzt, während Schreibgeräte im niedrigeren Preissegment in den meisten Fällen Druck- bzw. einfache Schiebemechaniken aufweisen. Eine Drehmechanik bzw. ein Drehmechanismus ist beispielsweise Gegenstand der DE 29 34 083 A1 . Bei dem in der Schrift beschriebenen Schreibgerät mit Drehmechanik wird die axiale Verschiebung der Schreibmine durch eine "nockenartige" Steuerbahn ermöglicht. Dabei wird durch eine Spiralfeder über die Schreibmine auf den hinteren Teil der die Mine aufnehmenden Hülse Druck ausgeübt, so dass diametral gegenüberliegende Rastnasen an diesem Bauteil gegen die am vorderen Hülsenteil ausgebildete Steuerbahn gedrückt werden. Rastausnehmungen an der Steuerbahn beschreiben wechselweise eine Ruhe- und eine Schreibposition. Diese Form der Drehmechanik weist den Nachteile auf, dass der hintere Teil der Hülse (Hülsenoberteil) zur Montage durch den vorderen Hülsenteil bzw. das Hülsenunterteil gesteckt und nach Einbringung der Mine und der Spiralfeder zusätzlich eine Verschlusskappe oder dergleichen auf den vorderen Hülsenteil geschraubt werden muss. Wegen der Vielzahl der gleichzeitig zu montierenden Einzelteile ist eine automatisierte Montage in der vorliegenden Ausführung kaum, zumindest aber nur mit hohem Aufwand möglich. Die Hülsenteile können durch die im Innendurchmesser befindlichen Ausformungen zudem kostengünstig nur im Kunststoffspritzguss hergestellt werden. Der hohe Montageaufwand steht dem Anspruch nach kostengünstiger Fabrikation entgegen. Konstruktionsbedingt erzeugt der schmale Aufbau der Hülsenteile eine steile Ausformung der Steuerbahn, um eine ausreichende axiale Verschiebung der Mine zu gewährleisten. Je steiler diese jedoch ist, umso schwergängiger wird die Drehung der Hülsenteile gegeneinander ausfallen. Dies wiederum bedingt eine schnellere Abnutzung der sich gegenüberstehenden Reibteile.
  • Demgegenüber weist das Schreibgerät nach der DE 39 21 187 A1 bereits einen einfacheren Aufbau mit einer im vorderen Hülsenteil bzw. der Hülsenspitze eingeordneten Drehmechanik auf. Bei dem beschriebenen Schreibgerät liegt die Schreibmine fest an einem hinteren Hülsenteil an und drückt mittels einer Spiralfeder die Hülsenspitze gegen eine am hinteren Hülsenteil ausgeformte Steuerbahn. Bei Drehung der Hülsenspitze gleitet eine daran ausgeformte Rastnase über die Steuerbahn. Die Hülsenspitze lässt sich auf diese Weise im hinteren Hülsenteil versenken oder aus diesem herausdrehen, wobei sich die Schreib- oder Ruhestellung ergibt. Diese Weiterentwicklung reduziert den Materialeinsatz der im Kunststoffspritzguss hergestellten Teile, da für die Herstellung der Hülse, wie vorgeschlagen, Rohrhalbzeuge verwendet werden können. Nachteilig ist jedoch bei dieser Lösung, dass zur Fixierung der Mine am hinteren Hülsenteil ein "Stopfen" eingesetzt werden muss, der ein zusätzliches Bauteil darstellt, was zusätzlichen Montageaufwand bedeutet. Zudem kommt auch diese Ausbildungsform eines Schreibgerätes ebenso wenig ohne eine Spiralfeder aus, wie eine neuere in der DE 196 02 852 C1 beschriebene.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die geschilderten Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden. Insbesondere besteht die Aufgabe darin, ein Schreibgerät mit einem besonders einfachen Aufbau zu schaffen, welches insbesondere durch eine geringe Anzahl von Bauteilen sehr kostengünstig herzustellen ist. Das Schreibgerät soll zudem einfach zu handhaben sein.
  • Die Aufgabe wird durch ein Schreibgerät mit den Merkmalen des Hauptanspruchs gelöst. Vorteilhafte Aus- oder Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Schreibgerätes sind durch die Unteransprüche gegeben.
  • Das vorgeschlagene Schreibgerät besteht, wie aus dem Stand der Technik bekannt, aus einer mindestens zweiteiligen Hülse, mit einem Hülsenoberteil und einem Hülsenunterteil, und aus einem von der Hülse aufgenommenen Schreibeinsatz. Der Schreibeinsatz ist in einer Ruhestellung zumindest nahezu vollständig in die Hülse zurückgezogen und ragt in einer Schreibstellung teilweise aus dem Hülsenunterteil heraus. Dabei wird der Schreibeinsatz, beispielsweise eine Kugelschreibermine, von dem Hülsenoberteil gehalten, während das Hülsenunterteil relativ zum Hülsenoberteil axial verschieblich ist, so dass der Schreibeinsatz durch eine axiale Verschiebung des Hülsenunterteils gegen das Hülsenoberteil von der Ruhestellung in die Schreibstellung bzw. von der Schreibstellung wieder zurück in die Ruhestellung überführbar ist. In erfindungswesentlicher Weise sind das Hülsenoberteil und das Hülsenunterteil sowohl in der Schreibstellung als auch in der Ruhestellung, vorzugsweise ausschließlich, durch eine zwischen den Elementen eines Magnetsystems wirkende Magnetkraft zueinander lagefixiert. Die Elemente des Magnetsystems sind am oder im Hülsenoberteil sowie am oder im Hülsenunterteil angeordnet und umfassen mindestens einen Magneten und mindestens zwei Gegenstücke, von denen wenigstens eines in der Ruhestellung und wenigstens eines in der Schreibstellung von einem Magneten oder einer Magnetgruppe des Magnetsystems angezogen wird. Dabei ist sichergestellt, dass die zwischen den Elementen des Magnetsystems wirkende Magnetkraft die beim Schreiben aufgrund des Aufdrückens auf den Schreibeinsatz ausgeübte Kraft übersteigt und diesen somit sicher in der Schreibstellung hält. Gleichzeitig wird durch die Magnetkraft ein Losbrechmoment definiert, bei dessen Überschreiten das Hülsenunterteil, zum Wechsel zwischen der Ruhe- und der Schreibstellung oder umgekehrt, gegen das Hülsenoberteil verschiebbar ist. Es ist somit quasi eine Art „Vorschub- und Rückholmechanismus" gebildet, ohne dass dieser tatsächlich auf einer komplizierten, aus einer Vielzahl von Einzelteilen bestehenden Mechanik beruhen würde, wobei die Lösung gegebenenfalls auch auf andere Anwendungsbereiche, bei denen etwa ein Stab oder dergleichen aus einem Hohlzylinder heraus und wieder in diesen zurück bewegt werden muss, übertragbar ist. Im vorstehenden Zusammenhang meint die Formulierung, wonach die Elemente des Magnetsystems am oder im Hülsenober- bzw. -unterteil angeordnet sind, dass das Magnetsystem als integraler Bestandteil der Hülse, aber auch ebenso als eine separate, mit den Teilen der Hülse zu verbindende Baugruppe ausgebildet sein kann. Je nach Ausführung eines Schreibegerätes kann dieses beispielsweise eine Leichtmetallhülse mit darin eingeordneten und mit der Außenhülle starr verbundenen Kunststoffeinsatzteilen aufweisen, wobei die Elemente des Magnetsystems dann selbstverständlich auch in die Kunststoffeinsatzteile eingepresst sein können. In Abhängigkeit von der Art seiner Anordnung an oder in der Hülse und/oder durch die Formgestaltung des Hülsenober- und -unterteils sind dabei die Elemente des Magnetsystems für den Benutzer des Schreibgerätes sichtbar oder nicht. Dies ist letztlich eine Frage des Designs im Hinblick auf das Realisieren einer bestimmten Optik.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird die axiale Verschiebung des Hülsenunterteils gegen das Hülsenoberteil zum Wechsel zwischen der Schreib- und der Ruhestellung, vergleichbar den aus dem Stand der Technik bekannten Drehmechaniken, in Verbindung mit einer radialen Verdrehung bzw., sprachlich exakter mit einer in Umfangsrichtung erfolgenden Verdrehung, des Hülsenunterteils relativ zum Hülsenoberteil bewirkt. Dabei ist vorteilhafterweise am Hülsenoberteil eine Steuerbahn ausgebildet, an der beim Verdrehen des Hülsenunterteils gegen das Hülsenoberteil eine am Hülsenunterteil ausgebildete sowie komplementär zur Steuerbahn ausgeformte Führungsbahn entlanggeführt wird. Hierdurch ist für den Wechsel zwischen der Ruhe- und der Schreibstellung eine mechanische Führung gegeben. Die Führung kann dabei in unterschiedlicher Weise, etwa in der von Herzkurvenmechaniken her bekannten Art gestaltet sein.
  • Entsprechend einer möglichen Ausgestaltung des hier vorgeschlagenen Schreibgeräts sind die Elemente des Magnetsystems auf oder an der Steuerbahn und auf oder an der zu ihr komplementären Führungsbahn angeordnet oder sie bilden sogar selbst die Steuer- sowie die Führungsbahn aus. Unabhängig von seiner Anordnung sind für das Magnetsystem unterschiedliche Ausbildungsformen denkbar. Bei dem mindestens einen Magneten handelt es sich vorzugsweise um einen Permanentmagneten. Grundsätzlich ist aber auch der Einsatz eines macht zum Beispiel dann Sinn, wenn etwa das Schreibgerät zur Erfüllung anderer Funktionen (Leuchtanzeige, integrierte Taschenlampe, integrierter Laserpointer o. ä.) ohnehin mit Batterien bestückt ist.
  • Bei einer Ausbildung mit einem oder mehreren Permanentmagneten sind diese bevorzugt als kleine Stabmagnete ausgebildet und am bzw. im Hülsenoberteil oder am bzw. im Hülsenunterteil angeordnet. Gemäß einer praxisgerechten Ausbildung umfasst das Magnetsystem zwei als Stabmagnet ausgebildete Permanentmagnete und zwei in der Ruhestellung sowie zwei in der Schreibstellung von diesen angezogene Gegenstücke Bei den Gegenstücken kann es sich, entsprechend einer gegebenen Möglichkeit, um Elemente aus einem magnetisch wirksamen Material handeln, so dass das Magnetsystem des erfindungsgemäßen Schreibgerätes beispielsweise aus mindestens einem Magneten und aus metallischen Gegenstücken besteht. Entsprechend einer anderen Ausbildungsform sind jedoch auch die Gegenstücke als Magnete ausgebildet, wobei diese hinsichtlich ihrer Polarität so angeordnet sind, dass sie in der Ruhe- bzw. in der Schreibstellung von den anderen Magneten zur Fixierung der Hülsenteile in der jeweiligen Stellung angezogen werden. Gemäß einer Weiterbildung der letztgenannten Ausbildungsform sind die Magnete des Magnetsystems so am bzw. im Hülsenoberteil und am bzw. im Hülsenunterteil angeordnet, dass sie in einer beim Übergang zwischen der Ruhestellung und der Schreibstellung durchlaufenen Zwischenstellung einander abstoßen. Hierdurch ist ein besonders weicher Gang beim Umschalten zwischen Ruhe- und Schreibstellung gewährleistet. Zudem kann dabei unter Umständen auf die bereits erwähnte mechanische Führung verzichtet werden, da sich die Hülsenteile beim Verdrehen durch die Magnetkräfte quasi automatisch auf einer Art Herzkurve bewegen. Allerdings sind vorteilhafterweise geeignete mechanische Maßnahmen vorzusehen, um zu verhindern, dass die Hülse in der Stellung, in der sich die Magnete abstoßen, durch Abstoßung des Unterteils vom Oberteil, auseinander fällt. Je nach Ausbildung des Magnetsystems, beispielsweise auch unter gestalterischen Gesichtspunkten, kann dieses auch so ausgelegt sein, dass die magnetische Wechselwirkung zwischen dem oder den Magneten und den Gegenstücken über zusätzliche, zwischen ihnen eingeordnete Flussleitstücke besteht.
  • Bei entsprechender Gestaltung, beispielsweise der gegebenenfalls vorhandenen mechanischen Führung, bleiben das Hülsenoberteil und das Hülsenunterteil im Idealfall ausschließlich durch die zwischen den Elementen des Magnetsystems wirkende Magnetkraft miteinander verbunden. Zum Wechsel des Schreibeinsatzes können das Hülsenoberteil und das Hülsenunterteil dabei durch Ausüben einer diese Magnetkraft überwindenden Zugkraft (Ablöskraft) voneinander getrennt werden.
  • Um ein Wechsel des Schreibeinsatzes zu ermöglichen, wird dieser gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vom Hülsenoberteil fest, aber dennoch lösbar gehalten. Beispielsweise wird dies durch eine Klemmverbindung zwischen dem Schreibeinsatz und dem Hülsenoberteil realisiert Bei einer möglichen Weiterbildung der Erfindung wird durch die Dimensionierung der Elemente des Magnetsystems und/oder die Gestaltung der gegebenenfalls vorhandenen mechanischen Führung erreicht, dass sich für die Ruhestellung und die Schreibstellung unterschiedliche Losbrechmomente und/oder Ablösekräfte ergeben.
  • Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen nochmals näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
  • 1a: Das erfindungsgemäße Schreibgerät mit in die Hülse integriertem Magnetsystem in der Ruhestellung als Schnittdarstellung
  • 1b Das Schreibgerät in der Ausbildung entsprechend 1a in der Schreibstellung mit freigegebener Minenspitze
  • 2a Eine Ausführungsform, dessen Magnetsystem als separate Baugruppe ausgebildet ist, in der Ruhestellung
  • 2b Die Ausführungsform nach 2a in der Schreibstellung
  • 3a Eine Ausführungsform mit einer Art Verschlussautomatik durch zusätzliche Magnete in der Schreibstellung
  • 3b Die Ausführungsform gemäß 3a in einer Zwischenstellung
  • 3c Die Ausführungsform gemäß 3a in der Ruhestellung
  • 4a4c Unterschiedliche Konfigurationen des Magnetsystems
  • 4a Mit Magneten als Gegenstücke
  • 4b Mit Gegenstücken aus einem magnetisch wirksamen Material
  • 4c Mit zwischen den Magneten und den Gegenstücken eingeordneten Flussleitstücken
  • 5a8a' Unterschiedliche Formen für eine, gegebenenfalls vorgesehene, aus einer Steuerbahn und einer Führungsbahn bestehende Führung in einer Abwicklung
  • Durch die 1a und 1b wird das technische Grundprinzip der erfindungsgemäßen Lösung besonders deutlich, wobei die Zeichnungen eine mögliche Ausführungsform des Schreibgerätes in einer vereinfachten Prinzipdarstellung zeigen. Die Zeichnungen betreffen die Darstellung des Schreibgerätes in der Ruhestellung (1a) und der Schreibstellung (1b) jeweils in einer längsgeschnittenen und einer darüber wiedergegebenen, quer zur Längsachse geschnittenen Darstellung. Das Schreibgerät besteht im Wesentlichen aus dem von einer Hülse 2, 3 aufgenommenen Schreibeinsatz 1, der vorliegend zweiteiligen Hülse 2, 3 mit dem Hülsenoberteil 2 und dem Hülsenunterteil 3 sowie dem Magnetsystem 4, 4', 5, 5'. Hülsenober- und -unterteil 2, 3 sind so ausgeformt, dass ihre aneinander stoßenden Stirnflächen eine mechanische Führung 6, 7 mit einer Steuerbahn 6 und einer an dieser bei der Verdrehung der Teile 2, 3 entlang gleitenden Führungsbahn 7 bilden. Die Führungsbahn 7 ist dabei komplementär zu Steuerbahn 6 ausgebildet. Wie aus dem Stand der Technik bekannt, sind für die Steuer- und die Führungsbahn 6, 7 unterschiedliche Formgestaltungen denkbar, wobei sich insbesondere eine Herzkurvenform als günstig erwiesen hat. Der Wechsel zwischen der Ruhe- und der Schreibstellung erfolgt erkennbar bei dieser Ausbildungsform des erfindungsgemäßen Schreibgeräts durch Verdrehen des Hülsenunterteils 3 gegen das Hülsenoberteil 2 in Umfangsrichtung und dessen im Zusammenhang damit erfolgende axiale Verschiebung. Das im Zusammenhang mit den Ausführungsbeispielen nochmals dargestellte erfinderische Prinzip für den Wechsel zwischen Ruhe- und Schreib stellung lässt aber auch die Realisierung von Ausbildungsformen zu, bei denen diese Wechsel ausschließlich durch eine axiale Verschiebung des Hülsenunterteils 2 gegen das Hülsenoberteil 3 erfolgt.
  • Das Magnetsystem 4, 4', 5, 5' besteht vorliegend aus zwei Magneten 4, 4' und zwei Gegenstücken 5, 5', wobei die Gegenstücke 5, 5' gemäß dem Beispiel der 1a und 1b ebenfalls durch Magnete realisiert sind. Der im Bedarfsfall auswechselbare Schreibeinsatz 1 wird im Hülsenoberteil 2 im Klemmsitz gehalten, bildet also mit diesem eine lösbare Klemmverbindung. In der 1a wird das Gegenstück 5 von dem Magneten 4 angezogen, wodurch die Hülsenteile 2, 3 infolge der zwischen den Polen der Magnete 4, 5 wirkenden Magnetkraft in dieser, die Ruhestellung beschreibenden Lage zueinander lagefixiert sind. Wird nun das Hülsenunterteil 3, entsprechend dem darüber dargestellten Querschnitt und unter Einwirkung eines die fixierende Magnetkraft überwindenden Losbrechmoments, gegen das Hülsenoberteil 2 verdreht, kann der Schreibeinsatz 1 bzw. die Mine aus der Ruhe- in die Arbeitsteilung gemäß 1b überführt werden. Dabei wird die Führungsbahn 7 an der Steuerbahn 6 geführt bis quasi eine weitere „Raststellung" erreicht ist, bei welcher der Magnet 4' das ebenfalls als Magnet ausgebildete Gegenstück 5 und der Magnet 4 das Gegenstück 5' bzw. den Magnet anzieht. Diese Stellung definiert die Schreibstellung, bei der die Spitze der Mine 1 aus dem Hülsenunterteil 3 herausragt und zwischen den Magneten 4, 4', 5, 5' eine Kraft wirkt, welcher die beim Schreiben auf die Mine 1 durch den ausgeübten Schreibdruck einwirkende Kraft sicher übersteigt und damit die Hülsenteile 2, 3 zuverlässig in dieser Lage fixiert. Die Magnete 4, 4', 5, 5' sind in dem dargestellten Beispiel auf der Steuerbahn 6 und der Führungsbahn 7 angeordnet, können aber zum Beispiel bei einer Ausführungsform, bei welcher der Wechsel zwischen Ruhe- und Schreibstellung ausschließlich durch eine axiale Verschiebung des Hülsenunterteils 3 gegen das Hülsenoberteil 2 erfolgt, auch auf dem Umfang der Hülsenteile angeordnet sein. Bei entsprechender Dimensionierung der Magnete 4, 4', 5, 5' (kleine Stabmagnete mit der erforderlichen magnetischen Feldstärke sind am Markt erhältlich) bedarf es keiner zusätzlichen mechanischen Bauteile, sondern Hülsenober- und Hülsenunterteil 2, 3 werden ausschließlich durch die zwischen den Elementen des Magnetsystems 4, 4', 5, 5' wirkenden Magnetkräfte fest anhaftend, aber gegebenenfalls lösbar zusammengehalten. Gerade bei dieser Ausführungsform, bei welcher das Magnetsystem 4, 4', 5, 5' nicht verdeckt angeordnet ist, wird ein Benutzer des Schreibgeräts auch ohne Weiteres zu der zutreffenden Annahme kommen, dass er die Hülsenteile 2, 3 lediglich in axialer Richtung 10 auseinander ziehen muss, um gegebenenfalls die Mine 1 zu wechseln. Er muss dazu lediglich die durch die Magnetkraft des Magnetsystems 4, 4', 5, 5' definierte axiale Ablösekraft überwinden. Der Minenwechsel ist so einfach und unkompliziert möglich, zumal keine Gefahr besteht, dass beim Öffnen der Hülse 2, 3 Einzelteile einer Mechanik heraus fallen oder etwa eine Spiralfeder heraus springt. Durch die Entbehrlichkeit solcher mechanischen Kleinteile ist zudem eine sehr kostengünstige Fertigung des Schreibgerätes ermöglicht. Bei entsprechender Formgebung der Hülsenteile 2, 3 können, sofern dies aus gestalterischen Gründen gewünscht ist, das Magnetsystem 4, 4', 5, 5' und die mechanische Führung 6, 7 auch verdeckt ausgeführt sein.
  • Die 2a und 2b betreffen eine gegenüber der vorstehend erläuterten Ausbildungsform etwas abgewandelte Gestaltungsmöglichkeit. Das Magnetsystem 4, 4', 5, 5', welches wahlweise aus Permanentmagneten 4, 4' und metallischen Gegenstücken 5, 5' oder ebenfalls als Magnet ausgebildeten Gegenstücken 5, 5' besteht, ist bei dieser Ausbildungsform der Erfindung als separate Baugruppe 9, 9' ausgeführt. Oberteil 9 und Unterteil 9' dieser Baugruppe 9, 9' werden bei der Fertigung starr mit dem Hülsenoberteil 2 bzw. dem Hülsenunterteil 3 verbunden. Die Baugruppe 9, 9' ist mindestens zweiteilig. Vorzugsweise wird die vorgefertigte Baugruppe 9, 9' als Kunststoffteil mit integrierten Magnetkomponenten bei der Herstellung des Schreibgeräts in die Hülsenteile 2, 3 eingepresst oder eingeklebt. Bei einer Ausführung der Hülse 2, 3 aus Metall ist auch eine Fixierung der Baugruppe 9, 9' über ein Feingewinde denkbar. Die Baugruppe 9, 9' enthält die schon in 1a und 1b beschriebenen funktionsrelevanten Komponenten, nämlich das Magnetsystem 4, 4', 5, 5' sowie die Steuerbahn 6 und die Führungsbahn 7. Sie weist insoweit sämtliche zuvor beschriebenen technisch funktionalen Merkmale auf. Die 2a stellt das Schreibgerät in Ruhestellung, mit in die Hülse 2, 3 zurück gezogener Mine dar, während die 2b die Schreibstellung veranschaulicht.
  • Durch die 3a bis 3c ist ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Schreibgerätes gezeigt, bei welchem neben den Anziehungskräften auch die Abstoßungseigenschaften von Magneten 4, 4', 5, 5' untereinander für die Funktion des Wechsels zwischen Ruhe- und Schreibstellung genutzt werden. Der konstruktive und funktionale Aufbau des Hülsenoberteils 2, die Aufnahme und Klemmung des Schreibeinsatzes 1 sowie die prinzipiellen, technisch funktionalen Merkmale entsprechen den oben zu den 1a und 1b gegebenen Erläuterungen. Die auch hier einnockig ausgeführte mechanische Führung 6, 7 ist allerdings so zu sagen in drei Segmente aufgeteilt. Durch den geometrischen Aufbau liegen sich in der durch die 3a veranschaulichten Einstellung magnetische Gegenpole gegenüber, so dass hierdurch die Spitze der Mine 1 freigegeben wird und die Schreibstellung gegeben ist. Dreht nun, wie in 3b gezeigt, der Benutzer Hülsenoberteil 2 und Hülsenunterteil 3 gegeneinander, geraten zwei sich gegenseitig abstoßende, magnetisch wirksame Flächen übereinander. Der Hub, der dabei durch die Abstoßungskräfte der Magnete entsteht, bewirkt ein sanftes Entfernen der Hülseneile 2, 3 voneinander. Mit zunehmender Entfernung schwächt sich dieser Effekt ab, so dass schließlich die 3c dargestellte Ruhestellung erreicht wird, bei der sich die Magnete 4, 4', 5, 5' des Magnetsystems 4, 4', 5, 5' anziehen und die Hülsenteile 2, 3 wieder zusammengefügt werden. Der hier beschriebene Effekt bewirkt ein weiches kurvenartiges Verstellen zwischen den Einstellpositionen, obgleich die mechanische Führung 6, 7 mit der Steuerbahn 6 und der Führungsbahn 7 treppenartig gestaltet ist.
  • Wie aus den 4a bis 4c beispielhaft hervorgeht, sind für die Gestaltung des Magnetsystems 4, 4', 5, 5', hinsichtlich seiner Elemente bzw. Komponenten, unterschiedliche Konfigurationen denkbar. Die 4a beschreibt ein Magnetsystem 4, 4', 5, 5', das aus sich gegenseitig anziehenden Magneten 4, 5, 4', 5' besteht, bei dem also auch die Gegenstücke 5, 5' durch Magnete gebildet sind. Die Elemente des Magnetsystems 4, 4', 5, 5' können dabei selbst als Steuerbahn 6 und Führungsbahn 7 ausgeformt sein. Bei dem Magnetsystem 4, 4', 5, 5' gemäß der 4b bestehen die Gegenstücke 5, 5' aus einem magnetisch wirksamen Material (z.B. Eisen). Auch hierbei können Elemente des Magnetsystems 4, 4', 5, 5' selbst als Steuerbahn 6 und Führungsbahn 7 ausgeformt sein. Die 4c veranschaulicht ein Magnetsystem 4, 4', 5, 5', das aus einem (z.B. Ringmagnet) bzw. mehreren Magneten 4, 4' mit aufgesattelten Flussleitstücken 8, 8' aus einem magnetisch wirksamen Material (z.B. Eisen) sowie aus den Gegenstücken 5, 5' besteht, welche ebenfalls durch ein magnetisch wirksames Material realisiert sind. Selbstverständlich können auch bei dieser Gestaltung die Elemente des Magnetsystems 4, 4', 5, 5', in der bereits zuvor erläuterten Weise, integraler Bestandteil der mechanischen Führung 6, 7 sein.
  • Die 5a bis 8b beschreiben Varianten der Steuerbahn 6 und der Führungsbahn 7 in einer Abwicklung, wobei die jeweilige a die Schreibstellung und jeweilige b die Ruhestellung veranschaulicht. In den Figuren wurden die Kontaktflächen, welche im Hinblick auf das Magnetsystem 4, 4', 5, 5' als magnetisch wirksame Flächen zur Verfügung stehen, hervorgehoben.
  • 1
    Schreibeinsatz (Mine)
    2
    Hülsenoberteil
    3
    Hülsenunterteil
    4, 4'
    Magnete
    5, 5'
    Gegenstücke
    6
    Steuerbahn
    7
    Führungsbahn
    8, 8'
    Flussleitstücke
    9, 9'
    Baugruppe
    10
    axiale Richtung

Claims (19)

  1. Schreibgerät bestehend aus einer mindestens zweiteiligen Hülse (2, 3), mit einem Hülsenoberteil (2) und einem Hülsenunterteil (3), und aus einem von der Hülse (2, 3) aufgenommenen Schreibeinsatz (1 ), der in einer Ruhestellung zumindest nahezu vollständig in die Hülse (2, 3) zurückgezogen ist und in einer Schreibstellung teilweise aus dem Hülsenunterteil (3) herausragt, wobei der Schreibeinsatz (1) von dem Hülsenoberteil (2) gehalten wird, während das Hülsenunterteil (3) relativ zum Hülsenoberteil (2) axial verschieblich ist, so dass der Schreibeinsatz (1) durch eine axiale Verschiebung des Hülsenunterteils (3) gegen das Hülsenoberteil (2) von der Ruhestellung in die Schreibstellung bzw. von der Schreibstellung wieder zurück in die Ruhestellung überführbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Hülsenoberteil (2) und das Hülsenunterteil (3) sowohl in der Schreibstellung als auch in der Ruhestellung durch eine zwischen den Elementen eines Magnetsystems (4, 4', 5, 5') wirkende Magnetkraft zueinander lagefixiert sind, welche die beim Schreiben und dem damit verbundenen Aufdrücken auf den Schreibeinsatz (1) ausgeübte Kraft übersteigt und ein Losbrechmoment definiert, bei dessen Überschreiten das Hülsenunterteil (3), zum Wechsel zwischen der Ruhe- und der Schreibstellung oder umgekehrt, gegen das Hülsenoberteil (2) verschiebbar ist, wobei das Magnetsystem (4, 4', 5, 5'), dessen Elemente am oder im Hülsenoberteil (2) sowie am oder im Hülsenunterteil (3) angeordnet sind, im Wesentlichen aus mindestens einem Magneten (4, 4') und mindestens zwei Gegenstücken (5, 5') besteht, von denen wenigstens eines in der Ruhestellung und wenigstens eines in der Schreibstellung von einem Magneten (4, 4') oder einer Magnetgruppe des Magnetsystems (4, 4', 5, 5') angezogen wird.
  2. Schreibgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die axiale Verschiebung des Hülsenunterteils (3) gegen das Hülsenoberteil (2) zum Wechsel zwischen Schreib- und Ruhestellung in Verbindung mit einer in Umfangsrichtung erfolgenden Verdrehung des Hülsenunterteils (3) relativ zum Hülsenoberteil (2) bewirkt wird.
  3. Schreibgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Hülsenoberteil (2) eine Steuerbahn (6) ausgebildet ist, an der beim Verdrehen des Hülsenunterteils (3) gegen das Hülsenoberteil (2) eine am Hülsenunterteil (3) ausgebildete sowie komplementär zur Steuerbahn (6) ausgeformte Führungsbahn (7) entlanggeführt wird, so das für den Wechsel zwischen der Ruhe- und der Schreibstellung eine mechanische Führung (6, 7) gegeben ist.
  4. Schreibgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente des Magnetsystems (4, 4', 5, 5') auf der Steuerbahn (6) und auf der zu ihr komplementären Führungsbahn (7) angeordnet sind.
  5. Schreibgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerbahn (6) und die zu ihr komplementäre Führungsbahn (7) durch Elemente des Magnetsystems (4, 4', 5, 5') ausgebildet sind.
  6. Schreibgerät nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem mindestens einem Magneten (4, 4') des Magnetsystems (4, 4', 5, 5') um einen Permanentmagneten handelt.
  7. Schreibgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Permanentmagnet als ein Stabmagnet ausgebildet ist, der am bzw. im Hülsenoberteil (2) oder am bzw. im Hülsenunterteil (3) angeordnet ist.
  8. Schreibgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnetsystem (4, 4', 5, 5') zwei als Stabmagnet ausgebildete Permanentmagnete (4, 4') und zwei in der Ruhestellung sowie zwei in der Schreibstellung von diesen angezogene Gegenstücke (5, 5') umfasst.
  9. Schreibgerät nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnetsystem (4, 4', 5, 5') aus mindestens einem Magneten (4, 4') und aus Gegenstücken (5, 5') aus einem magnetisch wirksamen Material, vorzugsweise Metall, besteht.
  10. Schreibgerät nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den Gegenstücken (5, 5') des Magnetsystems (4, 4', 5, 5') ebenfalls um Magnete handelt.
  11. Schreibgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnete (4, 4') sowie die ebenfalls als Magnete ausgebildeten Gegenstücke (5, 5') des Magnetsystems (4, 4', 5, 5') so am bzw. im Hülsenoberteil (2) und am bzw. im Hülsenunterteil (3) angeordnet sind, dass sie in einer beim Übergang zwischen der Ruhestellung und der Schreibstellung durchlaufenen Zwischenstellung einander abstoßen.
  12. Schreibgerät nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetische Wechselwirkung zwischen dem oder den Magneten (4, 4') und den Gegenstücken (5, 5') über zwischen ihnen angeordnete Flussleitstücke (8, 8') besteht.
  13. Schreibgerät nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Hülsenoberteil (2) und das Hülsenunterteil (3) ausschließlich durch die zwischen den Elementen des Magnetsystems (4, 4', 5, 5') wirkende Magnetkraft miteinander verbunden bleiben, wobei das Hülsenoberteil (2) und das Hülsenunterteil (3) zum Wechsel des Schreibeinsatzes (1) durch eine diese Magnetkraft überwindende axiale Zugkraft (Ablöskraft) voneinander trennbar sind.
  14. Schreibgerät nach Anspruch 1 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Schreibeinsatz (1) vom Hülsenoberteil (2) fest, aber dennoch lösbar gehalten wird.
  15. Schreibgerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Schreibeinsatz (1) und dem Hülsenoberteil (2) eine Klemmverbindung besteht, so dass der Schreibeinsatz (1) im Klemmsitz gehalten wird, aber im Bedarfsfall auswechselbar ist.
  16. Schreibgerät nach Anspruch 1 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass sich durch die Dimensionierung der Elemente des Magnetsystems (4, 4', 5, 5') und/oder die Gestaltung der gegebenenfalls vorhandenen mechanischen Führung (6, 7) für die Ruhestellung und die Schreibstellung unterschiedliche Losbrechmomente und/oder Ablösekräfte ergeben.
  17. Schreibgerät nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente des Magnetsystems (4, 4', 5, 5') integrale Bestandteile des Hülsenober- und des Hülsenunterteils (2, 3) sind.
  18. Schreibgerät nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnetsystem (4, 4', 5, 5') als eine separate bei der Montage des Schreibgerätes starr mit dem Hülsenoberteil (2) und dem Hülsenunterteil (3) zu verbindende Baugruppe (9, 9') ausgebildet ist.
  19. Schreibgerät nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnetsystem (4, 4', 5, 5') durch die Art seiner Anordnung an oder in der Hülse (2, 3) und/oder durch die Formgestaltung des Hülsenoberteils (2) sowie des Hülsenunterteils (3) verdeckt und infolge dessen allenfalls bei einem Wechsel des Schreibeinsatzes (1) visuell wahrnehmbar ist.
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