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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf Mehrspaltkalander einer Papiermaschine.
Genauer gesagt bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine Walzenwechselvorrichtung
für einen
Mehrspaltkalander einer Papiermaschine, wobei diese Vorrichtung
folgendes aufweist: einen Rahmen, der zu der Maschinenrichtung,
die parallel zu der Richtung der Bahn der Papiermaschine ist, quer
ist und vertikale Teile und einen horizontalen Teil zwischen ihnen
aufweist; eine Wartungsplattform, die zwischen den vertikalen Teilen
so angeordnet und gestützt
ist, dass sie in der vertikalen Richtung beweglich ist; und Wechseleinrichtungen
für eine
Kalanderwalze zum Ergreifen und Lösen einer auswählbaren
ersten Kalanderwalze, wobei diese am Lagergehäuse der Achse der Walze ergriffen
werden kann, und auch zum Zurücksetzen
einer auswählbaren
zweiten Kalanderwalze in den Mehrspaltkalander, wobei die Walzenwechselvorrichtung
sich entlang einer vorbestimmten Bahn in der Maschinenrichtung vor
und zurück
bewegt.
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Diese
Art an Walzenwechselvorrichtung für einen Mehrspaltkalander einer
Papiermaschine ist aus der deutschen Gebrauchsmusteranmeldung
DE 2000 1001 U1 Anmelderin
der vorliegenden Patentanmeldung bekannt. Diese Anmeldung bildet
den nächstliegenden
Stand der Technik zu der vorliegenden Erfindung.
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Ein
Nachteil bei dieser Walzenwechselvorrichtung des Standes der Technik
ist, dass die strukturelle Anordnung gemäß dieser Druckschrift kompliziert
und somit kostspielig ist. Ein Nachteil und eine Schwäche ist
außerdem,
dass, obwohl die Wartungsplattform und der Stützaufbau eines gelösten Walzenpakets
unabhängig
voneinander in der vertikalen Richtung beweglich sind, die Wartungsplattform
lediglich unterhalb des Stützaufbaus
des Walzenpakets beweglich ist; wobei in einer entsprechenden Weise
der Stützaufbau
des Walzenpakets lediglich oberhalb der Wartungsplattform beweglich
ist, wobei daher die Walzenwechselvorrichtung nicht für ein Wechseln
einer Bodenwalze eines Kalanders geeignet ist.
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Herkömmlich ist
das Wechseln einer Kalanderwalze mittels Anhebehülsen, die an die Enden der Walzenachse
geklemmt werden, und unter Verwendung eines Deckenhallenkranes ausgeführt worden. Gegenwärtig sind
jedoch die zunehmenden Walzenbreiten und sowohl das Gewicht der
Walze als auch der Achse und des Weiteren Kupplungshülsen für Kanäle für ein Passieren
von Erwärmungsöl, die insbesondere
an den Enden der Achslager der erwärmbaren Kalanderwalzen erforderlich
sind, bis zu dem Maße
angewachsen, dass die Massen der Walze und der Achse und die Walzenbreiten
insbesondere beginnen, die Dimensioniergrößen der Kalanderwalzen zu bestimmen.
In diesem Zusammenhang ergibt sich ein Problem durch den Umstand,
dass die Stützpunkte
der zu lösenden
Kalanderwalze sehr weit weg voneinander bleiben, und die Geschwindigkeit
oder die Maschinenbreite der Papiermaschine nicht länger in Übereinstimmung
mit den Kriterien der Herstellökonomie
erhöht
werden kann, und durch den Umstand, dass es sehr schwierig ist,
wenn es überhaupt möglich ist,
Kalanderwalzen, die gemäß den Herstellökonomiekriterien
dimensioniert sind, mittels gegenwärtigen Deckenhallenkränen bei
gegenwärtigen Maschinenhallen
zu lösen
und/oder zu wechseln.
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Die
Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Nachteile und
Schwächen
der Aufbauarten des Standes der Technik zu beseitigen oder zumindest
wesentlich zu verringern und eine verbesserte Walzenwechselvorrichtung
für einen
Mehrspaltkalander zu schaffen.
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Diese
Aufgabe ist durch eine Walzenwechselvorrichtung mit den Merkmalen
des beigefügten Anspruchs
1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der weiteren Ansprüche.
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Im
Allgemeinen ist die vorliegende Erfindung somit auf die neue und
erfinderische Grundidee gestützt,
dass die Wartungsplattform der Walzenwechselvorrichtung und die
Wechseleinrichtungen für
ein Wechseln einer Kalanderwalze oder eines Walzenpakets, das durch
eine Kalanderwalze und ihre Hilfsvorrichtungen ausgebildet ist,
oder zumindest Anhebearme, die zu den Wechseleinrichtungen gehören, dazu
in der Lage sind, sich aneinander vorbei in vertikaler Richtung
zu bewegen, die Wechseleinrichtungen die Kalanderwalze außerdem wahlweise
auch am Zapfen oder außerhalb
des Lagergehäuses
ergreifen und die Walzenwechselvorrichtung sich in der Maschinenrichtung
zwischen einer Ausgangsstation, bei der die Walzenwechselvorrichtung
die Kalanderwalze oder das Walzenpaket stützt, und einer Arbeitsstation,
bei der die Walzenwechselvorrichtung eine auswählbare erste Kalanderwalze
oder das Walzenpaket von dem Kalander empfängt, vor und zurück bewegt.
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Es
ist das Kennzeichen eines vorteilhaften Ausführungsbeispiels der vorliegenden
Erfindung, dass die Wartungsplattform und die Wechseleinrichtung,
die sich vertikal an dem Rahmen bewegen, in der vertikalen Richtung
unabhängig
voneinander aneinander vorbei im Wesentlichen über die gesamte Höhe des Rahmens
beweglich sind.
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Um
die Kalanderwalzenwechseleinrichtung mit einer vertikalen Beweglichkeit
zu versehen, ist es erfindungsgemäß von Vorteil, dass die Wechseleinrichtung
ein Paar an Anhebearmen hat, die so eingerichtet sind, dass sie
sich, während
sie ihre Position halten, vertikal entlang des vertikalen Teil des
Rahmens bewegen. In diesem Zusammenhang sind vorzugsweise gemäß einem
vorteilhaften Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung die Anhebearme an Gleitteilen angebracht,
die sich entlang der vertikalen Teile des Rahmens bewegen.
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Da
Entnahmewalzen für
die Bahn außerhalb des
vertikalen Satzes an Kalanderwalzen bei dem Kalander vorhanden sind,
wird erfindungsgemäß empfohlen,
dass die Anhebearme so dimensioniert sind, dass sie als ein Ganzes
eine auswählbare
Zwischenwalze des Kalanders und ein Walzenpaket, das durch ihre
Hilfsvorrichtungen ausgebildet sind, inklusive zumindest einer Entnahmewalze
für die
Bahn aufnehmen, so dass die Zwischenwalze des Kalanders mit Leichtigkeit
gelöst
werden können,
wobei ihre Hilfsvorrichtungen von den Hebearmen gestützt sind.
Vorzugsweise wird eine Zwischenwalze oder ein Walzenpaket bei einem
Kalander an dem Hals oder dem Lagergehäuse der Walzenachse der Zwischenwalze
oder außerhalb
des Lagergehäuses
ergriffen und angehoben.
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Wenn
die Walzenwechselvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet wird, soll die von dem Kalander mittels der
Kalanderwechselvorrichtung weggenommene Kalanderwalze von den Anhebearmen
unter Verwendung eines Deckenhallenkranes entfernt werden; wobei
in ähnlicher
Weise die Kalanderwalze, die in den Kalander gesetzt werden soll,
zu den Anhebearmen unter Verwendung eines Deckenhallenkranes gebracht
werden soll. Da die Wartungsplattform ermöglicht, dass sämtliche Hilfsvorrichtungen
und Ölzuführanordnungen
aus der Kalanderwalze an den Hebearmen herausgenommen werden, kann
die Breite der anzuhebenden und/oder abzusenkenden Kalanderwalze
minimal gestaltet werden, und in entsprechender Weise werden die
Endstützen
der Kalanderwalze zum Anheben und Absenken durch einen Deckenhallenkran
nahe zueinander gebracht, was das Risiko einer Beschädigung der
Kalanderwalze erheblich verringert.
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Da
die Bodenwalze des Kalanders typischerweise wesentlich mehr als
die Zwischenwalzen des Kalanders wiegt, ist es erfindungsgemäß von Vorteil, dass
für die
Bodenwalze des Kalanders die Kalanderwalzenwechseleinrichtungen
mit Stützen
zum Aufnehmen und Ersetzten der Bodenwalze versehen sind, wobei
die Stützen
von den Anhebearmen separat sind und an dem Fuß der vertikalen Teile angeordnet
sind. Vorteilhafter Weise ist die Stütze zum Aufnehmen und Wechseln
der Bodenwalze an oder in dem Sockel des vertikalen Teils der Walzenwechseleinrichtung
angeordnet, wobei der Sockel mit Rädern versehen ist.
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Damit
die Walzenwechselvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung für
ein Walzenwechseln bei einer noch heißen Kalanderwalze geeignet
ist, ist gemäß einem
vorteilhaften Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung die Walzenwechselvorrichtung zusätzlich mit
einem Antrieb zum Drehen der Kalanderwalze versehen, wodurch es
möglich
ist, die Beschädigung
im Wesentlichen zu verhindern, die durch die thermischen Spannungen
der Walze bewirkt werden. Der Drehantrieb oder die Drehantriebe können an
die Hebearme für
die Zwischenwalzen und/oder an die Stützen zum Aufnehmen und Ersetzen
der Bodenwalze gesetzt werden.
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Nachstehend
ist die vorliegende Erfindung in beispielartiger Weise mittels eines
ihrer Ausführungsbeispiele,
das als vorteilhaft erachtet wird, jedoch ohne Einschränkung auf
dieses Ausführungsbeispiel unter
Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen beschrieben.
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1A und 1B zeigen
eine Walzenwechselvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
für ein
Wechseln einer Zwischenwalze bei einem Mehrspaltkalander.
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Die 2A und 2B zeigen
eine Walzenwechselvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
zum Wechseln einer Bodenwalze bei einem Mehrspaltkalander.
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Die 1A, 1B, 2A und 2B zeigen
einen Mehrspaltkalander 1, bei dem acht Kalanderwalzen
vorhanden sind, die vertikal übereinander
angeordnet sind und die in der Richtung von oben nach unten eine
obere Walze 2, sechs Zwischenwalzen 3 und eine
Bodenwalze 4 des Mehrspaltkalanders 1 sind, wobei
sieben Spalte 5, die zwischen den Mantelflächen von
jedem Paar an Kalanderwalzen 2, 3; 3, 3;
... 3, 4 ausgebildet sind, gegeneinander belastet
sind. Außerdem
weist der Mehrspaltkalander 1 mehrere Entnahmewalzen 6 zum
Führen
des Laufens der Bahn von einem Spalt zu dem nächsten Spalt auf. Es ist vorteilhaft,
dass jede Zwischenwalze 3 eine Entnahmewalze 6 hat,
die zu ihr mittels einer Stütze
(die in den Zeichnungen nicht gezeigt ist) so gezogen wird, dass
eine Zwischenwalze 3 und eine Entnahmewalze 6 zusammen
ein bewegliches Walzenpaket ausbilden, wobei diese außerdem andere Hilfsvorrichtungen
der Zwischenwalze 3 wie beispielsweise einen (in den Zeichnungen
nicht gezeigten) Schaber haben kann.
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Um
ein Wechseln der Kalanderwalzen 2, 3, 4 zu
ermöglichen,
hat der Mehrspaltkalander des weiteren Entlastungseinrichtungen 7 zum
Entlasten der Kalanderwalzen 2, 3, 4,
vorzugsweise für
eine volle Entlastung, wobei die Spaltbelastungen zwischen den Walzenpaaren
zu Null werden und die Kalanderwalzen 2, 3, 4 voneinander
getrennt werden, was ein Wechseln einer einzelnen oberen Walze 2,
Zwischenwalze 3 oder Bodenwalze 4 des Kalanders
ermöglicht.
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Die
Walzenwechselvorrichtung 8 des in den 1A, 1B, 2A und 2B dargestellten Mehrspaltkalanders
hat:
einen Rahmen, der quer zu der Maschinenrichtung (MD, Maschinenrichtung)
parallel zu der Richtung der Bahn der Papiermaschine steht und vertikale
Teile 81 und ein horizontales Teil 82 zwischen
ihnen aufweist;
eine Wartungsplattform 83, die zwischen
den vertikalen Teilen 81 so angeordnet und gestützt ist,
dass sie in der vertikalen Richtung beweglich ist; und
eine
Kalanderwalzenwechseleinrichtung 9 zum Ergreifen einer
auswählbaren
ersten Zwischenkalanderwalze 3 oder der Bodenwalze 4 oder
eines Walzenpakets 3, 6; 4, 6,
das durch eine Kalanderwalze und ihrer Hilfsvorrichtungen ausgebildet
ist, für
ein Lösen
der auswählbaren
ersten Zwischenwalze oder Walzenpakets von den Mehrspaltkalander 1 und
für ein
Einsetzen einer auswählbaren
zweiten Zwischenwalze oder Walzenpakets zurück in den Mehrspaltkalander 1.
Die Walzenwechselvorrichtung 8 bewegt sich entlang einer
vorbestimmten Bahn nach vorn und zurück in der Maschinenrichtung
vorzugsweise gestützt
von einer Basis 84, die mit Rädern versehen ist, entlang
von Führungsschienen 85.
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Wie
dies in den Zeichnungen gezeigt ist, bewegt sich die Walzenwechselvorrichtung 8 in
der Maschinenrichtung nach hinten und nach vorn zwischen einer Ausgangsstation
A, die in den 1B und 2B gezeigt
ist, bei der die Walzenwechseleinrichtung 9 der Walzenwechselvorrichtung 8 die
Zwischenkalanderwalze 3 oder die Bodenwalze 4 oder das
Walzenpaket 3, 6; 4, 6, das
eine derartige Walze aufweist, gelöst von dem Kalander 1 stützt, und
einer Arbeitsstation B gemäß der Darstellung
der 1A und 2A, bei
der die Walzenwechselvorrichtung 8 die Kalanderwalze 3, 4 oder
das Walzenpaket 3, 6; 4, 6 von
dem Kalander 1 empfängt.
Bei der Walzenwechselvorrichtung 8 gemäß der vorliegenden Erfindung
sind die Wartungsplattform 10 und die Einrichtung 9 für ein Wechseln
einer Kalanderwalze, die eine Bodenwalze 4 oder eine auswählbare Zwischenwalze 3 oder
ein Walzenpaket mit einer Kalanderwalze ist, dazu in der Lage, sich
in der vertikalen Richtung unabhängig
voneinander bis hintereinander im Wesentlichen über die gesamte Höhe des Rahmens
zu bewegen. Dann kann die Einrichtung 9 zum Wechseln einer
Kalanderwalze 3, 4 oder eines Walzenpakets die
auswählbare
Zwischenkalanderwalze 3 oder die Bodenwalze 4 an
dem Hals der Walzenachse, vorteilhafter Weise in der unmittelbaren
Nähe des
Endes des Walzenmantels, oder an dem Lagergehäuse oder außerhalb des Lagergehäuses greifen und
stützen.
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Da
unter Bezugnahme auf die 2A und 2B die
Bodenwalze 4 des Kalanders wesentlich mehr als die Zwischenwalzen
des Kalanders wiegt, ist es von Vorteil, dass für die Bodenwalze 4 des
Kalanders 1 die Kalanderwalzenwechseleinrichtungen 9 mit
Stützen 12 für ein Aufnehmen
und Wechseln der Bodenwalze vorgesehen sind, wobei die Stützen separat
von Anhebearmen 91 sind und an dem Fuß der vertikalen Teile 81 angeordnet
sind. Vorteilhafter Weise ist die Stütze für ein Aufnehmen und Wechseln der
Bodenwalze an oder in der Basis oder in dem Sockel 84 des
vertikalen Teils 81 der Walzenwechseleinrichtung angeordnet,
wobei die Basis oder der Sockel mit Rädern versehen ist. Wenn dann
die Bodenwalze 4 ausgewechselt wird, können die Hebearme 91 der
Zwischenwalze 3 bis zu einer unteren Position in die oder
an der Basis 84 abgesenkt werden, wie dies in den 2A und 2B dargestellt
ist.
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Unter
Bezugnahme auf die 1A und 1B haben
bei einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung die Einrichtungen 9 zum Wechseln
einer Zwischenwalze 3 oder eines Walzenpakets 3, 6 bei
dem Kalander ein Paar an Anhebearmen 91, die so eingerichtet
sind, dass sie sich, während
sie ihre Position beibehalten, vertikal entlang der vertikalen Teile 81 des
Rahmens bewegen. In diesem Fall ist es besonders vorteilhaft gemäß der vorliegenden
Erfindung, dass die Hebearme 91 an Gleitteilen 93 angebracht
sind, die sich entlang der vertikalen Teile des Rahmens bewegen,
wobei in diesem Zusammenhang eine Einrichtung wie beispielsweise
eine Zahnstange oder ein mit Zähnen versehenes
Rad oder ein Schraubantrieb zum Bewegen der Gleitteile 93 entlang
der vertikalen Teile 81 zwischen dem Gleitteil 93 und
dem vertikalen Teil 81 angeordnet sein kann, während gleichzeitig
die Gleitfläche
des Gleitteils 93, das an dem vertikalen Teil gestützt ist,
den Hebearm 91 stützt.
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Da
die Entnahmewalzen 6 sich außerhalb der vertikal angeordneten
Zwischenkalanderwalzen 3 befinden, sind die Anhebearme 91 so
dimensioniert, dass sie erfindungsgemäß ein Walzenpaket aufnehmen,
das durch eine Zwischenkalanderwalze 3 und ihre Hilfsvorrichtungen
ausgebildet ist, die zumindest eine Entnahmewalze 6 für die Bahn
umfassen. Es ist natürlich
möglich,
die Anhebearme 91 so zu dimensionieren, dass sie lediglich
eine auswählbare
Zwischenwalze 3 des Mehrspaltkalanders 1 aufnehmen.
In diesem Fall kann es insbesondere dann, wenn die Entnahmewalze 6 mit
der Zwischenkalanderwalze 3 mit einer Stütze verbunden
ist, problematisch werden, eine Stütze für die Entnahmewalze 6 nach
dem Lösen
der Zwischenwalze 3 anzuordnen.
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Damit
die Walzenwechselvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung auch für
ein Wechseln von einer noch heißen
Zwischenwalze und Bodenwalze 3, 4 des Kalanders 1 ohne
jegliche Probleme verwendet werden kann, haben die Einrichtungen 9 für ein Wechseln
einer Kalanderwalze 3, 4 und/oder eines Walzenpakets
außerdem
einen Drehantrieb (dieser ist in den Zeichnungen nicht gezeigt)
für die Zwischenwalze 3,
die gestützt
von den Anhebearmen 91 gelöst und angeordnet ist, oder
für die
Bodenwalze 4, die an der Aufnahme- und Wechselstütze 12 gelöst und angeordnet
ist, um zu verhindern, dass eine Beschädigung durch die thermischen Spannungen
der Kalanderwalze 3, 4 bewirkt wird. Diese Art
an Drehantrieb kann in vorteilhafter Weise an einem oder an beiden
Anhebearmen 91 und auch an einer oder an beiden Aufnahme-
und Wechselstützen
angeordnet sein.
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Die
von dem Mehrspaltkalander 1 gelöste und an den Anhebearmen 91 angeordnete
Zwischenkalanderwalze 3 oder die an den Aufnahme- und Wechselstützen 12 gelöste und
angeordnete Bodenwalze 4 oder ein Walzenpaket, das eine
derartige Kalanderwalze aufweist, soll von den Anhebearmen 91 oder
von den Aufnahme- und Wechselstützen 12 mittels
eines Deckenhallenkranes 11 entfernt werden, und die Kalanderwalze 3, 4 oder
das Walzenpaket, die oder das in den Mehrspaltkalander 1 eingebaut
werden soll, soll zu den Anhebearmen 91 oder zu den Aufnahme-
und Wechselstützen 12 jeweils mittels
des Deckenhallenkrankes 11 gebracht werden.