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DE1029729B - Verpackung fuer hochwertige Fuellgueter - Google Patents

Verpackung fuer hochwertige Fuellgueter

Info

Publication number
DE1029729B
DE1029729B DEJ12177A DEJ0012177A DE1029729B DE 1029729 B DE1029729 B DE 1029729B DE J12177 A DEJ12177 A DE J12177A DE J0012177 A DEJ0012177 A DE J0012177A DE 1029729 B DE1029729 B DE 1029729B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sack
packaging
outer bag
bag
filling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ12177A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Juenemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERICH JUENEMANN
Original Assignee
ERICH JUENEMANN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ERICH JUENEMANN filed Critical ERICH JUENEMANN
Priority to DEJ12177A priority Critical patent/DE1029729B/de
Publication of DE1029729B publication Critical patent/DE1029729B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D31/00Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
    • B65D31/04Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents with multiple walls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Description

  • Verpackung für hochwertige Füllgüter Hochwertige Füllgüter, insbesondere Chemikalien, erfordern besonders widerstandsfähige Verpackungsmittel, die den teils hygroskopischen, teils giftigen oder gesundheitsschädlichen, teils auch durch die in ihnen enthaltenen Säuren und Alkalien aggressiven Füllgütern angepaßt sind.
  • Derartige Füllgüter werden im allgemeinen in Fässern oder Trommeln aus Holz, Blech oder Kunststoff verpackt, die vielfach besondere Auskleidungen zum Schutz der Behälter vor dem Angriff durch das Füllgut aufweisen, Diese Behälterpackungen sind kostspielig und verteuern das Füllgut erheblich, zumal es sich meist um verlorene Packungen handelt.
  • Es sind Verpackungen in Gestalt eines mehrlagigen Papiersackes bekannt, in den ein mindestens die gleiche Breite wie dieser aufweisender Innensack aus einem gegen chemische Einwirkungen des Füllgutes widerstandsfähigen Werkstoff gesteckt ist, der eine geringere mechanische Festigkeit hat als der Außensack. So hat man z. B. in einen Gewehesack einen Kunststoffsack gesteckt, der sowohl im leeren als auch im gefüllten Zustand unregelmäßige Falten bildet. Der Stand der Technik kennt auch aus mehreren Lagen zusammengesetzte Papiersäcke, bei denen der Boden eines jeden Schlauches für sich unabhängig von den übrigen gefaltet, geklebt und durch eine Verstärkungsklappe verklebt ist.
  • Derartige bekannte Verpackungen genügen jedoch nicht allen praktischen Anforderungen und sind auch in der Herstellung umständlich und teuer.
  • Nach der Erfindung ist die Verpackung in der Weise ausgebildet, daß der Außensack einen Kreuzboden hat, während der gegen chemische Einwirkungen des Füllgutes widerstandsfähige und eine geringere mechanische Festigkeit als der Außensack aufweisende Innensack als Seitenfaltensack mit Klotzboden ausgebildet ist. Als Außensack dient hierbei ein Kreuzhodensack üblicher Ausführung, der entsprechend den an seine Festigkeit zu stellenden Erfordernissen aus mehreren Lagen besteht, von denen einzelne oder alle Lagen durch Bituminieren, Imprägnieren oder sonstige Behandlung präpariert sind und damit alle Anforderungen hinsichtlich Haltbarkeit und Festigkeit erfüllen. Da der Innensack wegen seiner Seitenfalten im ungefüllten Zustand schmaler ist als der Außensack gleicher Schlauchbreite, kann er ohne Schwierigkeiten in diesen eingeschoben werden, was bei Ausbildung des Innensackes als Kreuzbodensack nicht möglich sein würde. Der Innensack läßt sich auch bei größerer Schlauchbreite als derjenigen des äußeren Kreuzbodensackes ohne Schwierigkeiten in diesen einstecken, so daß man ihn um einen gewissen Betrag weiter ausführen kann als den Außensack. Dies hat den Vorteil, daß er durch das Füllgut auf seine mechanische Festigkeit nicht beansprucht wird, welche Aufgabe allein dem äußeren Kreuzbodensack zufällt.
  • Dies ist besonders dann wichtig und vorteilhaft, wenn das Papier des Innensackes nicht die gleiche Dehnfähigkeit wie das Papier des Außensackes aufweist und letzterer aus hochdiehnbaren, Papieren, z. B. Leichtkrepp, gefertigt ist.
  • Der Innensack kann bei größerer Länge als der Außensack nach der Füllung durch Umfalten, Zunähen, Zukleben oder ein ähnliches Verfahren abgeschlossen werden, worauf der Außensack in üblicher Weise durch Zunähen oder Zubinden über dem Innensack verschlossen wird.
  • Beim Einstecken des Innensackes in den Außensack müssen die umgefalteten Böden beider Säcke auf der gleichen Seite liegen, so daß der beim Füllvorgang sich bildende Boden des Innensackes den Boden des Außensackes öffnet und beide Böden ohne Bildung von Falten oder Beulen glatt aneinanderliegen.
  • Um eine Hin- und Herbewegung des im ungefüllten Zustand schmaleren Innensackes in dem Außensack zu verhindern, wird er zweckmäßig durch einige Klebstellen mit der Innenwandung des Außensackes verbunden. Diese Klebstellen werden vorzugsweise in solchem Abstand vom Rand des Außensackes angebracht, daß der Innensack nach erfolgter Füllung in seiner gewölbten Lage zum Außensack fixiert ist und das Verschließen des Innensackes sowie das darauffolgende Verschließen des Auß ensackes nicht behindert wird. Als Klebstoff wird vorteilhaft ein Haftkleber verwendet, der den Innensack in seiner richtigen Lage zum Außensack festhält, aber eine Trennung beider Säcke voneinander ermöglicht, ohne daß die miteinander verklebten Papierlagen beschädigt werden. Auf diese Weise kann der Innensack entweder im gefüllten Zustand als Ganzes aus dem Außensack ausgeschüttet oder nach Entleerung ohne Beschädigung vom Außensack getrennt werden, wodurch die Möglichkeit besteht, jeden der beiden Säcke gegebenenfalls mehrmals verwenden zu können.
  • Die in der Papiersackindustrie gebräuchlichen Schlauchmaschinen gestatten es, im allgemeinen nur Schläuche bis zu sechs Papierlagen zu ziehen. Da nach der Erfindung sowohl der Außensack als auch der Innensack getrennt angefertigt werden und jeder bis zu sechs Lagen enthalten kann, ist es ohne weiteres möglich, einen Sack zu erhalten, der z. B. aus insgesamt zehn oder zwölf Lagen besteht, also die für den Transport notwendige hohe Festigkeit hat.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 eine Ansicht der vollständigen Verpackung und Fig. 2 eine Ansicht bei teilweise aufgeschnittenem äußeren Papiersack.
  • In einem Kreuzbodensack 1, der aus mehreren Lagen Papier besteht, von denen einzelne zweckentsprechend präpariert sein können, und der dien üblichen Kreuzboden 2 hat, ist ein Seitenfaltensack 3 gesteckt, dessen rechteckiger Klotzboden 4 z. B. durch eine Naht 5 verschlossen ist. Der Innensack 3 besteht aus einer oder mehreren Papierlagen, deren Innenseite mit Kunststoff beschichtet oder kaschiert ist und dadurch die notwendige Widerstandsfähigkeit gegen die chemischen Einwirkungen des Füllgutes hat. Die Schlauchbreite des Innensackes 3 ist etwa gleich derjenigen des Außensackes 1, so daß die durch den Füllvorgang auseinandergespreizten Seitenfalten sich glatt gegen den Außensack 1 legen. Im ungefüllten flachen Zustand kann der Innensack 3 leicht in den Außensack 1 geschoben werden, wobei sein Klotzboden 4 sich in der gleichen Lage wie der Kreuzboden2 des Außensackes befindet. Dadurch wird erreicht, daß der beim Füllen sich bildende Boden 4 des Innensackes den Boden 2 des Außensackes in der gleichen Richtung öffnet und flach auf diesen zu liegen kommt.
  • Der Innensack 2 hat eine größere Länge als der Außensack 1 und kann nach der Füllung getrennt von diesem verschlossen werden, so daß ein besonders fester und dichter Verschluß der Verpackung erreicht wird.
  • Die vorgeschlagene Verpackung ist für Füllgüter jeder Art und Beschaffenheit geeignet, und zwar so wohl für pulverförmige oder körnige als auch für pastöse Füllgüter. Sie ist gegenüber der Behälter packung in mehrfacher Hinsicht fortschrittlich, da sie billiger ist, ein geringeres Gewicht als diese hat und im ungefüllten Zustand flach zusammengelegt werden kann und infolgedessen nur geringen Raum beansprucht.
  • PATENTANSPRSCHE 1. Verpackung, insbesondere für Chemikalien, in Gestalt eines mehrlagigen Papiersackes und eines in diesen gesteckten, mindestens die gleiche Breite wie dieser aufweisenden Innensackes, der aus einem gegen chemische Einwirkungen des Füllgutes widerstandsfähigen Werkstoff besteht und eine geringere mechanische Festigkeit hat als der Außensack, wobei die Böden beider Säcke unabhängig voneinander verschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Außensack (1) einen Kreuzboden (2> hat, während der Innensack (3) als Seitenfaltensack mit Klotzboden (4) ausgebildet ist.

Claims (1)

  1. 2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekenznzeichnet, daß der Innensack (3) mit dem Außerlgack (1) in an sich bekannter Weise durch ein Eletemittel an solchen Stellen verklebt ist, daß er in seiner gewölbten Lage zum Außensack fixiert ist.
    3. Verfahren zum Herstellen einer aus Papier bestehenden Verpackung gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß in einen mehrlagigen Kreuzbodensack (1) ein gegen die Einwirkungen des Füllgutes widerstandsfähiger Seitenfaltensack (3) gesteckt wird, der nach dem Füllen unabhängig von diesem verschlossen wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 357 123, 940 517, 957639; deutsche Auslegeschrift Nr. 1()13 570; britische Patentschrift Nr. 601 874; USA.-Patentschrift Nn 2406 660.
DEJ12177A 1956-09-08 1956-09-08 Verpackung fuer hochwertige Fuellgueter Pending DE1029729B (de)

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DE (1) DE1029729B (de)

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE357123C (de) * 1922-08-15 Rheinische Sackfabrik M J Oppe Papiersack aus mehreren Lagen
US2406660A (en) * 1944-01-24 1946-08-27 Bemis Bro Bag Co Bag
GB601874A (en) * 1944-09-21 1948-05-13 St Regis Paper Co Improvements in and relating to bag with extensile sealed liner
DE940517C (de) * 1955-03-18 1956-03-22 Karl Dipl-Ing Dienst Verpackung fuer koernige oder pulverfoermige Stoffe
DE957639C (de) * 1957-01-17 Hildesheim Dipl.-Ing. Karl Dienst Verpakkung für körnige oder pulverförmige Produkte, insbesondere für Getreidemehl
DE1013570B (de) * 1955-10-11 1957-08-08 Karl Dienst Dipl Ing Verpackung fuer koernige oder pulverfoermige Stoffe, insbesondere fuer Getreide und Getreidemehl und Verfahren zu ihrer Herstellung

Patent Citations (6)

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