[go: up one dir, main page]

DE10296563T5 - Rotationsmaschine mit Dichtungsvorrichtung - Google Patents

Rotationsmaschine mit Dichtungsvorrichtung Download PDF

Info

Publication number
DE10296563T5
DE10296563T5 DE10296563T DE10296563T DE10296563T5 DE 10296563 T5 DE10296563 T5 DE 10296563T5 DE 10296563 T DE10296563 T DE 10296563T DE 10296563 T DE10296563 T DE 10296563T DE 10296563 T5 DE10296563 T5 DE 10296563T5
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sealing
ribs
rotary machine
gap
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE10296563T
Other languages
English (en)
Inventor
Tatsuro Yokohama Uchida
Masataka Chigasaki Kikuchi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toshiba Corp
Original Assignee
Toshiba Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Toshiba Corp filed Critical Toshiba Corp
Publication of DE10296563T5 publication Critical patent/DE10296563T5/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/44Free-space packings
    • F16J15/447Labyrinth packings
    • F16J15/4472Labyrinth packings with axial path
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F05INDEXING SCHEMES RELATING TO ENGINES OR PUMPS IN VARIOUS SUBCLASSES OF CLASSES F01-F04
    • F05CINDEXING SCHEME RELATING TO MATERIALS, MATERIAL PROPERTIES OR MATERIAL CHARACTERISTICS FOR MACHINES, ENGINES OR PUMPS OTHER THAN NON-POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES
    • F05C2251/00Material properties
    • F05C2251/08Shape memory

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Using Fluids, Sealing Without Contact, And Removal Of Oil (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Abstract

Rotationsmaschine, welche aufweist:
ein Drehteil, das beweglich um eine Drehachse herum gehaltert ist;
ein ortsfestes Teil, welches das Drehteil umgibt; und
eine Dichtungsvorrichtung, die in einem Spalt zwischen dem Drehteil und dem ortsfesten Teil angeordnet ist;
wobei die Dichtungsvorrichtung mehrere Dichtungsrippen aufweist, die einander gegenüberliegend auf den entgegengesetzten Seiten des Spaltes angeordnet sind, und
zumindest die Dichtungsrippen, die auf einer Seite des Spaltes angeordnet sind, in Axialrichtung voneinander in ungleichen Abständen angeordnet sind.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Rotationsmaschine, beispielsweise eine Axialflussturbine, und spezieller Verbesserungen einer Dichtungsvorrichtung zwischen ortsfesten und sich drehenden Teilen einer Rotationsmaschine.
  • Es wurde angestrebt, die Leckrate eines Arbeitsfluids auf das geringstmögliche Ausmaß zu beschränken, welches durch Spalte zwischen ortsfesten und sich drehenden Teilen von Rotationsmaschinen leckt, beispielsweise Axialflussturbinen, einschließlich Dampfturbinen und Gasturbinen.
  • 8 zeigt eine übliche Dampfturbine, also eine Rotationsmaschine. Diese Dampfturbine weist ein Turbinenlaufrad 1 auf, das mit Laufschaufeln 2 versehen ist, also sich drehenden Teilen, sowie ein Turbinengehäuse 6, welches äußere Ringe 3 eines Düsenleitschaufelkranzes umgibt, Leitschaufeln (Turbinendüsen) 4, und innere Ringe 5 eines Düsenleitschaufelkranzes, also ortsfeste Teile. Entgegengesetzte Enden des Laufrades 1 sind in Lagern 11 gehaltert. Berührungsfreie Dichtungsvorrichtungen sind zwischen jeder der Laufschaufeln 2 und jedem der äußeren Ringe 3 eingefügt, sowie zwischen dem Laufrad 1 und jedem der inneren Ringe 5, um ein Leck des Arbeitsfluids 5 zu verhindern.
  • 9 ist eine vergrößerte Ansicht eines Teils von 8, in welcher beispielhaft eine derartige Dichtungsvorrichtung dargestellt ist. Wie aus 9 hervorgeht, haltert der äußere Ring 3 des Düsenleitschaufelkranzes eine Labyrinthdichtung 9, die mit mehreren Spitzenrippen 7 versehen ist, die sich zum äußeren Rand der Laufschaufel 2 erstrecken. Der innere Ring 5 des Düsenleitschaufelkranzes 5 haltert eine Labyrinthdichtung 10, die mit mehreren Dichtungsrippen 8 versehen ist, die sich zum Laufrad 1 hin erstrecken.
  • Die sogenannte stark-schwache Labyrinthdichtungsvorrichtung, die sich von der in 9 gezeigten Dichtungsvorrichtung unterscheidet, weist einen Vorsprung auf, der an einer Seite angeordnet ist, also der Drehseite oder der ortsfesten Seite, eines Spaltes, sowie mehrere Dichtungsrippen, die an der anderen Seite des Spaltes angeordnet sind. Die Dichtungsrippen sind in Axialrichtung in gleichen Abständen angeordnet. Es wird die sogenannte kammartige Labyrinthdichtungsvorrichtung verwendet, die in 10 gezeigt ist. Die in 10 dargestellte, kammartige Labyrinthdichtungsvorrichtung weist mehrere Dichtungsrippen F1 und F2 auf, die an den entgegengesetzten Seiten eines Spaltes angeordnet sind, so dass sie sich zueinander hin erstrecken. Die Rippen F1 sind in Axialrichtung in gleichen Abständen F2 angeordnet, und die Rippen F2 in Axialrichtung in gleichen Abständen P1.
  • Bei einer Rotationsmaschine, die ein sich auf hoher Temperatur befindendes Arbeitsfluid verwendet, beispielsweise einer Dampfturbine, treten Temperaturänderungen zwischen dem Anlauf und dem Anhalten auf, so dass das Gehäuse und das Laufrad der Rotationsmaschine in Axialrichtung relativ zueinander verschoben werden, infolge der unterschiedlichen Wärmeausdehnung, also der unterschiedlichen Längung, zwischen dem Gehäuse und dem Laufrad. Im allgemeinen weisen das Laufrad und das Gehäuse eine unterschiedliche Wärmekapazität auf, und ist die axiale Längung des Gehäuses kleiner als jene des Laufrades. Daher werden das Laufrad und das Gehäuse in Axialrichtung in Bezug aufeinander verschoben.
  • Bei der kammartigen Dichtungsvorrichtung, wie sie in 10 gezeigt ist, gelangen die Dichtungsrippen F1 und F2 nicht in Berührung miteinander, selbst dann, wenn das Laufrad und das Gehäuse in Axialrichtung in Bezug aufeinander verschoben werden, infolge der unterschiedlichen Wärmeausdehnung zwischen dem Laufrad und dem Gehäuse. Einerseits ist die Dichtungsleistung dieser kammartigen Dichtungsvorrichtung sehr hoch, solange die Spalte zwischen den entsprechenden Dichtungsrippen F1 und F2 auf einem Minimum gehalten werden. Wenn die Dichtungsrippen F1 und F2 in Axialrichtung in Bezug aufeinander verschoben werden, infolge der unterschiedlichen Wärmeausdehnung zwischen dem Laufrad und dem Gehäuse, nehmen die Spalte zu, und wird die Dichtungsleistung der kammartigen Dichtungsvorrichtung drastisch beeinträchtigt.
  • Die Beeinträchtigung der Dichtungsleistung infolge der unterschiedlichen Wärmeausdehnung zwischen Laufrad und Gehäuse kann dadurch kompensiert werden, dass in Axialrichtung zahlreiche Dichtungsrippen angeordnet werden. Die mögliche Anzahl an Stufen der Dichtungsrippen ist jedoch begrenzt, da ein Vorbeiströmen des in einem Dichtungsteil fließenden Fluids auftritt, wenn die Anzahl an Stufen der Rippen größer ist als eine bestimmte Grenze.
  • Der Dichtungseffekt der in 9 gezeigten Dichtungsvorrichtung ist höher, wenn die Spalte zwischen den Rändern der Spitzenrippen 7 und der Dichtungsrippen 8 und der Drehteile 2 und 1 kleiner sind. Es ist allerdings möglich, dass die Ränder der Rippen 7 und 8 in Berührung mit den Drehteilen 1 und 2 gelangen, und hierdurch die Rippen 7 und 8 sowie die Drehteile 1 und 2 beschädigt werden, wenn die Spalte übermäßig klein sind.
  • Die Änderung der Spalte infolge einer Wärmeverformung im Bereich der Rotationsmaschine stellt den Hauptfaktor für derartige Störungen dar, die sich infolge einer Berührung zwischen den Teilen ergeben. Eine derartige Änderung der Spalte tritt hauptsächlich beim Anlaufen und Anhalten der Rotationsmaschine auf, oder wenn sich die Belastung der Rotationsmaschine ändert. Wenn daher die Abmessungen der Spalte auf Grundlage von Betriebsbedingungen festgelegt werden, die sich von jenen im Nennbetrieb der Rotationsmaschine unterscheiden, werden die Spalte unnötig groß im Nennbetrieb, so dass die Leckrate des Arbeitsfluids zunimmt. Ein beweglicher Dichtungsmechanismus, welcher die Spalte in einem Dichtungsteil entsprechend den Betriebsbedingungen ändern kann, ist erforderlich, um ein derartiges Problem zu überwinden. Eine Rotationsmaschine, die mit einem derartigen beweglichen Dichtungsmechanismus versehen ist, ist beispielsweise in der JP 61-16209A (1986) beschrieben. Weiterhin zeigen die 11 bis 14 bekannte, bewegliche Dichtungsmechanismen.
  • Die 11 und 12 zeigen die sogenannte stark-schwache Labyrinthdichtungsvorrichtung, welche Stege 15 aufweist, die auf der Seitenoberfläche eines Laufrades 1 vorgesehen sind. Eine Labyrinthdichtung 10, die einstückig mit Rippen 13 versehen ist, ist auf dem inneren Ring 5 eines Düsenleitschaufelkranzes vorgesehen. Ein ordnungsgemäßer Radialspalt e wird zwischen der Rippe 13 und dem Steg 15 durch die Elastizität einer Plattenfeder 14 aufrecht erhalten, die zwischen die Labyrinthdichtung 10 und den inneren Ring 5 des Düsenleitschaufelkranzes eingefügt ist.
  • Eine stark-schwache Labyrinthdichtungsvorrichtung, die in den 13 und 14 gezeigt ist, weist eine Labyrinthdichtung 10 auf, die mit Umfangsnuten 16 versehen ist, und mit Schraubenfedern 17, die in den Umfangsnuten 16 der Labyrinthdichtung 10 angeordnet sind. Bei dieser stark-schwachen Labyrinthdichtungsvorrichtung wird der Radialspalt e zwischen einer Rippe 13 und einem Steg 15 durch den Druck von Dampf ST eingestellt, der über eine Nut 18 der Labyrinthdichtung 10 zugeführt wird, und durch die Elastizität der Feder 17, welche die Labyrinthdichtung 10 radial nach außen drücken.
  • Bei diesen beweglichen Dichtungsmechanismen wird die Labyrinthdichtung 10 in Radialrichtung in Bezug auf das Laufrad 1 bewegt. Daher sind derartige, bewegliche Dichtungsmechanismen nicht mit irgendwelchen Maßnahmen zum Ausgleich der relativen Axialverschiebung des Gehäuses und des Laufrades infolge der unterschiedlichen Wärmeausdehnung zwischen Gehäuse und Laufrad (der thermischen Längung) versehen.
  • Bei den Rotationsmaschinen, die mit derartigen Dichtungsmechanismen versehen sind, ist es daher erforderlich, die mehreren Stege 15 in Axialrichtung in relativ großen Abständen anzuordnen, um eine Berührung zwischen den Rippen 13 und den Stegen 15 zu vermeiden. Die axiale Anordnung der Stege in großen Abständen verringert den Dichtungseffekt für das Arbeitsfluid.
  • Die vorliegende Erfindung wurde angesichts der voranstehenden Probleme entwickelt, und daher besteht ein Ziel der vorliegenden Erfindung in der Bereitstellung einer Rotationsmaschine, die mit einer Dichtungsvorrichtung versehen ist, welche die Verringerung der Dichtungsleistung unterdrücken kann, die sich infolge der relativen Axialverschiebung eines Drehteils und eines ortsfesten Teils ergibt, infolge der unterschiedlichen Wärmeausdehnung zwischen dem Drehteil und dem ortsfesten Teil.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Rotationsmaschine zur Verfügung gestellt, welche aufweist: ein Drehteil, das drehbeweglich um eine Drehachse gehaltert ist; ein ortsfestes Teil, welches das Drehteil umgibt; und eine Dichtungsvorrichtung, die in einem Spalt zwischen dem Drehteil und dem ortsfesten Teil angeordnet ist, wobei die Dichtungsvorrichtung mehrere Dichtungsrippen aufweist, die einander gegenüberliegend an den entgegengesetzten Seiten des Spaltes angeordnet sind, und zumindest jene Dichtungsrippen, die auf einer Seite des Spaltes angeordnet sind, in Axialrichtung voneinander in ungleichen Abständen beabstandet angeordnet sind.
  • Bei dieser Rotationsmaschine sind zumindest jene Dichtungsrippen auf einer Seite des Spaltes in Axialrichtung voneinander in ungleichen Abständen beabstandet, so dass die Möglichkeit zunimmt, dass einige der Spalte zwischen den gegenüberliegenden Dichtungsrippen kleiner werden, wenn das Drehteil und das ortsfeste Teil in Axialrichtung in Bezug aufeinander verschoben werden, infolge der unterschiedlichen Wärmeausdehnung zwischen dem Drehteil und dem ortsfesten Teil. Daher kann die Dichtungsvorrichtung dieser Rotationsmaschine, im Vergleich mit einer Dichtungsvorrichtung, bei welcher sämtliche Dichtungsrippen in gleichen Abständen angeordnet sind, die Beeinträchtigung der Dichtungsleistung unterdrücken, die infolge der relativen Axialverschiebung des Drehteils und des ortsfesten Teils infolge ihrer unterschiedlichen Wärmeausdehnung auftritt.
  • Bei dieser Rotationsmaschine ist es vorzuziehen, dass ein Steg gegenüberliegend zumindest einer der Dichtungsrippen angeordnet wird, wobei der Steg eine Breite aufweist, die größer ist als die Dicke der Dichtungsrippen entlang der Drehachse. Die Möglichkeit, einen kleinen Spalt zwischen dem Steg und der Dichtungsrippe aufrecht zu erhalten, ist daher größer als jene, einen kleinen Spalt zwischen Dichtungsrippen aufrecht zu erhalten, wenn das Drehteil und das ortsfeste Teil in Bezug aufeinander infolge ihrer unterschiedlichen Wärmeausdehnung in Axialrichtung verschoben werden.
  • Bei dieser Dichtungsvorrichtung sind die mehreren Dichtungsrippen erste Rippen gegenüberliegend dem Steg, sowie zweite Rippen mit Ausnahme der ersten Rippen, und ist es vorzuziehen, dass die ersten Rippen in Abständen angeordnet sind, die kleiner sind als jene, in welchen die zweiten Rippen angeordnet sind. Die Anzahl der ersten Rippen, die einen kleinen Spalt aufrecht erhalten können, kann daher erhöht werden, um die Dichtungsleistung zu verbessern.
  • Bei dieser Rotationsmaschine können die ungleichen Abstände der Dichtungsrippen beispielsweise dadurch festgelegt werden, dass eine elementare Funktion eingesetzt wird.
  • Vorzugsweise weist diese Rotationsmaschine darüber hinaus eine Bewegungsvorrichtung auf, um in Axialrichtung zumindest jene Dichtungsrippen zu bewegen, die auf einer Seite des Spaltes angeordnet sind. Die Positionen der Dichtungsrippen können dadurch korrigiert werden, dass durch die Bewegungsvorrichtung die Dichtungsrippen in Axialrichtung bewegt werden, wenn das Drehteil und das ortsfeste Teil in Axialrichtung relativ zueinander infolge der unterschiedlichen Wärmeausdehnung (Wärmeschrumpfung) verschoben werden. Daher wird ermöglicht, die Beeinträchtigung der Dichtungsleistung darüber hinaus wirksam zu unterdrücken, die sich infolge der relativen Axialverschiebung des Drehteils und des ortsfesten Teils infolge ihrer unterschiedlichen Wärmeausdehnung (Wärmeschrumpfung) ergibt.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird weiterhin eine Rotationsmaschine zur Verfügung gestellt, welche aufweist: ein Drehteil, das drehbeweglich um eine Drehachse gehaltert ist; ein ortsfestes Teils, welches das Drehteil umgibt; eine Dichtungsvorrichtung, die auf zumindest entweder dem Drehteil oder dem ortsfesten Teil vorgesehen ist, wobei die Dichtungsvorrichtung ein Dichtungsteil aufweist, das an einer bestimmten Axialposition in einen Spalt zwischen dem Drehteil und dem ortsfesten Teil vorspringt; und eine Bewegungsvorrichtung zur Bewegung des Dichtungsteils in Axialrichtung.
  • Bei dieser Rotationsmaschine kann die Position der Dichtungsvorrichtung korrigiert werden, wenn das Drehteil und das ortsfeste Teil in Axialrichtung in Bezug aufeinander verschoben werden, infolge der unterschiedlichen Wärmeausdehnung (Wärmeschrumpfung) zwischen ihnen, durch Axialbewegung des Dichtungsteil durch die Bewegungsvorrichtung. Daher wird ermöglicht, die Beeinträchtigung der Dichtungsleistung zu unterdrücken, die sich infolge der relativen Axialverschiebung des Drehteils und des ortsfesten Teils infolge ihrer unterschiedlichen Wärmeausdehnung (Wärmeschrumpfung) ergibt.
  • Bei dieser Rotationsmaschine kann die Dichtungsvorrichtung weiterhin ein Halterungsteil aufweisen, das auf dem ortsfesten Teil zum Haltern des Dichtungsteils vorgesehen ist, und kann die Bewegungsvorrichtung eine Feder sein, die zwischen das ortsfeste Teil und das Halterungsteil eingefügt ist.
  • Vorzugsweise besteht die Feder aus einer Formgedächtnislegierung, die sich entsprechend Temperaturänderungen erweitert und zusammenzieht. Das Dichtungsteil kann daher in Axialrichtung dadurch bewegt werden, dass Temperaturänderungen beim Anfahren und beim Anhalten der Rotationsmaschine genutzt werden.
  • Die Formgedächtnislegierung, aus welcher die Feder besteht, ist beispielsweise ausgewählt unter Ti-Ni-Legierungen, Cu-Zn-Legierungen, Ni-Al-Legierungen und Fe-Mn-Legierungen. Federn, die aus derartigen Formgedächtnislegierungen bestehen, dehnen sich bei Temperaturanstieg aus.
  • Bei einer Ausführungsform dieser Rotationsmaschine ist die Feder einem Hochtemperatur-Arbeitsfluid ausgesetzt, das durch den Spalt zwischen dem Drehteil und dem ortsfesten Teil fließt, und ist auf der stromaufwärtigen Seite des Halterungsteils in Bezug auf die Flussrichtung des Arbeitsfluids angeordnet. Wenn die Feder aus einer Formgedächtnislegierung besteht, die sich bei Temperaturanstieg ausdehnt (bei sinkender Temperatur zusammenzieht), kann die Position der Dichtungsvorrichtung beim Anlaufen der Rotationsmaschine korrigiert werden, wenn die Dichtungsvorrichtung nach stromaufwärts in Bezug auf die Flussrichtung des Arbeitsfluids bei einem Temperaturanstieg verschoben wird, infolge der unterschiedlichen Wärmeausdehnung zwischen dem Drehteil und dem ortsfesten Teil. Die Position der Dichtungsvorrichtung kann beim Anhalten der Rotationsmaschine korrigiert werden, wenn die Dichtungsvorrichtung stromabwärts in Bezug auf die Flussrichtung des Arbeitsfluids bei sinkender Temperatur verschoben wird, infolge der unterschiedlichen Wärmeausdehnung zwischen dem Drehteil und dem ortsfesten Teil.
  • Bei einer anderen Ausführungsform dieser Rotationsmaschine ist die Feder einem Hochtemperatur-Arbeitsfluid ausgesetzt, das durch den Spalt zwischen Drehteil und dem ortsfesten Teil fließt, und ist auf der stromabwärtigen Seite des Halterungsteils in Bezug auf die Flussrichtung des Arbeitsfluids angeordnet. Wenn die Feder aus einer Formgedächtnislegierung besteht, die sich bei Temperaturverringerung ausdehnt (bei Temperaturanstieg zusammenzieht), kann die Position der Dichtungsvorrichtung beim Anhalten der Rotationsmaschine korrigiert werden, wenn die Dichtungsvorrichtung nach stromabwärts in Bezug auf die Flussrichtung des Arbeitsfluids bei einer Temperaturabsenkung infolge der unterschiedlichen Wärmeausdehnung zwischen dem Drehteil und dem ortsfesten Teil verschoben wird, und kann die Position der Dichtungsvorrichtung beim Anfahren der Rotationsmaschine korrigiert werden, wenn die Dichtungsvorrichtung nach stromaufwärts in Bezug auf die Flussrichtung des Arbeitsfluids bei Temperaturanstieg verschoben wird, infolge der unterschiedlichen Wärmeausdehnung zwischen dem Drehteil und dem ortsfesten Teil.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert, aus welchen sich weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben. Es zeigt:
  • 1 eine typische Schnittansicht eines wesentlichen Teils einer Rotationsmaschine gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 2 ein Diagramm, das die Änderung des Arbeitsfluidleckratenverhältnisses bei einer relativen Axialverschiebung einander gegenüberliegender Dichtungsrippen in einer Dichtungsvorrichtung zeigt, die bei einer üblichen Rotationsmaschine vorgesehen ist;
  • 3 ein Diagramm, das die Änderung der Leckrate eines Arbeitsfluids in Abhängigkeit von der Anzahl an Rippen zeigt, welche eine engeren Spalt in einer Dichtungsvorrichtung bilden, die in einer üblichen Rotationsmaschine vorgesehen ist;
  • 4 eine typische Schnittansicht eines wesentlichen Teils einer Rotationsmaschine gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 5 eine typische Schnittansicht eines wesentlichen Teils einer Drehmaschine gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 6 eine typische Schnittansicht eines wesentlichen Teils einer Rotationsmaschine gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 7 eine typische Schnittansicht eines wesentlichen Teils einer Rotationsmaschine gemäß einer fünften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 8 eine halbe Längsschnittansicht einer üblichen Dampfturbine, also einer Rotationsmaschine;
  • 9 eine vergrößerte Ansicht eines Teils der in 8 gezeigten Dampfturbine;
  • 10 eine typische Schnittansicht einer kammartigen Labyrinthdichtungsvorrichtung, die bei einer herkömmlichen Rotationsmaschine vorgesehen ist;
  • 11 eine Längsschnittansicht eines wesentlichen Teils einer Rotationsmaschine, die mit einer herkömmlichen Dichtungsvorrichtung versehen ist;
  • 12 eine Schnittansicht entlang der Linie A-A in 11;
  • 13 eine Längsschnittansicht eines wesentlichen Teils einer Rotationsmaschine, die mit einer anderen herkömmlichen Dichtungsvorrichtung versehen ist; und
  • 14 eine Schnittansicht entlang der Linie B-B in 13.
  • Die 1 und 4 bis 7 zeigen Rotationsmaschinen gemäß bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
  • Erste Ausführungsform
  • Eine Rotationsmaschine gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf 1 beschrieben. 1 zeigt ein wesentliches Teil der Rotationsmaschine bei der ersten Ausführungsform, beispielsweise eine Axialflussturbine. Die Rotationsmaschine 1 weist ein Laufrad 1 auf, das drehbeweglich um eine Drehachse gehaltert ist, und mit einer Laufschaufel 2 versehen ist, also einem Drehteil, und eine Labyrinthdichtung 9 aufweist, also ein ortsfestes Teil, welches das Laufrad 1 umgibt. Die Labyrinthdichtung 9 ist auf einem äußeren Ring 3 eines Düsenleitschaufelkranzes gehaltert, der auf einem Gehäuse 6 (8 und 9) angebracht ist. Eine kammartige Labyrinthdichtungsvorrichtung S1 ist in einem Spalt zwischen dem äußeren Rand der Laufschaufel 2 und der Labyrinthdichtung 9 angeordnet.
  • Die Labyrinthdichtungsvorrichtung S1 weist mehrere Dichtungsrippen F1 und F2 auf, die einander gegenüberliegend auf den entgegengesetzten Seiten des Spaltes angeordnet sind. Die Dichtungsrippen F1 und F2 sind in Axialrichtung voneinander in ungleichen Abständen beabstandet angeordnet. Genauer gesagt sind die Dichtungsrippen F1 und F2 der Rotationsmaschine bei der ersten Ausführungsform so angeordnet, dass der Abstand zwischen benachbarten Dichtungsrippen in einer Axialrichtung allmählich zunimmt.
  • Da die Dichtungsrippen in Axialrichtung in ungleichen Abständen beabstandet angeordnet sind, nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, dass einige der Spalte zwischen den entgegengesetzten Dichtungsrippen F1 und F2 abnehmen, wenn das Laufrad 1 und das Gehäuse 6 (8) in Axialrichtung in Bezug aufeinander infolge der unterschiedlichen Wärmeausdehnung, die zunimmt, zwischen dem Laufrad 1 und dem Gehäuse 6 verschoben werden. Daher kann die Dichtungsvorrichtung der Rotationsmaschine bei der ersten Ausführungsform, im Vergleich zu jener Dichtungsvorrichtung, bei welcher sämtliche Dichtungsrippen in gleichen Abständen angeordnet sind, die Beeinträchtigung der Dichtungsleistung unterdrücken, die infolge der relativen Axialverschiebung des Laufrades 1 und des Gehäuses 6 infolge einer unterschiedlichen Wärmeausdehnung zwischen Laufrad 1 und Gehäuse 6 auftritt.
  • Die Labyrinthdichtungsvorrichtung S1 unterscheidet sich von der herkömmlichen Labyrinthdichtungsvorrichtung nur in Hinsicht auf die Anordnung der Dichtungsrippen. Daher kann die Labyrinthdichtungsvorrichtung S1 durch Verbesserung der Dichtungsleistung der herkömmlichen Labyrinthdichtungsvorrichtung erhalten werden, ohne dass hiermit erhebliche Erhöhungen der Herstellungskosten verbunden sind, und kann die Leistung der Rotationsmaschine erhöhen.
  • Die Ausführungen der ersten Ausführungsform werden unter Bezugnahme auf die in den 2 und 3 dargestellten Diagramme verifiziert.
  • 2 ist ein Diagramm, das die Änderung des Arbeitsfluidleckratenverhältnisses in Abhängigkeit von der relativen Axialverschiebung entgegengesetzt der Dichtungsrippen bei einer Dichtungsvorrichtung zeigt, die bei einer üblichen Rotationsmaschine vorgesehen ist. Die Arbeitsfluidleckratenverhältnisse sind Verhältnisse der Leckraten im Vergleich zu jenem Fall, wenn die relative Axialverschiebung 0,0 mm beträgt. Dichtungsrippen auf der Seite eines Drehteils sind in Axialrichtung in gleichen Abständen beabstandet angeordnet, und jene auf der Seite eines ortsfesten Teils sind in Axialrichtung in gleichen Abständen voneinander beabstandet angeordnet, die sich von jenen zwischen den Dichtungsrippen auf der Seite des Drehteils unterscheiden. Wie aus 2 hervorgeht, weist das Arbeitsfluidleckratenverhältnis die allgemeine Tendenz auf, bei einer Zunahme der relativen Axialverschiebung zuzunehmen, und eine Erhöhung des Arbeitsfluidleckratenverhältnisses wird unterdrückt, oder das Arbeitsfluidleckratenverhältnis nimmt ab, bei relativen Axialverschiebungen von etwa 9,6, etwa 19,2 und etwa 28,8 mm. Hieraus wird geschlossen, dass eine derartige Art der Änderung des Arbeitsfluidleckratenverhältnisses auftritt, da die Dichtungsrippen auf der Seite des Drehteils und jene auf der Seite des ortsfesten Teils jeweils in unterschiedlichen Abständen angeordnet sind, und daher kleine Spalte zwischen einigen der entgegengesetzten Dichtungsrippen ausgebildet werden, wenn die relative Axialverschiebung gleich einem ganzzahligen Vielfachen von 9,6 mm ist.
  • 3 ist ein Diagramm, das die Änderung des Arbeitsfluidleckratenverhältnisses in Abhängigkeit von der Anzahl N an Rippen zeigt, welche eine kleineren Spalt B (= A/2, A ist der Spalt, der durch die übrigen Dichtungsrippen gebildet wird) ausbilden, in einer Dichtungsvorrichtung, die in einer üblichen Rotationsmaschine vorgesehen ist. Die Arbeitsfluidleckratenverhältnisse sind Verhältnisse der Leckrate zu jener, die auftritt, wenn die Anzahl N = 0 Ist. Die Anzahl an Dichtungsrippen auf der Seite des Drehteils und die Anzahl an Dichtungsrippen auf der Seite des ortsfesten Teils beträgt jeweils 5. In 3 bezeichnet "CL = A" einen Zustand, in welchem sämtliche Dichtungsrippen so angeordnet sind, dass sämtliche Spalte zwischen den entgegengesetzten Dichtungsrippen gleich dem Spalt A sind, bezeichnet "CL = B" einen Zustand, in welchem sämtliche Dichtungsrippen so angeordnet sind, dass sämtliche Spalte zwischen den entgegengesetzten Dichtungsrippen gleich dem Spalt B = A/2 sind, bezeichnet "Verengung an der stromaufwärtigen Seite" einen Zustand, in welchem nur der Spalt zwischen einem entgegengesetzten Paar aus Dichtungsrippen an dem stromaufwärtigen Ende, in Bezug auf die Flussrichtung des Arbeitsfluids, der Anordnung der Dichtungsrippen gleich B = A/2 ist, und die Spalte zwischen den anderen vier entgegengesetzten Paaren an Dichtungsrippen gleich A sind. "Verengung an der stromabwärtigen Seite" bezeichnet einen Zustand, in welchem nur der Spalt zwischen einem entgegengesetzten Paar an Dichtungsrippen am stromabwärtigen Ende, in Bezug auf die Flussrichtung des Arbeitsfluids, der Anordnung der Dichtungsrippen gleich B = A/2 ist, und die Spalte zwischen den anderen vier entgegengesetzten Paaren an Dichtungsrippen gleich A sind. "Mittlere Verengung" bezeichnet einen Zustand, in welchem die Spalte zwischen den zweiten und den vierten entgegengesetzten Paaren von Dichtungsrippen, von der stromaufwärtigen Seite in Bezug auf die Flussrichtung des Arbeitsfluids, gleich B = A/2 sind, und die Spalte zwischen den anderen drei entgegengesetzten Paaren der Dichtungsrippen gleich A sind. Das in 3 dargestellte Diagramm macht deutlich, dass das Arbeitsfluidleckratenverhältnis abnimmt, und die Dichtungsleistung zunimmt, wenn die Anzahl an Dichtungsrippen zunimmt, welche die engeren Spalte ausbilden, wenn die Gesamtanzahl an Dichtungsrippen fest ist.
  • Wie aus der voranstehenden Beschreibung deutlich wird, nimmt gemäß der ersten Ausführungsform die Möglichkeit zu, dass einige der Spalte zwischen den entgegengesetzten Dichtungsrippen kleiner werden, und hierdurch die Beeinträchtigung der Dichtungsleistung unterdrückt werden kann, die infolge der relativen Axialverschiebung der Laufschaufel 2 und der Labyrinthdichtung 9 infolge ihrer unterschiedlichen Wärmeausdehnung auftritt. Bei der Dichtungsvorrichtung, die zu den in 2 dargestellten Daten gehört, sind die Dichtungsrippen auf dem Drehteil in Axialrichtung in gleichen Abständen voneinander beabstandet, und sind die Dichtungsrippen auf dem ortsfesten Teil in Axialrichtung in gleichen Abständen voneinander beabstandet, die sich von den Abständen unterscheiden, in welchen die Dichtungsrippen auf dem Drehteil voneinander beabstandet sind. Andererseits sind die Dichtungsrippen der Dichtungsvorrichtung, die bei der Rotationsmaschine gemäß der ersten Ausführungsform vorgesehen ist, in Axialrichtung in ungleichen Abständen voneinander beabstandet. Die Dichtungsvorrichtung, welche jene Rippen aufweist, die in Axialrichtung in ungleichen Abständen bei der ersten Ausführungsform voneinander beabstandet sind, ist wirksamer in Bezug auf die Vergrößerung der Möglichkeit, dass einige der Spalte zwischen den entgegengesetzten Dichtungsrippen abnehmen, als die Dichtungsvorrichtung, welche zu den in 2 angegebenen Daten gehört.
  • Zweite Ausführungsform
  • Eine Rotationsmaschine gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf 4 beschrieben. Die Rotationsmaschine gemäß der zweiten Ausführungsform ist mit einer Labyrinthdichtungsvorrichtung S2 versehen. Die Labyrinthdichtungsvorrichtung S2 weist dieselbe Konstruktion auf wie die Labyrinthdichtungsvorrichtung S1 bei der in 2 gezeigten, ersten Ausführungsform, mit Ausnahme der Tatsache, dass sich die Labyrinthdichtungsvorrichtung S2 von der Labyrinthdichtungsvorrichtung S1 in Bezug auf die Anordnung ihrer Dichtungsrippen F1 und F2 unterscheidet.
  • Bei der Dichtungsvorrichtung S2, die bei der Rotationsmaschine gemäß der zweiten Ausführungsform vorgesehen ist, sind die Dichtungsrippen F1 auf der Seite einer Laufschaufel 2 in Axialrichtung in ungleichen Abständen voneinander beabstandet angeordnet, so dass die Abstände von beiden Enden zur Mitte der Reihe der Dichtungsrippen F1 hin abnehmen. Die Dichtungsrippen F2 auf der Seite einer Labyrinthdichtung 9 sind in Axialrichtung in ungleichen Abständen voneinander beabstandet angeordnet, so dass die Abstände von einem Ende zur Mitte der Reihe der Dichtungsrippen F2 hin abnehmen, in der Mitte der Reihe der Dichtungsrippen F2 hin abnehmen, in der Mitte der Reihe zunehmen, erneut in der Mitte der Reihe abnehmen, und dann zum anderen Ende der Reihe hin zunehmen.
  • Die Dichtungsvorrichtung, die bei der Rotationsmaschine gemäß der zweiten Ausführungsform vorgesehen ist, und mit den Dichtungsrippen F1 und F2 versehen ist, die in Axialrichtung in ungleichen Abständen voneinander beabstandet angeordnet sind, ist ähnlich wie die Dichtungsvorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform dazu fähig, die Beeinträchtigung der Dichtungsleistung zu unterdrücken, die sich infolge der relativen Axialverschiebung der Laufschaufel 2 und der Labyrinthdichtung 9 infolge der unterschiedlichen Wärmeausdehnung ergibt.
  • Abänderungen der ersten und zweiten Ausführungsform
  • Obwohl die Dichtungsrippen F1 und F2 mit ungleichen Abständen auf entgegengesetzten Seiten angeordnet sind, nämlich auf entgegengesetzten Seiten des Spaltes bei der ersten und der zweiten Ausführungsform, können die Auswirkungen der vorliegenden Erfindung auch dadurch erreicht werden, dass nur entweder die Dichtungsrippen F1 oder die Dichtungsrippen F2 in ungleichen Abständen auf einer Seite des Spaltes angeordnet sind.
  • Dritte Ausführungsform
  • Eine Rotationsmaschine gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf 5 beschrieben. Die Rotationsmaschine gemäß der dritten Ausführungsform ist mit einer Labyrinthdichtungsvorrichtung S3 versehen. Die Labyrinthdichtungsvorrichtung S3 unterscheidet sich von der Labyrinthdichtungsvorrichtung S1 gemäß der ersten Ausführungsform, die in 1 gezeigt ist, in der Hinsicht, dass ein Steg 35 am Außenrand einer Laufschaufel 2 vorgesehen ist, und einige der Dichtungsrippen F2 entgegengesetzt zum Steg 35 angeordnet sind. Der Steg 35 weist eine Breite auf, die größer ist als die Dicke der Dichtungsrippen F1 und F2 (F2') entlang der Drehachse. Im übrigen ist die Labyrinthdichtungsvorrichtung S3 ähnlich ausgebildet wie die Labyrinthdichtungsvorrichtung S1, die bei der Rotationsmaschine gemäß der ersten Ausführungsform vorgesehen ist.
  • Die Dichtungsrippen F1 auf der Laufschaufel 2, die mit dem Steg 35 versehen ist, sind in Axialrichtung im wesentlichen in gleichen Abständen voneinander beabstandet angeordnet. Die Abstände zwischen den Dichtungsrippen F2' (den ersten Dichtungsrippen) gegenüberliegend dem Steg 35 unter den Dichtungsrippen F2 sind kürzer als jene zwischen den anderen Dichtungsrippen F2 (den zweiten Dichtungsrippen).
  • Die Möglichkeit dafür, dass der Spalt zwischen dem Steg 35 und den Dichtungsrippen F2', die dem Steg 35 gegenüberliegen, kleiner bleibt als die Spalte zwischen den Dichtungsrippen F1 und F2, ist hoch, wenn die Laufschaufel 2 und die Labyrinthdichtung 9 in Axialrichtung in Bezug aufeinander infolge einer unterschiedlichen Wärmeausdehnung verschoben werden. Daher ist die Fähigkeit der Labyrinthdichtungsvorrichtung S3, die Beeinträchtigung der Dichtungsleistung infolge der relativen Axialverschiebung des Drehteils und des ortsfesten Teils zu unterdrücken, höher als jene der Labyrinthdichtungsvorrichtungen S1 und S2 bei der ersten bzw. der zweiten Ausführungsform.
  • Da die Abstände zwischen den Dichtungsrippen F2', welche dem Steg 35 gegenüberliegen, kleiner sind als jene zwischen den anderen Dichtungsrippen F2, kann eine erhöhte Anzahl an Dichtungsrippen F2' entgegengesetzt zum Steg 35 angeordnet werden, um die Dichtungsleistung der Labyrinthdichtungsvorrichtung S3 zu verbessern.
  • Die Labyrinthdichtungsvorrichtung S3 weist den einzelnen Steg 35 auf der Laufschaufel 2 auf, wobei mehrere Stege 35 auch auf der Laufschaufel 2 oder der Labyrinthdichtung 9 vorgesehen sein können. Obwohl die vier Dichtungsrippen F2 entgegengesetzt zum Steg 35 in 5 angeordnet sind, kann jede geeignete Anzahl an Dichtungsrippen F1 oder Dichtungsrippen F2 entgegengesetzt zum Steg 35 angeordnet sein.
  • Abänderungen bei der ersten bis dritten Ausführungsform
  • Obwohl die Dichtungsrippen F1 und F2 in axialen Reihen so angeordnet sind, dass die Dichte an Rippen in einem Teil oder zwei teilender axialen Reihe höher ist als jene in anderen Teilen der axialen Reihe in den Labyrinthdichtungsvorrichtungen S1, S2 und S3, bei der ersten bis dritten Ausführungsform, können die Dichtungsrippen F1 und F2 in axialen Reihen so angeordnet sein, dass die Rippendichte in mehr als zwei Teilen der axialen Reihe höher ist als jene in anderen Teilen der axialen Reihe. Die ungleichen Abstände zwischen den Dichtungsrippen F1 und F2 können unter Verwendung einer elementaren Funktion festgelegt werden, beispielsweise einer Exponentialfunktion oder einer trigonometrischen Funktion. Wird eine Exponentialfunktion eingesetzt, so ist vorteilhafterweise der Koeffizient des Exponenten nicht kleiner als 1,0 und kleiner als 10.
  • Obwohl die Labyrinthdichtungsvorrichtungen S1, S2 und S3 in dem Spalt zwischen der Labyrinthdichtung 9, die auf dem äußeren Ring 3 des Düsenleitschaufelkranzes angebracht ist, und dem äußeren Rand der Laufschaufel 2 bei der ersten bis dritten Ausführungsform angeordnet sind, können die Labyrinthdichtungsvorrichtungen S1, S2 und S3 auch in einem Spalt zwischen dem äußeren Ring des Düsenleitschaufelkranzes und der Laufschaufel angeordnet sein, oder eines Gehäusekörpers und des Laufrades, um dieselben Auswirkungen zu erzielen.
  • Obwohl die Dichtungsrippen F1 und F2 der Labyrinthdichtungsvorrichtungen bei der ersten bis dritten Ausführungsform senkrecht zur Drehachse verlaufen, können die Dichtungsrippen F1 und F2 auch stromaufwärts zur Drehachse geneigt angeordnet sein, um die Dichtungsleistung noch weiter zu verbessern.
  • Vierte Ausführungsform
  • Eine Rotationsmaschine gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf 6 beschrieben, die ein wesentliches Teil der Rotationsmaschine zeigt, beispielsweise einer Axialflussturbine. Diese Rotationsmaschine 1 weist ein Laufrad 1 auf, das drehbeweglich um eine Drehachse gehaltert ist, und einen inneren Ring 5 eines Düsenleitschaufelkranzes, der mit einer Labyrinthdichtung 22 versehen ist, also einem ortsfesten Teil, welches das Laufrad 1 umgibt. Der innere Ring 5 wird auf einem Gehäuse 6 über einen äußeren Ring 3 des Düsenleitschaufelkranzes und eine Laufschaufel 4 gehaltert (8 und 9).
  • Eine Labyrinthdichtungsvorrichtung, die üblicherweise als stark-schwache Labyrinthdichtungsvorrichtung bezeichnet wird, ist in einem Spalt zwischen der Labyrinthdichtung 22 und dem Laufrad 1 angeordnet. Die Labyrinthdichtungsvorrichtung weist mehrere lange Dichtungsrippen (Dichtungsteile) 26a und kurze Dichtungsrippen (Dichtungsteile) 26b auf, die auf der Labyrinthdichtung (Halterungsteil) 22 gehaltert sind, sowie mehrere Stege 19, die auf der Seitenoberfläche des Laufrades 1 vorgesehen sind. Die langen Dichtungsrippen 26a und die kurzen Dichtungsrippen 26b sind abwechselnd so angeordnet, dass sie zum Laufrad 1 hin vorspringen. Die Stege 19 des Laufrades 1 sind entgegengesetzt zu den kurzen Dichtungsrippen 26b angeordnet. So sind beispielsweise die Dichtungsrippen 26a und 26b und die Stege 19 in Axialrichtung in gleichen Abständen angeordnet.
  • Der innere Ring 5 des Düsenleitschaufelkranzes ist mit einer Umfangsnut 23 versehen, um darin die Labyrinthdichtung 22 zu haltern. Ringförmige Stege 24a und 24b springen jeweils gegenüber den entgegengesetzten Seitenoberflächen der Nut 23 vor. Die Labyrinthdichtung 22 ist mit Nuten 25a und 25b in ihren entgegengesetzten axialen Endoberflächen versehen. Die Stege 24a und 24b sind in der Nut 25a bzw. 25b aufgenommen. Eine Schraubenfeder 27 ist in der Nut 25a auf der stromaufwärtigen Seite in Bezug auf die Flussrichtung des Dampfes ST angeordnet, also eines heißen Arbeitsfluids. Die Schraubenfeder 27 dient als Bewegungsvorrichtung zur Axialbewegung der Labyrinthdichtung 22, damit die Rippen 26a und 26b in Axialrichtung in Bezug auf den inneren Ring 5 des Düsenleitschaufelkranzes bewegt werden.
  • Die Feder 27 besteht aus einer Formgedächtnislegierung, und dehnt sich aus, wenn ihre Temperatur ansteigt, und zieht sich zusammen, wenn ihre Temperatur absinkt. Geeignete Formgedächtnislegierungen zur Herstellung der Feder 27 sind Ti-Ni-Legierungen, Cu-Zn-Legierungen, Ni-Al-Legierungen sowie Fe-Mn-Legierungen.
  • Als nächstes wird der Betriebsablauf der Rotationsmaschine mit dem geschilderten Aufbau beschrieben. Sowohl das Laufrad 1 als auch das Gehäuse 6 (8) dehnen sich stromabwärts in Bezug auf die Flussrichtung von Dampf ST aus, wenn die Temperatur beim Anlaufen der Rotationsmaschine ansteigt. Die Rate der Wärmeausdehnung des Gehäuses 6 ist geringer als jene des Laufrades 1 infolge der unterschiedlichen Wärmekapazität des Laufrades 1 und des Gehäuses 6. Daher bewegt sich der innere Ring 5 des Düsenleitschaufelkranzes, der auf dem Gehäuse 6 über den äußeren Ring 3 des Düsenleitschaufelkranzes und die Laufschaufel 4 (8 und 9) gehaltert wird, stromaufwärts in Bezug auf die Flussrichtung des Dampfes ST in Bezug auf das Laufrad 1, um eine Entfernung, welche dem Unterschied zwischen den Wärmeausdehnungen des Laufrades 1 und des Gehäuses 6 entspricht.
  • In diesem Zustand ist die Feder 27, die in der Nut 25a auf der stromaufwärtigen Seite der Labyrinthdichtung 22 in Bezug auf die Flussrichtung des Dampfes ST angeordnet ist, dem Dampf ST in der Nut 23 ausgesetzt, und wird durch den Dampf ST erwärmt. Daher nimmt die Länge der Feder 27 zu, da deren Temperatur ansteigt, so dass die Labyrinthdichtung 22 stromabwärts in Bezug auf die Flussrichtung des Dampfes ST in Bezug auf den inneren Ring 5 des Düsenleitschaufelkranzes bewegt wird. Daher werden die Positionen der Rippen 26a und 26b korrigiert, um die Verschiebung nach stromaufwärts der Dichtungsrippen 26a und 26b infolge der unterschiedlichen Wärmeausdehnung zwischen dem Laufrad 1 und dem Gehäuse 6 zu kompensieren.
  • Sowohl das Laufrad 1 als auch das Gehäuse 6 (8) ziehen sich stromaufwärts in Bezug auf die Flussrichtung des Dampfes ST zusammen, wenn die Temperatur beim Anhalten der Rotationsmaschine absinkt. Die Rate der Wärmeschrumpfung des Gehäuses 6 ist niedriger als jene des Laufrades 1, infolge der unterschiedlichen Wärmekapazität des Laufrades 1 und des Gehäuses 6. Daher bewegt sich der innere Ring 5 des Düsenleitschaufelkranzes stromabwärts in Bezug auf die Flussrichtung des Dampfes ST in Bezug auf das Laufrad 1.
  • In diesem Zustand bewegt die Feder 27, die in der Nut 25a auf der stromaufwärtigen Seite der Labyrinthdichtung 22 in Bezug auf die Flussrichtung des Dampfes ST angeordnet ist, die Labyrinthdichtung 22 stromaufwärts in Bezug auf die Flussrichtung des Dampfes ST, relativ zum inneren Ring 5 des Düsenleitschaufelkranzes, wenn die Temperatur absinkt. Daher werden die Positionen der Rippen 26a und 26b korrigiert, um die Verschiebung stromabwärts der Dichtungsrippen 26a und 26b infolge der unterschiedlichen Wärmeschrumpfung zwischen dem Laufrad 1 und dem Gehäuse 6 zu kompensieren.
  • Fünfte Ausführungsform
  • Eine Rotationsmaschine gemäß einer fünften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf 7 beschrieben. Diese Rotationsmaschine unterscheidet sich von der Rotationsmaschine gemäß der vierten Ausführungsform in der Hinsicht, dass eine Schraubenfeder 27' in einer Nut 25b angeordnet ist, an der stromabwärtigen Seite in Bezug auf die Flussrichtung von Dampf ST, die in einer Labyrinthdichtung 22 vorgesehen ist, und dass die Schraubenfeder 27' aus einer Formgedächtnislegierung besteht, die sich zusammenziehen kann, wenn ihre Temperatur ansteigt, und sich ausdehnen kann, wenn ihre Temperatur absinkt. Im übrigen ist die Rotationsmaschine gemäß der fünften Ausführungsform ebenso ausgebildet wie die Rotationsmaschine gemäß der vierten Ausführungsform, die in 6 gezeigt ist.
  • Beim Anlaufen der Rotationsmaschine zieht sich die Feder 27' zusammen, wenn ihre Temperatur ansteigt, so dass die Labyrinthdichtung 22 nach stromabwärts in Bezug auf die Flussrichtung von Dampf ST bewegt wird, in Bezug auf den inneren Ring 5 des Düsenleitschaufelkranzes. Daher werden die Positionen der Rippen 26a und 26b korrigiert, um die Verschiebung nach stromaufwärts der Dichtungsrippen 26a und 26b infolge der unterschiedlichen Wärmeausdehnung bei dem Laufrad 1 und dem Gehäuse 6 zu kompensieren.
  • Beim Anhalten der Rotationsmaschine bewegt die Feder 27' die Labyrinthdichtung 22 stromaufwärts in Bezug auf die Flussrichtung von Dampf ST relativ zum inneren Ring 5 des Düsenleitschaufelkranzes, wenn ihre Temperatur absinkt. Daher werden die Positionen der Rippen 26a und 26b korrigiert, um die Verschiebung nach stromabwärts der Dichtungsrippen 26a und 26b infolge einer unterschiedlichen Wärmeschrumpfung bei dem Laufrad 1 und dem Gehäuse 6 zu kompensieren.
  • Abänderungen der vierten und der fünften Ausführungsform
  • Obwohl die Labyrinthdichtungsvorrichtung in dem Spalt zwischen dem inneren Ring 5 des Düsenleitschaufelkranzes und dem Laufrad 1 bei der vierten und der fünften Ausführungsform angeordnet ist, kann die Labyrinthdichtungsvorrichtung auch in einem Spalt zwischen dem äußeren Ring des Düsenleitschaufelkranzes und einer Laufschaufel angeordnet sein, oder in einem Spalt zwischen dem Gehäusekörper und dem Laufrad.
  • Obwohl die Labyrinthdichtungsvorrichtungen bei der vierten und fünften Ausführungsform die Feder 27 bzw. 27' aufweisen, die als Formgedächtnislegierung ausgebildet ist, als Bewegungsvorrichtung, kann die Bewegungsvorrichtung auch eine Feder sein, die aus einem anderen Material besteht, oder kann eine andere Feder als eine Schraubenfeder eingesetzt werden. Die Labyrinthdichtungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung kann beispielsweise ein Hydraulikzylinderbetätigungsglied einsetzen, als Bewegungsvorrichtung, anstelle der Feder.
  • Andere Ausführungsformen
  • Ein der ersten bis dritten Ausführungsformen und entweder die vierte oder die fünfte Ausführungsform können in Kombination eingesetzt werden. Bei den Labyrinthdichtungsvorrichtungen, die bei der ersten bis dritten Ausführungsform eingesetzt werden, kann die Bewegungsvorrichtung vorgesehen sein, die bei der vierten oder der fünften Ausführungsform zu dem Zweck eingesetzt wird, die Dichtungsrippen in Axialrichtung zu bewegen. Daher kann die relative Axialverschiebung der Dichtungsrippen infolge einer unterschiedlichen Wärmeausdehnung (Zusammenziehung) zwischen dem Drehteil und dem ortsfesten Teil korrigiert werden, um die Beeinträchtigung der Dichtungsleistung zu unterdrücken.
  • ZUSAMMENFASSUNG
  • Eine sogenannten kammartige Labyrinthdichtungsvorrichtung (S1) ist in einem Spalt zwischen einer Laufschaufel (2), also einem Drehteil, und einer Labyrinthdichtung (9), also einem ortsfesten Teil, angeordnet. Die Dichtungsvorrichtung (S1) weist mehrere Dichtungsrippen (F1, F2) auf, die auf entgegengesetzten Seiten des Spaltes einander gegenüberliegend angeordnet sind. Die Dichtungsrippen sind in Axialrichtung in ungleichen Abständen voneinander angeordnet, und daher nimmt die Möglichkeit zu, dass einige der Spalte zwischen den gegenüberliegenden Dichtungsrippen (F1, F2) abnehmen, wenn ein Gehäuse, das die Labyrinthdichtung (9) haltert, und ein Laufrad (1) in Axialrichtung in Bezug aufeinander infolge einer unterschiedlichen Wärmeausdehnung beim Laufrad und dem Gehäuse verschoben werden.

Claims (11)

  1. Rotationsmaschine, welche aufweist: ein Drehteil, das beweglich um eine Drehachse herum gehaltert ist; ein ortsfestes Teil, welches das Drehteil umgibt; und eine Dichtungsvorrichtung, die in einem Spalt zwischen dem Drehteil und dem ortsfesten Teil angeordnet ist; wobei die Dichtungsvorrichtung mehrere Dichtungsrippen aufweist, die einander gegenüberliegend auf den entgegengesetzten Seiten des Spaltes angeordnet sind, und zumindest die Dichtungsrippen, die auf einer Seite des Spaltes angeordnet sind, in Axialrichtung voneinander in ungleichen Abständen angeordnet sind.
  2. Rotationsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Steg entgegengesetzt zumindest einer der Dichtungsrippen vorgesehen ist, wobei der Steg eine Breite aufweist, die größer ist als die Dicke der Dichtungsrippen entlang der Drehachse.
  3. Rotationsmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mehreren Dichtungsrippen erste Rippen gegenüberliegend dem Steg und zweite Rippen mit Ausnahme der ersten Rippen umfassen, und die ersten Rippen in Abständen angeordnet sind, die kleiner sind als jene, in welchen die zweiten Rippen angeordnet sind.
  4. Rotationsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ungleichen Abstände der Dichtungsrippen unter Verwendung einer Elementarfunktion bestimmt sind.
  5. Rotationsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Bewegungsvorrichtung zur Axialbewegung zumindest der Dichtungsrippen vorgesehen ist, die auf einer Seite des Spaltes angeordnet sind.
  6. Rotationsmaschine, welche aufweist: ein Drehteil, das drehbeweglich um eine Drehachse herum gehaltert ist; ein ortsfestes Teil, welches das Drehteil umgibt; eine Dichtungsvorrichtung, die zumindest entweder auf dem Drehteil oder dem ortsfesten Teil vorgesehen ist, wobei die Dichtungsvorrichtung ein Dichtungsteil aufweist, das um eine bestimmte Axialentfernung in einen Spalt zwischen dem Drehteil und dem ortsfesten Teil vorspringt; und eine Bewegungsvorrichtung zur Bewegung des Dichtungsteils in Axialrichtung.
  7. Rotationsmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsvorrichtung weiterhin ein Halterungsteil aufweist, das auf dem ortsfesten Teil zu dem Zweck vorgesehen ist, das Dichtungsteil zu haltern; und die Bewegungsvorrichtung eine Feder ist, die zwischen dem ortsfesten Teil und dem Halterungsteil angelenkt ist.
  8. Rotationsmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder aus einer Formgedächtnislegierung besteht, die sich entsprechend Temperaturänderungen erweitert oder zusammenzieht.
  9. Rotationsmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Formgedächtnislegierung, aus welcher die Feder besteht, ausgewählt ist unter Ti-Ni-Legierungen, Cu-Zn-Legierungen, Ni-Al-Legierungen, und Fe-Mn-Legierungen.
  10. Rotationsmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder einem Arbeitsfluid auf hoher Temperatur ausgesetzt ist, das durch den Spalt zwischen dem Drehteil und dem ortsfesten Teil fließt, und auf einer stromaufwärtigen Seite des Halterungsteils in Bezug auf die Flussrichtung des Arbeitsfluids angeordnet ist.
  11. Rotationsmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder einem Arbeitsfluid auf hoher Temperatur ausgesetzt ist, das durch den Spalt zwischen dem Drehteil und dem ortsfesten Teil fließt, und auf einer stromabwärtigen Seite des Halterungsteils in Bezug auf die Flussrichtung des Arbeitsfluids angeordnet ist.
DE10296563T 2001-03-26 2002-02-28 Rotationsmaschine mit Dichtungsvorrichtung Ceased DE10296563T5 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP2001-87435 2001-03-26
JP2001087435A JP2002285802A (ja) 2001-03-26 2001-03-26 回転機械のラビリンスシール装置
PCT/JP2002/001870 WO2002077500A1 (en) 2001-03-26 2002-02-28 Rotary machine with seal

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10296563T5 true DE10296563T5 (de) 2004-04-22

Family

ID=18942680

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10296563T Ceased DE10296563T5 (de) 2001-03-26 2002-02-28 Rotationsmaschine mit Dichtungsvorrichtung

Country Status (5)

Country Link
US (1) US7052017B2 (de)
JP (1) JP2002285802A (de)
CN (1) CN1329680C (de)
DE (1) DE10296563T5 (de)
WO (1) WO2002077500A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN102042044A (zh) * 2009-10-09 2011-05-04 通用电气公司 用于涡轮机的成形蜂窝密封件

Families Citing this family (46)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP2004245187A (ja) * 2003-02-17 2004-09-02 Toshiba Corp ターボ機械の非接触シール装置およびこれを用いた蒸気タービン設備
JP4007951B2 (ja) * 2003-09-10 2007-11-14 株式会社荏原製作所 シール及び該シールを備えた流体機械
GB2408548A (en) * 2003-11-25 2005-06-01 Alstom Technology Ltd Finned seals for turbomachinery
DE102004021502A1 (de) * 2004-04-30 2005-11-24 Pfeiffer Vacuum Gmbh Gleitringdichtung und Verfahren zur Montage einer Gleitringdichtung
GB0417613D0 (en) * 2004-08-07 2004-09-08 Rolls Royce Plc A leaf seal arrangement
US7287956B2 (en) * 2004-12-22 2007-10-30 General Electric Company Removable abradable seal carriers for sealing between rotary and stationary turbine components
US7367776B2 (en) * 2005-01-26 2008-05-06 General Electric Company Turbine engine stator including shape memory alloy and clearance control method
US20070040335A1 (en) * 2005-08-22 2007-02-22 General Electric Company Axially adjustable sealing ring
US7344357B2 (en) * 2005-09-02 2008-03-18 General Electric Company Methods and apparatus for assembling a rotary machine
US7641200B2 (en) * 2005-11-28 2010-01-05 General Electric Company Variable clearance packing ring arrangement
US8074998B2 (en) * 2006-05-05 2011-12-13 The Texas A&M University System Annular seals for non-contact sealing of fluids in turbomachinery
US7540708B2 (en) * 2006-06-30 2009-06-02 General Electric Company Methods and apparatus to facilitate sealing in a turbine
CA2607700A1 (en) * 2006-11-03 2008-05-03 General Electric Company Mechanical sealing system and method for rotary machines
US7748945B2 (en) * 2006-12-07 2010-07-06 Jerry Wayne Johnson Floating sealing ring
JP2008169705A (ja) * 2007-01-09 2008-07-24 Toshiba Corp 蒸気タービン
DE102007016104A1 (de) * 2007-04-03 2008-10-09 Siemens Ag Dichtungsring für Strömungsmaschinen
EP2083200A1 (de) * 2008-01-24 2009-07-29 Siemens Aktiengesellschaft Dichtungsanordnung
US8277172B2 (en) * 2009-03-23 2012-10-02 General Electric Company Apparatus for turbine engine cooling air management
US8142141B2 (en) * 2009-03-23 2012-03-27 General Electric Company Apparatus for turbine engine cooling air management
US20110070072A1 (en) * 2009-09-23 2011-03-24 General Electric Company Rotary machine tip clearance control mechanism
IT1397706B1 (it) * 2009-12-22 2013-01-24 Nuovo Pignone Spa Tenuta che si puo' abradere con spostamento assiale.
US8864443B2 (en) * 2010-07-14 2014-10-21 Hitachi, Ltd. Sealing device for steam turbines and method for controlling sealing device
JP5427798B2 (ja) * 2011-01-14 2014-02-26 株式会社日立製作所 蒸気タービンのシール構造
US20120027582A1 (en) * 2010-08-02 2012-02-02 General Electric Company Floating packing ring assembly
US20120091662A1 (en) * 2010-10-19 2012-04-19 General Electric Company Labyrinth seal system
DE102012005771B4 (de) 2011-03-25 2022-06-30 General Electric Technology Gmbh Dichtvorrichtung für drehende Turbinenschaufeln
JP5868606B2 (ja) * 2011-03-30 2016-02-24 三菱重工業株式会社 シール構造
CH704995A1 (de) * 2011-05-24 2012-11-30 Alstom Technology Ltd Turbomaschine.
DE202011105609U1 (de) * 2011-09-12 2011-10-13 Alstom Technology Ltd. Labyrinthdichtung
US20130134679A1 (en) * 2011-11-30 2013-05-30 General Electric Company Non-contacting seal arrangement, electromechanical system having a non-contacting seal arrangement, and method of fabricating a non-contacting seal arrangement
JP5518032B2 (ja) 2011-12-13 2014-06-11 三菱重工業株式会社 タービン、及びシール構造
US20130189107A1 (en) * 2012-01-24 2013-07-25 General Electric Company Turbine Packing Deflector
EP2642081A1 (de) 2012-03-21 2013-09-25 Alstom Technology Ltd Labyrinthdichtung für Turbinen
JP5985351B2 (ja) * 2012-10-25 2016-09-06 三菱日立パワーシステムズ株式会社 軸流タービン
CZ2013380A3 (cs) 2013-05-22 2015-03-25 Doosan Ĺ koda Power s.r.o. Uložení segmentového odtahovacího těsnění ve statoru turbíny
CN103498814B (zh) * 2013-10-11 2016-02-10 中国科学院工程热物理研究所 一种带前置锐钝后缘体的超/跨音速压气机及其设计方法
CN103541777B (zh) * 2013-11-05 2015-05-06 南京航空航天大学 用于叶轮机械的叶片式无泄漏封严结构
US20170350264A1 (en) * 2014-12-24 2017-12-07 Mitsubishi Heavy Industries Compressor Corporation Nozzle structure and rotary machine
KR101741332B1 (ko) * 2015-10-23 2017-05-29 두산중공업 주식회사 터빈의 실링 조립체
JP6803772B2 (ja) * 2017-02-28 2020-12-23 三菱重工業株式会社 軸流回転機械、及び、動翼
US11248492B2 (en) * 2019-03-18 2022-02-15 Raytheon Technologies Corporation Seal assembly for a gas turbine engine
JP7225076B2 (ja) * 2019-11-01 2023-02-20 株式会社神戸製鋼所 ラビリンスシール
CN114151203B (zh) * 2021-10-20 2023-08-18 中国航发四川燃气涡轮研究院 封严环连接结构
CN114320488A (zh) * 2021-10-20 2022-04-12 中国航发四川燃气涡轮研究院 航空发动机涡轮导向器叶片缘板的封严结构
IT202200006518A1 (it) * 2022-04-01 2023-10-01 Nuovo Pignone Tecnologie Srl Sistema di tenuta con protezione contro le sovrappressioni, macchina e metodo
US12404779B1 (en) * 2024-02-20 2025-09-02 Ge Infrastructure Technology Llc Axially adjustable inserted ring within packing ring and method of using same

Family Cites Families (25)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1505924A (en) * 1922-05-19 1924-08-19 Gen Electric Shaft packing for elastic-fluid turbines and the like
US2123818A (en) * 1935-07-11 1938-07-12 Wegmann Ernst Labyrinth packing
US3146992A (en) * 1962-12-10 1964-09-01 Gen Electric Turbine shroud support structure
JPS4726772Y1 (de) 1970-06-09 1972-08-17
US3806136A (en) * 1972-04-27 1974-04-23 Gits Bros Mfg Co Shaft seal
US3971563A (en) * 1973-09-17 1976-07-27 Mitsui Shipbuilding And Engineering Co., Ltd. Shaft sealing apparatus using a fluid sealing system
IT1063035B (it) * 1975-05-09 1985-02-11 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Apparato per la realizzazione del procedimento per elevare il limite dinamico di potenza di turbine a vapore od a gas o di compressori
US4046388A (en) 1976-03-09 1977-09-06 Westinghouse Electric Corporation Seal arrangement utilizing deflector seals of reduced radial dimension
US4436311A (en) * 1982-04-20 1984-03-13 Brandon Ronald E Segmented labyrinth-type shaft sealing system for fluid turbines
JPS58206806A (ja) 1982-05-27 1983-12-02 Toshiba Corp 蒸気タ−ビンのラビリンスパツキン
US4429854A (en) * 1982-11-26 1984-02-07 Smith International, Inc. Dual squeeze seal gland
JPS6116209A (ja) 1984-06-30 1986-01-24 Mitsubishi Heavy Ind Ltd ラビリンスシ−ル装置
JPS63186904U (de) 1987-05-22 1988-11-30
JPS6435001A (en) * 1987-07-30 1989-02-06 Toshiba Corp Gap adjusting device for seal part of turbine
JPS6431262U (de) 1987-08-21 1989-02-27
US5029876A (en) * 1988-12-14 1991-07-09 General Electric Company Labyrinth seal system
JPH0826898B2 (ja) * 1989-03-30 1996-03-21 キタムラ機械株式会社 軸受用予圧装置
US5224714A (en) * 1990-07-18 1993-07-06 Ebara Corporation Noncontacting face seal
US5487549A (en) * 1994-10-24 1996-01-30 Demag Delaval Turbomachinery Corp. Turbocare Division Turbine interfitting packing with cam adjustment
US5599026A (en) * 1995-09-06 1997-02-04 Innovative Technology, L.L.C. Turbine seal with sealing strip and rubbing strip
US6145844A (en) * 1998-05-13 2000-11-14 Dresser-Rand Company Self-aligning sealing assembly for a rotating shaft
JP3358993B2 (ja) * 1998-09-21 2002-12-24 三菱重工業株式会社 ターボ回転機械の自動調整シール
CN2405012Y (zh) * 1999-11-22 2000-11-08 牡丹江爱迪电力技术有限责任公司 新型汽轮机组级间密封及轴封装置
US6394459B1 (en) * 2000-06-16 2002-05-28 General Electric Company Multi-clearance labyrinth seal design and related process
GB2363864B (en) * 2000-06-23 2004-08-18 Rolls Royce Plc A control arrangement

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN102042044A (zh) * 2009-10-09 2011-05-04 通用电气公司 用于涡轮机的成形蜂窝密封件

Also Published As

Publication number Publication date
US20040096319A1 (en) 2004-05-20
WO2002077500A1 (en) 2002-10-03
JP2002285802A (ja) 2002-10-03
CN1329680C (zh) 2007-08-01
CN1500187A (zh) 2004-05-26
US7052017B2 (en) 2006-05-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10296563T5 (de) Rotationsmaschine mit Dichtungsvorrichtung
EP1097325B1 (de) Dichtungsanordnung, insbesondere für eine rotationsmaschine
DE60121539T2 (de) Wellendichtungsanordnung und Gasturbine
DE69311512T2 (de) Kontaktlose Wellendichtung
DE2146026C2 (de) Wellendichtungsanordnung
EP1177367B1 (de) Dichtung zur abdichtung eines spaltes, insbesondere in einer turbine, und turbine
DE68906779T2 (de) Spielkontrollvorrichtung fuer die schaufelspitzen einer gasturbine.
DE2931766C2 (de) Dichtungseinrichtung für die freien Schaufelenden eines Verstell-Leitapparates einer Gasturbine
EP1898054B1 (de) Gasturbine
DE102004023879B4 (de) Axialdampfturbine
WO2001059338A1 (de) Rotordichtung mit faltenband
DE102011052671A1 (de) Turbomaschinendichtungen
EP1076161A2 (de) Vorrichtung und Verfahren zur gezielten Spalteinstellung zwischen Stator- und Rotoranordnung einer Strömungsmaschine
DE102012102625A1 (de) Rotationsbürstendichtung
EP2238315A1 (de) Dichtsegment sowie dichtsegmentenanordnung
DE102005039503A1 (de) Seildichtung für Gasturbinenmotor
DE102014115962A1 (de) Ansaugdichtungsanordnung einer Rotationsmaschine und Verfahren zur Montage derselben
DE102015201782A1 (de) Leitschaufelring für eine Strömungsmaschine
CH702385B1 (de) Reibungsarme Druckausgleichsdichtung.
DE2725572A1 (de) Hydrodynamisches gleitlager
DE69812837T2 (de) Doppelkreuzdichtung für Gasturbinenleitschaufeln
DE102014110749A1 (de) Systeme und Verfahren betreffend die axiale Positionierung von Turbinengehäusen und den Schaufelspitzenspalt in Gasturbinen
EP3091188A1 (de) Strömungsmaschine mit einer dichtungseinrichtung
WO2008074633A1 (de) Strömungsmaschine, insbesondere gasturbine
DE102007027364A1 (de) Atmende Labyrinthdichtung

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law

Ref document number: 10296563

Country of ref document: DE

Date of ref document: 20040422

Kind code of ref document: P

R016 Response to examination communication
R002 Refusal decision in examination/registration proceedings
R003 Refusal decision now final