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Gebiet der Erfindung
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Diese Erfindung betrifft ein neues
Polymer, eine Emulsion enthaltend ein solches Polymer sowie Zubereitungen
davon, insbesondere ein acrylsäuremodifiziertes
Epoxypolyesterharz, eine Emulsion enthaltend ein solches Epoxypolyesterharz
sowie Zubereitungen davon. Zusätzlich
betrifft die Erfindung eine wasserbasierte Farbe, umfassend besagte
Emulsion als Basismaterial, insbesondere geeignet für die antikorrosiven
Beschichtung einer Metalloberfläche.
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Hintergrund
der Erfindung
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Zusammen mit der Entwicklung des
Bewusstseins der Menschen hinsichtlich des Umweltschutzes wird wasserbasierte
Farbe immer beliebter. Das liegt hauptsächlich daran, dass die wasserbasierte
Farbe kein organisches Lösungsmittel
enthält
und daher nützlich
für die
Atmosphäre
sowie für
die Umgebung im Innenbereich sind. Nichts desto trotz, ist das Basismaterial,
das für
die derzeit existierenden Farben angewendet wird, hauptsächlich eine
konventionelle Emulsion und wasserlösliches Harz. Ersteres enthält eine
große
Menge an Emulgatoren und die Wasserfestigkeit der Beschichtung ist
gering. Letzteres umfasst das Acrylharz oder Alkydharz mit einer
hohen Säurezahl
von 60 – 90
als Basis, und die Selbsttrocknungseigenschaft der Beschichtung
ist schlecht.
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Um die oben genannten technischen
Probleme zu lösen,
wurden viele Anstrengungen unternommen. So wird beispielsweise im
Patent AT 8302121 ein antikorrosiver Grundanstrich offenbart, der
aus einem wasserbasierten Polyurethanmodifizierten Alkydharz erhältlich ist,
das durch Reaktion eines Carboxyl und Polyethersegment enthaltenden
acrylsäuremodifizierten
Alkydharzes (A) und einem Polyurethan-modifizierten Alkydharz (B)
mit einem Diisocyanat in einem organischen Lösungsmittel, wobei ein Acrylsäure-polyurethan-modifiziertes
Alkydharz erhalten wird, die Entfernung des Lösungsmittels durch Vakuumdestillation,
Zugabe eines organischen Amins um die Carboxylgruppe zu neutralisieren,
Emulgieren mit Wasser unter Erhalt einer Acrylpolyurethanmodifizierten
Alkydemulsion hergestellt wird, die dann unter Erhalt eines antikorrosiven
Grundanstrichs mit dem Pigment, Füllstoff und Hilfsmitteln vermischt
wird, der zur antikorrosiven Beschichtung von Stahlwerkstoffen eingesetzt
werden kann.
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Nichts desto trotz ist aufgrund der
Anwesenheit des hydrophilen Polyethersegmentes in der Molekülkette des
Harzes die Wasserfestigkeit der Beschichtung gering wodurch die
antikorrosiven Eigenschaften der Beschichtung nachteilig beeinflusst
werden.
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Eine wasserbasierte, acrylsäurebasierte
antikorrosive Farbe (Showa High Polymer Co.) wird im japanischen
Patent
JP 03 192 166 offenbart,
die als Basismaterial eine Acrylemulsion umfasst, die durch Emulsionspolymerisation
der Monomere umfassend Styrol, Alkyl(meth)acrylatester und Glycidylacrylatester
erhältlich ist.
Die antikorrosive Farbe wird hauptsächlich als Vorbeschichtungs-Grundanstrich
und als schützender Grundanstrich
zur Instandhaltung von Material verwendet. Aufgrund des korrosionsbeschleunigenden
Effektes des SO
4
2--Ions,
das bei der Emulsionspolymerisation durch den Persulfatinitiator
erzeugt wird, tritt das Prob lem der Blitz- und Rückkorrosion auf. Währenddessen
wird der Beschichtungsfilm hydrophiler und die Resistenz gegen Rost
schlecht.
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Im JP Patent Nr. 05,306,377 (Dai
Nippon Ink Co.) wird ein wasserbasierter Epoxypolyester-Grundanstrich
offenbart, der durch Reaktion eines Epoxyharzes mit einer trocknenden
Fettsäure
hergestellt wird, wobei ein mit einem trocknenden Öl modifiziertes
Epoxyesterharz erhalten wird, das dann durch Reaktion des Epoxyesterharzes
mit einem Carboxy enthaltenden ethylenischen Monomer und anderen
ethylenischen ungesättigten
Monomeren unter Erhalt eines vinylmodifizierten Epoxyharzes umgesetzt
wird. Durch Entfernung des Lösungsmittels
mittels Vakuumdestillation, durch Neutralisierung der Carboxygruppen
durch die Zugabe eines Amins und durch Emulgierung mit Wasser wird
eine Epoxyesteremulsion erhalten, wobei durch Vermischen der resultierenden
Emulsion mit einem Pigment, einem Füllstoff und einem Hilfsmittel
der antikorrosive Grundanstrich erhalten wird. Aufgrund einer großen Menge
an organischen Lösungsmitteln,
die während
der Synthese des Harzes im Zwischenprodukt, dem mit Acrylsäure modifizierten
Epoxyesterharz, enthalten sind, ist eine Behandlung zur Entfernung
dieser Lösungsmittel
notwendig, die eine große
Menge an Energie verbraucht und daher die Effektivität der Produktion
senkt.
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Daher besteht ein Gegenstand der
vorliegenden Erfindung darin, ein neues mit Acrylsäure modfiziertes
Epoxypolyesterharz bereitzustellen, das aus Rohstoffen hergestellt
werden kann, die einfach und zu geringen Kosten erhältlich sind.
Dieses Harz kann verwendet werden, um eine wasserbasierte Epoxypolyesteremulsion
herzustellen, wobei eine kostengünstige,
wasserbasierte Farbe mit sehr guter Widerstandsfähigkeit gegen Rost zubereitet
werden kann.
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Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden
Erfindung besteht darin, ein Verfahren zur Herstellung des besagten
mit Acrylsäure
modifizierten Epoxypolyesterharzes bereitzustellen. Durch die Anwendung
des besagten Verfahrens kann das genannte Harz einfach und wirtschaftlich
erhalten werden.
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Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden
Erfindung besteht in der Bereitstellung einer aus besagtem Harz
hergestellten Emulsion.
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Weiterhin besteht ein Gegenstand
der vorliegenden Erfindung in der Bereitstellung eines Verfahrens zur
Herstellung der besagten Emulsion.
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Ein weiterer Gegenstand dieser Erfindung
ist die Bereitstellung einer wasserbasierten Farbe, umfassend die
Emulsion gemäß der vorliegenden
Erfindung als Basismaterial. Diese wasserbasierte Farbe zeichnet sich
durch sehr gute Widerstandsfähigkeit
gegen Rost und geringe Produktionskosten aus.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Um die oben genannten technischen
Probleme zu lösen,
haben die Erfinder nach akribischen Forschungsarbeiten herausgefunden,
dass die Gegenstände
der vorliegenden Erfindung wie folgt erzielt werden können:
- – Alkoholyse
eines trocknenden Öls
und eines Polyols in der Anwesenheit eines Katalysators;
- – Sukzessive
Zugabe eines dibasischen Anhydrids einer ungesättigten Fettsäure enthaltend
eine konjugierte Doppelbindung und eines Epoxyharzes, und Veresterung,
um einen Epoxypolyester zu enthalten;
- – und
freie radikalische Copolymerisation von besagten Mischungen von
Epoxypolyester und Acrylsäuremonomeren,
unter Erhalt von mit Acrylsäure
modifiziertem Epoxypolyester.
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Aufgrund der leichten Zugänglichkeit
der Rohstoffe und der geringen Konzentration an organischem Lösungsmittel,
wodurch der Schritt der Lösungsmittelentfernung
ausgelassen werden kann, werden die Produktionskosten reduziert.
Weiterhin enthält
das resultierende Copolymerisationsprodukt kein Polyethersegment,
und die Säurezahl
des Harzes ist viel geringer als die Säurezahl eines herkömmlichen
wasserlöslichen Harzes.
Weiterhin emulgiert sich das Copolymerisationsprodukt nach der Neutralisisation
mit einem Amin selbst und bildet eine Kern-Schalen-Epoxypolyesteremulsion mit geringer
Partikelgröße und sehr
guter Hydrophobizität.
Eingesetzt als wasserbasierende Farbe, kann die Emulsion einer Beschichtung
eine gute wasserabweisende Eigenschaft verleihen.
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Demgemäss stellt die vorliegende Erfindung
ein mit Acrylsäure
modifiziertes Epoxypolyesterharz bereit, zusammengesetzt aus 100
Gewichtsteile eines Copolymers (A), hergestellt aus einem ungesättigten
fettsäuremodifizierten
Polyester und einem Epoxyharz vom Bisphenol-A Typ und 20-40 Gewichtsteilen
eines Poly(meth)acrylsäure(esters)
(B), der durch ein Verfahren umfassend die folgenden Schritte hergestellt
werden kann:
- 1. Alkoholyse eines trocknenden Öls mit einem
Polyol;
- 2. sukzessive Zugabe eines dibasischen Anhydrids, einer Fettsäure enthaltend
eine konjugierte Doppelbindung und eines Epoxyharzes zu dem Produkt
aus Schritt 1 und Veresterung unter Erhalt eines Epoxypolyesters;
und
- 3. Copolymerisierung des Epoxypolyesters aus Schritt 2 mit einem
Acrylmonomeren.
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Die Erfindung stellt weiterhin ein
Verfahren zur Herstellung von mit Acrylsäuremodifizierten Epoxypolyesterharzen
bereit.
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Die vorliegende Erfindung stellt
weiterhin eine Epoxypolyesteremulsion bereit, umfassend 30-50 Gew.-%
des besagten, mit Acrylsäure
modifizierten Epoxypolyesterharzes.
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Die vorliegende Erfindung stellt
weiterhin ein Verfahren zur Herstellung der besagten Epoxypolyesteremulsion
bereit, das die folgenden Schritte umfasst:
- 1.
Alkoholyse eines trocknenden Öls
mit einem Polyol;
- 2. sukzessive Zugabe eines dibasischen Anhydrids, einer Fettsäure enthaltend
eine konjugierte Doppelbindung und eines Epoxyharzes zu dem Produkt
aus Schritt 1 und Veresterung unter Erhalt eines Epoxypolyesters;
and
- 3. Copolymerisierung des Epoxypolyesters aus Schritt 2 mit einem
(Meth)Acrylsäure(ester)
unter Erhalt eines mit Acrylsäure
gepfropften Epoxypolyesterharzes zu erhalten; und
- 4. Neutralisierung des Produktes aus Schritt 3 mit einem Neutralisierungsmittel,
Rühren
mit Wasser und Selbstemulgierung.
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Weiterhin stellt die vorliegende
Erfindung eine wasserbasierte Farbzusammensetzung bereit, die, basierend
auf 100% des Gesamtgewichtes der Zusammensetzung 20-60 Gew.-% der
besagten mit Acrylsäure modifizierten
Epoxypolyesteremulsion enthält.
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Detaillierte
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
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Das mit Acrylsäure modifizierte Epoxypolyesterharz
(R) gemäß der vorliegenden
Erfindung, dessen Säurezahl
vorzugsweise 20-40 beträgt,
und das aus 100 Gewichtsteilen des Copolymers (A), gebildet aus
einem ungesättigten
fettsäuremodifizierten
Polyester und einem Epoxyharz des Bisphenol-A Typs, und 20-40 Gewichtsteilen
eines Poly(meth)acrylsäure(esters)
(B) zusammengesetzt ist, kann durch ein die folgenden Schritte umfassendes
Verfahren hergestellt werden:
- 1. Alkoholyse
eines trocknenden Öls
mit einem Polyol;
- 2. Zugabe eines dibasischen Anhydrids, einer Fettsäure enthaltend
eine konjugierte Doppelbindung und eines Epoxyharzes zu dem Produkt
aus Schritt 1, und Veresterung, um einen Epoxypolyester zu erhalten;
- 3. Copolymerisierung des Epoxypolyesters aus Schritt 2 mit einem
Acrylmonomeren.
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Im Rahmen der vorliegenden Erfindung,
bedeutet ein trocknendes Öl
ein ungesättigtes
pflanzliches Öl mit
einer Jodzahl über
130. Bevorzugte trocknende Öle
werden aus der Gruppe bestehend aus Leinsamenöl, dehydriertem Ricinusöl und Sojabohnenöl ausgewählt. Das
trocknende Öl
wird in einer Menge von 30-60 Gewichtsteilen und vorzugsweise 40-50
Gewichtsteilen, bezogen auf 100 Gewichtsteile (A) eingesetzt.
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Im Rahmen der vorliegenden Erfindung
steht der Begriff Polyol für
einen niedermolekularen Alkohol enthaltend 2-4 Hydroxylgruppen.
Bevorzugte Polyole werden aus einer Gruppe bestehend aus Glycerin,
Pentaerythrit und Trimethylolpropan ausgewählt. Das Polyol wird in einer
Menge von 7-18 Gewichtsteilen, und vorzugsweise 10-15 Gewichtsteilen,
bezogen auf 100 Gewichtsteile (A), eingesetzt.
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Die Alkoholyse aus Schritt 1 des
oben beschriebenen Verfahrens wird vorzugsweise bei 230-250°C unter Stickstoffatmosphäre und in
der Anwesenheit eines Katalysators durchgeführt.
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Es gibt keine speziellen Beschränkungen
für das
dibasische Anhydrid. Bevorzugte dibasische Anhydride werden ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus Phthalsäureanhydrid,
Tetrahydrophthalsäureanhydrid und
Maleinsäureanhydrid.
Die dibasischen Anhydride werden in einer Menge von 10-30 Gewichtsteilen
und vorzugsweise 15-25 Gewichtsteilen, bezogen auf 100 Gewichtsteile
(A) eingesetzt.
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Es gibt keine besonderen Beschränkungen
hinsichtlich der eine konjugierte Doppelbindung enthaltenden Fettsäure. Mit
Hinblick auf geringe Kosten wird geeigneterweise Elaeostearinsäure eingesetzt.
Die Fettsäure,
die eine konjugierte Doppelbindung enthält, wird in einer Menge von
2-10 Gewichtsteilen, und vorzugsweise 4-9 Gewichtsteilen, bezogen
auf 100 Gewichtsteile (A), eingesetzt.
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Im Rahmen der vorliegenden Erfindung
bedeutet der Begriff Epoxyharz ein difunktionelles Epoxyharz des
Bisphenol-A Typs mit einem durchschnittlichen Gewichtsmittel des
Molekulargewichts von 900-2000. Unter diesen wird das Epoxyharz
E12, Epoxyharz E20 oder deren Mischungen bevorzugt. Das Epoxyharz
wird in einer Menge von 20-30 Gewichtsteilen eingesetzt, bezogen
auf 100 Gewichtsteile (A). Die Harzviskosität wird zu hoch, wenn die verwendete
Menge über
30 Gewichtsteilen liegt. Das Harz weist schlechte wasserabweisende
Eigenschaften auf, wenn die Menge unter 20 Gewichtsteilen liegt.
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Die Veresterung in Schritt (2) des
Herstellungsverfahrens wird in Anwesenheit eines Katalysators bei 180-220°C durchgeführt, vorzugsweise
bei 200-220°C.
Wenn die Säurezahl
5-10, vorzugsweise 6-8 erreicht, ist die Reaktion vollendet. Das
Harz ist hinsichtlich der Wasserabstoßung nicht erstrebenswert,
wenn die Säurezahl
größer als
10 ist. Die Harzviskosität
ist zu hoch und es zeigt sich eine Tendenz zur Gelbildung während des
Reaktionsprozesses, wenn die Säurezahl
geringer als 5 ist. Die Reaktion zwischen dem Polyester und dem
Epoxyharz ist hauptsächlich
eine Reaktion zwischen der terminalen Carboxylgruppe des Polyesters
und der terminalen Epoxygruppe des Epoxyharzes, wobei ein lineares
alternierendes Copolymer erhalten wird.
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Vorzugsweise wird als Acrylsäuremonomer
eines oder mehrere der folgenden eingesetzt: Acrylsäure, Methacrylsäure, Butylacrylat,
Butylmethacrylat und Methylmethacrylat. Das Acrylsäuremonomer
wird vorzugsweise in einer Menge von 20-40 Gewichtsteilen bezogen
auf 100 Gewichtsteile (A) verwendet.
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Unter dem Einfluss des Initiators
copolymerisiert das Acrylmonomer 1,4 oder 1,2 an der konjugierten Doppelbindung
von z.B. Elaeostearat, wobei ein Copolymeri sationsprodukt gebildet
wird, das ein Acrylat als Seitenkette und Epoxypolyester als Rückgrat aufweist.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung umfasst ein Herstellungsverfahren für das mit
Acrylsäure
modifizierte Epoxypolyesterharz gemäß der vorliegenden Erfindung:
- 1. Mischen eines trocknenden Öls, eines
Polyols und einer geeigneten Menge eines Katalysators, Aufheizen
bis zu 230-250°C,
um zu Alkoholysieren, sobald für
die 95% Ethanoltoleranz das Verhältnis
1:9 beträgt ist
die Alkoholyse vollendet;
- 2. sukzessive Zugabe eines dibasischen Anhydrids, eines Epoxyharzes
und einer Elaeostearinsäure
zu dem Alkoholysat, nachfolgend Veresterung bei 180-220°C, wobei
diese Temperatur aufrecht erhalten wird und, wenn die Säurezahl
einen Wert von 5-10, vorzugsweise 6-8 erreicht und die Viskosität 4-6 s
ist, die Veresterung beendet ist. Das Reaktionssystem wird dann
auf unter 130°C
abgekühlt;
- 3. Zutropfen von Acrylmonomeren und eines Initiators BPO während 1-3
h bei 100-130°C
um die Copolymerisation durchzuführen.
Nachdem die Zugabe beendet ist wird die Reaktion für 3-6 h
unter Aufrechterhaltung der Temperatur fortgeführt.
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Die Katalysatoren für sowohl
Alkoholyse als auch die Veresterung sind Metalloxide oder Hydroxide vorzugsweise
PbO und LiOH. Der Initiator ist ein organisches Peroxid, vorzugsweise
Benzoylperoxid (BPO).
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Wenn das erfindungsgemäß erhaltene
Copolymerisationsprodukt nachdem es mit einem Neutralisierungsmittel
neutralisiert wurde selbstemulgiert ist, befindet sich das Epoxypolyestersegment
im Copolymer im Inneren des Emulsionsteilchens und bildet einen
Kern und das Polyacrylatsegment befindet sich auf der Oberflächenschicht
des Emulsionsteilchens die nach der Neutralisation eine elektrische
Ladung hat, und bildet eine Schale. Daher wird eine Epoypolyesteremulsion
gebildet, die eine Kern-Schalen-Struktur aufweist. Da das Hydrolyse
resistente Polyacrylatsegment und die meisten der Carboxylgruppen
sich auf der Schale befindet, sind Selbstemulgierungs- und die emulsionsstabilisierenden
Effekte gut. Verglichen mit einem herkömmlichen wasserlöslichen
Harz ist die Gesamtsäurezahl
des Harzes stark reduziert, und die Wasserresistenz des mit Acrylsäure modifizierten
Epoxypolyesterharzes stark erhöht.
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Bevorzugt wird dem gemäß dem oben
erwähnten
Herstellungsverfahren hergestellten Epoxypolyesterharz ein Neutralisierungsmittel
und industrielles weiches Wasser zugegeben, und für 0,5 h
gerührt,
wobei eine Epoxypolyesteremulsion mit einem Festkörpergehalt
von 30-50 Gew.-% erhalten wird.
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Als Neutralisierungsmittel wird vorzugsweise
eines oder mehrere ausgewählt
aus einer Gruppe bestehend aus 2-Amino-l-propanol, N-Ethylmorpholin,
N,N-dimethylethanolamin
und Triethylamin eingesetzt.
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Unter industriellem weichen Wasser
wird deionisiertes Wasser oder destilliertes Wasser verstanden wobei
der Gehalt an wasserlöslichen
Substanzen weniger als 100 ppm beträgt und die Leitfähigkeit
geringer als 20 μs/cm
ist.
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Die Epoxypolyesteremulsion gemäß der vorliegenden
Erfindung umfasst 30-50% des mit Acrylsäure modifizierten Epoxypolyesterharzes.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird die Epoxypolyesteremulsion gemäß dieser
Erfindung gemäß folgender
Rezeptur hergestellt:
| Inhaltsstoffe | Gewichtsteile |
| Trocknendes Öl | 30-60 |
| Polyol | 7-18 |
| Dibasisches
Anhydrid | 10-30 |
| Epoxyharz | 20-30 |
| Elaeostearinsäure | 2-10 |
| Acrylmonomer | 20-40 |
| Neutralisierungsmittel | 3-6 |
| Industrielles
weiches Wasser | 125-250 |
| Katalysator | 0,01-0,05 |
| Initiator | 0,1-2,0 |
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Das trocknende Öl ist ein ungesättigtes
pflanzliches Öl
mit einer Jodzahl von über
130. Als bevorzugtes trocknendes Öl wird eines oder mehrere ausgewählt aus
einer Gruppe bestehend aus Leinsamenöl, dehydriertem Ricinusöl und Sojabohnenöl eingesetzt.
Die bevorzugte Menge des trocknenden Öls beträgt 40-50 Gewichtsteile.
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Das Polyol ist ein niedermolekularer
Alkohol enthaltend 2-4 Hydroxylgruppen. Als bevorzugtes Polyol ist
eines oder mehrere ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Glycerin, Pentaerythrit und Trimethylolpropan
eingesetzt. Die bevorzugte Menge an Polyol beträgt 10-15 Gewichtsteile.
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Es gibt keine speziellen Beschränkungen
für die
dibasischen Anhydride. Ein bevorzugtes dibasisches Anhydrid ist
eins oder mehrere ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Phthalsäureanhydrid, Tetrahydrophthalsäureanhydrid
und Maleinsäureanhydrid.
Die bevorzugte Menge an dibasischen Anhydriden beträgt 15-25
Gewichtsteile.
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Als Epoxyharz wird ein Bisphenol-A
Typ difunktionelles Epoxyharz eingesetzt, welches ein Gewichtsmittel
des Molekulargewichts von 900-2000 aufweist. Die Menge an verwendetem
Epoxyharzes beträgt
20-30 Gewichtsteile. Die Harzviskosität ist zu hoch, wenn die verwendete
Menge größer als
30 Gewichtsteile ist. Der Harz weist eine zu geringe Wasserresistenz
auf, wenn die Menge des verwendeten Harzes unter 20 Gewichtsteilen
liegt.
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Als Acrylmonomer wird vorzugsweise
eines oder mehrere ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Acrylsäure, Methacrylsäure, Butylacrylat,
Butylmethacrylat und Methylmethacrylat eingesetzt.
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Als Neutralisierungsmittel wird vorzugsweise
einer oder mehrere ausgewählt
aus einer Gruppe bestehend aus 2-Amino-l-propanol, N-Ethylmorpholin,
N,N-dimethylethanolamin
und Triethylamin eingesetzt.
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Als industrielles weiches Wasser
wird deionisiertes Wasser oder destilliertes Wasser eingesetzt,
wobei der Gehalt an wasserlöslichen
Substanzen unter 100 ppm liegt und die Leitfähigkeit weniger als 20 μs/cm beträgt.
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Als Katalysator werden Metalloxide
oder Hydroxide vorzugsweise PbO und Li-OH eingesetzt. Als Initiator wird ein
organisches Peroxid, vorzugsweise Benzoylperoxid (BPO) eingesetzt.
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Die Epoxypolyesteremulsion gemäß der vorliegenden
Erfindung wird als Basismaterial verwendet, um eine wasserbasierte
Farbe herzustellen, die folgendes Umfasst:
| Inhaltsstoffe | Gew.-% |
| Epoxypolyesteremulsion | 20-60 |
| Inertes
Antirostpigment | 5-30 |
| Aktives
Antirostpigment | 1-10 |
| Füllstoff | 5-30 |
| Trockenmittel | 1-5 |
| Verdickungsmittel | 0,2-5 |
| Hilfsmittel | 0,5-2,5 |
| Industrielles
weiches Wasser | 5-10 |
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Die wasserbasierte Farbe kann gemäß herkömmlichen
Herstellungsverfahren nach dem Stand der Technik hergestellt werden,
beispielsweise in einem Herstellungsprozess,umfassend die folgenden
Schritte:
- 1. in einem Behälter werden das industrielle
weiche Wasser und die Hilfsmittel abgemessen und mit einer einstellbaren
Hochgeschwindigkeitsdispersionsmaschine (die gleiche wie unten)
gut vermischt;
- 2. mehr als der Hälfte
der Menge der Epoxypolyesteremulsion wird zugegeben und gut vermischt;
- 3. ein inertes Antirostpigment, ein aktives Antirostpigment
und ein Füllstoff
wird zugegeben und gut vermischt;
- 4. mit einer Kugelmühle
oder einer Sandmühle
wird bis zu einer Feinheit von weniger als 50 μm zerkleinert, wodurch ein farbiger
Brei entsteht;
- 5. besagter farbiger Brei und die verbleibende Epoxypolyesteremulsion
und ein Trockenmittel wird in ein Farbmischgerät gegeben und gut vermischt;
und
- 6. ein Verdickungsmittel wird zugegeben, gut vermischt und abfiltert,
wodurch das Endprodukt zu erhalten.
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Die Epoxypolyesteremulsion wird mit
einem Feststoffanteil von 30-50 Gew.-% nach dem oben beschriebenen
Verfahren hergestellt. Die bevorzugte Menge an besagter Emulsion
in der Farbe ist 40-50 Gew.-%.
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Es gibt keine speziellen Beschränkungen
für das
inerte Antirostpigment. Jedes inerte Antirostpigment kann verwendet
werden, so lange es nicht mit den weiteren Inhaltsstoffen der besagten
wasserbasierten Anstrichzusammensetzung reagiert. Das inerte Antirostpigment
ist vorzugsweise eins oder mehrere ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus Eisenoxid, roten oder Glimmereisenoxiden. Die bevorzugte Menge
des inerten Antirostpigmentes in der Farbe beträgt 10-25 Gew.-%.
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Es gibt keine speziellen Beschränkungen
für das
aktive Antirostpigment. Bevorzugt ist eines oder mehrere ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus Zn3(PO4)2, ZnMoO4, Zinkchromgelb,
Stronziumchromgelb, Aluminiumtriphosphat, basisches Bleichromat/Silicat
und Bariummetaborat. Die bevorzugte Menge an aktivem Antirostpigment
in der Farbe beträgt
2-5 Gew.-%.
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Der Füllstoff wird vorzugsweise ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus Talkpulver, Glimmerpulver, natürlichem
Baritpulver, Calcitpulver, helles Calciumcarbonat, ausgefälltes Bariumsulfat
und calciniertem Kaolin. Die bevorzugte Menge an Füllstoff
in der Farbe beträgt
10-20 Gew.-%. Der Gehalt an wasserlöslichen Substanzen in dem inerten
Antirostpigment und dem Füllstoff
sollte < 0,5 Gew.-% und vorzugsweise < 0,3 Gew.-% sein.
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Als Verdickungsmittel wird ein alkalisch
löslicher
Acrylsäureemulsionsverdicker
eingesetzt, die bevorzugte Menge an Verdickungsmittels in der Farbe
beträgt
0,5-2,0 Gew.-%.
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Als Trockenmittel wird eine Emulsion
enthaltend Kobaltnaphthenat, Mangannaphthenat und Zinknaphthenat
als aktive Bestandteile eingesetzt, und die bevorzugte Menge an
Trockenmittel in der Farbe beträgt
1-3 Gew.-%.
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Als industrielles weiches Wasser
wird deionisiertes Wasser oder destilliertes Wasser eingesetzt,
worin die Gesamtmenge an wasserlöslichen
Substanzen < 100
ppm liegt und die Leitfähigkeit < 20 μs/cm beträgt.
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Als Hilfsmittel eignen sich alle
herkömmlichen
gemäß dem Stand
der Technik verwendeten Hilfsmittel, beispielsweise Dispergiermittel,
Netzmittel, Entschäumer,
Antiseptika, Antimykotika und Neutralisierungsmittel.
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Das Dispergiermittel kann aus einem
oder mehreren Bestandteilen der Gruppe bestehend aus Natriumsalz,
Amoniumsalz und Aminsalz eines Copolymers, das aus einem ethylenischen
Monomer und einer ungesättigten
Fettsäure
gebildet wurde, und deren Estern, ausgewählt werden.
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Es gibt keine speziellen Beschränkungen
für das
Netzmittel. Bevorzugt wird ein polyethermodifizierter acetylelenischer
Alkohol eingesetzt. Als Entschäumer
wird ein polyethermodifiziertes organisches Silikon eingesetzt.
Als Neutralisierungsmittel wird ein flüchtiges organisches Amin eingesetzt.
Bevorzugte Neutralisierungsmittel sind ein oder mehrere Bestandteilen
ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Monoethanolamin, 2-Amino-l-propanol,
N-Ethylmorpholin, Triethylamin und N,N-Dimethylethanolamin.
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Es folgen die Beispiele der vorliegenden
Erfindung. Es ist selbstverständlich,
dass die vorliegenden Beispiele die vorliegende Erfindung nicht
beschränken.
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Tabelle 1 zeigt die Beispiele für die Emulsionssynthese
und die Leistungsparameter der resultierenden Emulsion, wobei E12
und E20 Bisphenol-A Typ Epoxyhar ze, hergestellt bei Yixing Resin
Plant, Jiangsu Provinz, China, sind; AMP-95 ist ein 2-Amino-l-propanol,
hergestellt von Air Products and Chemicals, Inc., USA.
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Tabelle 2 zeigt das Beispiel für die wasserbasierte
Farbe, in welcher Harz 1, Harz 2 und Harz 3 entsprechend der Beispiele
1, 2 und 3 in Tabelle 1 hergestellt wurden. Das Trockenmittel VXW
ist ein Produkt der Vianova Co., Österreich. Das Verdickungsmittel
TT935 ist ein Produkt von Dongfang-Rohm & Haas Co., Peking. Das Dispergiermittel
5040 und 5027 und der Entschäumer
NXZ sind Produkte der Henkel KGaA, Deutschland. Das Benetzungsmittel
SURFYNOL GA ist ein Produkt von Air Products and Chemicals Inc.,
USA. Tabelle 3 zeigt die Leistungsparameter der wasserbasierten
Farbe aus den Beispielen gemäß Tabelle
2.
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Die Methoden zur Messung und Auswertung
die verschiedenen Leistungen in diesen Beispielen sind wie folgt:
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Zusätzlich verläuft das Verfahren der Beschichtung
bei der Messung der Beschichtungsleistung gemäß den Beispielen wie folgt:
Bei
einer Beschichtung gemäß dem Patent
GB 1727-92, wird eine verzinnte Platte für die Klebkraft, Schlagfestigkeit,
Flexibilität
und das Tiefziehen verwendet. Die Platte wird zweimal mit einem
Pinsel beschichtet bis ein Film mit einer Dicke von 20-30 μm erhalten
wird. Die Stahlplatte mit niedrigem Kohlenstoffgehalt wird für die Salzdampfresistenz
verwendet. Die Stahlplatte mit niedrigem Kohlenstoffgehalt wird
mit Aceton gebürstet, um
das Öl
zu entfernen, abgeschliffen und zweimal sprühbeschichtet bis ein Film mit
der Dicke 70-110 μm
erhalten wird. Anschließend
wird die Beispielplatte für
14 Tage bei 23±2°C getrocknet.
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1. Herstellungsbeispiele
für die
Epoxypolyesteremulsion
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Beispiel 1
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In Reaktionsgefäß 1 wird mit 400 g Leinsamenöl, 90 g
Glycerin und 0,2 g LiOH befüllt.
Es wird bis zu einer Temperatur von 230-240° aufgeheizt und diese Temperatur
wird für
1,5 h aufrecht erhalten. Wenn die 95-%ige Ethanoltoleranz einen
Wert von 1:9 annimmt, wird auf 180°C abgekühlt. Anschließend werden
200 g Phthalsäureanhydrid,
50 g Elaeostearinsäure
und 50 g Rückflussxylol
zugegeben. Die Temperatur wird für
3 h bei 180-190°C
gehalten. 20 g des Rückflussxylols
werden entfernt und 260 g Epoxyharz E12 werden zugegeben. Die Temperatur
wird auf 210-220°C
erhöht
und für
2 h dort gehalten bis die Säurezahl
des Harzes auf 7,8 gefallen ist. Das System wird auf unter 150°C abgekühlt und
in das Reaktionsgefäß 2 überführt, wo
eine Mischlösung
bestehend aus 20 g Methacrylsäure,
10 g Acrylsäure,
110 g Methylmethacrylat, 110 g Butylacrylat, 30 g n-Butano1 und
5 g Benzoylperoxid (BPO) über
3 h bei 100-110° zugetropft
wird. Die Reak tion wird während
3 h fortgesetzt wobei Temperatur aufrecht erhalten wird bis die
Säurezahl
des Harzes 30 erreicht. Das Harz wird dann von Reaktionsgefäß 2 zum
Reaktionsgefäß 3 überführt. Der
verbleibendes Monomer wurde während
der Überführung entfernt.
55 g des Neutralisierungsmittels AMP-95 und 1.400 g des industriellen
weichen Wassers wurden in das Reaktionsgefäß 3 zugegeben und die resultierende
Mischung wurde für
eine halbe Stunde gerührt,
wodurch die Epoxypolyesteremulsion 1 erhalten wurde.
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Beispiele 2 bis 5
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Das Verfahren aus Beispiel 1 wird
wiederholt außer
dass die Rohstoffe und die Mengen gemäß Tabelle 1 eingesetzt werden,
um die verschiedenen Harze zu erhalten. Tabelle
1
Beispiele für
die Emulsionssynthese (Einheit: Gewichtsteile)
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2. Herstellung einer wasserbasierten
Farbe
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Beispiel 6
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In ein Gefäß werden 95 g von industriellem
weichem Wasser, 1,0 g des Netzmittels SURFYNOL GA, 1,5 g des Dispergiermittels
5040, 0,1 g des Entschäumers
NXZ, 2,5 g des Antiseptikums KATHON LXE (Rohur & Haas Co., USA), 2,6 g des Antimykotikums
SKANE M-8 (Rohur & Haas
Co., USA), 3 g 2-Amino-l-propanol (AMP-95),
eingeführt
und gut gerührt.
300 g der gemäß dem Beispiel
1 hergestellten Epoxypolyesteremulsion werden zugegeben und gut
gerührt.
220 g rotes Eisenoxid, 80 g Glimmerpulver (600 mesh), 100 g ausgefälltes BaSO4, 15 g Zn3(PO4)2, und 5 g ZnMoO4 werden hinzugegeben und gut vermischt.
Die resultie rende Mischung wird mit einer Sandwalze bis zu einer
Feinkörnigkeit
von < 50 μm zermahlen,
wodurch einen farbigen Brei gebildet wird. Der resultierende farbige
Brei wird in einen Farbmischer gegeben und 150 g der gemäß Beispiel
1 hergestellten Epoxypolyesteremulsion, 15 g des Trockenmittels
VXW, 10 g des Verdickungsmittels TT-935 und 3 g 2-Amino-1-propanol
(AMP-95) werden hinzugegeben, gut verrührt, und gefiltert, wodurch
das Endprodukt erhalten wird.
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Beispiele 7 bis 14
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Das Verfahren für die Herstellung der wasserbasierten
Farbe der Beispiele 7 bis 14 ist das Gleiche wie es in Beispiel
6 beschrieben wurde außer
dass die eingesetzten Rohstoffe in 2 bis 9 in Tabelle 2 beschrieben werden. Tabelle
2
Beispiele für
wasserbasierte Farbe (Einheit: g)
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Verglichen mit existierenden wasserbasierter
Acrylsäure-,
wasserbasiertem Epoxypolyester- und wasserbasierter Alkyd-Antirostfarbe,
weist die Epoxypolyesteremulsion gemäß der vorliegenden Erfindung
und die wasserbasierte Farbe gemäß der vorliegenden
Erfindung, welche diese Emulsion als Basismaterial umfasst, viele
Vorteile auf. Erstens weist sie eine gute Antirosteigenschaft auf,
die auf die folgenden Gründe
zurückzuführen ist:
(1) die vorliegende wasserbasierte Farbe umfasst eine emulgiermittelfreie
Epoxypolyesteremulsion als Basismaterial, und die Emulsion enthält kein
Polyethersegment, und auch die Säurezahl
des Harzes ist viel geringer als die von gewöhnlichen wasserlöslichen
Harzen und die Hydrophobizität
des Farbfilmes ist gut; (2) die Emulsionsteilchen haben eine geringe
Partikelgrüße (130
nm) und sind eng verteilt, dadurch hat der Farbfilm eine hohe Dichte;
(3) da während
der Harzsynthese kein Persulfatinitiator verwendet wird, werden
keine sulfonischen Gruppen oder SO4
2--Ionen mit einem korrosionsbeschleunigenden
Effekt produziert; und (4) zusätzlich
ist die mechanische Stabilität
von besagter Epoxypolyesteremulsion gut. Die Emulsion kann zusammen
mit Pigment und Füllstoff
vermahlen werden und auf diese Weise können die Mengen an hydrophilem Dispergiermittel
und Benetzungsmittel sehr stark reduziert werden. Die wasserabweisende
Eigenschaft des Farbfilmes ist weiterhin verbessert. In Folge dessen
sind die Antirosteigenschaften einer Beschichtung mit der wasserbasierten
Farbe gemäß der vorliegenden
Erfindung den wasserbasierten Grundanstrichen mit einer gewöhnlichen
herkömmlichen
Acrylemulsion, einem wasserlöslichen
Acrylharz oder einem wasserlöslichen
Alkydharz als Basismaterial offensichtlich überlegen. Zweitens ist die
Stabilität
gut. Die Epoxypolyesteremulsion gemäß der vorliegenden Erfindung
hat eine verhältnismäßig hohe
Wärmestabilität. Das inerte
Pigment rotes Eisenoxid wird als hauptsächliches Antirostpigment in
der vorliegenden wasserbasierten Farbe verwendet und so sind sowohl
die Lagerstabilität
als auch die Gefrier-Taustabilität
der Farbe gut. Drittens ist die Verwendung der wasserbasierten Farbe
gemäß der vorliegenden
Erfindung einfach und sicher. Die wasserbasierte Farbe gemäß der vorliegenden
Erfindung enthält
keine Co-Lösungsmittel,
sondern kann direkt mit Wasser verdünnt werden. Die Farbe gemäß der vorliegenden
Erfindung zeichnet sich weiter durch Ungiftigkeit, Unbrennbarkeit, schnelle
Trocknung, Sicherheit und Einfachheit beim Einsatz, und hohe Effizienz
aus . Es wurde gezeigt, dass die vorliegende wasserbasierte Farbe
für antikorrosive
Metallanstriche in Einrichtungen und Anlagen wie Zug, Automobil,
Schiff, Brücke,
Pipeline und Lagertanks geeignet ist. Viertens kann besagte wasserbasierte
Farbe unter der Verwendung einer großen Vielzahl an Ausgangsrohstoffen
hergestellt werden, verursacht geringe Kosten und ist einfach in
großem
Maßstab
anzuwenden.
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Die vorstehende Beschreibung und
die Beispiele sollen beim vollständigen
und nicht begrenzenden Verständnis
der Erfindung helfen, die hierin offenbart ist. Da viele Variationen
und Ausführungsformen
der Erfindung vorgenommen werden können, ohne den Grundgedanken
und den Erfindungsumfang zu verlassen, findet sich die Erfindung
in den nachfolgend angehängten
Patentansprüchen.
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Zusammenfassung
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Die Erfindung offenbart ein mit Acrylsäure modifiziertes
Epoxypolyesterharz und das Verfahren zur Herstellung dessen. Das
Harz umfasst 100 Gewichtsteile eines Copolymers (A) gebildet aus
einem mit einer ungesättigten
Fettsäure
modifizierten Polyester und einem Epoxyharz des Bisphenol-A Typs
und 20-40 Gewichtsteilen eines Poly(meth)acrylsäureesters (B). Das Herstellungsverfahren
umfasst folgende Schritte: (1) Alkoholyse eines trocknenden Öls mit einem
Polyol; (2) sukzessive Zugabe eines dibasischen Anhydrids, einer eine
konjugierte Doppelbindung enthaltenden Fettsäure und einem Epoxyharz zum
Produkt aus Schritt (1), und Veresterung, wobei einen Epoxypolyester
erhalten wird; und (3) Copolymerisierung des Epoxypolyesters aus
Schritt (2) mit einem Acrylmonomer. Die Erfindung stellt auch eine
wasserbasierte Emulsion bereit die besagtes Harz enthält, und
eine wasserbasierte Farbe mit sehr guter Antirosteigenschaft und
geringen Produktionskosten.